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Rom, Italien
16. April 2009


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AUS DER REDAKTION:
Frohe Ostern
Wichtige Mitteilungen
Das Klemensjahr hat begonnen
Neues aus Regionalversammlungen vor dem Generalkapitel

NACHRICHTEN AUS DEN PROVINZEN:
Papstbesuch in Angola
Vier Jahre Provinz St. Clemens
Campo Grande ehrt den Hl. Klemens
Lourdes ehrt den Hl. Alfons
Brüdertreffen in Zentralamerika

FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT:
Predigt nach dem Tod der Redemptoristen in Kolumbien
Begräbnisse unserer ermordeten Mitbrüder in Kolumbien

BEKANNTMACHUNGEN:
Danksagung der Provinz Kolumbien
Wichtige Änderung der Postadresse
Warnung vor betrügerischen E-Mails

MEDIEN IM BRENNPUNKT:
CSSR.TV: Ausschnitt aus P. Generals Predigt in der Osternacht

LEBENSWENDEN:
Professfeiern, Priesterweihen, Jubiläen, unsere Verstorbenen

EIN LETZTER BLICK:
“...und ich werde ihn auferwecken…”:


globe Aus der Redaktion
5 Minuten um die Welt

Eine frohe Osterzeit wünschen wir jedem Mitbruder! Ostern ist dieses Jahr gezeichnet und im Glauben geprägt durch das Leid, das grade vor Ostern über unsere Mitbrüder in Kolumbien gekommen ist. Darüber berichten wir in dieser Ausgabe.


Nehmen Sie bitte einen Moment Zeit für wichtige Mitteilungen im Abschnitt Bekanntmachungen.


.In den nächsten Monaten wird der Hl. Klemens Maria Hofbauer im Jubel gefeiert, denn vor 100 Jahren wurde er heilig gesprochen. Über die Feierlichkeiten berichten wir in SCALA, besonders über das, was die Provinz Wien unternimmt.


Die Regionalversammlungen der Kapitulare vor dem Generalkapitel sind zum Teil beendet. Die von Afrika, Asien-Ozeanien und Europa sind vorbei. Das zeigen auch die Fotos. Es folgen nun die Versammlungen in Nordeuropa 20. – 29. April, Lateinamerika 5. – 15. Mai und Nordamerika 24. Mai –1.Juni.

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Die Ergebnisse dieser Versammlungen müssen noch auf einander abgestimmt werden, dass man zu klaren Vorlagen für das Generalkapitel kommt. In einigen Regionen lagen Skizzen für das Instrumentum Laboris vor. Aber bevor alle Regionalversammlungen abgeschlossen sind, gibt es kein maßgebendes Instrumentum Laboris. Was davon bis jetzt bekannt wurde, ist NICHT endgültig.

.Selbstverständlich möchte man wissen, wer als künftiger Generaloberer in Frage kommt. Wir müssen das im Bereich der Tages- und Tischgespräche lassen. Wer an Regionalversammlungen teilgenommen hat, kann sich dazu äußern.

Die Vorbereitungskommission wird in der ersten Juniwoche zusammentreten, um das Material aus den Regionalversammlungen zu bereinigen. Genaueres darüber und später noch mehr zum Generalkapitel erfahren Sie auf unserer CSSR.COM Website.

Vorläufige Informationen kann man bereits abrufen. Auf unserer CSSR.COM Website unter dem Passwort der Redemptoristen gelangen Sie zum Menu XXIV. Generalkapitel. Dort wird generell ein solches Kapitel beschrieben; auch die Liste der Delegierten (mit Fotos, sofern wir sie bekamen) samt praktischen Hinweisen über Anreise und Unterkunft der Kapitulare ist dort zu finden. Hier wird auch das Geschehen am Kapitel zu verfolgen sein.

Wir wollen vom Generalkapitel im Fernsehen Ausschnitte zeigen, und zwar über den Kanal: CSSR.TV via video streaming oder registrierte Videos und Fotos. Allerdings müssen die regionalen Versammlungen der Kapitulare dieses Vorhaben erst gutheißen, bevor wir damit starten.

In diesen fünfzig Tagen der Osterzeit
Gnade und Erlösung für alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.

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NACHRICHTEN AUS DEN PROVINZEN:

Angola
Papstbesuch in Angola, März 2009
João Pedro Fernandes, C.Ss.R.

Zu diesem Bericht lege ich Fotos bei. Es sind keine Redemptoristen abgebildet, weil es kein Treffen von Priestern und Ordensleuten mit dem Papst gab.

Angola war die zweite Station der Reise, die Papst Benedikt XVI. in Afrika unternommen hat. Vorher war er in Kamerun und überreichte allen Vertretern der afrikanischen Bistümer das “Instrumentum laboris” (Arbeitspapier) zur Vorbereitung der Synode der Afrikanischen Bischöfe, die für den 4. - 25. Oktober in Rom angesetzt ist zum Thema “Die Kirche in Afrika im Dienst für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden“.

Der Besuch in Angola dauerte nur drei Tage, war aber von großer Bedeutung (1993 war Papst Johannes Paul II. zehn Tage auf Besuch).

Versammlungen und Erklärungen
Jede Rede des Papstes ging ganz klar über ein spezielles Anliegen im Zusammenhang mit dem Ort und den beteiligten Personen, zum Beispiel einer Regierung oder einem diplomatischen Corps, mit den Bischöfen von Angola oder denen von Ostafrika, mit bestimmten Gruppen von Seelsorgern, Jugendlichen, Betreuerinnen von Frauen. Aber in einem Land, das reich ist an Bodenschätzen und einer großen Zahl von Menschen, die in äußerster Armut leben müssen, betonte der Papst die soziale Gerechtigkeit. Bei seiner Ankunft auf dem Flughafen in Luanda sprach er sehr deutlich: “Ihr Gebiet ist reich und Ihre Nation ist stark... Leider gibt es aber immer noch viele arme Leute... Wir denken an die vielen Angolaner, die unter dem Existenzminimum dahinleben. Enttäuschet diese Menschen nicht ...”

Bei Begegnungen mit höchsten zivilen Behörden und dem Corps der Diplomaten wies der Papst auf die Wunden, die in der Gesellschaft Angolas zu heilen sind. Mit Bezug auf die Menschenrechte verlangte er Transparenz in der Regierung, unabhängige Polizei, freie Nachrichtenübermittlung und ehrliche Verwaltung. Er ermutigte die afrikanischen Nationen zur Zusammenarbeit, damit sie nicht den Plänen und Interessen anderer ausgeliefert sind. Afrikaner müssen sich miteinander für das Wohl ihrer Gemeinden einsetzen und selber die wichsten Entwickler ihrer Länder werden.

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In einem Land, das sich von 27 Jahren Bürgerkrieg erholen muss, sprach Papst Benedikt von Versöhnung und einer neuen Zukunft, wo mit neuen Herzen und neuem Denken gearbeitet wird. Es genügt nicht, dass man neue Institutionen schafft; vielmehr liegt es an jedem Bürger, sich für die hohen Werte zu interessieren, für angolanische Kultur und das Licht des Evangeliums. Das hat eine starke Wirkung im sozialen Gefüge.

Papst Benedikt betonte in mehreren Ansprachen, dass die Hoffnung überaus wichtig ist, so zum Beispiel: “Angola ist sich bewusst, dass eine Zeit der Hoffnung angebrochen ist für Afrika. Jede gute Tat ist Hoffnung in Aktion. Hoffnung ist eine innere Kraft, die euch zu Taten drängt für die Zukunft. Ihr habt den Heiligen Geist empfangen, damit ihr eine bessere Zukunft für eure liebe Heimat aufbaut.

Auch wenn die Politiker vom Besuch des Papstes profitieren, ist Benedikt XVI. zum wahren Zeugen für die Leiden und Ängste der Bevölkerung geworden. In den letzten Jahren, namentlich zur Zeit der Bürgerkriege, haben solche prophetische Worte gefehlt.

Während des Aufenthaltes des Papstes in der Hauptstadt von Angola kamen aus allen Bistümern Delegationen zu ihm, mindestens 200 Personen (zur Hälfte Jugendliche). Sie erfassten die historische Stunde im Leben der Kirche Angolas und der Nation. Ihre Zahl war beschränkt aus logistischen Gründen, denn das Land ist im Aufbau nach den Zerstörungen der Bürgerkriege; zudem leben von den fünf Millionen Einwohnern der Stadt vier Fünftel in einem riesigen Ring des Elends um die Stadt herum. pic pic

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Auch wenn der Papst in öffentlichen Kreisen behütet blieb, spürte man seine Verbundenheit mit dem gesamten Volk. Die ganze Zeit war Volk auf dem Platz vor der Nuntiatur und auf allen Strassen, wo er durchkommen musste. Es herrschte eine allgemeine Stimmung menschlicher Wärme, Freundlichkeit und Begeisterung, besonders unter den Jugendlichen, den Frauen und den Kindern.

Bei Feiern auf begrenztem Raum war immer zu wenig Platz um die Menschenmengen aufzunehmen. Zwanzig bis dreißig tausend Jugendliche waren zum Jugendtreffen beisammen im Stadion, das 10 000 Sitzplätze hat. Abends nahmen 15 000 - meist Jugendliche – an einer Lichterprozession durch die Innenstadt teil, indem sie für den Erfolg des Besuches beteten. Höhepunkt war die “Zentrale Eucharistiefeier” am vierten Fastensonntag (in Angola, Nationalfeiertag der Versöhnung). Laut Zeitungsberichten nahmen mindestens eine Million Menschen teil, vielleicht sogar anderthalb Millionen!

Die Redemptoristen

In unserer kleinen Provinz haben aus jeder Kommunität Mitbrüder an den Veranstaltungen teilgenommen; insgesamt waren es elf.

Sie waren aktiv beteiligt. P. Felipe Saluvenge war Organist bei liturgischen Feiern, P. Eugen Lumingo, Rektor der Pfarrei von der Heiligen Familie, war besorgt um den Gottesdienstraum für die päpstlichen Begleiter, die in einem Hotel im Bereich der Pfarrei wohnten. P. João Pedro kommentierte am Fernsehen TV Zimbo. Vor allen aber war P. Armando Alberto mit ganzer Kraft im Einsatz als Leiter der Bischöflichen Kommission für Jugendseelsorge; er kam fast nicht zum Schlafen. Er war auch in der Kommission für die Vorbereitung des Papstbesuches und leitete das Treffen der Jugend Angolas mit Papst Benedikt XVI. Aus jedem Bistum waren hundert Jugendliche eine Woche vor Ankunft des Papstes nach Luanda gereist, um auch im kleineren Kreis dem Papst zu begegnen. In einer Stadt mit chaotischem Verkehr musste man sich den Kopf zerbrechen, um an bestimmte Ziele zu gelangen. In unserer Pfarrei der Heiligen Familie begann mit einer Ansprache an die Jugend die riesige Abendveranstaltung mit Lichterprozession durch die ganze Stadt.

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Schließlich ist unser Mitbruder Mons. Jose de Queiroz Alves, Erzbischof von Huambo zu nennen, der auf der Ebene der Bischöfe für die Belange der Caritas und die Seelsorge im Dienst der Frauen verantwortlich ist. Wir freuten uns auch an unserem Mitbruder Mons. Kevin Dowling, Bischof von Rustenburg, der als Mitglied der Ostafrikanischen Bischofkonferenz den Papstbesuch miterlebte.

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Europa Nord
Sankt Clemens, auch im Alter fehlt die Begeisterung nicht!
Serafino Fiore, C.Ss.R.

Die Provinz St. Clemens kann bald auf vier Jahre zurückblicken, denn sie wurde am 1. August 2005 gegründet. Es scheint uns nützlich, die ganze Kongregation über die gemachten Erfahrungen zu informieren. Die Visitation, die das Generalat durchgeführt hat, ist Anlass zu einer Beurteilung, die Hoffnung gibt und die Bemühungen der Provinzleitung in dieser neuartigen Situation hoch einschätzt. Es geht um etwas, das man in der Kongregation zum ersten Mal vorfindet.

Was ist denn so neuartig? - Vor allem die Struktur. Aus den vier Provinzen Flandern, Amsterdam, Köln und Schweiz sind vier Regionen geworden, die miteinander die Provinz St. Clemens bilden. Jede der vier Regionen hat ihren Rat, wie auch die Provinz ihren Provinzrat hat; es gibt aber nur ein Kapitel, das Provinzkapitel. Die Statuten gelten für die ganze Provinz, aber die wirtschaftliche Verwaltung geschieht nach besonderem Statut: für gemeinsame Vorhaben tragen alle vier Regionen bei, aber es werden die verschiedenen Rechtslagen der Länder berücksichtigt. Die Vertretung der Provinz am nächsten Generalkapitel erforderte eine neuartige Lösung: die vier Regionsoberen und der Provinzial nehmen teil am Generalkapitel.

Über die Strukturen der Provinz zu reden, mag trocken sein und nicht viel bringen. Die Provinz St. Clemens ist die zweitgrößte Provinz. Sie zählt 270 Mitglieder und ist nur von Warschau übertroffen. Sie zeugt immer noch von einer langen, wichtigen Geschichte der Redemptoristen, die auf außerordentliche Weise in Europa das Evangelium verkündeten, aber auch auszogen, um auf allen fünf Kontinenten Neugründungen zu unternehmen.

Zu dieser Geschichte kommt nun eine neue Seite. Die zunehmende Säkularisierung in diesem Teil der alten Welt hatte tief greifenden Einfluss auf das Missionswerk der Redemptoristen, ganz besonders dadurch, dass es an neuen Berufungen fehlt. Zugleich ist der Altersdurchschnitt der Mitglieder sehr hoch, zurzeit bei 75 Jahren. Das erfordert entsprechende Maßnahmen.

Es muss klar gesagt sein: die Vitalität der Redemptoristen in Holland, Flandern, Schweiz und Deutschland bleibt auch heute außerordentlich. Viele unserer Kirchen werden weiterhin besucht: Wittem in Holland, Jette in Belgien, Bous in Deutschland und Baden in der Schweiz sind nur einige Namen unter vielen, um anzudeuten, dass die Arbeit großzügig weiter geht. Man könnte noch vieles erwähnen. Die Schulen wie das große Collegium Josephinum in Bonn und das College in Essen (Belgien) zeugen immer noch von der außerordentlichen Arbeit der Redemptoristen im Schulbereich, auch wenn da zur Zeit nur noch wenige Redemptoristen im Einsatz sind.

Andere Formen redemptoristischer Missionsarbeit entfalten sich großzügig trotz des Alters der Mitarbeiter, und da fehlt es wirklich nicht an Fantasie: von der Telefonseelsorge zum Beichthören, von den Pfarreimissionen bis zu den Exerzitienhäusern, von der Seelsorge an Wallfahrtsorten bis zum Exerzitienpredigen, vom Einsatz für Obdachlose und Asylsuchenden bis zur Pfarreisseelsorge. Mehrere Mitbrüder sind außerhalb ihrer Kommunität im Einsatz in Pfarreien und anderen diözesanen Pastoralbereichen, kommen aber regelmäßig zusammen in der Gemeinschaft der Mitbrüder. Andere sind Seelsorger in Pensionaten, Gefängnissen, Gruppen anonymer Alkoholiker usw. Sicher könnte man die Aufzählung noch weiterziehen. Wir könnten auch erwähnen, wie man sich alle Mühe gibt, um gute Beziehungen innerhalb der Provinz zu gewähren: Besuche der Provinzleitung in den Kommunitäten, die jährlichen, zur Gewohnheit gewordenen „Provinztage“, zu denen alle Mitbrüder eingeladen sind: eine Art gemeinsame Besinnungstage, wo am „Provinztag“ auch Anliegen der Provinz besprochen und schließlich Profess- und Priesterjubiläen gefeiert werden.

Es scheint uns interessant, auf einige Punkte oder Vorhaben hinzuweisen, denen das Provinzialat besondere Aufmerksamkeit schenkt:

- Zuerst das Projekt Seniorenkloster zugunsten betagter Mitbrüder. Solche Häuser sind bereits erstellt in Izegem (Belgien), Boxmeer (Holland) und Leuk (Schweiz); in Deutschland ist eines in Sicht. Da geht es um ein ganz neues Konzept, unter Umständen in größerem Rahmen unter der Verwaltung und Leitung von Ordensleuten und Laien. Ziel ist es, dass betagte Mitbrüder zuversichtlich ihren Lebensabend verbringen können, indem sie bei geeigneter Pflege und sinnvollem Gemeinschaftsleben sich wohl fühlen: keine pastoralen Verpflichtungen, außer denen, die sie selber wünschen, keine Sorgen um Verwaltung, Zusammenkünfte in willkommenem Maß und Modus, usw.

- Der Jugendseelsorge können sich natürlich beim erwähnten hohen Durschnittsalter nicht viele hauptamtlich widmen. Aber man staunt vor dem Unternehmen der Regio Köln in Kirchellen, wo mit viel Personen und Energie ein Jugendkloster geführt wird. Es steht neben unserem Haus und bietet eine Art Besinnungstage für Schulen, Wochenende für Jugendliche, Treffen von Ministranten usw. Zur Bewältigung des Programms zählt man auf die freiwillige Hilfe vieler, namentlich junger Leute. Das Angebot ist attraktiv und umfasst auch Kurse für Meditation, jedes Jahr ein Rock-Konzert usw. Und in der Nachbarschaft arbeitet ein Mitbruder unter Menschen am Rande der Gesellschaft.

- Zum Schluss müssen wir unbedingt die Partnerschaft mit Laien hervorheben, wie sie konkret angestrebt wird in Projekten, wo die Laien mehr sind als bloße Mitarbeiter. In Wittem, Roermond und Zenderen werden einige von unseren Unternehmen von Laien geführt. Die Gruppe Scala in Holland trifft sich regelmäßig, um sich in die Spiritualität der Redemptoristen zu vertiefen. Die Gruppe Bremstruik in Belgien hat die Verwaltung unserer Kirche in Rooselare übernommen, sorgt für die Ausbildung von Laien und strebt nach Gemeinschaftsleben. Weitere Gruppen wie Kefas und Effata in Gent streben nach geistlichem Leben und dienen der Verkündigung. Solche Gruppen bestehen auch in Bous und an anderen Orten, die man unmöglich alle erwähnen kann. Aber bezeichnend ist, dass sich Neues anbahnt, gerade in einem Zusammenhang, der zu Pessimismus Anlass geben könnte. Es gibt viele Gläubige, die ihren Glauben vertiefen wollen, sich an der Spiritualität der Redemptoristen interessieren und sogar unseren Sendungsauftrag mit uns wahrnehmen und erfüllen wollen. – Die Zukunft liegt in der Hand Gottes!

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Brasilien
Campo Grande eröffnet das Jubiläumsjahr St. Klemens
Joaquim Parron, C.Ss.R.

“Um das apostolische Leben durch die Spiritualität des Hl. Klemens anzuregen”

Die meisten Mitbrüder der Provinz Campo Grande nahmen teil an der Eröffnung des Jubiläumsjahres zu Ehren des Hl. Klemens, und zwar in einer Besinnungswoche unter der Leitung von Pater Dalton de Barros C.Ss.R. aus der Provinz Rio de Janeiro vom 9. bis 14. März in Londrina, Brasilien. Zum Abschluss dieser Tage legten die drei jungen Mitbrüder Sandro Cruz, Sergio Reis und Roberto Santos ihre ewigen Gelübde ab. P. Provinzial Joaquim Barron eröffnete darauf offiziell das Jubiläumsjahr des Hl. Klemens.

Der Provinzrat ist im Gedenken an die Heiligsprechung unseres Mitbruders Klemens Maria Hofbauer, die vor 100 Jahren geschah, auf den Vorschlag des Generalates eingegangen und hat ein Komitee eingesetzt, um ein sinnvolles Jubeljahr in der Provinz durchzuführen. Der Leiter des Komitees P. Afonso Tremba hat beschlossen, dass eine Statue des Hl. Klemens zu den 14 Kommunitäten der Provinz wandert. Dieses Pilgern der Statue ermahnt uns, dass wir selber unterwegs sind und uns geistig entwickeln sollen mit der Grundhaltung und dem missionarischen Eifer des Hl. Klemens.

Die pilgernde Statue des Hl. Klemens besucht nun alle Pfarreien, Wallfahrtsorte und Kommunitäten der Redemptoristen unserer Provinz und wird zum feierlichen Abschluss am 15. März 2010 wieder in Londrina sein. Möge der Hl. Klemens alle Provinzen der Kongregation segnen!

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Frankreich
In Lourdes kommt der Hl. Alfons zu Ehren
Serafino Fiore, C.Ss.R.

Seit einigen Monaten ist in Lourdes das Bild des Hl. Alfons über dem Eingang zur großen Basilika des Hl. Pius X. zu sehen.
pic Dazu kam es so: Unser Mitbruder aus der Provinz Neapel Padre Filippo Indovino war mit Kranken nach Lourdes gepilgert. Hier stellte er fest, dass an der Basilika des Hl. Pius X. Bilder hängen, die an besondere Marienverehrer erinnern, speziell im Zusammenhang mit dem Dogma der Unbefleckten Empfängnis Mariens. Aber der Hl. Alfons war nicht erwähnt. Darum wandte sich der Pater an unsere Generalleitung, die nun den Leiter des Wallfahrtsbetriebes in Lourdes P. Raymond Zambelli aufmerksam machte: Der Hl. Alfons, Verfasser der „Herrlichkeiten Mariens“ und Verteidiger der Unbefleckten Empfängnis, sollte in der Reihe der Marienverehrer figurieren! Pater Zambelli war gern bereit, die Lücke zu füllen.

Wir danken dem Pater Anton Schönbächler aus der Regio Helvetica für die Fotos, die zeigen, wie unser Ordensgründer am berühmten Marienwallfahrtsort zu Ehren kommt.

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Peru
Treffen von Brüdern aus dem Norden Lateinamerikas und der Karibik
Jaime Ramos, C.Ss.R.

Die Mitglieder des subregionalen Sekretariates sind:
Br. Edgar Lozano, Provinz Bogotá
Br. Luis Valverde, Vizeprovinz San Salvador
P. J. Rafael Nieto, Provinz Quito

Das Treffen fand statt in Lima, Peru, im Haus Santa Anita vom 17. bis 18. März 2009. Ziel des Treffens war es, miteinander über Anliegen der Redemptoristenbrüder zu reden. Vom 19. bis 21. März nahmen die Brüder teil am Seminar für lateinamerikanische Ordensbrüder, das von der lateinamerikanischen Union von Ordensleuten im Haus der Dominikanerinnen vom Heiligen Rosenkranz organisiert war. Dabei ging es über die Identität des Bruders. Unser Treffen schloss mit einer Fahrt durch die Stadt Lima, wo wir Kirchen aus der Kolonialzeit und historische Klöster bewunderten.

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Am Treffen nahmen teil:
Br. Jaime Ramos Contreras, Provinz Mexiko
Br. Víctor Manuel González, Vizeprovinz San Salvador
Br. Jairo Reales Cantillo, Provinz Bogotá
Br. Eleazar Pérez, Provinz Bogota
Br. Jesús Manuel Bobadilla García, Vizeprovinz Peru Nord
Br. Redin Meza Tocto, Vizeprvinz Peru Nord
P. Roque Machado, Brüderpräfekt in der Vizeprovinz Peru Nord
P. Rafael Nieto Cabrera, Provinz Quito, Verbindungsmann für die Brüder der nördlichen Subregion Lateinamerika und Karibik

An ihren Sitzungen prüften sie die verschiedenen Stufen der Ausbildung in unseren Provinzen, sowohl der Ausbildung im Allgemeinen als auch der Ausbildung der Brüder im Besonderen. Zum Schluss konzentrierte man sich auf spezielle Ziele und Strategien, um die Berufung von Brüdern zu fördern, in unserer Kongregation vollwertig zu integrieren und als sinnvoll für die heutige Zeit in den Provinzen der Subregion zu erkennen.

Zur Förderung der Brüder und deren Integrierung in unsere (Vize)Provinzen wurde beschlossen:

Drei Brüdertreffen im nächsten Triennium zu halten:
Erstes Jahr: Treffen von Brüdern benachbarter Provinzen bzw. Vizeprovinzen.
Zweites Jahr: Treffen von Brüdern aus allen Provinzen der Subregion.
Drittes Jahr: Treffen von Brüdern aus allen Provinzen Lateinamerikas und der Karibik. Die nächste Zusammenkunft wird im Dezember 2010 in Chile stattfinden.

Die Provinzen werden aufgefordert, einen Hauptverantwortlichen für die Brüder zu ernennen. Dieser hat zu sorgen für die Ausbildung und den sinnvollen Einsatz der Brüder in jeder Einheit. Es wird empfohlen, in jeder Einheit zwei Tagungen für Brüder pro Jahr abzuhalten, am besten im Oktober zum Fest des Hl. Gerhard und im Februar zum Tag des Gott geweihten Lebens.
Erster Tag: Exerzitien
Zweiter Tag: Theologische Weiterbildung
Dritter Tag: Gemütliches Zusammenseins, Bildungsreise usw.

Ganz herzlich danken wir dem P. Argimiro Gago und dem P. Grimaldo Garay und der Vizeprovinz Peru Nord für die wunderbare Gastfreundlichkeit, die bewirkte, dass wir uns wie daheim fühlten.

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FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT:

Kolumbien
Vor unseren ermordeten Mitbrüdern
José Rafael Prada Ramírez C.Ss.R.

Unser liebes gequältes Kolumbien gehört zu den Ländern, die eine Höchstzahl an Gewaltdelikten verzeichnen: Mordtaten, Geiselnahmen, Raub, Korruption... Es scheint, dass der Herr uns zwar eine wunderbare, wohnliche Landschaft geschenkt hat, aber auch dem Hass und der Zerstörungsgwut des Teufels etwas Freiheit liess.

E gibt kein Land auf der Welt mit soviel Gewaltfaktoren zugleich: Guerriglia, Paramilitär, Drogenhandel, Korruption in Amtskreisen, falsche Soldaten, Verbrecherorganisationen und bei all dem die Gleichgültigkeit der Bürger, die meinen, eine Ermordung sei irgendwie normal.

Opfer dieser paradoxalen Situation waren unsere beiden Mitbrüder, die Redemptoristen Ariel Jiménez und Gabriel Montoya, die im besten Alter brutal getötet wurden, damit man ihnen die paar Millionen Pesos entwenden konnte, die für ein Kinderheim bestimmt waren, nämlich für den Unterhalt von 200 einheimischen Kindern tief im Wald von Vichada.

Wie kam es zu dieser Situation in einem Land, das traditionell katholisch ist wie Kolumbien? - Weil wir schon viele Jahre lang mit Gewalttaten leben müssen, haben wir uns schliesslich daran gewöhnt, sagen einige. Weil wir arm und bedürftig sind, treibt uns die Not zur Gewalt, meinen andere. Oder dann wird behauptet: Weil der Kapitalismus und die Einstellung der Konsumgesellschaft uns erfasst haben, reagieren wir wie Betrunkene, wenn ein Bündel Banknoten in Aussicht ist.

An alldem ist etwas Wahres. Aber es gibt eine Veranlagung als Quelle all dieser Strömungen von Verbrechen. Diese Veranlagung ist ein Sonderfall. Der Kolumbianer verbindet Intelligenz und Mutwillen mit Bosheit und Streberei. So will er mit allen Mitteln seine Ziele erreichen, und daraus entstand diese nationale Subkultur, die man beschreiben könnte mit dem Spruch, den wir so oft brauchen: “der Kolumbianer strandet nie “. Man sollte eine Kerze zur Ehre Gottes anzünden bei unseren Gebeten, Andachten und Wallfahrten und auch eine Kerze für den Teufel bei unseren Lügen, Betrügereien und Prahlereien. Wichtig in dieser Subkultur ist es, sich durchzusetzen, Ansehen und Besitz zu erlangen mit jeglichen Mitteln... Nachher gehen wir zur Beichte oder spenden etwas zu Ehren eines Heiligen oder geben ein Almosen für eine arme Familie, und so ist das Gewissen beruhigt.

Die prophetische Stimme einiger Mitglieder der Kirche, nicht aller, ist lästig in diesem gesellschaftlichen Umfeld, das wir beschrieben haben. Diese Stimme muss man unbedingt und selbstverständlich zum Schweigen bringen, ohne Bedenken, ohne an die Folgen zu denken... Das Gewissen muss man ausschalten damit Reichtum und Grosstuerei sich durchsetzen.

Aber die Stimme des Propheten genügt nicht!

Lassen wir uns begeistern für eine innere Umstellung des Herzens, damit wir in jedem Menschen den Tempel Gottes lieben und in jedem unserer Brüder den lebendigen Gott verehren. Ja, wir sind Tempel des Heiligen Geistes und Kinder Gottes, wir sind Geschwister. Das ist das Licht Christi, das in die Welt gekommen ist. Wir wollen uns an das Evangelium dieses vierten Fastensonntags halten: wir wollen nicht die Finsternis mehr lieben als das Licht. “Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind” (Johannes 3,20-21).

In Kolumbien wird es weniger Verbrechen geben, sobald der Staat seine Aufgaben im Dienst der Bürger ernst nehmen wird, statt mit Korruption persönliche, kleinlich egoistische Ziele zu verfolgen. Wenn die Kirche auf ihren eitlen Klerikalismus verzichtet und aufhört, sich intelligenter und heiliger zu betrachten als gewöhnliche Sterbliche, wenn sie endlich einsieht, wie sündhaft sie selber ist. Wenn man sich in der zivilen Gesellschaft trotz Meinungsverschiedenheiten gegenseitig achtet und miteinander ehrliche Lösungen sucht. Wenn man in den Familien einsieht, dass das gute Beispiel mehr bringt als Geschrei und Strafen oder gedankenloses „Machenlassen“. Wenn jeder von uns sich selber annimmt, wie er ist mit seinen guten Eigenschaften und seinen Schwächen, mit seinen Tendenzen, Idealen und Bestrebungen. Wenn die Schönheit des Baumes, der Gesang des Vogels und die Reinheit der Luft uns mehr gelten als die schamlosen, riesigen Einkaufszentren, diese Kathedralen des Konsumismus, wo wir uns von Sicherheitskräften beschützt fühlen und mit den Augen geniessen, was wir nicht kaufen können.

Aber definitiv werden wir gegen das Morden Erfolg haben, wenn wir uns als Kinder desselben Vaters fühlen, der die Sonne aufgehen lässt über Bösen und Guten, Gerechten und Ungerechten (Matthäus 5,43-45). Für Gott, der Liebe ist, gilt vor allem die Existenz der lebenden Person. “Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird” (Johannes 3,18).

Mögen Ariel und Gabriel mit Gott verbunden, wie ihre Namen es andeuten, aus der himmlischen Heimat uns helfen, damit wir in unserer irdischen Heimat miteinander als Brüder leben. Gabriel, Ariel:

Als Missionar hast du dein Leben gegeben.
Wie Christus sei strahlendes Licht,
das diese Welt in Liebe verändert.

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Kolumbien
Zwei Trauergottesdienste
P. José Cirer Grisales IM
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“Tröstet, tröstet mein Volk! Spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihm zu: Zu Ende ist seine Knechtschaft, gesühnt ist seine Schuld. Zweifaches hat es empfangen aus der Hand des Herrn für alle seine Sünden” (Jesaja 40,1-2).

Dieses Zitat könnte überraschen in diesem Moment, wo ich als Missionar einer anderen Ordensgesellschaft am Begräbnis der beiden Redemptoristen teilnehme, die brutal im Vichada getötet wurden.

P. Salvador Medina hat mich gebeten, die ganze Gemeinschaft IMC Colombia- Ecuador zu vertreten nach dem traurigen Ereignis, das eine christliche Gemeinde, eine Ordensgemeinschaft und die ganze Kirche schwer getroffen hat.
Als Missionare sind wir Boten des Trostes, und wie könnten wir besser Trost bringen als durch unsere Gegenwart und geistige Teilnahme an dieser Feier, die auf ersten Blick eine Wallfahrt der ganzen trauernden Christengemeinde von Salamina und Aranzazu ist.

In den beiden Dörfern war zuerst Schweigen. Es herrschten Schmerz und Traurigkeit, Trostlosigkeit und Hilflosgkeit.

Um 10 Uhr vormittags begann der Trauergottesdienst für P. Gabriel Fernando Londoño in der Kirche von Salamina. Dem Hauptzelebranten Mons. Álvaro Rincón, dem emeritierten Bischof von Puerto Carreño, hatten sich am Altar 50 Priester angeschlossen. Unter uns Priestern waren Redemptoristen, Monfortiner, Vinzentiner, 5 Priester des Bistums, namentlich Mons. Luis Enrique Hoyos, Vertreter des Erzbischofs und Generalvikar der Erzdiözese Manizales. Auch Ordensfrauen und Seminaristen der Diözese nahmen teil.

Um 2 Uhr nachmittags versammelten wir uns vor der Kirche in Aranzazu zur Trauerfeier, die geleitet wurde durch Mons. Fabio Morales Grisales, den emeritierten Bischof von Mocoa-Sibundoy. Hier waren viel mehr Priester aus dem Bistum, insgesamt 65. Manche Frauengemeinschaften waren vertreten.

In beiden Dörfern waren die Gläubigen in großen Scharen herbeigeströmt.

Wir fühlten uns wirklich getröstet durch die geistige Gegenwart dieser beiden Missionare, die zum Opfer geworden sind.
Leitgedanken der Predigten waren Empörung und Zuversicht. Man fasste Mut, um sich für das Leben einzusetzen gegen Rache oder Hass. Wir sind schwach, und unser Zusammenleben ist Konflikten ausgesetzt, die sich so verschärfen, dass es Menschenleben kostet.

Zusammenleben ist nur möglich, wenn man verzeihen kann, wie ja Gott uns verzeiht. Wir selber setzen unserem Verzeihen Grenzen, aber Jesus fordert uns zum grenzenlosen Verzeihen auf. Großzügige Verzeihung ist grundlegend für ein gesundes Zusammenleben, das auf Gerechtigkeit und die Liebe Gottes ausgerichtet ist.

Konkret haben Mons. Álvaro und der Redemptorist Gustavo, Bruder des ermordeten P. Jesús Ariel Jiménez Soto, die Gläubigen ermahnt zu Verzeihung, Versöhnung, Frieden und Solidarität. Richten wir unsere Augen auf Gott und öffnen wir unsere Herzen für das Gute zu unserer eigenen Veränderung in dieser Zeit der Vorbereitung auf Ostern. In diesen Momenten dürfen wir bereits Vorfreude empfinden und dann an Ostern in vollem Mass Auferstehung erleben. Zum Zeichen für diese Botschaft haben die Anwesenden zur Opferung Kerzen angezündet. Es war das Empfinden eines tiefen Trostes, aller die an Christus glauben und mit ihm verbunden sind.

Als der Provinzial der Redemptoristen P. Rafael Prada sich an die Gläubigen wandte, lud er alle ein, in strahlender Dankbarkeit das Opfer zu feiern. Den Jugendlichen schlug er vor, eventuell Priester zu werden und als Missionare Christus nachzufolgen.
Auf dem Friedhof von Salamina sagte ihm ein Jugendlicher: ich will Redemptorist werden.

So wurde denn diese Trauerfeier zu einem Treffen der Hoffnung, des Lebens, der Verzeihung und des Trostes. In der Tat wurde das gläubige Volk durch das Geschehene im Glauben gestärkt und bereit, sich für die Verkündigung der Frohen Botschaft einzusetzen. Was in Trauer begann, ging in eine Freude über, die sich schließlich im Applaus äusserte. Die Feuerwehr begleitete den Sarg und wollte offenbar jeden Funken von Hass ersticken, damit sich die Liebe in den Menschen entfache.

Bei allen Danksagungen in den Kirchen wurden die Missionare der Consolata erwähnt wegen ihrer Verbundenheit und Anwesenheit in diesen schweren Stunden. Das ergab sich so, weil viele Redemptoristen mich als Leiter der CEPAF kannten oder als Mitarbeiter in der Seelsorge in Bogotà, Bucaramanga und Manizales.

Am Ende der Gottesdienste wurden stets die Erklärungen der zivilen Behörden bekannt gegeben (des Stadtpräsidenten, des Stadtrates, der Feuerwehr, des Sekretariates Vichada usw.) worin das Leben und die Sendung der beiden Missionare gelobt wurden.

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BEKANNTMACHUNGEN:

Danksagung 

P. Provinzial Rafael Prada und die Redemptoristen der Provinz Bogotá danken Ihnen für Ihre Teilnahme und Verbundenheit sowie für Ihre Ermutigung nach dem gewaltsamen Tod unserer Mitbrüder Jesús Ariel Jiménez und Gabriel Fernando Montoya, die im Apostolischen Vikariat Puerto Carreño gearbeitet hatten. Auch sind wir dankbar für Ihr Mitfühlen nach dem Tod unseres Mitbruders Ramón Mantilla Duarte, des ersten kolumbianischen Redemptoristen, der Bischof war.

Wir beteuern von neuem öffentlich, dass wir unserem Sendungsauftrag in der Nachfolge Jesu Christi treu bleiben. Wir wollen weiterhin wie der Heilige Alfons den benachteiligten Menschen Frohe Botschaft bringen, auch wenn wir dabei unser Leben riskieren.

Rafael Arcadio Bernal Supelano, C.Ss.R.
Sekretär der Provinz Bogotá

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Generalat
Postadresse

Das italienische Postamt hat unsere Adresse ergänzt. Für unser Postfach gilt nun die

Adresse:
C.P. 2458
00185 Roma – PT 158
ITALIA
(für Absender außerhalb Italien)


Neu ist nur der Zusatz “PT 158” nach dem Wort Roma.

N.B. Das gilt für normale Postsendungen bis zu 2 kg. Für andere Postüberweisungen, wie zum Beispiel DHL, FedEx oder UPS, etc., gilt die

Adresse:
Via Merulana 31
00185 Roma
ITALIA
(für Absender außerhalb Italien)

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Warnung!
Bitte nehmen Sie keine E-Mails an von Betrügern, die auf verschiedenen Wegen Namen von Redemptoristen stehlen, indem sie auffordern, eine bestimmte Telefonnummer anzurufen oder unter irgend einem Vorwand Geld zu überweisen. Sie dürfen sicher sein, dass die Generalleitung und die Provinzleitungen sich nur auf klaren, bekannten Kanälen der Kongregation an Sie wenden. Sobald Sie einen Zweifel haben, ist es am besten, Sie wenden sich per Telefon oder Fax direkt an die Generalleitung oder an die Provinzleitung.

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MEDIEN IM BRENNPUNKT:


Auf WWW.CSSR.TV: Ausschnitt aus Pater Generals Predigt in der Osternacht


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LEBENSWENDEN

Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site

Profess mit zeitlichen Gelübden:
Hélio de Abreu Araújo, Vizeprovinz Fortaleza, 25. Januar 2009
Gilberto José de Souza, Provinz São Paulo, 25. Januar 2009
Luiz Almir Gonçalves, Provinz São Paulo, 25. Januar 2009
Max Nestor Finger, Provinz Porto Alegre, 2. Februar 2009
Domingos Wagner Lima de Morais, Provinz Porto Alegre, 2. Februar 2009

Profess mit ewigen Gelübden:
José Enrique Altamirano Arévalo, Vizeprovinz Perú-Süd, 8. Februar 2009
Nel Javier Carrera Arellano, Vizeprovinz Perú-Süd, 8. Februar 2009
Yakov Ronald Chavez Martínez, Vizeprovinz Perú-Süd, 8. Februar 2009
Donato Díaz Huamán, Vizeprovinz Perú-Süd, 8. Februar 2009
Erick Luján García, Vizeprovinz Perú-Süd, 9. Februar 2009
Aldo Antonio Ramírez Denis, Vizeprovinz Asunción, 7. März 2009
Sandro da Cruz, Provinz Campo Grande, 12. März 2009
Roberto Claudiano da Silva Filho, Provinz Campo Grande, 12. März 2009
Sérgio Reis de Lima, Provinz Campo Grande, 12. März 2009

Priesterweihe:
Augustin Mugambi Kiruja, Region Kenya, 13. Januar 2009

Unsere Verstorbenen:
P. Gerard Neagle, 67, Provinz Canberra, 27. Februar 2009
P. Mario Stützer, 87, Provinz St. Clemens/Regio Köln, 5. März 2009
P. John George Hacker, 80, Provinz Denver, 7. März 2009
P. Giuseppe Muccino, 84, Provinz Neapel, 12. März 2009
Bischof Ramòn Mantilla Duarte, 83, Provinz Bogotà, 16. Mäz 2009
P. Jesùs Ariel Jiménez Soto, 46, Provinz Bogotà, 16. März 2009
P. Gabriel Fernando Montoya Tamayo, 41, Provinz Bogotà, 16. März 2009
P. Patrick D’Souza, 62, Region Kenya, 21. März 2009
P. Paul De Meyer, 85, Provinz St. Clemens/Regio Vlaanderen , 21. März 2009

60 Jahre Profess:
Eduard Newrzella, Provinz St. Clemens/Regio Köln, 17. April 2009

60 Jahre Priester:
Jan Piekarski, Provinz Warschau, 17. April 2009

50 Jahre Profess:
Johannes B.Stocker, Provinz München, 25. April 2009

Aufhebung eines Hauses:
Das Haus Blauberg in Sarreguemines, Frankreich, wurde am 3. März 2009 aufgehoben.

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LETZER BLICK AUF FOTOS:
Ein Bild ist tausend Wörter wert

“Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag." Johannes 6,40.

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