Rom, Italien
AUS DER REDAKTION:
NACHRICHTEN AUS DEN PROVINZEN: BEKANNTMACHUNGEN:
MEDIEN IM BRENNPUNKT: LEBENSWENDEN: EIN LETZTER BLICK:
.Selbstverständlich möchte man wissen, wer als künftiger Generaloberer in Frage kommt. Wir müssen das im Bereich der Tages- und Tischgespräche lassen. Wer an Regionalversammlungen teilgenommen hat, kann sich dazu äußern. Die Vorbereitungskommission wird in der ersten Juniwoche zusammentreten, um das Material aus den Regionalversammlungen zu bereinigen. Genaueres darüber und später noch mehr zum Generalkapitel erfahren Sie auf unserer CSSR.COM Website. Vorläufige Informationen kann man bereits abrufen. Auf unserer CSSR.COM Website unter dem Passwort der Redemptoristen gelangen Sie zum Menu XXIV. Generalkapitel. Dort wird generell ein solches Kapitel beschrieben; auch die Liste der Delegierten (mit Fotos, sofern wir sie bekamen) samt praktischen Hinweisen über Anreise und Unterkunft der Kapitulare ist dort zu finden. Hier wird auch das Geschehen am Kapitel zu verfolgen sein. Wir wollen vom Generalkapitel im Fernsehen Ausschnitte zeigen, und zwar über den Kanal: CSSR.TV via video streaming oder registrierte Videos und Fotos. Allerdings müssen die regionalen Versammlungen der Kapitulare dieses Vorhaben erst gutheißen, bevor wir damit starten. In diesen fünfzig Tagen der Osterzeit NACHRICHTEN AUS DEN PROVINZEN: Angola Zu diesem Bericht lege ich Fotos bei. Es sind keine Redemptoristen abgebildet, weil es kein Treffen von Priestern und Ordensleuten mit dem Papst gab. Angola war die zweite Station der Reise, die Papst Benedikt XVI. in Afrika unternommen hat. Vorher war er in Kamerun und überreichte allen Vertretern der afrikanischen Bistümer das “Instrumentum laboris” (Arbeitspapier) zur Vorbereitung der Synode der Afrikanischen Bischöfe, die für den 4. - 25. Oktober in Rom angesetzt ist zum Thema “Die Kirche in Afrika im Dienst für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden“. Der Besuch in Angola dauerte nur drei Tage, war aber von großer Bedeutung (1993 war Papst Johannes Paul II. zehn Tage auf Besuch).
Europa Nord Die Provinz St. Clemens kann bald auf vier Jahre zurückblicken, denn sie wurde am 1. August 2005 gegründet. Es scheint uns nützlich, die ganze Kongregation über die gemachten Erfahrungen zu informieren. Die Visitation, die das Generalat durchgeführt hat, ist Anlass zu einer Beurteilung, die Hoffnung gibt und die Bemühungen der Provinzleitung in dieser neuartigen Situation hoch einschätzt. Es geht um etwas, das man in der Kongregation zum ersten Mal vorfindet. Über die Strukturen der Provinz zu reden, mag trocken sein und nicht viel bringen. Die Provinz St. Clemens ist die zweitgrößte Provinz. Sie zählt 270 Mitglieder und ist nur von Warschau übertroffen. Sie zeugt immer noch von einer langen, wichtigen Geschichte der Redemptoristen, die auf außerordentliche Weise in Europa das Evangelium verkündeten, aber auch auszogen, um auf allen fünf Kontinenten Neugründungen zu unternehmen. Zu dieser Geschichte kommt nun eine neue Seite. Die zunehmende Säkularisierung in diesem Teil der alten Welt hatte tief greifenden Einfluss auf das Missionswerk der Redemptoristen, ganz besonders dadurch, dass es an neuen Berufungen fehlt. Zugleich ist der Altersdurchschnitt der Mitglieder sehr hoch, zurzeit bei 75 Jahren. Das erfordert entsprechende Maßnahmen. Es muss klar gesagt sein: die Vitalität der Redemptoristen in Holland, Flandern, Schweiz und Deutschland bleibt auch heute außerordentlich. Viele unserer Kirchen werden weiterhin besucht: Wittem in Holland, Jette in Belgien, Bous in Deutschland und Baden in der Schweiz sind nur einige Namen unter vielen, um anzudeuten, dass die Arbeit großzügig weiter geht. Man könnte noch vieles erwähnen. Die Schulen wie das große Collegium Josephinum in Bonn und das College in Essen (Belgien) zeugen immer noch von der außerordentlichen Arbeit der Redemptoristen im Schulbereich, auch wenn da zur Zeit nur noch wenige Redemptoristen im Einsatz sind. Andere Formen redemptoristischer Missionsarbeit entfalten sich großzügig trotz des Alters der Mitarbeiter, und da fehlt es wirklich nicht an Fantasie: von der Telefonseelsorge zum Beichthören, von den Pfarreimissionen bis zu den Exerzitienhäusern, von der Seelsorge an Wallfahrtsorten bis zum Exerzitienpredigen, vom Einsatz für Obdachlose und Asylsuchenden bis zur Pfarreisseelsorge. Mehrere Mitbrüder sind außerhalb ihrer Kommunität im Einsatz in Pfarreien und anderen diözesanen Pastoralbereichen, kommen aber regelmäßig zusammen in der Gemeinschaft der Mitbrüder. Andere sind Seelsorger in Pensionaten, Gefängnissen, Gruppen anonymer Alkoholiker usw. Sicher könnte man die Aufzählung noch weiterziehen. Wir könnten auch erwähnen, wie man sich alle Mühe gibt, um gute Beziehungen innerhalb der Provinz zu gewähren: Besuche der Provinzleitung in den Kommunitäten, die jährlichen, zur Gewohnheit gewordenen „Provinztage“, zu denen alle Mitbrüder eingeladen sind: eine Art gemeinsame Besinnungstage, wo am „Provinztag“ auch Anliegen der Provinz besprochen und schließlich Profess- und Priesterjubiläen gefeiert werden. Es scheint uns interessant, auf einige Punkte oder Vorhaben hinzuweisen, denen das Provinzialat besondere Aufmerksamkeit schenkt: - Zuerst das Projekt Seniorenkloster zugunsten betagter Mitbrüder. Solche Häuser sind bereits erstellt in Izegem (Belgien), Boxmeer (Holland) und Leuk (Schweiz); in Deutschland ist eines in Sicht. Da geht es um ein ganz neues Konzept, unter Umständen in größerem Rahmen unter der Verwaltung und Leitung von Ordensleuten und Laien. Ziel ist es, dass betagte Mitbrüder zuversichtlich ihren Lebensabend verbringen können, indem sie bei geeigneter Pflege und sinnvollem Gemeinschaftsleben sich wohl fühlen: keine pastoralen Verpflichtungen, außer denen, die sie selber wünschen, keine Sorgen um Verwaltung, Zusammenkünfte in willkommenem Maß und Modus, usw. - Der Jugendseelsorge können sich natürlich beim erwähnten hohen Durschnittsalter nicht viele hauptamtlich widmen. Aber man staunt vor dem Unternehmen der Regio Köln in Kirchellen, wo mit viel Personen und Energie ein Jugendkloster geführt wird. Es steht neben unserem Haus und bietet eine Art Besinnungstage für Schulen, Wochenende für Jugendliche, Treffen von Ministranten usw. Zur Bewältigung des Programms zählt man auf die freiwillige Hilfe vieler, namentlich junger Leute. Das Angebot ist attraktiv und umfasst auch Kurse für Meditation, jedes Jahr ein Rock-Konzert usw. Und in der Nachbarschaft arbeitet ein Mitbruder unter Menschen am Rande der Gesellschaft. - Zum Schluss müssen wir unbedingt die Partnerschaft mit Laien hervorheben, wie sie konkret angestrebt wird in Projekten, wo die Laien mehr sind als bloße Mitarbeiter. In Wittem, Roermond und Zenderen werden einige von unseren Unternehmen von Laien geführt. Die Gruppe Scala in Holland trifft sich regelmäßig, um sich in die Spiritualität der Redemptoristen zu vertiefen. Die Gruppe Bremstruik in Belgien hat die Verwaltung unserer Kirche in Rooselare übernommen, sorgt für die Ausbildung von Laien und strebt nach Gemeinschaftsleben. Weitere Gruppen wie Kefas und Effata in Gent streben nach geistlichem Leben und dienen der Verkündigung. Solche Gruppen bestehen auch in Bous und an anderen Orten, die man unmöglich alle erwähnen kann. Aber bezeichnend ist, dass sich Neues anbahnt, gerade in einem Zusammenhang, der zu Pessimismus Anlass geben könnte. Es gibt viele Gläubige, die ihren Glauben vertiefen wollen, sich an der Spiritualität der Redemptoristen interessieren und sogar unseren Sendungsauftrag mit uns wahrnehmen und erfüllen wollen. – Die Zukunft liegt in der Hand Gottes! Frankreich Seit einigen Monaten ist in Lourdes das Bild des Hl. Alfons über dem Eingang zur großen Basilika des Hl. Pius X. zu sehen.
Peru Die Mitglieder des subregionalen Sekretariates sind: Das Treffen fand statt in Lima, Peru, im Haus Santa Anita vom 17. bis 18. März 2009. Ziel des Treffens war es, miteinander über Anliegen der Redemptoristenbrüder zu reden. Vom 19. bis 21. März nahmen die Brüder teil am Seminar für lateinamerikanische Ordensbrüder, das von der lateinamerikanischen Union von Ordensleuten im Haus der Dominikanerinnen vom Heiligen Rosenkranz organisiert war. Dabei ging es über die Identität des Bruders. Unser Treffen schloss mit einer Fahrt durch die Stadt Lima, wo wir Kirchen aus der Kolonialzeit und historische Klöster bewunderten.
Zur Förderung der Brüder und deren Integrierung in unsere (Vize)Provinzen wurde beschlossen: Drei Brüdertreffen im nächsten Triennium zu halten: Die Provinzen werden aufgefordert, einen Hauptverantwortlichen für die Brüder zu ernennen. Dieser hat zu sorgen für die Ausbildung und den sinnvollen Einsatz der Brüder in jeder Einheit. Es wird empfohlen, in jeder Einheit zwei Tagungen für Brüder pro Jahr abzuhalten, am besten im Oktober zum Fest des Hl. Gerhard und im Februar zum Tag des Gott geweihten Lebens. Ganz herzlich danken wir dem P. Argimiro Gago und dem P. Grimaldo Garay und der Vizeprovinz Peru Nord für die wunderbare Gastfreundlichkeit, die bewirkte, dass wir uns wie daheim fühlten. Kolumbien Unser liebes gequältes Kolumbien gehört zu den Ländern, die eine Höchstzahl an Gewaltdelikten verzeichnen: Mordtaten, Geiselnahmen, Raub, Korruption... Es scheint, dass der Herr uns zwar eine wunderbare, wohnliche Landschaft geschenkt hat, aber auch dem Hass und der Zerstörungsgwut des Teufels etwas Freiheit liess. E gibt kein Land auf der Welt mit soviel Gewaltfaktoren zugleich: Guerriglia, Paramilitär, Drogenhandel, Korruption in Amtskreisen, falsche Soldaten, Verbrecherorganisationen und bei all dem die Gleichgültigkeit der Bürger, die meinen, eine Ermordung sei irgendwie normal. Wie kam es zu dieser Situation in einem Land, das traditionell katholisch ist wie Kolumbien? - Weil wir schon viele Jahre lang mit Gewalttaten leben müssen, haben wir uns schliesslich daran gewöhnt, sagen einige. Weil wir arm und bedürftig sind, treibt uns die Not zur Gewalt, meinen andere. Oder dann wird behauptet: Weil der Kapitalismus und die Einstellung der Konsumgesellschaft uns erfasst haben, reagieren wir wie Betrunkene, wenn ein Bündel Banknoten in Aussicht ist. An alldem ist etwas Wahres. Aber es gibt eine Veranlagung als Quelle all dieser Strömungen von Verbrechen. Diese Veranlagung ist ein Sonderfall. Der Kolumbianer verbindet Intelligenz und Mutwillen mit Bosheit und Streberei. So will er mit allen Mitteln seine Ziele erreichen, und daraus entstand diese nationale Subkultur, die man beschreiben könnte mit dem Spruch, den wir so oft brauchen: “der Kolumbianer strandet nie “. Man sollte eine Kerze zur Ehre Gottes anzünden bei unseren Gebeten, Andachten und Wallfahrten und auch eine Kerze für den Teufel bei unseren Lügen, Betrügereien und Prahlereien. Wichtig in dieser Subkultur ist es, sich durchzusetzen, Ansehen und Besitz zu erlangen mit jeglichen Mitteln... Nachher gehen wir zur Beichte oder spenden etwas zu Ehren eines Heiligen oder geben ein Almosen für eine arme Familie, und so ist das Gewissen beruhigt. Aber die Stimme des Propheten genügt nicht! Lassen wir uns begeistern für eine innere Umstellung des Herzens, damit wir in jedem Menschen den Tempel Gottes lieben und in jedem unserer Brüder den lebendigen Gott verehren. Ja, wir sind Tempel des Heiligen Geistes und Kinder Gottes, wir sind Geschwister. Das ist das Licht Christi, das in die Welt gekommen ist. Wir wollen uns an das Evangelium dieses vierten Fastensonntags halten: wir wollen nicht die Finsternis mehr lieben als das Licht. “Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind” (Johannes 3,20-21). In Kolumbien wird es weniger Verbrechen geben, sobald der Staat seine Aufgaben im Dienst der Bürger ernst nehmen wird, statt mit Korruption persönliche, kleinlich egoistische Ziele zu verfolgen. Wenn die Kirche auf ihren eitlen Klerikalismus verzichtet und aufhört, sich intelligenter und heiliger zu betrachten als gewöhnliche Sterbliche, wenn sie endlich einsieht, wie sündhaft sie selber ist. Wenn man sich in der zivilen Gesellschaft trotz Meinungsverschiedenheiten gegenseitig achtet und miteinander ehrliche Lösungen sucht. Wenn man in den Familien einsieht, dass das gute Beispiel mehr bringt als Geschrei und Strafen oder gedankenloses „Machenlassen“. Wenn jeder von uns sich selber annimmt, wie er ist mit seinen guten Eigenschaften und seinen Schwächen, mit seinen Tendenzen, Idealen und Bestrebungen. Wenn die Schönheit des Baumes, der Gesang des Vogels und die Reinheit der Luft uns mehr gelten als die schamlosen, riesigen Einkaufszentren, diese Kathedralen des Konsumismus, wo wir uns von Sicherheitskräften beschützt fühlen und mit den Augen geniessen, was wir nicht kaufen können. Aber definitiv werden wir gegen das Morden Erfolg haben, wenn wir uns als Kinder desselben Vaters fühlen, der die Sonne aufgehen lässt über Bösen und Guten, Gerechten und Ungerechten (Matthäus 5,43-45). Für Gott, der Liebe ist, gilt vor allem die Existenz der lebenden Person. “Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird” (Johannes 3,18). Mögen Ariel und Gabriel mit Gott verbunden, wie ihre Namen es andeuten, aus der himmlischen Heimat uns helfen, damit wir in unserer irdischen Heimat miteinander als Brüder leben. Gabriel, Ariel: Als Missionar hast du dein Leben gegeben. Kolumbien “Tröstet, tröstet mein Volk! Spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihm zu: Zu Ende ist seine Knechtschaft, gesühnt ist seine Schuld. Zweifaches hat es empfangen aus der Hand des Herrn für alle seine Sünden” (Jesaja 40,1-2). Dieses Zitat könnte überraschen in diesem Moment, wo ich als Missionar einer anderen Ordensgesellschaft am Begräbnis der beiden Redemptoristen teilnehme, die brutal im Vichada getötet wurden. P. Salvador Medina hat mich gebeten, die ganze Gemeinschaft IMC Colombia- Ecuador zu vertreten nach dem traurigen Ereignis, das eine christliche Gemeinde, eine Ordensgemeinschaft und die ganze Kirche schwer getroffen hat. In den beiden Dörfern war zuerst Schweigen. Es herrschten Schmerz und Traurigkeit, Trostlosigkeit und Hilflosgkeit. Um 10 Uhr vormittags begann der Trauergottesdienst für P. Gabriel Fernando Londoño in der Kirche von Salamina. Dem Hauptzelebranten Mons. Álvaro Rincón, dem emeritierten Bischof von Puerto Carreño, hatten sich am Altar 50 Priester angeschlossen. Unter uns Priestern waren Redemptoristen, Monfortiner, Vinzentiner, 5 Priester des Bistums, namentlich Mons. Luis Enrique Hoyos, Vertreter des Erzbischofs und Generalvikar der Erzdiözese Manizales. Auch Ordensfrauen und Seminaristen der Diözese nahmen teil. Um 2 Uhr nachmittags versammelten wir uns vor der Kirche in Aranzazu zur Trauerfeier, die geleitet wurde durch Mons. Fabio Morales Grisales, den emeritierten Bischof von Mocoa-Sibundoy. Hier waren viel mehr Priester aus dem Bistum, insgesamt 65. Manche Frauengemeinschaften waren vertreten. In beiden Dörfern waren die Gläubigen in großen Scharen herbeigeströmt. Wir fühlten uns wirklich getröstet durch die geistige Gegenwart dieser beiden Missionare, die zum Opfer geworden sind. Zusammenleben ist nur möglich, wenn man verzeihen kann, wie ja Gott uns verzeiht. Wir selber setzen unserem Verzeihen Grenzen, aber Jesus fordert uns zum grenzenlosen Verzeihen auf. Großzügige Verzeihung ist grundlegend für ein gesundes Zusammenleben, das auf Gerechtigkeit und die Liebe Gottes ausgerichtet ist. Konkret haben Mons. Álvaro und der Redemptorist Gustavo, Bruder des ermordeten P. Jesús Ariel Jiménez Soto, die Gläubigen ermahnt zu Verzeihung, Versöhnung, Frieden und Solidarität. Richten wir unsere Augen auf Gott und öffnen wir unsere Herzen für das Gute zu unserer eigenen Veränderung in dieser Zeit der Vorbereitung auf Ostern. In diesen Momenten dürfen wir bereits Vorfreude empfinden und dann an Ostern in vollem Mass Auferstehung erleben. Zum Zeichen für diese Botschaft haben die Anwesenden zur Opferung Kerzen angezündet. Es war das Empfinden eines tiefen Trostes, aller die an Christus glauben und mit ihm verbunden sind. Als der Provinzial der Redemptoristen P. Rafael Prada sich an die Gläubigen wandte, lud er alle ein, in strahlender Dankbarkeit das Opfer zu feiern. Den Jugendlichen schlug er vor, eventuell Priester zu werden und als Missionare Christus nachzufolgen. So wurde denn diese Trauerfeier zu einem Treffen der Hoffnung, des Lebens, der Verzeihung und des Trostes. In der Tat wurde das gläubige Volk durch das Geschehene im Glauben gestärkt und bereit, sich für die Verkündigung der Frohen Botschaft einzusetzen. Was in Trauer begann, ging in eine Freude über, die sich schließlich im Applaus äusserte. Die Feuerwehr begleitete den Sarg und wollte offenbar jeden Funken von Hass ersticken, damit sich die Liebe in den Menschen entfache. Bei allen Danksagungen in den Kirchen wurden die Missionare der Consolata erwähnt wegen ihrer Verbundenheit und Anwesenheit in diesen schweren Stunden. Das ergab sich so, weil viele Redemptoristen mich als Leiter der CEPAF kannten oder als Mitarbeiter in der Seelsorge in Bogotà, Bucaramanga und Manizales. Am Ende der Gottesdienste wurden stets die Erklärungen der zivilen Behörden bekannt gegeben (des Stadtpräsidenten, des Stadtrates, der Feuerwehr, des Sekretariates Vichada usw.) worin das Leben und die Sendung der beiden Missionare gelobt wurden. Danksagung P. Provinzial Rafael Prada und die Redemptoristen der Provinz Bogotá danken Ihnen für Ihre Teilnahme und Verbundenheit sowie für Ihre Ermutigung nach dem gewaltsamen Tod unserer Mitbrüder Jesús Ariel Jiménez und Gabriel Fernando Montoya, die im Apostolischen Vikariat Puerto Carreño gearbeitet hatten. Auch sind wir dankbar für Ihr Mitfühlen nach dem Tod unseres Mitbruders Ramón Mantilla Duarte, des ersten kolumbianischen Redemptoristen, der Bischof war. Wir beteuern von neuem öffentlich, dass wir unserem Sendungsauftrag in der Nachfolge Jesu Christi treu bleiben. Wir wollen weiterhin wie der Heilige Alfons den benachteiligten Menschen Frohe Botschaft bringen, auch wenn wir dabei unser Leben riskieren.
Das italienische Postamt hat unsere Adresse ergänzt. Für unser Postfach gilt nun die
N.B. Das gilt für normale Postsendungen bis zu 2 kg. Für andere Postüberweisungen, wie zum Beispiel DHL, FedEx oder UPS, etc., gilt die
Warnung!
Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site Profess mit zeitlichen Gelübden: Profess mit ewigen Gelübden: Priesterweihe: Unsere Verstorbenen: 60 Jahre Profess: 60 Jahre Priester: 50 Jahre Profess: Aufhebung eines Hauses:
LETZER BLICK AUF FOTOS: “Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag." Johannes 6,40.
Besuchen Sie unsere Webseite bei http://www.cssr.com, www.cssr.tv |