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Rom, Italien
16. April 2010

VOM HERAUSGEBER:
P. General auf Besuch in Haiti und Chile
Internationaler Jugendkongreß im August
Bitte Ankündigung lesen
Treffen der Konferenz Nordamerika
Neue Provinz in Paraguay im August
Ostern: ein Grund zum Feiern

AKTIVITÄTEN DER GENERALLEITUNG:
P. General besucht Haiti und Chile

AUS DEN EINHEITEN:
Regio Port-au-Prince: Der Novize Jacky Merilan besucht seine Familie in Haiti
Vizeprovinz Fortaleza: Das Bild der Mutter von der immerwährenden Hilfe beschädigt
Provinz Neapel: Veröffentlichung eines Gedenkbandes über den hl. Alfons

REDEMPTORISTEN IN DEN NACHRICHTEN:
Vietnam: Der Provinzial der Redemptoristen plant den Wiederaufbau der Wallfahrtskirche zu Ehren Mariens

ANKÜNDIGUNGEN:
England: Fortbildung in Hawkstone Hall
Rom: Zentrum für redemptoristische Spiritualität: Programm für die Sommerkurse
Goiás: Alte Kommunität, neues Haus!

MEDIEN:
Osteransprache von P. General in Sant’Alfonso, Rom

LEBENSWENDEN:
Professen, Weihen, Jubiläen, Todesfälle, Ernennungen


globe Vom Herausgeber
In fünf Minuten um die Welt

P. General war vor kurzem in der Lage, Haiti und Chile zu besuchen. Er informiert über seine Erfahrungen in den beiden von Erdbeben heimgesuchten Ländern. Auch unser haitianischer Novize berichtet uns über den Besuch bei seiner Familie in Haiti.


Der internationale Jugendkongreß der Redemptoristen wird in Lemberg, Ukraine, stattfinden. Für weitere Informationen und Details über den Jugendkongreß besuchen Sie bitte die mehrsprachige
website at: http://www.lviv2010.com/ und auch ihren You Tube channel: http://www.youtube.com/user/lviv2010
P. General Michael Brehl und Generalkonsultor P. Jacek Dembek wollen daran teilnehmen.


Weiter unten finden Sie wichtige Mitteilungen über Möglichkeiten der Weiterbildung für Redemptoristen. Lesen Sie diese, bitte.


Ms. Stephanie Tracy, Communications Manager für die Provinz Baltimore, berichtet über das eben stattgefundene Treffen der Konferenz Nordamerika:

„Im März konnte die Provinz Baltimore den Generalobern P. Michael Brehl, den Generalkonsultor Br. Jeffrey Rolle und die Provinzräte von Nordamerika zu einem zweitägigen Treffen begrüßen, bei dem die Beschlüsse des letzten Generalkapitels besprochen wurden.

Das Anliegen war der Aufbau der Konferenz Nordamerika. Das Ziel ist, einen Koordinator der Konferenz bis März 2011 zu bestellen, aber da müssen vorher noch einige Entscheidungen getroffen und Aktionen gesetzt werden, einschließlich der Abfassung der Statuten für die Konferenz, die Regelung, wie Kandidaten nominiert, Delegierte gewählt, und Mitbrüder, die aus anderen Einheiten kommen und in Nordamerika arbeiten, vertreten sein sollen.

Die Treffen fanden am 9. und 10. März im San Alfonso Retreat House in Long Branch, NJ, statt; sie wurden mit einer Eucharistiefeier und einem Essen abgeschlossen. Zu den Redemptoristen kamen Gruppen, die mit ihnen zusammenarbeiten, so die Redemptoristinnen von Esopus, NY, die Immaculate Heart of Mary Sisters; die Missionary Sisters of Our Lady of Perpetual Help; und viele Laien. Bei dieser Gelegenheit feierte P. Brehl zum ersten Mal seit seiner Wahl zum Generalobern die Messe in der Provinz Baltimore. Der Abend bot jedem die Möglichkeit, mit ihm zu feiern und für ihn zu beten für seine neue Aufgabe in der Kongregation.“


Am 1. August 2010, Fest des hl. Alfons, wird eine neue Provinz ins Dasein treten. Die Vizeprovinz Pilar (0101), eine Vizeprovinz der Provinz Rom, und die Vizeprovinz Asunción (0705), eine Vizeprovinz von Baltimore, werden aufgehoben und die neue Provinz Paraguay an deren Stelle errichtet. Ihre Provinznummer wird 5200 sein. P. General und Generalvikar P. Enrique López, der aus Asunción gebürtig ist, planen an der Feier der Errichtung teilzunehmen.


Wie uns unsere Neugetauften in Erinnerung rufen, ist Ostern nicht ein Tag, sondern eine ganze Jahreszeit und ein Weg in Hoffnung. So besteht trotz der Sünden der Kirche, der kriminellen Taten einiger und des Versuchs der Medien, den Papst zu kritisieren, ein großer Grund zu feiern. Von den Medien nicht beachtet, wurden rund um die Erde in der Osternacht die Mitglieder des Leibes Christi gestärkt und vermehrt durch hunderttausende Neugetaufte und jenen, die ihr Glaubensbekenntnis ablegten.Das Leben überwindet immer den Tod, innerhalb und außerhalb der Kirche.

Allen Gnade und Erlösung.
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.

Inhaltsverzeichnis


AKTIVITÄTEN DER GENERALLEITUNG:

Sonderbericht
Besuche von P. General in Haiti und Chile
Michael Brehl, C.Ss.R.

Haiti:

Der Leib Christi leidet sicher in Haiti. Wenngleich ich über die Situation nach dem Erdbeben schreiben will, hat das Leid der Bevölkerung von Haiti eine viel längere Geschichte. Viele, viele Jahre hindurch hat sie sehr unter Ausbeutung, Korruption und Ungerechtigkeit gelitten. So weit ich erfahren habe, ist das durch das Erdbeben verursachte Leid durch diese Jahre der Korruption und der Ungerechtigkeit noch schwerer geworden
.
Ich kam am 13. März 2010 in Port-au-Prince an. Es war für mich die erste Möglichkeit eines Besuches. Verschiedene Versuche, eine Flugkarte zu bekommen, scheiterten. Auch dieser mein Flug wurde abgesagt, dann aber doch durchgeführt. Ich kam in eine Stadt, die voller Menschen war, aber auch in Ruinen. Strom- und Wasserversorgung waren noch nicht wiederhergestellt. Fast alle schlafen in Zelten, auf den Straßen, in den Höfen von Pfarrhäusern oder Familienhäusern, oder auf offenen Plätzen, die nun zu Zeltstädten geworden sind.

Über 150.000 Menschen müssen von den tiefer liegenden Parks im Zentrum der Stadt weggebracht werden, bevor der Regen kommt und die Überflutung das Bewohnen dieser Parks unmöglich macht. Jede Schule, die ich sah, jede Kirche, die ich besuchte, jedes Kloster und jede Wohnung von Ordensleuten in der Region ist unbrauchbar geworden.

Mit unseren Mitbrüdern schlief ich in Zelten, à la belle étoile (unter einem schönen Stern, d.h. unter freiem Himmel), wie sie sagen. Unsere zwei Häuser, die Kirche St. Gerard und die Schule St. Gerard, das Jugendzentrum, die medizinischen Kliniken, die Wasserreinigung und das Seminar sind ganz zerstört und müssen neu gebaut werden.
(Bemerkung des Herausgebers: Siehe Photos unten).

Mit Hilfe der von den Redemptoristen und NGOs (Nichtregierungsorganisationen) aufgebrachten Geldmittel versorgen unsere Mitbrüder viele der armen Pfarrmitglieder mit Wasser, Bohnen und Reis; und mit Zelten für die Unterkunft

Es ist abzusehen, daß der Wiederaufbau lange Zeit dauern wird; es geht ja nicht nur um den Wiederaufbau von Gebäuden, sondern auch um die Wiederherstellung des Lebens. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die Familienmitglieder und Nachbarn verloren haben. Manche von ihnen haben dadurch solche Verletzungen und Verluste erlitten, daß sie tiefe seelische Wunden davongetragen haben. Ich habe eine Frau getoffen, die, als sie nach Hause kam, ihr Haus zerstört und ihre ganze Familie tot aufgefunden hat.

Andere sind voller Trauer, versuchen aber, die Überlebenden zu betreuen. Einige unserer Mitbrüder haben nicht nur Familienmitglieder verloren; ihren Angehörigen ist auch all ihr Hab und Gut zerstört worden.

Trotz ihrer persönlichen Lebenssituation und des Schicksals ihrer eigenen Familien leisten unsere tüchtigen jungen Mitbrüder in ihrer Umgebung viel Hilfe.

Es ist sehr schwer, die Situation zu beschreiben. Der Staub von hunderttausenden eingestürzten Wohnungen scheint in alles hineinzukommen. Die Suche nach Essen und Wasser zum Waschen und Trinken füllt für viele den ganzen Tag aus. Und wo immer man hinschaut, nur Zerstörung. Für die Menschen, die in Zelten wohnen, ist der Mangel an Privatsphäre schwer zu ertragen. Die Tage erscheinen sehr lange. Die Arbeit, die zu geschehen hat, ist sehr ermüdend.

Angesichts einer solchen Situation erwartet man Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit in den Herzen der Menschen. Aber das habe ich nicht gesehen. Sicher gibt es einige, die sich ganz verloren und ohne Hoffnung vorkommen. Aber das trifft nicht auf die Mehrheit der Menschen dort zu.

Ich habe vielmehr Menschen getroffen, die sich wehren, gebrochen zu sein. Ihr Glaube an Gott ist stark und ihre Liebe zur Mutter von der immerwährenden Hilfe trägt sie. Immer wieder haben mir Leute erzählt, sie wissen, daß Gott mit ihnen ist in ihrem Leid, und daß Jesus der Emmanuel ist, der Gott mit uns. Ich wurde Zeuge von erstaunlicher Hilfeleistung füreinander und von großer Zukunftshoffnung.
Am Sonntag feierte ich um 7 Uhr eine Messe im Freien für eine große Gemeinde, alle schön gekleidet. Voll Glaube und Leben, war diese Liturgie eine wahre Erfahrung von Freude und Hoffnung. Eine junge Frau versah den Dienst der Kommentatorin; sie eröffnete die Liturgie mit einer solchen Botschaft der Hoffnung und des Glaubens, daß die Gemeinde nur laut schreien konnte: „Amen!“

Die Redemptoristen helfen den Menschen in Haiti, ihr Leben und ihre Familien, ihre Gebäude und Strukturen wieder aufzubauen. Die staunenswerte Hilfsbereitschaft rund um die Erde ist ein Zeichen von Solidarität; und dafür, daß wir alle leiden, wenn ein Teil des Leibes Christi leidet. Die Antwort von überallher in der Welt war staunenswert. Auch die Kongregation, die Provinzen und Regionen sowie einzelne Kommunitäten waren sehr großzügig. Diese Hilfe wird einen langen Weg haben in den Monaten und Jahren vor uns.

Es ist schwierig, die Erfahrung dieses Besuches in Haiti in einem Artikel niederzuschreiben. Auch Bilder können die Wirklichkeit nicht bis ins Letzte zeigen. Unsere Mitbrüder in Haiti brauchen unsere Unterstützung: finanzielle Hilfe, ja, aber noch mehr die Hilfe durch unser Gebet und unsere Begleitung.

Bilder der Reihe nach:
Das Studentatshaus zerstört
Die „Zeltstadt“ der Studenten
Ruinen des Pfarrhauses
Wo einst die St. Gerhards-Schule stand

Chile:

Am 17. März 2010 kam ich in Santiago, Chile, an, das drei Wochen vorher durch das Erdbeben erschüttert worden war.

Zum Glück hat es hier imVergleich zu Haiti nur wenig Menschenleben gefordert. Keiner der Redemptoristen wurde ernstlich verletzt. Allerdings gab es große Schäden an den Gebäuden. Viele Kirchen und große Bauten erlitten erheblichen Schaden. An die 800.000 Wohnungen müssen wieder aufgebaut werden.

In Santiago entstand an der Basilika der Mutter von der immerwährenden Hilfe an der Außenseite einiger Schaden. Die Basilika war schon reparaturbedürftig, besonders die Türme und das Dach. Frühere Erdbeben und die mit dem Alter auftretenden Schäden verlangten Aufmerksamkeit. Die Pfarrei hatte begonnen, Geldmittel zu sammeln und die Kosten zu berechnen. Das jetzige Erdbeben hat die Türme und das Dach nun so geschädigt, daß eine Restaurierung sofort notwendig wird, um größeren Schaden zu verhindern.

In Santiago sind schätzungsweise 30.000 Wohnungen zerstört. Oft schaut die Außenfassade nicht sehr beschädigt aus, aber die Räume im Innern sind zusammengefallen. Unsere Mitbrüder und Laienmitarbeiter der Pfarre besuchen die Menschen dort und bringen ihnen Trost und Hilfe. Viele der am meisten Geschädigten sind Immigranten, besonders aus Peru.

Am 18. März reiste ich mit Provinzial P. Pedro Irizar und seinem Vikar P. Mauricio nach Cauquenes. Das ist eine der ersten Gründungen der Redemptoristen in Chile. Die Redemptoristen sind hier seit über 130 Jahren. Cauquenes liegt näher beim Epizentrum des Erdbebens und hat daher große Schäden erlitten. Es ist eine Stadt von 40.000 Einwohnern im Herzen des Weinlandes von Chile. (Anmerkung des Herausgebers: Siehe unten Photos)

In Cauquenes sind die Schäden des Erdbebens überall zu sehen. Viele Häuser liegen in Schutt. Schulen sind geschlossen wegen der schweren Schäden an den Gebäuden. Das Kloster der Redemptoristen muß niedergerissen werden. Zuerst schien es, daß auch die Kirche nicht gerettet werden könne. Jetzt besagen Gutachten einer Baufirma, daß sie restauriert werden kann. Sie hat aber so schwere Schäden davongetragen, daß sie zur Zeit nicht benützt werden kann.

In Cauquenes feierten wir die Messe im Freien, auf dem Parkplatz. Selbst am Donnerstag abend war eine riesige Menschenbmenge anwesend. Die Pfarrangehörigen schätzen die Redemptoristen und ihre Tätigkeit sehr
.
Während unseres Aufenthaltes in Cauquenes gab es einige Nachbeben, aber sie richteten keinen Schaden an.

Die Bevölkerung von Chile hat viele Erdbeben erlebt. Die Häuser sind gut gebaut, um schweren Erdstößen Widerstand zu leisten. Das ist der Grund, warum es dort keine größere Zahl von Toten und keine große Zerstörung durch dieses sehr schwere Erdbebens gegeben hat. An der Küste, in der Nähe von Penco, wo wir eine andere Kommunität haben, folgte dem Erdbeben ein Tsunami und richtete weiteren Schaden an den Fischerbooten, Netzen und tiefer liegenden Wohnungen an. Einige Menschen verloren ihr Leben und wurden auf das Meer hinausgetrieben.

Das Erdbeben in Chile erregte nicht dieselbe Aufmerksamkeit wie das in Haiti. Das ist verständlich: Haiti ist eine Tragödie von gewaltigem Ausmaß, mit vielen, vielen Toten, und mit sehr wenig Infrastruktur für den Wiederaufbau des Landes und das Leben der Menschen.

Chile wird sich erholen. Die Menschen entfernen bereits den Schutt und machen Pläne für die Zukunft. Die Generalleitung konnte unter Mithilfe einiger Provinzen finanzielle Hilfe leisten. Wenn noch eine andere Einheit zum Wiederaufbau beitragen kann, möge sie ihre Spende an die Generalleitung senden.
Es ist ein besonderes Glück, Chile zu besuchen, und selber zu sehen, wie unsere Mitbrüder mit den Menschen dort solidarisch sind, von denen einige sehr viel verloren haben. Ihr Glauben und ihre Hoffnung sind stark.

Bilder im Uhrzeigersinn:
P. General spricht mit Pfarrangehörigen von Cauquenes
Die beschädigten Kirchtürme in Caugenes
Ansicht eines Zimmers im zerstörten Pfarrhof
Innenansicht der Kirche von Caugenes

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AUS DEN EINHEITEN

Haiti
Ein Besuch zu Hause
Novize Jacky Merilan

Den 12. Jänner werde ich nie vergessen. Auch die Menschen in Haiti werden ihn nicht vergessen, ja die ganze Welt nicht. Aber drei Monate danach hören wir sehr wenig über die aktuelle Situation in Haiti. Andere Dinge machen Schlagzeilen. Aber die Verluste, der Schmerz und der Hunger liegen nach wie vor auf den Dörfern und der Hauptstadt Port-au-Prince.

Mir, einem Bürger von Haiti, ist die Geschichte und die gegenwärtige Situation meines Landes und besonders meiner Familie sehr gegenwärtig, Tag für Tag.

Als das Erdbeben ausbrach, war für mich eine Zeit großer Unsicherheit: ich wußte nicht, ob meine Familie am Leben war oder nicht. Ich wartete am Telefon auf die Stimmen meiner Familie. Und als ich dann schließlich von ihnen hörte, daß sie wohlauf seien, kam eine Zeit des Betens, daß sie genug Nahrung und Wasser bekamen, und eine Zeit des Hoffens, daß ich sie bald sehen könne.

Ich möchte Euch meine Erfahrungen mitteilen, die ich bei meinem Besuch in Haiti hatte, wo ich meine Familie, Freunde und Landsleute nach dem Erdbeben treffen wollte. Ich fuhr am 27. Februar (von Chicago, wo das Noviziat ist) nach Haiti, wo ich acht Tage bleiben wollte.

Meiner Familie geht es in den gegebenen Umständen gut. Sie haben ein Zelt, aber wenn es regnet, gibt es keinen angemessenen Schutz, da alles überflutet wird. Ich bete, daß sie eines Tages ein eigenes Haus haben werden, um darinnen zu leben. Obwohl das Überleben nach wie vor eine Herausforderung ist, versuchen sie, das Beste zu machen imWissen, daß sie einander haben und ihr Leben feiern können

Vor kurzem feierten meine Tante Gertha und Ihr Mann Ramel die Geburt ihres Kindes Rams-Lee. Ich bin sehr glücklich, daß ich bei der Taufe bei ihnen war und den Kleinen habe in den Armen halten können. Doch ist das Leben meiner Tante Gertha und ihrer Familie sehr schwierig. Meine Tante ist mit Leben und mit Tod konfrontiert: während sie die Geburt ihres Kindes feiert, muß sie bei ihrem Mann wachen, der mit der Krankheit kämpft und dem Tod immer näher kommt.

Es ist ein Kampf für meine ganze Familie: sie müssen zusehen, wie mein Onkel um sein Leben kämpft. Meine Familie bleibt zusammen, sie leben alle im selben Gebiet, und so können sie einander helfen, besonders meiner Tante Gertha und meinem Onkel Ramel. – Natürlich befinden sich viele Bewohner von Haiti in derselben Lage wie meine Familie – sie feiern das Leben und kämpfen mit dem Tod.

Es war eine harte Erfahrung, alles zu sehen und zu beobachten. So vieles ist verändert; man sieht so viel Zerstörung und Schutt. Es tut weh zu sehen, wie die Menschen barfuß über den Schutt und die Ruinen von Port-au-Prince gehen; und die Zeltstädte, die in jeder Straße entstanden sind, selbst jetzt noch, soviele Wochen nach dem Erdbeben.

Ich hatte auch die Gelegenheit, P. Adonai, den Regionalobern der Redemptoriten in Haiti, zu besuchen, und das Studentatshaus der Redemptoristen, das eine einzige Ruine ist. Ich freute mich, sie besuchen zu können. Ich ging auch zur Kirche des hl. Gerard und zum Pfarrhaus. Die Kirche wird man nicht mehr restaurieren können, man muß sie von Grund auf neu bauen. Im Pfarrhaus gibt es Teile, die sehr beschädigt, und andere, die noch bewohnbar sind. Aber in der Pfarre St. Gerard wie auch in vielen Teilen von Port-au-Prince schlafen viele Leute in Zelten oder sonstwo, um für den Fall eines Nachbebens nicht in einem Haus zu sein.

Die Schule hinter der Kirche ist nun ganz abgerissen. Es war unheimlich, den Platz zu sehen, wo einst die Schule stand, in der soviele Schüler und Lehrer starben.
Es war für mich wichtig und herausfordernd, Haiti zu besuchen; ich wußte, daß ich nur wenige Tage dort bleiben werde, während die Bewohner lange, lange Zeit in diesen Verhältnissen werden leben müssen.

Wie Sie wahrscheinlich aus den Medien gehört haben, wird der Wiederaufbau von Haiti fünf oder acht oder zehn Jahre dauern. Ich glaube, das ist sehr wahr. Der Wiederaufbau ist dabei die eine Sache; aber ich sehe im Volk von Haiti Mut und Hoffnung, die nicht zerstört werden können. 

Jetzt bin ich seit 8. März wieder im Noviziat in Chicago. Ich kann die Bilder nicht vergesssen, die ich gesehen habe, die Straßen, durch die ich ging, die Menschen, die ich traf. Es war schwer, Abschied zu nehmen von meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten in Haiti. Mein Besuch bei ihnen hat mein Leben verändert.

Da diese Situation weiterhin bleiben wird, bin ich sehr froh über die vielen Gebete, die Hilfe und die Großzügigkeit meiner redemptoristischen Familie. Sie sollen wissen, wieviel mir Ihr Gebet und Ihre Hilfe bedeutet. Haiti braucht auch weiterhin personelle Hilfe, Unterstützung, Geldmittel und Gebete. Überlegen Sie bitte, was Sie für den Wiederaufbau und die Zukunft der Menschen in Haiti tun können, besonders auch für meine Familie.

Im Frieden des Erlösers miteinander verbunden.

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Teresina, Piauí, Brasilien
Vize-Provinz Fortaleza
Vandalen zerstören Bild in der Kirche von Vila Operária

Dienstagnacht, 23 März schellten in unserer Kirche von Josef dem Arbeiter in Teresina, Brasilien, gegen 2 Uhr morgens die Alarmglocken. Die Überwachungsanlage meldete dem Pfarrer, dass jemand in die Kirche eingebrochen sei. Die Polizei wurde verständigt.

Die Angreifer kamen in die Kirche durch einen an der Außenseite angebrachten Einlassschlitz der Klimaanlage. Nachdem man zunächst als Motiv Raub vermutet hatte, waren die Kirchenangestellten geschockt als sie bemerkten, dass nichts abhanden gekommen war, dass aber das Antlitz der Mutter von der Immerwährenden Hilfe entstellt und zerstört worden war.

Dieses Bild in der Kirche wurde vor etwa 47 Jahren mit dem Segen des Papstes von Rom hierher gebracht. Es wurde seitdem in der Kirche verehrt; nur einmal wurde es nach Sao Paolo zur Behebung der Schäden eines früher erfolgten Akts von Vandalismus gebracht. In der Geschichte der Kirche ist dies das vierte Mal, dass in die Kirche eingebrochen wurde und jedes Mal geschah es nur zum Zweck der Beschädigung von Kunstwerken.

Der Pfarrer der Kirche, P. Iridian Conçalves, C.Ss.R. vermutet, dass diese Zerstörungen von Personen verübt wurden, die keine Rücksicht auf den Glauben anderer nehmen. Bei früheren Einbrüchen wurde dieselbe Art von Vandalismus angewendet: Das Angesicht des Heiligen oder der Ikone wurde herausgeschnitten. „Die Alarmanlage hat zwar ein Signal ausgelöst. Als wir aber ankamen, war die Ikone bereits vollständig zerstört. Was uns zutiefst geschockt hat war die Brutalität des Vandalenakts“, so der Pfarrer.

Die Zerstörungen werden der örtlich zuständigen Polizeistelle untersucht. Sie haben Zeugen einvernommen und suchen nach dem (den) Täter(n).

Für ein Mitglied der Pfarre Maria von Jesus Santos (54) ist der Fall erschütternd und aufwühlend. „Es ist bereits das zweite Mal innerhalb von zwei Jahren, dass dieses Bild Unserer Lieben Frau durch einen Akt des Vandalismus beschädigt wurde. Das ist unannehmbar; es ist verletzend für meinen Glauben und für all das, woran ich seit der Kindheit glaube“, sagt die Frau.

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Neapel, Italien
Neue Veröffentlichungen über den hl. Alfons
Antonio Marrazzo, C.Ss.R.

Anlässlich des 170. Jahrestages der Heiligsprechung des hl. Alfons, die am 26. Mai 1840 in St. Peter (Rom) stattgefunden hat, sowie des 260. Jahrestags der Promulgation des Apostolischen Breves Papst Benedikts XIV., „Ad Pastoralis Dignitatis Fastigium“, womit am 25. Februar 1749 die Regel der Redemptoristen approbiert wurde, möchte die Neapolitanische Provinz dieser Ereignisse ein bleibendes Gedenken widmen. Sie hat daher P. Alfonso Vincenzo Amarante, Professor an der Academia Aphonsiana und P. Antonio Marrazzo, Generalpostulator der Kongregation, beauftragt, die Dokumente des Heiligen Stuhles zur Selig- und Heiligsprechung des hl. Alfons von Liguori, seine Erhebung zum Kirchenlehrer und Ernennung zum Patron der Beichtväter und Moraltheologen zusammen mit einem Kommentar und einer Bibliographie zu veröffentlichen.

Der mit einer Einführung von Kard. Johann B. Re, dem Präfekten der Bischofskongregation ausgestattete Band „Heiliger, Kirchenlehrer, Patron, die vier päpstlichen Dokumente zur Ehre des hl. Alfons“ beginnt mit einer Analyse der mit dem Prozess der Heiligsprechung verbundenen Schwierigkeiten in einer Zeit politischer und kirchlicher Umwälzungen am Beginn des 18. Jahrhunderts. Dann folgt eine Darlegung des langen und schmerzlichen Weges, den Alfons durchzustehen hatte, bis er zum Kirchenlehrer erklärt wurde. Eine umfangreiche Liste von Bittgesuchen führte zu seiner Erhebung zum Patron der Beichtväter und Moraltheologen im Jahre 1950. An diese ausgedehnte Studie aus der Feder des Historikers Alfonso Amarante reiht sich eine hervorragende Bibliographie und ein Anhang mit Berichten über die Selig- bzw. Heiligsprechung. Es folgen Übersetzungen der vier päpstlichen Dokumente sowie eine Veröffentlichung von Fotografien der Originalmanuskripte, die in Rom im Archiv des Generalats der Kongregation aufbewahrt sind.

. Im Hinblick auf die Motive und den Gegenstand der vorliegenden Veröffentlichung hat Antonio Marrazzo den Fotografien der Dokumentation fünf den hl. Alfons darstellende Originalgemälde beigefügt, die sich im Alfons-Museum in Pagani befinden. Sie zeigen Alfons vor 1732 als jungen Priester des neapolitanischen Klerus; 1735 als redemptoristischen Missionar; zwischen 1766 und 1768 als Bischof von Sant’Agata dei Goti; zwischen 1774 und 1775, kurz bevor er seine Diözese verließ, sowie von 1786, ein Jahr vor seinem Tod. Ein sechstes Porträt zeigt die von Pietro Tenerani (1789-1869) stammende Statue des Heiligen in St. Peter im Vatikan.


Der Band erscheint dreisprachig. Dem italienischen Text folgt eine Übersetzung ins Englische von P. John Vargas und eine ins Spanische von P. Emilio Lage. Der Band umfasst 476 Seiten (21 mal 30 cm) und ist auf elegantem elfenbeinfarbenen Papier („Bodonia“) gedruckt. Der Preis beträgt 40 Euro ohne Verpackungs- und Versandkosten.

Sie können das Buch bestellen bei:
SEGRETARIA PROVINCIALE
Missionari Redentoristi
Basilica S. Alfonso
84016 PAGANI (SA) ITALIA
segreteria.provinciale@virgilio.it
Tel. (39) 081 515 87 73

Um die Zahlung zu erleichtern, wenden Sie sich an den Provinzsekretär, der den Generalökonom in Rom P. Wrobel ersuchen soll, den entsprechenden Betrag von Ihrem Provinzkonto abzubuchen und nach Neapel zu überweisen, damit dort die Übersendung des Buches veranlasst wird. Auf diese Weise wird der Betrag in Ihrem Konto ausdrücklich verbucht sein.


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REDEMPTORISTEN IN DEN NACHRICHTEN:

Vietnam
Erste Schritte zum Wiederaufbau des Heiligtums von La Vang
Von J. B. VU, Asia News

Architekten und Firmen haben Pläne für das Nationalheiligtum für Marianische Pilgerfahrten mit der größten Kirche im Land vorgelegt. 1798 erbaut, wurde das Heiligtum mehrmals zerstört und wieder aufgebaut und hat so am Schicksal der Katholiken Vietnams teilgenommen, die jedes Jahr zu mehreren Hunderttausenden hierher kommen.

http://www.asianews.it/files/img/lavang02.jpgDas Marianische Nationalheiligtum von La Vang hat die größte Kirche in Vietnam. Sie fasst fünftausend Gläubige und „wird nicht nur ein Werk moderner und schöner Architektur darstellen, sondern ist auch Ausdruck von Baukunst und Kultur des Landes“. Das ist eine vom Sekretär des Komitees der Bischofskonferenz für Sakrale Kunst, P. Vinzenz Pham Trung Thanh, Provinzial der Redemptoristen, gegenüber Asia News abgegebene Erklärung.

1798 für Jahrhunderte als Ziel für hunderttausende von Pilgern erbaut, wurde das Heiligtum mehrmals zerstört, zuletzt während des Krieges 1972. Im kommenden Jahr wird der Neuaufbau des Nationalzentrums für Pilgerfahrten beginnen. Schon am 8. März wurden Architekten und Baufirmen mit den Erfordernissen für das Projekt vertraut gemacht.

Wie bereits im April des Vorjahres bekannt gegeben wurde, ist es dem Erzbischof von Hue, Msgr. Etienne Nguyen Nhu The, aufgrund von Verhandlungen mit der Regierung gelungen, beinahe das gesamte vorher im Eigentum das Marianischen Heiligtums stehende Land im Ausmaß von etwa 34 Hektar zurück zu bekommen. Die Regierung hat auch der Idee zugestimmt, auf diesem Grund und Boden ein Pilgerzentrum für die katholische Kirche Vietnams zu errichten. Das vom Erzbischof vorgelegte Projekt sieht, abgesehen von der großen Basilika selbst, ein Konferenzzentrum mit dreitausend Sitzplätzen, eine Kapelle zur Anbetung des Allerheiligsten, einen Ort für die Spendung des Bußsakramentes sowie ein Exerzitienhaus mit vierhundert Plätzen vor. Die Regierung ihrerseits hat versprochen, für Zufahrtsstraßen und andere Maßnahmen zur Infrastruktur Sorge zu tragen.

Die Kosten werden auf 25 Millionen Dollar geschätzt. Zufolge P. Dominik Phan Hung, dem Leiter des Managements und der Verwaltung, wird es zur Verwirklichung dieses Vorhabens der Anstrengungen aller Katholiken daheim und außer Landes bedürfen.“

Sie alle haben „Lady of La Vang“ in ihren Herzen. Seit dem Jahre 1864, als Le Tien Thin PX, Gemeindeleiter von Co VU, eine Wallfahrt für dreißig Gläubige veranstaltete, haben unzählige Menschen die Berge und Wälder durchquert, um zu Unserer Lieben Frau zu pilgern.

Das Heiligtum hatte Anteil an der Geschichte von Vietnam und der Katholiken in diesem Land. So wurde es 1885 unter dem Regime von Van Than dreimal niedergebrannt; die Gläubigen wurden bedroht und getötet. 1894 schrieb P. Patinier Kinh, Pfarrer von Co Vu und Vorsteher des Gebietes von Quang Tri, in dessen Bereich sich das Heiligtum befindet, dass im Jahre 1885 das Heiligtum und die Pfarre der Zerstörung nicht entgehen konnten. „Als der Friede wieder eingekehrt war, beeilte ich mich, wieder eine kleine Kirche zu errichten. Ich bat die Gläubigen“ –so fährt der Priester fort – „Holz von den Bergen zu holen. Am nächsten Tag legten alle meine Pfarrangehörigen eine Strecke von sechs Meilen zurück, um einen Beitrag zum Wiederaufbau der Kirche zu leisten.“ Im selben Jahr entschied sich Bischof Kaspar LOC für den Wiederaufbau des Gebäudes. Es hatte ein Ziegeldach und war im vietnamesischen Baustil errichtet. Während des Krieges von 1925 wurde das Bauwerk wieder zerstört.

Am 22. August 1961 erhob Papst Johannes XXIII. die Kirche in den Rang einer Basilika.

Heute steht von der 1972 zerstörten Kirche nur mehr der Glockenturm. Aber jedes Jahr strömen Hunderttausende von Pilgern hierher, um zu Unserer Lieben Frau von La Vang zu beten. „Wenn wir zum Heiligtum kommen“, sagte Papst Johannes Paul II. 1988, „dann tun wir es, um der Muttergottes alle unsere Freuden, unsere Trauer und unsere Hoffnung anzuvertrauen.“

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ANKÜNDIGUNGEN:

England: Provinz London
Möglichkeiten der Weiterbildung in Hawkstone Hall
Maurice Patrick O’Mahony, S.Ss.R
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Grüße aus Hawkstone, einem der zwei pastoralen Zentren der Provinz London. Seit 1974 bieten wir hier einen dreimonatigen Erneuerungskurs an, dreimal in jedem Jahr seit 36 Jahren! In dieser Zeit haben gut 5.000 Männer und Frauen im kirchlichen Denst aus der ganzen Welt daran teilgenommen, auch einige Mitbrüder! Wir bieten diese Möglichkeit Ordensleuten, Priestern und Laien an. Sie arbeiten in sehr verschiedenen herausfordernden Situtationen; viele von ihnen helfen den Ärmsten in der Welt.

Während ihres Aufwenthaltes hier loben sie die große Gastfreundschaft des Hauses – eine sehr reale Erfahrung der reichen Erlösung. Über SCALA möchte ich dieses Zentrum noch mehr Mitbrüdern bekannt machen, besonders jenen, die persönliche und spirituelle Erneuerung suchen.


Seit dem Jahr 2000 haben wir ein Programm entwickelt für eine größere Zahl von Menschen, die eine Zeit der Erneuerung suchen. Für unser volles Programm besuchen Sie die website: www.hawkstone-hall.com. Und für andere Informationen: hawkhall@aol.com

Gerade jetzt möchten wir Sie informieren über den Englisch-Kurs in Hawkstone Hall im August. Ich bin sicher, daß er für Mitbrüder interessant ist, die einen guten Aufenthalt und eine gute Erfahrung machen möchten.

Hawkstone Hall
Redemptorist International Pastoral Centre
English Language Summer School

Für Ordensleute, Priester und Laien
7. – 28. August 2010
£ 1600,00

Dieser Kurs will die Teilnehmer, deren erste Sprache nicht englisch ist, befähigen, ihre Englischkenntnisse zu verbessern durch Gruppenarbeit, eins-zu-eins-Betreuung und begleitetes persönliches Studium. Jetzt, im dritten Jahr, ist dieser Kurs besonders geeignet für Priester, Laien und Ordensleute, vor allem jene, die Englisch studieren in Vorbereitung auf ihren seelsorglichen Einsatz.

Hawkstone Hall ist ein internationales pastorales Zentrum, wo das spirituelle Ethos Konversation, Studium und persönliche Reflektion ermutigt.

Der Kurs beinhaltet:
· Unterkunft und Begleitung
· Grundkurs, mittlere, fortgeschrittene und Meisterklasse
· Kurse am Vormittag, Konversation am Nachmittag
· Täglich Eucharistiefeier und Zeit für prsönliche Überlegung
· Exkursionen zu Stätten von kultureller und historischer Bedeutung (ein integraler Bestandteil des Fortbildungskurses)

Kursbegleiter:
· Sr. Eucharia Coffey (Liverpool), Mitglied der der Ordensgeminschaft Marie Axiliatrice, hat viel Lehrerfahrung. Diplom TEFL (Teaching English as a Foreign Language)
· Mrs Kay Quigley (Glasgow), Lehrerin. Diplom TEFL.

Für weitere Informationen:
The Secretary, Hawkstone Hall,
Marchamley, Shrewsbury SY4 5LG, England
Tel (+44) 01630 685242 Fax (+44) 01630 685565
Email hawkhall@aol.com
www.hawkstone-hall.com

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Rom, Italien
Zentrum für Spiritualität
Félix Catalá, C.Ss.R. & Ivel Mendanha, C.Ss.R.

Grüße vom Zentrum für Spiritualität in Rom

Wir möchten Sie informieren, dass wir im Sommer 2010 einen Kurs für Spiritualität in englischer und spanischer Sprache abhalten werden.

Der englische Kurs findet in der Zeit vom 31. Mai bis 19. Juni 2010 statt. Wir bitten die Teilnehmer, nicht später als bis 30. Mai anzukommen und Italien nicht vor dem 20. Juni zu verlassen.

Der spanische Kurs wird vom 29. Juni bis 17. Juli abgehalten. Wir ersuchen die Teilnehmer, nicht später als bis zum 28. Juni einzutreffen und Italien nicht vor dem 18. Juli zu verlassen.

Im Programm inbegriffen ist, wie üblich, eine Pilgerreise zu den Gedenkstätten des hl. Alfons.

Lassen Sie uns wissen, ob sie finanzieller Hilfe bedürfen, Wir sind in der Lage, für einige Teilnehmer einen Beitrag zu den Kosten des Kurses zu leisten. Angesichts unseres beschränkten Budgets können wir Flugkosten nicht übernehmen.

Senden Sie die Namen der Teilnehmer an eine der folgenden E-mail-Adressen (wenn sie an mehr als eine Adresse schreiben, gehen Sie sicher, dass wir Ihre Meldung erhalten haben). Sie können auch Fax benutzen.

centronet@copiosa.com
fcatala@cssr.com
imendanha@cssr.com

Bemerkung des Herausgebers: Haben Sie den Wunsch, die alfonsianischen Gedenkstätten zu sehen, können aber an den Sommerkursen nicht teilnehmen? Wir bieten Ihnen eine „virtuelle Rundreise“ unter der Website www.cssr.comWallfarhten On Line “ an. Sie haben d mit Zugang zu interessanten und informativen Bildern mit Alfonsianischer Musik über Scala, Ciorani, Neapel-Marianella. Wir haben gerade die Arbeiten über Pagani und Materdomini in sieben Sprachen fertig gestellt und haben sie den bestehenden Serien hinzugefügt. Es handelt sich dabei um ein in weiterer Ausarbeitung befindliches Projekt, das Ihnen vom Zentrum für Spiritualität in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kommunikation zur Verfügung gestellt wird.


 

Brasilien: Provinz Goias
Name und Anschrift einer neuen Niederlassung
Maurício Brandolize, C.Ss.R.

Im November wurde die Kommunität der Redemptoristen von Parque Buriti, Trinidad-GO in eine neue Niederlassung im Sektor Maysa III verlegt. Am 12. März wurde Telefon und Internet installiert. Unsere Tel. Nr. ist (62) 3294-2384.

Auch der Name der neuen Kommunität wurde geändert. Vorher lautete er Unsere Liebe Frau von Guia, jetzt ist die Gemeinschaft nach dem hl. Josef benannt. Beachten Sie das Bild des hl. Josef im Eingang. Wir sind etwa 14 Kilometer vom Stadtzentrum von Trinidad-GO und 5 Kilometer von unserer alten Residenz in Parque Buriti entfernt.

Die Gemeinschaft besteht aus P. Paim (Pfarrer), P. Carlos Ferreira (Oberer), P. Baríana, P. Manoel und P. Maurício Brandolize.

Unsere Postanschrift lautet:
Caíxa postal 201
75380-000 Trindade-GO

Die Straßenanschrift ist wie folgt: Rua Santo Antonio - Quadra 170 – S/N (auf der Seite der Kirche zum hl. Antonius) - Sektor Maysa III

Bemerkung des Herausgebers: Diese Änderungen wurde in die „On-line-Anschriften“
aufgenommen, die unter www.cssr.com auf dem aktuellen Stand abrufbar sind.

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MEDIEN:

In diesem Monat bringen wir Ihnen ein Video und die Übersetzung der Homilie von P. General zur Ostervigil.

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Liebe Brüder und Schwestern in Christus! Christ ist erstanden, Jesus lebt!

Diese frohe Verkündigung zur Ostervigil lässt alle wissen, dass Jesus Christus Sünde und Tod überwunden hat. Er lebt – und wir leben in ihm.

In bestimmter Weise kam der Karfreitag in diesem Jahr zu früh für mich. Vor drei Wochen kam ich nach Haiti. Ich sage Euch die Wahrheit: Alle Bilder, die ich im Fernsehen gesehen hatte, alle Fotos, die mir von Redemptoristen in Haiti gesandt worden waren, alle Erzählungen über dieses Erdbeben – nichts hat mich auf das vorbereitet, was mir begegnete, als ich in Port-au-Prince ankam.

Ich sah eine beinahe totale Verwüstung: Zerstörte Häuser und auf der Straße lebende Menschen. Die Kathedrale und alle anderen Kirchen nur noch leere Hülsen. Spitäler und Schulen zusammengebrochen. In den meisten befanden sich noch Leichen.

Ich sah Bilder von Tod, Zerstörung und Leid.

Dann, am Sonntagmorgen, gerade bei Tagesanbruch, feierte ich die Messe mit einer großen Schar von Gläubigen im Freien. Bevor wir begannen, sprach eine junge Frau zu der Menge. Sie hielt eine Einführung in die Messe. Ihre Stimme war klar und stark, ihre Augen leuchteten. „Wir sind hier, um Jesus Christus zu preisen und um Gott zu danken.“

Die Reporter von Zeitung und Fernsehen fragen: „Wo ist Gott?“ Wir wissen die Antwort. Gott ist hier, mit uns in den Zelten. Jesus lebt – in uns. Und so preisen wir Jesus und danken Gott.

Während sie sprach, erhoben sich alle zugleich. Sie klatschten und riefen: „Amen!“ Und ich wusste, dass sie Auferstehung erfahren hatten – auch in ihren Verlusten und ihren Leiden. Der Karfreitag kam zu früh für mich. Aber Ostern kam ebenfalls früh!

Das ist die Osterbotschaft. Jesus lebt – in uns. Gott ist da, mit uns. Was brauchen wir mehr zu wissen?

Das ist die Botschaft des hl. Paulus in der Lesung dieser Nacht. Auf seinen Tod getauft, sind wir in ihm zu neuem Leben erstanden.

Das ist die Botschaft des Engels vor dem Grab: Sucht nicht den Lebenden unter den Toten. Kein Grab kann ihn halten.

Das ist die Botschaft, an der wir in unserem Leib festhalten müssen – Jesus lebt, und er lebt mit uns, in uns.

Wir sollen Propheten von Hoffnung, Liebe und Freude sein.

Gelobt sei Jesus Christus, der vom Tod Erstandene!

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LEBENSWENDEN:

Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site

Zeitliche Gelübde:
Christian Klu, Mission Ghana, 1. August 2009
José Carlos Linhares Pontes Junior, Vizeprovinz Fortaleza, 31. Januar 2010
Ruddy Berihuete de los Santos, Provinz San Juan, 14. Januar 2010
Emerson Broges de Souza, Vizeprovinz Recife, 5. Februar 2010
Antônio Monteiro de Melo, Vizeprovinz Recife, 5. Februar 2010

Ewige Gelübde:
Ezequiel Bridi, Provinz Porto Alegre, 30. Januar 2010
Cleidivan Neres Brito, Provinz Porto Alegre, 30. Januar 2010
André Nazaré de Andrade, Vizeprovinz Manaus, 31. Januar 2010
Marino Nerys de Almeida, Vizeprovinz Manaus, 31. Januar 2010
João Bosco Veiga Rodriques, Vizeprovinz Manaus, 31. Januar 2010
Ercilio Duarte Cabrerea, Vizeprovinz Pilar, 6. März 2010
José Dolores Echeverría Valdez, Vizeprovinz Pilar, 6. März 2010
Anibal Gustavo Azuaga Almada, Vizeprovinz Asunción, 6. März 2010
Fred Fernando Galeano Duarte, Vizeprovinz Asunción, 6. März 2010
Emilio Ramón González Benítez, Vizeprovinz Asunción, 6. März 2010
Alfredo Ramirez Cabrera, Vizeprovinz Asunción, 6. März 2010
Hever Hugo Sánchez Gómez, Vizeprovinz Asunción, 6. März 2010
Carlos Sánchez de la Cruz, Provinz Madrid, 20. März 2010

Priesterweihe:
Raimundo Elson Rodriques de Lima, Vizeprovinz Manaus, 6. Februar 2010

Verstorben:
P. Adrien Grenier, 95, Provinz Sainte-Anne de Beaupré, 14. Februar 2010
P. Demetrio Ilzarbe Azcona, 93, Vizeprovinz Caracas, 27. Februar 2010
P. Marcel Glock, 88, Provinz Bolivia, 28. Februar 2010
P. Giusepppe Di Stasio, 80, Provinz Neapel, 3. März 2010
P. Serge Hecque, 88, Regio Südbelgien, 4. März 2010
P. Gerard Francis Campbell, 69, Provinz San Juan, 5. März 2010
P. Eugene Michielsen, 90, Provinz Sankt Klemens/Regio Niederlande, 8. März 2010
P. Gonzalo Giraldo Giraldo, 91, Provinz Bogotá, 10. März 2010
Br. John Lawrence (Gilbert) Hunger, 89, Provinz Baltimore, 13. März 2010
P. David Alexander Weir, 87, Provinz Edmonton-Toronto, 19. März 2010

P. Gaspar de Almeida Pinto, 78, Provinz Rio de Janeiro, 20. März 2010.
P. Gaspar wurde auf dem 19. Generalkapitel während der zweiten Amtszeit von P. General Josef Pfab 1979 – 1985 zum Generalkonsultor gewählt. In dieser Zeit war er auch Rektor des Generalatshauses, bis 1987, als er nach Brasilien zurückkehrte. P. Gaspar war zweimal Provinzial in Rio de Janeiro, 1972 – 1979 und 1997 – 2000.

P. Etienne Ségalen, 86, Provinz Lyon-Paris, 21. März 2010
P. Hans Josef Wenke, 53, Provinz Sankt Klemens/Regio Köln, 23. März 2010

Sr. Mary Margaret Miller, O.Ss.R., 102, Redemptoristine Monastery of Liguori, MO., USA, 19. März 2010. Sie war 1960 Gründungsmitglied des Liguoriklosters, von Barrie, Ontario, Canada. Sie war von 1963 – 1969 Priorin. Ihre vier Brüder, die Redemptoristen waren, sind ihr im Tod vorausgegangen: P. Ray Miller (Genralkonsultor 1958 – 1963), Donald Miller (Begründer der Liguori Publications), Ernest Miller (Missionar und Exerzitienleiter) und
Louis Miller (Herausgeber des Ligorian 1961 – 1976). Alle fünf Geschwister sind auf dem Friedhof in Liguori begraben.

Jubiläen im Mai:

50 Jahre Profeß:
Josef Gaugele, Provinz München, 1. Mai 2010

25 Jahre Profeß:
Mykola Hnatyshak, Provinz Lviv, 1. Mai 2010
Volodymyr Wons, Provinz Lviv, 1. Mai 2010
Joseph Paiboon Sompopsupanart, Vizeprovinz Bangkok, 3. Mai 2010
Michael Watana Srivorakul, Vizeprovinz Bangkok, 3. Mai 2010

25 Jahre Priester:
Francesco Iaquino, Provinz Neapel, 4. Mai 2010
Antonio Perillo, Provinz Neapel, 4. Mai 2010
James Walter Dowds, Provinz Baltimore, 25. Mai 2010
John Gerard Tizio, Provinz Baltimore, 25. Mai 2010
Glenn Dale Parker, Vizeprovinz Richmond, 25. Mai 2010

Wahlen:
P. Miguel Ángel Torres Figueroa wurde zum Provinzvikar der Provinz San Juan gewählt. Bestätigt am 26. März 2010.

Aufhebung von Vizeprovinzen:
Die Vizeprovinz Pilar (0101) wird mit 1. August 2010 aufgehoben.
Die Vizeprovinz Asunción (0705) wird mit 1. August 2010 aufgehoben.

Errichtung einer Provinz:
Die Provinz Paraguay (5200) wird mit 12. August 2010 errichtet.

Aufhebung von Häusern:
Das “Hofbauer House” in Ibadan, Oyo State, Nigeria, wurde am 25. Februar 2010 aufgehoben.

Das Haus “St. Peter Claver” in Otukpo, Benue State, Nigeria wurde am 25. Februar 2010 aufgehoben.

Das Haus “Maria Bickesheim” in Durmersheim wurde am 25. Februar mit Rechtswirkung von 1. September 2010 aufgehoben.

Ernennungen:
P. John Vargas (4500, Denver) wurde zum Vizeprokurator bis 30. Juni 2010 ernannt. Bestätigt am 25. März 2010.

P. Joseph P. Dorcey (4500, Denver) wurde zum Generalsekretär der Kongregation des Heiligsten Erlösers ernannt bis zur nächsten Wahl der Generalleitung.
Bestätigt am 29. März 2010.

P. Antonio Marrazzo (0200, Neapel), wurde zum Generalpostulator der Kongregation des Heiligsten Erlösers ernannt bis zur nächsten Wahl der Generalleitung.
Bestätigt am 29. März 2010.

P. Walteir Gonçalves Magalhães (2300, São Paulo) wurde zur Hilfe für den Generalökonom bis 30. Juni 2010 bestellt.

P. John Gerard O’Connor (1300, Dublin) wurde zum Prokurator für den Fonds von Afrika und Madagascar bestellt; Beginn: 1. Juli 2010; bis 31. Dezember 2014.

P. Johanny Gerardo Álvarez Castro (1506, San Salvador) wurde zum Building Supervisor der Casa Sant’Alfonso in Rom bestellt; bis 30. Juni 2011.

P. Louis Alberto Roballo (2800, Bogotá) wurde zum Executive Secretary for Formation bis 31. Dezember 2014 bestellt.

P. Gerônimo Ruchel (3500, Porto Alegre) wurde als Hilfe im Generalarchiv der Kongregation bestellt: 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2014.

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