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Newsletter der Kongregation des Heiligsten Erlösers
Rom, Italien
9. April 2005
Kardinäle aus dem Redemptoristenorden nehmen am Konklave teil.
Zwei Kardinäle aus dem Redemptoristenorden nehmen am Konklave zur Wahl des Nachfolgers unseres verstorbenen Heiligen Vaters teil:Kardinal Julio Terrazas Sandoval, Erzbischof von Santa Cruz de la Sierra (Bolivien) und Kardinal Varkey Vithayathil, Großerzbischof von Ernakulam-Angamaly für die Syro-Malabaren (Indien).
Kardinal Sandoval legte am 2. August 1957 die Gelübde ab und wurde am 29. Juli 1962 zum Priester geweiht. Er ist Inhaber eines akademischen Grades für Sozialwissenschaften von der EMACAS Universität (Frankreich). In unserem Orden war er u.a. Superior der Kommunität in Vallegrande. Am 15. April 1978 wurde er zum Weihbischof von La Paz ernannt, und am 8. Juni desselben Jahres wurde er vom Erzbischof von Sucre, Kardinal José Clemente Maurer C.Ss.R., zum Bischof geweiht. Bischof Sandoval war Vorsitzender der bischöflichen Kommission für die Laien, die Jugend und die Berufungen und war Mitglied der CELAM Kommission für die Laien. Am 9. Jänner 1982 wurde er Bischof von Oruro (Bolivien).
Als Bischof nahm er an den Bischofssynoden von 1980, 1985 und 1987 teil, ebenso 1978 an der Versammlung amerikanischer Bischöfe. Er wurde 1985 und 1988 zum Vorsitzenden der bolivianischen Bischofskonferenz gewählt, deren Vorsitzender er gegenwärtig ist.
Am 6. Februar 1991 wurde er zum Erzbischof von Santa Cruz ernannt. Er hielt eine Synode ab, hat tatkräftig Berufe gefördert und ein neues Priesterseminar gebaut.
Im Konsistorium vom 21. Februar 2001 wurde er von Johannes Paul II. ins Kardinalskollegium aufgenommen. Er ist Mitglied des Päpstlichen Laienrates und der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika.
Kardinal Vithayathil legte am 2. August 1947 die Gelübde ab und wurde am 12. Juni 1954 zum Priester geweiht. Er erwarb an der Päpstlichen Universität Angelicum in Rom das Doktorat für Kirchenrecht. In der Folge unterrichtete er durch 25 Jahre hindurch kanonisches Recht in unserem Studentat in Bangalore (Indien). Von 1978 – 1984 war er auch Provinzial von Indien und Sri Lanka. 1984 und 1985 war er Vorsitzender der Superiorenkonferenz in Indien. Von 1990 – 1996 war er Apostolischer Administrator des Benediktinerklosters in Bangalore.
Am 11. November 1996 wurde Kardinal Vithayathil zum Titular-Erzbischof von Ohrid und zum Apostolischen Administrator des verwaisten Bischofssitzes von Ernakulam-Angamaly für die Syro-Malabaren bestellt, und empfing am 6. Januar 1997 die Bischofsweihe von Johannes Paul II. 1998 wurde er zum Erzbischof von Ckeikh-Abadeh ernannt. Am 18. Dezember 1999 wurde er zum Großerzbischof von Ernakulam-Angamaly für die Syro-Malabaren ernannt. Er ist auch Vorsitzender der Synode der syro-malabarischen Kirche. Wenn Sie mehr über die syro-malabarische Kirche wissen wollen: http://www.thesyromalabarchurch.org/
Erzbischof Vithayathil wurde von Johannes Paul II. im Konsistorium vom 21. Februar 2001 ins Kardinalskollegium aufgenommen. Er ist Mitglied der Kongregation für die Orientalischen Kirchen und des Päpstlichen Rats für die Einheit der Christen und des Päpstlichen Rats für die Auslegung von Gesetzestexten.
Drei weitere Kardinäle sind durch die Alfonsianische Akademie mit den Redemptoristen verbunden: Kardinal Severino Poletto, Erzbischof von Turin (Italien), der an der Alfonsiana das Lizenziat aus Moraltheologie erwarb; Kardinal Polycarp Pengo, Erzbischof von Dar-es-Salaam (Tansania), der an der Alfonsiana das Doktorat in Moraltheologie erwarb, und Kardinal Oscar Andres Rodríques Maradiagna SDB, Erzbischof von Tegucigalpa (Honduras), der neben seinem Studium für das Doktorat in Theologie an der Päpstlichen Lateranuniversität auch an der Alfonsiana studierte. Er wird übrigens in der Presse oft als „papabile“ gehandelt.
Fotos
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UNIONE SUPERIORI GENERALI INTERNAZIONALE
IL PRESIDENTE
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URGENTE
Die Internationale Union der Generalsuperioren ruft die Ordensleute auf der ganzen Welt auf, des Heimgangs Johannes Pauls II. voll Glauben und Hoffnung und in tiefer Verbundenheit mit der ganzen Kirche zusammen mit allen Menschen guten Willens zu gedenken.
Wir danken Gott dem Vater für das Geschenk, das er uns mit dem Leben Johannes Pauls II. und seinem Glaubenszeugnis gegeben hat. Es war von unwandelbarer Treue zu Christus geprägt. Wir danken auch für seine prophetische Botschaft voll Kühnheit und Licht, die er mit entschiedenem Mut verkündet hat.
Johannes Paul II. bleibt in unserer Mitte gegenwärtig mit seiner Geduld im Leiden, seinem unermüdlichen Eifer für die Arbeit im Reich Gottes, die er bis zum Ende ausführte, denn, wie er einmal bemerkte: „Zum Ausruhen werde ich die ganze Ewigkeit haben“, und mit seiner leidenschaftlichen Liebe zu Christus und den Menschen. Er bleibt in unserer Mitte mit seinem zündenden Aufruf zur schöpferischen Treue, den er in seinem nachsynodalen Mahnschreiben Vita Consecrata gemacht hat.
In seiner Botschaft an den jüngsten Internationalen Kongress über das Geweihte Leben forderte Johannes Paul II. uns zu neuer Hoffnung auf. Wir betrachten seine Worte als sein Vermächtnis für das Ordensleben: „Heute sind die Männer und Frauen im Ordensstand aufgerufen, den Menschen, die orientierungslos, ausgebrannt und ohne Erinnerung sind, ein glaubwürdiges Zeugnis für die christliche Hoffnung zu geben.“ (Johannes Paul II., Botschaft an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses über das geweihte Leben, 27. November 2004).
Während dieser Woche haben viele von uns bei der sterblichen Hülle Johannes Pauls II. im Petersdom gebetet und die Bitte ausgesprochen, dass das Amen!, sein letztes Gebet, auch das tägliche Gebet aller Ordensleute sein möge. So werden auch wir den Tod annehmen können, der das Tor zum eigentlichen Leben ist.
P. Alvaro Rodriguez Echevarria FSC
Präsident USG
P. Joseph W. Tobin C.Ss.R.
Vizepräsident USG