| S C A L A |
Unser Leben geben für die Erlösung in Fülle
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| Info-Service der Redemptoristen | Nummer 12 |
Newsletter der Kongregation des Heiligsten Erlösers
Rom, Italien
16. Dezember 2005
Aus der Redaktion
Die nördliche und die südliche Hemisphäre bieten uns sehr verschiedene Bilder von Weihnachten: im Norden rechnet man mit Schnee und Eis und schmückt Tannenbäume. Im Süden herrschen Hitze und Feuchtigkeit und man dekoriert Palmen. Wenn die Bedingungen extrem sind, mag sich mancher die wärmeren oder kühleren Verhältnisse der anderen Erdhälfte wünschen. Mancher könnte sagen, dass das Gras grüner oder der Schnee weisser ist auf der anderen Seite! Wenn Sie zu diesen gehören, dann ist SCALA für Sie. Denn wir führen Sie zum Beispiel in die Verhältnisse Sibiriens und zu den Menschen, die am Äquator unter der Hitze stöhnen. Wir haben Berichte aus der Karibik, aus Südamerika und Südpazifik, Gegenden von denen jene träumen, die zur Zeit in eisiger Kälte wohnen.
Diese Jahreszeit hat auch mit Abschlüssen und Anfängen zu tun. Das alte Jahr ist vorbei; wir erleben ein neues liturgisches Jahr und blicken auf den neuen Kalender.
Unser redemptoristisches Erbe lassen wir leuchten in SCALA am Ende dieses Jahres wie am Anfang mit einem schönen Beitrag von Sean Wales über “Österliche Weihnachten“. Wir brachten es letztes Jahr, aber vielleicht haben Sie es übersehen oder vergessen. Es lohnt sich, ihn zu lesen und zu meditieren zur Zeit von Weihnachten und Neujahr, während wir uns neu auf Ostern ausrichten.
Im Geist des Advents und der Weihnachtszeit haben wir die Titelseiten unserer Webseite http://www.cssr.com/, mit Adventskranz und den O-Antiphonen versehen. Es erscheint auch ein Weihnachtsmotiv. Schauen Sie mal.
In Rom freuen wir uns an den vielen neugewählten Oberen aus aller Welt, die hier in ihr verantwortungsvolles Amt eingeführt werden. Sie bringen uns Nachrichten und Geschichten von der bedeutenden Verkündigung des Evangeliums, für die Sie sich alle einsetzen im Sinn der Erlösung in Fülle. Einige dieser Geschichten werden in späteren Nummern von SCALA erscheinen.
Wir alle in Sant’Alfonso und in der Kurie und alle bei SCALA Mitwirkenden, wünschen Ihnen frohe, gesegnete Weihnachten sowie ein Neues Jahr mit Frieden und wie immer…
Allen Gnade und Erlösung!
Gary Ziuraitis, C.SS.R.
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Lebenswenden |
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Nachrichten von den Provinzen |
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Nachrichten von der Alfonsianischen Akademie |
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In Spiritu Redemptionis |
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Bildergalerie des Monats (nur online) |
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Tätigkeiten von P.General und vom Generalrat |
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Redemptoristische Webseite im Brennpunkt |
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Bekanntmachungen |
Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Die vollständige Liste können Sie besuchen in den Officialia Officialia
Zeitliche Profess:
Jiri Carbol, Provinz Prague, 17. August 2005
Blaise Anael Mputu Elima, Vizeprovinz Matadi, 8. September 2005
Chabi Siméon Biou, Vizeprovinz Burkina-Niger, 8. September 2005
Patinde Francis Ilboudo, Vizeprovinz Burkina-Niger, 8. September 2005
Ibrahim Seydou Gerard, Vizeprovinz Burkina-Niger, 8. September 2005
Madou Germani Yougbare, Vizeprovinz Burkina-Niger, 8. September 2005
Raimundo Sialogo de Oliveria Agostinho, Vizeprovinz Luanda, 8. Oktober 2005
Ewige Profess:
Immanuel Benedict Agbulu, Region Nigéria, 1. Oktober 2005
Gabriel Gwaza Ajayi, Region Nigeria, 1. Oktober 2005
Marcel Emeka Okwara, Region Nigeria, 1. Oktober 2005
Michale Abba Okoh, Region Nigeria, 1. Oktober 2005
Benjamin Eseroghene, Region Nigeria, 1. Oktober 2005
Diakonatsweihe:
Josef Doppler, Provinz Wien, 16. Oktober 2005
Priesterweihen:
Herybert Fred Yabid Bora, Provinz Indonesien, 1. August 2005
Desius Kaki, Provinz Indonesien, 1. August 2005
Yohanes Berchmans Notan Watun, Provinz Indonesien, 1. August 2005
Antonius Sukamto, Provinz Indonesien, 1. August 2005
Giovani Don Bosko Wora, Provinz Indonesien, 1. August 2005
Asterius Zangu Ate, Provinz Indonesien 1. August 2005
Amable Antonio Salinas Tapia, Provinz Quito, 15. Oktober 2005
Patricio Alfredo Sánchez Molinari, Provinz Quito, 15. Oktober 2005
Héctor Olivo Siguenza Suárez, Provinz Quito, 15. Oktober 2005
Noel Gerard Kehoe, Provinz Dublin, 23. Oktober 2005
Jean Nguyen Nam Phong, Provinz Vietnam, 29. November 2005
Unsere Verstorbenen:
Br. Stanislaus (Bonaventura) Jantos, 88, Provinz Warschau, 5. Juli 2005
Br. John (Pius) Carmichael, 77, Provinz London, 16. Oktober 2005
P. Charles Grunenwald, 81, Provinz Strassburg, 20. Oktober 2005
P. Bernard Pereira, 79, Provinz Bangalore, 26. Oktober 2005
P. Alfonsus (Fons) Dekkers, 81, Region Nederland/Provinz St. Clemens, 28. Oktober 2005
Br. Louis (Stefaan) Van Campenhout, 64, Region Flandern/Provinz St. Clemens, 2. November 2005
P. Josefus (Jos) Hiel, 92, Region Nederland/Provinz St. Clemens, 2. November 2005
P. Leonard Fitzgerald, 93, Provinz Edmonton-Toronto, 3. November 2005
P. Thomas Joseph Gavigan, 71, Provinz Baltimore, 9. November 2005
P. Hugo Simon Irala Troche, 71, Vizeprovinz Asunción, 9. November 2005
P. André Penato, 67, Provinz Lyon-Paris, 10. November 2005
Br. John (Gabriel) Medic, 88, Provinz Denver, 14. November 2005
P. Victor Simard, 69, Provinz Sainte-Anne de Beaupré, 25. November 2005
Nachrichten von den Provinzen
Moraltheologie in der Karibik
Mark Miller C.Ss.R.
Community Connections
Edmonton-Toronto
Mitte Juli 2005 traf ich in Chicago P. Steve Rehrauer C.Ss.R., zu einer gemeinsamen Reise in die Karibik. Auf Wunsch von Pater General sollten wir auf den Bahamas, Jamaika, Trinidad und St. Lucia zur Verfügung sein, um die Kenntnisse in Moraltheologie bei Priestern und anderen aufzufrischen
Der Sommer eignet sich zwar nicht am besten, denn die Temperaturen sind hoch und viele Priester in Ferien. Wir hatten eigentlich im vorausgehenden November gehen wollen, aber der Hurrikan Ivan hatte damals alles verwüstet. Darum benützten wir unsere Freizeit im Sommer dazu.
Wir flogen über Atlanta (wo gerade der Hurrikan Dennis wütete und schrecklich viel Regen bescherte) nach Nassau auf den Bahamas. Erzbischof Patrick Pinder holte uns ab und teilte mit, dass der folgende Tag ein nationaler Feiertag sei. Darum hielten wir unsere Vorträge nur nachmittags und so auch an den folgenden Tagen. Der Vorteil war, dass an Feiertagen viele Ärzte zuhören konnten und sehr aufmerksam waren bei den Themen im Bereich der Bioethik.
Darauf flogen wir nach Jamaika, wo Erzbischof Lawrence Burke SJ uns aufnahm. Wieder gingen zwei Tage verloren, weil der Hurrikan Emily auf Jamaika zusteuerte und die Priester sowie die verheirateten Diakone nach Hause eilten, um alles abzuschließen und festzumachen! Zum Glück machte Emily eine Wendung und hinterließ nur Regen. Immerhin wurde dadurch unser Flug nach Trinidad um einen Tag verspätet, und so verloren wir wieder einen Tag von unserem Seminar. Das war sehr schade, weil etwa 100 Leute auf uns warteten, darunter auch eine Gruppe von Mutter Teresas Schwestern, die unter den Armen arbeiten und uns halfen, unsere Bioethik aus den Spitälern auf die Strasse zu bringen. Erzbischof Ed Gilbert C.Ss.R. nahm uns auf in seine schöne Wohnung; schade, dass wir nur zweimal dort übernachten konnten.
Unser letzter Besuch galt der Insel St. Lucia, wo Priester, Diakone, Seminaristen, Schwestern und eine schöne Anzahl Redemptoristen sowie zwei Bischöfe (von St. Lucia und Dominika) zu uns kamen. Wir boten das ganze Programm an zwei Tagen für sehr dankbare Zuhörer. St. Lucia war auch der Ort, wo wir einen Tag für uns hatten, nachdem alles vorbei war. Ich wanderte drei Meilen weit vom Missionshaus der Redemptoristen weg, wo wir wohnten und von wo aus wir in den Atlantik hinausschwimmen konnten.
Offenbar hat man allgemein mit Freude die Gelegenheit wahrgenommen, über ethische Fragen nachzudenken. Ein Thema wurde auf jeder Insel aufgegriffen: wie soll man seelsorglich umgehen mit Unverheirateten, die zusammenleben? Auf Jamaika zum Beispiel leben 87% von den Paaren beisammen, ohne zu heiraten. Wenn ich fragte, ob es Gründe dafür gebe, lautete die Antwort meistens, dass die Frau befürchtet, der Mann würde sie nach der Trauung als gesichertes Eigentum behandeln und nach Belieben auswärts gehen. Nicht zu heiraten, hat ihr mehr Respekt und Sicherheit eingebracht. Das führte zu ernsthaften Bedenken über die kirchliche Lehre gegenüber der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Es war für mich beeindruckend, die Überlegungen von engagierten Leuten zu hören, die nach ihren Kursen über Moraltheologie in die verkehrte Welt der Menschen hineingeworfen sind.
Der Aufenthalt auf jeder Insel war zu kurz, aber Steve und ich spürten, was Leben ist in der Karibik. Wir trafen viele, viele wunderbare Arbeiter im Weinberg des Herrn und wir wurden herzlich aufgenommen von den Erzbischöfen bis zu den Köchen. Steve und ich übernahmen jeder eine Sonntagsmesse in einer der Pfarreien von Vieux Fort. Die Musik war laut und mitreißend. Ich sagte zu unserem Chorleiter, dass die Musik "großartig" war, und er antwortete: "Nein, sie war gut. Die großartige haben Sie noch nicht gehört".
Und zum ersten Mal in meinem Leben versuchte ich Brotfrucht - eine Art Kartoffel aber härter! So blieb ich hängen an den schmackhaften Mangos der Insel!
Kemerovo, Sibirien
P.Anton Branagan C.SS.R.
Kemerovo mit etwa 600 000 Einwohnern ist mitten in Sibirien. Es ist die Hauptstadt der Region Kusbass, die etwa drei Millionen Einwohner zählt, wovon 1% katholisch sind. Diese stammen aus Deutschland, Polen, aus der Ukraine und aus baltischen Staaten. Die Vorfahren dieser Leute wurden im 19. und 20. Jahrhundert nach Sibirien deportiert.
Redemptoristen arbeiten seit 45 Jahren in Kuzbass. Die ersten kamen aus der Ukraine und widmeten sich den ukrainischen Katholiken des Byzantinischen Ritus, die in den Jahren 1930 und 1940 deportiert worden waren. Sie lebten in Prokopievsk und betreuten heimlich die katholischen Gemeinden in mehreren Städten. Als die Sowjetunion zusammengebrochen war, bat der frisch ernannte Bischof von Sibirien P. Joseph Werth S.J. unseren Pater General, er möge mehr Redemptoristen nach Kuzbass senden und demzufolge kamen 1996 drei Redemptoristen: einer aus der Ukraine, einer aus Polen und einer aus Irland. Und Ende 1996 wurde entschieden, dass zwei aus ihrer Gemeinschaft in der Stadt Kemerovo wohnen und arbeiten, um die Gläubigen des Lateinischen Ritus im Norden von Kuzbass zu betreuen. Im Jahr 1997 gründete man die erste katholische Pfarrei in Kemerovo, und die Behörden der Stadt gaben uns den Platz um die katholische Kirche zu bauen.
Unser missionarisches Wirken entfaltet sich vor allem in der nördlichen Hälfte der Region Kuzbass mit der Stadt Kemerovo als Mittelpunkt. Wir betreuen 13 Gemeinden in einem Radius von 250 Km um Kemerovo herum. Zuerst suchten wir die Katholiken, die in den Dörfern und Städten der Region verstreut sind. Nun sind wir mehr darauf bedacht, Gemeinden aufzubauen. Man bereitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf die Taufe vor. Wir bilden Katecheten aus und erteilen Religionsunterricht für Kinder und Erwachsene.
Karitative und bildende Tätigkeiten haben Vorrang in unserem Pastoralplan. Wir wenden uns den Behinderten, den Obdachlosen, den armen Kindern, den alleinerziehenden Müttern und den Kranken zu. Jeden Sommer führen wir Ferienlager für Kinder, für Jugendliche und für Erwachsene durch. Wir nennen dieselben „Ferien mit Gott“, da die Religion einen grossen Teil des Programms einnimmt, was von den Teilnehmern geschätzt wird. Auch Theater wird gespielt, und gewisse Theatergruppen ziehen umher, um anderen Gemeinden Unterhaltung und Anregung zu bieten.
Nach sieben Jahren Präsenz in Kemerovo ist unser grosser Wunsch, eine Kirche zu haben mit einem Kirchgemeindehaus für Karitas und Seelsorge, samt Wohnung für die Gemeinschaft der Redemptoristen. Wir haben einen Bauplatz, der von den Behörden zur Verfügung gestellt ist. Die neue Kirche wird auch zum Wahrzeichen für Glauben und Hoffnung der Katholiken in der ganzen Gegend von Kemerovo, die so viel durch die Verfolgungen und furchtbaren Verhältnisse unter dem gottlosen Regime gelitten haben.
Von Asioc News
Hundert Jahre Redemptoristen auf den Philippinen
Redemptoristen aus allen Teilen Asiens trafen sich am 30. Juni 2005 am nationalen Wallfahrtsort der Mutter von der Immerwährenden Hilfe zum Beginn des Jubiläums 100 Jahre Redemptoristen auf den Philippinen. In der riesigen Kirche von Baclaran wurde ein Jubiläumsjahr eröffnet, das seinen Abschluss am 30. Juni 2006 im Kirchlein Opon auf der Insel Madan findet, wo die Redemptoristen vor 99 Jahren ihre Mission bei den Philippinern begannen.
Redemptoristen aus Irland, Australien und den Philippinen kamen an diesem Tag zu Ehren. Der apostolische Nuntius Erzbischof Antonio Franco war Hauptzelebrant bei der Eucharistiefeier; ihm zur Seite standen Erzbischof Gaudencio Rosales von Manila und Jesse Mercado, Bischof von Paranaque, nebst anderen Bischöfen und Priestern, Vertretern jener Diözesen, wo die Redemptoristen Häuser, namentlich das erste im Jahr 1906, gegründet haben.
Die ersten Redemptoristen kamen am 30. Juni 1906 von Irland auf Einladung des amerikanischen Bischofs Thomas Hendrick Es war eine schwierige Zeit in der Geschichte der Philippinen und der Kirche. Die Amerikaner lösten die Spanier in der Verwaltung des Landes ab. Das wirkte sich stark im Leben der katholischen Kirche aus. Die Zahl der Priester und der Seminaristen nahm drastisch ab. Hingegen verbreiteten sich die Sekten über das Land. Es war „ein Kampf um die Seele einer Nation“. In diesem Zusammenhang verkündeten die Redemptoristen, Priester und Brüder, die Frohe Botschaft von Jesus in entlegenen Dörfern, die von der Kirche nicht mehr erreicht wurden.
Die Methoden der Verkündigung haben sich zwar im Lauf der Jahre verändert, aber die Redemptoristen sind ihrem ursprünglichen Auftrag treu geblieben, nämlich den Verlassensten die Frohe Botschaft von Jesus zu bringen. Sie haben den Leuten viel gegeben, haben aber auch viel bekommen, nämlich die anhaltende Gegenliebe der Philippiner.
Ein entscheidender Moment in der Geschichte der Redemptoristen war die Einweihung jener Kirche, wo die Jahrhundertfeier eröffnet wurde. Die nationale Wallfahrtskirche Unserer Mutter von der Immerwährenden Hilfe öffnete die Tore zum ersten Mal im Jahr 1958, und sie blieben seither immer offen. Die Novene wurde vom 23. Juni 1958 bis heute ununterbrochen durchgeführt. Millionen von Gläubigen auf allen Teilen der Philippinen sind begeistert für die „Novena".
Die Kirche der Redemptoristen in Baclaran spielte eine wichtige Rolle im Leben der Nation. In den Jahren diktatorischen Kriegsrechtes wurde sie von einem Senator „Hafen des Widerstandes“ genannt, und sie war tatsächlich Treffpunkt aller, die Widerstand gegen das Regime leisteten. Die Familie von Ninoy Aquino wollte ihn 1983 bei seiner Ankunft aus den Vereinigten Staaten in dieser Kirche bei einem Dankgottesdienst empfangen. Comelec Techniker fanden Zuflucht in dieser Kirche, als sie streikend ihre Computer verlassen hatten. Frau Cory Aquino nahm persönlich teil an der Messe für den ehemaligen Gouverneur Evelio Javier, dessen Ermordung die Bevölkerung zum Aufstand reizte. Kurz darauf kam das neugewählte Staatsoberhaupt wieder nach Baclaran zum Dank für den klaren Sieg.
Die Redemptoristen bieten auf den Philippinen in Verbindung mit den Mitbrüdern von Indonesien, Thailand, Singapur, Malaysia und Vietnam ein Jahresprogramm an kulturellen, gesellschaftlichen und religiösen Anlässen. So wollen sie sich dankbar erweisen für die Unterstützung von Seiten der philippinischen Bevölkerung. Die wunderbaren Dinge, die ununterbrochen im Lauf der hundert Jahre geschahen, wären nicht möglich gewesen ohne die grosszügige Unterstützung der Gläubigen.
Seit den bescheidenen Anfängen in Opon 1906 haben sich die Redemptoristen mit über 20 Gründungen über das ganze Archipel ausgebreitet, nämlich auf Luzon, auf den Visayas und auf Mindanao. Ein grosse Zahl Laienmissionare und Freiwillige, Männer und Frauen, arbeiten mit den Patres und Brüdern im Apostolat zusammen. Auf der Schwelle zu einem zweiten Jahrhundert sehen die Redemptoristen einer erfolgreichen Zukunft entgegen. Über hundert Studenten sind in der Ausbildung mit der Aussicht, dass sie das Werk weiterführen, das vor hundert Jahren in Opon von den Pionieren aus Irland und Australien begonnen wurde.
Ste-Anne-de-Beaupré, Quebec, Kanada
Institut für Geschichte der Redemptoristen in Nordamerika
Jim Mason CSsR
Die Mitglieder des Institute for Redemptorist Historical Studies in North America (abgekürzt: IRHS) wurden von P. Provinzial Maurice Dionne und Mitbrüdern am grossen Wallfahrtsort Ste-Anne-de-Beaupré zu ihrem 17. Treffen vom 27. bis 29. September gastfreundlich empfangen. Professor Otto Weiss, der neue Chefredaktor für die Herausgabe der allgemeinen Geschichte der Kongregation, war sehr willkommener Gast. Wir bedauerten die Abwesenheit von P. Francesco Chiovaro, der früher oft an unseren Tagungen teilnahm und uns immer ermunterte zu unseren Beiträgen zur Geschichte der Kongregation.
Einige von uns nahmen am Montag Vormittag in der Basilika am Trauergottesdienst für P. Jean-Marie Labonté teil. Er war ein Missionar im Sinn des Hl. Alfons und starb im Alter von 91 Jahren. Die meisten Jahre seines Lebens widmete er den Missionen zuerst 1936 - 1976 in Vietnam, dann anschliessend an seine Ausweisung von dort noch weitere 20 Jahre auf der Insel Haiti.
Otto Weiss berichtete über den Stand der Allgemeinen Geschichte der Kongregation. Sie soll in drei Bänden mit je zwei oder drei Büchern herauskommen: der 1. Band über 1732 – 1793, der 2. Band über 1793 – 1893 und der 3. Band über die Zeit von 1900 bis nach dem zweiten Weltkrieg. Buch 1 vom 1. Band ist auf Italienisch herausgekommen und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Buch 2 vom 1. Band ist druckfertig. Buch 1 vom 2. Band soll in drei Jahren fertig sein. Buch 2 vom 2. Band ist im Entstehen.
Einige historische Texte wurden besprochen im Hinblick auf Veröffentlichung, nämlich: P. James Sheeran, Journal of a Confederate Chaplain 1861-1865. Die deutschen, englischen und lateinischen Briefe des Seligen P. Franz Xaver Seelos CSsR. sollen übersetzt und kommentiert in einer englischen Ausgabe erscheinen. Ein Geschichtsband The Redemptorist Apostolate in the Caribbean ist fast fertig. Das Tagebuch von Bruder Louis Kenning, das Eindrücke aus den ersten Jahren der Mitbrüder in Amerika vermittelt, wird für eine Herausgabe bereitet. Liguori Press veröffentlicht nächstens die Geschichte des Seligen Peter Donders. Die Dissertation von Rich Boever The Spirituality of St. John Neumann wird für die Veröffentlichung bearbeitet.
Eternal Memory, Biographie von P. Aciel Delaere erschien in IRHS im Oktober dieses Jahres zum Jubiläum der ersten Hl. Messe des P. Delaere in Byzantinischem Ritus vor genau 100 Jahren in Saskatchewan.
Die Nr. 21 des Redemptorist Historical Bulletin bringt Lebensbeschreibungen von 7 der ersten belgischen Patres, die in Byzantinischem Ritus in Kanada zelebrierten und arbeiteten.
Dieses Bulletin erscheint zweimal im Jahr und ist erhältlich online über http://www.redemptorists.com/ unter History.
Die 4th Conference on Redemptorist History in North America wird stattfinden im Perpetual Help Retreat House, Oconomowoc, WI, vom 1. bis 5. Oktober 2007. Die 1. Konferenz war 1999 in Glenview IL , die 2. Konferenz 2001 in West End NJ und die 3. Konferenz 2004 in Hampton Va.
Wer in unserer IRHS Google group mitmachen will, kann mir seine E-Mail-Adresse schicken, und ich nehme ihn auf meine Liste. Die Google site ist eine Informations- und Austauschseite für alle, die sich an der Geschichte der Redemptoristen in Nordamerika interessieren.
Nachrichten von der Alfonsianischen Akademie
Nachrichten von der Alfonsianischen Akademie
Rom, Italien
Die folgende Statistik über 2004-2005 verdanken wir der Generalsekretärin der Akademie. Zum Vergleich dienen die Zahlen in Klammern ( ) von 2004-2006.
Total Studenten: 307 (306).
131 arbeiten auf das Lizentiat hin (128).
157 Doktoranden (159)
19 Hörer (35)
170 aus dem Diözesanklerus (188)
110 Ordensleute (98 Priester)
27 Laien (20)
Es studieren 12 Redemptoristen an der Akademie. (7)
8 für das Lizentiat (4)
3 Doktoranden (3)
1 Hörer
Sie kommen aus folgenden Kontinenten:
45 Afrika (53)
60 Asien (52)
130 Europe (139), wovon 73 aus Italien (80)
31 Nordamerika (33)
41 Südamerika (29)
2004-2005 wurden 62 Lizenziate erlangt. (58)
2004-2005 wurden 26 Doktordissertationen verteidigt. (24)
Nach Nationalität:
Italien 73 (80)
Indien 30 (24)
Brasilien 27 (13)
USA 15 (14)
Ukraine 15 (12)
Polen 10 (9)
Mexiko 8 (13)
Nigeria 7 (8);
Philippines 7 (6);
Südkorea 7 (5);
Rumänien 6 (5); Kroatien 5 (3); Peru 5 (5); Tansania 5 (6);
4 - Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Slowakei, Spanien
3 - Burundi, Kolumbien, Ägypten, Grossbritannien, Indonesien, Madagaskar, Sri Lanka, Venezuela
2 - Kanada, China, Ecuador, Äthiopien, Deutschland, Haiti, Kenia, Malaysia, Malta,Mozambique, Myanmar, Dominkanische Republik,, Ruanda, Ungarn, Vietnam
1 – Benin, Burkina Faso, Tschad, Kongo, Tschechien, El Salvador, Eritrea, Frankreich,Guinea, Honduras, Irland, Lashito, Libanon, Litauen, Thailand, Sambia
In Spiritu Redemptionis
In Spiritu Redemptionis
Von der Krippe zum Kreuz und darüber hinaus
Sean Wales
Manchmal ist es nicht leicht, Anfang und Ende auseinander zu halten. Was wie ein Ende aussieht, stellt sich als neuer Anfang heraus. Was ein Anfang zu sein scheint, erweist sich als ein Ende. Gegen Ende seines lyrischen Hauptwerkes „Vier Quartette“ schrieb T. S. Eliot:
Ist Weihnachten ein Ende oder ein Anfang? Ist Ostern ein Ende oder ein Anfang?
Für den Christen ist Ostern das nicht zu übersteigende Fest, der Anfang und Sinn von allem. Ostern fließt in alle anderen Feste ein: Weihnachten, Pfingsten, Verklärung des Herrn usw. Ostern gibt allem einen Sinn in der christlichen Welt. Ostern macht alle anderen Feste „österlich“, und ein Blick auf das Osterlicht kann in jeder christlichen Feier erhascht werden.
Weil also Ostern gleichsam die Schablone aller christlichen Wirklichkeit ist, können Aspekte des Ostergeheimnisses in allen christlichen Festen gefunden werden. Daher ist Weihnachten sowohl von Leiden als auch von Herrlichkeit gekennzeichnet. Weihnachten zeigt uns sowohl Armut als auch Reichtum. Weihnachten enthüllt sowohl Traurigkeit als auch Freude.
Abgesehen von den Schmerzen und Ängsten Marias und Josephs erinnert uns die Liturgie der Weihnachtsoktav durch das Fest des ersten Märtyrers Stephanus und das Fest der Unschuldigen Kinder daran, dass Weihnachten nicht nur Lametta und Freude ist: der Preis dieser Geburt bemisst sich nach dem Tod. Dennoch kann nichts den Lobgesang der Engel übertönen: „Ehre sei Gott in der Höhe“ (Lk 2,14).
„Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen“ (2 Kor 8,9). Die faktische Armut des Stalles mag über die Maßen romantisch verklärt sein, aber nichts kann die Selbstentäußerung (kenosis) des Wortes abschwächen oder den grenzenlosen Reichtum Gottes begreifen.
Die Traurigkeit von Weihnachten ist mit den Worten des Prologs des Johannesevangeliums eingefangen: „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (1,11). Sie wird jedoch gleich im nächsten Vers aufgewogen: „Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden“. Die Weihnachtsfreude besteht in der Freude, das völlig unverdiente Geschenk der göttlichen Liebe zu empfangen.
Freude ist etwas Tieferes als bloßes Vergnügen, etwas Nachhaltigeres als bloßer Zeitvertreib. Sie wurde als das Blühen des Lebens beschrieben, und das Wissen um dieses Blühen. Wenn die Weihnachtsfreude die Feier des Lebens Christi in uns ist, dann ist sie auch die Erfüllung von Christi Versprechen: „... dies rede ich noch in dieser Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben“ (Jo 17,13).
Die Weihnachtsfreude verwandelt: „So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wir euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude“ (Jo 16,22).
Der Genialität (und Inspiration) von Heiligen wie dem hl. Franziskus und dem hl. Alfons war es gegeben, die Weihnachtsfreude so auszudrücken, dass sie die Herzen aller Menschen rührten, insbesondere der Menschen, die von theologischen Erwägungen unbeeinflusst waren. Was der hl. Franziskus mit seinen Krippen bewirkte, das bewirkte der hl. Alfons mit seinen Liedern, Andachten, „feurigen Pfeilen“, Meditationen und Predigten. Niemandem der „Die Menschwerdung: Geburt und Kindheit Jesu Christi“ liest, wird die Wärme und Begeisterung des hl. Alfons ob diesem Mysterium der Liebe entgehen: „(Gott) wollte mit diesem Wunder der Liebe von uns gleichsam gefesselt werden, und gleichzeitig unsere Herzen fesseln, indem er sie zwingt, ihn zu lieben.“
Im Licht von Ostern sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass das ganze Leben Jesu Erlösung ist, ja, dass Jesus in seiner Person unsere Erlösung ist. Deshalb sind die freudenreichen Geheimnisse, die wir zu Weihnachten feiern, Geheimnisse der Erlösung: der Erlöser im Schoß der Jungfrau, die Geburt des „Erstgeborenen der ganzen Schöpfung“ (Kol 1,15), die Offenbarung der göttlichen Herrlichkeit im Lobgesang der Engel, die Wirkung des neugeborenen Kindes auf die Hirten, die Begegnung mit den drei Weisen, die Höhen und Tiefen der hl. Familie zu Hause und in Ägypten: das alles ist Erlösung. Der Engel sagte zu den Hirten, dass das neugeborene Kind „der Retter“ sei: schon sein Dasein allein bedeutet Rettung, deswegen beschreibt der Engel die Botschaft als „große Freude, die allem Volke zuteil wird“ (Lk 2,10f).
Die Betonung, die wir Redemptoristen auf Krippe, Kreuz und Altar legen, kann man als Zusammenfassung des einen großen Geheimnisses der Erlösung sehen: Krippe (die Geburt des ewigen eingeborenen Sohnes Gottes in der Zeit), Kreuz (die Geheimnisse von Leiden und Tod Jesu) und Altar (die Gegenwart des verherrlichten Herrn im österlichen Geheimnis). Oft reflektiert unser persönliches Leben diese freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Geheimnisse und unser Dienst spiegelt die strahlenden Geheimnisse des lebendigen Christus wider.
Die Art und Weise, wie wir Redemptoristen uns zu Weihnachten freuen, ist ein großer Indikator dafür, wie wir unsere Berufung zur Erlösung leben. Zu Weihnachten strafen wir Nietzsches Anwurf Lügen, dass die Christen erlöster aussehen müssten. Unsere Tradition ist die Gewähr dafür, dass etwas von jener „großen Freude“ der ersten Weihnacht, einer Freude, die sich in jeder Dimension des Lebens Christi offenbart, unter uns ihren Ausdruck findet.
Was auch immer unsere theologischen Ansichten darüber (oder auch nicht) sein mögen, wir alle bekommen gern Geschenke zu Weihnachten. Und wenn wir keine ausgesprochenen Muffel sind, dann geben wir auch gerne selbst Geschenke zu Weihnachten. Wir empfinden Freude beim Geben und Empfangens. Dieses Ritual des Schenkens und Empfangens zu Weihnachten offenbart die besseren Seiten unseres Ichs.
„Weihnachtsgeschenke“ erinnert uns an das eine große „Weihnachtsgeschenk“: der Erlöser Jesus Christus. In der Weihnachtsliturgie empfangen wir wieder des Vaters Geschenk an uns, und wir machen Jesus zu unserem Geschenk an den Vater. Diese Freude am Empfangen und Geben zu Weihnachten wurzelt in Christi Ostergeburt in die Fülle der Herrlichkeit.
Der hl. Fulgentius von Ruspe schreibt: „Es ist richtig, dass am Tage der Geburt unseres Herrn auch der Tag seiner Auferstehung zur Sprache kommt. Denn genau so wie der eingeborene Sohn Gottes für uns geboren werden wollte, so wollte er auch im Fleisch für uns sterben, und so wollte er auch auferstehen... Empfangen im Schoß der Jungfrau, hat er an unserem Tod teilgenommen, in seiner Auferstehung vom Grab hat er uns an seinem Leben teilnehmen lassen.“
Als Isaac Watts das möglicherweise fröhlichste Weihnachtslied schrieb, das je geschrieben wurde, lehnte er sich an Psalm 98 an, in dem die ganze Schöpfung aufgerufen wird, Gott für seine Anwesenheit und Hilfe zu loben und zu preisen. Es ist unsere Freude, diese Weihnachten in den lauten Jubelschall einzustimmen und das Wunder seiner Liebe zu feiern:
Bildergalerie des Monats (nur online)
1. Landkarte von Sibirien
2. Geplante Kirche in Kemerovo
3. Gemeinschaft der Redemptoristen in Kemerovo
6. Jugendgruppe leitet den Kreuzweg
7. Neue Pfarrkirche und Parrgemeindehaus in Yurga
8. Kirchliche Würdenträger beim Auszug aus der Wallfahrtskirche Baclaran nach dem Gottesdienst zur Jahrhundertfeier der Redemptoristen auf den Philippinen.
9. Festlicher Gesang im Heiligtum Unserer Mutter von der Immerwährenden Hilfe in Baclaran zur Jahrhundertfeier der Redemptoristen.
10. Einer von den vielen festlichen Anlässen zur Jahrhundertfeier der Redemptoristen auf den Philippinen.
11. Arbeitsgemeinschaft nordamerikanischer Historiker in Sainte-Anne de Beaupré, Kanada
12. Redemptoristen aus Madrid auf Pilgerreise in Italien, hier in der Grotte von Scala.
13. Seminaristen in Nigeria vor der gesamten Anlage des neuen Seminars, das von der Provinz Denver und amerikanischen Wohltätern finanziert wurde.
InhaltsverzeichnisTätigkeiten von P.General und vom Generalrat
Wollen Sie wissen, wo die Mitglieder der Generalleitung sind und was sie tun? Die folgenden Links bringen den Kalender der Generalleitung.
Deutsch: http://www.cssr.com/calendars/CalDT.htm
Diese Links sind auf unserer Webseite cssr.com im Bereich der Redemptoristen, wozu allerdings das entsprechende Passwort nötig ist. Wenn Sie dieses noch nicht haben, können Sie es dort in der pop-up box direkt vom Generalsekretär verlangen.
InhaltsverzeichnisRedemptoristische Webseite im Brennpunkt
Vielleicht erinnern Sie sich an unseren Bericht über das Bombenattentat auf unsere Griechisch-Melchitische Kirche in Bagdad. Es gibt nun eine Homepage unter der Adresse http://www.woehoe.net/mansour/, wo man die ganze Tragik jenes Ereignisses nachfühlen kann und welch wunderbare Fortschritte nun schon beim Wiederaufbau der Kirche gemacht wurden. Man erfährt auch etwas über die Geschichte der katholischen Melchiten und kann auch zusätzliche Informationen abrufen. Übrigens: die Musik ist vom Feinsten!
InhaltsverzeichnisBekanntmachungen
6. Internationales Treffen von Redemptoristen über Moraltheologie
Thema: Gewalt und Terrorismus – eine Antwort darauf.
Bogotá, Kolumbien
Auf Antrag einer Anzahl von Mitbrüdern ist die Generalleitung bereit, ein weiteres internationales Treffen von Moraltheologen aus unserer Kongregation zu organisieren. Damit befasste sich im vergangenen August in Madrid ein Ad hoc Komitee, bestehend aus den Patres Steve Rehrauer (Denver), Luis Rojas (Bogotá), Marcio Fabri dos Anjos (São Paulo), Alberto De Mingo (Madrid), Enrique López (Generalleitung) und Raymond Douziech (Generalleitung).
Das Komitee hatte der Generalleitung einen Vorschlag zu unterbreiten, was auch geschah und verabschiedet wurde. Das Komitee erhielt den Auftrag, das Treffen zu organisieren. An der Tagung könnte man ein Komitee bestimmen, das weiterhin besteht.
Die Untersuchungen am Treffen wollen eine moralisch vertretbare Antwort geben auf die Frage: wie sollen wir uns christlich verhalten, wenn Gewalt angewendet wird oder mit Terroranschlägen gedroht wird?
Die Provinz Bogotá, Kolumbien, wird die Tagung in ihrem Exerzitienhaus ausserhalb Bogotá durchführen, und zwar vom 16. bis 21. Juli 2006.
ANMELDUNG: $400 USD Pro Person
FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG IST NUR MÖGLICH FÜR MITBRÜDER AUS WENIGER BEMITTELTEN PROVINZEN.
Bitte melden Sie sich bei P. Enrique López C.Ss.R. im Generalat.
ORT DER TAGUNG: Bogotá, Kolumbien
SPRACHEN: Spanisch und Englisch
100 Jahre ukrainische Redemptoristen
Verehrung unserer Märtyrer
Winnipeg, Manitoba, Kanada
Vor 100 Jahren begannen die Redemptoristen ihr Apostolat im Dienst der ukrainischen Katholiken des Byzantinischen Ritus. Diesem Vorhaben widmete sich in Kanada am 26. September 1906 der Redemptorist P. Achilles Delaere aus der Belgischen Provinz. Als Pionier unter den Einwanderern wurde er einer von ihnen, übernahm ihre Lebensweise, Sprache und Spiritualität und wurde ein erfolgreicher Missionar unter den ukrainischen Katholiken.
Im Rahmen der Hundertjahrfeier organisieren die Redemptoristen der Provinz Yorkton Wallfahrten zum Heiligtum des seligen Bischofs und Märtyrers Basil Velyckovsky. Der Schrein des Märtyrers ist ein Segen für die Provinz Yorkton und die ganze Kongregation. Darum laden wir alle Mitbrüder ein, zum Heiligtum des Märtyrers zu pilgern. So lernen sie uns Redemptoristen der Orientalischen Kirche samt unserer Spiritualität kennen
Der Redemptorist und Bischof Basil Velychkovsky wurde als Märtyrer im Jahr 2001 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Mitten in der Verfolgung setzte er sich wirksam ein, um die ukrainische katholische Untergrundkirche zu retten. Nach Jahren der Gefangenschaft und der Tortur zur Zeit der Sowjetunion starb er in der Verbannung in Kanada. Seine heiligen Überreste werden verehrt in der St. Josephskirche der Katholischen Ukrainischen Kirche in Winnipeg, Kanada.
Unterkunft
Villa Maria Renewal Centre
100 Place Villa Maria
Winnipeg, MB R3V 1A9
tel: 204-269-2114
Im Preis $250 CDN inbegriffen Einzelzimmer, Mahlzeiten und Schiffahrt.
Abholdienst von und zu dem Flughafen ist vorgesehen. Bitte melden Sie uns die Zeit Ihrer Ankunft.
Wer früher kommen will oder länger bleiben will, möge es uns melden, und wir sorgen für Unterkunft. Reservieren Sie bitte rechtzeitig, denn die Zahl der Teilnehmer ist beschränkt.
Um zu reservieren, wenden Sie sich bitte an:
Bishop Velychkovsky Martyr's Shrine
250 Jefferson Ave.
Winnipeg, Manitoba
Canada R2VOM6
Phone: (204) 338-7321
E-mail: bvshrine@mts .net
Fax:: (204) 339-1062
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Frühere Nummern von SCALA sind abrufbar bei: http://www.cssr.com/scala/index.shtm