Rom, Italien
16. Dezember 2008

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AUS DER REDAKTION
Beileid
Alle Strassen führen nach Brasilien!
Vorbereitungskommission für das Generalkapitel
Jubiläumsfeiern zum 275. Jahrestag
Neues Buch zum Gedenken an P. Bernhard Häring
Neues aus Vietnam
Neugewählte Provinzoberen in der römischen Werkstatt
Frohe Weihnachten!

NACHRICHTEN VON DEN PROVINZEN:
Brasilien: Neue Bibliothek der Provinz Rio de Janeiro
Spanien: Espino feiert Jubiläum der Jugendmissionen
USA: Provinzen miteinander auf Gebietsmissionen

ALPHONSIANISCHE AKADEMIE:
Das neue Akademische Jahr 2008-2009, Statistik.

AUS DEM GENERALAT:
Brief aus dem Generalsekretariat für die Brüder

MITTEILLUNGEN:
Die Provinz Wien: geplante Veranstaltungen zu Ehren des Hl. Klemens
Tischgebete C.Ss.R. auf unserer Webseite
Vollständige Bernard Häring Bibliographie, erhältlich im Historischen Institut.

MEDIEN IM BRENNPUNKT:
Neue Webseite der Provinz Australien-Neuseeland
In Aparecida feiert Pater General den 275. Jahrestag C.Ss.R.

LEBENSWENDEN:
Professfeiern, Priesterweihen, Jubiläen, Unsere Verstorbenen

AUS DER REDAKTION
Um die Welt in fünf Minuten

Zuerst sprechen wir dem Generalkonsultor Ray Douziech (Edmonton-Toronto) unser herzliches Beileid aus und beten für seinen Vater, der Mitte November gestorben ist. Pater Ray war damals gerade wegen Versammlungen in Kanada und konnte in dieser schweren Zeit bei seiner Mutter und seinen Geschwistern sein.

Nehmen Sie bitte einen Augenblick Zeit, um unter "Mitteilungen" in dieser Ausgabe interessante Angebote zu entdecken.

Land und Volk Brasiliens schienen im November Mittelpunkt der redemptoristischen Welt zu sein. Pater General, alle Generalkonsultoren und einige Mitarbeiter der Curia Generalis waren auf Visitation in Provinzen Brasiliens und an Sitzungen mancher Sekretariate und Kommissionen. Das Sekretariat für Evangelisierung, das Sekretariat für die Brüder und die Kommission zur Vorbereitung des Generalkapitels tagten in Aparecida. Die brasilianischen Mitbrüder vergassen sich selbst in ihrer wunderbaren Gastfreundschaft.

Die Vorbereitungen auf das XXIV. Generalkapitel sind in vollem Gang. Die Vorbereitungskommission verfasst das Instrumentum Laboris und bereinigt die rechtlichen und organisatorischen Belange. Die regionalen Vorbereitungsversammlungen beginnen im Januar in Afrika und gehen dann weiter in den anderen Regionen. Die letzte wird stattfinden im Mai in Nordamerika. Das alles im Hinblick auf das Generalkapitel, das am 19. Oktober 2009 in Rom, im Salesianum, beginnt. Der Info-Service bereitet ein "Video stream live", damit man das Kapitel sichtbar mitverfolgen kann. Zur Berichterstattung über das Generalkapitel werden wir auf unserer Webseite schriftliche Berichte, Fotos und Videos anbieten. Auch da sind Vorbereitungen im Gang.

In Brasilien wurden am 9. November in der Basilika Unserer Lieben Frau von Aparecida alle Anwesenden mitgerissen von der wunderbaren Feier des 275. Jahrestages der Gründung unserer Kongregation. Alle Provinzen Brasiliens hatten Vertreter gesandt.
An den vorausgehenden Tagen waren Darstellungen und Studien über Leben und Werk der Redemptoristen angeboten.

Die Jubiläumsmesse zum 275.

Jahrestag wurde über Fernsehen Aparecida und Webcast landesweit ausgestrahlt. Eindrücklich waren die Prozessionen zuerst zum Einzug mit einem Bild des Heiligen Alfons und dem Lektionar für die Liturgie und am Schluss zum Auszug mit der Madonna von Aparecida. Pater General sprach gewandt auf Portugiesisch über den Sinn des Jubiläums. Hier ein Auszug aus seiner Rede:

“Die Redemptoristen haben die besondere Aufgabe, sich ganz dafür einzusetzen, dass Leben in Fülle aus der Kirche zu jenen Menschen gelangt, die sich am Rand der Gesellschaft und der Kultur befinden. Indem wir das tun, sind wir nicht allein. Vielmehr freuen wir uns, dass unser Charisma zur Vielfalt jener Charismen gehört, die Gott der Kirche verliehen hat. Wie die Kirche es wünscht, wollen wir uns als gottgeweihte Menschen für Verbundenheit einsetzen und in Verbundenheit miteinander echte Jünger Christi sein. Indem wir den Meilenstein 275 Jahre feiern, danken wir Gott für alle unsere Brüder und Schwestern, die Jesus Christus nachfolgen. Mit ihnen dürfen wir das "Haus Gottes" bauen, "eine Wohnung Gottes im Geist (Eph. 2. 22).”


Auf der anderen Seite der Welt hat ein Brasilianer aus São Paulo, der bisherige Rektor der Casa Sant'Alfonso Namens Darci Nicioli im Generalatshaus zum 275. Jahrestag der Kongregation die Galleria dei Generali eingeweiht. Gemeint sind jene Porträts die in einem Raum über dem Lesesaal der Bibliothek zu finden waren. Diese Gemälde sind nun nebenan auf derselben Ebene im langen Gang als vollständige Bilderreihe unserer Generaloberen zur Geltung gekommen. Bei Wein und Käse und der geistreichen Rede des Haushistorikers P. Giuseppe Orlandi freute man sich am neuen Glanz der Bilder. In einer späteren Ausgabe von SCALA, werden wir darauf zurückkommen. Wir danken dem Pater Rektor Darci für alle seine grosszügigen und vielseitigen Dienste im Generalatshaus. Wir erwarten seinen Nachfolger Pater Luciano Panella aus der Provinz Neapel.


Am 20. November widmete die Alfonsianische Akademie in der Aula Magna dem Gedenken an Pater Berhard Häring, der vor 10 Jahren gestorben ist, einen Studientag über: "Das Wort Gottes und die Sittlichkeit". Bei diesem Anlass wurde auch das Buch vorgestellt, das der Präsident der Akademie Pater Martin McKeever herausgegeben hat: Father Bernard Häring: A Happy Redemptorist. Exemplare sind zu beziehen (zahlen begrenzt in Englisch, Spanisch und Italienisch) von der Akademie zum Preis von Euro 20.00 plus Versandspesen.


Ende November war das Haus des Generalates beglückt mit dem Besuch der neugewählten Provinzoberen, die hier unter Anleitung von Mitgliedern der Kurie in ihre neuen Aufgaben eingeführt wurden. Ein erster Kurs war in spanischer Sprache, dann folgte ein zweiter auf Englisch. Leider konnte ein Eingeladener nicht kommen, wegen dem Streik auf dem Flughafen von Bangkok.


Die letzten Nachrichten aus Vietnam, die wir vor Redaktionsschluss erhalten haben, zeigen, dass die Regierung den Kampf weiterführt und die Redemptoristen und deren Sympathisanten belästigt. Ein Mitbruder, der in der Pfarrei Thai Ha arbeitet, meldet uns: “Das Gericht des Bezirkes Hanoi Dong Da liess uns wissen, dass gegen acht Katholiken am 5. Dezember vor dem Volks-Komitee von O Cho Dua erscheinen müssen, weil gegen sie Klage geführt wird.” In der Pfarrei Thai Ha hatten Hunderte von Katholiken am 15. August das Gelände besetzt, das zur Pfarrkirche gehörte, aber nun von der Regierung beansprucht wird. Die Leute stellten dort zum Protest Kreuze und Marienstatuen auf. Das Bezirksgericht erliess die Vorladung am 21.November an vier Männer und vier Frauen im Alter zwischen 21 und 63 Jahren.


Grosser Dank gilt dem P. Félix Catalá vom Zentrum für redemptoristische Spiritualität für seine Artikelreihe in SCALA im Jahr des gottgeweihten Lebens.


Es ist viel geschehen in diesem Monat! Wir sind uns bewusst, dass noch viel apostolische Arbeit bevorsteht vor Weihnachten zur Vorbereitung auf die Ankunft des Erlösers. Es sind Zeiten, die viel fordern. Möget ihr Kraft finden im Gebet und in der Bedeutung eures Wirkens unter dem Volk Gottes in dieser Weihnachtszeit, ihr vermittelt ja den Gläubigen, was der Herr in seiner Ankunft schenken will…

Gnade und Erlösung für Alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.

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NACHRICHTEN VON DEN PROVINZEN:

Rio de Janeiro, Brasilien
Neue Bibliothek der Redemptoristen
José Vidigal, C.Ss.R.

Die Redemptoristen der Provinz Rio de Janeiro eröffneten am 13. und 14. November feierlich ihre neue Bibliothek. Der Bau ist vier Stockwerke hoch mit einer Nutzfläche von 950 Quadratmetern und trägt den Namen “Padre James Snoek Bibliothek der Redemptoristen.” Ein Lift ist eingebaut und ein Zugang für Behinderte eingerichtet, auch ein klimatisierter Raum zur Konservierung kostbarer Bücher, ein Informatikraum, ein Maschinenraum mit Einrichtungen zur Reinhaltung der Luft zum Schutz der Bücher und schliesslich eine geeignete Beleuchtung für Besucher, die lesen oder studieren möchten.

Am 13. November war eine Fotoausstellung in der Bibliothek, um die Geschichte und die Entwicklung der Bibliothek vor Augen zu führen.

Abends war ein Gespräch am runden Tisch über die Bedeutung von Büchern gemäss dem Motto "Die Bibliothek, ein Weg zur Weisheit". Diese Diskussion war jedermann zugänglich und bot Gelegenheit unsere Vorgesetzten vorzustellen, vor allen den Provinzialoberen von Rio P. Vicente de Paula Ferreira, sodann Eduardo Gross, den Leiter der Kurse für Religionswissenschaft an der staatlichen Universität von Juiz de Fora, und den früheren Provinzialoberen von Rio, P. Dalton Barros de Almeida.

P. Vicente sagte in seiner Rede: “Die Bibliothek bewahrt ein reiches kulturelles Erbe, das die Redemptoristen im Lauf vieler Jahre gesammelt haben. Es ist eine grosse Gnade, dass wir nun auf ein so grosses Angebot zurückgreifen können und wissen, dass all das auch der Bevölkerung von Juiz de Fora und Umgebung zugänglich ist. Das zu unserer christlichen Verkündigung.”

Eingeladene Gäste hielten ebenfalls Ansprachen. Während einer Pause spielte das Trio of Pro-Music Chords zur frohen Unterhaltung der vielen Anwesenden.

Professor Edmundo Gross erwähnte, dass das Buch stets eine wichtige Rolle spielte in der Geschichte und dass die Technik es nicht ersetzen wird. “Auch trotz den vielen modernen Kommunikationsmitteln bleiben Bibliotheken wichtig, weil Information und Erkenntnis nicht dasselbe ist.”

Darum konnte er zum Schluss den Redemptoristen grosses Lob spenden. “Ich gratuliere Ihnen Redemptoristen zu Ihrer Initiative. Sie haben dem gesamten Gemeinwesen und unserer hiesigen Universität einen grossen Dienst erwiesen.”

P. Dalton wies auf die grosse Liebe hin, die unser Ordensgründer St. Alfons für Bücher hegte. "Der Heilige Alfons hat nicht nur Bücher verfasst, sondern auch seine Mitbrüder Missionare aufgefordert, ihr Leben unter Büchern zu verbringen. Der Redemptorist forscht nicht für sich in den Büchern, sondern um andern zu dienen.”

.Am 14. November feierten die Redemptoristen einen Dankgottesdienst, an dem 20 Bauleute teilnahmen. Aber auch Leute aus der Pfarrei und Seminaristen kamen, um den Redemptoristen für das grosse Werk zu gratulieren. Schliesslich segnete P. Jaime Snoek, C.SS.R., dessen Namen die Bibliothek trägt, das neue Gebäude samt allen Einrichtungen.

Diese Bibliothek der Redemptoristen wurde 1946 begonnen, als das Studentat der Provinz Rio in Floresta gegründet wurde. Von Anfang an enthielt sie viele seltene Bücher, einige sogar aus dem 16. Jahrhundert, nebst kostbaren Sammelwerken wie die Ausgabe der griechischen und lateinischen Kirchenväter von J.P. Migne. Diese Bücher kamen aus Holland, unserer Mutterprovinz. Die Bibliothek gehörte zum Studentat und wurde nur von Redemptoristen benützt bis Ende 1970, als die Kurse für Philosophie und Theologie an die staatliche Universität in Juiz de Fora verlegt wurden. Damals dozierte Pater Snoek Moraltheologie im Studentat und war im ganzen Land als geschätzter Moraltheologe bekannt. Dank ihm wurde die Bibliothek mitten in die Stadt Juiz de Fora verlegt und allen Interessenten zugänglich. Das geschah 1980, indem die Bibliothek in die Nähe unseres Hauses in Gloria (dem ersten Haus der Redemptoristen in Brasilien) gerückt wurde.

Nun kamen viele Leute hierher, Studenten, Professoren, Gymnasiasten, dozierende Redemptoristen und Ordensleute. Heute enthält die Bibliothek etwa 60,000 Bände, vor allem Bücher und Zeitschriften über Theologie, Geschichte, Philosophie und Psychologie.

Am Eingang ist eine Tafel mit der lateinischen Inschrift, die ein Chronogramm ist, das heisst ein lateinischer Spruch in dem alle Buchstaben, die als römische Zahlen gelten, zusammengezählt die Jahrzahl 2008 (Jahr der Eröffnung) ergeben. Es ist ein Werk des Bruders Braz Delfino Vieira, C.Ss.R, aus der Provinz Rio. Der Spruch lautet:

SAPIENTIAM QUAERIS? HAC IN AULA LIBRIS SCIENTIISQUE DICATA
TIBI OFFERUNTUR LUX VIA

Übersetzt: “Suchst du Weisheit? In diesem Raum, der für Bücher und Wissenschaften bestimmt ist, werden dir geboten Licht und Weg:



SapIentIaM qVaerIs? 1008 (1+1+1000+5+1)
haC In aVLa 156 (100+1+5+50)
LIbrIs sCIentIIsqVe DICata 761 (50+1+1+100+1+1+1+5+500+1+100)
tIbI offerVntVr 12 (1+1+5+5)
LVX VIa 71 (50+5+10+5+1)

im Ganzen: 2008

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Die Jugendmission von El Espino
25 Jahre im Dienst der Jugend
Laureano Del Otero, C.Ss.R.

Im Lauf der Jahre seit 1983 haben 7.500 Junge an der Jugendmission in El Espino teilgenommen. Die Jugendseelsorge der Redemptoristen der Provinz Madrid lud Jugendliche aus ganz Spanien und sogar anderswoher zu Tagungen ein, um sich miteinander am Evangelium zu interessieren, und zwar jeweils in der dritten Woche des Monates Juli vor dem Fest des Heiligsten Erlösers. Diese ausserordentlichen Treffen waren gedacht als Begegnungen, wo Junge andere Jungen in das Evangelium einführen. Das Leitbild der Jugendseelsorge der Redemptoristen war, dass jede jugendliche Person eine missionarische Ausstrahlung haben soll und sich berufen fühlt, sich für das Reich Gottes einzusetzen, je nach persönlicher Begabung.

Nicht viele Methoden der Jugendseelsorge haben sich so lange bewährt wie diese. Darum haben wir im letzten Sommer eine Jugendmission besonderer Art organisiert, zu der in El Espino alle eingeladen wurden, die im Lauf der vergangenen 25 Jahre einmal an der Jugendmission mitgemacht haben.


Dieses silberne Jubiläum erhielt eine ganz besondere Relevanz in der Provinz. Eine besondere Webseite www.espino25.es wurde geschaffen, die historisch über alle gehaltenen Jugendmissionen berichtet, aber auch Nachrichten, Zeugnisse, Fotos von den Teilnehmenden bringt und sogar zu Wettbewerben und Begegnungen anleitet. Man gab eine CD heraus mit 12 Liedern, komponiert von Jungen, die an der Jugendmission in El Espino teilgenommen haben oder von Redemptoristen der Jugendseelsorge. Anlass zur CD war ein Entwicklungsprojekt, das von einer Solidaritätsvereinigung unternommen wurde. Jugendliche und Redemptoristen schufen die Webseite und die CD ohne Kosten. Beides zeigt, was Kreativität und Einsatz für das Evangelium zu Stande bringen.
 
Die Jugendmission dauerte vom 20. bis 27. Juli. Vier Tage lang verlief sie wie gewohnt mit Jungen, die zum ersten Mal dabei sind. Diese kamen von allen Seiten aus spanischen Pfarreien. Pater Pacheco und eine junge Dame kamen aus Portugal mit P. Michael Cusack aus Irland. Das Leiterteam bestand aus Redemptoristen, einer Redemptoristin und einem Oblaten des Heiligsten Erlösers. Gegen Ende der Woche kamen junge Familien, ehemalige Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit ihren Kindern hinzu. So verdreifachte sich die Zahl der Anwesenden, und so geschah im alten Kloster El Espino mit den vielen Kindern in allen Ecken, was man hier noch nie gesehen hatte.
 
P. General konnte leider nicht kommen, aber sandte folgende Botschaft: “Ich wünsche, dass ihr alle wunderbar die Liebe Gottes erfahret in El Espino. Möget ihr von dort heimkehren mit gestärkter Überzeugung, dass euer Zeugnis und der Reichtum eures geistigen Erbes das Evangelium ausstrahlen. Entdecket mit neuer Begeisterung, wie schön es ist, eine Gemeinschaft zu bilden.”

 
Dann durfte P. Generalvikar Serafino Fiore an einem Platz, wo Versammlungen stattfinden, eine Gedenktafel enthüllen, die an das silberne Jubiläum der Jugendmissionen erinnert. Er war auch der Hauptzelebrant am Schlussgottesdienst, als man am Sonntag Gott dankte für alles, was der Jugend zu Gute gekommen ist. Er sagte den Jugendseelsorgern, sie sollen die armen und verlassenen Jugendlichen nicht vergessen, denn unter ihnen wird das Reich Gottes aufgebaut, wie das Evangelium es von uns verlangt.
 
Diese Jugendmission verlief so: Am ersten Sonntag luden wir die Teilnehmer ein, das Fest des Heiligsten Erlösers, Titularfest der Kongregation mitzufeiern. Dann folgten drei Tage, die denselben Ablauf hatten: Gebet, Besinnung, Gruppengespräche, Unterweisung und Feiern. Dann war ein Tag auf das Kreuz ausgerichtet und sollte zum Sakrament der Versöhnung führen, was besonders Eindruck macht auf die Jungen. Dann ging man zum künftigen Engagement über, und zwar mit Blick auf das Geheimnis des auferstandenen Herrn, so dass die Osterliturgie dynamisch zur Anwendung kam, und die Jungen mystisch erlebten, was Erlösung ist. Dieses Jahr galt der Samstag, 26. Juli, auch dem Jubiläum von El Espino. Am Vormittag sprach man über Jugendseelsorge, und abends waren wir zum Gedankenaustausch im nahegelegen Dorf Santa Gadea del Cid. Neu war auch, dass ein Saal zur Anbetung des Heiligsten Sakramentes zur Verfügung stand. Am Sonntag wurden die Kinder der ehemaligen Missionsteilnehmer zu Unserer Lieben Frau von El Espino geführt. Manche Eltern hatten sich hier in El Espino kennen gelernt.
 
Die Provinz Madrid ist glücklich, dass sie mit der ganzen Kongregation die Freude an der Jugendmission teilen konnte. Wir danken Gott für alle Mitbrüder, die ihre Zeit, Kreativität, Anstrengung und Energie einsetzten, damit so viele Junge Menschen die unermessliche Liebe Gottes erfahren konnten. Auf den Spuren des Heiligen Alfons wollen wir uns jenen Jugendlichen zuwenden, die von unseren öffentlichen Ordnungen und Gruppierung ausser Acht gelassen werden.

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USA
Nordamerikanische Provinzen miteinander auf Pfarreimissionen
Richard Mevissen, C.Ss.R & Kristine Stremel vom DenverLink; Marion Lunt von Baltimore und Staten Island Advance trugen zu diesem Artikel bei.

“Wir sind zuerst Redemptoristen, dann Mitglieder einer Provinz!” betonte Pater General, Joseph W. Tobin, als er zu gemeinsamer Verkündigung des Evangeliums in aller Welt aufrief. Und die nordamerikanischen Provinzen gingen darauf ein: vor zwei Jahren begannen sie gemeinsame Missionen zu predigen.

Das erste gemeinsame Unternehmen geschah bei der historischen Mission von New Ulm (Minnesota), der ersten Mission, die ein ganzes Bistum erfasste. Diese Mission mit dem Motto “Open Your Heart to Jesus” (Öffnet euer Herz für Jesus") wurde von 25 Mitbrüder aus den Provinzen Denver, Baltimore und Edmonton-Toronto gepredigt. In der Zeitspanne vom 1. März bis 17, April predigten sie in 36 Pfarreien des ländlichen Minnesota Missionen auf Englisch und Spanisch.

Die neueste gemeinsame Mission "Plentiful Redemption” wurde unter grossem öffentlichem Aufwand im ganzen Bezirk Staten Island, New York, durchgeführt. Etwa 3000 Tafeln mit der Inschrift “Meet me at the Mission” wurden als Einladung zur Mission auf Rasenplätzen bei den Häusern aufgestellt. Die Pfarreien “The Catholic Parishes of Staten Island” luden in der Tageszeitung "Staten Island Advance" zur Teilnahme an der Mission ein. P. John Murray, C.Ss.R. aus der Provinz Baltimore schuf die Webseite.

P. Murray lud die Gruppe von 36 Redemptoristen aus den Provinzen Baltimore, Richmond, Denver und Edmonton-Toronto sowie der polnischen Provinz Warschau ein, vom 2. bis 6. November in 25 Pfarreien auf Englisch, Spanisch und Polnisch zu predigen.
"Die Tatsache, dass die Mission das ganze Gebiet von Staten Island erfasste, ist sehr erfreulich und anregend" sagte Monsignor James Dorney, Vikar für Island Roman Catholics und Pfarrer in der Kirche Sankt Peter in New Brighton. "Es gibt so viele Menschen, die sich abgewendet haben und ihren Glauben nicht mehr praktizieren. Diese werden nun freundlich eingeladen".
Marion Lunt, Leiterin der Informationsstelle der Redemptoristen in der Provinz Baltimore, sagte, der Orden habe auch früher mit grossem Erfolg Gebietsmissionen gepredigt. "Es geht nicht um eine Pfarrei, sondern ein ganzes Bistum oder einen Teil davon. Es ist so viel Kraft in dieser grossen Zahl von Betenden" sagte sie.
Laut P. Dick Mevissen, dem Provinzvikar der Provinz Denver, bringt diese Art von Missionen, die in Zusammenarbeit auf grossem Gebiet durchgeführt werden, neues Leben in die Provinz Denver. “Wir missionieren ganze Landstriche, wie es einst der Heilige Alfons und seine Gefährten taten. Das begeistert und ist offenbar künftig der richtige Weg".

Die Redemptoristen zogen dann weiter in die Diözese Portland, wo am 8. November die Mission im ganzen Staat Maine begonnen hat.

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ALPHONSIANISCHE AKADEMIE:


Rom, Italien
Akademisches Jahr 2008-2009
Alfonsianische Akademie

Am 10. Oktober 2008 eröffnete die Akademie das neue Studienjahr mit der Heilig Geist Messe in der Kirche Sant'Alfonso. Hauptzelebrant war der Generalverwalter der Akademie Pater W. Tobin, Generaloberer. Anwesend waren die Studenten und Professoren der Fakultät sowie Freunde und Gönner. Anschliessend verlas Pater Martin McKeever als Leiter der Akademie in der Aula Magna den Bericht über das vergangene Jahr 2007-2008. Dann hielt Giuseppe Quaranta von der Theologischen Fakultät des Triveneto in Padua eine Vorlesung über: Gesegnete und erlöste Schöpfung. Theologie und Ethik der Schöpfung im Werk von Bernhard Häring und in der heutigen Theologie.

Genaueres über Stand und Statistiken der Akademie bringt der folgende Beitrag von Pater McKeever.

Rom, Italien
Alfonsianische Akademie
Martin McKeever, C.Ss.R., Präsident

Sendungsauftrag der Akademie ist es, in der Kongregation und ausserhalb der Kongregation das Studium der Moraltheologie und der Pastoraltheologie zu fördern. Seit 1949 konnte sie diesen Auftrag dank der grosszügigen Unterstützung aus vielen Provinzen und den Spenden vieler einzelner Mitbrüder erfüllen.

In dieser kurzen Übersicht ist es nicht möglich, den komplexen Betrieb der Akademie zu erfassen. Aber Sie können mehr erfahren on line unter www.alfonsiana.edu. Hier nun einige schematische Informationen.

Statistik der letzten 6 Jahre

1. Die Studenten

  2002–2003 2003–2004 2004–2005 2005–2006 2006–2007 2007–2008
Total 311 309 334 325 319 328
Übliche 212 185 202 188 189 205
Lizenziate 143 120 132 136 126 130
Doktoranden 142 156 167 162 166 174
Diplome --- --- --- --- --- 1
Hörer 9 11 11 5 3 10
Ausserordentliche 17 22 24 22 24 13

Stand der Studenten

  2002–2003 2003–2004 2004–2005 2005–2006 2006–2007 2007–2008
Total 311 309 334 325 319 328
Diözesanpriester 187 187 203 177 179 172
Ordensleute* 108 102 108 116 112 125
Laien 16 20 23 32 28 31

* Männer und Frauen

Herkunft

  2002–2003 2003–2004 2004–2005 2005–2006 2006–2007 2007–2008
Total 311 309 334 325 319 328
Afrika 53 53 59 46 41 34
Asien 56 50 57 62 58 61
Australien 2 --- --- --- --- 2
Europa 135 148 147 141 132 142
Nordamerika 36 35 35 31 31 30
Südamerika 29 23 36 45 57 59

Redemptoristen

  2002–2003 2003–2004 2004–2005 2005–2006 2006–2007 2007–2008
Total 15 7 7 12 8 13
Lizenziate 7 3 4 8 5 8
Doktorate 7 4 3 3 3 4
Ausserordentliche 1 --- --- 1 --- 1

2. Die Professoren

  2003–2004 2004–2005 2005–2006 2006–2007 2007–2008
Ordinarii. 7 6 7 7 6
Extraordinarii 2 2 4 4 6
Associati 4 4 2 2 2
Invitati 18 19 21 18 18
Assistenten 1 0 0 0 0
Emeriti 4 4 4 3 3 (2)

3. Das Programm

Das Programm ist auf zwei Abschlüsse ausgerichtet: Lizenziat und Doktorat.

Das Programm des Lizenziates umfasst im Lauf von zwei Jahren: 1 Kurs Methodik, 2 Kurse Bibelkunde, 2 Kurse Patristik/Geschichte, 4 Kurse systematische Moraltheologie, 2 Kurse Anthropologie und 8 Wahlfächer. Der Student muss an drei Seminaren und an zwei Diskussionen über Ethik teilnehmen.

Für das Doktorat sind zwei Jahre vorgesehen, aber praktisch geht es oft länger, namentlich wenn Doktoranden nebst ihrem Studium noch andere Verpflichtungen haben. Das Doktorat erfordert eine schriftliche Dissertation und deren öffentliche Verteidigung.

Die Studenten

Die wichtigste Feststellung ist, dass jedes Jahr fünfzig bis sechzig neue Studenten an die Alfonsianische Akademie kommen, um sich in Moraltheologie zu spezialisieren. Wir dürfen annehmen, dass es so weitergeht. Das verdanken wir dem guten Ruf der Akademie, der im Lauf der Jahrzehnte ganz besonders durch die ehemaligen Studenten begründet wurde.

Besonders wichtig ist natürlich die Anzahl Redemptoristen, die an der Akademie studieren. Es ist erfreulich, dass diese Zahl mehr oder weniger gleich eblieben ist, obwohl in manchen Provinzen der Mitgliederbestand sinkt. Man kann nicht genug betonen, dass die Zukunft der Akademie auf den künftigen Professoren aus den Reihen der Redemptoristen beruht.

Der Lehrkörper
So kommen wir zum Hauptproblem der Akademie, zur Erneuerung des Lehrkörpers. In den nächsten sechs Jahren werden die meisten der Ordinarii in den Ruhestand treten. Manche Provinzen, die uns bisher grosszügig Professoren zur Verfügung gestellt haben (namentlich aus Europa, Nordamerika und Australien) können das nicht mehr, weil sie keine geeigneten Mitbrüder haben. So müssen wir unbedingt anderswo suchen. Wir sind aber zuversichtlich, denn in den letzten sechs Jahren sind neue Professoren aus anderen Weltteilen gekommen. Am dringendsten brauchen wir vollamtliche Professoren aus Lateinamerika, denn von dort kommen immer mehr Studenten.

Die Mitarbeit von Professoren, die nicht Redemptoristen sind, wird sehr wichtig bleiben. Wir sind bemüht, diese Professoren noch stärker in unser Programm einzubeziehen. Eine stets wachsende Beteiligung "auswärtiger" Professoren hat selbstverständlich finanzielle Konsequenzen.

Das Programm
Zur Zeit ist eine komplexe Aktion im Gang, um zu erreichen, dass die von päpstlichen Hochschulen erteilten Titel in ganz Europa anerkannt werden (“Abkommen von Bologna”). Eine namhafte Entwicklung in den letzten sechs Jahren war die Einführung von drei Formen von Spezialisierung (fundamentale, bioethische und soziale). Das hat zur Folge, dass die Studenten ihre Studien besser auf ihren künftigen Einsatz ausrichten können.

Nun beginne ich mein zweites Jahr als Präsident. Ich muss sagen, dass ich von den vielen positiven Aspekten der Alfonsianischen Akademie freudig überrascht und sehr ermutigt wurde. Ich bin fest überzeugt, dass wenn die Mitbrüder in aller Welt genau wüssten, was hier geschieht, sie dieses Missionswerk der Kongregation, das dem Heiligen Alfons so am Herzen lag, mehr unterstützen würden.

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AUS DEM GENERALAT:

Aparecida, Brasilien
Generalsekretariat für Redemptoristenbrüder
14. November 2008
Br. Jeffrey Rolle, C.Ss.R. (Präsident des Sekretariates); Br. Michael Duxbury, C.Ss.R.; Br. João Batista de Viveiros, C.Ss.R.; Br. Joel de Guzman, C.Ss.R.; Br. Benjamin Posvo, C.Ss.R.; Rev. Samuel Torres, C.Ss.R., und P. Enrique López, C.Ss.R. (Generalkonsultor).

Liebe Mitbrüder, Brüder im Herrn,

Herzliche Grüsse aus Aparecida. Das Generalsekretariat für Brüder tagte im Seminar “Santo Afonso” in Aparecida, São Paulo, Brasilien, vom 12. bis 15. November 2008. Es war uns bewusst, dass wir zu Füssen Unserer Lieben Frau von Aparecida weilten, bei ihrem Heiligtum, das den Redemptoristen anvertraut ist. Wir hielten die letzte Sitzung des Sexenniums. Mit anderen Redemptoristen feierten wir den Abschluss des Jubiläumsjahres der Gründung unserer Kongregation vor 275 Jahren und das Jahr, das besonders der Besinnung über unser apostolisches Leben gewidmet ist. Es war ein wunderbares Erlebnis von Brüderlichkeit, Gedankenaustausch und erneuertem Engagement.

· Am Vormittag des 12. November waren die Mitglieder des Sekretariates zusammen mit den brasilianischen Brüdern in Potim bei Aparecida im Brüderseminar “São Geraldo”, das die Provinz São Paulo gegründet hat. Es war eine Bereicherung bei all dem Austausch von persönlichen Erlebnissen, Erfahrungen, Meinungen, Bestrebungen und Motivationen, namentlich im Bereich der Seelsorgetätigkeiten. Wir freuten uns an der Begeisterung der brasilianischen Brüder und an der engen Verbundenheit der brasilianischen Brüder verschiedener Provinzen und Vizeprovinzen unter sich. Wir stellten die apostolische Weitsicht vieler Brüder fest, die ausserordentlich viel beitragen zur Erfüllungen des Missionsauftrages unserer Kongregation in Brasilien. Viele Anliegen und Bestrebungen der brasilianischen Brüder werden vom Generalsekretariat ernst genommen und von anderen Brüdern in der Welt geteilt.

· Am 13. November, wiederum im Brüderseminar “São Geraldo”, hatten wir die grosse Freude, 13. Brüderkandidaten zu begrüssen. Wir feierten Eucharistie und genossen anschliessend das gemütliche Zusammensein. Wir waren sehr beeindruckt von der Begeisterung, Spontaneität, Kreativität und all den Träumen dieser jungen Studenten, die Redemptoristenbrüder werden wollen. Es ist eine schöne Anzahl. Das zeugt von der Vitalität der Provinz und gibt uns Hoffnung. Wir fühlten uns geistig erfrischt durch dieses Erlebnis.

An der Sitzung des Sekretariates stellten wir Zeichen der Hoffnung fest, analysierten die Berichte aus den Regionen und bereiteten unseren eigenen Bericht für das nächste Generalkapitel vor. Dabei nahmen wir die Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge, die sich im Lauf des Sexenniums ergaben, zur Kenntnis. Wir bereinigten auch Vorschläge für das Sekretariat des nächsten Sexenniums. Daraus möchten wir Ihnen nun einiges mitteilen.

Zeichen der Hoffnung

Unsere Erfahrungen als Mitglieder des Sekretariates waren sehr positiv, aber es war nicht leicht. Wir wurden tief beeindruckt vom Einsatz, von der Treue und Liebe zur Kongregation so vieler Brüder, denen wir im Lauf des Sexenniums begegneten. Die Begeisterung und Einstellung dieser Brüder sind starker Ansporn für uns alle.

Wir möchten den Mitgliedern des nächsten Generalkapitels mitteilen, dass trotz der geringeren Anzahl Brüder ein neuer Wind weht unter den Brüdern und in der Kongregation als solcher. Es bestehen neue Aussichten, neue Lebensauffassungen, Opferbereitschaft, brüderliche Bescheidenheit, Treue und Beharrlichkeit, aber auch missionarische Begeisterung. In den letzten Jahren, auch als Ergebnis früherer Bemühungen, ist die Berufung des Redemptoristenbruders aufgewertet worden.

Das "Gerardusjahr" (Oktober 2004-2005) und das "Jahr des apostolischen Lebens" (November 2007-2008) boten viele Gelegenheiten, die Berufung des Redemptoristenbruders zu erwägen und zu schätzen. Es fanden viele Brüdertreffen statt, um persönliche Erfahrungen auszutauschen. Es gab viele Besinnungstage und Versammlungen in den Provinzen, Vizeprovinzen und Regionen. Dabei wurden die Vorbilder des Hl. Gerard und anderer Redemptoristenbrüder aufgezeigt. Es war Gelegenheit, Leben und Arbeiten der ersten Redemptoristenbrüder besser kennen zu lernen. So kam es zu neuem Verständnis für die Identität und den Sendungsauftrag der Brüder in der Kongregation und in der Kirche.

Die Zusammenkünfte der Brüder mit den Studenten führten zu interessanten Gesprächen und Austausch von persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen bei apostolischen Einsätzen. Wir sind fest überzeugt, dass man solche Begegnungen in Zukunft fördern muss.

Es besteht gutes Zusammenwirken zwischen dem Generalsekretariat für die Brüder und den regionalen Brüdersekretariaten.

Wir danken der Generalleitung für ihre ständige Unterstützung, denn sie begrüsste stets unsere Vorschläge. Wir verdanken auch die Beiträge des Zentrums für Redemptoristische Spiritualität und die Unterstützung der verschiedenen Generalsekretariate.

Die Verbreitung von Lebenserfahrungen vieler Brüder als Beispiele von Dienstbereitschaft und Hingabe an die Kongregation förderte das Verständnis für die Berufung des Redemptoristenbruders und dessen Anteil an der Mission der Kongregation.

Herausforderungen und Schwierigkeiten

Es wurde gute Arbeit geleistet in den regionalen Sekretariaten, aber es ist nicht gelungen, einen Bruder zu bekommen, der als vollamtlicher Begleiter die Interessen der Brüder vertritt. Wir taten, was wir konnten, und wir glauben, dass wir auf dem rechten Weg sind.

Das Bemühen um neue Brüderberufe ist zwar stärker geworden, aber bleibt eine Herausforderung. Wir gewannen nicht so viele Kandidaten, wie wir uns vorgenommen hatten. Wir ermutigen jedermann, sich für die Förderung der Brüderberufe einzusetzen.

Wir müssen zugeben, dass die Kurse für die Ausbildung der Brüder besser geworden sind. Aber es bleibt noch viel zu tun, besonders für die Brüder mit zeitlichen Gelübden. Die Provinzen und Vizeprovinzen müssen spezielle Kurse zur Ausbildung der Brüder vorsehen. Wir schlagen vor, dass die Einheiten mit wenig Brüdern sich anderen Einheiten anschliessen zur Ausbildung der Brüder oder ihre Kandidaten in Provinzen schicken, die bereits ein spezielles Ausbildungsprogramm für Brüder durchführen. Wir halten es für sehr wichtig, dass die Brüder mit ewigen Gelübden die Gelegenheit bekommen, sich in weiteren Studien in einem Gebiet zu spezialisieren. So können sie am besten in der Mission der Kongregation mitarbeiten.

Die regionalen Sekretariate für Südeuropa und Afrika hatten je aus verschiedenen Gründen Mühe, Brüdertreffen für ihre gesamte Region zu organisieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass solche Treffen auch finanziert werden müssen, was nicht überall möglich war.

Wir hören immer wieder Klagen über Vorurteile gegen die Brüder. Solche Bedenken erachten wir als überholt. In einigen Einheiten fühlen sich die Brüder nicht unterstützt von ihren eigenen Mitbrüdern oder Oberen. Einige sind vielleicht entmutigt, weil sie alt oder gebrechlich sind. Wir bedauern sehr, dass einige Mitbrüder die Meinung vertreten, dass die Zeit der Redemptoristenbrüder vorbei sei. Wir stellen fest, dass klerikalistische Auffassungen unter gewissen Mitbrüdern herrschen, die offenbar nicht verstanden haben, um was es geht in unserem Ordensleben und Missionswerk.

Die grösste Herausforderung ergibt sich aus der Tatsache, dass die Zahl der Brüder abnimmt. Viele Brüder sind betagt. Es macht uns Sorge, dass viele junge Brüder nicht ausharren und sich so wenig Kandidaten melden. Wir empfehlen, dass das nächste Generalsekretariat mit grösster Sorgfalt diesen Tatbestand untersucht, um treffende Vorschläge und Empfehlungen unterbreiten zu können.

Wir bedauern, dass die Umstrukturierung in der Kongregation nicht mit allen Konsequenzen wahrgenommen und in gewissen Kommunitäten von Mitbrüdern abgelehnt wird. Manchmal hat man den Eindruck, dass die Umstrukturierung nur wenige betrifft. Wir empfehlen dringend, wieder Communicanda # 1 dieses Sexenniums zu lesen.

Der Zukunft entgegen

Wir sind der Meinung, wir sollten einen vollamtlichen Sekretär in Rom haben, um die Brüder besser zu begleiten und mit dem Generalsekretariat und Regionalsekretariaten zusammenzuarbeiten. So käme auch ein ständiger Dialog zwischen Brüdern und Generalleitung zu Stande.

Es ist wünschenswert, das zu jedem Generalsekretariat auch ein Bruder als Mitglied gehört.

Wir empfehlen wenigstens eine jährliche Brüderversammlung in jeder Provinz der Kongregation, und dass alle zwei oder drei Jahre ein Treffen auf Regionsebene stattfindet. Wir schlagen vor, dass Provinzen mit wenig Brüdern den wenigen erlauben, an Treffen anderer Einheiten teilzunehmen.

Schlusswort

Wir danken allen Mitgliedern des Generalsekretariates und der Regionalsekretariate für ihre Arbeit im Dienst der Brüder. Wir verdanken die Unterstützung der Generalleitung. Wir danken allen Brüdern, die mit so viel Interesse und Begeisterung an den zahlreichen Sitzungen teilgenommen haben und durch ihre Anwesenheit und ihr Mitdenken zur Erneuerung der Identität des Redemptoristenbruders beigetragen haben.

Wir erinnern einen jeden an die beiden Jubiläen, die wir in der Kongregation nächstes Jahr feiern werden. Vor 100 Jahren wurde unser Mitbruder Klemens Maria Hofbauer, der grosse Missionar und Apostel Wiens, heiliggesprochen; vor 200 Jahren wurde der Selige Peter Donders geboren, dieser vorbildliche Missionar im Dienst der verlassenen Leprakranken in Surinam. Möge der Geist dieser Mitbrüder auch uns alle beleben!

Schliesslich, im Geist des Heiligen Alfons, des Heiligen Gerhard und der anderen Heiligen unserer Kongregation, ermuntern wir alle Mitbrüder, mit grosser Treue und Freude unsere Berufung in Kirche und Welt wahrzunehmen. Wir fordern jeden auf, ernsthaft sein "Leben zu geben für Erlösung in Fülle" und auf die Umstrukturierung einzugehen, die Umdenken und persönliche Bekehrung fordert. Möge Maria, Unsere Liebe Frau von Aparecida, uns segnen und mit ihrer Fürsprache unterstützen.

Ihre Brüder im Heiligsten Erlöser.

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MITTEILUNGEN



Wien, Österreich
Einladung zur internationalen Klemens Hofbauer – Wallfahrt 2009
P. Lorenz Voith C.Ss.R
Provinzial der Wiener Provinz

Wir befinden uns derzeit weltweit im so genannten „Paulus-Jahr“. Die Kirche denkt in diesem Jahr besonders an den großen Völkerapostel, der zu den wohl größten Missionaren und Verkündern der Frohen Botschaft von Jesus zu zählen ist.

Wir Redemptoristen blicken im Jahr 2009 auch auf eine große Gestalt unserer Kongregation: auf Klemens Maria Hofbauer. Er war auch ein großer Verkünder und Zeuge des Evangeliums; ein, wie meine, kleiner Apostel Paulus seiner Zeit. Seine Leidenschaft gehörte Gott und der frohen und heilenden Botschaft von Jesus. Seine Leidenschaft gehörte auch den Menschen, ganz unabhängig von Nationalität, Sprache, Stand, Alter oder Bildung. Durch sein Wirken wurden Grundlagen für eine weltweite Ausbreitung des Ordens gesetzt.
Am 20. Mai 1909 wurde Klemens Maria Hofbauer von Papst Pius X. in Rom heilig gesprochen. 100 Jahre später wollen wir dieses Ereignis besonders feiern.
Im Mittelpunkt dieses Festjahres steht die „Internationale Wallfahrt“ und Begegnungen in Wien (Österreich), Taswitz (Tschechien) und Krakau (Polen): 19.-23. Mai 2009.

Zu dieser Wallfahrt lade ich Sie – im Namen aller beteiligten Provinzen – recht herzlich ein!
Wir freuen uns, dass auch der Generalobere und andere hochrangige Vertreter bereits ihre Teilnahme angemeldet haben.

Bitte melden Sie sich bis Ende Januar 2009 verbindlich an; am besten geschieht dies auch als Gruppe oder als Provinz. Nach der Anmeldung erhalten Sie alle weiteren Informationen und eine Festbroschüre (in mehreren Sprachen) zugesandt.
Diese Internationale Wallfahrt soll unseren Blick nicht nur in die Vergangenheit leiten, sondern vielmehr - im Geiste von Klemens - in das 21. Jahrhundert und ihren großen Herausforderungen!

Brüderliche Segenwünsche aus Wien!
P. Lorenz Voith C.Ss.R
Im Namen der Provinzen Wien, München, Prag, Bratislava, Warschau und deren Provinziale

ANMELDEABSCHNITT:

 

Ich/wir melden uns zur Teilnahme an der intern. Wallfahrt 2009 an:

Gruppe/Kloster:
Provinz:

Name/n:
Vorname/n:

Wir benötigen in Wien (vom: …. ……………..bis …..)
… Einzelzimmer (mit Frühstück)
…Doppelzimmer (mit Frühstück)
Wir benötigen in Krakau (von 21. Mai bis ……)
…Einzelzimmer (mit Frühstück)
…Doppelzimmer (mit Frühstück).

Wir benötigen die Fahrgelegenheit mit Bus nach Taswitz und Krakau:

Wir organisieren die Fahrt selbst.

Eine Führung in Wien und Krakau wird organisiert.

 

Programm
Internationale Wallfahrt – Festwoche in Wien-Taswitz-Krakau

18. Mai: Eintreffen in Wien
Abend: Feierlicher Gottesdienst; anschließend: Theateraufführung: „Leben des Hl. Klemens“ (Kloster Wien-Hernals).

19.Mai: Auf den Spuren des hl. Klemens in Wien (Führungen, Besichtigung)
18:30 Uhr: Internationaler Gottesdienst in der Marienpfarre mit der Generalleitung (angefragt) (Kloster Wien-Hernals); anschl.: Gaudeamus, Begegnung,

20. Mai: 10:00 Uhr. Festakademie
16:00 Uhr: Offizielle Feier zum 100-Jahr-Jubiläum der Heiligsprechung von Klemens Hofbauer(
Prozession vom Platz am Hof nach Maria am Gestade) Euchariestiefeier mit Bischof Stephan Turnovszky Wien) Musik: Krönungsmesse von W.A. Mozart.
Abschlussfest in Wien (Abendessen)

21. Mai: Fahrt nach Taswitz (Tschechien).
10:30 Uhr. Festgottesdienst mit der Ortskirche von Brünn nun der Prager Provinz,
Einfaches Mittagsmahl
Weiterfahrt nach Krakau:
Hotel und Abendessen.

22. Mai: Vormittag: Besichtigung und Führung durch Krakau (frei)
Nachmittag:
Konzert mit Instrumenten und Musikstücken aus der Zeit des hl. Klemens in St. Benno (Warschau); Eucharistiefeier;
Abschlussfest: Gaudeamus,…

23. Mai: offizielles Ende der internationalen Wallfahrt.

Kosten:
18. 5. bis 23. Mai 2009:
Wien und Krakau:
Übernachtung in Hotel mit Frühstück, Abendessen,
Besichtigung und Führung durch die Städte,
Organisationsgebühren in Wien in Krakau und Wien:
€ 290,-- ´pro Person.
Einzelzimmerzuschlag: € 60,--.

In den Kosten sind nicht dabei:
1. Mittagessen in Wien und Krakau (hier gibt es günstige Angebote)
2. Kosten für Mitreise (Bus) über Taswitz nach Krakau.
Die Kosten verringern sich bei Teilnahme an weniger Tagen.

Anmeldung bis 31. Januar 2009 an:
sekretariat@cssr.at
Provinzialat der Redemptoristen
Salvatorgasse 12, 1010 Wien, Österreich
FAX: +43-1-533 95 94-18


Wir erinnern daran, dass auf der Webseite der Kongregation
http://www.cssr.com/deutsch/whoarewe/DocsAndComms/2008-MealPrayersCSsR-DT.shtml
die digitale Ausgabe "Preghiera dei Redentoristi a mensa" (Tischgebete der Redemptoristen) zu finden ist. Nun wurde auch die deutsche Ausgabe hinzugefügt. In einigen Kommunitäten ist sie bereits ausgedruckt zur Verfügung, und manche Mitbrüder halten sie für sehr nützlich. Wir bitten Sie, dem Generalsekretariat (seg.gen@cssr.com) oder dem Pater Fiore (sfiore@cssr.com) Ihre Meinung mitzuteilen: wenn nötig, würden wir Ausgaben in verschiedenen Sprachen drucken lassen, vermutlich zu günstigem Preis.


Zum 10. Jahrestag des Todes von P. Bernhard Häring, C.Ss.R. (1912-1998) ist die vollständige Bibliographie seiner Werke im “Spicilegium Historicum C.Ss.R.”, a. 56, 2008, Fasc. 2. veröffentlicht worden.

Wer ein Exemplar dieser Bibliographie wünscht, möge sich an den Leiter des Historischen Institutes in Rom P. Adam Owczarski wenden.aowczarski@tiscali.it
storia.gen@cssr.com

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MEDIEN IM BRENNPUNKT:

Die Redemptoristen von Australien und Neuseeland haben eine neue Webseite (auf Englisch). Sie freuen sich über Ihren Besuch!
http://www.cssr.org.au/


WWW.CSSR.TV : Pater General war Hauptzelebrant in Aparecida, Brasilien, zur Feier des 275. Jahrestags der Gründung unserer Kongregation. Das Video darüber (auf Portugiesisch) verdanken wir dem Fernsehen Apareceda

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LEBENSWENDEN:

Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Die vollständige Liste können Sie besuchen auf Officialia site

Zeitliche Profess:
Gustavo Javier Servián Villagra, Vizeprovinz Asunción, 29. März 2008
Michael McCloskey, Provinz Dublin, 30. August 2008
Jaime del Pilar Álvarez Molina, Provinz Madrid, 11. Oktober 2008
Joseph Kinkela Mpanzu, Vizeprovinz Matadi, 8. September 2008
Moïse Ngoto Nshere Bore, Vizeprovinz Matadi, 8. September 2008

Profess mit ewigen Gelübden:
Dominic John O´Toole, Provinz London, 28. September, 2007
David Bayo, Provinz Indonesia, 15. August 2008
Robertus Melkior Bayo, Provinz Indonesia, 15. August 2008
Efrem Bolly, Provinz Indonesia, 15. August 2008
Vensensius Nani Bili, Provinz Indonesia, 15. August 2008
Robert Harold Lindsey, Provinz Denver, 20. September, 2008
Thomas T. Pham, Provinz Denver, 20. September, 2008

Priesterweihe:
Volodymyr Kozak, Provinz Lviv, 19. Oktober 2008
Vitalij Nazar, Provinz Lviv, 19. Oktober 2008
Volodymyr Sabat, Provinz Lviv, 19. Oktober 2008
Elias Hlomai Gweme, Regio Zimbabwe, 25. Oktober 2008
Ronaldo Sabino de Pádua, Provinz São Paulo, 25. Oktober 2008

70 Jahre Profess:
Gerardus Rottink, Provinz St. Clemens/Regio Nederland, 23. Dezember 2008

60 Jahre Profess:
Angel Irigoyen Ibero, Provinz Madrid, 8. Dezember 2008
José Vázquez Mahía, Provinz Madrid, 8. Dezember 2008
Roberto Buitrago Gutiérrez, Provinz Bogotá, 12. Dezember 2008

50 Jahre Profess:
Patrick Gerald Kelly, Provinz Dublin, 8. Dezember 2008

25 Jahre Profess:
Oscar Eduardo Rojas Paniagua, Vizeprovinz San Salvador, 8. Dezember 2008

Unsere Verstorben:
P. Demetrius George Laptuta, 89, Provinz Yorkton, 15. Oktober 2008
P. Frans Slachmuylders, 84, Provinz St. Clemens/Regio Vlaanderen, 31. Oktober 2008
P. Henryk Szulc, 88, Provinz Warsaw, 1. November 2008
P. Peter Francis O’Donnell, 78, Provinz Canberra, 4. November 2008
P. Alfred Sieradski, 86, Provinz Baltimore, 14. November 2008
P. Jean Baptiste Vu Minh Nghiem, 89, Vizeprovinz Extra Patriam, 15. November 2008
P. Hendrik Delanghe, 78, Provinz St. Clemens/Regio Vlaanderen, 18. November 2008

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