Rom, Italien VOM HERAUSGEBER:
AKTIVITÄTEN DER GENERALLEITUNG: LEBENSWENDEN:
EIN LETZTER BLICK AUF DIE PHOTOS:
P. José Luiz Majella Delgado,C.Ss.R., zum Bischof der Diözese Jatai, Brasilien ernannt.
P. Delgado folgt Bischof Aloisui de Pinho, F.D.P., nach, der aus Altersgründen sein Amt zurückgelegt hat. Nach der letzten Statistik des Annuario Pontificio leben in der Diözese Jatai 441.000 Katholiken, 37 Priester, von denen 13 Ordenspriester sind, 17 Ständige Diakone und 52 Schwestern, in 28 Pfarreien. Wir freuen uns, Euch eine kurze Weihnachts-Video-Botschaft unseres P. Generals in unseren siebensprachigen öffentlichen Homepages unter www.cssr.com. vorstellen zu können. Eine Simultanübersetzung findet sich neben dem Text des Videos. Die Botschaft wurde aufgezeichnet in den Studios des Senders „Salt and Light“, Toronto (Kanada), als P. General zu Hause war, um seine Übersiedlung nach Rom vorzubereiten. Für sein Entgegenkommen danken wir P. Thomas Rosica, Leiter von Salt and Light Television und Konsultor des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel.
Eine Reihe von Provinzen hat mit Sorgfalt ihre Websites erneuert oder neues Material hinzugefügt. Es gibt Übersetzungsprogramme, z.B. Google, die im Internet zur Verfügung stehen und eine Hilfe darstellen, diese Websites in die eigene Sprache zu übertragen. Die Übersetzungen sind zwar nicht fehlerfrei, aber sie bieten doch die Möglichkeit, die Texte in den Grundzügen zu verstehen. Hier sind einige Einheiten, die uns Änderungen und/oder Ergänzungen im Bereich ihrer Websites bekannt gegeben haben: Die Edmonton-Toronto Provinz von der Verehrung der Immerwährenden Hilfe: http://www.redemptorist.tv
Die Provinz von Baltimore: http://www.redemptorists.net/ The Denver Province at: http://www.redemptoristsdenver.org/ Vize-Provinz Bratislava: www.cssr.sk Australien/Neuseeland: www.cssr.org.au Australien hat auch einen Adventkalender mit Gedanken für jeden Tag des Advents erstellt: Alle Einheiten mit Websites werden in unsere Website www.cssr.com unter der Bezeichnung General Information: Regionale Mappen mit Links erfasst. Wir hoffen, dass wir in Bälde eine Schnellliste („quick list“) erstellen können, die alle redemptoristischen Websites über die Einheiten, Kommunikationsmittel und Gedenkstätten auf einer Seite zusammenfasst, so dass eine rasche Auffindung auf einen Blick und einen Tastendruck möglich ist. Wenn Sie vor kurzem ihre Website auf den neuesten Stand gebracht haben, die Verbindung zu unserer Website aber unterbrochen ist oder nicht funktioniert, dann verständigen Sie uns (GaryZ@cssr.com) auf unserer neuen URL Adresse. Wir wünschen Euch eine gesegnete Weihnacht und ein Neues Jahr mit erneuerter Verkündigung des Evangeliums in neuer Hoffnung, mit neuen Herzen und neuen Strukturen Gnade und Erlösung für Alle AKTIVITÄTEN DER GENERALLEITUNG: Die fünf neuen Konferenzen
▪ Termin und Ort des nächsten Treffens der Konferenz; sie boten der Generalleitung zwei alternative Termine an, und schlugen eine Tagesordnung vor. ▪ Überlegungen über Wege, die Vision, die Botschaft und die Entscheidungen des 24. Generalkapitels den Mitbrüdern und Laienmitarbeitern in den Konferenzen zuvermitteln. ▪ Einen ersten Versuch für Überlegungen, wie und wann Statuten für die Konferenz erarbeitet werden sollen. ▪ Über das Gespräch bez. der Rolle und Funktion des Koordinators der Konferenz ; und Vorschläge, wer diese Aufgabe in der Zeit ad interim übernehmen solle. ▪ Über das Gespräch betr. ökonomischer und finanzieller Solidarität auf der Ebene der Konferenz. ▪ Über bereits vorhandene Programme innerhalb der Region, und wie diese im Rahmen der Konferenzen weiter bestehen könnten/sollten. EINZELNE WORTMELDUNGEN ZU DEN KONFERENZEN. Im Folgenden einige besondere Aspekte aus den Berichten über die Konferenzen in der Plenarsitzung. Das ist ein „inoffizeller Bericht“; er soll einen Eindruck geben, wie die verschiedenen Einheiten bereits in der Konferenz zusammenarbeiten und ihre Sicht einer künftigen Vernetzung:
Latein Amerika und der Karibik: Wir werden mit den bereits existierenden Sub-Konferenzen beginnen, URB, URSAL und URNALC, um die notwendigen Vorarbeiten zu leisten, daß die Konferenz starten kann Es wurde eine Koordinierungskommisssion ernannt: die Patres Arturo Martinez und Eric Perez (URNALC), Marcelo Pomar und Pedro Irizar (URSAL), sowie Vicente Ferreira und Fabio Bento (URB). Die Koordinierungskommission wird an den drei Treffen der Sub-Konferenzen teilnehmen, die für 2010 vorgesehen sind: Februar (URSAL), März (URB) und Mai (URNALC). Nach diesen Treffen will sich das Koordinierunskommittes zwischen Juni und August treffen, um die Koordinierung weiterzuführen.p> Wir akzeptierten den Vorschlag einer website, um die Mitbrüder/ Sub-Konferenzen zu motivieren und über die Arbeit der Konferenz zu informieren. Wir erwarten von der Generalleitung Weisungen für die Abfassung der Statuten der Konferenz Es wird weitere Entwicklungen geben bez. der Zusammenarbeit, die bereits besteht, wie z.B. die Ausbildung der Brüder; und es bestehen weitere Pläne für die Zusammenarbeit im Bereich Noviziat und Vorbereitung auf die ewigen Gelübde. Nordamerika: Gut vorbereitet für die neue Konferenz durch die bisherige Zusammenarbeit in der Region. Es braucht eine intensive Vorbereitung für die Errichtung der Konferenz: angefangen bei den Ratsgremien der einzelnen Einheiten bis hin zu den Mitbrüdern, Mitarbeitern und Freundeskreisen. Wir werden eine Arbeitsgruppe ernennen, die einen Plan dafür erstellen soll. Wir planen ein „psuedo assembly“ im März. Da soll es keine gewählten Vokale geben, sondern alle Mitglieder der Einheit OPC werden anwesend sein, wie sie sich schon seit vielen Jahren getroffen haben. Andere Einheiten/Konferenzen, von denen Mitbrüder in unserer Konferenz arbeiten, werden eingeladen. Was wird diskutiert werden? Eine Aufgabenfestlegung und Rollenbeschreibung des Koordinators. Kandidaten für den Koordinator werden diskutiert. Eine freiwillige Arbeitsgruppe für de Erstellung von möglichen Statuten wird bestimmt – in Erwartung des Direktoriums der Generalleitung. Wir erstellen einen Terminplan für die Ausführung der Entscheidungen und der notwendigen Aktionen. Wir bereiten eine Text vor, der die Aktivitäten und Entscheidungen des Generalkapitels erklärt. Wir diskutieren die rechtlichen Implikationen in Nord Amerika für diese neue Form der Konferenz. Wir werden Solidarität und Kommunikation inter und intra der Konferenz überlegen. Wir werden im Blick auf die nun gegebene Situation die Aufgaben der Kommittees, Kommissionen und Sekretariate neu überlegen. Wir wollen sensibel sein für andere Kulturen, Sprachen und Riten; und sie fördern. Asien-Ozeanien: Am 31. Oktober fand ein Treffen der Regio Asien-Ozeanien statt. Und am 11. November hatten wir ein Treffen als Konferenz Asien-Ozenaien. Die Unterschiede enden hier! Bei unserem Treffen am 31. Oktober hatten wir einige Entscheidungen getroffen: Wir legten einige Termine für die nächste Versammlung fest und auch den vorläufigen Koordinator; so war unsere Aufgabe am 11. November einfach. Das vorgesehene Datum für die Versammlung ist September 2010. Das jetzige Komitee ASIOC wird vorläufig die Koordination gewährleisten. Aufgaben: Verwirklichung der Entscheidungen des Generalkapitels in Betreff der Konferenzen. Wir sprachen über anstehende Angelegenheiten in Sachen Sendung und Berufung, Finanzen; und: wie das Generalkapitel „nach Hause bringen“ zu den Mitbrüdern. Im September 2010 wird die regionale Missionserfahrung abgeschlossen und die gemeinsame Vorbereitung auf die Ewigen Gelübde vorüber sein; wir können dann in der nächsten Versammlung eine Auswertung machen und im Licht der bisher gemachten Erfahrungen für die Zukunft planen. Errichtung von vier Kommittees: Komitee für die Erarbeitung der Statuten der Konferenz; Komitee für Teilnahme im Apostolat und für die Prüfung der Ausbildung: was wurde erreicht und was muß mehr getan werden; Komitee für Kommunikation – Mittel und Wege, das Generalkapitel nach Hause zu unseren Mitbrüdern zu bringen. Statt zu fragen: „Was hat das Generalkapitel mit mir zu tun?“ die Frage stellen: „Wie kann es mich verändern?“; und ein umfassendes Bild der Kongregation geben. Kommitteee zur Vorbereitung der nächsten Versammlung: im Septermber 2010. Zusammensetzung der Versammlung: Provinziale, Vizeprovinziale und Regionalobere. Vokal von jeder Einheit, gleich wieviele Mitglieder sie zählt, ein Vertreter der Brüder, zwei Laienmitarbeiter, Vertreter des Generalrates, der Sekretär von Asien-Ozeanien und ein Vertreter des Sekretariats für Bildung in der Region. Afrika und Madagascar: Die Konferenz Afrika will neue Bewegung in die Beziehungen zwischen den Einheiten in Afrika bringen und jede Einheit ermutigen, den bereits begonnen Weg weiterzuführen. Die Versammlung der Konferenz wird sich in Ouagadougou (Burkina Faso) im Laufe der zweiten Hälfte des August oder in der zweiten Hälfte Oktober 2010 treffen. P. Sean Wales (Südafrika) wurde als vorläufiger Koordinater der Konferenz gewählt. Wir sprachen auch über die Zusammensetzung der Versammlung. Die Einheiten mit weniger als 20 Mitgliedern werden nur durch den Obern vertreten sein. Die anderen können einen Vokal haben. Wir diskutierten auch, wie wir die Entscheidungen und Weisungen des Generalkapitels den Mitbrüdern in unseren eigenen Einheiten vermitteln können. Wir wollen die Arbeit der Konferenz für das Sexennium planen und in die Wege leiten, und auch grundsätzliche Richtlinien dafür erarbeiten. Wir wollen die Weisungen und Entscheidungen des 24. Generalkaptels studieren, besonders diejenigen, die die Arbeit der Konferenz betreffen. Wir bestellten eine Kommission zur Erarbeitung der Statuen der Konferenz, entsprechend den Weisungen, die wir von der Generalleitung erhalten werden. Wir sehen für die Konferenz nur ein Minimum von Organisation und Struktur vor. Wir werden weiterhin verstärkt auf Zusammenarbeit bedacht sein in Bereichen, in denen wir bereits zusammenarbeiten und wo es eine gemeinsame Anstrengung gegeben hat, z.B. im Bezug auf ein gemeinsames Bildungsprogramm und einige die Einehiten übergreifende pastorale Initiativen. Wir werden über den „Fund of Africa“ und das „Network for Africa“ nachdenken. Europa: Wir waren 38 Mitglieder beim Treffen der Konferenz Europa. Wir nahmen die Existenz der neuen Konferenz Europa, entstanden aus bisher zwei Regionen, zur Kenntnis und befassen uns mit der Aufgabe, nun als eine Konferenz zu arbeiten, mit ihren verschiedenen Sprachen, Kulturen und Riten. Wenn es in der Zukunft notwendig erscheint, werden wir Sub-Konferenzen überlegen, aber jetzt ziehen wir es vor, in einer Konferenz zu arbeiten. Es ist unser Wunsch, gemeinsam zu handeln, global zu denken und lokal zu arbeiten. Wir wollen die Projekte, die in den alten Regionen bereits bestehen, weiter fortführen, z.B. die Treffen der Obern, der Formatoren, der Brüder; und gemeinsame spirituelle Aktivitäten. Die zwei Termine, die der Generalleitung für die Vesammlung der Konferenz vorgeschlagen werden, sind: 9. Mai (2009) in Wien, Österreich, oder 29. August bis 1. September in Polen. Drei gemeinsame Begegnungen sind dieses Jahr in der Konferenz geplant: die Vesammlung, von der eben die Rede war, das Jugendtreffen der Konferenz im Sommer 2010 in Lemberg, Ukraine, und ein Arbeitsseminar über Volksmissionen im September. Es wurde ein Koordinierungskommittee für die Konferenz ernannt: P. John Casey, Irland, P. Lorenz Voith, Österreich, und P. Pedro López Calvo, Spanien. Moderator Brendan Callanan faßte dieses erste historische Treffen in dem Satz zusammen: „Es ist klar, denke ich, daß das erste Treffen der früheren Regionen als Konferenz sehr gut und sehr ermutigend war“.
: REDEMPTORISTEN IN DEN MEDIEN: Kolumbien Die Redemptoristen begingen das 150-jährige Jubiläum ihrer Ankunft in Kolumbien, Lateinamerika. Die vor kurzem stattgefundene Feier erinnerte an die drei italienischen Missionare, die 1859 in der damaligen Republik Neu Granada, jetzt Kolumbien, ankamen. Es waren dies die Patres Henry Tirino, Gioacchino D’Elia und Victor Loyodice; sie wurden vom Heiligen Stuhl entsandt. Es wurde ihnen die Verantwortung für ganze Gebiet von Casanare übertragen, eine alte Mission, die nach dem Weggang der Jesuiten und Augustiner viele Jahre verlassen war. Die drei Missionare kamen am 1. November 1859 dort an und begannen sofort, den Ureinwohnern und den Siedlern das Evangelium zu verkünden. Ihre Mission endete schnell und tragisch. Einer der Missionare ertrank im Ariporo-Fluß, ein anderer starb an Gelbfieber während einer Fahrt auf dem Boot in das Gebiet von Arauca. Der dritte wurde durch die antiklerikale Regierung von Tomás Cipriano de Mosquera 1862 des Landes verwiesen. Inzwischen hatten sich in Italien vier weitere Kandidaten für den Einsatz in Kolumbien vorbereitet, aber diese konnten Italien nicht verlassen wegen der revolutionären Aktionen Garibaldis. Die Feier des 150-jährigen Jubiläums fand in Yopal und Paz de Ariporo, Departement Casanare, am 23. und 24. November statt. Die Feier war ausgezeichnet durch die Anwesenheit des Erzbischofs von Villavicencio, Erzbischof Oscar Urbino und des Bischofs von Arauca, Mgr. German Meza, der speziell zu dieser Feier kam. Mehr als 80 Redemptoristen waren anwesend, um Gott die Ehre zu geben für die missionarische Saat, die in Amerika vor eineinhalb Jahrhunderten ausgesät worden war. Erst im letzten März wurden zwei Redemptoristen im Gebiet von Vichada getötet. In einem Bericht der Redemptoristen wurde damals festgehalten: „Wir opfern die Hingabe Jesu am Kreuz, die Sorgen und den Verlust dieser Mitbrüder, die gerade 41 und 46 Jahre alt waren.Wir verlangen Gerechtigkeit. Wir bieten als Christen Vergebung. Wir betonen von neuem unsere Verbundenheit mit den Armen, entsprechend der Berufung, die wir vom hl. Alfons von Liguori geerbt haben.“ SEKRETARIATE UND KOMMISSIONEN: Die Bedeutung neuer Strukturen für die Heranbildung Redemptoristischer Laienbrüder
Ich meine, dass einer der Hauptgründe für die geringe Anzahl von Brüdern in der Kongregation (abgesehen vom Altersfaktor) darin besteht, dass die absolute Mehrheit der Einheiten Schwierigkeiten hat, Offenheit für Brüderkandidaten an den Tag zu legen. In der Vergangenheit haben die meisten Einheiten nichts Spezifisches für Brüder angeboten und haben auch nicht viel verlangt. Wenn ein Kandidat beten und arbeiten konnte („ora et labora“), so wurde in unseren Kommunitäten das als ausreichend für eine Aufnahme angesehen. Es bestand kein ernsthaftes Interesse an einer besseren Vorbereitung und einer abgerundeten Bildung. Die Arbeit der Brüder war eingeschränkt auf eine Menge von hausinternen Tätigkeiten, für die keine besondere Ausbildung erforderlich war. Die großen Tugenden der Brüder bestanden in Gebet und Arbeit. Viele Brüder haben ihr ganzes Leben hindurch genau das getan; sie dienten der Kommunität mit großem Eifer und Hingabe. Darin bestand ihre Art und Weise, zur Mission der Kongregation beizutragen, und so wurden sie zu großen Missionaren. Heute aber verlangt unsere missionarische Tätigkeit mehr, nämlich eine bessere Bildung für Brüder. Die Herausforderungen sind groß, und es gibt neue Fragestellungen. Guter Wille ist zwar notwendig, reicht aber für sich genommen nicht aus, um den Anforderungen in der Welt von heute gewachsen zu sein. In dieser Welt müssen die Menschen kompetent und qualifiziert sein. Ich glaube, dass unser Hauptproblem im Bereich der Förderung der Berufung der Brüder darin besteht, dass wir nicht wissen, was wir den Brüderkandidaten, ja auch den Brüdern selbst, anbieten sollen. Wir laufen Gefahr, den Eindruck zu erwecken, dass wir in unseren Einheiten, ja selbst in der ganzen Kongregation keinen Bedarf an Brüdern haben. Die Tatsache, dass wir nicht wissen, was wir den Brüdern anbieten sollen, stellt eine zumindest zweifache Gefahrenquelle mit schwerwiegenden Folgen dar. Erstens kümmern wir uns nicht um eine Förderung von Brüderberufen (wir leben in der Überzeugung, dass wir gar keine Brüder benötigen). Wenn das unsere Haltung sein sollte, dann wird es für unser Programm zur Berufsförderung sehr schwer sein, jungen Männern diese Form eines Ordensberufes innerhalb der Kongregation nahe zu bringen. Diese Haltung offenbart unsere eigene Unsicherheit und Angst. – Zweitens: Wenn wir nicht wissen, was wir den Brüdern anbieten können, dann wird es sehr schwierig sein, einen Bruder, der Interesse für uns zeigt, aufzunehmen und zu begleiten. Wir laufen Gefahr, ihn wieder zu verlieren. Es stellt sich die Frage, warum wir uns nicht im Klaren sind über die Sendung und den Dienst der Brüder in unserer Kongregation. Warum wissen wir nicht, was wir ihnen anbieten können? Ich glaube, der Grund ist darin zu sehen, dass wir noch keine Entscheidung darüber getroffen haben, was wir den Brüderkandidaten an menschlich-religiöser, theologischer, pastoraler oder fachspezifischer Ausbildung mitgeben sollen. Wir haben noch nicht eingesehen, dass der Bruder ein redemptoristischer Missionar mit seinem eigenen Recht ist und dass er, unabhängig von der Aufgabe, die ihm unmittelbar zugeteilt wurde, einen Anspruch hat, auf die missionarische Tätigkeit der Kongregation entsprechend vorbereitet zu werden. Unsere Konstitutionen enthalten die Feststellung, dass aufgrund der Ordensprofess Brüder und Priester als Redemptoristen gleichermaßen Missionare sind und dass sich daraus auch ein Anspruch auf eine fundierte Vorbereitung ergibt. Ich bin sicher, dass, eine solche Vorbereitung vorausgesetzt, kein Mangel an Aufgaben für die Brüder bestehen wird. Was uns zu Redemptoristen macht ist nicht so sehr das Weihesakrament sondern (mehr noch) der missionarische Aspekt unserer Tätigkeit. Die Ausübung von missionarischem Dienst und missionarischer Spiritualität reicht weiter als die Aufgabe der geweihten Priester. Ich bin der Überzeugung, dass sich in jedem Feld unserer Tätigkeit ein Platz für die Brüder findet. Ein redemptoristischer Bruder lebt sein gottgeweihtes Leben in Form der Verkündigung des Evangeliums, bei den Volksmissionen, in unserer Sozialarbeit, bei unseren Wallfahrtsstätten, in den Medien, bei der Heranbildung von Führungskräften, in der Koordination verschiedener pastoraler Aktivitäten, beim Dienst in unseren Kommunitäten und auf verschiedene andere Weise. Ein Bruder, der die Hingabe an seine Berufung lebt, der guten Geist und große missionarische Dynamik entfalten kann und sich mit seiner Weihe an Gott voll zu identifizieren vermag, ist ein großes Geschenk für die Kongregation, ja für die gesamte Kirche. Hiezu ein Beispiel: Während des ersten Sexenniums von P. Josef Tobin (1997-2003) hat die Generalleitung festgestellt, dass die Einheiten mit einem eigenen Haus für die Ausbildung von Brüdern, mit einem konkreten diesbezüglichen Programm und einem guten Team von Ausbildnern auch eine entsprechende Anzahl von Brüdern aufzuweisen hatten. Infolgedessen meine ich, dass ein ganzheitliches und gesundes Umfeld zusammen mit passenden Strukturen einen Nährboden für diese besondere Berufung darstellt. Ich habe einen Vorschlag. Angesichts der neuen Strukturen innerhalb der Kongregation, den neu eingerichteten Konferenzen (gegebenenfalls Unterkonferenzen) schlage ich vor, dass die Koordinationsbeauftragten der Konferenzen ernsthafte Anstrengungen unternehmen, damit die Einheiten für heute und für die Zukunft Strukturen und notwendige Voraussetzungen zur Förderung, Bildung, Abklärung von Berufung und Mission der Brüder schaffen. Ich glaube, wenn wir eine neue auf den drei oben erwähnten Elementen aufbauende Struktur haben, kann jeder sicher und ausreichend motiviert sein, Interesse für die Berufung der Brüder an den Tag zu legen. Das könnte zu einer neuen Blüte der Brüderberufe in der ganzen Kongregation führen. Auf diese Weise gewinnt jeder etwas, insbesondere aber unser Leben als redemptoristische Missionare und Ordenspersonen. Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site Priesterweihen Todesfälle Bevorstehende Jubiläen Jänner 2010 50 Jahre Profeß: 50 Jahre Priester: 25 Jahre Profeß Pensionierung: Ernennungen: Generalprokurator José Moreira Pinto de Sousa (Lissabon) versieht seine Aufgabe als Generalprokurator weiter, bis ein neuer Prokurator ernannt wird. 10. November 2009. Das Secretariat für Finanzen wurde “ad interim” wieder ernannt
bis zur Bestellung eines neuen Sekretariats für das Sexennium 2009
– 2015: Stanisław Wróbel (Warschau), Jacek Dembek
(Generalkonsultor), Alfred E. Bradley (Baltimore), Patrick O Keeffe
(Dublin), Martin J. Gay (Süd-Afrika), Steven N. Wilson (Denver)
und Aidan McMahon (Cebu). 10. November 2009. Aufhebung von Häusern:
EIN LETZTER BLICK AUF DIE PHOTOS:
Besuchen Sie unsere Webseite bei http://www.cssr.com, www.cssr.tv |