| S C A L A |
Unser Leben geben für die Erlösung in Fülle
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| Info-Service der Redemptoristen | Nummer 14 |
Newsletter der Kongregation des Heiligsten Erlösers
Rom, Italien
16. Februar 2006
Aus der Redaktion
Der 2. Februar, Darstellung des Herrn, ist auch ein grosser Tag im Vatikan, denn es ist der Welttag der Ordensleute. Alle Ordensleute von Rom sind eingeladen, an dem päpstlichen Gottesdienst teilzunehmen, und man findet nur noch einen Stehplatz, wenn man nicht frühzeitig zur Stelle ist. Unser Generaloberer P. Joseph Tobin war Konzelebrant, nur zwei Schritte vom Heiligen Vater entfernt am Altar an der Seite des Präfekten der Kongregation für die Ordensleute. In der Sakristei konnte man vor der heiligen Messe hören, wie der Heilige Vater zu unserem Pater General sagte: “Pater Tobin, wir kennen uns schon lange”.
Die früheren Nummern von SCALA sind nun im öffentlichen Bereich unserer Webseite http://www.cssr.com/ abrufbar für unsere Angehörigen, Freunde und Mitarbeiter. Dort ist auch ein Menu, um SCALA zu bestellen. Gehen Sie einfach dem Menu entlang oder klicken Sie auf „Schnellsuche“: Neueste Nachrichten > Scala Newsletter > Bestellung von Scala. Wir empfehlen den Einheiten der Kongregation, unsere Webseite und die Möglichkeit SCALA zu abonnieren, bekannt zu machen. Damit Ihr Empfang von SCALA gesichert ist, nehmen Sie am besten SCALA@CSSRIM.COM in Ihr E-Mail-Adressbuch auf. Dann wird es nicht als spam ausgeschieden.
Wir möchten einen Fehler auf der Liste der Einheiten mit ihren Statistiken korrigieren, die wir im letzten Monat herausgegeben haben. Die numerischen Angaben über die Einheiten sind zwar richtig, aber beim Imput wurde 1509 Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) nicht aufgeführt, was die Namen von drei Einheiten verschoben hat. Es muss heissen: 1600 Prag; 1603 Bratislava; 1604 Michalovce. Wir bedauern den Irrtum. Die archivierten Darstellungen sind richtig. Unser Statistiker Bruder Placido sagt mir inoffiziell, dass 3 Priester, 2 Brüder und 1 Student an der Elfenbeinküste sind. Er wartet die offizielle Bestätigung. Inzwischen können Sie es mit Bleistift einfügen!
Einige Leitzahlen und Namen von Einheiten wurden im vergangenen Jahr infolge von Neustrukturierung geändert. In diesem Monat bringen wir eine Liste der Leitzahlen mit den Namen der entsprechenden Provinzen, Vizeprovinzen, Regionen oder Missionen. Sie können dieselbe ausdrucken und in Ihren Catalogus und in die Inscriptiones einfügen. Diese neue Liste findet man ebenfalls auf unserer Webseite über das Menu “Schnellsuche”: Wer wir sind > Allgemeine Daten > Unsere Strukturen. Der Generalsekretär bereitet eine gedruckte Neuausgabe vor.
Gnadenvolle Fastenzeit.
Gnade und Erlösung für Alle!
Gary Ziuraitis, C.SS.R.
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Lebenswenden |
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Nachrichten von den Provinzen |
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In Spiritu Redemptionis |
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Redemptoristen in den Nachrichten aus dem Vatikan |
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Bildergalerie des Monats (nur online) |
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Tätigkeiten von P.General und vom Generalrat |
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Redemptoristische Webseite im Brennpunkt |
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Bekanntmachungen |
Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Die vollständige Liste können Sie besuchen in den Officialia Officialia
Zeitliche Profess:
Priesterweihen:
Chandana Sanujeeva Kumara Perera, Region Colombo, 13. Oktober 2005
Oscar Rojas Almiron, Vizeprovinz Resistencia, 20. Oktober 2005
Bischofsernennungen und Weihen:
Hochw. Pater Michal Bzdel, Provinz Yorkton, zurückgetreten als Erzbischof der Ukrainischen Glaubensgemeinschaft von Winnipeg, Manitoba, Kanada, 9. Januar 2006.
Hochw. Pater José Luiz Ferreira Salles, Vizeprovinz Recife, zum Weihbischof von Fortaleza, Brasilien, ernannt am 1. Februar 2006. Bischofsweihe steht noch aus.
Hochw. Pater Bohdan Dziurach, Provinz Lviv, zum Weihbischof der Ukrainischen Diözese Kyiv-Vyshhorod, Ukraine, geweiht am 15. Februar 2006.
Hochw. Pater Joércio Gonçalves Periera, Provinz São Paulo, wird zum Bischof geweiht in der Wallfahrtskirche von Aparecida, São Paulo, Brasilien, und wird Bischof Coadjutor in der Prälatur Coari, Amazonas, Brasilien eingesetzt am 25. Februar 2006.
Unsere Verstorbenen:
P. Orlando Ricardo Gami, Provinz São Paulo, 22. November 2005
P. Bernard Joseph Baumgartner, Provinz Baltimore, 1. Januar 2006
P. Stanislaw Radwan, Provinz Warschau 1. Januar 2006
P. Peter Martini, Provinz St. Clemens/Regio Köln, 10. Januar 2006
Br. Jerzy Wojciech (Maksymilian) Jemielita, Provinz Warschau, 11. Januar 2006
Br. José Martins (Abel) Pinto, Provinz Lisbon, 12. Januar 2006
P. William Francis Heanue, Provinz Baltimore, 19. Januar 2006
P. Jerome Moody, Regio Karibik, 22. Januar 2006
P. Joseph John Elworthy, Provinz Denver, 27. Januar 2006
Ernennungen:
Pater Johann Baptist Pham Quoc Hung zum Vikar des Vizeprovinzials der Vizeprovinz Extra Patriam am 9. Januar 2006.
Aufhebung des Hauses
Domus ¨Viva Memoria¨in Manaus, Amazonas, Brasilien am 16. Januar 2006.
Nachrichten von den Provinzen
Slowakei
Die Vizeprovinz Michalovce
Die Vizeprovinz Michalovce entstand im Dezember 1945 und wurde offiziell am 23. März 1946 gegründet. Der erste ernannte Vizeprovinzial war Metodius Dominik Trcka, der nun seliggesprochene Märtyrer.
Die Vizeprovinz bestand zuerst aus drei Kommunitäten: Michalovce, Stropkov und Sabino. Zur Zeit der Gründung hatte die Vizeprovinz 42 Mitglieder: 14 Priester, 11 Brüder, 3 Studenten, 3 Novizen und 11 Kandidaten. Bald darauf wurde in Michalvoce dem Byzantinischen Ritus entsprechend ein kleines Seminar eröffnet. In den ersten drei Jahren stieg die Zahl der Studenten auf 39.
Doch bald darauf weigerte sich das kommunistische Regime, die Griechisch Katholische Vizeprovinz der Redemptoristen anzuerkennen. Darum konnte die Vizeprovinz als solche nicht weiter bestehen, sondern musste wenigstens öffentlich zur Vizeprovinz Bratislava gehören. Der Vizeprovinzial Pater Trcka versuchte trotzdem, insgeheim die Vizeprovinz zu leiten, ohne dass die Polizei es merkte. Im März 1950 hoben die Kommunisten alle Klöster und alle Häuser von Ordensgesellschaften auf, und alle Ordensleute wurden in Konzentrationslagern untergebracht. Das traf die Redemptoristen schwer. Patres und Brüder wurden interniert, einige sogar nach parteipolitischen, ungerechten Verfahren vor Gericht gezogen und verurteilt.
Zur Zeit des „Prager Frühlings“ 1968 versuchte man, das Ordensleben wieder zu beleben, aber das kommunistische Regime verhinderte es. Doch trotz des staatlichen Verbotes begann man, das Ordensleben zu organisieren. Oberer der Vizeprovinz wurde damals Ivan Mastiliak, der 15 Jahre in einem kommunistischen Gefängnis verbracht hatte. Zugleich begann man trotz staatlichen Verbotes Kandidaten auf das Ordensleben und das Priestertum vorzubereiten. Kommunitäten waren zwar unmöglich, aber die Redemptoristen, die in Pfarreien arbeiteten, trafen sich und pflegten brüderliche Verbundenheit.
Nach dem Sturz des kommunistischen Regimes im Jahr 1989 begann das Ordensleben aufzublühen. In diesem Zeitabschnitt wurde die Vizeprovinz zunächst von P. Stefan Lazor und ab 1990 von P. Milan Chautur, dem jetzigen Apostolischen Vikar von Kosice, geleitet. Nach und nach übergaben die Redemptoristen ihre Pfarrseelsorge den Diözesanpriestern, lebten wieder in Gemeinschaften und widmeten sich traditionsgemäss den Volksmissionen, Exerzitien und anderen apostolischen Tätigkeiten. Sogleich lancierten sie im Missionsverlag die monatliche Zeitschrift Missionar und andere Schriften.
Die Vizeprovinz Michalovce zählt momentan 39 Mitglieder: 1 Bischof, 30 Priester, 3 Brüder mit ewigen Gelübden, 1 Bruder mit zeitlichen Gelübden und 4 Theologiestudenten mit zeitlichen Gelübden, ferner einen Philosophiestudenten und zwei Novizen, wovon einer bereits Priester ist. Die Mitglieder der Vizeprovinz leben und arbeiten in vier Gemeinschaften in der Slowakei (Michalovce, Stropkov, Stara L’ubovna und Korunkova), zweien in der Ukraine (Korolevo und Pidpolozja) und einer in Kanada (Toronto).
Der Vizeprovinzial wohnt in Michalovce. Der Missionsverlag und das Archiv der Vizeprovinz befinden sich ebenfalls in Michalovce. In unserer Kirche in Michalovce sind auch die Reliquien des seligen Metodius Dominik Trcka. Die Mitbrüder sind eifrig im Predigen von Volksmissionen und Exerzitien tätig, arbeiten im Verlag und betreuen die Gläubigen, die in unsere Kirche kommen.
Seit 1921 wirken die Redemptoristen in Stropkov. Heute predigen sie Volksmissionen und arbeiten in der Pfarrseelsorge. Sie betreuen auch die Pfarrei von Stropkov-Boksa. Wir sind in Stara L’ubovna seit 1989. Die Redemptoristen arbeiten intensiv auf Volksmissionen in den Pfarreien. Seit 2004 ist das Noviziat in der Gemeinschaft von Korunkova. Ein Mitbruder dient als Pfarrer. Die Kommunität von Korolevo in der Ukraine widmet sich der Pfarrei, hat nun aber auch begonnen Missionen zu predigen. In Pidpolozja, ebenfalls in der Ukraine, betreut ein Mitbruder die Pfarrei und deren Filialen. Ein Mitbruder arbeitet in Toronto, Kanada, in der Kathedrale der Griechisch Katholischen Glaubensgemeinschaft.
Regio Madagaskar
Silvestro Lafasciano C.SS.R.
Regionaloberer
Die Redemptoristen der Provinz Neapel kamen 1967 nach Madagaskar. Ihre erste Niederlassung war in Diego Suarez im Norden der Insel auf Einladung des dortigen Bischofs. Drei Jahre später gründeten sie zwei neue Missionsstationen in Ampanefena und Vohemar.
Im Jahr 1989 eröffneten sie das Studienhaus in der Hauptstadt Antananarivo und zwei Jahre danach ein weiteres Haus in der Hauptstadt.
Im Jahr 1999 lud uns der Bischof von Ambatondrazaka in seine Diözese ein; so konnten wir dort auch unser Noviziat einrichten.
Die besondere Aufgabe der Redemptoristen in Madagaskar liegt in der Verkündigung der Frohen Botschaft in den entlegenen Dörfern auf dem Land und in den Wäldern. In der Hauptstadt haben wir den Auftrag, die äusseren Bezirke und die benachbarten Ortschaften zu betreuen. Neuestens haben wir in Andranokobaka ein Bildungshaus für Laienhelfer und Katecheten gegründet.
Dank der Unterstützung aus der Mutterprovinz Neapel und der Spenden von italienischen Wohltätern können wir medizinische Hilfe auf zwei Stationen und Nahrung für jene 3000 Schulkinder anbieten, die unsere katholischen Schulen im Rahmen unserer Pfarrei besuchen.
Zur Zeit arbeiten in Madagaskar 7 italienische Priester sowie einer aus Mexiko und einer aus der Slowakei. Dazu kommen 14 madagassische Priester, 3 Brüder und 7 Studenten, die ihre Studien abgeschlossen haben und nun ihr pastorales Praktikum in verschiedenen Gemeinschaften absolvieren.
Madagaskar gilt seit März letzten Jahres als Regio. Das wurde möglich nach der Ankunft von drei jungen Mitbrüdern aus der Provinz Neapel vor drei Jahren.
Bis vor einigen Jahren widmete sich jeder Mitbruder dem Werk, das ihm persönlich anvertraut war. Jetzt ist es nicht mehr so. Nun sind wir als Gemeinschaft am Werk mit einer Leitung und einer Struktur.
Provinz Strassburg Luxemburg
P. Peter Alfons.
Die Provinz Strassburg zählt momentan 50 Mitglieder, inbegriffen ein Priester der Provinz Lyon-Paris, einer aus Belgien Süd und vier aus Peru. Das Durchschnittsalter liegt bei 71, wobei der jüngste Mitbruder 30 Jahre alt ist und der älteste 92.
Wir haben fünf große Häuser im Elsass, eines in Lothringen, eines in Luxemburg und eines in Montreuil bei Paris. Einige Mitbrüder leben auswärts in Arbeitsgemeinschaften oder als Pfarrer.
Fast alle Mitbrüder sind in der Seelsorge tätig. Das ist möglich, weil unsere großen Häuser eine Kirche für die Gläubigen haben. So können auch betagte Mitbrüder bis ins hohe Alter ihren Beitrag leisten.
In Trois-Epis (Drei Ähren) geschieht am meisten, denn der dortige Wallfahrtsort zieht viele Gläubige aus dem ganzen Elsass an. Hier erfüllen drei Mitbrüder aus Peru grosse Aufgaben: als Oberer, als Rektor der Wallfahrtskirche und als Leiter der Jugendseelsorge.
Ein Pastoralplan wurde ausgearbeitet und dem Sekretariat für Evangelisierung zur Ausführung übergeben. Die Häuser Ostwald, Sarreguemines und Hagenau sollen verkauft oder vermietet werden. Der Fall Luxemburg wird erörtert.
Die Seelsorgearbeit der Mitbrüder ist vielfältig. Dazu gehören Wallfahrten, Pfarreiseelsorge, Betreuung von Einwanderern, Arbeiterpriester und Kapläne, Predigen, Lehrtätigkeit und Aushilfen in Pfarreien.
Wir arbeiten zusammen mit den Mitbrüdern der Provinz Lyon-Paris und gelegentlich mit Schweizern. So werden Anbetungswochen in Drei Ähren und Exerzitien für Ordensfrauen geleitet, sowie Aushilfe in Sarreguemines und in der Jugendseelsorge geleistet. Ein Priester aus Belgien-Süd hilft bis nächsten August in Luxemburg.
Unsere Herausforderungen:
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Provinz Peru Süd.
Unseren redemptoristischen Pastoralplan umsetzen, indem wir entscheiden, welche Häuser aufzugeben sind, damit wir eine sinnvolle Jugend- und Berufepastoral betreiben können.
Das Besitztum verringern.
Zeitliche Angelegenheiten bereinigen: Associations...
Miteinander sachlich und zuversichtlich vorwärts schreiten im Geist unseres Glaubens, der uns dazu bewegt, auch in den heutigen Verhältnissen Zeugen der Hoffnung zu sein.
In Spiritu Redemptionis
Respekt
Sean Wales, C.SS.R.
Die Britische Regierung hat eine Aktion gestartet zum Thema: "Respektieren, respektiert werden”. Man fragt sich, wie weit der Respekt verblasst oder verschwunden ist, denn zum Respekt werden die Kinder in den Familien und Schulen kaum mehr angeleitet. Institutionen nehmen keine Rücksicht auf einzelne Menschen, schon gar nicht auf machtlose. Bei den unzähligen Berichten von Gewalttaten und Verletzungen von Menschenrecht und Menschenwürde kann man sich fragen, wo noch Respekt bleibt.
Um zu vertiefen, was mit Respekt gemeint ist, können wir vom Lateinischen ausgehen. Das Wort re-spicere bedeutet: nochmals betrachten, auf neue Weise betrachten. Im Alten Testament wird der Mensch von Anfang an in seiner Eigenart als "Bild Gottes" betrachtet. Somit kann man vor ihm staunen und ihm tiefen Respekt erweisen. Gott selber betrachtet den Menschen als sein Ebenbild.
"Das eigentlich Neue des Neuen Testaments sind nicht neue Ideen, sondern die Gestalt Christi selber, der den Gedanken Fleisch und Blut, einen unerhörten Realismus gibt. Schon im Alten Testament besteht das biblisch Neue nicht einfach in Gedanken, sondern in dem unerwarteten und in gewisser Hinsicht unerhörten Handeln Gottes. Dieses Handeln Gottes nimmt seine dramatische Form nun darin an, dass Gott in Jesus Christus selbst dem ,,verlorenen Schaf’’, der leidenden und verlorenen Menschheit, nachgeht. Wenn Jesus in seinen Gleichnissen von dem Hirten spricht, der dem verlorenen Schaf nachgeht, von der Frau, die die Drachme sucht, von dem Vater, der auf den verlorenen Sohn zugeht und ihn umarmt, dann sind dies alles nicht nur Worte, sondern Auslegungen seines eigenen Seins und Tun" (Papst Benedikt XVI., Enzyklika DEUS CARITAS EST, Nr. 12).
Diese Wahrheit wirkt sich aus im Leben der Christen: “Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung!" (Röm. 12,10). Durch unsere Taufe gehören wir zu Christus und sollen einander lieben, wie Jesus Christus uns geliebt hat, und die Menschen achten, wie Gott sie achtet.
Solche Überlegungen aus dem Glauben stärken unser schwaches Bemühen und verleihen unserem Respekt eine wunderbare Tiefe.
In diesem Sinn fördern auch unsere Statuten "eine menschliche und christliche Reife: gegenseitige Achtung und Hilfe, rücksichtsvolle Anteilnahme gegenüber Mitbrüdern in Schwierigkeiten, Sorgen und Ängsten; bereitwillige Gastfreundschaft bei der Aufnahme und Bewirtung durchreisender Mitbrüder, brüderliche Dienstbereitschaft, Mithilfe bei den häuslichen Diensten und ähnliches." (St. 031). Hier haben wir einen Spiegel, mit dem wir prüfen können, wie weit unser respektvolles Entgegenkommen geht.
Moderne Psychologie hebt hervor, dass der Respekt vor den Mitmenschen mit dem Respekt vor sich selber beginnt. Und zur Zeit des Sokrates galt die Selbstkenntnis (also Achtung vor sich selbst) als Weg zur Gelassenheit. Im Psalm 139 verbindet der Psalmist die zwei Gedanken: "Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast" und "Ich weiss: staunenswert sind deine Werke". Heute gilt Respekt nicht nur den Menschen gegenüber sondern auch vor der Tier- und Pflanzenwelt, sowie vor den ökologischen Systemen: wir leben in einer Welt, wo immer mehr Respekt in allen seinen Dimensionen vonnöten ist.
Respekt ist schliesslich sinnverwandt mit Liebe im Alltag: bereit, sich zu entschuldigen, zu trauen, zu hoffen und zu dulden, was immer auch kommen mag. Respekt ist stets geduldig und freundlich, weder neidisch noch prahlerisch oder eingebildet, nie grob oder egoistisch; er fühlt sich nicht beleidigt und trägt nichts nach. Respekt bleibt ohne Schadenfreude, aber liebt die Wahrheit.
Richard Sennett, RESPECT IN A WORLD OF INEQUALITY. Penguin 2004
Lynne Truss, TALK TO THE HAND, The utter bloody rudeness of Everyday Life. Profile Books 2005
Redemptoristen in den Nachrichten aus dem Vatikan
Die Ukrainische Katholische Kirche
Hintergrund einer CSSR Bischofsernennung
Rocco Palmo
In letzter Zeit stimmte der Papst öfters den Bischofswahlen zu, die in den Kirchen des östlichen Ritus in Verbundenheit mit Rom von den entsprechenden Synoden getroffen worden waren. Im Gegensatz zu den Lateinischen Bischofssynoden, tagen die Orientalischen Synoden mindestens einmal im Jahr und können miteinander über die Verwaltung ihrer Kirchen beraten und bestimmen. Diese Selbstbestimmung wird von Rom in verschiedenem Mass anerkannt.
Bei Ernennungen in den Orientalischen Kirchen ging man in den letzten Jahrzehnten folgendermassen vor: Die betreffende Synode wurde einberufen, man wählte und sandte dann das Ergebnis nach Rom an die Kongregation für die Orientalischen Kirchen. Diese wiederum leitete die Namen zur Kenntnisnahme an den Papst, und somit trat die Ernennung in Kraft, man konnte Weihe und Installation vornehmen gemäss dem Recht der Orientalischen Kirchen, das 1991 von Papst Johannes Paul II. promulgiert wurde.
Im letzten Herbst gab Benedikt XVI. grünes Licht für eine Kandidatenliste der Maronitischen Synode, die im letzten September getagt hatte. Und neuestens erschien eine Formulierung, die anerkennt, was die Ukrainisch Griechisch Katholische Kirche einige Monate vorher verfügt hatte. Das deutet auf eine (wohl tief gehende) Tendenz hin, die den Ortskirchen mehr Kompetenz zuspricht. Dies wird nicht ausgesprochen, liegt aber in den Fakten.
Nachdem Kardinal Lubomyr Husar seine Grosserzeparchie von Lviv an den Geburtsort des russischen Christentums nach Kiev verlegt hatte, wählte im Oktober die Synode der Ukrainischen Griechisch Katholischen Kirche unter dem Vorsitz des Kardinals den Weihbischof Ihor Vozniak C.Ss.R. von Lviv zum Nachfolger an der Spitze der Erzeparchie Lviv. Vozniak wurde im November ohne die bisher übliche päpstliche Gutheissung installiert.
An jenem Morgen wurde auch der zweite Hemmschuh weggezogen. Denn in seiner Erklärung liess der Heilige Stuhl verlauten, dass die päpstliche Approbation nicht ausgesprochen wurde, weil sie nicht nötig ist.
Die Bekanntmachung lautet, dass Husar "mit der Zustimmung der Ukrainischen Griechisch Katholischen Kirche und nach Mitteilung an den Heiligen Stuhl" den P.Vozniak an die Spitze des Erzbistums Lviv gesetzt hat (nach freier Übersetzung).
Im Gegensatz dazu wurde Husar's eigene Wahl zum Grosserzbischof als Nachfolger des legendären Myroslav Ivan Lubachivsky durch Johannes Paul einen Tag nach der Wahl approbiert. Husar wurde zwei Tage später zum Kardinal erhoben. Er war der “Spitzenkandidat" jener sieben gewesen, die der Papst eine Woche vor der Wahl zur riesigen Liste von 37 hinzugefügt hatte.
Ferner, als der wichtigste Sitz der Ukrainischen Diaspora, die Eparchie Philadelphia USA, im Jahr 2000 neu zu besetzen war, hat in Wirklichkeit die Synode gewählt, aber es wurde gemeldet, dass der Papst Johannes Paul den Stefan Soroka zum Metropoliten ernannt habe, als wäre alles gelaufen wie in der Lateinischen Kirche. Wahrscheinlich wollte man verschweigen, dass er von der Synode gewählt wurde, damit die Amerikaner des Lateinischen Ritus nicht auf die Idee kommen, auch solch demokratisches Vorgehen anzustreben.
„Nach Mitteilung an den Heiligen Stuhl hat Husar .... an die Spitze des Erzbistums Lviv gesetzt." Eine solche Formulierung hat man vorher noch nie gesehen. Sie wertet die Synode auf, die nach dieser Aussage nun rechtliche Befugnis zur Beglaubigung hat (bisher der Papst), aber auch den Grosserzbischof, der als zuständige Instanz bei der Wahl und Installierung gilt (bisher Vorrecht der Synode), und all das ohne Bedenken aus Rom.
Da der Vatikan noch nicht Stellung genommen hat zur Amtsübernahme des Grosserzbischofs von Kiev namens Husar im letzten August, darf man annehmen, dass nach diesem langen zustimmenden Schweigen keine amtliche Erklärung mehr folgen wird.
Wichtig ist dies: Rom hat klar gemacht, dass die Ukrainer nicht mehr warten müssen auf die Approbation, womit der Weg offen steht zur Anerkennung des Patriarchats von Kiev. Wenn dieser Traum der Ukrainer in Erfüllung geht, kann der Vatikan sagen: „Sie sind selbstständig, sie sollen entscheiden; wir haben sie nicht daran hindern wollen...“
Moskau
Reaktion der Russisch Orthodoxen Kirche
Catholic World News
Der Russisch Orthodoxe Patriarch Alexei II. sagte an einer Pressekonferenz in Moskau am 30. Dezember einmal mehr, dass der Vatikan den katholischen “Proselytismus" in Osteuropa stoppen müsse.
Auf die Frage, ob ein Treffen auf höchster Ebene mit dem Papst Benedikt XVI. denkbar sei, antwortete der Patriarch Alexei, dass Rom und Moskau verschiedene Auffassungen darüber haben. Während der Vatikan glaubt, eine solche Begegnung würde das ökumenische Zusammengehen fördern, betont der Patriarch von Moskau, dass ein solcher Anlass „durch Verbesserungen der Beziehungen“ vorbereitet werden müsse. Die grössten Schwierigkeiten sollten vor dem Gipfeltreffen behoben werden, sagte er, weil komplexe Fragen nicht bei einer Begegnung von Patriarch und Papst gelöst werden könnten."
Patriarch Alexei teilte der Presse mit, dass er Fortschritte auf ökumenischem Gebiet erwarte nach der Tagung einer gemischten Katholisch-Orthoxen Kommission, die Differenzen zwischen Vatikan und der Russisch Orthoxen Führung bereinigen solle. Diese Kommission tagte diese Woche.
Der russische Patriarch sagte, er hoffe, dass diese gemischte Kommission die katholischen Verantwortlichen der Ukrainischen Katholischen Kirche, die neulich ihr Hauptquartier in die Hauptstadt Kiev verlegt haben, davon überzeugen werde, dass sie sich wieder nach Lviv zurückziehen und so den Schachzug vom August 2005 zurücknehmen müssen. Das ist allerdings unwahrscheinlich, denn Kardinal Lubomyr Husar, Grosserzbischof der Ukrainischen Katholischen Kirche, hat vor kurzem einen neuen Erzbischof von Lviv eingesetzt. Diese Ernennung wurde vom Heiligen Stuhl öffentlich zur Kenntnis genommen und anerkannte somit auch den Kardinal Husar als Erzbischof von Kiev.
InhaltsverzeichnisBildergalerie des Monats (nur online)
1. Die Patres Martone und Gasparro mit Dorfbewohnern in Madagascar.
2. Das Studienhaus in der Hauptstadt Antananarivo, Madagascar.
3. Die Pfarrkirche von Mandroseza, den Redemptoristen anvertraut.
4. Das Innere der Kirche in Micholvice, Slowakei.
5. Das Kloster in Micholvice, Slowakei.
6. Das Kloster Bischenberg und Bischoffsheim in der Provinz Strassburg.
7. Die Wallfahrtskirche aus dem Jahr 1651 zu Ehren Unserer Lieben Frau (neue Kirche links im Hintergrund) Notre Dame des Trois Epis, Elsass, Provinz Strassburg.
8. Das Innere der Wallfahrtskirche von Notre Dame des Trois Epis.
9. Pater General begrüsst den Heiligen Vater vor der Eucharistiefeier im Vatikan am Fest der Darstellung des Herrn.
10. Pater General zelebriert mit dem Heiligen Vater am Hauptaltar des Petersdoms am Fest der Darstellung des Herrn.
InhaltsverzeichnisTätigkeiten von P.General und vom Generalrat
Wollen Sie wissen, wo die Mitglieder der Generalleitung sind und was sie tun? Die folgenden Links bringen den Kalender der Generalleitung.
Deutsch: http://www.cssr.com/calendars/CalDT.htm
Diese Links sind auf unserer Webseite cssr.com im Bereich der Redemptoristen, wozu allerdings das entsprechende Passwort nötig ist. Wenn Sie dieses noch nicht haben, können Sie es dort in der pop-up box direkt vom Generalsekretär verlangen.
InhaltsverzeichnisRedemptoristische Webseite im Brennpunkt
Die Webseite der Provinz Baltimore, diesen Monat im Brennpunkt:
http://www.redemptorists.net/
Bekanntmachungen
Katalog
Einheiten im Jahr 2006
Die Liste der Provinzen, Vizeprovinzen, Regionen und Missionen der Kongregation, Neufassung zum Catalogus von 2003
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0000 Generalleitung
0058 Korea 0059 Kuba 0060 Belgien Süd 0100 Rom 0101 Pilar 0200 Neapel 0202 Madagaskar 0500 Wien 0502 Kopenhagen 0700 Baltimore 0704 Richmond 0705 Asunción 0706 Karibik 0800 München 0802 Kagoshima 1100 London 1103 Zimbabwe 1300 Dublin 1304 Fortaleza 1500 Madrid 1502 Caracas 1506 San Salvador 1507 Peru Nord 1509 Elfenbeinküste 1600 Prag 1603 Bratislava 1604 Michalovce 1700 Warschau 1701 Resistencia 1702 Bahia 1800 Strassburg 1900 Sainte-Anne de Beaupré 1902 Tokio 1904 Port-au-Prince 2100 Canberra 2101 Manila 2102 Aotearoa 2103 Ipoh (Singapur) 2200 Buenos Aires 2201 Peru Süd 2202 Moçambique 2300 São Paulo |
2303 Recife 2400 Quito 2600 Rio de Janeiro 2800 Bogotá 2801 Ghana 3000 Santiago 3100 Yorkton 3300 Lissabon 3301 Luanda 3400 Viêt Nam 3401 Extra Patriam 3402 Vietnamiens 3500 Porto Alegre 3600 Mexiko 3800 Bangelore 3801 Colombo 3802 Alwaye 3803 Mumbai 3804 Meru (Kenya) 3900 San Juan 4100 Campo Grande 4200 Lviv 4201 Prokopievs’k 4300 Goiás 4400 Lyon-Paris 4401 Burkina-Niger 4500 Denver 4501 Manaus 4503 Bangkok 4504 Nigeria 4600 Edmonton-Toronto 4700 Cebu 4800 Bolivien 4900 Indonesien 5000 St. Clemens 5001 Vlaanderen 5002 Nederland 5003 Köln 5004 Helvetica 5005 Matadi 5006a Beyrouth 5006b Baghdad
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