S C A L A

 

Unser Leben geben für die Erlösung in Fülle

 

 Info-Service der Redemptoristen                                                 Nummer 24

Rom, Italien
16. Februar 2007

Wort des Redaktors

NACHRICHTEN VON DEN PROVINZEN
Bischof Dowling wird mit einer Festschrift geehrt.
P. José Vidigal C.Ss.R. spricht über die neue portugiesische Bibel.
Redemptoristen predigen Missionen in Peru.
Seelsorge auf Kuba, von P. Sergio Campara C.Ss.R.
Die Jugend von San Salvador am mittelamerikanischen Treffen.

TÄTIGKEITEN DER GENERALLEITUNG
Bericht über die ausserordentliche Sitzung im Dezember

REDEMPTORISTEN IN DEN NACHRICHTEN
Erzbischof Gerard Pettipas C.Ss.R. zeigt, wie ein Redemptorist als Bischof wirkt.

BILDERGALERIE (nur online)
Fotos von Redemptoristen aus aller Welt

WEBSEITEN IM BRENNPUNKT
Neue Webseiten, Blogs und Videos

LEBENSWENDEN
Professfeiern, Priesterweihen, Unsere Verstorbenen


Wort des Redaktors:

Vor einem Monat berichteten wir kurz über das neueste Buch von Pater Tony Kelly über Eschatologie, ein treffendes Thema für die Fastenzeit. Nun wollen wir weitere Bücher vorstellen. Diese Bücher offenbaren das Charisma, das uns auch als Schriftsteller auf Grund unserer alfonsianischen Tradition in mehreren Teilen der Welt auszeichnet.

Ein Buch bezieht sich auf das Wirken des Bischofs Kevin Dowling C.Ss.R. und ist ein Zeugnis für den eindrücklichen Einsatz dieses Bischofs. Kürzlich wurde Gerard Pettipas C.Ss.R. als Erzbischof von Grouard-McLennan, Alberta, Kanada, eingesetzt; auch er zeigt, was es heisst, als Redemptorist Bischof zu sein. Diese Mitbrüder bringen in ihrer Bereitschaft, dem Volk Gottes zu dienen, das Charisma des heiligen Alfons, der ja auch Bischof war, zur Geltung. Redemptoristen trachten nicht nach dem Bischofsamt, aber wir dürfen stolz sein über diejenigen, die von der Kirche dazu berufen wurden.

Das andere Buch ist die neue portugiesische Übersetzung der Bibel für Brasilien. Pater José Vidigal berichtet uns, wie dieses Projekt im Lauf von dreissig Jahren verwirklicht wurde.

Wir haben auch Nachrichten aus Mittel- und Südamerika, aus dem Generalat, sowie interessante Webseiten und Blogs zum Ausprobieren. Ein Blog ist geschrieben von einer Redemptoristin, die in das kontemplative Kloster eintrat, nachdem sie ihre Aufgaben als Mutter und Grossmutter erfüllt hatte.

Mit dem Pater Ivel Mendanha, Vizedirektor des Zentrums für redemptoristische Spiritualität, fühlen wir uns in herzlicher Teilnahme verbunden nach dem Tod seiner Mutter, die am 5. Februar gestorben ist. Hunderte von Mitbrüdern haben die Kurse genossen, die P. Ivel im Sommer an den alfonsianischen Gedenkstätten gestaltete, oder an den Workshops über redemptoristische Spiritualität teilgenommen, die er vielerorts auf der Welt geleitet hat. Wenn Sie dem Pater Ivel Ihre Anteilnahme und Ihr Gedenken im Gebet mitteilen wollen, können Sie ihn erreichen über die E-Mail-Adresse: IMendanha@cssr.com

Gnade und Erlösung für alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.

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NACHRICHTEN VON DEN PROVINZEN

Your Servant For Jesus’ Sake.
Festschrift zu Ehren des Bischofs Kevin Dowling.
Herausgegeben von Andrew Burns C.Ss.R. und Sean Wales C.Ss.R.
Erhältlich bei Redemptorist Pastoral Publications. P.O. Box 341 Merrivale 3291.
162 Seiten

Die Anregung zu dieser Sammlung von Essais zu Ehren des Bischofs Kevin kam von Priestern und Ordensleuten seines Bistums zum fünfzehnten Jahrestag seines Amtsantrittes. Die Festschrift besteht aus einer Einleitung, einem Vorwort, einem Gedicht und zehn Artikeln.

Drei Beiträge befassen sich mit der Rolle des Bischofs in der heutigen Kirche. Der erste ist ein Interview von Paddy Kearney mit Bischof Kevin über den Erzbischof Hurley, der zweite eine Besinnung über das persönliche geistliche Leben eines modernen Bischofs; im dritten Artikel skizziert Bischof Lobinger die Kunst zu leiten ohne zu herrschen.

Schwester Susan Rakoczy schreibt über die Gabe, in der heutigen Kirche prophetisch zu wirken; dabei bringt sie Beispiele aus dem Leben moderner Propheten wie Rosa Parks, Martin Luther King, Oscar Romero und Dorothy Day. Im Hinblick auf Südafrika erwähnt sie die prophetische Rolle von Frauen im Kampf um Gerechtigkeit und stellt schliesslich den Bischof Kevin als einen Propheten dar.

Aus der Sicht der Moraltheologie zeigt Raphael Gallagher, C.Ss.R., Professor an der Alfonsianischen Akademie, wie die Idee einer Hochschule der Redemptoristen, die sich auf den heiligen Alfons beruft, ihre Bedeutung hat. So kommt er auf die komplexen Probleme zu sprechen, vor denen wir heute stehen, wenn wir uns mit offenen Augen den vielen Menschen mit HIV/AIDS zuwenden. Er unterscheidet sorgfältig zwischen persönlicher Verantwortung und verallgemeinerten Grundsätzen. Auch wenn in konkreten Situationen der Gebrauch von Kondomen sinnvoll sein kann, ist damit nicht gesagt, dass das allgemein für die ganze Welt die richtige sittliche Lösung sein soll.

In einem Beitrag über Erlösung in Südafrika versucht Pater Sean Wales, Provinzial in Südafrika, gewisse biblische Schilderungen von Erlösung auf die Verhältnisse in Südafrika zu beziehen. Sechs solcher Ansichten kommen in Betracht: Erlösung als Befreiung, Versöhnung, Heilung, Busse, Gerechtigkeit und Communio. Einige dieser Überlegungen sind eher ein Forschen im aktuellen Umfeld, wo man sich immer mehr nach Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Befreiung sehnt.

Vom Denis Hurley Peace Institute (Pretoria) und der weiteren Welt, in der sich Bischof Kevin einsetzt, erfahren wir durch Sean O’Leary und John Ashworth. Man vernimmt etwas von der Situation und der Arbeit in Sudan, Ruanda und Zimbabwe. Offensichtlich ist solcher Einsatz entscheidend wichtig, aber auch gefährlich und aufreibend für diejenigen, die sich dazu entschlossen haben.

Dr. Renier Koegelenberg ist der Leiter der Ecumenical foundations of Southern Africa mit Sitz am Institute for Theological and Interdisciplinary Research, Stellenbosch. In seinem Artikel beschreibt Dr. Koegelenberg die verschiedenen Stufen von Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche; dabei betrachtet er den Bischof Kevin als Verfechter einer kreativen Partnerschaft zwischen Kirche und Staat.

In einer Welt, wo HIV/AIDS dunkle Schatten werfen, wird das Geheimnis Christi unter solchen Voraussetzungen aktuell. Stuart Bate, O.M.I. setzt die üblichen katholischen Gedanken über die letzten Dinge in den Zusammenhang der Pandemie. Er empfiehlt eine eschatologische Spiritualität, die den vom Virus befallenen oder betroffenen Menschen hilft, mit dem Geheimnis von Leben und Tod umzugehen. Er gibt Einsicht in das heutige, religiöse Verständnis von Tod, Gericht, Hölle und Himmel, indem er auf neue Auffassungen von "Auferstehung der Toten", "Krankenheilung", "Ringen für den Himmel" und "Widerstand gegen die Hölle" hinweist.

Das letzte Kapitel bietet eine spannende Einführung in die Geschichte des Bistums Rustenburg. P. Noel Gillispie, S.M.A. schildert feinfühlig die Landschaft, die Leute und die bedeutendsten Ereignisse des Bistums. Er bietet eine hilfreiche Landkarte des Gebietes und zeichnet ein lebensnahes Bild von dieser Glaubensgemeinschaft. Der Einblick in die Welt des Bistums Rustenburg lässt uns ahnen, welche Art Bischof hier am Werk ist.

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Bibel "der Redemptoristen"
José Raimundo Vidigal C.Ss.R.
Rom.

Im September 2006 hat der Verlag in Aparecida, Brasilien, eine neue Übersetzung der Bibel aus dem Urtext ins Portugiesische herausgegeben. Es ist ganz das Werk eines unserer Mitbrüder. Der Redaktor von SCALA hat mit dem Übersetzer P. José Raimundo Vidigal gesprochen.  

P. Vidigal, wie lautet der Titel dieser neuen Fassung der Bibel?
Sie heisst Heilige Bibel von Aparecida, weil unser Verlag in der Stadt Aparecida-SP sie herausgegeben hat. Hier ist auch das nationale Heiligtum der Patronin Brasiliens, das seit 1894 den Redemptoristen anvertraut ist. Der Name Aparecida an sich hat schon eine mystische Dimension und bezeichnet einen Treffpunkt der brasilianischen Katholiken, von denen jedes Jahr sieben Millionen zu diesem Wallfahrtsort pilgern.

Warum eine neue Bibel?
Nicht weil es in Brasilien an guten Bibelübersetzungen fehlt. Ich kenne mindestens fünfzehn vollständige Bibelübersetzungen, ohne die vielen Sonderausgaben des Neuen Testamentes zu zählen. Da liegt also nicht der Grund für eine neue Bibel, es sei denn sie bietet etwas Besseres. Wie an einem Autosalon ein neues Modell mit seinen Eigenschaften und Vorteilen auffällt, so ist es auch wenn eine neue Bibel erscheint: sie muss etwas Neues an sich haben.

Worin besteht die Eigenart dieser Bibel?
Seit vielen Jahren träumte der Verlag des Wallfahrtsortes von einer Bibel, die den Pilgern das Wort Gottes in genauer Übersetzung und heutiger Sprache leicht verständlich mitteilt. Das war das Hauptanliegen, und darauf wartete man mit Sehnsucht. Ich glaube, es ist mir gelungen, klar und einfach in der Sprache des Volkes zu schreiben. Nach den Buchbesprechungen ist zugleich ein literarisch schöner Text entstanden, namentlich in Büchern wie die Psalmen, Isaias und Job.

Warum der Name "Bibel der Redemptoristen"?
Abgesehen davon, dass sie von Redemptoristen übersetzt und herausgegeben ist, entspricht ihre leicht verständliche Sprache dem Grundsatz des heiligen Alfons, der verlangte, dass die Predigt so sein muss, dass sie von den einfachsten Zuhörern verstanden wird. Es war nicht unser Ziel, eine wissenschaftliche Leistung mit exegetischen Neuerungen für gebildete Leute zu vollbringen. Uns schwebte etwas vor, das sich eignet für persönliches Lesen, Verkündigung in der Versammlung, Gruppenarbeit, Vertiefung des geistlichen Lebens und die Seelsorge.

Die Bibelausgaben unterscheiden sich durch die Anmerkungen und durch die Einleitungen zu den verschiedenen Büchern. Was bietet diesbezüglich Ihre Bibel?
Die Einleitungen sind kurz und katechetisch. Das kanonische Recht von 1917 sieht im Artikel 1391 vor, dass die Anmerkungen sich nach den Kirchenvätern und anderen katholischen Autoren richten sollen. Genau das habe ich getan, ohne diesen Kanon zu nennen. Unter den Anmerkungen sind auch Zitate aus dem Katechismus der Katholischen Kirche, aus den Verlautbarungen der letzten Päpste und bekannter Heiligen. Sechs farbige Tafeln und ein Register mit 403 Erklärungen wichtiger Namen und Begriffe sind geschätzte Ergänzungen.

Wie lange haben Sie daran gearbeitet?
Ich brauchte dreissig Jahre. Ich begann 1976, die Evangelien zu übersetzen. Deren Herausgeber baten mich darauf, das ganze neue Testament zu übersetzen. Dieses kam 1984 heraus und nochmals 1989 mit den Psalmen. Inzwischen hatte ich mitzuhelfen bei der Übersetzung der Jerusalemer Bibel und der Bibel der brasilianischen Bischofskonferenz. Als ich schliesslich gebeten wurde, diese Bibel zu verfassen, brauchte ich drei Jahre dazu -- wie zum Bau einer Kathedrale!

Wie wurde die Bibel aufgenommen?
Sie erhielt das Imprimatur vom Präsidenten der Bischofskonferenz, und der Erzbischof von Aparecida schrieb ein sehr freundliches Vorwort. Sie hat sich ausserordentlich schnell über das riesige Gebiet Brasiliens verbreitet. Im ersten Monat haben die Herausgeber 50 tausend Exemplare verkauft. Der einfache, leserliche Text und die graphische Gestaltung begeistern die Leserschaft. Haben wir den Preis schon genannt? - $8.00 (U.S.A. Dollars) für ein Buch von 1920 Seiten ist wirklich ein Geschenk! Ich bin gespannt auf die Besprechungen meiner Kollegen aus dem Kreis der Exegeten.

Ich danke Ihnen, Pater Vidigal, für Ihre Zeit. Und zugleich möchte ich Ihnen meinen persönlichen Dank aussprechen für die vielen Stunden, die Sie im Generalat als offizieller portugiesischer Übersetzer für SCALA und ORBIS aufwenden.

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Peru
Iquitos
P. John Andersen

Vorbemerkung: John Andersen ist Priester des Erzbistums Sydney, Australien, und arbeitet im Apostolischen Vikariat Iquitos, Peru.

Wir wurden reich beschenkt mit zwei Missionen der Redemptoristen in unserer Pfarrei St. Rosa von Lima. Nun sind neun Priester hier für die dritte Mission: die Patres Julio Lescano Huapaya, Gerardo Ortega Mejía, Yuri Castillo Calixto, Waldir Pérez Salinas, Marcelino Yangali Enciso, Fermin Lozano Noa, Jorge Luis Ipanaqué Taboada, Hector Quispe and Rafael Carrillo. Die Foto (siehe Bildergalerie) zeigt die Ankunft der Missionare aus Lima am Samstag, 13. Januar, am Abend vor Missionsbeginn. Den Abschlussgottesdienst feierten wir am Sonntag 28. auf dem Sportplatz von Iquitos; darauf kehrten sechs Missionare nach Lima zurück; aber Julio, Yuri und Jorge blieben noch drei Tage in Iquitos zur Mission für Männer und Frauen der Armee und zur Glaubensverkündigung über Radio für die Gläubigen an den Grenzen zu Brasilien, Kolumbien und Ecuador. Wir sind diesen grossen Glaubensmännern überaus dankbar. Für Gerardo, nun fünfzig Jahre Priester, war das die dritte Mission in unserer Pfarrei; Julio und Marcelino waren früher auch schon hier tätig gewesen. Wir danken ihnen und den Mitgliedern ihrer Kongregation.

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Kuba
Drei Episoden an einem Tag
Sergio Campara C.Ss.R.

 Nun bin ich schon acht Monate als Missionar auf Kuba, genauer gesagt auf der "Insel der Jugend" südlich von Havanna. Viel Leid überschattet die Bevölkerung, aber da strahlt auch Licht, wenn man es nur sehen will. In diesen Tagen bin ich allein. Mein junger Gefährte geniesst zur Zeit seine Ferien in Paraguay, und ich bin in der Stadt oder in den kleinen Landgemeinden tätig.

Mittwoch, 17. Januar. Nachmittags um 4 Uhr wird die Kirche geöffnet. Alles ist ruhig. Menschen gehen die Strasse auf und ab und über den Platz, wo sich immer viele Leute aufhalten. Einige kommen herein, schauen umher, verehren die Madonna, aber nicht immer das Allerheiligste Sakrament. Um 5.30 Uhr beginnt die Versammlung der Legio Mariae, und zwar in der Garage, weil sie keinen besseren, ruhigeren Platz finden. Die Messe beginnt um 6. 45 Uhr mit 30 bis 40 Gläubigen. Es ist das Fest des heiligen Einsiedlers Antonius, des Beschützers der Ställe, Kühe, Schafe, Schweine, Hühner und so weiter. Wir gedenken der Kranken und der Verstorbenen, unter anderen des Yenier, der im Alter von 22 Jahren vor einigen Monaten verunfallte. Nach der Messe findet die übliche Andacht zur Mutter von der Immerwährenden Hilfe statt, mit abschliessendem Segen oder gar nach Wunsch mit Handauflegung. Sie kommen alle strahlend nach vorn, sobald der Priester gesagt hat: Geht nun in Frieden!

 Erste Episode. Ich bin unterwegs in die Sakristei. Da steht plötzlich eine junge Frau neben mir und schaut mich an. Letzten Sonntag ist sie mit anderen getauft worden, während ihr Vater und ihre Mutter, ihr Taufpate und ihre Taufpatin und Verwandte dabei waren, alle kräftig und schön schwarz. Morgen früh um 5 Uhr soll sie Havanna verlassen und allein nach Valencia in Spanien reisen. "Ich habe keine Lust zu gehen" sagt sie. "Ich habe Angst" sagt sie mehrmals unter Tränen. - " Warum denn? Nur Mut! Du hast ja kommuniziert. Du hast Jesus mit dir! Du musst keine Angst haben! Geh in Frieden!" - Ich schaue zur ersten Bank. Ihr Vater, ebenfalls klein von Gestalt mit ehrwürdigem Haupt und weissen Haaren, lächelt zu den Worten, die ich seiner Tochter zuspreche. ‘Warum musst du gehen?" frag ich. "Es muss sein!" sagt sie rasch und ehrlich. "Es ist ein erster Schritt. Alles wird gut gehen. Wir werden uns wieder sehen!" - "Und ich werde im Gebet an dich denken": so beruhige ich sie und umarme sie. Dann Segen und nochmals Umarmung.

Zweite Episode. Die Sekretärin führt mich zu einer anderen Dame, die ich noch nie gesehen habe. Diese hat ein Kerzlein in der Hand, kann es aber nicht anzünden, weil man jetzt die Kirche schliesst. Die Sekretärin sagt aber zu ihr: "Erzähl es dem Pater!". Ich nehme Platz auf der vordersten Bank ganz rechts. Dort sitzt auch ein neunjähriges Mädchen mit grossen Augen und schaut mich an. "Ist das Ihre Enkelin?" frage ich. - "Sie gehört nicht mir, ich habe eine andere" lautet die Antwort. So sage ich denn zu diesem Mädchen: "Warte einen Augenblick dort drüben, auf der anderen Seite; ich komme dann zu dir." So entfernt sie sich und schaut ständig mit ihren grossen Augen herüber.

Die Dame fährt nun weiter: "Mein ältester Sohn ist abgereist mit anderen Leuten auf einem Schiff, ganz unerwartet. Er möchte Kuba verlassen, heimlich. Ich habe keine Nachricht von ihm." Sie beginnt zu weinen. Ich verstehe. Auch mir kamen die Tränen. "Es kann ihm etwas passieren!" schluchzt sie. Er hat ein Kind mit seiner Mutter hier gelassen. "Er hat ein grosses Risiko auf sich genommen." - "Sie müssen keine Angst haben!" sag ich beschwichtigend. "Wir wollen zur Madonna beten, dass alles gut herauskommt und dass Sie gute Nachricht erhalten. Geben Sie mir die Kerze. Morgen werde ich sie selber anzünden und in Ihrem Namen der Madonna spenden. Gehen Sie nun in Frieden, und Gott segne Sie. Wir werden wieder miteinander reden". - "Ja, Padre" antwortete sie.

Heute in der Früh, um 5 Uhr, zündete ich die Kerze an. Nie zuvor hatte ich mit solcher Innbrunst eine Kerze angezündet wie diesmal, als ich es tat im Namen der Mutter für ihren Sohn auf hoher See. Es ist nicht nur ihr Anliegen, sondern auch meines und so vieler Mütter.

 Dritte Episode. "Wie heissest du?" frage ich den Buben. - "Osvalito." Wer ist da mit dir?" - "Mein Schulkamerad Eddy!" - "Zu dieser Stunde? So spät! Habt ihr keine Angst? Wo wohnt ihr?’’ - "In Sierra Caballos....aber hier ist es schön!" Die beiden sind ohne Begleitung über den Fluss hierher gekommen. Sie haben Mut. Ich denke an den zwölfjährigen Jesus in Jerusalem. "Wartet einen Augenblick. Ich hol euch ein Büchlein (einen Katechismus). Seid ihr getauft? Habt ihr einen Paten und eine Patin? - "Ich weiss es nicht" antwortet Osvalito. Darauf ich: "Zeigt dieses Büchlein eurer Mutter und fragt sie. Nun wollen wir miteinander beten und ich werde euch segnen. Während ich bete, lauschen sie aufmerksam, um zu verstehen, was ich spreche und mit wem ich so rede: "Vater unser….Heilige Maria…" Dann mein Segen, und sie gehen. Draussen ist es schon dunkel. Ich winke nochmals zum Abschied und beide winken fröhlich über die Strasse zurück. Darauf mache ich mich an den Herd und wärme mein mageres Nachtessen, während ich denke: " …nicht von Brot allein". Bevor ich einschlafe erinnere ich mich an das Geschehene. Diese drei Episoden schweben mir ständig vor; um sie loszuwerden schreibe ich sie auf. Es sind typische Ereignisse, wie sie immer wieder vorkommen: Sorge, Angst, Leiden und Hoffnung...kubanische Probleme.

Heute bin ich früh morgens um 5 Uhr erwacht. Wieder gingen mir die drei Ereignisse von gestern durch den Kopf: Margherita, Marianella und die beiden jungen Abenteurer Osvaldo und Eddy. Ich kann sie nicht vergessen. Ich habe sie alle in mein Herz geschlossen. Dann erinnere ich mich: "Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen …Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, wird nicht hineinkommen."

Der heilige Alfons nannte Jesus verrückt aus Liebe. Kuba und die Welt warten auf das Anbrechen eines neuen Tages mit Licht, Freude, Hoffnung und Frieden.

Mit besten Wünschen an Sie und alle im neuen Jahr.

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Vizeprovinz San Salvador.
IV. Jugendtreffen der Redemptoristen.
Rodolfo Garcia, C.Ss.R.

 Vom 8. bis 12. Januar dauerte das Jugendtreffen, das die Redemptoristen in Nicaragua für die Jugend aus den Ländern Mittelamerikas organisiert hatten. Das Thema lautete: Zum Leben berufen. Ziel des Treffen war es, auf die Jungen zu hören, ihr Wachsen im Glauben wahrzunehmen und der Jugendseesorge neue Impulse zu geben. Es ist eine Herausforderung mit Jungen zu arbeiten, auch in Mittelamerika. Junge Menschen wollen Christus so nachfolgen wie es zu jungen Christen passt im Stil der Redemptoristen. Diese tief gläubigen und dynamischen jungen Männer und Frauen machten das Treffen zu einem Fest und zu einer Begegnung mit dem Herrn.

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TÄTIGKEITEN DER GENERALLEITUNG

Rom, Italien
Ausserordentliche Sitzung im Generalat
Generalrat
Dezember 2006

Mindestens viermal im Jahr hält die Generalleitung eine "ausserordentliche, zweiwöchige Sitzung ab. Diese besonderen Versammlungen unterscheiden sich von den sogenannten gewöhnlichen Zusammenkünften, die jeden Dienstag unter dem Namen consulta stattfinden, sofern genug Stoff und Leute da sind. Es gibt Dinge, die nur in Anwesenheit aller sieben Mitglieder behandelt werden können: so die Visitationsberichte, finanzielle Angelegenheiten und gewisse Personenprobleme. Wenn es um Finanzen geht, muss der Generalökonom anwesend sein. Da die Generalräte viel auf Visitationen unterwegs sind, werden diese ausserordentlichen Sitzungen sehr wichtig für den Gedankenaustausch über die Situation der Mitbrüder und der Einheiten rings um die Erde sowie über die Arbeit der Generalsekretariate.

Die letzte ausserordentliche Sitzung fand vom 11. bis 21. Dezember 2006 statt. Weil viele Geschäfte zu behandeln waren, geben wir hier nur eine Übersicht. Angaben über die Arbeit der Generalleitung und der Sekretariate kann man auch finden in den Officialia, bei SCALA und auf den Webseiten der betreffenden Sekretariate unter www.cssr.com. Wir empfehlen, auch diese Informationsquellen zu benützen.

Pater General bat den Generalrat, an der Dezembersitzung vor allem drei Gebieten Aufmerksamkeit zu schenken.

1) Auswertung der Visitationen in den Einheiten Karibik (englischer Sprache), Baltimore, Extra Patriam, Denver, Richmond sowie des Treffens der Höheren Oberen dieser Einheiten mit dem Pater General und den Visitatoren. Die Berichte wurden besprochen und Empfehlungen gemacht für den Brief des Generaloberen mit dem Schlussbericht, der an die Einheiten zu senden ist.
2) Analyse der Ergebnisse aus den Regionalversammlungen 2006 (Mitte Sexennium) mit den Höheren Oberen der Einheiten in den Regionen Nordamerika, Europa Nord, Europa Süd, Asien-Ozeanien, Afrika. Die afrikanische Regionalversammlung, die vom 26. November bis 5. Dezember in Ibadan, Nigeria, stattfand, setzte zu einer engeren Verbundenheit der Redemptoristen auf diesem Kontinent durch Zusammenarbeit in der Ausbildung und Solidarität in wirtschaftlichen Angelegenheiten an.

3) Erste Überlegungen zur Vorbereitung des XXIV. Generalkapitels im Jahr 2009.

Die Generalräte, die ja die verschiedenen Generalsekretariate zu leiten haben, legten ihre Berichte vor.

Pater Serafino Fiore schlug vor, mit Redemptoristen aus allen Weltteilen ein Symposium über Jugend- und Berufepastoral abzuhalten, um abzuklären, wie die Kongregation sich besser für die Jugend engagieren kann. Einige Konsultoren waren der Meinung, dass regionale Treffen sich zu diesem Zweck besser eignen. Das Sekretariat wird weiter suchen und der Generalleitung ein genaueres Projekt vorlegen.

Pater Athanase Nsiamina berichtete über die Arbeit des Sekretariates für Evangelisierung. Das Sekretariat hat unter www.cssr.com eine Webseite eingerichtet. Die Mitglieder befassen sich mit zwei Vorschlägen: der eine betrifft die Bildung internationaler Kommunitäten, was zusammen mit der Kommission für Neustrukturierung zu bereinigen ist; der andere betrifft die Bildung eines Institutes für Evangelisierung, was am letzten Generalkapitel vorgeschlagen wurde. Offen ist immer noch die Frage, ob dieses Institut eine ständige Einrichtung mit festem Standort oder ein bewegliches System von Kursen sein soll. Beides wird weiterhin erörtert und soll wieder an der ausserordentlichen Sitzung vom September besprochen werden.

Pater Jacek Dembek berichtete über die Arbeit des Sekretariates für die Ausbildung. Er meldete, dass Pater Luis Alberto Roberto Roballo, einst Provinzial in Bogotá und neuestens Präsident der FUSA (Fundación Universitaria San Alfonso) ab Januar 2007 ständiger Mitarbeiter hier in Rom im Generalsekretariat für die Ausbildung sein wird. Er redete von einem Kurs für Ausbilder, der zum Teil auf Internet zu haben wäre, und sprach über geplante Zusammenarbeit mit der Alfonsianischen Akademie und dem Historischen Institut im Rahmen dieser Kurse für Ausbilder.

Pater Enrique López legte den Plan des Sekretariates für die Brüder vor, im nächsten Jahr besonders den Sinn des gottgeweihten Lebens zu betonen und darüber nachzudenken.

Pater Raymond Douziech brachte den Plan einer ständigen Kommission für Moraltheologie zur Diskussion. Das ist ein Echo aus dem letzten Treffen der Moraltheologen C.Ss.R., das im Juli in Bogotá stattfand. Pater Douziech ist nun gebeten, den Vorschlag zu präzisieren und an der Sitzung des Generalrates im März 2007 vorzulegen.

Pater Joseph Dorcey erzählte über seine Reise im Norden zur Errichtung der neuen Region St. Gerard, zu der die Kommunitäten in Russland und Kasachstan gehören.

Pater José Vidigal, Direktor des Colleggio Maggiore, berichtete über die Redemptoristen aus aller Welt, die in Rom an Hochschulen Theologie oder Philosophie, Kirchenrecht, Kirchengeschichte ... studieren.

Pater Generalökonom Patrick O´Keeffe gab Rechenschaft über das Rechnungsjahr 2006 und legte die neuen Budgets für 2007 vor; gemeint sind die Budgets für die Generalleitung, die Kommunität Sant’Alfonso, die Alfonsianische Akademie, das Generalarchiv und das Historische Institut. Bereinigt wurden auch die Gesuche um Unterstützung aus dem Solidaritätsfonds.

Pater Félix Catalá informierte über die Arbeit des Zentrums für Spiritualität.

Der Rat bereinigte auch das Programm der Visitationen und den gesamten Terminkalender für 2007. Näheres darüber sieht man auf den Scrollers der Webseite www.cssr.com. Der Terminkalender 2007 befindet sich auch auf dieser Webseite unter dem Menu Neueste Nachrichten ( > Aktivitäten der Generalleitung).

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REDEMPTORISTEN IN DEN NACHRICHTEN

Kanada
Neuer Erzbischof für Alberta, Kanada
Vom: Western Canadian Reporter

Seinem Orden und seinen Vorfahren treu, hat Erzbischof Gerard Pettipas einen Wahlspruch und ein Wappen gewählt.

"Diese sollten den Redemptoristen und meinen akadischen Wurzeln entsprechen" sagte Pettipas, als er höchst feierlich am 25. Januar in Grande Prairie zum Erzbischof von Grouard-McLennan geweiht und in sein Amtgesetzt werden sollte.

Pettipas hatte nie daran gedacht, dass er einst Bischof würde und ganz allein einen Wahlspruch wählen müsste.

Er wählte: "Voluntas Dei Sanctificatio Vestra," - "Das ist es, was Gott will: eure Heiligung" oder "Das ist der Wille Gottes, eure Heiligung".

"Diese Worte sind aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher. Als ich aufgefordert wurde, das Motto und das Wappen zu wählen, sprach ich mit jemandem in Rom. Ich wünschte mir etwas über Heiligung, weil es im Leben um das geht." sagte Pettipas.

Geistlicher Begleiter

"Wenn ich überlege, in welche Richtung mein Leben gehen soll und wohin ich als Verantwortlicher die Gläubigen begleiten soll, dann ist das Ziel die Heiligung."

Pettipas folgte den Worten des heiligen Alfons - des Ordensgründers - der sagte, wenn man Redemptorist werden wolle, müsse man heilig werden wollen.

"Das will ich. Wenn ich mir Gedanken mache über meine Aufgabe in der Kirche, über die Leute in Grande Prairie und die Ureinwohner, dann möchte ich, dass sie heilig seien. Das wünsche ich auch für die Geschiedenen und die Getrennten. Ich sage ihnen, dass verheiratet sein heisst heilig sein".

"Wer an seinem Arbeitsplatz ist und sich fragt, was er als Christ zu tun habe, soll heilig sein. Und wir sollten anderen helfen, auch eilig zu sein".

Pater Mike Brehl, Oberer der Ordensprovinz Edmonton-Toronto, sagte, dass das Motto aus der Bibel zu seinem alten Freund passt.

"Gerry war stets ein Mann des Gebetes und betrachtete die Heiligkeit als einen wichtigen Bestandteil priesterlichen Wirkens. Das heisst: anderen helfen, in Heiligkeit zu wachsen durch Gebet, Sakramente, namentlich das Sakrament der Versöhnung. Er ist bekannt als wunderbarer Beichtvater".

Ausstrahlung

Brehl kennt Pettipas seit dreissig Jahren. Sie trafen sich 1974, bevor sie zu Priestern geweiht waren. Pettipas war damals Redemptorist, Student in Toronto und verantwortlich für Berufepastoral. Sie wurden gute Freunde. Brehl wollte Priester werden, wusste damals aber noch nicht, ob er Redemptorist werden sollte. Dann fand er in Pettipas einen geistigen Begleiter.

"Pettipas hat sich an der Universität in Spiritualität spezialisiert und den akademischen Grad "master's degree in spirituality" erlangt. Er wollte eine Art Katalysator sein, der anderen helfen könnte, jenes Verhältnis zu Gott zu vertiefen, worin die Heiligkeit besteht. Das war immer eine Dimension seines Wirkens als Priester und Redemptorist" meinte Brehl.

"Wir sind alle zur Heiligkeit berufen ob Mann oder Frau oder Kind, gebildet oder ungebildet, reich oder arm. Heiligkeit ist nicht für Priester und Nonnen reserviert. Pater Gerry wollte das immer den Leuten klar machen."

Brehl sagt, Pettipas gehöre zu den bereitwilligsten Menschen, die er je getroffen habe: er setze seine Liebe zu den Menschen in Taten um.

"Er ist sicher an einem Kirchentor zu finden, wenn man ihn sucht. Er ist so bereitwillig wie nur möglich; das merken die Leute und spüren, dass man auf ihn zugehen kann und dass er Verständnis hat."

"Wenn du jemandem begegnest, mit dem du über dein Leben sprechen kannst, könnt ihr gute Freunde werden." So Brehl.

Ich fragte mich, wo ich mein Priesterleben am besten entfalten könne. Da entdeckte ich in Gerry und dank ihm auch in anderen Redemptoristen, wie man ein gutes, heiliges Christenleben führen kann" sagte er.

"Gnade besteht darin, dass wir die Gegenwart und Macht Gottes in unserem Leben erfahren. Wenn uns jemand schweres Leid zugefügt hat, ist wirkliches menschliches Verzeihen unmöglich ohne Gottes Hilfe und Gegenwart. Gott schafft an unserer Stelle und mit uns, was wir allein nicht können. Gerry ist vorbildlich im Verzeihen."

Pettipas sagt, die Kirchentüre sei immer offen, wenn jemand wegen vergangenen oder gegenwärtigen Irrwegen in Not ist.

"Sprich mit uns über dein Verlangen heilig zu werden. Davon lässt die Welt kaum etwas hören. Ich muss an dem festhalten, was ich laut Evangelium für wahr halte und für mich zutreffend erachte. Irgendwo passt hier das Wort Gnade. Ich muss gnadenhaft sein", sagte er.

"Heiligkeit ist es auch, jemandem zu verzeihen, der dir geschadet hat, wie Papst Johannes Paul II. seinem Mörder verziehen hat. Wenn ich das kann, und meinen Widersachern höflich und achtungsvoll begegne, könnte das Heiligkeit sein."

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BILDERGALERIE (nur online)

1.  Neuestes Bild der Klerikerstudenten der Vizeprovinz Manaus mit ihrem Vizeprovinzial. Sie studieren in Fortaleza, im Nordwesten Brasiliens

 von links nach rechts: P.Cleverton Márcio - Manaus; P. André Andrade - Coari; Br. Bosco Rodrigues - Santa Izabel do Rio Negro; P. Seni Santos - Manaus; P. Manuel Soares (Vizeprovinzial); P.Marino - Manacapuru; P. Raimundo Elson - Codajás; F. Amarildo - Porto Valte(Acre); Br. Marcos Antônio - Santa Izabel do Rio Negro. (nicht auf der Foto: Br. Igson -  von Coari in Manaus.)

2.  In Bratislava fand ein Seminar über die Berufung des Redemptoristenbruders statt. Die Mitbrüder beisammen zum Gruppenbild.

3.  Ankunft der Redemptoristen aus Lima zur Mission in Iquitos, Peru, und weiteren Missionen in diesem Gebiet.

4.  Das IV. Jugendtreffen für Mittelamerika versammelte im Januar in Nikaragua die Jugend aus den Pfarreien der Redemptoristen der Vizeprovinz San Salvador. Die Leitung hatte Pater Rodolfo Garcia, C.Ss.R.

5.  Sr. Hildegard Magdalen Pleva, OSsR, Kommunität der Redemptoristinnen in Esopus, New York, USA, war verheiratet, bevor sie ins Kloster eintrat. Hier ist sie mit ihrem jüngsten Grosskind Benjamin.

6.  All die "adoptierten Tanten" des Grosskindes Benjamin sind hier im Bild mit Sr. Hildegard im Kloster der Redemptoristinnen von Esopus, New York, USA.

7.  Erzbischof Gerard Pettipas erholt sich einen Augenblick am Tag seiner Weihe und Amtseinsetzung.

8.  Die päpstliche Urkunde der Ernennung des Erzbischofs Pettipas, die beim Gottesdienst der Amtseinsetzung verlesen wurde.

9.  Die neuen Bücher "Bíblia Sagrada de Aparecida" (Bibel auf Portugiesisch), von Pater José Vidigal neu übersetzt, und "Your Servant for Jesus´sake" mit Artikeln über das Wirken des Bischofs Kevin Dowling.

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WEBSEITEN IM BRENNPUNKT

Die Provinz Rio de Janeiro hat ihre Webseite neu gestaltet:
http://www.provinciadorio.org.br/

Im letzten Monat führten wir Sie zum Blog von Pater Felix Catala über redemptoristische Spiritualität. Es sind noch andere Redemptoristen, die zu Blog einladen! Namentlich die drei folgenden:

http://scalando.zoomblog.com spanisch

http://MonasticMusingsOSsR.blogspot.com englisch

http://amadopicardal.blogspot.com/ englisch

Senden Sie uns Angaben über Ihr Blog!
Vergessen Sie nicht, dass auch cssr.com über ein "blog spot" in den sieben Sprachen verfügt, wo Sie Ihre Gedanken und Einfälle über redemptoristische Angelegenheiten einbringen können: Gehen Sie zu www.cssr.com Menu. Klick auf Neueste Nachrichten und dann auf Blog C.Ss.R.

Die Limerick Youth Conference hat ein Video auf YouTube zur Werbung für das Jugendtreffen im Sommer.
http://www.youtube.com/watch?v=2H0dp4ew_lQ&eurl=

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LEBENSWENDEN

Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Die vollständige Liste können Sie besuchen auf Officialia site

Zeitliche Profess:
Joseph Nashin Burtin, Region Karibik, 1. August 2006
Augustine Kreingkrai Multree, Vizeprovinz Bangkok, 22. Dezember 2006
Ender Wilmer Jaimes Carrillo, Vizeprovinz Caracas, 5. Januar 2007
Tonis José Jiménez Villanueva, Vizeprovinz Caracas, 5. Januar 2007
José Miguel Alza Camacho, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Juan Jainover Beltrán Ariaz, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Daniel Lizararo Durán, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
José Joaquín Carreño Remolina, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Jairo Moisés Chingal Palacios, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Alexander Guerrero Camacho, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Edilson Maximiliano Martínez Ávila, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Darío de Jesús Mejía Meza, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Rigoberto Ramírez Narváez, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Adrián Ernesto Rojas Chiquillo, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Luis Daniel Ruiz Rojas, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Fredy Alexander Tapias Barrera, Provinz Bogotá, 5. Januar 2007
Ricardo Alexandre Ferreira, Provinz Rio de Janeiro, 6. Januar 2007
Edson Alves da Costa, Provinz Rio de Janeiro, 6. Januar 2007
Raoni Urban Neto, Provinz Rio de Janeiro, 6. Januar 2007
Elizardo Família D´oleo, Provinz San Juan, 14. Januar 2007
Welington Galván Castillo, Provinz San Juan, 14. Januar 2007
Iracildo Braga Barros, Vizeprovinz Fortaleza, 15. Januar 2007
Oleandro De Oliveira Pessoa, Vizeprovinz Fortaleza, 15.Januar 2007
Edilei Rosa Silva, Provinz Campo Grande, 21. Januar 2007

Ewige Profess:
Fábio Evaristo Resende Silva, Provinz São Paulo, 10. November 2006
Cláudio Aparecido Teixeira, Provinz São Paulo, 18. November 2006
Konradus Doni Kelen, Provinz Indonesia, 1.Dezember 2006
Laurensius Lino Maran, Provinz Indonesia, 1. Dezember 2006
Tyrone Anthony Sam, Provinz South Africa, 17. Dezember 2006

Priesterweihen:
Aldo Williams Escobar Sejas, Provinz Buenos Aires, 10. Dezember 2006
Radamés Antônio Centenaro, Provinz Porto Alegre, 17. Dezember 2006
Vincenzo La Mendola, Provinz Rome, 28. Dezember 2006

Errichtung eines Hauses:
St. Peter Claver in der Stadt Otukpo, Benue State, Nigeria, wurde am 23. Januar 2007 kanonisch errichtet.

Unsere Verstorbenen:
Br. Gérard Neu, 76, Provinz Strassburg, 15. Dezember 2006
P. Cyrille Martel, 88, Provinz Saint-Anne de Beaupré, 26. Dezember 2006
P. John Joseph Kiwus, 70, Provinz Baltimore, 27. Dezember 2006
P. Richard Paré, 69, Vizeprovinz Tôkyô, 29. Dezember 2006
P. John Anthony Cavanaugh, 89, Vizeprovinz Richmond, 1. Januar 2007
Br. Giuseppe (Stanislao) Fava, 89, Provinz Neapel, 18. Januar 2007
P. John Francis Corkery, 88, Provinz Edmonton-Toronto, 23. Januar 2007
P. Calixte Bérubé, 92, Provinz Saint-Anne de Beaupré, 24. Januar 2007
P. Martin Benzerath, 89, Provinz Strassburg, 25. Januar 2007
P. Joachim Nguyen Dinh, 88, Provinz Vietnam, 28. Januar 2007

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