| S C A L A |
Wo dein Herz, da dein Reichtum.
|
| Info-Service der Redemptoristen | Nummer 34 |
Rom, Italien
16. Februar 2008
Klicken Sie hier, um SCALA über RSS zu erhalten
NACHRICHTEN VON DEN PROVINZEN
Polen: Radio Maryja erhält einen Preis vom Ordinariat der Armee.
Spanien & Haiti: Zusammenarbeit führt zum Bau einer Schule
REDEMPTORISTEN IN DEN NACHRICHTEN
Redemptoristen in Vietnam erklären einen besonderen Weihnachtsgottesdienst.
Spannung zwischen Kirche und Staat in Vietnam wegen einem Grundstück
Eigentum der Redemptoristen wird Gegenstand der Auseinandersetzung.
Der Liegenschaftenstreit in Vietnam wird heftiger.
Redemptoristen in Kanada retten den Glauben der Slawen.
VATIKAN UND REDEMPTORISTEN
Redemptorist wird Consultor in der Kongregation für den Klerus
Der Hl. Vater restrukturiert die griechisch katholische Kirche in der Slowakei
VITA APOSTOLICA
Pater Catalá ist weit weg von Rom. Er liefert im nächsten Monat wieder einen Beitrag.
BEKANNTMACHUNG:
Berichtigung
BERICHTE AUS DEN SEKRETARIATEN:
Treffen der Brüder Lateinamerikas in La Plata, Argentinien
Statistik der Redemptoristenbrüder im September 2007
Brief aus dem Generalsekretariat für die Brüder an die Kongregation
BILDERGALERIE
Fotos von Redemptoristen aus aller Welt.
MEDIEN IM BRENNPUNKT:
Video vom Besuch ad limina der griechisch katholischen Bischöfe aus der Ukraine.
LEBENSWENDEN:
Professfeiern, Priesterweihen, Jubiläen, Unsere Verstorbenen, Wahlergebnisse
In dieser Nummer bringen wir vier Artikel über die Redemptoristen in Vietnam. Einer schildert, wie man auf freundliche Weise Mitmenschen zum Verständnis der Eucharistiefeier führt. Die drei anderen berichten über die aktuellen kämpferischen Ereignisse zwischen Kirche und Staat in Vietnam im Zusammenhang mit Liegenschaften. Die Situation entwickelt sich rasch. Die drei Artikel beschreiben die Rolle der Redemptoristen in diesem Kampf.
Pater General schrieb an den Provinzial von Vietnam: "Redemptoristen in aller Welt verfolgen mit Sorge und Anteilnahme den Kampf um Gerechtigkeit in Hanoi. Wir sind gerührt vom mutigen Glauben so vieler Mitbrüder und Gläubigen. Nur der Glaube gibt solchen Mut gegen Unrecht und Unterdrückung. Jeden Tag denken wir an Hanoi, wenn wir in der Kurie miteinander beten. Wir schenken Ihnen volle Unterstützung.
...In seiner neuesten Enzyklika versichert uns Papst Benedikt XVI.: 'Nur Gott kann Gerechtigkeit durchsetzen. Und der Glaube gibt uns die Sicherheit, dass er es auch tut.' (Spe Salvi, 44). So hoffen wir, dass der Herr den Schrei nach Gerechtigkeit in Hanoi mit seiner rettenden Hilfe beantwortet."
Wir wollen in unseren Gebeten weiterhin an unsere Mitbrüder in Vietnam denken.
Gnade und Erlösung für alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.
Polen
Radio Maryja durch Militär-Ordinariat geehrt
Dariusz Drążek C.Ss.R.
Jedes Jahr verleiht das Ordinariat der polnischen Armee die Medaille "MILITO PRO CHRISTO" an Personen oder Institutionen, die sich durch ihren Einsatz für die höchsten Werte der Polnischen Republik, durch Einstehen für die Wahrheit und durch Unterstützung der Feldgeistlichen ausgezeichnet haben.
Am 5. Januar verkündete der zuständige Ordinarius, Bischof Tadeus Płoski, dass Radio Maryja, TRWAM Television und die Zeitschrift NASZ DZIENNIK die Auszeichnung erhalten, und zwar
- für stete, kompromisslose Verteidigung der Wahrheit;
- für Stärkung polnischer Eigenart in der Heimat und im Ausland;
- für Liebe zum polnischen Ethos in Hochachtung der Menschen anderer Nationen;
- für zuverlässige religiöse und geschichtliche Bildungsarbeit;
- für Förderung von Kultur und Frömmigkeit;
- für Erinnerung an vergessene grosse polnische Vorbilder;
- für Schilderung der Schönheit und Güte der katholischen Kirche einst und heute;
- für schöpferische Förderung polnischer Talente zum Wohl der Gemeinschaft;
- für Entwicklung des geistlichen und intellektuellen Potenzials unter der Jugend durch entsprechende spezielle Sendungen;
- für Medienprogramme, die zum Austausch über wichtige Anliegen der Gesellschaft dienen;
- für Stärkung des Verantwortungsbewusstseins gegenüber den Betagten, Kranken, Leidenden;
- für systematische Verbreitung der Verlautbarungen des Papstes Johannes Paul II.;
- für Förderung von Kultur und Tradition in der polnischen Armee (religiöse und patriotische Lieder, Dichtung, Anerkennung für die Helden des Kampfes für die Unabhängigkeit Polens);
- für Ausstrahlung der Reden des Feldbischofs an nationalen Gedenkfeiern (3. Mai und 1. November - life Übertragung der Hl. Messe über Radio und TRWAM Television);
- für zuverlässige Informationen über das Wirken der Feldgeistlichen;
- für Ehrlichkeit allen Leuten guten Willens gegenüber;
- für Förderung geistlicher Lesung; Einführung in wichtige Werke christlicher Kultur;
- für Schilderung jener schöpferischen Eigenart der polnischen Provinz, die in den Medien kaum gezeigt wird;
- für konsequentes Beten für die Verfolger der Kirche;
- für Förderung kindlicher Liebe zur Gottesmutter, Königin Polens.
Während der Feier in der Kathedrale in Warschau, als Radio Maryja, TV TRWAM und die Zeitung "Nasz Dziennik" den Preis "MILITO PRO CHRISTO" erhielten, wurden der Kardinal Primas von Polen Jozef Glemp und das Amt für Landesverteidigung mit dem Diplom BENE MERENTI" ausgezeichnet.
Kardinal Jozef Glemp erhielt diese Anerkennung für seine glaubwürdige Verteidigung katholischer Werte gegen ständige Angriffe gegen die katholische Kirche in Polen, für seinen Einsatz zu Gunsten der Armen, Behinderten, Arbeitslosen und der vielen Ausgewanderten in aller Welt.
Das Amt für Landesverteidigung wurde geehrt für seine Verdienste im Dienst unseres Landes. Wir denken an das tragische Ereignis in Bagdad im Oktober, als ein Konvoi mit dem polnischen Botschafter, General Edward Pietrzyk, angegriffen wurde, und Leutnant Orzechowski das Leben verlor. Um diesen zu ehren wurde ihm posthum die Medaille "Milito pro Christo" verliehen.
Anwesend waren der päpstliche Nuntius, Erzbischof Jozef Kowalczyk, der Warschauer Metropolit Erzbischof Kazimierz Nycz, der Bischof des Erzbistums Slawoj Leszek Glodz und hohe Beamte der Regierung, Soldaten, viele Gläubige aus Warschau sowie Benützer von Radio und Fernsehen.
Haiti-Spanien
Die Redemptoristen von Haiti und 'Acoger y Compartir"
(Empfang- und Austauschvereinigung)
Alberto de Mingo C.Ss.R
Vorbemerkung: Klicken Sie bitte auf die angegebenen Links, die zu den entsprechenden Fotos führen.
Im Jahr 2007 kam eine ganz besondere Zusammenarbeit zu Stande zwischen den Redemptoristen von Haiti und dem von spanischen Redemptoristen geleiteten Unternehmen 'Acoger y Compartir" (Empfang- und Austausch).
Das Hauptprojekt proyecto principal bestand in der Gründung einer Primarschule in Fonfrède, einem Dorf im Süden der Insel. Die Schule hat bereits 4 Schulzimmer dank der Unterstützung aus der Herz Jesu Pfarrei in Welland, Kanada; man hat vor, für 90 000 Euro noch 12 weitere Schulzimmer zu bauen.
Mit dem Geld aus Sammelaktionen der Vereinigung geht der Neubau rasch voran und wird im Sommer fertig gestellt. Das alles dank dem Einsatz der Redemptoristen P. Jean Claudel und Gladimir Gerard. P. General eröffnete und segnete das Schulgebäude am 25. August bei seinem Besuch in der Vizeprovinz.
Ferner werden Brunnen gegraben. Im Jahr 2006 finanzierte die Vereinigung 4 Brunnen im Gebiet von Fonfrède und Chateau. Eine fünfte Bohrung Un quinto pozo ist noch nicht fertig, weil die Arbeiter auf Felsen stiessen. Inzwischen ist es gelungen, trotz allem zur Wasserader zu gelangen.
Man arbeitet auch zusammen im Betrieb eines Notspitals in Chateau, aber einwandfreies Wasser ist notwendig für die Gesundheit der Bevölkerung und den Betrieb der Schule. Zur Zeit hilft eine namhafte spanische Firma. Die Redemptoristen P. Lavaud Christophe und Pred Nixon haben mit Fachleuten vom Ort einen Plan ausgearbeitet.
Drei spanische Lehrer, freiwillige Helfer in der Vereinigung, haben im Sommer jungen Leuten von Fonfrède Spanisch-Unterricht erteilt. Dabei geschah experiencia enriquecedora , ein wunderbarer Austausch zwischen spanischen Lehrern und einheimischen Schülern unserer Pfarrei.
Einen wichtigen, karitativen Beitrag leistet die Vereinigung jedes Jahr durch envío anual de un contenedor con ropas einen Container voll Kleider, Arzneimittel und Schulmaterial für Pfarreien in Haiti. Das bewirkt brüderliche Verbundenheit auf beiden Seiten des Atlantiks. Die spanischen Pfarreien der Redemptoristen, die mitmachen, sind: Heiligster Erlöser (Madrid), Heilige Apostel, Las Lomas (Madrid) und Immerwährende Hilfe, Zaragoza.
P. Lavaud sandte von Chateau aus für den Advent folgende Mitteilung:
"Hier in Haiti fehlt den Leuten vieles, trotz der Hilfe aus den Vereinigten Staaten, denn die Leute haben kein Geld, um es zu beschaffen, namentlich auf dem Land wie hier in Chateau, wo sie keine Arbeit finden.
In Chateau haben wir etwas zur Verteilung der gesandten Güter organisiert mit den Gruppen unserer Kapellen und unseres Pfarreizentrums und mit dem Technischen Büro von Chateau. Ein Altardiener fährt mit seinem Rad ständig hin und her, von der Schule zu Leuten und zurück. Die Lehrer machen mit und wollen noch andere Buben der Reihe nach zur Verfügung stellen. Ich denke, dass Ihre Sendung an Kleidern und anderen Dingen sehr wichtig ist...'
Der neue Pfarrer von Fonfrède, ein Mitbruder, P. Daniel Félix hat vor Weihnachten ebenfalls ein Wort geschickt, um zu danken für das Schulmaterial, das der Pfarreischule geschenkt worden war. "Alle Lehrer und Schüler freuen sich daran. Die ganze Gemeinde Fonfrède ist der Vereinigung dankbar für die im Dorf ausgeführten Projekte".
Die Vereinigung wird im Jahr 2008 weiter mit diesen Mitbrüdern von Haiti zusammenarbeiten, die durch ihre Hingabe dem Land und den bedürftigsten Mitmenschen in Lateinamerika Hoffnung geben. Wir erwarten mit Spannung die Ausführung weiterer Projekte, Vergrösserung der Schule in Port-Au-Prince und Bau von 21 Zisternen, um Wasser zu den Dörfern in der Umgebung von Chateau zu leiten.
REDEMPTORISTEN IN DEN NACHRICHTEN
Vietnam
Redemptoristen feiern Weihnachtsgottesdienst für Nichtkatholiken
UCAN
Vorbemerkung: Hier geht es um schöpferische Pastoral: Der Sinn der katholischen Messfeier wird Andersgläubigen erklärt, und so wird Interesse für den katholischen Glauben geweckt.
HO CHI MINH CITY, Vietnam (UCAN): Leute, die nicht katholisch sind, werden von den Redemptoristen zum Weihnachtsgottesdienst eingeladen.
Zweiunddreissig Nichtkatholiken kamen mit achtzig Katholiken am Abend des 20. Dezember in die Kapelle des Redemptoristenklosters in Ho Chi Minh City (früher Saigon genannt) 1,710 Kilometer südlich von Ha Noi. Die Patres Joseph Le Quang Uy und Paul Ngo Van Phi standen dieser Eucharistiefeier vor.
Pater Uy, 49 Jahre alt, sagte dem Reporter von UCA News, dass viele Anhänger anderer religiöser Traditionen gern an Weihnachten in die Kirche kämen, aber befürchten, sie könnten entdeckt und abgewiesen werden.
"Wir feiern diesen Weihnachtsgottesdienst als besonderes Weihnachtsgeschenk an die Nichtkatholiken" sagte er und erklärte, er könne diese spezielle Feier nicht durchführen am 25. Dezember, weil er dann mit den Gottesdiensten voll beschäftigt sei.
Pater Uy begrüsste die Versammelten mit den Worten: "Katholiken und Andere sind Brüder und Schwestern in einer Familie."
Dieser Gottesdienst dauert zweieinhalb Stunden. Pater Uy erklärte den Sinn der Eucharistiefeier, das Credo, das Gloria, sowie die Wörter "Amen" und "Alleluja." Er spielte auch Gitarre und lehrte die Anwesenden, den Psalm singen.
Zum Schluss sangen sie das Lied Va con tim da vui tro lai (und das Herz ist wieder froh). Sie übergaben dem Pater Geschenke, die für ein von der Kirche geführtes Lepraspital in der Provinz Lam Dong bestimmt waren.
Nach der Feier schenkte Pater Uy den Nichtkatholiken Weihnachtskarten und diese boten Gebäck und Süssigkeiten an.
My Ngoc sagte zu UCA News nach der Messe, "sie freue sich sehr, zum ersten Mal offiziell an der Weihnachtsmesse der Katholiken in ihrer Kapelle teilgenommen zu haben." Sie sagte, es sei ihr klar geworden, dass Weihnachtsfeiern nicht nur für Christen seien, sondern auch für Menschen, die sich wie sie zu keinem Glauben bekennen.
Die Studentin Ngoc, 24, sagte "Katholiken achten und lieben Menschen, die nicht katholisch sind, wenn sie uns zu ihren Weihnachtsfeiern einladen." Ihre katholischen Freunde hatten sie zur Messe eingeladen. Früher kam sie mit ihren Freundinnen in den Weihnachtsgottesdienst, aber sie war in Verlegenheit und fürchtete, sie könnte hinausgeschickt werden.
Die Nichtkatholikin Nguyen Hiep Thuy nahm mit ihrem Freund an der Feier teil. Sie sagte zu UCA News, "Ich freue mich, dass der katholische Priester und andere Katholiken mir während der Messe die Hand reichten und Frieden wünschten." Ihre erste Weihnachtsmesse in einer Kapelle habe sie beeindruckt, sagte sie.
Die Studentin bekannte, sie habe eigentlich nicht kommen wollen, weil sie nicht wusste, wie sie sich beim Gottesdienst verhalten sollte. Aber ihr Freund habe sie eingeladen. "Ich bin gerührt und werde gelegentlich gern wieder in die Kirche gehen."
Ihr Freund sagte zu UCA News, er schätze diese besondere Messfeier. Vorher hatte er seine Freundin zur Sonntagsmesse eingeladen, aber sie sagte ab, weil sie meinte, diese Messen seien nur für Katholiken. "Sie entschloss sich, mit mir zu diesem Weihnachtsgottesdienst zukommen, der ja für Nichtkatholiken gedacht war" fügte er bei.
Pater Uy erklärte, dass die Gruppe Muoi Dat (Salz der Erde) 2003 diese besondere Weihnachtsfeier eingeführt hatte. Die 40 Studenten des katholischen Kollegiums in dieser Gruppe baten ihn, eine solch besondere Messe zu feiern für ihre Freunde.
Der Präsident dieser Gruppe Joseph Chu Quoc Dung, 32, sagte zu UCA News, dass sie nun zum vierten Mal auf diese Weise nichtkatholische Gäste zur Messe eingeladen haben. Das erste Mal war es am Missionssonntag 2003, nachher an Weihnachten.
Mitglieder dieser Gruppe besuchen wöchentlich Heime für betagte Leute, behinderte Kinder oder Obdachlose.
VietnamTausende von Gläubigen strömten zur Kirche, um zu beten für Gerechtigkeit und Nächstenliebe, auf dass die Regierung den Boden zurückgibt, den sie der Kirche entwendet hat. Etwa 4,000 Gläubige nahmen mit brennenden Kerzen teil am Bittgottesdienst mit Messe, unter Leitung von 26 Redemptoristen und 2 Dominikanern am 11.Januar in der Thai Ha Pfarrkirche unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe. Ho Chi Minh City, früher Saigon genannt und wichtigstes Geschäftszentrum des Landes, ist 1,710 km südlich von Ha Noi.
Neben der Kirche und dem Kloster der Redemptoristen liegt ein 14,000 Quadratmeter grosses Stück Land, das die Regierung 1959 "entlehnte". Ein staatlich geführtes Kleiderunternehmen besetzte seither den Platz. Beamte dieses Unternehmens haben letztes Jahr begonnen, Häuser auf diesem Stück Land zu bauen, aber stoppten als die Katholiken protestierten. Vor einigen Tagen Anfangs 2008 wurden der Häuserbau und die Proteste wieder aufgenommen. Seit dem 6. Januar versammelten sich Katholiken in der Nähe des Bauplatzes, um zu beten. Zugleich kamen Hunderte von Sicherheitsbeamten und Arbeitern, um das Grundstück abzuschirmen.
Vor den Ereignissen des 11. Januar waren die Teilnehmer über die Geschichte des Grundstückes informiert worden. Auf Bildschirmen betrachteten sie Fotos von Pfarrkindern, die ausserhalb des mit Stacheldraht und Sicherheitskräften abgeschirmten Grundstückes beteten. Die Leute klatschten begeistert, wenn sie Bilder sahen von betagten Gläubigen, die mitten im Winter bei der Temperatur von 10 Grad Celsius auf dem Boden schliefen. Auf einem grossen Bildschirm sah man auch Fotos von Katholiken, die in Ha Noi ausserhalb der ehemaligen, nun beschlagnahmten, päpstlichen Nuntiatur neben dem Haus des Erzbischofs demonstrierten.
Pater Matthieu Vu Khoi Phung, 68, erklärte den Zuschauern, dass solche Demonstrationen den "Durst nach geistigen Werten und die Sehnsucht nach Gerechtigkeit" zum Ausdruck bringen, und er forderte die Leute auf, zu beten für Menschen, die aus lauter Mangel an geistlichem Empfinden einander plagen. Er bat auch zu beten, damit die Liegenschaften der Kirche zurückgegeben werden.
Die Redemptoristen betonten, dass die Gläubigen vom Ort auf die Rückgabe der Liegenschaften verzichten, wenn die Gründstücke dem Gemeinwohl dienen sollen. Aber es ist eine grosse Ungerechtigkeit, dass mächtige Herren über öffentliches Eigentum verfügen. Pater Phung bezeichnete die Verzweiflung der Leute als gesellschaftliches Übel. "Obwohl kein Krieg ist, leidet die Bevölkerung unter Zwang und Gewaltanwendung", sagte er.
Der Pfarrer Pater Thomas Pham Huy Lam, 75, bat die Gläubigen, für die Regierenden zu beten, dass sie weise werden und sich für Gerechtigkeit einsetzen.
Nach der Messe hielten die Leute brennende Kerzen in den Händen, sangen und beteten unter anderem das "Friedensgebet" des Heiligen Franz von Assisi", indem sie sich zur Grotte unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe in der Nähe der Kirche begaben.
Peter Do Huu Loi, ein Mann im Rollstuhl, sagte zum Reporter von" UCA News: "Ich bin gekommen, um friedlich zu beten, dass die Liegenschaften wieder der Kirche zurückgegeben werden. Wir bekämpfen Ungerechtigkeit auf freundliche Weise und sind zur Mitarbeit bereit". Und Pierre Le Quang Linh, 32, fügte hinzu: Wir beten für diejenigen, die uns Unrecht antun".
Ein anderer Teilnehmer Namens Le Ngoc Ho Diep sprach zu UCA News: "Ich bin nicht katholisch, aber ich habe hier mitgemacht, weil ich mich einsetze für Gerechtigkeit." Diep meinte, alle Pfarreien in ganz Vietnam sollten spezielle Gebete und Messfeiern abhalten, damit die Regierung die Dinge in Ordnung bringt".
Die buddhistische Nonne Nguyen Thai Dan Thanh sagte zu "UCA News", sie habe in der Buchhandlung bei der katholischen Kirche vom Gottesdienst gehört. Thanh war von Bao Loc 190 km hierher gereist und betete, dass die Regierung sich einsetze für Gerechtigkeit und Gemeinwohl. Sie sagte: "Ich werde meinen katholischen Eltern davon erzählen und ihnen sagen, sie sollen beten für die Rechtsansprüche der Katholiken".
Katholiken von Thai Ha berichteten den UCA News ganz entschieden: Die Redemptoristen haben das Grundstück rechtmässig erworben und haben die Belege dazu. Die Gläubigen versammelten sich nach der täglichen Messe ausserhalb des Stacheldrahtes und befestigten dort Bilder von der Mutter von der Immerwährenden Hilfe, Statuen, Kreuze und Blumen. Viele junge und alte Leute harren Tag und Nacht dort aus, um den Häuserbau zu verhindern. Die Pfarrei unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe hat laut ihrem Website auf den 23. Januar eine Gebets-Aktion für das Erzbistum Ha Noi und die Pfarrei angesagt
Ho Chi Minh City, Gebete und Proteste, zum ersten Mal seit 1975
J.B. An Dang
Asia News
In der früheren Stadt Saigon, dem heutigen Ho Chi Minh City, versammelten sich gestern Abend (11. Januar) beim Haus der Redemptoristen Tausende von Katholiken im Gebet, damit in Hanoi das beschlagnahmte Grundstück der dortigen Pfarrei zurückgegeben werde. Diese Liegenschaft war früher vom Staat besetzt worden und soll nun kommerziell verwertet werden. Der Ordensobere bat alle Gläubigen des Landes, die Redemptoristen zu unterstützen, die bereits in Hanoi eine Demonstration durchgeführt hatten.
Tausende von Katholiken fanden sich gestern Abend beim Haus der Redemptoristen zu einer Nachtwache ein, um zu erwirken, dass die Regierung das Stück Land zurückgibt, das von der Regierung besetzt ist. Das war die erste und sicher grösste Demonstration gegen die Regierung seit der kommunistischen Machtübernahme im Jahr 1975.
Ein Redemptoristenpriester sagt: "Der Protest soll unsere Verbundenheit mit unseren Mitbrüdern in Hanoi ausdrücken und das Eingreifen des Militärs stoppen, das dort den Häuserbau erzwingen will. Man fordert einfach Gerechtigkeit.".
Der Provinzobere der Redemptoristen Joseph Cao Dinh Tri liess am 7. Januar alle seine Mitbrüder wissen, dass die Behörden auf illegale Weise Land der Redemptoristen in Thai Ha, Hanoi, besetzen und dort Häuser bauen. Tags zuvor hatte die Regierung Sicherheitskräfte auf den Bauplatz geschickt, um der Gesellschaft Chien Thang Sewing das Weiterbauen zu ermöglichen.
Pater Cao führte weiter aus: "Die Redemptoristen in Hanoi reagierten, indem sie Leute beim Bauplatz versammelten und beteten, auf dass die Regierung Gerechtigkeit walten lasse. Ich bitte euch alle in der ganzen Ordensprovinz Vietnam, die Mitbrüder in Hanoi zu unterstützen und zu beten für unser gemeinsames Apostolat".
Die Priester hatten allerlei Schwierigkeiten beim Organisieren des Protestes: Ihr Website mit Anweisungen zur Demonstration wurde von Hackern angegriffen und nicht mehr brauchbar bis zum 10. Januar.
Die Redemptoristen waren 1925 nach Vietnam gekommen. Seither haben sie in vielen der nördlichen Provinzen gearbeitet. Im Jahr 1928 kauften sie ein 14,000 Quadratmeter grosses Grundstück in Thai Ha, um eine Kirche und ein Kloster zu bauen. Das Kloster wurde 1929 eingeweiht, und die Kirche im Jahr 1935.
Im Jahr 1941 wohnten 17 Priester, 12 Brüder, 26 Seminaristen und 11 Novizen im Kloster von Thai Ha. Ihre Zahl wuchs ständig bis 1954, als Vietnam in zwei Staaten aufgeteilt wurde. In jenem Jahr mussten Redemptoristen in den Süden fliehen. Die Patres Joseph Vu Ngoc Bich, Denis Paquette und Thomas Côté blieben in Hanoi mit den Brüdern Clement Pham Van Dat und Marcel Nguyen Tan Van.
Die kommunistische Regierung, die offiziell atheistisch ist, begann sofort mit Überwachungen und Verfolgungen. Am 7. Mai 1955 wurde P. Nguyen festgenommen; er starb vier Jahre später im Gefängnis. P. Denis Paquette wurde 1958 deportiert; desgleichen ein Jahr später P. Thomas Côté. Am 9. Oktober 1962 nahm die Polizei den Bruder Clement Pham fest, der nach acht Jahren Haft im Gefängnis starb.
Seither betreute P. Joseph Vu allein die Pfarrei. Die Regierung besetzte fast das ganze Grundstück, baute ein Spital und verkaufte den Rest an staatliche Gesellschaften und an Staatsbeamte.
Priester, Ordensleute und Gläubige von Thai Han haben immer wieder gefordert, dass das Land zurückgegeben wird. Sie betonen, dass sie nie, nicht einmal unter Zwang, einer Landveräusserung zugestimmt haben.
Die Katholiken berufen sich auf das Grundgesetz, das Religionsfreiheit und Gottesdienstorte gewährt, und verweisen ganz besonders auf die Richtlinie 379/TTG, die von den Behörden verlangt, dass sie die beschlagnahmten Ländereien und Liegenschaften zurückgeben, sofern die Regierung sie nicht dringend braucht. Ferner berufen sie sich auf die Verordnung PL-UBTVQH11 von 2004, wo ausdrücklich gesagt wird, dass die Orte zur Ausübung der Religion und Liegenschaften religiöser Vereinigungen rechtmässig sind, und dass jegliche Verletzung dieses Rechtes verboten ist.
Aber trotz all dem beharren die Behörden des Bezirkes Dong auf ihren Ansprüchen und wollen der Pfarrei noch mehr Land entreissen. Immerhin haben die Proteste vom 6. Januar bewirkt, dass die Soldaten, die den Bauplatz abschirmten, weggezogen sind.
Vietnam:
Scharfe Worte der Bischöfe zum Streit um kirchliche Liegenschaften
VietCatholic News
J.B. An Dang
Am 11. Januar beschuldigte die Stadtverwaltung von Hanoi den Erzbischof Joseph Ngô Quang Kiệt: "er missbrauche die Religionsfreiheit, um Proteste gegen die Regierung anzufachen, nach jeder Messe Protestgebete zu verordnen und zugleich die Beziehungen zwischen Vietnam und dem Vatikan zu stören".
Die Stadtverwaltung warf dem P. Joseph Trịnh Ngọc Hiên, Vikar der Pfarrei Thai Ha, sowie den Angehörigen dieser Pfarrei vor, sie würden die öffentliche Ordnung stören mit ihren Protestgebeten und indem sie Bilder der Lieben Frau und Kreuze an den Stacheldraht beim Bauplatz hängten.
In Vietnam sind die Ausdrücke "Religionsfreiheit missbrauchen, um Proteste gegen die Regierung auszulösen" als scharfe Warnung aufzufassen, bevor die Regierung zu gewaltsamen Verfolgungen übergeht.
Erzbischof Joseph Ngô lässt sich aber nicht einschüchtern. Er beruft sich Punkt für Punkt auf eine Erklärung, die der erzbischöfliche Kanzler P. John Lê Trọng Cung abgegeben hat: "Die Katholiken von Hanoi haben keine andere Wahl als friedlich zu beten im Hinblick auf das beanspruchte Grundstück, um so die Aufmerksamkeit der Regierung zu wecken. Denn ihre Begehren blieben unbeantwortet."
Er betonte, dass gemäss dem öffentlichen Recht in Vietnam niemand Neubauten ausführen darf auf Boden, dessen Eigentümerrecht nicht abgeklärt ist. Wer das tut, verstösst gegen das öffentliche Recht. "Aber die Ortsverwaltung hat die Verstösse nicht geahndet, sondern unterstützt". Der Stadtrat hat nicht Wort gehalten. "Am Abend des 7. Januar versprach er den Pfarreiangehörigen, das Bauen auf Pfarreiboden zu stoppen, und am Tag nachher erliess das "Volkskomitee" den Entscheid, die Gesellschaft Chien Thang dürfe weiterbauen. Darum trauen die Katholiken von Hanoi dieser Regierung nicht mehr".
Erzbischof Joseph Ngô wird dem Druck nicht nachgeben, und die Protestgebete gehen weiter, bis die Katholiken von Hanoi Recht bekommen.
Erzbischof Joseph Ngô und die Gläubigen von Hanoi erhalten starke Unterstützung. Der frühere Präsident von Vietnams Bischofskonferenz Bischof Paul Nguyễn Vãn Hòa von Ban Mê Thuột, sowie Bischof Francis Nguyễn Vãn Sang von Thái Bình, Bischof Joseph Vũ Vãn Thiên von Hải Phòng und der frisch geweihte Bischof Josef Ðặng Ðức Ngân von Lạng Sõn bekundeten in einer Erklärung ihre Solidarität und volle Unterstützung.
Noch ein Ereignis. Die Erzdiözese Saigon veröffentlichte ein Schreiben des Kardinal-Erzbischofs Jean Baptiste Phạm Minh Mẫn von Saigon an die Stadtverwaltung. Am 16. November 2007 erhielt er von der Stadtverwaltung die amtliche Antwort auf ein Begehren, das er vor drei Jahren eingereicht hatte.
Im Jahr 2004 hatte Kardinal Jean Baptiste Phạm ein Gebäude angefordert, das auf dem Gelände des Priesterseminars von Saigon steht. Nach mehr als drei Jahren erhielt er schliessllich die Antwort, die negativ war.
Im Brief vom 17. Dezember 2007, den er letzte Woche veröffentlichte, sagt der Kardinal, er sei schockiert sowohl durch die Ablehnung als auch durch die lange Wartezeit.
Im Brief schreibt er, dass das Haus "unrechtmässig von der Stadtverwaltung beschlagnahmt wurde". Es hatte als Wohnung gedient für Missionare aus anderen Ländern, bis es 1976 beschlagnahmt und die Missionare deportiert wurden.
Die Verwaltung behauptete, das Haus sei fremdes Eigentum gewesen. Aber die Erzdiözese antwortete: "Die französischen Missionare waren nur wohnhaft dort, nicht Besitzer. Als sie das Land verliessen, blieb das Haus Eigentum der Erzdiözese, Besitz der Kirche Vietnams".
Kanada
Redemptoristen retten den Glauben bei den Slawen
Ramon Gonzalez, Staff Writer
Western Catholic Reporter
Redemptoristen übernehmen Sprache und Riten
und bewahren so den Glauben der katholischen Einwanderer.
Ohne die Kongregation des Heiligsten Erlösers, das heisst ohne die Redemptoristen, hätten vielleicht Tausende von slawischen Einwanderern zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Kirche verlassen und sich anderen Konfessionen angeschlossen.
Als sie sahen, dass die slowakischen und ukrainischen Einwanderer die Kirche verliessen, weil keine Priester da waren, die sie in ihrer Sprache ansprechen konnten, übernahmen die Redemptoristen den byzantinischen Ritus und predigten in der Muttersprache der Einwanderer.
"Der grösste Beitrag der Redemptoristen bestand darin, dass sie beim Anblick der vielen Kirchenaustritte ukrainischer und slawischer Christen begannen, in der Sprache dieser Einwanderer zu predigen, und ihnen halfen, Vereine zu gründen, die kirchlich und kulturell eine wichtige Rolle spielen sollten". Das schreibt Paul Laverdure.
Laverdure hat neulich das Buch herausgegeben: Redemption and Ritual, an official history of the Eastern rite Redemptorists of North America - 1906-2006.
Kulturelle Eigenart
"Die Redemptoristen förderten Schulen und Räumlichkeiten für kulturelle Anlässe. Vor allem ermöglichten sie die Gründung von Vereinen mit slawischem Einschlag. Durch ihre Präsenz bewirkten die Redemptoristen, dass so viele Einwanderer katholisch blieben."
Laverdure, Vater von zwei Kindern und gelegentlich Bibliothekar an der Universität Sudbury, schrieb "Redemption and Renewal" (Redeemer Voice Press; 419 pages) auf Ersuchen der Redemptoristen von Yorkton, Saskatchewan.
Jahre der Vorbereitung
Um sich vorzubereiten sassen Redemptoristen einen Abend jede Woche in der ukrainischen Volksschule und lernten dort ukrainisch schreiben und sprechen. Vier Jahre lang arbeiteten sie auch am Archiv der Redemptoristen in Yorkton.
"Die Redemptoristen, davon bin ich immer mehr überzeugt, zeigen wie Katholiken Kanada geprägt haben und wie die Redemptoristen die Katholiken - aus Frankreich, England und Osteuropa stammende - geprägt haben." schreibt Laverdure.
Illustriert mit Dutzenden von Fotos enthält das Buch "Redemption and Ritual" die Geschichten vieler Ordenspriester und Brüder, die unter den osteuropäischen Einwanderern gearbeitet haben, einschliesslich Pater Achilles Delaere, Redemptorist des Lateinischen Ritus, der zum Byzantinischen übergegangen ist, um ganz im Dienst der slawischen Einwanderer zu sein.
Anfangs des 20. Jahrhunderts kamen viele Einwanderer aus Osteuropa und suchten in Nordamerika ein besseres Leben. Tausende liessen sich nieder in den grenzenlosen Ebenen von Manitoba, Saskatchewan und Alberta.
Geistig Waisenkinder
Viele von diesen Einwanderern waren katholisch aber nicht vom römischen Ritus. Sie waren Ruthenen, meistens Ukrainer oder Slowaken. Das Leben dieser Pioniere war sehr schwer. Sie mussten nicht nur gegen die Kräfte der Natur standhalten, sondern auch geistige Einsamkeit aushalten.
So wurde für diese Einwanderer die Pfarrei zur neuen Heimat.
Vatikan
Kongregation für den Klerus
Am 5. Januar 2008 hat Kardinal Claudio Hummes, Präfekt der Kongregation für den Klerus, den Andrzej Wodka C.Ss.R., Provinz Warschau, zum Mitarbeiter und Mitglied einer speziellen Kommission ernannt, die über Versetzungen in den Laienstand zu befinden hat.
Vatikan
Umstrukturierung der griechisch-katholischen Kirche in der Slowakei
Der Heilige Vater anerkannte die griechisch-katholische Kirche in der Slowakei als Metropolitenkirche "sui iuris" und bestimmte folgendes:
- Erhebung der Eparchie Presov für Katholiken der byzantinischen Liturgie (Katholiken 137,203, Priester 259, ständiger Diakon 1, Ordensleute 111) in den Rang einer Metropolitenkirche und Beförderung des Bischofs Jan Babjak S.J. von Presov zum Metropoliten (Erzbischof). Dieser wurde geboren 1953 in Hazin nad Chirochou, Slowakei, 1978 zum Priester und 2003 zum Bischof geweiht.
- Erhebung des apostolischen Vikariates Kosice für Katholiken der byzantinischen Liturgie (Katholiken 81,132, Priester 161, ständige Diakone 3, Ordensleute 65) in den Rang einer Eparchie als Sprengel der Kirchenprovinz Presov, und Beförderung von Bischof Milan Chautur C.Ss.R. zum Eparchen.
Milan Chautur, C.Ss.R.
Erster Eparch von Košice für die Katholiken des byzantinischen Ritus
Milan Chautur C.Ss.R. wurde geboren am 4. September 1957 in Snina, in der Eparchie Presov. Seine Profess war am 2. August 1974. Nach seinen Studien im Seminar St. Cyrillus und Methodius in Bratislava wurde er zum Priester geweiht am 14. Juni 1981.
Am 11. Januar 1992 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof in Presov und Titularbischof von Cresima.
Am 27. Januar 1996 wurde er zum ersten Apostolischen Exarchen von Košice für die Katholiken des byzantinischen Ritus ernannt.
In SCALA#33 heisst es irrtümlicherweise, dass der Hauptzelebrant bei der Eröffnungsfeier des akademischen Jahres (2007-2008) Salvatore Fisichella hiess. (Dieser hatte ein Jahr vorher den Gottesdienst geleitet.) In Wirklichkeit hat dieses Jahr Erzbischof Gianfranco A. Gardin, Sekretär der Kongregation für die Institute des gottgeweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens den Eröffnungsgottesdienst geleitet. Er hatte an der Alfonsianischen Akademie studiert, war Generaloberer der Franziskaner Konventualen und Präsident der USG. Während der Messe vom 8. Oktober 2007 sprach Erzbischof Gardin seine Hochschätzung für die Akademie und seine dankbare Anerkennung für Pater Bernhard Häring C.Ss.R. aus.
BERICHTE AUS DEN SEKRETARIATEN:
VII. Lateinamerikanisches Treffen von Redemptoristenbrüdern
Schlussbotschaft
La Plata, 15. Dezember 2007
Liebe Redemptoristenmissionare,
Wir grüssen die gesamte Redemptoristenfamilie und danken Gott für die 275 Jahre Verkündigung von Erlösung in Fülle in allen unseren Einheiten. Dieses Jubeljahr ruft uns auf zur Erneuerung unserer Hingabe an Gott und Treue zum Leitbild der Redemptoristen. Für diese Anregung danken wir der Generalleitung, namentlich dem P. Enrique López, dem Generalkonsultor für Lateinamerika und Präsidenten des Generalsekretariates für die Brüder. Wir schätzen ihren Brief zu unserem Treffen (CLAHER) in La Plata, Argentinien vom 9. bis 15. Dezember 2007.
Die folgenden Einheiten nahmen teil: Mexiko, Zentralamerika, Puerto Rico, Kolumbien, Brasilien (Recife, Río de Janeiro, San Paulo, Porto Alegre, Campo Grande), Ecuador, Paraguay, Bolivien, Chile und Argentinien (Resistencia und Buenos Aires). Wir erlebten Brüderlichkeit und Gedankenaustausch. Wir wagten, die heutige missionarische Identität des Redemptoristenbruders, der am Charisma des Missionswerks der Kongregation beteiligt ist, zu klären. Wir stellten fest, dass der Redemptoristenbruder sein Talent und seine Verantwortung als Konsequenzen der Taufe und der Profess wahrnehmen soll.
Wir behandelten die folgen Themen:
1. Die Mitverantwortung aller Mitglieder der Kongregation, denn alle tragen, jeder auf seine Weise, das Leben und die Sendung, zu denen sie berufen sind (Konst. 35).
2. Als Beweis, dass sie verantwortungsbewusste Nachfolger Christi sein wollen, gilt es, einfach und volksnah zu leben in besonderer Zuwendung zu den Menschen, die arm und verlassen sind, damit diese Erlösung erfahren.
3. Der nötige Exodus des redemptoristischen Ordenslebens. Wir stellen klar fest, dass es HÖCHST DRINGEND ist, in Freiheit Verantwortung zu tragen und das Gemeinschaftsleben schöpferisch zu gestalten. So können wir in schöpferischer Treue den Individualismus, mit dem Einzelne im Alleingang Seelsorge betreiben, überwinden. Vorbild ist der Heilige Gerard 'stets bereit zu tun, was erfordert ist' um Erlösung in Fülle zu den Menschen zu bringen (Konst.20).
4. Das Leben zu geben für Erlösung in Fülle heisst auch, auf eine Neustrukturierung einzugehen, die unsere Liebe zur Kongregation vertieft, indem wir Propheten werden, die verkünden und zurechtweisen, und zu Jüngern, welche die Einladung Gottes mitteilen, damit unsere Mitmenschen aufleben in Ihm. Diese Art Neustrukturierung muss beginnen bei der Grundausbildung; sie muss auf Bereitschaft und Solidarität hinausgehen ohne Rücksicht auf geographische Grenzen und ständige Weiterbildung mit sich bringen. So entstehen Verbundenheit und Gedankenaustausch unter den Einheiten der Kongregation. Das regt zu Kreativität unter den Mitgliedern an und klärt den Begriff unserer Identität ab. "Es ist von grundlegender Bedeutung, dass die Redemptoristen sich als Gemeinschaft verstehen, die sich durch innere Erneuerung ständig weiterentwickelt." (Konst. 40)
5. Bei der Grundausbildung der Aspiranten, Postulanten, Novizen oder Junioren den Geist des Vertrauens und der Verantwortung wecken gemäss ihrer Begabung und Einstellung, damit sie sicherer Entscheidungen treffen und ausführen. Indem wir all das berücksichtigen, geht es auch darum, gegen den Rückgang an Berufungen zu wirken. Bei diesem Treffen betonten wir die Dringlichkeit der Weiterbildung für die Brüder, besonders für die jüngere Generation im Hinblick auf Theologie und Ordensleben. Wir haben Verständnis für ältere Brüder, die physisch und psychisch geschwächt sind und zu anderen Zeiten ausgebildet wurden; wir dürfen nicht vergessen, dass auch sie Missionare sind (Konst. 55).
6. Wenn wir uns ausschliesslich klerikal ausdrücken in Bezug auf unsere Mitbrüder, verneinen wir unsere Verbundenheit mit den Brüdern (vgl. Generalkapitel 1991). Wir sind aufgefordert, einschliessende Formulierungen zu benützen. Wir sollten aufhören mit sinnlosen Unterscheidungen unter uns. Alle sollten Redemptoristenmissionare heissen, um die Integration der Brüder und der Laienhelfer zu fördern. Ferner sind wir interessiert an Ausbildung, Berufepastoral, Missionen, Teilnahme an Provinzkapiteln und Eingliederung in die Ausbildungsverfahren. Wir haben Kurse für Weiterbildung durchgeführt seit unserem ersten Treffen, und Brüder fassen neue Hoffnung.
Wir danken den Mitgliedern der Vizeprovinz Resistencia für ihr freundliches, brüderliches Entgegenkommen und Mitmachen. Wir sind den Vizeprovinzen, die an diesem Treffen teilgenommen haben, dankbar. Das nächste Treffen wird stattfinden in Chile, und zwar vom 5. bis 12. Dezember 2010 unter dem Motto: 'Brüderleben: Prophezeiung im redemptoristischen Ordensleben'.
Möge das Harren auf die Geburt des Erlösers uns anregen 'Jünger und Missionare zu sein, die den Weg weisen zu Hoffnung für die Armen und zu deren Perspektive', und möge Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe, Mutter des Advents, die uns Jesus schenkt, uns helfen ihn zu andern zu bringen.
.Gegenwärtiger Stand der Redemptoristenbrüder
(Statistik vom September 2007)
Enrique Lopez, C.Ss.R
1. Total Redemptoristen in der Welt
Insgesamt: 5433
Bischöfe: 45
Priester: 4097
Ständige Diakone: 12
Klerikerstudenten: 771 (169 ewige, 602 zeitliche Profess)
REDEMPRORISTENBRÜDER: 508 (455 ewige, 53 zeitliche Profess).
2. Entwicklung der Brüderstatistik
· Gesamtzahl
1980: 1021
1985: 902
1990: 795
1995: 682
2000: 587
2005: 529
2006: 515
2007: 508 im September
· Zahl der Professen
1980 – 1990: 160
1991 – 2000: 161
2001 – 2005: 82
2006 – 13
2007 – 10 im September
· Rückgänge
1980 – 1990: 291
1991 - 2000: 250
2001 – 2005: 92
2006: 14
2007: 11 im September
· Zahl der Austritte aus der Kongregation
1980 – 1990: 116
1991 – 2000: 114
2001 – 2005: 47
2006: 12
2007: 6 im September
3. Alter der Brüder im Jahr 2007
90 und mehr: 7
80 – 89: 80
70 – 79: 134
60 – 69: 100
50 – 59: 43
40 – 49: 56
30 – 39: 60
Unter 30: 28
Der älteste Priester wurde geboren 1904.
Der älteste Bruder wurde geboren 1908.
321 Brüder sind 60 und mehr Jahre alt,
43 Brüder 50 - 59,
144 Brüder unter 50.
4. Zahl der Brüder nach Regionen.
Europa Nord: 129 (123 ewige, 6 zeitliche Profess).
Europa Süd: 73 (alle mit ewiger Profess).
Nordamerika: 83 (81 ewige, 2 zeitliche Profess).
Lateinamerika 129 (107 ewige, 22 zeitliche Profess).
Asien-Ozeanien: 72 (57 ewige, 15 zeitliche Profess).
Afrika: 22 (14 ewige, 8 zeitliche Profess).
5. In der Kongregation sind wir alle Missionare, ob Patres oder Brüder.
· Der Redemptoristenbruder ist Ordensmann und Missionar. Er ist berufen, zu leben in einer Gemeinschaft, die dem Erlöser Jesus Christus nachfolgt. Er ist berufen, in Hingabe an Gott zu leben in Keuschheit, Armut und Gehorsam. Durch seine Verbundenheit mit Jesus Christus ist er auch da für die Mitmenschen; er ist Apostel und Prophet. Er ist gesandt, um Erlösung in Fülle zu verkünden, den Armen und Verlassenen zu dienen. Das tut er in mannigfachen Diensten und Apostolaten, die alle zum Missionswerk der Redemptoristen gehören.
· Seine Grundausbildung ist wie die aller Redemptoristen. Er wird eingeführt in die menschlichen Werte und in das geistliche Leben bei Vertiefung des Glaubens und enger Verbundenheit mit Jesus Christus. Er lebt als Ordensmann und Vollmitglied der Gemeinschaft. Er kann sich selbstverständlich auf mannigfache Weise einfügen in die Tätigkeiten und Dienste, Apostolate und seelsorglichen Angelegenheiten der Gemeinschaft. So gesehen ist sein Wirkungsfeld weiter. Natürlich bereitet er sich für eine bestimme Art Einsatz vor. Was der Redemptoristenbruder konkret zu tun hat, bestimmt nicht er selber. Das soll sich ergeben aus gediegener Abklärung, wobei seine persönliche Begabung in Betracht kommt, aber auch die Bedürfnisse der Gemeinschaft und des Missionswerkes berücksichtigt werden. Der Redemptoristenbruder ist ein Apostel "stark im Glauben, froh in der Hoffnung, erfüllt von Liebe, unermüdlich an Eifer, beharrlich im Gebet' (Konst.20). Er ist bereit, den Willen Gottes zu erfüllen, die Nöte der Armen und Verlassensten wahrzunehmen, den Bedürfnissen der Kirche und dem Sendungsauftrag der Kongregation zu entsprechen.
· Es ist nicht leicht Redemptoristenbruder zu sein. Alle Brüder müssen auf Druck wie diesen gefasst sein: Beim grossen Priestermangel werden sie gefragt: "Warum werden Sie nicht Priester?" Sogar in der Kongregation kann der Bruder hören: "Sie sind ein guter, intelligenter Mensch; warum studieren Sie nicht weiter, um Priester zu werden?"
· Wir meinen, dass man sehr oft den tiefen Sinn des Bruderberufes nicht erfasst. Alle Brüder müssen auf solches Drängen gefasst sein und sich zu verteidigen wissen. Es ist wichtig, stets die besondere Identität der Berufung eines Redemptoristenbruders zu betonen. Besonders die jüngeren Brüder müssen ihre spezielle Berufung entdecken, und dazu müssen wir ihnen helfen.
6. Ängste und Herausforderungen:
· Dass die Zahl der Brüder ständig abnimmt, gibt zu bedenken.
· Darstellung der "Berufung" der Redemptoristenbrüder.
· Förderung der Berufung des Redemptoristenbruders als eines Missionars. Manche Einheiten streben nur nach Priesterberufen.
· Die Grundausbildung des Redemptoristenbruders. Es ist wichtig, dass er auf seine künftige Aufgabe vorbereitet wird. Nur drei Provinzen haben Bildungshäuser für Brüder: Bogotá in Kolumbien, São Paulo in Brasilien und Vietnam. Das sind auch die einzigen Provinzen, die eine grosse Zahl von Brüdern verzeichnen. In den letzten Jahren haben Einheiten wie die Vizeprovinz Manila auf den Philippinen, die Vizeprovinz Peru Nord und die Vizeprovinz Recife effiziente Schritte zur spezifischen Ausbildung der Brüderkandidaten unternommen. Wir legen allen nahe, mit besonderer Aufmerksamkeit die 'Ratio Formationis' für die Brüder vom 28. März 1996 zu studieren.
· Vermehrte Seelsorgetätigkeit der Brüder. Was tut ein Bruder? Er ist Missionar und kann vielerlei Aufgaben erfüllen. Er kann innerhalb der Kommunität arbeiten und so das Missionswerk unterstützen. Er kann in Sozialhilfe und Caritaswerken zu Gunsten der Armen und Verlassensten tätig sein. Er kann auch seelsorgliche und andere Dienste leisten.
· Laut Konstitution 2 verkünden die Redemptoristenbrüder 'als Gefährten und Gehilfen im grossen Erlösungswerk Jesu Christi den Armen das Wort des Heiles'. Sie zeigen, dass es Erlösung in Fülle gibt und verkünden das Evangelium den Armen und Verlassenen durch ihre Worte und Taten, durch das Zeugnis ihres Lebens und ihre konkreten Einsätze. Die Brüder sind berufen, ihr "Leben zu geben für Erlösung in Fülle".
Generalsekretariat für die Brüder
14. Januar 2008
Fest des Seligen Peter Donders C.Ss.R
"Die ständige Bekehrung, Frucht der Hingabe an Gott, erhöht die Verfügbarkeit, andern zu dienen: die Bindung durch die Ordensgelübde, durch die sie sich Gott übergeben, hat für die Mitglieder immer eine pastorale Dimension und fördert die pastorale Einstellung. Die Ordensprofess erweist sich demnach als unwiderruflicher Akt im gesamten missionarischen Leben der Redemptoristen". (Konst. 54)
Liebe Mitbrüder,
Grüsse von den Mitgliedern des Generalsekretariates für die Brüder: Jeffrey Rolle C.Ss.R, Michael Duxbury C.Ss.R, Benjamin Posvo C.Ss.R, Joao Batista de Viveiros C.Ss.R, Joel de Guzman C.Ss.R, Alvaro Ribeiro C.Ss.R, Samuel Torres C.Ss.R und Enrique López C.Ss.R.
Möge unser Erlöser Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, unsere Hingabe erneuern, unsere selbstlose Bereitschaft vertiefen und unsere Aufmerksamkeit wecken. Möge sein Licht unseren Einsatz zur Erfüllung unserer Sendung und unsere Zuwendung zu den Verlassensten zum Strahlen bringen.
Sitzung des Generalsekretariates
Das Generalsekretariat für die Brüder tagte in der "St. Alphonsus Formation Residence" in Whitestone, New York, USA, vom 8. bis 12. Januar 2008. In herzlicher und brüderlicher Stimmung tauschten wir unsere Ansichten aus, beteten und erwogen die Situation der Brüder in der Kongregation. Wir hörten die Berichte aus den Regionen und nahmen die Projekte für 2008 zur Kenntnis, unter anderen die Vorhaben zum Jahr (9. November 2007 bis 9. November 2008), das speziell dem gottgeweihten Leben gewidmet ist.
Wir freuten uns an der Dynamik und Vitalität in den Regionen Lateinamerika, Nordeuropa und Asien/Ozeanien. Wir begrüssen die Begeisterung und Bereitschaft sowie die Zusammenkünfte der jungen Brüder in diesen Regionen. Wir hoffen, dass das für Mai 2008 vorgesehene Treffen in Nordamerika erfolgreich sein wird und zu grösseren Aktionen führt. Wir ermutigen die Brüder in Afrika und Europa Süd, sich zu treffen und sich über ihre Berufung, ihren Einsatz, ihre missionarische Einstellung und die Situation der Brüder im Allgemeinen zu besinnen.
Wir suchen Wege für bessere Begleitung der Brüder in den nächsten Jahren. Wir sind der Meinung, ein "vollamtlicher Sekretär für Brüder" in Rom würde dazu beitragen, dass die Brüder in den Regionen besser begleitet und motiviert werden und dass das Generalsekretariat auf diese Weise Unterstützung hätte im nächsten Sexennium. Wir erwogen auch die Möglichkeit, dass ein Bruder im Generalrat ist. Wir bereiten uns auf das nächste Generalkapitel vor und laden die Brüder ein, dem XXIV. Generalkapitel Vorschläge zu unterbreiten.
Das "Jahr intensiver Besinnung auf unser apostolisches Leben"
Der Generalrat möchte alle Mitglieder der Kongregation zu einem Jahr intensiver Besinnung auf unser apostolisches Leben einladen. Konst.1 weist uns darauf hin, dass dieses Leben beides umfasst: sowohl das in besonderer Weise Gott geweihte Leben als auch das missionarische Wirken.
Das ist eine ausserordentliche Gnadenzeit, ein Jubiläumsjahr, Zeit unsere Berufung zu feiern und den Ernst unserer Weihe an Gott zu prüfen. Wir danken dem Herrn für dieses Geschenk. Wir erleben dieses Jahr, indem wir uns stützen auf das Wort Gottes, auf unsere Konstitutionen und Statuten, brüderliches Gemeinschaftsleben und die Erwartung der bevorstehenden Jubiläen: 100 Jahre seit der Heiligsprechung von St. Klemens Hofbauer und 200 Jahre seit der Geburt des Seligen Peter Donders. Das sind Hinweise auf den aktuellen Ernst unseres Charismas.
Wir versuchen, auf die Zeichen der Zeit einzugehen und wollen den Sinn und die Erfüllung unserer Sendung ernst nehmen. Pater General Joseph Tobin C.Ss.R., schrieb in seinem Brief vom 17. September:
Nun räumt die Generalleitung diesem Jahr in ihrem Arbeitsprogramm den Vorrang ein, aber der Erfolg wird von der Planung und Durchführung der Regionen und (Vize)Provinzen abhängen. Wir hoffen, dass die höheren Oberen und ihre Räte diese Einladung annehmen und den Hauskommunitäten bei der Besinnung auf die Bedeutung unserer Ordensprofess unterstützend zur Seite stehen. Manche haben auch interprovinzielle Aktivitäten oder Regionalversammlungen vorgeschlagen, die das geweihte Leben der Redemptoristen, Patres und Brüder, zum Thema haben, Gebetstage mit anderen Ordensleuten, mit Laien und mit jungen Menschen, Workshops über die Bedeutung unserer Gelübde in einem bestimmten kulturellen Kontext, Provinzexerzitien, monatliche Rekollektionstage über wichtige Aspekte unserer Weihe, besonders auch über die Theologie unserer Konstitutionen und Statuten. Man könnte auch mit Hilfe der sozialen Kommunikationsmittel die Wertschätzung des geweihten Lebens in Kirche und Welt zu vertiefen versuchen.
Wir ermuntern die Oberen, die Ausbildenden und jeden von euch, diese wunderbare Gelegenheit, die der Herr uns gibt, mit grossem missionarischem Eifer und mit Begeisterung zu benützen. Manche Einheiten haben das Programm für das ganze Jahr aufgestellt und Veranstaltungen vorgesehen, um die Mitbrüder zur Besinnung über das Thema zu führen. Wir bieten weitere Vorschläge an:
- Wallfahrten zu den alfonsianischen Gedenkstätten,
- Brüdertreffen auf Ebene der Provinz und der Region,
- Monatliche Besinnungstage gemäss Tradition der Redemptoristen,
- Studien und Besinnung über Kapitel 3 der Konstitutionen und Statuten unter Benützung des Faszikels "Charism 3".
- "Tage der offenen Tür": an bestimmten Tagen des Jahres öffnen wir unsere Häuser und laden Laien zu unserem Gebet, unseren Besinnungen und einem freundlichen Gastmahl ein.
- Workshops.
- Als Ergebnis dieses Jahres könnten mehrere Einheiten, Regionen oder Subregionen miteinander eine gemeinsame Aktion starten oder eine internationale Kommunität gründen an einem Ort, wo pastorale Not herrscht.
- Studententreffen auf Provinz- oder Regionsebene.
- Alle Feste der Redemptoristen auf besondere Weise feiern.
Sorgen des Generalsekretariates
Wir teilen mit euch die Sorgen unseres Sekretariates. Sie betreffen jeden Redemptoristen, und wir hoffen, dass das Wahrnehmen derselben uns anregt zu grösserem Engagement als Mitbrüder und Brüder:
- Das Abnehmen der Brüderanzahl.
- Die Werbung für Berufe und die Aus- und Weiterbildung der Brüder.
- Die Pflege betagter und kranker Brüder.
- Der Mangel an Aussichten für Mitarbeit der Brüder in der Seelsorge.
- Der Mangel an Ausdauer bei vielen jungen Brüdern, die sich entscheiden, Priester zu werden oder aus der Kongregation auszutreten.
- Das Fehlen von Brüdern in manchen Einheiten.
- Einige Einheiten unternehmen nichts, um Berufungen zum gottgeweihten Leben zu fördern.
Zeichen der Hoffnung
Schliesslich teilen wir mit euch die Zeichen der Hoffnung, die uns wie der Stern von Bethlehem voranleuchten und inspirieren:
- In manchen Einheiten ist eine gute Anzahl junger Brüder.
- Neue Bildungshäuser für Brüder sind eröffnet in den Vizeprovinzen Recife, Peru Nord und Manila.
- Es fanden mehr Brüdertreffen auf Provinz- und Regionsebene statt.
- Die Teilnahme der Brüder am Missionswerk der Kongregation wird neu geschätzt.
- In vielen Einheiten werden Brüder für Mitarbeit in der Seelsorge ausgebildet.
- Bei Generalvisitationen wurde den Einheiten das Thema Brüder nahegebracht.
- Es gibt wieder Anzeichen, dass Obere und Berufeförderer sich für auch Brüderberufe interessieren.
"Durch diese ganze Hingabe an Christi Sendung nehmen die Redemptoristen teil an der Selbstentäusserung bis zum Kreuz des Herrn, an der ungeteilten Freiheit seines Herzens, an der äussersten Verfügbarkeit für das Leben der Welt. Deshalb sollen sie selbst Zeichen sein vor den Menschen und Zeugen der Kraft seiner Auferstehung, da sie das neue und ewige Leben ankündigen".
Wir sind gesandt, Zeugnis zu geben für die reiche Erlösung in Jesus Christus. Dazu zählen wir auf die Gnade Gottes, die Fürsprache unserer Mutter von der Immerwährenden Hilfe, des Heiligen Alfons, des Heiligen Gerard und aller Seligen und Heiligen Redemptoristen.
Eure Brüder in Christus,
die Mitglieder des Generalsekretariates für die Brüder.
. 1, Die Gläubigen in unserer Erlöserkirche in Ho Chi Minh City (Saigon). Hier war auch der Weihnachtsgottesdienst mit Nichtkatholiken.
2, Pater Pham Huy Lam und Mitbrüder feiern Eucharistie in unserer Kirche in Ho Chi Minh City (Saigon).
3, Grundriss der Liegenschaften in Hanoi, Vietnam. Gelb: das ursprüngliche Grundstück der Redemptoristen, das 1954 von der Regierung beschlagnahmt wurde. Blau: das alte Kloster, das von der Regierung in Spital umfunktioniert wurde. Orange: Gebiet, auf dem Redemptoristen und Gläubige heute die Kirche benützen. Grün: das umstrittene Grundstück.
4. Eingang zur Kleiderfabrik auf dem Gelände, das die Gläubigen unserer Pfarrei benützten.
5, 6, 7, 8. Vietnamesische Redemptoristen und Gläubige wachen und beten, auf dass die Liegenschaft ihnen zurückgegeben wird.
9. Bruder Gerard Patin C.Ss.R. aus der Provinz Denver, 40 Jahre alt, Imker in seiner Freizeit. Er gehört zum Exerzitienhaus in Oconomowoc, Wisconsin, USA. In der Buchhandlung des Exerzitienhauses verkauft Bruder Gerard Bienenhonig und handgemachte Seife. Sie können Honig ($4.00 das Glas) und Seife mit 12 verschiedenen Duftnoten ($3.00 das Stück) kaufen. Wenn Sie kaufen wollen, wenden Sie sich bitte an Brother Gerard unter GerryPatin@aol.com. Versandskosten werden hinzugerechnet. Bruder Gerard möchte auch wissen, ob es noch andere Imker gibt in der Kongregation und würde gern hören von ihnen.
10. Milan Chautur, C.Ss.R., erster Eparch von Košice für die Katholiken des byzantinischen Ritus
Kurzes Video vom ersten Besuch ad limina griechisch-katholischer Bischöfe aus der Ukraine seit 70 Jahren, darunter auch die Redemptoristen Ihor Voznyak; Bohdan Dziurakh; Yaroslav Pryriz; Mykhail Koltun; Stepan Meniok.
http://cssr.com/scala/video/vatican/cssr
Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Die vollständige Liste können Sie besuchen auf Officialia site
Zeitliche Profess:
Rafael José Ingannamonte Sarmiento, Vizeprovinz Caracas, 5. Januar 2008
Carlos Ramón Lara Paredes, Vizeprovinz Caracas, 5. Januar 2008
Redin Rubel Meza Tocto, Vizeprovinz Peru-Nord, 5. Januar 2008
Rafael Arturo Sifuentes Larraondo, Vizeprovinz Peru-Nord, 5. Januar 2008
José Rafael Alfonso Verdugo, Provinz Bogotá, 5. Januar 2008
Wilson Efrén Duarte Granados, Provinz Bogotá, 5. Januar 2008
Walter Edilson Higuita Valderrama, Provinz Bogotá, 5. Januar 2008
Juan Gabriel Jaimes Villamizar, Provinz Bogotá, 5. Januar 2008
Juan Pablo López Urbano, Provinz Bogotá, 5. Januar 2008
Ängel Custodio Ochoa Prada, Provinz Bogotá, 5. Januar 2008
Ariel Páez Méndex, Provinz Bogotá, 5. Januar 2008
William Ramírez Ballesteros, Provinz Bogotá, 5. Januar 2008
Luis Ariel Rincón Ochoa, Provinz Bogotá, 5. Januar 2008
Francisco Nairton de Souza Alves, Vizeprovinz Fortaleza, 7. Januar 2008
Francisco Erivaldo Felix Araújo, Vizeprovinz Fortaleza, 7. Januar 2008
Efrén Patrício Guamán Cabrera, Provinz Quito, 12. Januar 2008
Jorge Ramiro Quezada Reyes, Provinz Quito, 12. Januar 2008
André Luiz Bastos, Provinz Rio de Janeiro, 13. Januar 2008
Luiz Alexandre Larcher dos Santos, Provinz Rio de Janeiro, 13. Januar 2008
Ewige Profess:
Gilson da Silva, Vizeprovinz Bahia, 16. Dezember 2007
Luis Armando Adorno López, Provinz San Juan, 28. Dezember 2007
Priesterweihe:
Francisco Santos Lima, Provinz Campo Grande, 3. November 2007
Cláudio Corrêa de Miranda, Provinz Porto Alegre, 8. Dezember 2007
Bráulio Roger Martins Nunes Pereira, Provinz Goiás, 8. Dezember 2007
Donizete Teixeira de Araújo, Provinz Campo Grande, 15. Dezember 2007
Jobin Joseph Vanniamparambil, Vizeprovinz Alwaye, 26. Dezember 2007
Jacob Parambanattu, Vizeprovinz Alwaye, 28. Dezember 2007
Alonso Chérrerz Martínez, Provinz Quito, 5. Januar 2008
Joseph Theresa Le Trong Hung, Vizeprovinz Extra Patriam, 5. Januar 2008
Francis Xavier Tran Gia Dien, Vizeprovinz Extra Patriam, 5. Januar 2008
Unsere Verstorbenen:
P. Nobushige Paul Arima, 89, Vizeprovinz Kagoshima, 19. Dezember 2007
P. Josef Parzer, 74, Provinz Wien, 27. Dezember 2007
P. Franciszek Deluga, 73, Vizeprovinz Bahia, 3. Januar 2008
P. Wladyslaw Polak, 68, Provinz Warschau, 13. Januar 2008
P. Richard Shaming, 91, Provinz Strasbourg, 17. Januar 2008
Br. John Joseph Fletcher, 97, Provinz Edmonton-Toronto, 23. Januar 2008
P. Juan Franciso Sánchez Mayo, 83, Vizeprovinz Caracas, 28. Januar 2008
P. Gérard Baud, 86, Provinz Lyon-Paris, 29. Januar 2008
Br. Richard Costello, 85, Provinz Dublin, 30. Januar 2008
60 Jahre Profess:
Kevin Carroll, Provinz Canberra, 2. Februar 2008
Daniel Magill, Provinz Canberra, 2. Februar 2008
Kevin O'Shea, Provinz Canberra, 2. Februar 2008
Raymond Dobbs, Region Aotearoa, 2. Februar 2008
Luis Alberto Aquirre Moreno, Provinz Buenos Aires, 2. Februar 2008
Manoel Pereira dos Santos, Provinz São Paulo, 2. Februar 2008
Rómulo Cândido de Souza, Provinz São Paulo, 2. Februar 2008
Fridolino José Strehl, Provinz Porto Alegre, 2. Februar 2008
Raymond Edward Temple, Provinz Denver, 2. Februar 2008
Austin Forrie, Provinz Dublin, 11. Februar, 2008
60 Jahre Priester:
Gregorio Martínez Ruiz, Provinz Madrid, 8. Februar 2008
Esteban Martínez Marcos, Provinz Madrid, 8. Februar 2008
José Calzada Martínez, Provinz Madrid, 8. Februar 2008
Pedro David Suárez Villamizar, Provinz Bogotá, 8. Februar 2008
Ramón Mantilla Duarte, Provinz Bogotá, 8. Februar 2008
Vittorio Moretti, Provinz Rom, 21. Februar 2008
Giovanni Battista Velocci, Provinz Rom, 21. Februar 2008
Carlos Gavilanes Andrade, Provinz Quito, 21. Februar 2008
50 Jahre Profess:
Teodor (Giorgio) Kaczor, Provinz Warschau, 2. Februar 2008
Patrick Kearney, Provinz Canberra, 2. Februar 2008
Kevin James Gibb, Region Aotearoa, 2. Februar 2008
Hélio Bosse, Provinz Porto Alegre, 2. Februar 2008
Antônio Luís Pedrotti, Provinz Goiás, 2. Februar 2008
James Joseph Burke, Provinz Denver, 2. Februar 2008
Aníbal Durán Osinaga, Provinz Bolivia, 2. Februar 2008
Brian Johnstone, Provinz Canberra, 25. Februar 2008
Lawrence McCarthy, Provinz Canberra, 25. Februar 2008
Philip Medlin, Provinz Canberra, 25. Februar 2008
Vincent Doherty, Vizeprovinz Manila, 25. Februar 2008
50 Jahre Priester:
Joannes (Teodoro) Trommelen, Vizeprovinz Recife, 2. Februar 2008
José Augusto da Silva, Provinz Rio de Janeiro, 2. Februar 2008
Gaspar de Almeida Pinto, Provinz Rio de Janeiro, 2. Februar 2008
Paulino Sutil Juan, Provinz Madrid, 24. Februar 2008
Manuel Pérez Cancela, Provinz Madrid, 24. Februar 2008
Fabriciano Ferrero Ceneno, Provinz Madrid, 24. Februar 2008
Alfonso Morán Fuertes, Provinz Madrid, 24. Februar 2008
Pedro Pérez Núñez, Vizeprovinz Perú-Nord, 24. Februar 2008
25 Jahre Profess:
Mirosław Jan Chmielewski, Provinz Warschau, 2. Februar 2008
Antoni Hebda, Provinz Warschau, 2. Februar 2008
Władysław Jan Juszczak, Provinz Warschau, 2. Februar 2008
Henryk Kogut, Provinz Warschau, 2. Februar 2008
Marek Kotyński, Provinz Warschau, 2. Februar 2008
Zbigniew Majewski, Provinz Warschau, 2. Februar 2008
Marek Jan Mirus, Provinz Warschau, 2. Februar 2008
Krzysztof Szczygło, Provinz Warschau, 2. Februar 2008
Miguel Angel Maidana, Provinz Buenos Aires, 2. Februar 2008
Oscar Alfredo Rodríquez, Provinz Buenos Aires, 2. Februar 2008
Alojzy Jagła, Provinz Bolivia, 2. Februar 2008
Adonias Tavares da Silva, Vizeprovinz Manaus, 4. Februar 2008
Ademar Aguiar Costa, Vizeprovinz Fortaleza, 6. Februar 2008
25 Jahre Priester:
Bishop Joércio Gonçalves Pereira, Prelate of Coari, Amazonas, Brazil (Provinz São Paulo), 26. Februar 2008
Wahlen:
P. Hermann Josef ten Winkel wiedergewählt zum Provinzial der Provinz St. Clemens. Bestätigung am 31. Dezember 2007.
P. Luis Mauricio Pizarro Bugueño, Provinzvikar der Provinz Santiago. Bestätigung am January 2, 2008.
P. Justo Ramón Correa Provinzvikar der Provinz Buenos Aires. Bestätigung am 3. Januar 2008.
P. Jeong Ho Raphael Lee wiedergewählt als Oberer der Region Korea. Bestätigung am 3. Januar 2008.
P. Oh Sang Casimiro Kwon, Regionalvikar in der Region Korea. Bestätigung am 3. Januar 2008.
P. José Collado Luque wiedergewählt als Oberer der Vizeprovinz Burkina-Niger. Bestätigung am 6. Januar 2008.
P. Pedro López Calvo gewählt als Oberer der Provinz Madrid. Bestätigung am 8. Januar 2008.
P. Jesús Hidalgo López, Provinzvikar, Madrid. Bestätigung am 8. Januar 2008.
P. António Gomes Dias wieder Oberer der Provinz Lissabon. Bestätigung am 9. Januar 2008.
P. José Palos Fernandes wieder Provinzvikar, Lissabon. Bestätigung am 9. Januar 2008.
P. Jaroslav Stelbasky wieder Oberer der Vizeprovinz Michalovce. Bestätigung am 9. Januar 2008.
P. Brian Peter Holmes wieder Oberer der Vizeprovinz Fortaleza. Bestätigung am 13. Januar 2008.
P. Jerome Lewis Chavarria wieder Oberer der Vizeprovinz Richmond. Bestätigung am 15. Januar 2008.
P. Mark Chester Miller Provinzvikar, Edmonton-Toronto. Bestätigung am 16. Januar 2008.
P. Takashi François-Clement Seto erneut Oberer der Vizeprovinz Tokyo. Bestätigung am 16. Januar 2008.
P. Argimiro Gago Vicente Oberer der Vizeprovinz Perú-Nord. Bestätigung am 16. Januar 2008.
P. Thomas David Picton erneut Oberer der Provinz Denver. Bestätigung am 16. Januar 2008.
P. Felipe Santiago Burgos Oberer der Provinz San Juan. Bestätigung am 17. Januar 2008.
P. Gerard Campbell erneut Provinzvikar, San Juan. Bestätigung am 17. Januar 2008.
P. Christian Frésard erneut Provinzial in Bolivien. Bestätigung am 17. Januar 2008.
P. Stanislaw Ignacy Wzorek Provinzvikar in Bolivien. Bestätigung am 17. Januar 2008.
P. Richard Mevissen Provinzvikar, Denver. Bestätigung am 17. Januar 2008.
P. Franciso Arias Magallanes erneut Oberer der Vizeprovinz Perú-Süd. Bestätigung am 19. Januar 2008.
P. Paul Bird Oberer der Provinz Canberra. Bestätigung am 30. Januar 2008.
P. John Hill Provinzvikar, Canberra. Bestätigung am 30. Januar 2008.
Auflösung von Häusern:
Haus "Comunidade Redentorista de Comunicações" in São Paulo, Brasilien, am 19. Januar 2008.
Haus "San Juan Neumann" in Morocelí, Honduras, am 19. Januar 2008.
Errichtung von Häusern:
Haus "Comunidade Redentorista de Comunicações Afonso de Ligório" in Aparecida, São Paulo, Brasilien, am 19. Januar 2008.
Haus "Comunidade Redentorista Padre Gebardo" in Aparecida, São Paulo, Brasilien, am 19. Januar 2008.
Haus "Nuestro Señora del Perpetuo Socorro" in Trojes, Honduras, am 19. Januar 2008.
Haus "Liguori Bhavan" in Mattoor, Kerala, Indien, am 19. Januar 2008.
Errichtung eines Noviziatshauses:
Noviziatshaus URSAL [für die Vizeprovinz Pilar, die Vizeprovinz Asunción, die Vizeprovinzen Resistencia, Vizeprovinz Perú-Süd, Provinz Santiago, Provinz Bolivien] in Cochabamba, Bolivien, am 19. Januar 2008.
Besuchen Sie unsere Webseite bei http://www.cssr.com
Frühere Nummern von SCALA sind abrufbar bei: http://www.cssr.com/scala/index.shtm