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Rom, Italien
12. Februar 2010
VOM HERAUSGEBER:
Haiti braucht uns
Redemptoristen in Vietnam
Wiedereröffnung einer Kirche in Kuba
Bischof Guiamares Mitglied der Signatura Apostolica
75-jähriges Professjubiläum von P. Armand De Montigny
Bratislava organisiert Zusammenarbeit mit Laien
P. General feiert zum ersten Mal seinen Geburtstag in Rom
Generalrat beginnt seine Arbeit für das Sexennium
ERBEBEN IN HAITI:
Stellungnahme von P. General bezüglich Hilfe für Haiti
Trotz der Ruinen setzt die Pfarrei St. Gerard ihre Arbeit fort
S. Alfonso ist Sitz einer Außenstelle der Botschaft von Haiti
Redemptoristennovize aus Haiti ist aus der Ferne besorgt um das Schicksal seiner Familie
Der Fußballklub Real Madrid unterstützt den Wiederaufbau der Schule zum Hl. Gerard
MEDIALE DARSTELLUNG:
Schwerpunktmäßige Vorstellung der Schule zum Hl. Gerard in Haiti; von großer Freude zu großer Trauer
EREIGNISSE:
Professen, Weihen, Jahrestage, Todesfälle
LETZTER BLICK IN FOTOS:
Der zerbrochene Christus; Sonett von García Castrillo C.Ss.R.
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Vom Herausgeber
Rund um die Welt in fünf Minuten |
Vieles in dieser Ausgabe von SCALA ist einem weiteren Bericht über das Erdbeben von Haiti gewidmet. P. General gibt uns einen Einblick in die Lage und eine Schnappschuss bezüglich der großzügigen Antwort der Kongregation auf seinen Hilferuf um Unterstützung für die Mitbrüder und die Bevölkerung von Haiti. Wenngleich das Interesse der Medien im Schwinden begriffen ist, wird uns aber die Not der Mitbrüder und der bedürftigen Bevölkerung noch auf Monate, ja vielleicht sogar Jahre hindurch begleiten. Wir können uns keiner Müdigkeit in Bezug auf Hilfeleistung hingeben und können es uns nicht erlauben, dass in den kommenden Monaten diese Bedürfnisse unserem Gedächtnis, unseren Herzen und Gebeten entschwinden. Bevor wir unseren Bericht über die Tragödie fortsetzen, geben wir einige neue Nachrichten von Asia News zusammen mit erfreulichen Berichten weiter, die sich in unserer Redemptoristischen Welt ereignet haben.
Asia News zitiert P. Provinzial Vinzenz Pham Trung Thanh folgendermaßen: „…die Regierung unternimmt alles Mögliche, um den Erzbischof von Hanoi und die Thailändischen Redemptoristen in eine Falle zu locken, bei der die Regierung schon den kleinsten (aus ihrer Sicht betrachtet) Fehler zum Anlass für eine offene Verfolgung oder jedenfalls Anklageerhebung nehmen könnte“.
Soweit es uns angeht, trachten unsere redemptoristischen Mitbrüder, der Situation auf friedliche Weise Herr zu werden, ohne dabei ihre Rechte zu kompromittieren.
Brad Adams, der Direktor für Asien von Human Rights Watch hat kürzlich festgestellt: „Mit ihrer Vorgangsweise gegen friedliche Kritik scheint die vietnamesische Regierung entschlossen zu sein, zu einem der Länder Asiens zu werden, die die Freiheit am meisten unterdrücken. Wir wären erschüttert, wenn die vietnamesische Regierung uns ein Fehlverhalten vorwerfen könnte. Aber es gibt keine Anzeichen, dass die Regierung ihre sich verstärkende Ablehnung gegenüber jedweden Widerspruch ändert“.
P. Thanh kam in der vergangenen Woche nach Rom, um die Urne von P. Franz Xaver Huu Hua, unseres kürzlich verstorbenen Vize-Ökonomen (SCALA#52), nach Vietnam zu bringen. Wir hoffen, die Eindrücke von P. Than in einer künftigen Ausgabe von SCALA wiedergeben zu können.
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P. Sergio Campara berichtet aus Kuba, dass die Kirche von Santa Fe auf der Jugendinsel in Kuba nach 43 Jahren wiederhergestellt und geöffnet wurde. Die Freude der Pfarrangehörigen bei der Feier in der neuen Kirche wird wiedergegeben. Die Kirche steht etwa 30.000 Gläubigen in der näheren Umgebung zur Verfügung. |
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| Im Januar fand in der Vize-Provinz Bratislava ein Treffen des Sekretariats für Zusammenarbeit mit Laien (P. Martin Huk C.Ss.R., P. František Boldy C.Ss.R., Herr Stanislav Ščešňák, Frau Veronika Hučková), zusammen mit anderen Redemptoristen und Laien, die verantwortlich sind für Laiengruppen in unseren sechs Häusern in der Slowakei. Es sollten Pläne für die Zukunft besprochen werden. Ein weiteres Treffen ist für die in diesem Monat bevorstehende Visitation der Vize-Provinz durch Generalkonsultor P. Juventius Andrade geplant. Der Hauptzweck dieser Visitation besteht darin, die Vize-Provinz mit den Ergebnissen des 24. Generalkapitels vertraut zu machen. Überdies wird der Visitator in zwei Tagen Vorträge über Bildung und Entwicklung von Zusammenarbeit mit Laien halten. Das Sekretariat in Bratislava trachtet darnach, die Zusammenarbeit zwischen Laien und Redemptoristen in der Slowakei zu entwickeln und zu fördern. |
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Die Redemptoristische Jugend und die Betreuer von Jugendlichen in der Slowakei richten ihr Augenmerk auf den im Sommer stattfindenden Internationalen Jugendkongress in Lviv, Ukraine (http://www.lviv2010.com/). Im Oktober 2010 wird sich das Hauptaugenmerk auf die Stadtmission von Bratislava richten; 20 Missionsteams aus verschiedenen Ordensgemeinschaften werden eine zweiwöchige Stadtmission in Bratislava abhalten. Den Redemptoristen und der Erzdiözese Bratislava obliegt die Hauptverantwortung für dieses Erneuerungsprogramm in der Hauptstadt. Unter den eingeladenen Predigern wird der Redemptorist P. Cyril Axelrod sein. Er ist taub und blind und wird für Menschen mit diesen besonderen Bedürfnissen sprechen.
| P. General ist gerade rechtzeitig nach Rom, in seine künftige Residenz gekommen, um am 7. Januar zusammen mit dem Rektor von Sant’Alfonso, Luciano Panella aus der Provinz Neapel, seinen 55. Geburtstag zu feiern. Die beiden haben genau dasselbe Geburtsdatum. Die „mitbrüderlichen Zwillinge“ freuten sich an einer Konzelebration und einem anschließendem festlichen „pranzo“ mit der Kommunität. |
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Am 25. Januar hat der Heilige Vater sechs neue Mitglieder des Obersten Gerichtshofes der Signatura Apostolica ernannt, darunter Bischof Fernando José Monteiro Guimarães C.Ss. R. aus Garanhuns (Brasilien).
Am 2. Februar 2010 feierte P. Armand De Montigny, Vize-Provinz Tokyo, sein 75-jähriges Professjubiläum. Herzlichen Glückwunsch! SCALA verzeichnet für jeden Monat die bedeutenderen Jubiläen auf (75, 70, 60, 50, 25). Siehe für März die entsprechende Liste.
Der Generalrat begann am 17. Januar das Sexennium mit einem Einkehrtag, der von P. Raphael Gallagher (Dublin), Professor am Alphonsianum, gehalten wurde. Der Einkehrtag fand im Exerzitienhaus der Römischen Provinz in Francavilla al Mare an der Ostküste Italiens statt. Am 20. Januar kehrte der Generalrat nach Rom zurück und hielt eine außerordentliche Sitzung bis 30. Januar ab. Die Früchte dieser Diskussionen werden in verschiedenen Aussendungen verlautbart werden.
Da wir uns der Fastenzeit nähern, möge sie für uns selbst
und dem Volk, dem wir dienen, von Nutzen sein...
Gnade und Erlösung für alle!
Gary Ziuraitis C.Ss.R.
Inhaltsverzeichnis
ERBEBEN IN HAITI: Brief von P. General Michael Brehl, C.Ss.R.
Rom, Italien
Liebe Mitbrüder, Schwestern und Freunde!
Vor mehr als einem Monat, am 12. Jänner, verwüstete das Erdbeben Port-au-Prince. Am 15. Jänner richtete ich einen Appell an die Kongregation und bat um Gebet und finanzielle Hilfe. Die Generalleitung ist sehr dankbar für Ihre bisherige Antwort. Ich möchte kurz mitteilen, was wir erhalten haben, und wie die Kongregaation der gegenwärtigen Situation zu begegnen sucht.
Beiträge zum Solidaritätsfonds der Generalleitung für Haiti:
135,163.99 Euros
217,920.34 US Dollars
Gesamt: 404,325.00 US Dollars
Beiträge an die Provinz Ste-Anne de Beaupré für Haiti:
Gesamt: 181,632 US Dollars
Beiträge direkt an die Regio Port-au-Prince, Haiti:
Gesamt: 7,860 US Dollars
Beiträge an die Provinz San Juan, Puerto Rico, für Haiti:
Gesamt: 88,564 US Dollars
Gesamtbetrag der Kongregation der Redemptoristen: 682,381 US Dollars
Danke für Ihre Großzügigkeit! Zur Zeit erstellt die Regio Port-au-Prince in Zusammenarbeit mit der Provinz Ste-Anne und der Generalleitung einen Plan für die beste Verwendung dieser Beträge. Der Plan muß drei Elemente enthalten:
· Unmittelbare und dringende Bedürfnisse der Redemptoristen in Haiti;
· Humanitäre Hilfe für die Familien der Redemptoristen und die Menschen in unserer Pfarrei in Port-au-Prince;
· Wiederaufbau der Kirche, der Gebäude und der missionarischen Projekte der Regio Port-au-Prince.
Bisher haben wir finanzielle Hilfe, Lebensmittel und andere dringend benötigte
Dinge über die Mitbrüder in der Dominikanischen Republik und
direkt über die Banken nach Haiti geschickt. Diese direkte Hilfe
für unmittelbare dringende Notwendigkeiten und für humanitäre
Belange belief sich auf $83,146. Über die Provinz von Ste-Anne
wird monatlich eine Unterstützung nach Port-au-Prince entrichtet,
die durch Beiträge aus dem Fonds der Generalleitung ergänzt
wird. Diese Hilfe wird in den kommenden Monaten und Jahren weitergehen
müssen.
Wir kennen jetzt noch nicht die Kosten des Wiederaufbaus. Aber wir werden für lange Zeit auf Ihre Mithilfe zählen müssen.
In den oben genannten Gesamtbeiträgen sind die Spenden nicht-redemptoristischer Organisationen, NGO’s, caritative Institutionen etc. nicht eingeschlossen. Einige Gruppen haben sich bereit erklärt, bei der Neuerrichtung von Schulen, Krankenhäusern und anderen humanitären Projekten mitzuwirken, was auch unserer Mission in Haiti zugute kommen wird.
Auch haben eine Reihe von (Vize-)Provinzen Studenten der Redemptoristen aus der Regio Port-au-Prince aufgenommen. Die Provinz von San Juan hat in diesem Bereich unschätzbare Hilfe geleistet, ebenso durch unmittelbare, dringend benötigte Hilfe. Vereinbarungen für Studenten werden auch getroffen mit den Provinzen von Bogotá, San Salvador, Ste-Anne und Baltimore. Diese Gastfreundschaft ist nicht nur ein finanzielles Geschenk für die Regio Port-au-Prince, sondern bietet den Studenten auch eine ständige Begleitung. Im Namen der Kongregation spreche ich den Gastprovinzen unseren Dank aus.
Die Generalleitung glaubt, daß es wichtig ist, der Kongregation ein möglichst vollständiges Bild zu geben. Danke für Ihre Großzügigkeit! Ich weiß, daß wir auf Ihre Hilfe weiterhin rechnen dürfen, wenn ein vollständigerer Plan entwickelt ist.
Im Namen des Erlösers,
Michael Brehl, C.Ss.R.
Inhaltsverzeichnis
Trotz zerstörter Gebäude hilft Pfarrei in Haiti den Erdbebenopfern
Von Dennis Sadowski
Catholic News Service
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PORT-AU-PRINCE, Haiti (CNS) – Nicht viel ist übriggeblieben von der St. Gerard-Kirche, die auf einem steilen Hügel in Port-au-Prince liegt; aber P. Abellard Thomas, Redemptorist, sagt, daß es seine Pfarrei sei, und daß er sie möglichst funktionsfähig erhalten möchte.
Die Kirche ist wenig mehr als ein Haufen von Ziegeln und Metall, eines von den tausenden Gebäuden in der Hupstadt von Haiti, die am 12. Jänner in einem 45 Sekunden dauernden Erdbeben zerstört wurden. Auch die Schule der Pfarrei stürzte ein. Unter ihren Trümmern liegen die Leichen dutzender Schüler und Lehrer.
P. Thomas sagt, daß 200 Menschen in der Schule ums Leben kamen; man sieht dort jetzt Spuren vom Feuer, das die Hilfstruppen gelegt hatten, um den Geruch der verfaulenden Leichen zu überdecken. Jeden Tag kommen Familien und Freunde der Toten zur zerstörten Schule, erzeigen ihren Respekt für die hier ums Leben Gekommenen und beten für sie.
Ihr Schmerz sei sein Schmerz, sagt P. Thomas.
Der Pfarrer beklagt auch den Tod von zwei Ordenschwestern, die in der Pfarrei wohnten. Die zwei Schwestern der Gefährtinnen Jesu starben, während sie in der Schule der hl. Rosa in Leogane, ungefähr 15 Meilen westlich der Hauptstadt und ganz nahe beim Epizentrum des Erdbebens, unterrichteten. Die vier anderen Schwestern haben überlebt, aber ihr Haus ist unbewohnbar. |
Trotz der Trauer, die P. Thomas durchlebt, hat er das Areal der Pfarrei zu einer Anlaufstelle gemacht für Menschen, die von der Welternährungsorganisation Hilfe brauchen. Die Mitarbeiter der Organisation für technische Zusammenarbeit und Entwicklung, die dort tätig sind, verteilen bis zu 1.700 Essenskarten pro Tag.
„Leute kommen hierher, um Erleichterung zu finden“, sagt P. Thomas dem Catholic News Service am 2. Februar, sie kommen zum Beten, sie kommen um Hilfe und Unterstützung zu erhalten.
„In einer schwierigen Situation fühlen die Menschen, daß sie Hilfe von Gott bekommen können“, fügt er hinzu.
Vor dem Erdbeben lebten in der Pfarrei 10.000 Menschen. Die drei Redemptoristen, die in der Pfarrei arbeiten, feierten jeden Sonntag fünf Messen. Bei der Messe am 31. Jänner auf dem Platz der Pfarrei waren wenig mehr als 300 Menschen anwesend.
P. Thomas, 36, ist hier auf seiner ersten Seelsorgsstelle; er kam vor sechs Monaten nach St. Gerard. Er kann nur schätzen, wieviele Pfarrmitglieder im Erdbeben gestorben sind, aber er weiß von Tausenden, die ihr Heim verloren haben. Einige von ihnen waren unter den 700, die im Behindertenheim im nahegelegenen Park wohnten. Er feierte am 31. Jänner zum ersten Mal eine Messe in diesem Park.
Der Priester sagte, er erwarte, daß die Kirche St. Gerard eines Tages wieder aufgebaut werde. Jetzt aber sei es seine Sorge, bei den Menschen in Not zu sein. Wenn das Beste, das die Pfarrei jetzt tun könne, sei, die Verteilung der Essenskarten und der Lebensmittel unter der Aufsicht der Vereinten Nationen zu koordinieren, ist P. Thomas bereit, dabei behilflich zu sein.
Die Lebensmittel sind eine Gottesgabe, sagt er, weil die Menschen Hunger haben; und nicht in der Lage sind zu kaufen, was sie brauchen, um sich und ihre Familien zu ernähren.
Neben der Kirche war eine Berufsschule für ältere Studenten; sie war voll besetzt, als das Erdbeben ausbrach. Das sechsstöckige Gebäude stürzte in Sekunden in sich zusammen und riß Dutzende Menschen mit sich. Die genaueZahl der Toten ist nicht bekannt.
Was von der Schule übrig ist, gleicht einem unregelmäßigen Pfannkuchen. Obere Stockwerke stürzten in die unteren; was blieb, ist ein 10 m hoher Schutthaufen. Im obersten Stockwerk, der heißen Mittagssonne ausgesetzt, liegen Stühle herum in noch einigermaßen unterscheidbaren Reihen.
P. Thomas weiß, daß der Schmerz in seiner Umgebung tief geht. Er weiß nicht, wie Port-au-Prince einmal wieder erstehen wird, aber er hofft, daß die Welt Haiti helfen werde, das Land wieder aufzubauen.
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Rom
Gedenkgottesdienst für die Opfer des Erdbebens in Haiti
Salvatore Brugnano, C.Ss.R.
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Mitteilung des Herausgebers: Am 19. Januar fand in der Kirche Sant’Alfonso, wo sich das Original der Ikone der Mutter von der immerwährenden Hilfe befindet, die auch die Patronin von Haiti ist, eine Gedenkfeier für die Opfer des Erbebens in Haiti statt; auch P. General nahm daran teil. Im Folgenden ein Bericht und Kommentar über die Feier von P. Salvatore Brugnano, Provinz Neapel, der bei der Feier anwesend war.
Am 19. Januar hatte ich die Ehre, in Sant’Alfonso in Rom, der Heimstätte des Originals der Ikone der Mutter von der immerwährenden Hilfe, die auch die Patronin von Haiti ist, an der bewegenden Feier für die Opfer des verheerenden Erdbebens in Haiti teilzunehmen. Die Feier wurde organisiert durch den Botschafter Haitis am Heiligen Stuhl, Herrn Carl-Henri Guiteau, in Zusammenarbeit mit anderen humanitären Organisationen. Drei Kardinäle, vier Bischöfe aus der Karibik, zivile und kirchliche Autoritäten von Haiti, die in Rom arbeiten, sowie Vertreter des Heiligen Stuhles waren anwesend. |
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Der Feier stand Bischof Dominique François Joseph Mamberti, Sekretär des Staatsekretariates im Vatikan, vor.
Ich sah, wie in dieser traurigen, aber würdigen und erhebenden Feier die anwesenden Haitianer ihren Glauben und ihre Trauer über ihre toten Landsleute in Gesang und Gebet zum Ausdruck brachten, und daß wir, die Redemptoristen aus so vielen Ländern in der internationalen Kommunit von Sant’Alfonso, mit ihnen verbunden waren in ihrer Trauer und ihrem Leid.
Jeder hatte natürlich die schrecklichen Bilder von Tod und Zerstörung durch das Erdbeben in Haiti gesehen. Diese Bilder lassen Fragen aufkommen, die aus dem Glauben nicht leicht zu beantworten sind. Aber die wunderbaren Bilder von Menschen, die aus den Ruinen gerettet wurden, lassen eine neue Hoffnung entstehen, die gegründet ist auf Solidarität mit und Hilfe für die Menschen in Haiti im Hinblick auf ihre Neuerstehung.
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Im Evangelium hörten wir Gottes Antwort auf unsere Frage „warum?“. Das Evangelium sprach von der Auferweckung des Lazarus (Joh 11,32-45). Jesus ist erschüttert durch die Tränen der Schwestern, die ihren Bruder Lazarus verloren hatten, und weint mit ihnen. Die Dabeistehenden sagten: „Seht, wie er ihn geliebt hat!“. Aber andere meinten: „Wenn er ihn wirklich geliebt hätte, würde er nicht zugelassen haben, daß er stirbt“. Dann vollbringt Jesus sein Wunder: er erweckt Lazarus vomTod und gibt damit allen Hoffnung. Der Herr verläßt jene nicht, die auf ihn ihr Vertrauen setzen.
Die Kirche heute ist der in Zeit und Geschichte fortlebende Christus; sie hat damit die Verantwortung, das Mitleiden Christi für die Menschen immer sichtbar zu machen, wie eine Mutter, die zu jenen geht, die Hilfe und Trost brauchen. Sie trägt voll am Leid von Haiti mit – der Erzbischof von Haiti, Joseph Serge Miot, der in den Trümmern den Tod gefunden hat, ist ein sichtbares Zeichen dafür. Das Erdbeben hat weltweit Solidarität und Hilfsaktionen ausgelöst. Papst Benedikt XVI. rief auf: „Jetzt müssen alle Gläubigen ihren Glauben ernsthaft einsetzen, um Solidarität zu zeigen“.
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Wir müssen nicht nur materielle Hilfe leisten, sondern ein ernstes Teilnehmen an der Not zeigen, die eine ganze Nation in jeder Hinsicht erfahren hat. Was sich dann ereignet, wird nicht nur ein Wunder des materiellen Wiederaufbaus sein, sondern wird Hoffnung geben für eine neue Menschheit; Leben kann aus dem Tod neu geboren werden, Leben kann eine neu erstehen.
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Haiti/USA
Novize ist jeden Tag besorgt um Nachrichten über seine Familie
Gary Ziuraitis C.Ss.R.
Das Erdbeben von Haiti wurde zu einer sehr persönlichen Angelegenheit für einen Novizen der Redemptoristen, Jacky Merilan, der in Port-au-Prince (Haiti) geboren ist.
Gegenwärtig ist Jacky im internationalen Noviziat in Glenview Illinois, USA. Am 8. Dezember wurde er zusammen mit drei Mitnovizen eingekleidet. Dies ist der halbe Weg zur Profess in diesem Sommer (Scala# 53). Obwohl von Haiti stammend ist er Novize der englischsprachigen Region Karibik. Dies deshalb, weil er in Kontakt mit den Redemptoristen kam und seine redemptoristische Ausbildung außerhalb von Haiti erhalten hat.
Aber Jackys Familie, d.h. seine Mutter, zwei Brüder, drei Schwestern sowie viele Tanten und Onkeln mit deren Angehörigen leben weiter in Port-au-Prince. Eine Tante war gerade im neunten Monat schwanger, und die Geburt des Kindes wurde jeden Tag erwartet. |
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Am 12. Januar, etwa 4 Uhr nachmittags (16 Uhr) Chikagoer Zeit geschah es, dass Jacky sich gerade im Internet mit P. Vanty Anguiste C.Ss.R. unterhielt, einem Mitglied des Ordentlichen Provinzrates, der gerade auf Visitation in Trindad-Tobaggo war. P. Vanty schrieb, dass er soeben eine Nachricht über ein Erdbeben in Haiti erhalten habe. Das war ein ungewohntes Geschehen, denn obwohl diese Gegend entlang einer Erdbebenspalte liegt, hatte sich in den letzten 200 Jahren kein Erdbeben ereignet.
Jacky versuchte, über Fernsehen und Radio nähere Informationen zu erhalten. Zunächst waren die Nachrichten spärlich, und es schien, als ob nichts Ernsthaftes vorgefallen sei. Aber schon nach fünfzehn Minuten kamen ganz andere Nachrichten: Ein sehr schweres Erdbeben hat Port-au-Prince getroffen: erheblicher Sachschaden sei entstanden und eine größere Anzahl von Menschen sei ums Leben gekommen.
Um seine Familie besorgt hat Jacky telefonischen Kontakt herzustellen versucht. Zuerst mit seiner Mutter. Das Telefon läutete und läutete, aber es kam kein Kontakt zustande. Er versuchte es mit dem Mobil-Telefon seines Bruders, aber das läutete nicht einmal. Nach einiger Zeit brach die Telefonverbindung nach Haiti vollständig zusammen.
Es begannen zwei anstrengende Tage des Wartens und des Bangens um das Schicksal seiner Familie. Ohne jede Nachricht von und nach Haiti war Jacky ohne jede Möglichkeit, etwas über das Schicksal seiner Familie in in den Medien Erfahrung zu bringen. Er war sehr betroffen und angsterfüllt, so dass er kaum schlafen konnte. Dabei kamen die schrecklichen Bilder der Verwüstung, worüber 24 Stunden am Tag berichtet wurde.
Schließlich läutete am Donnerstag um 5 Uhr Nachmittag (17 Uhr) Jackys Telefon. Es war eine Nummer aus Haiti, aber Jacky konnte sie nicht identifizieren. Als er aber antwortete, war es die Nummer seines Bruders. Die Verbindung war aber so schlecht, dass er nichts verstehen konnte, und schließlich brach sie völlig ab.
Etwas später rief Jacky eine andere Nummer an; sein Bruder antwortete, und die Verbindung war in Ordnung. Aus Angst, der Kontakt könne abreißen, bat Jacky seinen Bruder, rasch mit Ja oder Nein zu antworten, wenn er ihn um Auskunft bat, ob dieser oder jener seiner Familienangehörigen lebendig oder tot sei. Sein Bruder antwortete für alle mit Ja.
Sehr erleichtert, dass seine ganze Familie am Leben sei, versuchte Jacky, kurz mit allen zu sprechen, die zurzeit bei seinem Bruder waren. Sie sagten, dass ihr Heim so wie das vieler anderer zerstört worden sei. Die Wucht des Erdbebens habe ihre Häuser in einen Haufen Schutt verwandelt. Sie mussten alle auf der Straße leben, aber sie waren gesund. Sie waren besorgt um das Schicksal der schwangeren Tante, die der Geburt des Kindes entgegensah. Sie waren nicht sicher, woher Nahrung und trinkbares Wasser kommen sollten. Das war am 14. Januar.
Für Jacky kam noch eine Zeit der Sorge und des Bangens, weil er bis Dienstag 26. Januar, also zwölf Tage, nichts von seiner Familie gehört hatte. Es war eine große Erleichterung und Freude, wieder mit ihnen sprechen zu können. Aber die Lage ist noch immer schlimm, weil die Familie auf der Straße lebt ohne Nahrung, Wasser und Unterstand. Jacky sagt, er sei so froh, dass sie alle am Leben seien und dass es sie unter den gegebenen Umständen zu Recht kämen.
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Am 5. Februar teilte uns Jacky mit, dass seine Tante Gertha am 4. Februar ein Kind geboren hat. Mutter und Kind sind wohlauf, leben aber unter sehr schwierigen Bedingungen. Jacky hat von seinen Oberen die Erlaubnis bekommen, Haiti zu besuchen. Er wird vom 19. bis 24. Februar in Haiti sein und verspricht uns, mitzuteilen, was er dort in Erfahrung gebracht hat.
Wenn eine unserer Redemptoristischen Einheiten, Kommunitäten oder einzelne Mitbrüder in dieser besonderen Notlage helfen können, wenden Sie sich an den Novizenmeister P. Gary Lauenstein unter FrGaryCSSR@aol.com.
Jacky ist sehr dankbar für Anteilnahme, für helfende
Worte und für das Gebet der Menschen um ihn. Dies gilt insbesondere
für den Novizenmeister, den Novizensozius (PP. Gary Lauenstein
und Ray Corriveau), die Noviziatsgemeinschaft sowie P. General
Brehl, der sich Zeit nahm, ihm seiner persönlichen Hilfe
und seines Gebetes zu versichern. Jacky ist froh, dass er angehendes
Mitglied einer Ordensfamilie ist, die sich seiner und seiner Familie
annimmt. |
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Spanien
Real Madrid hilft beim Wiederaufbau einer durch das Erdbeben zerstörten Schule (der Red-emptoristen) in Haiti
| Real-Madrid, das berühmte spanische Fußballteam, will Geld zur Verfügung stellen für den Wiederaufbau einer Schule, die durch das Erdbeben in Haiti zerstört wurde.
Der Team-Präsident Florentino Perez sagte, daß die Stiftung von Real Madrid Geld geben will für die Neuerrichtung der Schule St. Gerard in Port-au-Prince. Vor dem Erdbeben waren in der Schule 1.200 Schüler; die Schule wurde durch das Erdbeben zerstört, 300 Kinder kamen ums Leben.
Real Madrid will die Wiedererrichtung der St. Gerard Schule in Carrefour-Feuilles, in der Nähe von Port-au-Prince, finanzieren und eine Sozial- und eine Fußballakademie bauen, wo Kinder eine gute Versorgung und Pflege erhalten werden.
Perez sagte: Haiti hat ein absolutes Desaster erlebt, und wir stehen einer großen Herausforderung gegenüber, aber wir dürfen nicht denken, daß es (das Projekt) unmöglich zu verwirklichen ist“.
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MEDIALE DARSTELLUNG:
Video über die Zerstörungen in Haiti und die St. Gerard-Schule
Dieses Video über das Erdbeben in Haiti war in der Provinz Lissabon im Umlauf, P. Walter Knapik hat es an SCALA weitergegeben. Am Schluß werden Spenden an das Rote Kreuz oder andere internationale Hilfsorganisation erbeten. Aus heutiger Sicht empfehlen wir aber, Spenden über die eigene Provinz oder die Generalleitung für die Bedürfnisse unserer Mitbrüder zu überweisen.
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EREIGNISSE:
Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site
Ablegung der zeitlichen Gelübde:
Luis Paúl Álvarez, Mission von Moçambique, 8. Dezember 2009
Jesús Antonio López Ruiz, 16. Januar 2010
Jonathan Muňos Aguas, Provinz Mexiko, 16. Januar 2010
Ablegung der ewigen Gelübde:
Michael Kaspar Sakthivel, Provinz Bangalore, 29. Oktober 2009
Agostinho Lumbangue Leão, Vize-Provinz Luanda, 19. Dezember 2009
Celino Ndulu, Vite-Provinz Luanda, 19. Dezember 2009
Martinus Enga Pati Murin, Provinz Indonesien, 29. Dezember 2009
Redemtus Rage Jawa, Provinz Indonesien, 29. Dezember 2009
Fawaz Elia Kako, Provinz Denver, 21. Januar 2010
Priesterweihen:
Marcos Antônio Mota Moraes, Provinz Porto Alegre, 12. Dezember 2009
Manuel Ribamur Barbosa da Silva, Provinz Goiás, 19. Dezember 2009
Mario Ernesto Ramos Sánchez, Vize-Provinz San Salvador, 19. Dezember 2009
Thomas Augustine Há Quoc Dung, Vize-Provinz Extra patriam, 2. Januar 2010
Joseph Ho Anh Nghia, Vize-Provinz Extra patriam, 2. Januar 2010
José Amarildo Luciano da Silva, Vize-Provinz Manaos, 9. Januar 2010
Todesfälle:
P. Luigi Battigaglia, 74, Provinz Neapel, 20. Dezember 2009
P. Johannes Buchebner, 64, Provinz Wien, 20. Dezember 2009
P. Tomás Franco Franco, 74, Provinz Madrid, 1. Januar 2010
P. Moisés Latasa Ongay, 83, Provinz Madrid, 4. Januar 2010
P. Earl Joseph Toups, 89, Provinz Denver, 4. Januar 2010
P. Sylvester Edward Feeley, 87, Provinz Baltimore, 9. Januar 2010
P. Albert Joseph Lamote, 97, Regio Karibik, 12. Januar 2010
P. Victor Rodriguez, 95, Vize-Provinz Recife, 13. Januar 2010
P. Julio Pinto Miranda, 60, Provinz Santiago, 16. Januar 2010
P. Stephen Wetherall, 83, Provinz London, 18. Januar 2010
P. John Joseph Creaven, 87, Provinz Baltimore, 23. Januar 2010
Jubiläen (März)
70-jähriges Professjubiläum
Heinz Joachim Müller, Provinz St. Clemens (Region Köln), 31. März 2010
60-jähriges Professjubiläum
William Charles Rock, Provinz Baltimore, 15. März 2010
Francis Neil Dias Karunaratne, Region Colombo, 15. März 2010
Osmund D’Souza, Region Mumbai, 15.März 2010
Jacobus Zoutendijk, Provinz St. Clemens, Region Niederlande. 17. März 2010
60-jähriges Priesterjubiläum
Quirino Semenzin, Provinz Rom, 4. März 2010
Philip Maxwell Barrett, Provinz Canberra, 5.März 2010
Louis Crausaz, St. Clemens-Provinz, Region Schweiz, 5 März 2010
50-jähriges Professjubiläum
Gilbert Lévesque, Provinz St. Anne de Beaupré, 15. März 2010
Tadeusz Mazurkiewicz, Vize-Provinz Bahia, 25. März 2010
Paul Hasler, Provinz Indonesien, 25. März 2010
Dietger Demuth, Provinz St. Clemens, Region Köln, 25.März 2010
Franz Mehwald, Provinz St. Clemens, Region Köln, 25. März 2010
Johannes Wittenkämper, Provinz St. Clemens, Region Köln, 25. März 2010
50-jähriges Priesterjubiläum
John Carnie, Provinz Canberra, 20. März 2010
25-jähriges Professjubiläum
Rafael Vieira Silva, Provinz Goiás, 27. März 2010
25-jähriges Priesterjubiläum
Teodulo Holgado, Vize-Provinz Manila, 16. März 2010
Edwin Taladiar, Vize-Provinz Manila, 16. März 2010
Jozef Síma, Vize-Provinz Bratislava, 17. März 2010
Stanisław Stabrawa, Vize-Provinz Resistencia , 21. März 2010
Wahlnachricht:
P. Bento Katchingangu wurde zum Vize-Provinzial der Vize-Provinz Luanda (Angola) gewählt und am 12. Januar 2010 bestätigt.
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LETZTER BLICK IN FOTOS:
Nach dem jüngsten Erdbeben liegt das Bild des Gekreuzigten zerbrochen unter den Trümmern der Kirche und Pfarre zum hl. Gerard, die von den Redemptoristen in Port-au-Prince (Haiti) betreut wird. In der dem Kolleg zum hl. Gerard angeschlossenen Schule, die von den 1200 Schülern besucht wird, befanden sich im Zeitpunkt des Erdbebens 300 in den Klassenzimmern. Sie sind alle zusammen mit ihren Lehrern ums Leben gekommen, als das Gebäude einstürzte. Dieses war erst vor kurzem mit Hilfe einer von spanischen Redemptoristen getragenen Hilfsorganisation eröffnet worden.
Man könnte sagen, dass Christus sich mit all denen vereinen wollte, die bei diesem Unglück ihr Leben verloren haben, weil er selbst in den Trümmern der Kirche zerbrochen wurde.
Von Spanien aus sende ich tränenerfüllt, im Gebet vereint mit meinen redemptoristischen Brüdern in Haiti, deren Nationalheilige die Mutter von der Immerwährenden Hilfe ist, in brüderlicher Anteilnahme dieses Sonett.
Der zerbrochene Christus
Im heiligen Gerard hast du, der Gekreuzigte, am hohen Kreuz deinen Tod erhoben.
Es kamen Menschen, die beten, hören und sehen wollten. Diejenigen, die dich in Haiti sehen wollten, haben geweint.
Heute, durch das Erdbeben hingeworfen unter die Trümmer, hast du ein gleiches Schicksal erleiden wollen wie die gestorbenen Kinder. Und so liegst du machtlos unter ihnen und ihren Lehrern.
Ich finde mich selbst als einen, der mit den Sternen weint und ich menge ihre Tränen mit meinem Klagen, das – wie das ihre – regnet vom Himmel.
Die Meere haben nicht genügend Wasser für einen solchen Verlust, der seine Spuren hinterlassen hat, so dass Haiti zu einem Friedhof geworden ist.
Astor Braime
Generoso Garcia Castrillo C.Ss.R.
Provinz Madrid
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