Rom
AUS DEN PROVINZEN: REDEMPTORISTEN IN DEN MEDIEN INTERVIEW MIT P. GENERAL: LEBENSWENDEN:
Ein SCALA-Leser sagte mir letzten Monat, SCALA sei voll von Katastrophen – natürlichen und von Menschen gemachten. Als ich ihn fragte, was er mit den von Menschen gemachten Katastrophen meine, wies er auf die in SCALA veröffentlichten Resultate der Provinzwahlen hin! Natürlich hat er das im Spaß gemeint. Die redemptoristischen Einheiten senden uns oft Nachrichten über glückliche Ereignisse – Feiern und Erfolge – wir sind zu recht stolz auf unsere Erfolge. Ich habe bemerkt, dass Mitbrüder, die auf social networking sites wie Facebook und Twitter sind, dazu neigen, Feiern der Gemeinschaft und Reisen zu unterstreichen. Aber das sehen vielleicht nur die so, die uns nicht kennen. Denn viel öfters als sie feiern, sind unsere Mitbrüder in der Mitte von natürlichen und von Menschen gemachten Katastrophen: sie begleiten Gottes Volk in seinen Leiden in den schlimmsten Orten und Situationen der Welt. Z.B. im mittleren Osten, im Irak und im Libanon besonders; das ist die große Not, die von Menschen geschaffen wurde. In dieser Nummer von SCALA bringen wir schlechte Nachrichten über die Leiden unserer Mitbrüder und ihres Volkes im Irak, und gute Nachrichten über die Bemühungen der Mitbrüder, diese Not zu erleichtern. Die natürlichen Katastrophen gehen weiter! P. José Vidigal schreibt uns von Rio de Janeiro über die Flutkatastrophe: "In der zweiten Jännerwoche gingen in der schönen Gebirgsgegend des Staates Rio de Janeiro heftige, langanhaltende Regengüsse nieder und verursachten Erdrutsche und Überströmungen, die alles mit sich rissen. Die drei am meisten betroffenen Städte befinden sich ca 95 km von Rio de Janeiro entfernt: Teresópolis (163.000 Einwohner), Petropolis (315.000) und Nova Friburgo (182.000). Es gab 860 Tote. Es ist dies die größte Naturkatastrophe in der Geschichte von Brasilien. Viele freiwillige Helfer, so das Rote Kreuz, die Civil Defense und zahllose andere arbeiteten, um die Opfer zu retten. Das ganze Land hat Hilfsaktionen organisiert, besonders Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente und Kleidung. Keiner der Redeptoristen in der Region wurde vom Unglück direkt betroffen. Wir hatten in Teresopólis in den 1920-er Jahren eine Niederlassung, aber sie bestand nur für zwei Jahre."
Und da war der Schneesturm in Chicago, U.S.A.; die Leuten saßen in ihren Fahrzeugen fest. All das war nicht weit eintfernt von unserer Kommunität bei St. Michael's Church.
Glücklichere Nachrichten kommen uns von P. Andrej Zylak aus der Vizeprovinz Resistencia, Argentinien; hier seine Mitteilung über die Reise ihrer Laienmitarbeiter:
Eine Gruppe redemptoristischer Laienmissionare besuchte das Cruz del Cerro de Santa Ana. Die Laienmissionare stammten aus verschiedenen Regionen Argentiniens und aus einigen der Städte, in denen Missionen gehalten wurden. Sie wurden von Oberbürgermeisterin Mabel Pezoa begleitet, die verlautbarte, dass diese schöne neue Wallfahrt und Touristenattraktion bis zur Einweihungszeremonie in der Karwoche fertiggestellt sein wird. Bürgermeisterin Pezoa hofft, die argentinischen Präsidentin Cristina Fernández zur Eröffnung willkommen heißen zu können. /
Am Fest der Darstellung des Herrn, Mariae Lichtmeß, 2. Februar, wird der Welttag des Gottgeweihten Lebens gefeiert. Dies deshalb, erklärte der Papst, weil "die Darstellung Jesu im Tempel ein sprechendes Bild ist für die Ganzhingabe des Lebens all derer, die berufen sind, durch die Evangelischen Räte der Kirche und der Welt die charakteristischen Merkmale Jesu zu zeigen: den keuschen, armen und gehorsamen Jesus. Eine Gruppe von Redemptoristen aus dem Generalatshaus, angeführt von Rektor Luciano Panella, nahm an der Vesper teil, der der Heilige Vater vorstand. Hier Videos in englisch und spanisch; mit unserem Erzbischof Tobin, der in einem Interview über die "Ernährung des Ökosystems des Ordenslebens" sprach. Loading the player...
Gnade und Erlösung für alle! AUS DEN PROVINZEN Wahlen (Anmerkung des Herausgebers: Photos, wenn verfügbar, nur von den (V)Provinzialen und Regionalobern).
Henricus (Henk) Erinkveld, 63, wiedergewählt zum Provinzvikar der Provinz Sankt Clemens. Bestätigt am 6. Jänner 2011
Maurice Girardin, 71, wiedergewählt zum Provinzvikar der Provinz Strasbourg. Bestätigt am 7. Jänner 2011.
Patrick Mulligan, 67, wiedergewählt zum Provinzvikar der Provinz London. Bestätigt am 7. Jänner 2011. Eridian Gonçalves de Lima, 52, zum Vizeprovinzial der Vizeprovinz Fortaleza gewählt Bestätigt am 7. Jänner 2011.
Rafael Alonso Crespço, 50, zum Provinzvikar der Provinz Madrid gewählt. Bestätigt am 10. Jänner 2011.
Jan Sokulski, 48, zum Provinzvikar der Provinz Prag gewählt. Bestätigt am 12. Jänner 2011.
Fausto Sanches Martíns, 71, zum Provinzvikar der Provinz Lissabon gewählt. Bestätigt am 13. Jänner 2011.
Yo Sep Joseph Kang, 42, zum Regionaloberen der Region Korea gewählt. Won Soon Thomas Aquinas Joung, 50, zum Regionalvikar der Region Korea gewählt. Bestätigt am 13. Jänner 2011.
Rafael Torres Oliver, 73, zum Provinzvikar der Provinz San Juan gewählt. Bestätigt am 14. Jänner 2011.
Peter Slobodník, 39, zum Vizeprovinzialviar der Vizeprovinz Bratislava gewählt. Bestätigt am 18. Jänner 2011. Nicolas Issifi Ayouba Martin, 44, zum Vizeprovinzial der Vizeprovinz Burkina-Niger gewählt. Bestätigt am 19. Jänner 2011.
Piotr Sułkowski, 38, zum Provinzvikar der Provinz Rom gewählt. Bestätigt am 20. Jänner 2011.
Piotr Chyła, 41, wiedergewählt zum Provinzvikar der Provinz Warschau. Bestätigt am 20. Jänner 2011.
Jacques Fortin, 62, zum Provinzvikar der Provinz Sainte-Anne de Beaupré gewählt. Bestätigt am 24. Jänner 2011. Grimaldo Garay Zapata, 43, zumVizeprovinzial der Vizeprovinz Peru-Nord gewählt. Bestätigt am 27. Jänner 2011.
Thomas Jayaraj Gnanpragasam, 60, zum Provinzvikar der Provinz Bangalore gewählt. Bestätigt am 30. Dezember 2010. Pedro Alejandro Irizar Irizar, 53, zum Provinzvikar der Provinz Santiago gewählt. Bestätigt am 4. Jänner 2011. Peter Pidskalny, 65, wiedergewählt zum Provinzvikar der Provinz Yorkton. Bestätigt am 6. Jänner 2011. Crispin Mostajo, 44, zum Provinzvikar der Provinz Cebu gewählt. Bestätigt am 6. Jänner 2011. Henrique Aparecido de Lima, 46, wiedergewählt zum Provinzvikar der Provinz Campo Grande. Bestätigt am 11. Jänner 2011. Brendan Samuel O'Rourke, 61, zum Provinzvikar der Provinz Dublin gewählt. Bestätigt am 13. Jänner 2011. Alfons Jestl, 54, zum Provinzvikar der Provinz Wien gewählt. Bestätigt am 20. Jänner 2011. Peter Renju, 57, zum Provinzvikar der Provinz München gewählt. Bestätigt am 24. Jänner 2011. Raymond Douziech, 67, zum Provinzvikar der Provinz Edmonton-Toronto gewählt. Bestätigt am 26. Jänner 2011. George Thomas Areekal, 50, zum Provinzvikar der Provinz Liguori gewählt. Bestätigt am 26. Jänner 2011. Joseph Cao Dinh Tri, 72, wiedergewählt zum Provinzvikar der Provinz Vietnam. Bestätigt am 27. Jänner 2011.
Mitbrüder der römischen Provinz nahmen am Area Evangelization-Kongreß der Konferenz der Höheren Ordensobern teil: "Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde" (11. – 14. Jänner 2011). Der Kongreß, der bei den Karmeliten in Rom-Sassone stattfand, hatte die Freude, als Gäste und Vortragende neben Kardinal Camillo Ruini auch unseren Mitbruder Joseph Tobin, C.Ss.R., Generalsekretär der Religosenkongregation, zu sehen; anwesend war auch P. Gianni Congiu, Provinzial der römischen Provinz, und fünf andere Mitbrüder sowie Laien aus den redemptoristischen Gemeinschaften in Rom. Bischof Tobin sprach über "Evangelisation von Ordensgemeinschaften: Probleme und Hoffnungen"; sein Vortrag fand viel Beachtung und Zustimmung.
Front Row: Fathers Luis, Nicola, Gianni (provincial); Sitting: Students Fadi e Pietro Die Konferenz, organisiert von Area Evangelization der Konferenz der höheren Ordensobern, mit dabei unser Mitbruder P. Vito Lombardi aus der römischen Provinz als Advisor der Area, hatte sehr interessante und erfahrene Vortragende. Es waren viele Ordensgemeinschaften vertreten.
Bagdad, Irak In SCALA Nr. 61, November 2010, haben wir ein Interview mit Erzbischof
Bashar Matti Warda, C.Ss.R., über die Situation der Kirche im Irak veröffentlicht.
In derselben Nummer brachten wir auch einen Zeitungsbericht über den
nachfolgenden Terrorangriff auf die Syrische Kirche Unserer lieben Frau
von der Befreiung in Bagdad am 31. Oktober 2010. Vor kurzem erhielten
wir Nachricht, wie die Redemptoristen im Irak persönlich durch die Tragödie
betroffen sind, dass aber ihre Arbeit weitergeht. Es wäre gut, an die
Führer unserer Länder zu appellieren, die Regierung im Irak zu ersuchen,
der christlichen Minderheit des Landes, die sich in Todesgefahr befindet,
besseren Schutz zu gewähren. Da Bagdad in den letzten Wochen wegen der verfolgten Christen in den Medien war, ist es für alle Mitbrüder von Interesse, wie es den Redemptoristen in Bagdad nach den Terroranschlägen geht. Es folgt hier ein Bericht, wie es einem unserer Mitbrüder ergangen ist. Während der finsteren Tage des Mordens und der Anschläge auf Christen und ihre Kirchen in Bagdad haben die Redemptoristen die Leiden der Menschen dort geteilt. Wie die Italiener tragen die östlichen Christen Sorge für ihre Verwandten und haben enge Familienbeziehungen. Sie sind sehr sensibel für das, was jedem Mitglied geschieht.
Viele Menschen kamen aus dem Norden zu den beeindruckenden Begrägnisfeiern in den Straßen von Bagdad, auch die Mutter dieses Redemptoristen. Das Morden geht weiter. Am Abend des 2. Jänner 2011 wurden eine Frau (48 Jahre alt) und ein Lehrer der Universität in ihrem Haus an einen Sessel gefessellt gefunden; sie wurden mit einem Messer getötet und dann mit einem Sack zugedeckt. Dieses Mädchen hatte Gedichte geschrieben zur Erinnerung an die Patres Thaer und Wasim. Ihre Texte wurden an der zerstörten Kirche angebracht. Sie ist eine nahe Verwandte von P. Wasim und unseres Mitbruders aus demselben Dorf. Während dieser schrecklichen Tage haben die Redemptoristen viel gelitten und wurden von Schmerz schier gebrochen. REDEMPTORISTEN IN DEN MEDIEN: Irak Die irakische Erzdiözese Erbil, der der Redemptorist Bashar Matti Warda als Erzbischof vorsteht, überlegt ein Krankenhaus zu bauen und eine Universität, um tausenden christlichen Flüchtlingen, die vor der Gewalt im Süden fliehen, Dienstleitungen und Arbeitsplätze zu bieten. Aid to the Church in Need berichtet, dass die Regionalregierung die Zusage gab, zwei Grundstücke in Ankawa, einer Vorstadt von Erbil in Nordirak, für die Bauten dieser Institutionen zur Verfügung zu stellen. Erzbischof Bashar Warda von Erbil sagte der Hilfsorganisation, dass diese Initiatativen Beschäftigung, Ausbildung und andere Möglichkeiten für tausende Menschen bieten werden, die vor antichristlichen Ausschreitungen in Bagdad und Mosul geflohen sind. Im besonderen bemerkte er, dass diese Projekte den vielen hochgebildeten Fachkräften mit Erfahrung in Erziehung und Medizin, die in den Norden geflüchtet sind, entsprechen. "Die Pläne, die wir in den letzten Monaten entwickelt haben, sind Symbole der Hoffnung für die Anwesenheit der Christen in unserem Land". "Die Menschen, die hierher kommen, befinden sich hier in relatativer Sicherheit", sagte er. "Sie selber sind bereit, ihre Dienste in dieser Region zur Verfügung zu stellen, die den Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung nicht gewachsen ist." Offene Tore Krankenhaus und Universität werden Eigentum der Erzdiözese sein und von der Kirche getragen werden, aber der Erzbischof unterstrich, dass die Tore offen sind für alle Menschen jeden Glaubens und jeder Religion. Das Spital mit hundert Betten, auf einer Fläche von mehr als 86.000 Quadratfuß, wird acht Operationssäle haben. Die Universität kommt auf einem Grundstück von 320.000 Quadratfuß zu stehen. Der Erzbischof ersuchte um finanzielle Unterstützung bei der Regierung, bei karitativen Einrichtungen und NGOs, um diese Projekte verwirklichen zu kommen. Er sagte, dass beide Institutionen innerhalb von zwei Jahren ihre Tore öffnen wollen. Er stellte fest: "Es ist klar, dass unsere Gesellschaft Schulen, Universitäten und Spitäler braucht; und das bietet die Gelegenheit, die Christen zu ermutigen, eine Zukunft für sich selbst zu bauen". Und er hoffe, dass diese Projekte ähnliche Initiativen sonst wo im Mittleren Osten inspirieren.
Anmerkung des Herausgebers: In den letzten beiden Nummern von SCALA finden sich wichtige Informationen über den Empfang und die Veranstaltungen, die von der Provinz Madrid geplant werden. Wir ersuchen alle für die Jugendpastoral Verantwortlichen, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen für die Teilnahme am Weltjugendtag in Madrid; zusammen mit dem Papst, P. General und den Redemptoristen, die in der Jugendpastoral tätig sind. Die spanischen Autoritäten haben beschlossen, den Teilnehmern am Weltjugendtag in Madrid freie Visa zu gewähren, und sich an den Kosten für 6.000 Sicherheitskräfte zu beteiligen. Das sind einige der Ergebnisse eines Treffens zwischen Ramón Jáuregui, Minister der Päsidentschaft von Spanien, und den Organisatoren des Weltjugendtages, zusammen mit Alberto Gasbarri, dem Koordinator der Papstreisen außerhalb Italiens. An die 240.000 Jugendliche haben sich bereits gemeldet für die Zeit vom 16. – 21. August, 23.000 von ihnen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (deswegen brauchen sie spezielle Visa), mit großen Gruppen aus Lateinamerika und Afrika. Jáuregui versprach auch, sich an den Kosten für die 6.000 der Sicherheitskräfte beteiligen. Obwohl die staatlichen Autoritäten keine finanzielle Unterstützung geben wollen, haben sie beigetragen, die notwendige Infrastruktur zu schaffen. Provinz Madrid Junge Nachfolger der Spiritualität des hl. Alfons von Liguori und andere Interessierte sind eingeladen zu einem Treffen für Musik, Kunst und Liturgie im Hinblick auf den Weltjugendtag in Madrid im Jahre 2011. Das Treffen, organisiert von den spanischen Redemptoristen, findet in der Parroquia del Santísimo Redentor in Madrid vom 18 – 20. Februar 2011 statt. In einem Gespräch mit "Zenit" in Madrid sagten die Redemptoristen: "2011 wird für die Kirche in Spanien ein unvergeßliches Jahr sein. Der Weltjugendtag ist ein kirchliches Ereignis höchsten Ranges, und eine herausragende Gelegenheit für junge Menschen, die Freude des christlichen Glauben zu entdecken und dies in Gemeinschaft zu erleben. Ohne Zweifel wird die Musik ein zentrales Element des Empfanges und der Feier beim Weltjugendtag sein. Deswegen wird dieses Treffen eine wichtige und freudige Vorbereitung dafür sein." Es werden nicht nur Übungen stattfinden und Hilfsmittel geboten werden, sondern vor allem "werden den Mitarbeitern in der Seelsorge Materialien und Ideen geboten, mit Hilfe ihrer künstlerischen Begabung ihre Gemeinschaft zu verlebendigen". Es sind nun 25 Jahre her, dass die Jugend- und Berufepastoral in Spanien begann; sie will jungen Menschen helfen, die sich auf eine Form der aktiven und kreativen Mitarbeit in der Kirche einlassen wollen. Für die Redemptoristen sind junge Menschen "eine Herausforderung und zugleich eine Spitzenpriorität". Die web site des Treffens sagt weiter: "Junge Menschen fordern uns heraus, weil ihre Antwort auf das Evangelium spontan und prophetisch ist, eine neue Form christlichen Lebens. Sie sind eine Spitzenpriorität, weil sie sooft von der Seelsorge in ihren christlichen Gemeinschaften verlassen sind. Sie brauchen Räume zum Nachdenken, Gemeinschaft und Gebet. Aus diesem Grund sind die Tore der redemptoristischen Kommunitäten immer offen für junge Menschen. In der Jugend- und Berufspastoral der Redemptoristen spielt die Musik eine wesentliche Rolle, weil wir überzeugt sind, dass sie ein wichtiges Mittel für das Erleben und die Weitergabe des Glaubens ist." Tatsächlich kommt der Sinn für Musik und Kunst gerade vom hl. Alfons, dem Gründer der Redemptoristen. Alfons pflegte seine eigene poetische, künstlerische und musikalische Begabung, um sie in den Dienst der Mission für die Armen zu stellen. Über 5.000 Redemptoristen arbeiten in Kommunitäten in den Ländern der fünf Kontinente. Sie werden unterstützt von vielen Männern und Frauen, die mit den Redemptoristen an deren missionarischem Auftrag mitarbeiten. Das Bild der "Mutter von der immerwährenden Hilfe" ist die Ikone der Kongregation. Darüber mehr in: www.EMUaLi.es
Provinz Yorkton Die christlichen Kirchen von Winnipeg versammelten sich am 20. Jänner zu ihrem 10. jährlichen ökumenischen Treffen; die leitenden Kirchenmänner und ihre Mitarbeiter planten die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Dieses Jahr war die Versammlung Gast der Ukrainischen Eparchie von Winnipeg. Erzbischof Lawrence Huculak, der Metropolit der Ukrainischen Katholiken in Kanada, hieß alle in St. Andrew, der ersten Ukranischen Katholischen Kirche in der Stadt, willkommen. Der Metropolit erklärte, dass St. Andrew eine von drei der 15 Kirchen der Eparchie ist, die dem Julianischen Kalender folgen, und dass aus diesem Grund weihnachtliche Zeichen sich in der Kirche finden, wie der Weihnachtsbaum und anderer Schmuck, und dass Weihnachtslieder bis zum Fest der Darstellung des Herrn am 2. Februar gesungen werden. "Das liturgische Leben der Menschen in der Kirche ist äußerst wichtig", sagte Huculak. P. Smolinski, ein ukrainischer Redemptorist, gestaltete die Vesper. P. Smolinski ist auch der Direktor des Welcome Home, eine Einrichtung ein paar Türen von der Kirche entfernt.
Das Welcome Home wurde von Redemptoristen in einem großen Hause in der Innenstadt errichtet, wo die Leute eingeladen werden, sich zu Feiern, zu Gebet und Seminaren zu treffen. Es wurde 1993 eröffnt; seit sechs Jahren ist P. Smolinski der Direktor. Die Redemptoristen sind ein internationaler katholischer Männerorden, 1732 durch Alfons von Liguori gegründet; ihr Auftrag ist, den Armen und meist Verlassenen das Evangelium zu verkünden. P. Smolinski erklärte, dass das Welcome Home eine konkrete Antwort ist auf die Bedürfnisse der Menschen in der inneren Stadt. Es besorgt wöchentlich 30 – 60 Menschen mit einer Mahlzeit. Es befindet sich dort auch eine Kapelle für Messen, Taufen und Gebetstreffen, es bietet Kindern ein Sommerzeltlager, und hat Angebote für junge Erwachsene. Die Mitglieder des Teams, zu dem noch ein zweiter Redemptorist und ein freiwilliger Mitarbeiter gehören, leben in dem Home und arbeiten mit jungen Leuten, die Probleme haben. Die Redemptoristen laden Laien ein, mit ihnen in der Kommunität zu leben, um ihr Leben und ihre Arbeit kennenzulernen. Über drei Jahrzehnte haben junge Ukrainische Katholiken quer durch Kanada ein Jahr ihres Lebens hergegeben, um der Aufgabe des Welcome Home zu dienen. "Die Menschen der inneren Stadt sehnen sich nach Befreiung von der Unterdrückung durch die Armut", sagte P. Smolinski. "Alle möglichen Leute kommen hierher. Die Nöte der Menschen in der inneren Stadt sind real und ihr Glaube ist stark. Das Herz des Dienstes des Welcome Homes ist Gebet." Das ökumenische Treffen findet jedes Jahr in einer anderen Kirche statt. 2012 wird die anglikanische Kirche Gastgeberin sein.
INTERVIEW MIT P. GENERAL:
SCALA: Pater General, könnten sie uns einen Überblick über die Fortschritte in jeder der fünf neuen Konferenzen geben? Was sind ihre Erfolge? Was ihre andauernden Herausforderungen ? PATER GENERAL: Ich habe an allen ersten Konferenzversammlungen teilgenommen, die bisher stattgefunden haben. Auch an der ersten Versammlung der Konferenz Lateinamerika und Karibik, die bis jetzt noch nicht stattgefunden hat, da sie von einer ganzen Menge Vorbereitungsarbeit in Anspruch genommen sind, werde ich teilnehmen. Lassen sie uns mit der Nordamerikanischen Konferenz beginnen. Im März 2010 hatten sie ein kurzes Treffen, bei dem eine Reihe von Kommissionen eingesetzt wurden, um mit der Arbeit an pastoralen Prioritäten, Statuten und Strukturen und der Ausbildung in der Konferenz zu beginnen. Im September trafen sie sich wieder. Sie hatten ein Entwurf der Statuten vorbereitet und haben eine vorläufige Genehmigung, müssen aber noch an ihnen arbeiten. Ihr drittes Treffen wird im September 2011 stattfinden. Sie versuchen sicherzustellen, dass sich die Wirklichkeit des redemptoristischen Lebens in Nordamerika in der Art und Weise widerspiegelt, in der sie die Konferenz strukturieren. Sie haben die Kommunitäten, die in der Konferenz arbeiten, aber gegenüber Einheiten ausserhalb der Konferenz verantwortlich sind, mit einbezogen und werden sie weiterhin mit einbeziehen. Da sie nur eine kleine Zahl von Einheiten sind, haben sie zum Zwecke einer breiteren Vertretung die Repräsentation in der Konferenzversammlung erhöht, die dadurch ihre Wirklichkeit widerspiegelt und größer ist, als es laut der Richtlinien notwendig wäre. Konferenz Europa: Die europäische Konferenz hatte ihr erstes Treffen im Mai 2010, ein weiteres im Oktober 2010 und wird sich im März 2011 wieder treffen. Europa hat das große Ringen um die Übersetzung von Sprachen und eine große Anzahl an Einheiten. Sie haben die größte Anzahl von Einheiten in einer Konferenz, was ihnen die größte Anzahl von Delegierten gibt. Zur Zeit, versuchen sie eine Balance bei der Repräsentation zu finden, die funktionsfähig und handhabbar ist. Sie haben die gleichen Kommissionen wie Nordamerika eingerichtet und zusätzlich eine weitere zu Theologie. Sie haben, was die Kommissionen zu "Mission", Kommunität und Ausbildung anbelangt, noch einiges an Arbeit zu leisten. Ihre Statuten haben sie zur Hälfte fertiggestellt. Aber sie haben eine vorläufige Genehmigung ihrer organisatorischen Abschnitte, was ihnen die Struktur gibt um weiter fortzufahren. Sie haben eine Entscheidung getroffen, um die Zahl der übersetzten Sprachen bei ihren Treffen zur reduzieren. Sie wählten Italienisch und Englisch als ihre offiziellen Sprachen. Ihre Treffen waren sehr produktiv, in einem guten Geist und mit reger Beteiligung. Sie sind sehr aufgeregt darüber voranzuschreiten. Obwohl sie es aus Prä-Konferenzzeiten gewohnt sind, in die Subregionen Nord und Südeuropa geteilt zu sein, wollen sie zu diesem Zeitpunkt keine Sub-Regionen. Sie wollen weiterhin alle gemeinsam und miteinander arbeiten. Die größeren Einheiten sind dabei ihre Vokale für das nächstes Treffen im März zu wählen. Afrika und Madagaskar: Afrika und Madagaskar trafen sich in den letzten zehn Tagen des August' 2010. Sie hielten das bisher längste Treffen ab. Sie kamen mit einem Entwurf der Statuten, der auf dem Treffen überarbeitet wurde, waren aber noch nicht bereit, über diesen abzustimmen. Deswegen sind sie bis jetzt noch nicht wegen einer Genehmigung an uns herangetreten. Ihr größtes Problem sind die Entfernungen und die Frage, wie sie die Leute zu den Versammlungen bekommen. Sie sind zwar die kleinste Konferenz in Anzahl, aber das Reisen ist besonders schwierig. Deswegen planen sie wenige, aber dafür lange Treffen zu haben. Ebenso entwarfen sie ein Arbeitspapier über pastorale Prioritäten für die Gesamtkonferenz, dass an alle Einheiten, Versammlungen, Kapitel etc. für weitere Reflektionen weitergereicht wird. Weiterhin haben sie begonnen an einem Ausbildungskonzept für die gesamte Konferenz zu arbeiten, von dem sie sich eine Verbesserung der Ausbildungsqualität erhoffen und das es die verschiedenen Vorstellungen von Ausbildung und Einheiten zusammenbringt. Ebenso führen sie einige Studien zum Thema Berufung von Brüdern durch. Und sie erledigten eine Menge Arbeit im Bereich der finanziellen Unterstützung Afrikas und Madagaskars. Wie können sie sicher stellen, dass sie die notwendigen Ressourcen haben - finanziell, Personal, Besitzungen und Gebäude -, um die pastoralen Prioritäten, an den gearbeitet wird, zu ermöglichen. Ein sehr interessantes Faktum über die Ausbildung in Afrika: Einer von drei professten Mitbrüdern ist ein Student in "erster" Ausbildung. Das ist die größte Verhältnis in der Kongregation; deswegen ist dies ein großes Bedürfnis. Konferenz Asien-Ozeanien: Asien-Ozeanien traf sich während der letzten 10 Tagen im September 2010. Sie hatten eine Menge Energie. Auch sie haben sich entschieden, wegen der unglaublichen Entfernungen die sie überwinden müssen, um sich zu treffen, weniger regelmäßige, aber dafür längere Treffen zu haben. Auch sie kamen mit einem Entwurf der Statuten zu dem Treffen, welcher bearbeitet, modifiziert und zur Genehmigung übermittelt wurde. Der Generalrat muss sich zu diesem Zeitpunkt noch mit ihnen beschäftigen. Deswegen sind die Statuten noch im Entstehungsprozess. Ebenso entwarfen sie ein Konzept zu pastorale Prioritäten, um dieses mit in die Einheiten zurückzunehmen, wo es verteilt und besprochen und zur nächsten Versammlung mit Rückmeldungen für weitere Bearbeitung zurückgebracht werden soll. Des weiteren untersuchten sie, wie die verschiedenen Einheiten untereinander "Verbindungen" oder "Bande" entwickeln können. Wie trifft man Vereinbarungen um sich zu unterstützen, zu teilen und miteinander zusammenarbeiten? Wir sprechen hier über Zusammenarbeit zwischen einer Anzahl von Einheiten in einem gegeben Gebiet auf verschiedenen Stufen. Sie übernahmen Englisch als ihre offizielle Sprache und sind die einzige Konferenz, die, in einem gewissen Sinne, einsprachig ist. Natürlich sind die pastoralen Sprachen sehr verschiedenartig. Asien-Ozeanien hat noch Prä-Konferenz Strukturen mit Ostasien (das sind die zwei Einheiten in Japan und Korea), Südasien (die drei Einheiten in Indien, zusammen mir Colombo und Sri Lanka) und Südostasien (das Thailand, Vietnam, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Australien, Neuseeland beinhaltet). Dies sind nicht Sub-Konferenzen per se, wie sie sie in Lateinamerika haben, aber man wird fortfahren zusammenarbeiten, wie man es in der Vergangenheit getan hat. Sie sprachen auch, so wie es alle Konferenzversammlungen getan haben, über Finanzen. Asien-Ozeanien widmete der Frage, wie sie, im Licht der Priorität, die das Generalkapitel dem einräumte, stärkere Bande mit Afrika-Madagaskar entwickeln könnten eine ganze Sitzung. Ich fand es sehr begeisternd, dass diese Entscheidung des Generalkapitels, sie dazu animierte sich über ihre eigenen unmittelbaren Bedürfnisse hinaus konkret zu unterhalten und zu nachzudenken. Konferenz Lateinamerika und Karibik: Der Prozess für Lateinamerika und die Karibik ist etwas komplexer. Sie haben sich in den existierenden Sub-Konferenzen URB (Union of Redemptorists in Brazil) URNALC (Union of Redemptorist of Northern Latin America) und URSAL (Union of Redemptorists of Southern Latin America) getroffen und trafen in diesen Vorbereitungen für ihre Versammlung. Auf dem Generalkapitel haben sie beschlossen, Treffen in den Sub-Konferenzen abzuhalten, die dann von einem Treffen der von jeder der drei Sub-Konferenzen gewählten Delegierten gefolgt würden, um die Versammlung der gesamten Konferenz zu planen; und eine Versammlung so schnell wie möglich nach den Quadrenniumswahlen abzuhalten. Dieses Treffen wird Anfang März stattfinden. SCALA: Was wird die Rolle der Generalkonsultatoren und der Koordinatoren sein? PATER GENERAL: Der Generalkonsultor der Konferenz hat an den Konferenzversammlungen teilgenommen und wird auch weiterhin an ihnen teilnehmen. Als Generaloberer war ich bei den ersten Treffen der Versammlungen anwesend. In Zukunft werde ich an den nachfolgenden Treffen teilnehmen, soweit es möglich und gewünscht ist. Jede Konferenz erstellt ihre Kandidatenliste für die Position des Koordinators, um sie bis zum 15. März an den Generalrat weiterzuleiten. Ernennen werden wir die Koordinatoren auf unserem außerordentlichen Frühlingstreffen an Ostern. Die Koordinatoren werden vom Generaloberen übertragene Autorität haben. Nach dem sie ernannt sind, werden wir mit ihnen ein Treffen hier in Rom haben, um zu schauen, was dies für jede Konferenz im Konkreten bedeutet. Danach wird es in der primäre Verantwortlichkeit des Koordinators liegen, die Konferenzversammlung voranzubringen und die wirklichen Fragen anzugehen, die jede Versammlung aufgeworfen hat und die es benötigen durch jede Konferenz in ihrer Gesamtheit angesprochen zu werden. Fragen wie: "Wie setzen wir apostolische Prioritäten um? Welches sind die nächsten Schritte, bei der Ausbildung zu tun sind? Was machen wir in Hinblick auf Solidarität in Finanzen und Personal? Dies wird die Zeit der Koordinatoren in Anspruch nehmen, da sie notwendigerweise mit den Konferenzen und dem Generalrat in einem Geiste der Kollegialität und geteilten Verantwortlichkeit arbeiten müssen. Die Blaupausen für die nächsten Schritte, die getan werden müssen, werden in jeder Konferenz unterschiedlich sein. Aber der erste Schritt wird sein, dass der Koordinator in Kontakt steht mit der Basis seiner Konferenz, sowie ihre tatsächlichen Bedenken und Realitäten kennt und wertschätzt. Zweitens, dass der Koordinator die Vision der Gesamtkongregation - wie sie durch den Generalrat vertreten wird -, die Autorität und die Grenzen dieser Autorität - wie durch den Generaloberen übertragen - und die Bedenken der anderen Konferenzen - wie durch die anderen Konferenzkoordinatoren geteilt - kennt, wertschätzt und versteht . Von diesem Input aus, kann sich jeder Koordinator fragen, was die sich entwickelnden Prioritäten in meiner Konferenz sind? So sehe ich es sich entwickeln. SCALA: Die Quadrenniumswahlen sind beinahe abgeschlossen. Was ist ihr bisheriger Eindruck von ihnen ? PATER GENERAL: Es gibt eine signifikante Anzahl neuer Superioren in jeder Konferenz, die in Folge der Quadrenniumswahlen ihr Amt antreten. Viele Einheiten haben durch die Wahlen eine neue Leitung, was es erforderlich macht, dass die kommenden neuen Superioren im Gange des Prozesses "Fahrt aufnehmen". Einige waren bereist Vokale in ihren Versammlungen und so sind sie zumindest mit dem ein oder anderem vertraut . Und da die Statuten im Entstehen sind, gibt es etwas, das die "brandneuen" Superioren studieren müssen. Es ist in der Vergangenheit unser Brauch gewesen, neue Einheitssuperioren für eine "Einweisung" nach Rom einzuladen. Nun meinen wir, dass dem sich im Gange befindenden Prozess besser gedient ist, wenn wir zu diesem Treffen beide einladen, neue und amtierende Superioren oder in anderen Worten, alle Superioren, Das Treffen ist für den Herbst geplant, so dass sich alle zum Wohle des Knüpfens von Intra-Konferenz und Inter-Konferenz Netzwerken besser kennenlernen können. Wenn wir uns entscheiden dieses zu tun, wird darüber eine offizielle Mitteilung an alle Superioren rausgehen. SCALA: Pater General, vielen Dank, dass sie ihre Zeit mit der SCALA-Leserschaft teilten, um uns über die Aktivitäten in den Konferenzen auf den aktuellen Stand zu bringen. PATER GENERAL: Gern geschehen. Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site Zeitliche Gelübde Ewige Gelübde: Priesterweihe: Todesfälle: Jubiläen - März 60-jähriges Profeßjubiläum: 60-jähriges Priesterjubiläum: 50-jähriges Profeßjubiläum: 50-jähriges Priesterjubiläum: 25-jähriges Priesterjubiläum:
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