S C A L A

 

Unser Leben geben für die Erlösung in Fülle

 

 Info-Service der Redemptoristen                                                 Nummer 5

Mitteilungsblatt der Kongregation vom Heiligsten Erlöser
Rom, Italien
16. März 2005

Aus der Redaktion

Liebe Mitbrüder,

Es geschieht so viel Interessantes in unserer Kongregation rund um die Welt. In dieser Ausgabe zum Beispiel bringen wir einen Bericht über den Besuch von Pater General in Australien und weitere Informationen aus Indien und Sri Lanka über Tsunami und seine Folgen. Wir haben auch interessante Nachrichten aus der Provinz Madrid, deren Vizeprovinzen und den verwandten europäischen Provinzen. Diese Nachrichten stammen aus ihrem Mitteilungsblatt NER, jubilierende 500. Ausgabe! Felicidades! In diesem Geradusjahr haben wir die Story und Illustration über die Entstehung eines Bildes, das der Provinz London zu verdanken ist.

Vergessen Sie nicht, die Webseiten zu besuchen, die in verschiedenen Sprachen in dieser Nummer besonders empfohlen werden. Alle früher, jetzt und künftig empfohlenen Webseiten zeugen von der Universalität unserer Sendung.

Wir haben nun die vier früheren Ausgaben von SCALA in den sieben Sprachen so archiviert, dass man sie besuchen kann im Mitgliederbereich der cssr.com website durch Anklicken von http://www.cssr.com/scala/index.shtml. Dort finden Sie die früheren und die kommenden Ausgaben. Benützername (user name) und Passwort für den Mitgliederbereich können Sie per E-Mail vom Generalsekretariat verlangen. Wenn Sie den Eindruck haben, Sie seien nicht auf der Empfängerliste von SCALA, senden Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse.

Die Krankheit des Papstes verfolgen wir genau. Wenn wir etwas Wichtiges erfahren, das von den üblichen weltlichen oder kirchlichen Medien nicht erfasst wurde, wollen wir es Ihnen gern mitteilen, besonders wenn es mit uns Redemptoristen zu tun hat.

Frohe Ostern! Bis zum nächsten Monat…

Gary Ziuraitis,C.SS.R.


INHALTSVERZEICHNIS

 Wendepunkte

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 Aus den Provinzen

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 Aus der Academia Alfonsiana

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 In Spiritu Redemptionis

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 Monatliche Bildergalerie (nur online)

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 Arbeitsplan P. Generals und seiner Räte

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 Webseiten im Brennpunkt

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 Bekanntmachungen

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Wendepunkte

Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Die vollständige Liste können Sie besuchen in den Officialia

Erste Profess mit zeitlichen Gelübden:

José Alfredo Vargas Borrero, Provinz Bogotá, 5. Januar 2005
Jimi Francisco Salamanca Vanegas, Provinz Bogotá, 5. Januar 2005
Miguel Angel Castro Páramo, Vizeprovinz Caracas, 5. Januar 2005
Victor Edumar Pinto Rodriquez, Vizeprovinz Caracas, 5. Januar 2005
Mário Luiz Campos Fereira, Provinz São Paulo, 23. Januar 2005
Sebastião Fernandes Daniel, Provinz São Paulo, 23. Januar 2005
Reges Rodriques da Silva, Provinz São Paulo, 23. Januar 2005
Wiliam dos Santos Betônio, Provinz São Paulo, 23. Januar 2005
Alan Patrick Zuccherato, Provinz São Paulo, 23. Januar 2005
Igson Monteiro da Silva, Vizeprovinz Manaus, 29. Januar 2005
Pablo Iván Paredes Mora, Vizeprovinz Pilar, 2. Februar 2005
Leonardo Valdez Ibarra, Vizeprovinz Asunción, 2. Februar 2005
Seni Ferreira dos Santos, Vizeprovinz Manaus, 2. Februar 2005
Guido Crisman Abán Quispe, Provinz Bolivien, 2. Februar 2005
Hugo Martínez Regifo, Provinz Bolivien, 2. Februar 2005
Ernesto Eduardo Mostajo Terrazas, Provinz Bolivien, 2. Februar 2005
Ivert Zurita Valverde, Provinz Bolivien, 2. Februar 2005
Hector Manuel Opazo Valenzuela, Provinz Santiago, 2. Februar 2005
Carlos Humberto Pérez Treviño, Provinz Santiago, 2. Februar 2005
Gonzalo Ernesto Vilches Grandón, Provinz Santiago, 2. Februar 2005
Aloíso dos Santos Mota, Vizeprovinz Bahia, 13. Februar 2005
Devaldo Vieira de Menêz, Vizeprovinz Bahia, 13. Februar 2005

Profess mit ewigen Gelübden:

Aly Argenis Villegas Suárez, Vizeprovinz Caracas, 22. Februar 2004
Abel Sinini, Vizeprovinz Burkina-Niger, 5. Januar 2005
Mateo Tancio Jr. Butlig, Provinz Cebu, 28. Januar 2005
Copernicus Jr. Perez, Provinz Cebu, 28. Januar 2005
Sony Sanito Umbac, Provinz Cebu, 28. Januar 2005
Wolney Augusto de Souza Mourão, Vizeprovinz Manaus, 2. Februar, 2005
Francisco de Assis Martins Pinheiro, Vizeprovinz Manaus, 2. Februar 2005
Manuel Antonio Arroyo Castilla, Vizeprovinz Perú Sur, 6. Februar 2005
Yuri Castillo Calixto, Vizeprovinz Perú Sur, 6. Februar 2005
Nelson Salvador Heredia Vera, Vizeprovinz Perú Sur, 6. Februar 2005
Waldir Pérez Salinas, Vizeprovinz Perú Sur, 6. Februar 2005
Jorge Luis Ypanaqué Taboada, Vizeprovinz Perú Sur, 6. Februar 2005

Priesterweihen:

Philippe Bationo, Vizeprovinz Burkina-Niger, 3. Juli 2004
Jean Rolan Congo Ousséni Kiswendsida, Vizeprovinz Burkina-Niger, 3. Juli 2004
Juan José Ferrero de Paz, Provinz Madrid, 25. Juli 2004
Dominic Pham Trong Phúc, Vizeprovinz Extra Patriam, 1. Januar 2005
Aly Argenis Vellegas Suárez, Vizeprovinz Caracas, 15. Januar 2005
Ronaldo Antonio Ocampos Villalba, Vizeprovinz Asunción, 19. Februar 2005
Juan Alberto Villasboa Verón, Vizeprovinz Pilar, 2. Februar 2005

Weihe zum ständigen Diakon:

Neville Arul Sinnappah, Vizeprovinz Ipoh, 31. Januar 2005

Wahlergebnisse:

P. Sean Wales, wieder gewählt als Provinzial von Südafrika.
Bestätigt am 2. September 2004.

P. Lorenz Walter Voith, zum Provinzial von Wien gewählt.
Bestätigt am 1. Februar 2005.

P. Andreas Hiller, wieder gewählt als Vikar von Wien.
Bestätigt am 10. Februar 2005.

P. Francisco Arias Magallanes, zum Vizeprovinzial von Perú-Sur gewählt.
Bestätigt am 2. Februar 2005.

P. Chrstian Frésard, wieder gewählt als Provinzial von Bolivien.
Bestätigt am 6. Februar 2005.

P. Waldo Ruben Barrionuevo Ramírez zum Vikar von Bolivien gewählt.
Bestätigt am 6. Februar 2005.

P. Silvester Cabala, wiedergewählt als Vikar von Warschau.
Bestätigt am 6. Februar 2005.

P. Maurice Dionne, wiedergewählt als Provinzial von Sainte-Anne-de-Beaupré.
Bestätigt am 16. Februar 2005.

P. Guy Pilote, als Vikar von Sainte-Anne-de-Beaupré gewählt.
Bestätigt am 17. Februar 2005.

P. Arturo Martínez Soto, wieder gewählt als Provinzial von Mexico.
Bestätigt am 19. Februar 2005.

P. Cornelius J. Casey, wieder gewählt als Provinzial von Dublin.
Bestätigt am 21. Februar 2005.

P. Hakiru Thomas Kashirajima, wiedergewählt als Provinzial von Kagoshima
Bestätigt am 22. Februar 2005.

P. José Jesús Brito Olivares, elected Vicar of Santiago.
Bestätigt am 22. Februar 2005.

P. Vincent Pham Trung Thánh, elected Vicar of Vietnam.
Bestätigt am 22. Februar 2005.

P. Petro Baaran, als Vikar von Lviv.
Bestätigt am 25. Februar 2005.

Todesfälle:

P. Myroslaw Dzurman, 77, Provinz Yorkton, 15. Dezember 2004
Br. Néstor (Hilario) Calle, 72, Provinz Quito, 14. Januar 2005
P. Thomas Claveaux, 87, Provinz Amsterdam, 18. Januar 2005
P. Humberto Jorge Rafaeli Pieroni, 89, Provinz São Paulo, 24. Januar 2005
P. James Ryan, 88,Vizeprovinz Manila, 3. Februar 2005
P. Stanislaw Ciurey, Vizeprovinz Resistencia, 5. Februar 2005
P. Eugene John Staub, 77, Provinz Denver, 9. Februar 2005
Br. John (Malachy) Diamond, 83, Provinz Edmonton-Toronto, 10. Februar 2005
P. Jacobus (Jac) van der Linden, 85, Provinz Amsterdam, 15. Februar 2005
P. Joannes (Jan) Vinkenburg, 77, Provinz Amsterdam, 17. Februar 2005
P. José Jáñez Casado, Provinz Madrid, 92, 27. Februar 2005
P. Izydor Siedlik, Provinz Warsaw, 74, 27. Februar 2005

Br. Michael Schmidt, Provinz Wien, 104, 11. Marz 2005
Bruder Michael war, als er starb, der älteste Mitbruder unserer Kongregation. Er war Mitglied der Vizeprovinz Karlsbad. Am Ende des Zweiten Weltkrieges war er bei der Vertreibung der Sudetendeutschen mitbetroffen und wurde so durch politischen Beschluss des Landes verwiesen. Seine Irrfahrt während dieses Krieges ist eine historische und geographische Lektion für sich. Er war einst Sakristan in Tasswitz, dem Geburtsort des heiligen Klemens und dann wieder Sakristan beim Heiligtum des heiligen Klemens in Wien.

 

 Inhaltsverzeichnis

Aus den Provinzen

Spanien
Provinz Madrid
Statistik und Nachrichten

Auszüge aus der 500. Ausgabe von NER (Noticiario Español Redentorista) Nachrichten der Spanischen Redemptoristen

 

Bischöfe

  Priester

Brüder

Studenten

 Total

 Novizen  

 Häuser

Provinz Madrid

    0   149    26     4   179      2    19

Vizepr. Caracas

    0    32     1     8    41      2     8

Vizepr. S. Salvador

    0    51     9     7    67      -    10

Vizepr. Peru Nord.

    1    18     0     7    26      2     4

Mission Tiébissou

    0     2     1     1     4      -     2

Total

    1   252    37    27   317      6     43

TAGUNGVON MITBRÜDERN, DIE PFARREIEN ODER WALLFAHRTSORTE BETREUEN
Manolo Matute CSsR

Die Mitbrüder, die in unseren Pfarreien oder an unseren Wallfahrtsorten arbeiten, trafen sich in Madrid im Haus Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe am 24. und 25. Januar. Der Zweck war zu überlegen, Gedanken auszutauschen und Vorschläge für das nächste Provinzkapitel zu erarbeiten im Sinn der begonnenen Erneuerung in unserer Provinz.

Die Teilnahme war hervorragend, und die folgenden Ziele wurden vorgeschlagen. Wir möchten diese Vorschläge, über die das Provinzkapitel zu entscheiden hat, auch anderen unterbreiten.

In Bezug auf die EVANGELISIERUNG

1.Beim jetzigen Mangel an Personal ist es dringend, besondere Häuser zu bestimmen, um geeignete Teams zu unterstützen und auszubilden, damit eher die Qualität als die Quantität der Seelsorgearbeit gewährleistet ist.
2.Das Sekretariat für Pfarreien und Wallfahrtsorte soll zwei jedes Jahr zwei Tagungen organisieren: eine mit Laienhelfern und eine mit ausschliesslich Redemptoristen. Ferner soll es für jedes Jahr ein gemeinsames Pastoralprojekt organisieren (zum Beispiel im Stil der Versammlungen des Hl. Alfons).
3.Eine Webseite über Evangelisierung und die Tätigkeiten der Redemptoristen einrichten.

In Bezug auf die verbundenheit mit den armen

1.Es ist wichtig, dass unser Leben als Arme zum Ausdruck kommt in der Einfachheit unserer Lebensweise und in unserer dienstbereiten Offenheit für Welt der Armen.
2.Wir müssen in einer betimmten Weise mit der Caritas und in der Vereinigung für Solidarät arbeiten.
3.Wir müssen klar und begeistert für Gerechtigkeit Stellung nehmen, wenn es um die Armen geht (solche die gesellschaftlich arm sind, die Getrennten, die Geschiedenen, Einwanderer, solche die der Kirche fern sind).

In Bezug auf die situation der provinz

1.Wir müssen Prioritäten setzen und das Personal, das wir noch haben, sinnvoll einsetzen.
2.Neugründungen müssen auf beschränkte Dauer geschehen und immer im Umfeld der armen Volksschicht.
3.Laienhelfer müssen entschieden in unsere Provinzstruktur eingegliedert werden.

Möge Gott uns helfen, dass wir die nötigen Entscheidungen treffen und sie willig und hoffnungsvoll umsetzen!

Einmal mehr danken wir der Gemeinschaft von Maria Immerhilf für ihre Gastfreundschaft, die sie immer bekunden, wenn wir hier tagen.

TAGUNG DER PROVINZIALE VON EUROPA SÜD
José Luis Bartolomé

Die Kommission für die Versammlung der Provinziale von Europa Süd tagte in Lissabon vom 29. bis 30. Januar. Anwesend waren P. Antonio de Luca (Präsident und Provinzial von Neapel, neulich für eine dritte Amtszeit gewählt), P. Faustino Ferreira (Aktuar und gewesener Provinzial von Portugal), P. José Luis Bartolomé (Provinzial von Spanien, Mitglied der Kommission). Ebenfalls dabei waren P. Antonio Gómes (neuer Provinzial von Portugal), P. Danilo Bissacco (Provinzial von Rom), P. José Palos (Portugal), Mitarbeiter mit P. Alberto Eseberri bei der Abfassung einer neuen Ratio für das Noviziat. P. Alberto konnte nicht an der Tagung teilnehmen, weil sein Vater schwer krank im Spital von Pamplona liegt.

An ihren Sitzungen erörterten sie die Beiträge, die zur Abfassung der Ratio eingereicht worden waren. Sie bereinigten die endgültige Fassung, die der Vollversammlung und der Generalleitung zur Approbation vorgelegt werden soll. Sie besprachen auch andere Fragen, die von der Generalleitung im Zusammenhang mit der Neustrukturierung gestellt sind. Schliesslich bestimmten sie das Datum und die Geschätsordnung der nächsten Vollversammlung der Region Europa Süd.

Am Sonntag hatten wir Zeit, die Pfarreien zu besuchen, wo unsere Mitbrüder arbeiten. Es sind stark besuchte, aktive Pfarreien. Wir besuchten auch die Oblatinnen und trafen die Mutter Generaloberin und ein weiteres Mitglied des Generalrates. Wir sind sehr dankbar für die freundliche Aufnahme, die uns von den Mitbrüdern des Provinzialates in Portugal gewährt wurde.


London, England
Gerardusjahr
Bruder Michael Duxbury, C.SS.R.

Ein wunderbares, einmaliges Porträt vom Hl. Gerhard wurde von der Londoner Provinz zur Jahrhundertfeier dieses ausserordentlichen Menschen in Auftrag gegeben. Hier nun die Einzelheiten. Zu Beginn des letzten Jahres traf ich einen Mann, der zwar kein professioneller Künstler ist, aber eine ausgesprochene Begabung zum Malen hat. Nachdem ich mich länger mit ihm unterhalten und einige seiner Werke betrachtet hatte, kam mir der Gedanke, mit ihm über das Gerardusjahr zu sprechen, und ich fragte, ob er nicht Lust hätte, für mich ein Bildnis dieses Heiligen zu malen. Obwohl ich wusste, dass er in einem heiklen Moment seines Lebens stand, dachte ich, er könnte vielleicht meinen Vorschlag annehmen, und so bat ich ganz spontan. Dabei hatte ich keine Ahnung von der Grösse der Aufgabe, die ich ihm stellte.

Einige Monate vergingen, und ich hatte gemischte Gefühle: begeisterte Erwartung und zugleich die Befürchtung, es könnte eine Überforderung sein. Aber eigentlich tat er es ja mir zuliebe. Als ich schliesslich das fertige Bild sah, war ich sprachlos, staunte vor der Schönheit und bewunderte jedes Detail. Zugleich fühlte ich mich geehrt durch all die Zeit und Mühe, die der Mann in jedem Pinselstrich zum Ausdruck brachte. Er und ich waren beide sichtlich erleichtert. Ich wegen dem Endergebnis, er weil sich die grosse Anstrengung nach meinem Ermessen gelohnt hat. Er sagte, es sei eine „Fahrt auf der Achterbahn“ gewesen zunächst mit Mühe und Not, aber schliesslich mit Liebe und Begeisterung.

Das Bild wurde in ganz England bewundert. Man hat die Absicht, in den nächsten Monaten das Bild in mehreren Formaten den Leuten auch in anderen Ländern zu verteilen. Im Namen der Londoner Provinz und so vieler Leute, die an dem Bild Freude haben, spreche ich dem Künstler, der anonym bleiben will, meinen aufrichtigsten Dank aus. Sein Bild bringt vielen Menschen Glauben, Frieden und Hoffnung.

Viele Andenken wurden bereitgestellt, um dieses Gerardusjahr zu begehen: Bilder, T-Shirts, Buchzeichen und Gebetskarten. Den Wünschen und dem Wirken des Hl. Gerhard entsprechend will man auch mit Spenden armen Leuten helfen. Das Ergebnis wird benützt um hier in Middlesborough das Children's Hospice und in Zimbabwe die St Gerardusliga zu unterstützen.

Wir fanden Hilfe im Gefängnis unserer Ortschaft, wo Hunderte von Gebetskarten gedruckt wurden für die St Gerardgilden von Tafara und Mabuku in Zimbabwe.

Die Redemptorist Publications veröffentlichen die Sonderausgabe “Year of St Gerard Newsletter.” Dabei hofft man, Mitglieder zu gewinnen für die Vereinigung des Hl. Gerhard, wo jedes Mitglied auch Informationen über die bevorstehen Feiern am Fest des Heiligen erhält.

Auf dem Plan ist auch die Feier eines Gerardustags, zu dem alle Mitglieder aus dem ganzen Land eingeladen werden und Gedanken austauschen könnten.

Alle genaueren Informationen über das Bild des Hl. Gerhard und die erwähnten Nachrichten erhalten Sie von:

Bruder Michael Duxbury C.Ss..R
The John Paul Centre
55 Grange Road
Middlesborough
TSl 5AU
England


PROVINZ BANGALORE
TSUNAMI HILFSAKTION
THEOLOGIESTUDENTEN C.Ss.R.
Fr. Mathew Abraham C.Ss.R und Fr. John Mathew C.Ss.R

Wir Theologiestudenten der Provinz Bangalore hörten zum ersten Mal von ‘Tsunami’ beim Geschirrwaschen nach dem Abendessen am 26. Dezember. Einige wollten sofort helfen. Aber da waren die Weihnachtsferien und allerlei offene Fragen. Wie stand es mit den Vorlesungen am 3. Januar? Wenn wir helfen wollten, wo sollten wir hin? Wer würde uns die nötige Unterstützung bieten. Woher die Finanzen? Und unsere eigene Sicherheit?

Vorläufig waren die Hürden für uns zu hoch. Und so gaben wir unseren Plan, den Opfern der Katastrophe zu helfen, auf. Aber durch das Fernsehen und die Zeitungen wurden wir immer wieder betroffen. Einige von uns konnten kaum ertragen, dass sie nicht aktiv in der Katastrophenhilfe mitarbeiteten. Und so suchten wir miteinander einen Weg. Inzwischen kam der letzte Tag der Ferien (29. Dezember). Die Führungsgruppe der Studenten rief uns am 30. Dezember alle zusammen, und da stellten wir fest, dass die meisten von uns in der Katastrophenhilfe mitwirken wollten. Man bestimmte drei Studenten, die das Vorgehen bereinigen sollten.

Wir hatten bereits die Unterstützung unseres Präfekten. Aber auch die Leitung des Seminars begrüsste unser Vorhaben und unternahm die nötigen Schritte, um unseren Einsatz zu ermöglichen.. Wir nahmen Kontakt auf mit P. Tom Kocherry C.Ss.R., der bereits im Katastrophengebiet engagiert war. P. Tom machte auf dem Platz die nötigen Vorbereitungen, und so gelangte sofort eine Gruppe nach Nagapattinam und eine zweite Gruppe am folgenden Tag nach Kanyakumari. Wir blieben zwei Wochen im Gebiet.

Die Mitbrüder in Kanyakumari teilten sich auf in Zweier- oder Dreiergruppen und arbeiteten in sechs Notlagern. Sie handelten im Verband der Kottar Social Service Society (KSSS). Einige waren im Einsatz in Dörfern, um Trümmer wegzuräumen und Häuser bewohnbar zu machen. Andere waren in Lagern tätig. Wieder andere halfen den Leuten, moralisch ihr Trauma zu verschaffen oder leisteten Hilfe bei den Ärzten der KSSS. Im Bezirk Kanyakumari arbeiteten die Kirche, NGOs und die Regierung Hand in Hand.

Die Hilfsaktionen waren sehr effizient, so dass es nach der Katastrophe trotz der vielen Toten keine ansteckende Krankheiten gab. Somit trafen die Befürchtungen der Weltorganisation für Gesundheit, die nach dem Unglück noch eine doppelte Zahl von Opfern infolge von Wasserverschmutzung vorausgesehen hatte, nicht zu.

In Nagapattinam war eine andere Situation. Einige Lager hatten zu viel Hilfsgüter, andere gar nichts. Unsere unmittelbare Aufgabe bestand darin, die nötigen Hilfsmittel an die richtigen Bedürftigen zu geleiten. Darum wurde ein NGO Verteilerzentrum eingesetzt. Ungefähr 275 Helfer kamen dorthin, um die Hilfsgüter zweckmässig für Rettung, Ernährung und Unterkunft zu erhalten.

Einige von uns sammelten Informationen aus den Lagern und Dörfern für das Verteilerzentrum, um den täglichen Bedarf abzudecken. Auf Grund ihrer Mitteilungen wurden die Güter verteilt. Auf Internet wurden die Daten ebenfalls übermittelt. Wir arbeiteten in 7 Dörfern und 14 Notlagern. Wir halfen Häuser und Strassen von Trümmern zu räumen und suchten vor allem das Leid der Opfer zu lindern.

Unser Einsatz hat etwas im Leben von Katastrophenopfern bewirkt und zugleich uns selber mit mancherlei Erfahrungen bereichert. Um all das zu verarbeiten, hat P. Franz Saldhana C.Ss.R, der mit uns in Kanyakumari war, für uns Besinnungstage am 21. und 29. Januar organisiert.

Wir sind der Seminarleitung, unserem Provinzial, sowie den Geistlichen und Gläubigen der Pfarrei dankbar für die grosszügige Unterstützung, die sie uns bei diesem Unternehmen gewährt haben.


Sri Lanka
Tsunami und die Folgen
Vimal Tirimanna, CSsR

Am 26. Dezember 2004, als die meisten Buddhisten von Sri Lanka ihren monatlichen Feiertag "Poya day" (gewöhnlich, wenn Vollmond ist) begingen, und die meisten ihrer katholischen Brüder an der Feier der heiligen Messe teilnahmen (es war der Sonntag der Hl. Familie) geschah, was es noch nie gegeben hatte. Infolge eines Erdbebens am Meeresboden bei Sumatra (Indonesien) rollte eine riesige Woge, ein Tsunami, über den Indischen Ozean und richtete an den Ufern unerhörten Schaden an Menschen und Liegenschaften an. Innerhalb 20 bis 30 Minuten schwemmte sie ganze Dörfer hinweg. Das traf fast drei Viertel des Küstengebietes von Sri Lanka. Obwohl Tsunamis an bestimmten Orten normal sind, ist die jetzige Katastrophe unerhört in der Geschichte von Sri Lanka auch deshalb, weil keine Vorwarnung eingetroffen war, und das Unglück alle überraschte. Das Tsunami vom 26. Dezember war am stärksten von allen, die man kennt. Bis heute sind in Sri Lanka etwa 40000 Leichen geborgen worden, und einige tausend sind im angeschwemmten Sand begraben. In 20 Minuten verloren mehr als eine Million Menschen (bei einer Gesamtbevölkerung von 19 Millionen) ihr Hab und Gut samt lieben Verwandten und Bekannten. Für einige Tage glich Sri Lanka einem riesigen Leichenhaus!

Etwas Positives, das man nach dieser schrecklichen Tragödie feststellen konnte, ist die Einheit, die sich in diesem sonst zerstrittenen Land entwickelte. Was die Menschen mit gutem Willen und besten Absichten nicht zustande brachten, hat Tsunami in 20 Minuten bewirkt. Quasi alle Leute von Sri Lanka taten sich ohne politische, ethnische oder religiöse Bedenken zusammen, um den Opfern zu helfen. Sogar LTTE, die bekannte Terroristenorganisation, die für ein getrenntes, selbständiges Tamilenland kämpft, war zunächst bereit mit den übrigen Landesteilen zusammenzuarbeiten. Aber später beschlossen sie, dass sie auf dem Gebiet, das sie beherrschen, keine „Fremden“ dulden.

Wunderbar war, wie die übrige Welt sich eingesetzt hat um den Tsunamiopfern am Indischen Ozean zu helfen. Sri Lanka allein hat Millionen von Dollar aus aller Welt erhalten. Wir hoffen nur, dass unsere Behörden das Geld auf sinnvolle und überschaubare Weise verwenden, damit die Opfer der Katastrophe wirklich davon profitieren. Nicht nur auswärtige Regierungen sondern auch viele NGO’s (non-governmental organizations) und viele freiwillige Helferorganisationen in Verbindung mit ihren Regierungen wetteiferten, um riesige Mengen von Hilfsgütern, Medikamenten und Helfern einzufliegen. Abgesehen von der finanziellen Hilfe war es rührend, so viele ausländische Helfer zu sehen, die aus eigenem Antrieb kamen um zu helfen: sie räumten Trümmer weg, bargen Leichen usw. Unter ihnen konnte man einen australischen Minister aus der Partei der Grünen sehen, der als Arbeiter hier Trümmer wegräumte. Es zeigte sich eine wunderbare menschliche Solidarität, wie sie sonst heutzutage eher selten ist. Man konnte sich trösten beim Gedanken, dass die Menschheit immer noch viel in sich birgt, was im besten Sinn menschlich ist.

Wir kleine Gruppe von Redemptoristen in Sri Lanka haben glücklicherweise keine Opfer zu beklagen, auch nicht unter unseren Verwandten. An jenem fatalen Tag waren drei Mitbrüder unterwegs ans Meer bei Negebor ohne zu ahnen, was kommen sollte. Am Strand wurden sie von der Polizei zurückgewiesen, weil in jenem Moment Tsunami bereits am Werk war. Wären unsere Mitbrüder eine Stunde später oder Tsunami eine Stunde früher gekommen, wäre es für uns tragisch geworden. Es gab unter den Priestern und Ordensleuten nur ein Opfer: Eine Ordensfrau, Sr. Bernard Koelmeyer von den Caritasschwestern wurde von Tsunami verschlungen, als sie am bekannten Wallfahrtsort unserer Lieben Frau von Matara im Süden von Sri Lanka Kommunion spendete. Es gibt Tausende von ergreifenden Geschichten von Opfern und besonders von Überlebenden, deren Familien zum Teil oder ganz ausgelöscht wurden.

Ich muss auch erwähnen, wie unsere Mitbrüder auf der ganzen Welt sich uns zuwandten um uns zu helfen. Über E-Mail bekundeten Einheiten C.Ss.R. ihre Verbundenheit mit uns, fragten, wie es uns gehe, und versprachen, für unsere schwer geprüfte Nation zu beten. Spontan beschlossen mehrere Einheiten, Geldspenden für Tsunamiopfer auf unser Bankkonto zu überweisen. All diesen Mitbrüdern sind wir dankbar für ihre Solidarität mit uns. Es war ein einmaliger Moment, als wir spürten, was es heisst zu einer grossen internationalen Familie (Kongregation) zu gehören, wo die einen für die anderen sorgen, besonders wenn Not am Mann ist.

Einige von uns stellen sich zur Verfügung, um die Hilfsgüter an die Notleidenden zu geleiten. Im jetzigen Zeitpunkt geht es darum, Wohnungen bzw. Häuser für die besitzlosen Überlebenden zu bauen. Hier fühlen wir Redemptoristen uns gefordert. Wir hoffen, dass wir über die Einrichtungen der Diözesen und die hiesigen Zweige der Caritas International, etwas zustande bringen. Obwohl unser Beitrag im Vergleich zu dem Bedarf an Wohnungen klein sein wird, hoffen wir, mit der Hilfe von Einheiten unserer Kongregation wenigstens einige Häuser bauen zu können.

Mit einigen Bischöfen und der Caritas suchen wir Wege, um für die entwurzelten Leute neue Erwerbsmöglichkeiten und Lebensunterhalt zu finden, damit sie ihr Leben neu beginnen können. Viele der Geschädigten sind Fischer, deren Boote zu 80 Prozent zerstört sind; darum hat man eine Aktion gestartet, um diesen Leuten die nötige Ausrüstung für ihren Beruf zu beschaffen. Auch da hoffen wir, etwas zu erreichen über die Hilfswerke der Diözesen.

Ein weiteres Anliegen in der zweiten und dritten Phase nach dem Unglück ist die psychologische Betreuung der Traumatisierten. Viele sind entwurzelt und haben ihr Eigentum, an dem sie hingen, verloren. Andere haben liebe Verwandte verloren. Aus manchen Familien hat nur eine Person die Katastrophe überlebt. Kinder haben ihre Eltern verloren. Es gibt Väter oder Mütter, die ihre ganze Familie verloren haben, und so weiter. Solche Leute brauchen Zuwendung, man muss ihre Geschichte anhören und sie dann begleiten, bis sie ihr Trauma überwunden haben und mit klarer Sicht ein neues Leben beginnen können. Da müssen wir Ordensleute und Priester und ausgebildete Laien einspringen. Die diözesane SETIK geht auf solche Bedürfnisse ein, und wir Redemptoristen haben uns vorgenommen, in diesem Bereich mitzuwirken.

Bei aller Trauer um dem Tod so vieler Mitmenschen und all dem Schaden an Eigentum, zeichnet sich doch auch ein Silberstreifen ab. Es scheint, dass eine Solidarität und Einheit aufkommt, wie man sie bisher in unserem Land nicht kannte. Wenn der Aufbau zur Gestaltung eines neuen, vereinten und friedlichen Sri Lanka führt, dann kann man die Tragödie so deuten, dass Gott auf krummen Linien gerade schreibt, wie nur er es kann!

 

Inhaltsverzeichnis

Aus der Academia Alfonsiana

 

Alfonsianische Akademie
Rom

Hier nun der neueste Bestand der Studenten im akademischen Jahr 2004-2005:

Herkunft nach Kontinenten:

Europa 139
Afrika 53
Asien 52
Nordamerika 33
Südamerika 29

Nach Ländern:

Italien 80
Indien 24
USA 14
Mexiko 13
Brasilien 13
Ukraine 12
Polen 9
Nigeria 8
6 – Tansania, Philippinen, Demokratische Republik Kongo
5 - Kolumbien, Südkorea, Peru, Rumänien, Slowakei, Spanien
4 - Kamerun, Ägypten, Indonesien, Madagaskar
3 - Benin, Burundi, Kroatien, Deutschland, Grossbritannien, Irland, Sri Lanka
2 - Kanada, China, Ecuador, Kenia, Malaysia, Portugal, Ruanda, Südafrika, Ungarn, Venezuela
1 - Belgien, Bosnien, Burkina Faso, Tschad, Chile, Kongo, El Salvador, Eritrea, Äthiopien, Franreich, Guatemala, Guinea. Haiti, Honduras, Libanon, Litauen, Malta, Myanmar, Pakistan, Palästina, Paraguay, Slowenien, Sudan, Schweiz,Thailand, Vietnam, Zambia

 

Inhaltsverzeichnis

In Spiritu Redemptionis

Rom
Joseph W.Tobin, C.SS.R.
Generaloberer

Da die Tage der Fastenzeit schwinden und das Fest der Erlösung naht, denke ich an die Passion. Es ist faszinierend festzustellen, wie unser Lebensweg oft mit Passion verbunden ist. Letzten November nahm ich mit 850 Ordensleuten aus 130 Ländern an einem Kongress teil, der das Ordensleben als “Passion für Christus, Passion für die Menschheit” bezeichnete. Obwohl das Thema des Sexenniums nicht genau dasselbe Wort braucht, meint es dieselbe Inbrunst, da ja „das Leben hinzugeben“ eine bewusste Entschlossenheit voraussetzt, die in der tiefsten Überzeugung einer Person wurzelt. Wie kann die Betrachtung der Passion Jesu die Hingabe unseres eigenen Lebens ins richtige Licht rücken?

Die Passion Jesu umfasst viel mehr als das Leiden zwischen dem Letzten Abendmal und dem Tod am Kreuz. Die Sendung Jesu und die Passion sind dasselbe, und so ist sein ganzes Leben mit aller Kraft darauf ausgerichtet, die Ankunft des Reiches Gottes zu verkünden. Weil er weiss, dass er gesandt ist, den Willen des Vaters (Hebräer 10.5 usw.) zu tun, ist er bereit alles zu opfern, damit der Plan Gottes für die Menschheit in Erfüllung geht. Die grossen Versuchungen in seinem Leben sind immer dieselben; ob er fastet in der Wüste oder bangt in Gethsemane, Jesus muss immer der Verlockung wiederstehen, die Werte des Reiches mit seinem eigenen Programm zu vertauschen oder sonst wie die radikale Schönheit des göttlichen Planes zu mindern. Die Treue zu seinem Abba prägt jeden Tag seines Lebens und führt ihn schliesslich zum Kreuz, wo er “die Liebe Gottes in ihrer ganzen Schönheit” (Vita Consecrata, 24) offenbart. Die Sendung ist mit seiner Passion identisch (Johannes 12,27), und seine Passion ist der deutlichste Ausdruck seiner Sendung.

Es ist klar, dass ohne Sendung das Leben eines Redemptoristen überhaupt keinen Sinn hat. Unter Sendung verstehe ich nicht einfach seesorgliche Tätigkeit, denn Verkündigung ist viel mehr als das. Wir sollen der Welt die Bedeutung von allem, was wir sind, kund tun: wofür wir leben und wofür wir zu sterben bereit sind. Die copiosa redemptio, für die wir unser Leben geben, ist nichts weniger als der Gott von Jesus Christus und sein Plan für die Menschheit. Wie man mit Blick auf Kalvaria nicht gleichgültig sein kann, so fordert die Verpflichtung zu unserem Sendungsauftrag alles, was wir sind. Wir haben nicht Aufgaben sondern eine Sendung, da wir „Gefährten und Gehilfen im grossen Erlösungswerk Jesu Christi“ (Konstitution 2) sind,

Ich glaube, die Kongregation kommt oft in Versuchung, die Vorherrschaft Gottes und Gottes Plan für die Menschheit zu übersehen und dafür andere Anliegen zum zentralen Beweggrund in ihrem Leben zu machen. Eine solche Ablenkung geschieht auf verschiedene Weisen. In den letzten Monaten besuchte ich Mitbrüder in Australien und auch in drei Ländern Afrikas: Burkina Faso, Congo und Angola, und jedes Umfeld stellt einmalige Anforderungen an die Redemptoristen. In einer stark säkularisierten Gesellschaft, wo die Kirche ihre Glaubwürdigkeit verloren hat und das Ordensleben befremdend wirkt, können Mitbrüder sich fragen, welchen Sinn die Verpflichtung ihres Lebens hat, auch wenn die körperliche Kraft und das persönliche Ansehen abnimmt. Ähnlich kämpfen Redemptoristen um zu Überleben in Verhältnissen, wo das Christentum sich im Schatten anderer grosser Religionen behaupten muss oder wo die Geschichte der Kolonisierung und die heutige Kriegssituation das Zusammenleben zerstört hat. Unter solchen Bedingungen kann die persönliche Sicherheit zur Hauptsorge des Lebens werden.

Das Kreuz lädt uns ein, mutig die Leiden auf uns zu nehmen, die unvermeidlich auf uns zukommen, weil wir uns ganz für Gott entschieden haben. Es ist eine Aufforderung zu jener Selbstverleugnung, die wirklich Hingabe an Gott und Gottes Plan für die Menschheit ist. Es erinnert uns an die Selbsbeherrschung, zu der wir gelangen müssen, damit wir unsere Sendung nicht auf das reduzieren, was wir können, oder noch schlimmer zu dem, was wir gern tun würden. Das Kreuz lässt uns “von jenem Feuer entbrennen, von dem unser Gott brennt” (Pratica di amar Gesù Christo I, 12).

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Monatliche Bildergalerie  (nur online)

1. Bild vom Hl. Gerhard zum Gerardusjahr, bestellt von Br. Duxbury.

2. (von links nach rechts) Generalkonsultor Jacek Dembek mit den Jubilaren Andrzej Wodka (Warschau), Luis Antonio Rojas López (Bogotá) und Marian Sojka (Warschau) beim silbernen Professjubiläum im Generalatshaus.

3. Eröffnungsgottesdienst zur Visitation im Generalatshaus. Generalkonsultoren am Altar (von links nach rechts): Enrique López, Juventius Andrade, Serafino Fiore, Jacek Dembek.
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4. Pater Igor Mychalyak, der in Spanien am 10. Dezember in einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Er betreute die ukrainischen Gläubigen dort. Sein Leichnam wurde in die Ukraine überführt und in Lviv begraben.

5. Feier in Pater Igors Heimatpfarrei, wo er seine Berufung zum Redemptoristen fand: Novojavorivsk.

6. Die Eltern von Pater Igor.

7. Die Trauerfeier für Pater Igor in Lviv.

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Arbeitsplan P. Generals und seiner Räte

Australien: P. General in Australien
Provinz Canberra
P. Des Fitzgerald, C.SS.R
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Nach einer Flugreise von einem Tag und einer Nacht, landete P. Tobin am 20. Januar 2005 in Sydney. Dort empfing ihn P. Provinzial Michael Gilbert und geleitete ihn zum Provinzialat in Kogarah. P. Tobin akklimatisierte sich einige Tage, bevor er sich nach Galong begab, zum Exerzitienhaus der Redemptoristen in einer Landschaft, die von Getreidefeldern und Schafherden geprägt ist, etwa 100 km westlich von der Landeshauptstadt Canberra. Kängurus und deren befiederte Freunde, die heiseren, weissen Kakadus, begrüssten ihn ebenfalls.

Mehr als fünfzig Mitbrüder kamen zur Versammlung der australischen Provinz zusammen, um vom 23. bis 25. Januar über die heutigen Herausforderungen an die Kongregation in Australien und die entsprechenden Antworten zu beraten. Die Mitbrüder schätzten die gute Organisation, das Vorgehen und die Berichte. Sie überlegten besonders, wie die Kongregation auf diesem Weltteil neu zu strukturieren sei in Sachen Finanzausgleich und Zusammenarbeit unter den Provinzen. Jedermann freute sich sehr über die Anwesenheit von Pater General, über den brüderlichen Umgang mit ihm und über sein aufmerksames Mithören. Sein Mitreden war eher selten, aber ermutigend und gewürzt mit treffenden Erfahrungen und Geschichten aus anderen Regionen der Kongregation.

Australien geniesst steten Wohlstand, ist aber sehr säkularisiert. Von der Bevölkerung sind 25 Prozent katholisch, aber davon gehen nur 18 Prozent regelmässig in die Gottesdienste. Wie in anderen westlichen Ländern ist die Zahl neuer Berufungen drastisch gesunken, und die Kirche wird von öffentlichen Einrichtungen kaum wahrgenommen.

Die australische Provinz umfasst auch die Region Aotearoa-Neuseeland und führt zusammen mit der Provinz Vietnam eine Mission in China. Die australische Provinz zählt nach vielen Todesfällen und Austritten heute 86 Mitglieder in Australien selber, 15 in Aotearoa-Neuseeland und einen Mitbruder in China. Davon sind nur 43 weniger als 70 Jahre alt. Im Jahr 2004 wurde ein Priester geweiht, und im Jahr 2005 ein Kandidat ins Noviziat (in Manila) aufgenommen. Zwei Australier sind Professoren an der Alfonsianischen Akademie in Rom, und einer arbeitet in Burkina Faso in Afrika. Die Vizeprovinzen Singapur-Malaysia und Manila (im Norden der Philippinen) sind grösstenteils unabhängig.

Das eigentliche Provinzkapitel tagte vom 26. Januar bis 1. Februar. Es nahm Berichte entgegen, auch von den Vizeprovinzialen aus Singapur-Malaysia (P. Glen de Cruz), Manila (P. Joseph Echano) und vom Regionsoberen aus Aotearoa-Neuseeland (P. John Airey). Das Kapitel schloss mit der Wiederwahl von P. Gilbert zum Provinzial.

Nach dem Kapitel reiste P. General im Wagen in acht Stunden nach Melbourne am südlichen Ozean. Warnungstafeln mahnten zur Vorsicht vor Koalas und Kängurus, die über die Strasse hüpfen, doch P. General konnte nur einige Strausse sehen. Am ersten Tag in Melbourne setzte er, wie einst der Hl. Alfons, einer langen Trockenheit ein Ende, und zwar mit einer Regenmenge von 150 mm, wie man es seit 130 Jahren nicht mehr gesehen hatte.

An den folgenden Tagen konnte P. Tobin weitere Mitbrüder in Kew und im Verlagshaus in Brighton treffen. Er besuchte auch die Mitbrüder in den Pflegeheimen in Melbourne und in Ballarat, einer Provinzstadt 100 km nordwestlich von Melbourne, wo früher das Studentat war. Von Melbourne kehrte er nach Sidney zurück und von dort nach Rom.

Die australische Provinz hat in diesem heiklen Zeitpunkt ihrer Geschichte den freundlichen Besuch von P. General hoch geschätzt und dankt ihm besonders dafür, dass er eine so beschwerliche, lange Reise auf sich genommen hat.

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Webseiten im Brennpunkt

In dieser Ausgabe machen wir Sie aufmerksam auf  Webseiten aus Sao Paulo, Libanon und Russland:

Webseite der Provinz Sao Paulo:  
http://www.missoesredentoristas.com.br/

Wallfahrtsort Unserer Lieben Frau von Aparecida: Site für Gebetsmeinungen: 
http://www.santuarionacional.com/index.php?id_canal=51

Die Mission in Sibirien: 
http://www.redemptor.ru/

Die Mission in Libanon mit dem Christus Erlöser Zentrum:
http://perso.infonie.be/marcel.vdb

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Bekanntmachungen

Mit ihren 80 Mitgliedern ist die Kommunität unseres Generalatshauses imstand sofort Messen zu zelebrieren gemäss Intentionen und Messstipendien, die Sie zur Hand haben aber nicht selber erfüllen können. Wenn Sie dem Generaltshaus Messstipendien senden wollen, können Sie das tun an die Adresse von P. Rektor:

Pater Sergio Campara, C.SS.R.
Casa Generale,
Via Merulana, 31,
Roma, 00185
Italia


Die Englisch sprechenden Volksmissionare von Nordamerika treffen sich für drei Tage Besinnung, Diskussion und gemütliches Zusammensein...im Redemptorist Retreat House in Oconomowoc, Wisconsin, USA, 30. August – 1. September 2005. Die Vortäge sind von John Shea, dem bekannten Schriftsteller, Homiletik- und Exegeseprofessor. Alle Mitbrüder sind freundlich eingeladen. Weitere Informationen sind erhältlich bei MurrayCSsR@AOL.com oder Daniel_H_Andree@MSN.com.
Unsere MUTTER VON DER IMMERWÄHRENDEN HILFE ist die Patronin unserer Missionen. Ihr Bild ist ein kostbares Erbe unserer Kongregation, das wir kennen, bewahren und bekannt machen sollen. Ich selber bin interessiert an Vorhaben, die sich auf Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe beziehen: Feiern, Feste, Veröffentlichungen, Vereinigungen usw. damit ich unsere Leute darüber in unserem Monatsblatt informieren kann. Ich wäre sehr dankbar für jegliche Mitteilung aus irgend einem Teil der Welt. Meine E-Mail-Adresse lautet: amagarpa@hotmail.com und meine Postadresse ist:
Adelino Maria Garcia Paz, C.SS.R. C/San Jerónimo 35. Granada, España.

Zum Voraus besten Dank,

Adelino Garcia Paz, C.SS.R.

 

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