| S C A L A |
Wo dein Herz, da dein Reichtum.
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| Info-Service der Redemptoristen | Nummer 33 |
Rom, Italien
16. Januar 2008
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NACHRICHTEN AUS DEN PROVINZEN:
Neue Mission in Argentinien .
Gemeindemissionen in Haiti
Wiener Provinz plant das Klemensjahr 2009
Religiöse Praxis in Kuba
ALFONSIANISCHE AKADEMIE:
An der Alfonsianische Akademie beginnt das akademische Jahr; Statistik
Kolumbien: Gründung der St. Alphonsus-Universität
VITA APOSTOLICA:
P. Félix Catalá bringt seinen dritten Beitrag über das Gott geweihte Leben.
REDEMPTORISTEN IN DEN NACHRICHTEN:
P. Richard Reid (Edinburg) geht nach Simbabwe.
Thailand: Waisenhaus Pattaya droht Schließung
BILDERGALERIE:
Fotos von Redemptoristen aus aller Welt.
MEDIEN IM BRENNPUNKT:
Die Provinz von Mexiko feiert ihr 100-Jahr-Jubiläum.
LEBENSWENDEN:
Professfeiern, Priesterweihen, Jubiläen, Unsere Verstorbenen, Wahlergebnisse
In dieser Ausgabe möchten wir unsere Leser noch einmal auf die verschiedenen Möglichkeiten hinweisen, wie Sie SCALA beziehen können. Die erste Möglichkeit ist der Empfang per E-Mail. Wenn Sie SCALA nicht per E-Mail bekommen, kann der Grund darin liegen, dass wir keine E-Mail-Adresse von Ihnen haben, dass Sie Ihre E-Mail-Adresse geändert haben, oder dass Ihr Server SCALA als"Spam" behandelt und ihn in Ihrer Spam-Ablage speichert oder ihn automatisch löscht.
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Noch einmal möchte ich alle Einheiten, die auf meinen Aufruf noch nicht reagiert haben, bitten, mir drei oder vier aussagekräftige Fotos mit einer kurzen Bildbeschriftung über Ihre Einheit für den nächsten ORBIS zu senden, der ein Bildband wird.
Herzlichen Dank und jetzt viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe vom SCALA!
Gnade und Erlösung sei mit euch allen!
Gary Ziuraitis C.Ss.R.
Argentinien
Mario Marques C.Ss.R.
Eine neue Mission in Esquel, Argentinien
Ich arbeite momentan in der neuen Mission Esquel, die in Patagonien (Argentinien) liegt. Ich freue mich sehr, dass ich hier die Möglichkeit habe, in der Nachfolge Jesu und unseres hl. Vaters Alphonsus zu leben und zu arbeiten. Ich meine das nicht nur als idealistische Floskel oder im übertragenen Sinn, sondern weil ich in diesen entlegenen Bergdörfern im Süden Argentiniens tatsächlich viele Ähnlichkeiten zur Sendung des hl. Alfons bei den Ziegenhirten und der verlassenen Landbevölkerung Süditaliens entdecke.
Einmal war ich in einem kleinen Bergdorf an der Grenze zu Chile und feierte eine hl. Messe mit den Gläubigen. Die Menschen hatten drei Monate lang weder einen Priester gesehen noch an einer hl. Messe teilnehmen können. Es war eine große Freude, mit ihnen die Liebe Gottes in Jesus Christus zu teilen. Es machte mich froh und erfüllt, dass ich vom Herrn in diesen Dienst berufen wurde. Es gibt so Vieles, für das man nicht genug dankbar sein kann.
Am 24. November 2007 wurde unsere Mission in Esquel offiziell eröffnet. Der Bischof der Diözese Comodoro Rivadavia, Virginio Domingo Bressanelli, S.C.I., zahlreiche Mitbrüder aus der Vizeprovinz Resistencia und P. Zdzislaw Klafka, damals Provinzial der Warschauer Provinz, nahmen an der Eröffnungsfeier teil.
Wir bitten alle Mitbrüder um ihr Gebet. Unsere Liebe gilt euch allen in Christus Jesus, dem Erlöser.
Haiti
Die"Alfonsianische Familie"
Gemeindemissionen
Die"Alfonsianische Familie" ist eine missionarische Einrichtung, die 1996 anlässlich des 300. Geburtstages unseres hl. Vaters Alphonsus in der Erzdiözese Port-au-Prince, Haiti, gegründet wurde. Der Rückgang der Gemeindemissionen war der Auslöser dieser Bewegung. Erzbischof Joseph Serge Miot, Koadjutor und Administrator, hatte die Redemptoristen gebeten, die Gemeindemissionen wieder zu beleben. Die"Familie" besteht aus vier Gruppen, die sich die Spiritualität des hl. Alfons zu Eigen gemacht haben: die Redemptoristen, die Redemptoristinnen, die"Gefährtinnen Jesu" ("Companions of Jesus") und die"Heilige Familie".
Der belgische Redemptorist P. Joseph Claessens hatte als Erster die Idee. Der berühmte kanadische Missionar P. Michel Lachance griff sie auf, und nach vielen Vorbereitungen und Diskussionen über Seelsorgs- und Missionsmethoden kam es zu einer Vereinbarung, und die"Alfonsianische Familie" wurde 1997 in einer Versammlung im Studentat der Redemptoristen in Bois Patate gegründet.
Wer sind die"Gefährtinnen Jesu"? Es ist ein Säkularinstitut, das P. Joseph Claessens am 25. Dezember 1971 gegründet hatte mit dem Zweck, den Armen die Frohe Botschaft zu einer Zeit zu verkünden, in der dafür wenig Redemptoristen zur Verfügung standen. Es bestand aus einer Anzahl junger Frauen, die sich dem Dienst Gottes geweiht hatten, und deren Sendung darin bestand, die Armen zu evangelisieren.
Was ist die"Heilige Familie"? Sie ist eine Laienbewegung, die 1844 von Henri Belltable und Joseph Haeken in Belgien gegründet wurde. Sie hatte die"Abendkapellen" des hl. Alfons in Neapel zum Vorbild und wurde 1929 vom belgischen Redemptoristen P. Ernest Manise in Haiti eingeführt."Die Armen predigen den Armen" kann als ihr Zweck beschrieben werden.
Diese zwei Gruppen haben sich die Spiritualität des hl. Alfons zu Eigen gemacht und werden von den Gebeten der Redemptoristen viel unterstützt.
Seit ihrer Gründung führt die"Alfonsianische Familie" jedes Jahr Gemeindemissionen durch. Da auch unsere Theologiestudenten sowie die"Gefährtinnen Jesu", die im Schuldienst tätig sind, an diesen Missionen teilnehmen, können sie sich nicht immer die Termine aussuchen. Es gibt zwei Arten von Missionen: die einen dauern mindestens acht Tage und werden intensiv vorbereitet, die anderen sind kürzer und werden meist anlässlich gewisser Feste oder Jahrestage gehalten.
Die längere Mission beginnt mit einem Treffen mit dem Pfarrseelsorger und dem Pfarrgemeinderat, um das Thema und das Programm der Mission festzusetzen. Dann werden zu Ostern von einem Team von fünf bis sieben Leuten thematische Einkehrtage auch in den Kapellen des Gebiets gehalten. Etwa zwei Monate vor Eröffnung der Mission wird ein Team von ungefähr fünfzig Mitarbeitern drei bis vier Tage lang gezielt geschult und auf das ganze Gebiet verteilt, um die Gläubigen auf die Mission vorzubereiten. Die achttägige Mission wird von 30 bis 40 Mitgliedern der"Familie" in jedem Winkel der Pfarre gehalten. Jede Mission wird nachher sorgfältig ausgewertet.
Die kürzere Form der Mission fällt oft mit Festen und Jahrestage zusammen. Auch sie wird mit den verschiedenen Leitern sorgfältig vorbereitet, die die Zeiten und Orte der verschiedenen Veranstaltungen arrangieren. Üblicherweise führen acht bis zehn Mitarbeiter die Predigtmission durch und nachher findet eine Auswertung statt.
Die"Alfonsianische Familie" weiß um die dringende Notwendigkeit von Katechesen und führt sie bei verschiedensten Teilveranstaltungen durch. Ein eigenes Team ist in diesem Apostolat tätig. Eines ihrer Mitglieder, Sr. Alta Emile, hat eine zweijährige Ausbildung im"Katechetischen Zentrum Lumen Vitae" in Brüssel gemacht.
Im Vorjahr haben wir eine besonders wichtige Mission gehalten, und zwar in der Pfarre"Unsere liebe Frau vom Berge Karmel" etwa 15 km von der Hauptstadt entfernt. Diese Pfarre feierte mit großer Begeisterung den 100. Jahrestag ihrer Gründung. Die Mission dauerte vom 7. bis 15. Juli 2007 und 36 Missionare beteiligten sich daran. Wir machten Hausbesuche und predigten in jedem Zentrum des Gebietes. Viele Patres wurden aufgeboten, um allen Gläubigen den Empfang des Sakraments der Versöhnung zu ermöglichen.
Ebenso im Vorjahr sind wir zehn Jahre alt geworden und es war eine besondere Freude und Ehre für uns, in der Erzdiözese Port-au-Prince eine Mission halten zu können, die vom katholischen Rundfunksender übertragen wurde. Die Schlussfeier wurde von Weihbischof Joseph Lafontant geleitet. Anschließend gab es einen Fackelzug durch die Stadt.
Die Zusammenkünfte der"Alfonsianische Familie" begannen im Oktober 1997, und 1998 hielten wir unsere erste Mission. Wir haben beschlossen, die Zeit vom Oktober 2007 - Oktober 2008 zu einem Auswertungsjahr zu machen. Dazu wollen wir alle Pfarren besuchen, in denen wir in den vergangenen zehn Jahren Missionen gehalten haben, und ihnen Fortbildungsveranstaltungen anbieten. Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse unserer Arbeit, wo wir uns doch so bemüht haben, ihnen die Frohe Botschaft zu verkünden.
Danken Sie mit uns dem Herrn, dass er uns als Seine Missionare erwählt hat. Wir möchten auch den Redemptoristen danken, die uns mit ihrem Gebet und ihrem Beistand zur Seite stehen, so dass wir trotz vieler Schwierigkeiten bestehen können. Wir danken auch Msgr. Joseph Serge Miot für seine Unterstützung, den"Gefährtinnen Jesu" für ihre Liebe zur Mission, den Redemptoristinnen für ihr ständiges Gebet und der"Heiligen Familie" für ihr Engagement und ihren apostolischen Eifer, der uns immer wieder bestärkt, auf dem Weg der Verkündigung der Frohen Botschaft in aller Demut weiterzugehen.
Das Wort des hl. Paulus möge weiterhin über unserem Leben stehen und es beflügeln:"Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!" (1 Kor 9, 16)
Österreich und Polen
Klemensjahr 2009
Lorenz Voith C.Ss.R.
Das Klemens Maria Hofbauer - Jubiläumsjahr 2009 (100-Jahr-Feier der Heiligsprechung) wirft seine Schatten voraus.
In einer Sitzung in Wien hat eine interprovinzielle Vorbereitungskommission wichtige Daten für dieses Jubiläumsjahr festgelegt. Der interprovinziellen Kommission für das Klemensjahr 2009 gehören an: P. Provinzial Michael Zamkovsky (Bratislava), P. Peter Slobodnik (Bratislava), P. Sylvester Cabala (Warschau), P. Marius Chyrowki (Warschau), Provinzial P. Stanislaw Prybil (Prag), Provinzial P. Edmund Hipp (München), P. Martin Leitgöb (Wien), Provinzial P. Lorenz Voith (Wien, Leiter der Kommission).
1) Festwoche: 19. bis 22. Mai 2009
Programm:
19. Mai: Offener Tag in Wien:
auf den Spuren des hl. Klemens Maria Hofbauer in Wien (historische Orte und Plätze)
Begegnung mit den Redemptoristen in Österreich (Besichtigung von neuen pastoralen und sozialen Projekten der Redemptoristen in Wien)
Besuch des neuen"Klemens-Museums" bzw. Ausstellung
Möglichkeit zur weiteren Besichtigung der Stadt
20. Mai: (eigentlicher Festtag: am 20.Mai 1909 wurde Klemens Hofbauer in St. Peter in Rom heilig gesprochen).
Die Feierlichkeiten werden von den Provinzen Wien, München und Bratislava gemeinsam vorbereitet und getragen.
Vormittag: Prozession mit den Reliquien von Maria am Gestade nach St. Stephan (Kathedrale) und Eucharistiefeier mit Kardinal Schönborn und P. General Tobin.
Nachmittag: Festakademie für alle Redemptoristen, Freunde der Redemptoristen, Mitarbeiter, Vertreter anderer Ordensgemeinschaften, der Kirche von Österreich, Vertreter der Politik (Übersetzungen vom Deutschen ins Englische und Tschechische vorgesehen).
Abend: Offenes Fest für alle Teilnehmer (Gaudeamus).
21. Mai: Gemeinsame Pilgerfahrt nach Taßwitz (Geburtsort des Heiligen). Begegnung mit den Redemptoristen aus der Prager Provinz und der Bevölkerung Südmährens (Bischof von Brünn). Eucharistiefeier.
22. Mai: Krakau: Vormittag: Möglichkeit zur Stadtbesichtigung.
Nachmittag: Konzert und anschließend Festliche Eucharistiefeier mit dem Erzbischof von Krakau und der Generalleitung (Übersetzungen vom Polnischen ins Deutsche und Englische vorgesehen). Begegnung mit Mitgliedern der Warschauer Provinz.
Abschluss: Gaudeamus für alle Teilnehmer.
Abschluss der Festtage.
Mitbrüder weltweit sind zur Teilnahme an diesen Festtagen in Wien, Taßwitz und Krakau eingeladen!
Eine eigene Einladung mit einem detaillierten Programm folgt 2008.
Für organisatorische Hilfe (Unterkunft, Fahrtgelegenheiten, …) wird vor Ort gesorgt.
Redemptoristen – und Freunde der Redemptoristen – aus den USA (Provinz Baltimore und Denver) haben sich bereits zur Teilnahme an diesen Festlichkeiten angesagt.
2) Weitere Termine:
8. Dezember 2008: Beginn des Jubiläumsjahres in der Warschauer Provinz
1. Jänner 2009: Beginn des Jubiläumsjahres in der Wiener Provinz
6.-15. März 2009: Klemensnovene in Wien-Maria am Gestade
30. Juni 2009: Offizieller Abschluss des Jubiläumsjahres in der Wiener Provinz (Todestag des Ew. Dieners Gottes P. Wilhelm Janauschek C.Ss.R.)
Oktober 2009: Symposium/Seminar (Warschauer Provinz, Tuchow oder Torun).
8. Dezember 2009: Schlussfeierlichkeiten (100-Jahr-Feier der Gründung der Warschauer Provinz)
3) Weitere Planungen und Vorbereitungsarbeiten:
Filmprojekt: Dokumentarfilm mit Spielfilmszenen über den hl. Klemens; derzeit wird an einem Drehbuch gearbeitet; dieser Film soll in mehrere Sprachen übersetzt werden.
Kontakte mit TV-Anstalten sind in Arbeit.
Musical über das Leben des hl. Klemens: in Planung.
Reisefilm"Auf den Spuren des hl. Klemens".
Ein Dokumentarfilm - Originalplätze in Wien Taßwitz und Warschau – ist in Vorbereitung (Warschauer Provinz).
Eine Festschrift mit den wichtigsten Stationen (Termine, Orte usw.) soll Anfang 2009 erscheinen. Herausgabe in mehreren Sprachen (Deutsch, Polnisch, Tschechisch, Englisch, Italienisch).
Eine eigene Homepage für das Jubiläumsjahr ist geplant (mit Links).
Unterrichtsmaterialien: Für alle Schulstufen der Grundschule und des Gymnasiums sollen Religionsstunden (Einheiten) über das Leben und Wirken des hl. Klemens, wie auch über heutige Parallelen und Herausforderungen ausgearbeitet werden. Diese sollen vor allem in Österreich den Religionslehrern zur Verfügung gestellt werden.
Patron der Bäcker: Kooperationen mit Großbäckereien; ein"Klemensbrot" mit beigelegten Texten über den Heiligen soll kreiert werden; Angebot in hunderten Filialen…
Rätselralley für Kinder in Wien:"Auf den Spuren des Stadtpatrons von Wien".
Eventuell: Stiftung eines"Klemens Maria Hofbauer – Preises" für besondere Verdienste.
Kurzbiografie über den Hl. Klemens: Neuherausgabe der Kleinschriften.
Historische Arbeiten: in Vorbereitung (Warschauer und Wiener Provinz)
Ein gemeinsames LOGO für das Jubiläumsjahr wird erarbeitet. Entscheidung bis Mai 2008.
Kuba
Religiöse Praxis in Kuba
José Pablo Patiño Castillo C.Ss.R.
Die katholische Kirche auf Kuba darf weder auf den Straßen, noch in Schulen noch auf öffentlichen Plätzen in Erscheinung treten. Sie darf ihre Seelsorge nur in den Kirchen ausüben. Und so sind viele dieser Kirchen kulturelle Zentren geworden, z.B. die Basilika des hl. Franz von Assisi in Havanna, die Holy Faith Kirche auf der Isla de la Juventud (dt. Insel der Jugend, die größte Neben-Insel Kubas) und einige andere. Vor einiger Zeit hat die Leiterin des Büros für religiöse Angelegenheiten, Caridad de Diego, dem auf dieser Insel tätigen Missionar P. Sergio Cámpara C.Ss.R. die Kirche Santaferena versprochen, aber es ist beim Versprechen geblieben.
Die Menschen, die in die Kirche gehen, tun es aus Gewohnheit, oder weil sie von einem Freund oder einem Nachbarn eingeladen worden sind, oder weil sie bloß neugierig sind. Die meisten Kirchenglocken sind in Museen oder dienen als Aufputz für gewisse Straßen. Es gibt nur wenig Kirchenbesucher, und fast alle sind ältere Menschen. Aus der Statistik wissen wir, dass bis 1960 70% der Gesamtbevölkerung Katholiken waren, wenngleich manche von ihnen Freimaurer oder Kommunisten waren. Nach der sozialistischen Revolution sank die Zahl der Katholiken auf 30%, der Kirchenbesuch auf 10%. Der Papstbesuch 1998 führte zu einem Anstieg der Gottesdienstbesuche wie auch das Eintreffen von verschiedenen Ordensgemeinschaften. Die Gesamtbevölkerung beträgt ungefähr 12 Millionen, von denen sich mehr als zwei Millionen im Ausland befinden, vor allem in Miami.
Bei einem Treffen von Ordensleuten sagte ein Jesuitenpater, dass wir lernen müssen, ganz bescheidene Situationen und Umstände trotz ihrer sozialen Bedeutungslosigkeit zu schätzen, denn gerade hier ist Gott anwesend. Beispiele dafür sind Bethlehem und Nazareth. Auch die einfachen Fischer Petrus, Andreas und Johannes vermitteln diese Wahrheit. Unsere kleinen Gemeinden sind trotz der geringen Anzahl ihrer Mitglieder wichtige Menschen. Das Einfache macht Jesus, dem Herrn der Ernte, Freude:"Ich preise dich Vater, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber geoffenbart hast…" Es sind kleine Samenkörner, berufen, auszutreiben und Frucht zu bringen in der"Erlösung in Fülle".
Während der Karwoche und am Fest der Virgen de la Caridad del Cobre (dt. Barmherzige Jungfrau von El Cobre, Patronin von Kuba) kommen die Gläubigen in größerer Zahl. Am Fest der Jungfrau von Regla (eine Stadt in der Nähe von Havanna), das im September gefeiert wird, kommen große Scharen zur Eucharistiefeier und zur Prozession. Bis zu 2.000 Menschen, unter ihnen der amerikanische Konsul und seine Frau, beobachteten fasziniert, wie die Statue unter einem Silberbaldachin, den die Frau von Fulgencio Batista gespendet haben soll, auf Schultern durch die Straßen in der Nähe des Heiligtums getragen wurde. An der Bucht wurde die Statue minutenlang Richtung Meer hochgehalten, um Meer und Seeleute zu segnen.
Die Menge brach in inbrünstige Gebete aus, viele unter Tränen, sang Lieder, applaudierte frenetisch, streute Blütenblätter ins Meer, schwenkte Taschentücher und hielten brennende Kerzen in die Höhe. Manche fielen in Ohnmacht, wohl auf Grund der Hitze oder von ihren Gefühlen überwältigt.
Mehr Menschen gehen auch in die Kirche, wenn die Messe für einen Toten zelebriert wird. Begräbnisse ziehen viele an. Die Verwandten spenden vielleicht einen oder zwei Pesos. Mess-Stipendien sind ihnen unbekannt. Die Spenden anlässlich einer hl. Messe oder einer Sakramentenspendung reichen kaum aus, den Aufwand für Licht und Wasser in den Kirchen abzudecken.
In Kuba geht die staatliche Unterstützung nicht weit über die Gesundheitsvorsorge, die Schulbildung und eine finanzielle Zuwendung für Begräbnisse und ein paar Lebensmittel hinaus. Man erhält die Lebensmittel bei Vorlage eines Gutscheins in Geschäften mit schlechten Lagern, deren Eigentümer ständig versuchen, die Leute übers Ohr zu hauen. Z.B.: jemand gibt Gutscheine ab für 4 kg Reis, bekommt aber nur 3,5 kg. Und wenn er dann zurückkommt, um zu reklamieren, dann heißt es:"Damit Sie sich nicht so abschleppen müssen." Das passiert älteren Leuten immer wieder. Das Geld, das übrig bleibt, muss in den Geschäften ausgegeben werden und zwar im Wert des Umtauschs von US-Dollars in CUC mit einem Verlust von 20%. (Diese Währung heißt Peso convertible, und ist eine von zwei offiziellen Währungen in Kuba und war ursprünglich als einheimische Alternative zum US-Dollar eingeführt worden. Heute dient er als Verrechnungseinheit zwischen kubanischen Firmen sowie als Zahlungsmittel beispielsweise in Geschäften für höherwertige Konsumartikel. Anm. d. Übers.). Ein CUC entspricht 24 kubanischen Pesos. Ein Monatslohn beträgt 210 Pesos. Manche bekommen eine Rente von nur 164 Pesos. Höher Gebildete mit den entsprechenden Berufen können bis auf 500 Pesos kommen. Viele Leute leben von Dollarzuwendungen aus dem Ausland, was bedeutet, dass es keine echte Gleichheit auf Kuba gibt, weil viele eine bessere Gesundheitsversorgung durch ihre Freunde im Ausland haben!
Für die Erhaltung von Pfarrhöfen, die Unterstützung der Priester und Ordensleute oder für die notwendigen Instandsetzungsarbeiten muss man auf Zuwendungen aus dem Ausland von Ordensgemeinschaften oder die internationale Hilfe von anderen Kirchen zurückgreifen. Von Neubauten kann keine Rede sein. Schon das bloße Überleben ohne jeden Luxus erfordert eine Menge Dollar.
Die tägliche Messe ist nicht üblich. In unserer Pfarre haben wir drei Filialkapellen. In der Filialkapelle von Guadalupe, an der die Brothers of the Love of God tätig sind, wird die hl. Messe nur dreimal in der Woche gefeiert; in St. Joseph nur einmal; und in der eigentlichen Pfarrkirche an Sonntagen und an Mittwochen, an denen auch die Novene zur Mutter von der Immerwährenden Hilfe gebetet wird, die mit Einzelsegnungen abschließt. Die eucharistische Anbetung an Donnerstagen ist in vielen Orten üblich. In nur wenigen Kirchen gibt es an Sonntagen eine Abendmesse. Wenn man von den Verhältnissen in Kuba ausgeht, dann ist eine hl. Messe in einer armseligen, baufälligen Filialkapelle, die nur von ein paar älteren Leuten besucht wird, genauso bedeutsam wie eine Papstmesse mit Kardinälen im Petersdom!
Rom
Alfonsianischen Akademie
Am 4. Oktober 2007 wurde das akademische Jahr an der Alfonsianischen Akademie offiziell eröffnet. In der Kirche Sant' Alfonso gab es einen Eröffnungsgottesdienst für die ganze Verwaltung der Akademie, die Fakultät, die Studenten und geladene Gäste. Der Weihbischof von Rom und Rektor der Lateranuniversität Salvatore Fisichella war Hauptzelebrant. P. General, der Moderator der Akademie, war nicht in Rom, für ihn vertrat der Generalkonsultor P. Jacek Dembek die Generalleitung. Der Präsident P. Martin McKeever und der Vizepräsident P. Sean Cannon konzelebrierten mit dem Bischof.
Nach dem Gottesdienst wurden die Feierlichkeiten in der Aula Magna der Akademie fortgesetzt. Der neue Präsident der Akademie, P. Martin McKeever aus der Provinz Dublin (vgl. Scala Nr. 30, Oktober 2007), legte den Rückblick der Akademie für das vergangene Jahr und den Ausblick auf das vor uns liegende akademische Jahr vor. P. Dennis Billy, aus der Provinz Baltimore, Professor für die Geschichte der Moraltheologie und Christlichen Spiritualität, der sein 20. Jahr als Lehrer an der Akademie vollendet, hielt den Festvortrag zum Thema La vocazione del teologo moralista cattolico formato nella tradizione alfonsiana (die Berufung des katholischen Moraltheologen, der in der alfonsianischen Tradition ausgebildet wurde). Anschließend gab es einen Empfang im Foyer der Akademie.
Die gesamte Statistik über das laufende Jahr verbunden mit einem Überblick über die letzten vier Jahre gibt im .pdf-Format unter http://cssr.com/scala/Alphonsianum.pdf
Am Allerheiligentag gab es eine traurige Nachricht für die Akademie und die Kommunität von Sant' Alfonso. P. Lorenzo Alvarez Verde C.Ss.R., der nach über vierzig Jahren an der Akademie nach Spanien zurückgekehrt war, starb ganz plötzlich an Aneurysma. Die Akademie feierte am 7. Dezember einen Gedenkgottesdienst in der Kirche Sant' Alfonso, der von P. General geleitet wurde. P. Alvarez’ Kollege, P. Francisco Lage C.Ss.R., Professor für biblische Moraltheologie an der Akademie, hielt die Gedenkansprache. P. Alvarez’ Lehrtätigkeit hat sich über die eigentliche Lehrverpflichtung an der Akademie hinaus auch auf Fortbildungskurse für Laien in Rom und anderen Diözesen Italiens erstreckt, wie sie etwa von den Patres der Gesellschaft des Göttlichen Wortes (Nemi), vom Päpstlichen Collegium Hispanicum (Rom), von den Hermanas Hospitalarias (Rom) und den verschiedenen Bildungshäusern veranstaltet werden.
Kolumbien
FUSA (Die Gründung der St. Alphonsus-Universität)
Ausbildung für das Neue Millennium
P. Luis Antonio Rojas López C.Ss.R., Rektor
Liebe Mitbrüder,
herzliche Grüße und die besten Wünsche an euch alle!
Im folgenden Beitrag möchten wir euch eine umfassende Einführung in die Geschichte, die Fachrichtungen und die Errungenschaften unseres Instituts für höhere Bildung, Die Gründung St. Alphonsus-Universität (The Foundation of the University of St. Alphonsus, abgekürzt: FUSA), geben, die von der Provinz Bogotá (Kolumbien) vor sieben Jahren mit viel Gespür für die Zeichen der Zeit gegründet wurde.
Die Gründung möchte gediegene christliche Hirten, Priester und Laien, heranbilden, die fähig sind, sich den ungeheuer schwierigen Herausforderungen des neuen Millenniums zu stellen. Wir stellen unseren Studenten die kulturellen, ökumenischen und missionarischen Dimensionen der Seelsorge nicht nur auf der Ebene des eigenen Landes sondern auch in ganz Lateinamerika klar vor Augen und erziehen sie dazu, sich auch die Neustrukturierung der Kongregation auf der ganzen Welt zum Anliegen zu machen.
Die Ausbildungsziele können in folgendem Satz zusammengefasst werden: Auf der Grundlage von Glaube und Vernunft erziehen wir für das neue Millennium. Das soll FUSA sein. Unsere Identität ist klar, und wir richten unser besonderes Augenmerk auf die Anforderungen der Kirche für die Ausbildung der Priester.
Geschichte und Fachrichtungen:
Am 7. Dezember 2000 erlangten wir vom Unterrichtsministerium das Öffentlichkeitsrecht. FUSA ist das logische Ergebnis von mehreren Jahren Lehrtätigkeit als Zentrum für Philosophie und Seelsorge (CEPAF) sowie als Institut für missionarische Theologie (ITEM).
In philosophischer Hinsicht fasst FUSA die Erfahrungen von CEPAF zusammen, das 1976 von den Missionaren von La Consolata und den Redemptoristen gegründet worden war. Zusätzlich zur traditionellen philosophischen Ausbildung der Priesteramtkandidaten, die nach den Richtlinien der Dekrete des II. Vatikanischen Konzils und der lateinamerikanischen Bischofskonferenzen erfolgte, wurden die pastoralen und die auf die Öffentlichkeitsarbeit bezogenen Dimensionen des Programms intensiviert.
Die Abteilung für Theologie umfasst den Beitrag von ITEM, das 1998 für die Studierenden der Redemptoristen gegründet wurde, um die Priesterausbildung mit einem Programm fortzusetzen, das den Anforderungen einer Ausbildung im Geist des Evangeliums genügt, nicht nur für Priester sondern auch für Ordensleute, Mitglieder von Laieninstituten und Laien.
Am 1. Dezember 2006 erfolgte die kirchliche Bestätigung der Erzdiözese Bogotá durch den Erzbischof von Bogotá, Kardinal Pedro Rubiano Sáenz.
FUSA hat die Genehmigung für folgende Studienfächer:
Philosophie, eingetragen in das nationale System für Information und höhere Bildung (SNIES) am 9. Juli 2001.
Theologie, eingetragen in SNIES am 25. Juli 2003.
Soziale Kommunikation mit Schwerpunkt Pastorale Kommunikation und Journalismus, eingetragen in SNIES jeweils am 18. Juli 2006.
Ebenso hat das Nationale Bildungsministerium zwei Spezialfächer genehmigt, nämlich Missiologie als postgraduelles Studium, das derzeit neun Studenten absolvieren, und Theologische Ethik, die im nächsten Jahr angeboten wird.
FUSA hält sich zu Gänze an die von den kolumbianischen Behörden vorgeschriebenen Richtlinien für höhere Bildung und bringt dabei auch ihre eigenen Vision und Sendung ein.
Heute:
Seit ihren Anfängen ist FUSA Jahr um Jahr gewachsen. Die Zahl der Studenten ist von 90 auf 185 angewachsen, da im Lauf der Zeit die Studenten von 26 Ordensgemeinschaften sowie die Seminaristen aus verschiedenen Diözesen und Vikariaten und auch Laien dazugekommen sind. Die Studenten kommen aus folgendem Ländern: Äthiopien, Kenia, Kongo, Tansania, Haiti, Argentinien, Brasilien, Venezuela, Peru, Paraguay und Kolumbien. Wir haben einen großen Einfluss auf andere Ordensgemeinschaften als Vorbild für ihre Studienordnung gewonnen und wir genießen hohe Wertschätzung für unseren Beitrag zur Priester- und Missionarsausbildung.
Als Zeichen ihrer Solidarität mit anderen Katholischen Universitäten Lateinamerikas arbeitet unsere Institution hinsichtlich Veröffentlichungen, Stipendien, Lehrer, Forschung, Ressourcen und Anderem eng mit folgenden Universitäten zusammen:
Die Foundation University Luis Amigo, Medellin, Kolumbien,
Die Bolivianische Päpstliche Universität, Medellin, Kolumbien,
Die Franz Xaver Päpstliche Universität, Bogotá, Kolumbien,
Die San Bonaventura Universität, Bogotá, Kolumbien,
Die Monserrate Foundation University, Bogotá, Kolumbien,
Die Salazar Herrara Universitäts-Institution, Medellin, Kolumbien,
Die Katholische Foundation University des Nordens, Medellin, Kolumbien,
Die Universitäts-Institution CESMAG, Pasto, Kolumbien,
Die Päpstliche Katholische Universität von Parana Rua Immaculada Conceiçao, Brasilien,
Die Päpstliche Katholische Universität Ecuador,
Die Katholische Universität von Honduras ‘Maria, Königin des Friedens’,
Die Katholische Universität Pelotas, Brasilien,
Die Päpstliche Katholische Universität von Chile,
Die Päpstliche Katholische Universität von Argentinien,
Das Netzwerk der Katholischen Universitäten von Bogotá verbunden mit dem Katholischen Institut, Paris.
Wenn Sie mehr wissen wollen, besuchen Sie bitte unsere Internetseiten unter www.fusa.edu.co
Unsere E-Mail-Adresse lautet: info@fusa.edu.co
Wir danken unserer Provinz und der Kongregation für das in uns gesetzte Vertrauen, dass wir dieses Werk als Beitrag für Kirche und Gesellschaft fortsetzen können!
Vita Apostolica
Gemeinschaft
Félix Catalá C.Ss.R.
Ich möchte kurz auf ein weiteres Element hinweisen, das unser Ordensleben prägt: Gemeinschaft. Diese ist zwar nicht das Ziel des Institutes, aber nach Konstitution 21 "bildet das gemeinsame apostolische Leben die beste Voraussetzung für die pastorale Liebe". Das heisst, dass die Gemeinschaft da ist, um ihre Sendung zu erfüllen, nämlich ihre apostolische Liebe in der Kirche erfolgreich zu entfalten. Konstitution 21 hebt es hervor: "Deshalb sollen sie den Gemeinschaftsaspekt immer mitsehen, wenn eine apostolische Aufgabe übernommen wird." Gemeinschaft wird gefordert im Zusammenhang mit dem ersten Kapitel der Konstitutionen über den Sendungsauftrag der Kongregation, denn unser Charisma setzt Gemeinschaftsleben voraus. Der Sinn der Gemeinschaft leuchtet in den Konstitutionen so auf, dass er über die örtlichen oder persönlichen Vorhaben hinaus, das Ganze der Kongregation umfasst, sowohl die Provinzen wie die konkreten Kommunitäten. Der vom Charisma erforderte Gemeinschaftssinn ist allumfassend.
Unsere Konstitutionen lassen uns Freiraum, um die Lebensweise unserer Gemeinschaft zu gestalten. Die starren Vorschriften der früheren Regel gibt es nicht mehr. Die heutigen Konstitutionen und Statuten bieten einen weiten Rahmen, der auf allen Ebenen der Kongregation sinnvoll zu füllen ist. Die Forderungen sind nicht kleiner geworden. Ich meine, dass nun mehr schöpferische Anstrengung und Verantwortung nötig sind, um unser Charisma treu zu entfalten. Man muss den Faktor Gemeinschaft ernsthaft in die gegenwärtigen Abklärungen und Neustrukturierungen einbeziehen.
Aus dem Kapitel 2 der Konstitutionen geht hervor, dass die Gemeinschaft keineswegs die Persönlichkeit gefährdet (vgl. Konstitutionen 34-38). Sie ist aber auch kein anarchischer Haufen improvisierender Individualisten (vgl. Konstitutionen 44-45). In einer lebendigen Gemeinschaft von Redemptoristen finden sich die verschiedenen Persönlichkeiten zusammen, freuen sich aneinander und bereichern miteinander die Kongregation und die Kirche.
Die Grundzüge der idealen Gemeinschaft sind enthalten im Begriff "Freundschaft im Sinn des Evangeliums". Wir sind berufen, Gemeinschaft in Christus zu bilden. Um radikal dem Evangelium zu entsprechen, sind wir berufen, im Sinn des Evangeliums in Freundschaft miteinander zu leben - auch im Bereich des Rechts und der Verwaltung. Solche Freundschaft beseelt die Gemeinschaft und stärkt das Zusammenleben der Mitglieder (Konstitution 34).
Dazu berufen, die Gegenwart Christi und seine Heilssendung in der Welt weiterzuführen, machen wir die Person Christi zur Mitte unseres Lebens. Je enger die Mitglieder mit Jesus Christus verbunden sind, "desto stärker wird ihre Einheit untereinander sein” (Konstitution 23).
Darum sollen sie den "Geist der inneren Besinnung leben". Konstitution 24 zeigt das Ergebnis: "So können sie in den Menschen und in den Ereignissen des täglichen Lebens Gott entdecken, seinen Heilsplan im rechten Licht sehen und schliesslich die Wirklichkeit von Illusionen unterscheiden.” Die Mitglieder der Gemeinschaft sind gelehrig gegenüber dem Heiligen Geist, der immer am Werk ist, um sie Christus gleichförmig zu machen und sie zu lehren, so gesinnt zu sein wie Christus selbst und die gleiche Einstellung zu haben wie er” (Konstitution 25).
Daher gehört auch ein Mitbruder zur Gemeinschaft, wenn er im Auftrag der Gemeinschaft und innerlich mit ihr verbunden, ausserhalb lebt und arbeitet. Die Gemeinschaft unterstützt ihn, und er weiss, dass er nicht einfach sich selbst verwirklicht, sondern im tiefsten Sinn einen Sendungsauftrag der Gemeinschaft erfüllt. (Generalstatuten 026-027). Das trifft auch zu, wenn jemand eine Aufgabe erfüllt, die er nicht selber gewählt hat, sondern sie willig dem Geist folgend im Auftrag der Gemeinschaft erfüllt, damit Erlösung in Fülle geschehe. Somit sind bei der Gründung von Kommunitäten zwei Kriterien zu beachten: die Erfordernisse der Glaubensverkündigung und die brüderliche Liebe (Konstitution 22). Beide fliessen zusammen und werden zu jener Einheit, die in unserem Leben und Wirken Zeugnis gibt für Christus und das Reich Gottes. Auf diese Weise äussert sich "vita apostolica” als Leben der Gemeinschaft.
Wo immer wir sind und was immer wir tun, unsere Kommunitäten müssen Zeichen von Gottes Liebe und von Erlösung in Christus sein. Konkret heisst das, dass jede Gemeinschaft (Provinz oder Hausgemeinschaft) herausfinden soll, wie sie ihre Lebensweise am besten gestaltet, damit sie an Ort und Stelle zum leuchtenden Zeichen für die Frohe Botschaft Christi wird. Durch ihr Verhalten und Funktionieren zeigt die Kommunität, was Gott mit den Menschen vor hat. Wenn man uns fragt, was Ordensleben sei, müssen wir schildern, was es für uns heisst, heute in einer konkreten Gesellschaft und Kultur Mensch zu sein. Jedes Umfeld stellt besondere Forderungen, die wir uns auf unsere Weise mit unserem Wesen und Wirken, unserem Lebensstil und Reden erfüllen wollen. So wird die Gemeinschaft an sich ein wirksames Instrument der Glaubensverkündigung. Dazu geben uns die Konstitutionen alle Freiheit, ob wir in Nord- oder Südamerika, in Afrika oder Asien leben, die Tore sind offen, damit wir uns auf den richtigen Weg machen, um die Frohe Botschaft zu verkünden in der Welt, die uns nahesteht.
Die letzten Generalkapitel stellten fest, dass es nötig geworden ist, etwas zu unternehmen gegen den heutigen Individualismus, der sich in manchen Gesellschaften und Kulturen breit macht. Vielleicht zu oft schleicht sich dieser Individualismus auch unter uns ein und beeinflusst unseren Lebensstil. Eines ist es, die Person als solche hochzuschätzen und zu bedenken, was das persönliche Leben in Beziehung zu Gott bedeutet. Eine Person entfaltet sich durch Beziehungen, die ihren schönsten Ausdruck im Hinblick auf die Heiligste Dreifaltigkeit finden. Etwas ganz anderes ist es, das Individuum und seine Selbstverwirklichung hochzuspielen, indem man die persönlichen Bedürfnisse und Begabungen zum absoluten Prinzip erhöht. Der englische Dichter und Prediger aus der Zeit der Renaissance hinterliess einen Vergleich, der weltweit bekannt wurde: "Kein Mensch ist eine Insel, ganz für sich; jeder ist Stück seines Kontinents, Teil des Ganzen."
Unsere Gemeinschaften stehen einem brutalen Neokapitalismus gegenüber, der eine Kultur des Todes und des Egoismus mit sich bringt. Wir dürfen uns nicht anstecken lassen. Wir dürfen nicht unser eigenes "Nestchen" einrichten, wo es uns nach eigener Lust und Laune behagt. Vielmehr sollen wir Gemeinschaften bilden, die nach dem Vorbild der Apostel (ad instar Apostolorum) den Willen Gottes und das Reich Gottes verkünden.
1. In welchem Mass sind wir eine offene Gemeinschaft, die "Sauerteig für die Welt" ist und uns zu "Zeugen der Hoffnung" macht (Konstitution 43)?
2. Passen die Formen unseres gemeinschaftlichen Gebetes zu unserer Berufung? Stärken sie unseren missionarischen Eifer?
3. Was trägt unser Gemeinschaftsleben zur Vertiefung unseres Glaubens und zur Auffrischung unseres geistlichen Lebens bei?
REDEMPTORISTEN IN DEN NACHRICHTEN:
Schotland
P. Richard Reid geht nach Simbabwe
Ein Bericht von Joanna Vallely in den Edinburgh News
Der Leiter einer Aktion zur Heiligsprechung einer Edinburgher Fabrikarbeiterin soll nach Simbabwe gehen, um dort dieses Anliegen verbreiten.
P. Richard Reid von der der katholischen St. Patrickkirche in Cowgate wird im Februar in dieses geplagte Land reisen, um dort ein Fortbildungszentrum für Priester zu leiten.
Dass der 35-jährige Pater, der gerade ein Doktoratsstudium in Belgien begonnen hatte, mit dieser Aufgabe betraut wurde, war ein Riesenschock für die kleine Kommunität von St. Patrick.
Doch P. Reid, der die Exhumierung und Wiederbestattung der Dienerin Gottes Margaret Sinclair, der möglicherweise ersten Heiligen, die auf Kirchengrund begraben liegt, beaufsichtigt hatte, und der auch einen Film über ihr Leben gedreht hatte, sagte, dass er diese neue Herausforderung ganz spannend finde.
P. Reids letzter Besuch bei den Redemptoristen in Harare, der Hauptstadt von Simbabwe, geschah im August 2006. Seitdem ist die politische Lage unter der Regierung von Robert Mugabe immer instabiler geworden.
P. Reid sagte:"Ich gehe mit sehr gemischten Gefühlen. Ich freue mich riesig, dass ich eine neue Aufgabe habe, ich habe aber auch ein bisschen Angst. Es ist ein fantastisches Land mit einer echten Ausstrahlung. Es gibt eine junge Kirche dort, aber sie hat viele Probleme und politische Herausforderungen, die im Leben der Menschen präsent sind."
Er sagte, er möchte Frau Sinclair, die eine einfache Fabrikarbeiterin aus Cowgate war, und für ihre karitative Arbeit bei dem armen Slumbewohnern Edinburghs einen großen Bekanntheitsgrad erlangte, unter den Leuten bekannt machen.
Sie starb 1925 und wurde von der katholischen Kirche bereits zur"Dienerin Gottes" erklärt - ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Heiligsprechung.
P. Reid sagte:"Ich werde die Verehrung von Margaret Sinclair verbreiten und mich darum bemühen, dass die Menschen zu ihr beten. In den Vorstädten gehen bis zu 3.000 Menschen auf einmal in die hl. Messe, es wird daher genug Gelegenheit geben, sie unter den Leuten bekannt zu machen."
„Ich werde den Film über ihr Leben vorführen und das mitgebrachte große Bild von ihr in einem der Gemeinschaftsräume aufstellen. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, die Verbundenheit mit Edinburgh und den Gläubigen von der St. Patrickkirche, die für die Mission in Simbabwe so großzügig gespendet haben, aufrechtzuerhalten."
P. Ed Hone von St. Patrick sagte, P. Reids Betrauung mit dieser Aufgabe sei für alle eine totale Überraschung gewesen.
„Richard hatte vorher gesagt, dass er alles stehen und liegen lassen würde um zu gehen, falls er gebraucht würde. Er wurde angesprochen und sagte sofort ja."
„Er hat schon sieben Jahre lang mit großem Erfolg in der Priesterfortbildung gearbeitet und seine Versetzung wird noch diese Woche in St. Patrick bekannt gegeben werden."
P. Hone, der selbst schon in Simbabwe war, räumte dabei ein, dass er sich schon Sorgen um seinen langjährigen Mitarbeiter mache, der nun in dieses afrikanische Land gehen werde, das so unter politischem Unfrieden und Unterdrückung zu leiden habe.
„Die Lage dort unten ist unsicher und unbeständig. Mugabe zeigt sehr rasch mit dem Finger auf die weißen Europäer, wenn etwas schief läuft. Richard weiß das und will trotzdem gehen. Die Gläubigen von St. Patrick werden sich große Sorgen um ihn machen."
P. Reid war mehr als sechs Jahre in St. Patrick tätig. Im September 2007 hatte er einen dreijährigen Kurs für Spiritualität und Psychologie der Berufe an der Katholischen Universität von Löwen begonnen.
Thailand
Ein zweites Mal zu Waisen geworden
Aus: Pattaya People Newspaper
Für viele war die Kurzmeldung ein großer Schock."Die Diözese Chanthaburi, vertreten durch den Bischof Lawrence Pienchai Samanchit, hat als Grundstückseigentümer die vom verstorbenen P. Raymond Brennan C.Ss.R. (1932-2003) errichteten Father Ray Foundation (Stiftung) aufgefordert, sich mit 1. Januar 2008 vom Waisenhaus Pattaya zurückzuziehen. Ein Vertreter der Father Ray Foundation sagte, dass die Kinder, allesamt Waisen, nun ein zweites Mal zu Waisen geworden seien, da alle Mitarbeiter der Father Ray Foundation im Waisenhaus mit ihnen zu einer großen Familie zusammengewachsen seien. Nun wird den Kindern diese"Familie" genommen. Diese Nachricht ist auch für viele Menschen ein Schock gewesen, die das Waisenhaus unterstützt und an seinem Betrieb mitgearbeitet haben. Die Zeitung Pattaya People Weekly hat mit Vertretern der Father Ray Foundation, ihren Förderern und mit Bischof Pienchai gesprochen.
Der Vorstandsdirektor der Father Ray Foundation, P. Lawrence Patin C.Ss.R., hat am 12. Dezember 2007 folgende Stellungnahme abgegeben:
„Meine lieben Freunde! Mit tiefem Bedauern muss ich euch mitteilen, dass die Redemptoristen mit 1. 1. 2008 das Waisenhaus Pattaya und die Schule für taube Kinder im Dienst der Father Ray Foundation nicht mehr führen werden. Das Waisenhaus wurde von P. Ray Brennan 1974 auf einem Grundstück der Diözese Chanthaburi errichtet. Leider läuft der Vertrag zwischen der Diözese und der Father Ray Foundation, kraft dessen die Redemptoristen das Waisenhaus und die Schule führen, mit Ende dieses Jahre aus und wird nicht erneuert. Die Diözese hat entschieden, das Waisenhaus und die Schule selbst zu führen.
Ich möchte euch versichern, dass alle anderen guten Werke und Projekte für die armen und benachteiligten Kinder und jungen Erwachsenen, die P. Ray begonnen hat, normal weitergeführt werden. Die Schule für blinde Kinder, die Berufsschule für behinderte junge Erwachsene, das Kinderheim, sie alle liegen auf Grundstücken der Father Ray Foundation. Die Anlaufstelle für Straßenkinder wird auch weiter bestehen. Die Unterstützung von Kindern und jungen Erwachsenen in diesen Projekten wird ebenfalls weiter bestehen. Was die Unterstützung des Waisenhauses und der Schule für taube Kinder betrifft, so ersuche ich euch, euch mit mir oder meinem Sekretär in Verbindung zu setzen, damit wir klären können, was für euch und das Kind am besten ist.
Ich habe die Hoffnung und das Vertrauen, dass ihr die über 700 Kinder und behinderten jungen Erwachsenen, die unter der Obhut der Father Ray Foundation stehen, auch weiterhin so großzügig unterstützen werdet. Gott segne euch!"
Die Father Ray Foundation hat die Sorge, dass die Diözese auf dem Grundstück des Waisenhauses Pattaya eine hoch profitable katholische Schule bauen möchte, wogegen der verstorbene P. Ray sich immer vehement ausgesprochen hatte, da er auf dem Grundstück eine katholische Kirche bauen wollte. Er hatte deswegen auch laufend Meinungsverschiedenheiten mit der Diözese und dem Bischof über die Vorgehensweise hinsichtlich des Waisenhauses. P. Ray wollte offensichtlich, dass das Waisenhaus sich immer mehr ausdehnt, während der Bischof nur ein kleines Waisenhaus mit etwa 40 Kindern wollte.
Die Father Ray Foundation musste das Waisenhaus Pattaya zwar aufgeben, aber sie wird die Schule für Behinderte, die Schule für Blinde, das Heim für Straßenkinder und andere Einrichtungen in Pattaya weiterführen.
Die Zeitung Pattaya People Weekly bekam ein Exklusivinterview mit dem Bischof, der unsere Fragen allzu gerne beantwortete. Wir fragten ihn, was nun aus den Kindern nach der Übernahme am 1. 1. 2008 werde. Seine Antwort:"Alles wird normal weiterlaufen. Aber die Verwaltung der Father Ray Foundation hat die Sponsoren, vor allem den English Trust dazu gebracht, ihre Unterstützung des Waisenhauses einzustellen. Allein werden wir nicht genug Geld haben, das Haus weiterzuführen, und ich habe ihnen mitgeteilt, dass das nur die Kinder trifft. Ich haben an den English Trust geschrieben und gebeten, die Kinder weiterhin zu unterstützen, aber ich bekam keine Antwort."
Auf unsere Frage, ob Pläne bestünden, eine katholische Schule auf dem Grundstück des Waisenhauses zu errichten, gab der Bischof zur Antwort:"Wenn wir vom English Trust und den anderen Sponsoren des Waisenhauses nicht unterstützt werden, dann haben wir keine andere Wahl, als eine Schule zu bauen, weil das eine Menge Geld einbringt." Der Bischof weiter:"In der Vergangenheit hatten P. Ray und die Diözese keine Probleme miteinander, während die jetzige Verwaltung die Politik der Diözese nicht mitträgt. Daher haben wir keine andere Wahl, als sie zu kündigen. Wir sind die Besitzer des Grundstücks, daher ist es unser gutes Recht."
Pattaya People Weekly besuchte das Waisenhaus und sprach mit den Mitarbeitern der Father Ray Foundation. Alle waren extrem vorsichtig mit ihren Stellungnahmen, jeder war ganz Gentleman und kritisierte weder den Bischof noch die Diözese, weil dies der Situation der Kinder nur schaden würde. Aber man konnte klar erkennen, dass eine Menge Zorn, Frustration und Traurigkeit herrschte.
Die neue Verwaltung wird nicht ganz mittellos sein. Wir erfuhren, dass dem Waisenhaus ein Bankkonto in der Höhe von 5 Millionen Baht (USD 164.000) zur Verfügung stehen wird, aber das deckt die laufenden Kosten für höchstens drei Monate ab.
Pattaya People Weekly wird die Situation weiterhin genau verfolgen und die Leser auf dem Laufenden halten. Erst mit der Zeit wird sich herausstellen, ob die Kinder wieder die Opfer unglückseliger Umstände geworden sind.
1. Der Weihbischof von Rom und Rektor der Lateranuniversität in Rom, Salvatore Fisichella war Hauptzelebrant des Gottesdienstes anlässlich der Eröffnung des akademischen Jahres an der Alfonsianischen Akademie.
2. Die Fakultät und die Studenten der Alfonsianischen Akademie sind anlässlich der Eröffnung des akademischen Jahres in der Aula Magna versammelt.
3. Die Akademie hielt eine Gedenkmesse für P. Lorenzo Alvares Verde C.Ss.R., em. Professor der Akademie, der am Allerheiligentag in Madrid verstorben war.
4. FUSA - Die Gründung der St. Alphonsus-Universität, Bogotá (Kolumbien), im Stadtviertel La Soledad.
5.Der Studiengang"Soziale Kommunikation" an der Universität umfasst auch das Studium"Digitales Radio". Das Studium"Radio" kommt auch in der pastoralen Kommunikation und freie Rede vor, die in den verschiedenen Studiengängen der Philosophie und Theologie vorgetragen werden.
6. Computerräume für dreißig Computer, zur Gänze online, mit Breitband Internetzugang.
7. In den Bücherregalen der Bibliothek gibt es mehr als 4.000 Bände. Die Studenten haben
Internetzugang zu den Bibliotheken der Seminare Raises und Quiroga.
9. Die Heilig Kreuz-Kirche der Redemptoristen in Araraquara, Sao Paulo (Brasilien), in Weihnachtsbeleuchtung.
10. P. Mario Marques C.Ss.R. mit Jugendlichen von der neuen Mission in Esquel (Argentinien).
11. Der Bischof der Diözese Comodoro Rivadavia, Virginio Domingo Bressanelli, S.C.I., zahlreiche Mitbrüder aus der Vizeprovinz Resistencia und P. Zdzislaw Klafka, damals Provinzial der Warschauer Provinz, konzelebrierten beim Eröffnungsgottesdienst der neuen Mission in Esquel (Argentinien).
12. Die Pfarrgemeinde von Esquel (Argentinien) bei der Eröffnungsfeier der Mission in Esquel (Argentinien).
13. Die"Alfonsianische Familie" (Haiti) kommt zum Abschluss der Mission am 15. Juli zusammen.
14. P. Peltrop Gilbert, Region Haiti, Direktor der"Alfonsianische Familie".
15. Bischof Joseph Lafontant predigt im Abschlussgottesdienst der Mission am 15. Juli (Haiti).
Die Provinz von Mexiko feiert ihr Hundert-Jahr-Jubiläum. Die folgende Diashow zeigt die Charismen der Kongregation, die Kultur von Mexiko und die wunderbaren Menschen, die unsere Mitbrüder in Mexiko betreuen.
http://picasaweb.google.com/cmbonfilio/MisioneroCssr/photo#s5145548053477399458
Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Die vollständige Liste können Sie besuchen auf Officialia site
Zeitliche Profess:
Joseph Tamotsu Inami, Vizeprovinz Tokio, 3. Dezember 2007
Ewige Profess:
Oscar Daniel Chamorro, Vizeprovinz Resistencia, 27. Juli 2007
Oleh Chykharivs'kyj, Lemberger Provinz, 12. August 2007
Ostap Dudak, Lemberger Provinz, 12. August 2007
Volodymyr Kozak, Lemberger Provinz, 12. August 2007
Vitalij Nazar, Lemberger Provinz, 12. August 2007
Volodymyr Sabat, Lemberger Provinz, 12. August 2007
Kingsley Sampson Ebhodaghe, Vizeprovinz Nigeria, 29. September 2007
Vincent Ifeanyickukwu Ezezue, Vizeprovinz Nigeria, 29. September 2007
Francis Linus Imoedemhe, Vizeprovinz Nigeria, 29. September 2007
Ernest Chijioke Ndukwe, Vizeprovinz Nigeria, 29. September 2007
Cornelius Iheoma Ofoegbu, Vizeprovinz Nigeria, 29. September 2007
James Denen Vembe, Donald Berry Willard Jr., Vizeprovinz Nigeria, 29. September 2007
Fransiskus Xavierius da Cunha, Provinz Indonesien, 9. November 2007
Marcelinus Lelu Lede, Provinz Indonesien, 9. November 2007
Marselinus, Silviandre Ta, Provinz Indonesien, 9. November 2007
Yuseph Tanggu, Provinz Indonesien, 9. November 2007
Priesterweihe:
Petro Loza, Lemberger Provinz, 26. August 2007
Cecil Cedric Dowling, Provinz Südafrika, 29. September 2007
Frederico Augusto de Oliveira, Provinz Goiás, 24. November 2007
Stéphane Jean, Region of Port-au-Prince, 2. Dezember 2007
Alix Joseph, Region of Port-au-Prince, 2. Dezember 2007
Josué Joseph, Region of Port-au-Prince, 2. Dezember 2007
Tyrone Anthony Sam, Provinz Südafrika, 8. Dezember 2007
Meyasser Petrus Behnam Moussa Al-Kas, Provinz St. Klemens/Region Irak, Dezember 21, 2007.
Unsere Verstorbenen:
P. Damião de Oliveira Antunes, 74, Provinz Rio de Janeiro, 15. November 2007
P. Claude Lamieux, 72, Provinz Edmonton-Toronto, 2. Dezember 2007
P. Alfredo De Miguel Alonso, 75, Provinz Madrid, 11. Dezember 2007
Br. Willy Thiry, 67, Region Belgien-Süd, 14. Dezember 2007
P. Thomas Francis Schmidt, 72, Provinz Baltimore, 14. Dezember 2007
Br. Josef (Matthias) Klos, 70, Provinz München, 21. Dezember 2007
P. Arthur Roland Rossie, 85, Provinz Denver, 25. Dezember 2007
60 Jahre Priester:
Earl Joseph Toups, Provinz Denver, 6. Januar 2008
Robert C. Simon, Provinz Denver, 6. Januar 2008
William Francis McKee, Provinz Denver, 6. Januar 2008
50 Jahre Priester:
João Pereira Gomes, Provinz São Paulo, 1. Januar 2008
25 Jahre Profess:
Antonio Jesús Muñoz González, Provinz Bogotá, 6. Januar 2008
Pavol Tomko, Vizeprovinz Michalovce, 6. Januar 2008
Glenn Michael Cecil de Cruz, Vizeprovinz Ipoh, 30. Januar 2008
João Batista de Almeida, Provinz São Paulo, 30. Januar 2008
José Manoel Belo de Oliveira, Provinz São Paulo, 30. Januar 2008
Ernesto Coelho da Costa, Provinz São Paulo, 30. Januar 2008
Jerónimo Colombo, Provinz São Paulo, 30. Januar 2008
Manoel Aparecido dos Santos, Provinz São Paulo, 30. Januar 2008
Reinaldo Norberto das Graças Tristão, Provinz São Paulo, 30. Januar 2008
Wahlen:
P. Ronald John McAinsh wurde zum Provinzial der Provinz London gewählt. Bestätigung am 12. Dezember 2007.
P. Gerard Patrick Mulligan wurde zum Provinzvikar der Provinz London gewählt. Bestätigung am 13. Dezember 2007.
P. Lorenz Walter Voith wurde zum Provinzial der Wiener Provinz wiedergewählt. Bestätigung am 14. Dezember 2007.
P. Patrick Francis Woods wurde zum Provinzial der Provinz Baltimore wiedergewählt. Bestätigung am 17. Dezember 2007.
P. Alfred Eugene Bradley wurde zum Provinzvikar der Provinz Baltimore wiedergewählt. Bestätigung am 17. Dezember 2007.
P. Ryszard Bozek, wurde zum Provinzial der Warschauer Provinz gewählt. Bestätigung am 18. Dezember 2007.
Ernennungen:
P. Winand Claessens wurde zum Regionalsuperior der Region Belgien-Süd ernannt.
P. André Philippe wurde zum Regionalvikar der Region Belgien-Süd ernannt.
P. Maurice Adam wurde zum Zweiten Konsultor der Region Belgien-Süd ernannt. Bestätigung am 13. Dezember 2007.
Errichtung einer Vizeprovinz:
Die Region Nigeria wurde am 13. Dezember 2007 als Vizeprovinz Nigeria errichtet.
Auflösung eines Hauses:
"St. Mary’s” in Bacolod City, Republik der Philippinen, wurde am 6. Dezember 2007 aufgelöst.
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