Rom, Italien
16. Januar 2012

BOTSCHAFT DES GENERALOBERN P. MICHAEL BREHL

Liebe Mitbrüder und Mitschwestern, Freunde und Mitarbeiter!

In dieser ersten Nummer von Scala 2012 möchte ich Ihnen ein gesegnetes Neues Jahr wünschen, voll Hoffnung, Friede und Freude, die Zeichen des Heiligen Geistes in unserem Leben und Arbeiten.

In diesen ersten zwei Wochen des Jänner feierten wir die Gedenktage von zwei großen Redemptoristen: Johann Nepomuk Neumann und Peter Donders. Ihr Leben und ihr Beispiel inspirieren uns in unserem Auftrag, das Evangelium neu zu verkünden. Durch ihre kraftvolle Fürsprache begleiten sie uns in unserer missionarischen Berufung heute.

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Der hl. Johann Nepomuk Neumann war von Anfang seiner Berufung  im Dienste Gottes und der Mitmenschen beseelt von missionarischem Geist. Dieser Geist prägte sein Leben. In diesem Geist verließ er seine Heimat und ging in die Vereinigten Staaten. Dieser Geist brachte ihn auch in die Kongregation des Heiligsten Erlösers. In diesem Geist half er Tausenden von Einwanderern.

Für Johann Nepomuk Neumann war dieser missionarische Geist nicht ein romantisches Ideal, sondern ein Ruf zu konkreter Aktion. Diese missionarische Berufung fand ihren Ausdruck in seinen Bemühungen, andere Sprachen zu lernen, um sich mit den Menschen verständigen zu können, die durch die Massenbewegungen betroffen waren. In diesem Geist errichtete er Pfarren und Schulen, predigte Missionen und half den Armen. Und dieser Geist fand auch Ausdruck in Entscheidungen, die sein Leben prägten, seine Kommunität, seinen pastoralen Dienst.

   Möge dieser Geist uns drängen, dem Erlöser zu folgen in den konkreten und praktischen Unternehmungen, unsere Kongregation zu erneuern nach den Richtlinien    des 24. Generalkapitels und des Themas des Sexenniums. Das Evangelium immer neu zu verkünden – mit neuer Hoffnung, neuen Herzen und neuen Strukturen für    die Mission

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Das Leben des seligen Peter Donders war ebenfalls von seiner missionarischen Berufung geprägt. Wie Neumann wurde er als Diözesanpriester geweiht. Wie Neumann verließ er seine Heimat, um in Amerika zu arbeiten.Nach fast 25 Jahren Seelsorgstätigkeit in Surinam trat er in die Kongregation des Heiligsten Erlösers ein, als die Redemptoristen mit der Missionsaufgabe in diesem Land beauftragt wurden.

In Surinam war er für alle da; aber er fühlte sich besonders gerufen, den Armen zu dienen, den Sklaven und den Verlassenen. Fast 30 Jahre lang stand er im Dienst der Aussätzigen in Batavia. Das besondere Merkmal der missionarischen Berufung von Peter Donders war seine Nähe zu den Menschen, zu denen er gesandt war. Diese Näher fand Ausdruck nicht nur in der Predigt und in der Feier der Sakramente,

Als Redemptorist suchte er – trotz seines vorgerückten Alters – immer nach neuen Wegen, anderen zu helfen. Er begann, die einheimischen Sprachen zu lernen, um den Einheimischen das Evangelium verkündigen zu können. Er trug auch dafür Sorge, daß andere fortführen konnten, was er begonnen hatte. Wie Neumann ist auch Peter Donders durach seinen missionarischen Geist und sein engagiertes Leben eine Inspiration für die Redemptoristen heute.

Mögen der hl. Johannes Nepomuk Neumann und der selige Peter Donders uns weiterhin begleiten in unserer Bemühung, im Jahre 2012 den Armen das Evangelium zu verkünden.

Noch einmal: Gottes Gnade und Segen für das Neue Jahr.

Michael Brehl, C.Ss.R.
Generalberer

 

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VOM HERAUSGEBER:
Alfonsianisches Gedenken
Statistik
Radio Maryja
Fortbildung
Jubiläen

AUS DEN PROVINZEN:
Antonio De Luca in Neapel zum Bischof geweiht
Radio Maryja feiert 20-jähriges Jubiläum

ANKÜNDIGUNGEN
Daten für die Kurse über redemptoristische Spiritualität
Academia Alfonsiana: Fortbildungsprogramm in Moraltheologie

STATISTIK
2011 – die Kongregation weltweit

LEBENSWENDEN
Professen, Weihen, Jubiläen, Todesfälle


p Aus dem Notizbuch des Herausgebers

Wir hoffen, dass Sie ein gesegnetes Weihnachtsfest hatten, und dass das neue Jahr 2012 ein segensreiches für Sie sein werde, mit erfolgreicher Seelsorge.


p In diesem Jahr feiert die Kongregation ein besonderes Alfonsusgedenken: vor 250 Jahren wurde er zum Bischof geweiht. Wir wissen, er wollte dieses Amt nicht. Auch der hl. Johannes Nep. Neumann wollte es nicht. Seit dem Tag der Bischofsweihe des hl. Alfons am 20. Juni 1762 sind 152 andere Redemptoristen zum bischöflichen Dienst berufen worden. Meist waren sie in ärmeren Missionsgebieten der Welt, nicht gerade eine „Auszeichnung“. Fünf Mitbrüder wurden zu Kardinälen ernannt. Alle unsere Kardinäle und Bischöfe waren Muster an pastoralem Eifer.

Ein anderer Neapolitaner aus der Riege des hl. Alfons, Bischof Antonio DeLuca, ist der letzternannte, und der 22. aus der Provinz Neapel in der Geschichte der Kongregation.

Er wurde am 7. Jänner zum Bischof geweiht. Erzbischof Tobin war einer der Mitkonsekratoren. Kardianl Crescenzio Sepe war der Hauptkonsekrator

(siehe unten den Bericht und Photos von der Bischofsweihe).

Zur Zeit leben 52 der Redemptoristenbischöfe. In den nächsten Ausgaben von SCALA werden wir einige historische, pastorale und persönliche Perspektiven zum Gedenkjahr des hl. Alfons und zur Rolle eines Redemptoristenbischofs bringen.


In dieser Ausgabe von SCALA finden Sie eine Statistik der weltweiten Kongregation; Radio Maryja in der Provinz Warschau feiert ein besonderes Jubiläum; sowie Hinweise auf und Einladungen zu Kursen, wenn Sie dazu die Möglichkeit haben.


Beachten Sie, dass wir in jeder Ausgabe die bevorstehenden Jubiläen von Mitbrüdern veröffentlichen. Das kann helfen, an sie zu denken, für sie zu beten und vielleicht einen Glückwunsch zu schicken.

Gnade und Heil für alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.

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AUS DEN PROVINZEN:

Neapel
Bischofsweihe von Antonio DeLuca, C.Ss.R.
Luis Alberto Roballo. C.Ss.R.

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Die Kathedrale von Neapel, mit großen Feiern durchaus vertraut, war übervoll bei der Bischofsweihe von Antonio DeLuca, C.Ss.R. dem künftigen Bischof von Teggiano-Policastro. Die Feier fand am Samstag, 7. Jänner 2012, statt.

Der Weihe stand Kardinal Crescenzio Sepe, Erzbischof von Neapel, als Hauptkonsekrator vor; Mitkonsekratoren waren Erzbischof Joseph William Tobin, C.Ss.R., Sekretär für die Institute gottgeweihten Lebens und der Gemeinschaften des apostolischen Lebens, und Erbischof Angelo Spinillo, Bischof von Aversa und früherer Bischof und Apostolischer Administrator von Teggiano-Policastro.

Vierzig andere Bischöfe nahmen an der Zeremonie teil. Anwesend waren der Apostolische Nuntius von Italien, Erzbischof Adriano Bernardini, und Erzbischof Salvatore Pennacchio aus Indien, die zwei emeritierten Bischöfe von Teggiano-Policastro, zwei Bischöfe aus Madagaskar, der einzige andere lebende neapolitanische Redemptoristenbischof Antonio Napoletano, Bischof von Sessa Aurunca (Caserta); ebenso Mitglieder der italienischen Bischofskonferenz und verschiedene kirchliche Institutionen.

Als Konzelebranten nahmen etwa 250 Priester aus dem Welt- und Ordensklerus teil. Anwesend waren auch eine große Anzahl von Ordensleuten, mit denen Bischof De Luca als bischöflicher Provikar für das gottgeweihte Leben seit 2007 zusammengearbeitet hat.

Von den Redemptoristen waren 60 Mitbrüder vertreten, unter ihnen der Generalvikar P. Enrique Lopez und die Generalkonsultoren Juventius Andrade und Jeffrey Rolle; ebenso die Provinziale von Neapel und Rom, die Patres Davide Perdonò and Giovanni Congiu, der Rektor des Generalatshauses und Mitglied der Provinz Neapel, P. Luciano Panella, und viele Priester und Brüder aus der Provinz Neapel, aus dem Generalatshaus und anderen Klöstern in Italien.

Zivile und militärische Autoritäten und Vertreter des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens von Neapel sowie die Bürgermeister aller Gemeinden von Teggiano-Policastro hatten einen Großteil der Kathedrale neben der berühmten Kapelle des hl. Januarius besetzt.

Viele Delegation kamen aus dem Heimatort des Bischofs DeLuca, Torre del Greco, sowie Vertreter aller Pfarreien seiner Diözese.

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In seiner Homilie erinnerte Kardinal Sepe an die Taufe Christi, die Herabkunft des Geistes auf den Herrn und den Beginn seiner Tätigkeit; und betonte die missionarische Berufung der Redemptoristen in dieser Heimatstadt des hl. Alfons von Liguori und im Gebiet des hl. Gerard Majella; und er erbat den Segen Christi, des Hirten der Herde, versprach die Solidarität der Diözese und rief den Schutz des hl. Alfons an. In seiner Dankansprache wiederholte De Luca diese Themen. Andere redemptoristische Akzente wareb das Lied „O bella mia speranza“ und die Einfügung des Bildes der Mutter von der immerwährenden Hilfe in das Buch, das an die Teilnehmer ausgeteilt wurde.

In der Kathedrale und im benachbarten Bereich San Gregorio waren berühmte neapolitanische Krippen mit den gewohnten Figuren der Erzählung von der Geburt Jesu aufgestellt, zusammen mit zeitgenössischen Darstellungen von Sport, Politik, Show und Alltagsleben. In diesen Kontext paßt das Motto von Bischof De Luca: "Dum adnuntietur Christus omni mode" – „wenn nur Christus auf jede Weise verkündet wird“ (Phil. 1,18).

In der Allerheiligenlitanei hörten Redemptoristen ganz ungewöhnliche Namen: hl. Pietro Pappacarbone und hl. Cono; und viele Italiener riefen zum ersten Mal die Namen von Heiligen an wie Johann Nepomuk Neumann, Mikolaj Tscharnetzkij und Wasil Welitschwowskij.

Die Feier bot den künstlerischen und musikalischen Talenten von Neapel ein weites Feld zur Entfaltung. Und sie endete mit einer spontanen Dankbarkeit aller Anwesenden.

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Bischof Antonio De Luca wird von seiner Diözese Besitz ergreifen am 4. Februar in Teggiano, das auf einem schönen Hügel über dem Tal von Diano gelegen ist, mit historischen Ruinen aus dem 4. Jh. vor Christus, seit 1986 Sitz der Diözese. Policastro ist das Gebiet, in dem ein anderer Redemptoristenbischof in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Dienste war, Dom Nicola Laudisio. Die Diözese hat 81 Pfarreien. (vgl. www.paradhosis.it.)

Wir erbitten den Segen für Bischof DeLuca und seine Diözese: „Der hl. Alfons, Gründer der Redemptoristen, und der hl. Gerard, hier so bekannt und verehrt, mögen euch tragen und eure Schritte auf den Weg der Heiligkeit führen“.

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Polen
Provinz Warschau
Radio Maryja

Am 8. Dezember 2011 hat der von Redemptoristen geleitete Sender Radio Maryja den 20. Jahrestag seiner Gründung gefeiert. Papst Benedikt XVI hat durch seinen Staatssekretär, Kard. Tarcisio Bertone einen Brief geschrieben. In seiner Botschaft wendet sich der Papst an alle bei Radio Maryja beschäftigten Redemptoristen mit allen freiwilligen Mitarbeitern und der großen Gruppe von Förderern. Er beschreibt ziemlich eingehend die Absichten von Radio Maryja und dessen Mission in Vergangenheit und Gegenwart.

Vor kurzem hat der Generalobere Michael Brehl ein Interview für Nasz Dziennik, eine Tageszeitung, die mit Radio Maryja zusammenarbeitet, gegeben. P. General sagte, dass die modernen Kommunikationsmittel es ermöglichen, uns nachhaltig des uns vom hl. Klemens hinterlassenen Erbes zu widmen, nämlich die Gute Nachricht auf neue Weise zu verkündigen und damit eine Antwort auf die Zeichen der Zeit zu geben

Radio Maryja ist heute der fünftgrößte Sender in Polen. Täglich hat Radio Maryja etwa eineinhalb Millionen Zuhörer.

Nachstehend der Text des Vatikanischen Schreibens:

Botschaft von Papst Benedikt XVI. anlässlich des 20. Jahrestages der Gründung von Radio Maria.
An Pater Janusz Sok, Provinzial der Warschauer Provinz der Redemptoristen.
+ Kardinal Tarcisio Bertone, Staatssekretär

Aus dem Vatikan, 1. Dez. 2011

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Der Heilige Vater Benedikt XVI., geistlich vereint mit den Teilnehmern am 20. Jahrestag der Gründung von Radio Maria, entbietet durch mich und durch P. Provinzial Gruß und Apostolischen Segen an den Gründer und Direktor von Radio Maryja, P. Tadeusz Rydzyk, an die Mitarbeiter aus dem Kleriker- und Laienstand, an freiwillige Helfer und an alle jene, die mit Hilfe dieses Radiosenders den Glauben des pilgernden Gottesvolkes auf ihrer Reise zu einer Begegnung mit Gott stärken wollen.

Radio Maria wurde vom Bischof von Chelmno am Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, 8. Dez. 1991 in Torun errichtet. Damals – es war keine leichte Zeit für Euer Land und bedeutete zugleich das Ende eines Systems, das keine Redefreiheit gestattete und ein Informationsmonopol festgelegt hatte – schien es angezeigt, über die Schaffung eines neuen katholischen Mediums nachzudenken, das allen Menschen die Botschaft von der Erlösung nahe bringen und zugleich solide Information bieten sollte.

Das waren auch die Gedanken des Seligen Johannes Pauls II., wenn er sagte: “Groß ist die Notwendigkeit, in Eurem Land das Evangelium zu verkünden. Die Menschen benötigen ein wahrhaftiges Wort, das aufbaut und nicht trennt, das verzagten Herzen Mut einflößt, ein klares und einfaches Wort, das trägt Liebe und Wahrheit in sich trägt. Dieses Wort ist Botschaft der Erlösung, es ist Christus selbst, und ihr seid seine Verkünder“ (Generalaudienz vom 23. 3. 1994). Der Papst, Euer Landsmann, hat auch gesagt: „Ich bin dankbar für den Einsatz von Radio Maria, der vielseitig und ganz dem Apostolat der Verkündigung des Wortes gewidmet ist, was derzeit in Eurem Land so bedeutend und notwendig ist“ (Audienz für Radio Maria vom 18. 4. 1996). p
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Im Geist dieser Ausrichtung zur Treue gegenüber dem Lehramt der Kirche und ihrer Bischöfe ist es Radio Maria trotz bestehender Schwierigkeiten gelungen, seine Aktivitäten in Polen und im Ausland zu entfalten und den Samen des Wortes in den Herzen des Volkes auszustreuen. Nach zwanzig Jahren ungebrochener Aktivität in verschiedenen Formen sind die reichen Früchte dieser Aussaat offenkundig. Zunächst tritt in den Radioübertragungen die Begegnung mit Gott durch Gebet und Katechese zutage. „Das sind die zwei wesentlichen Elemente, durch die sich ein katholischer Sender von allen anderen Stationen unterscheidet“ (Audienz für Radio Maria, 16. 10. 1997). Das tägliche Programm der Übertragungen umfasst die Messe, das Stundengebet, den Engel des Herrn, den Rosenkranz, die Litanei von der göttlichen Barmherzigkeit, die „Rufe zu unserer Lieben Frau von Tschenstochau“, das Brevier zur populären Madonna „Godzinski“ sowie andere volkstümliche Gebete wie „Zale Gorzkie“. Die tägliche Katechese wird durch die Teilnahme von Bischöfen bereichert,und das unzerstörbare Band mit dem Apostolischen Stuhl kommt in der Übertragung der internationalen Reisen des Heiligen Vaters, seinen Generalaudienzen am Mittwoch, den Angelus am Sonntag, Nachrichten von Radio Vatikan über

bedeutende Ereignisse im Leben des Heiligen Stuhles und der Universalkirche zum Ausdruck. Dazu kommt noch das Nachrichtenmagazin „Ovtava dies“ und Berichte über das Heilige Land.

Der Heilige Vater Benedikt XVI. schätzt die Tatsache, dass dank Radio Maria und des Fernsehsenders TRWAM seine apostolischen Reisen, die Mittwochaudienzen sowie andere Programmpunkte live in polnischer Übersetzung verfolgt werden können. Dies ist ein bedeutender Beitrag zur Verbreitung der Mission des hl. Petrus in Eurem Land und für Eure Landsleute im Ausland.

Nicht ohne Bedeutung sind die christlich-sozialen Aktivitäten Ihres Radiosenders. Die Dimension der Gemeinschaftlichkeit ist den Hörern von Radio Maria bekannt und ist in religiöser Hinsicht signifikant. Familien, junge Menschen und insbesondere das einzigartige Phänomen „Hof der Rosenkranzzirkel“ umfasst etwa 150.000 Kinder in verschiedenen Teilen der Erde, die ihre Liebe zur Mutter des Erlösers im täglichen Rosenkranzgebet zum Ausdruck bringen. Überdies ist auf die seit zehn Jahren bestehende Schulung junger Journalisten und katholischer Vorhaben in der Schule für Sozial- und Medienkultur in Torun ebenso wie auf die gut bekannte Zeitung in Polen hinzuweisen.

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Radio Maria begibt sich auf Pilgerreisen durch das Land, überträgt Messen und andere liturgische Feiern von vielen Heiligtümern, Pfarren und Diözesen im Leben der Kirche von Polen. Die Hörer von Radio Maria nehmen Anteil an den Pilgerfahrten nach Tschenstochau, Rom und nach dem so genannten „Amerikanischen Tschenstochau“ (American Csestochowa) in Pennsylvanien. Einen besonderen Zug des Radios besteht darin, dass jeder Hörer an einem offenen Diskussionsprogramm mittels telefonischer Zuschaltung teilnehmen kann.

Zu erwähnen sind auch die wissenschaftlichen Arbeitskreise und die zu besonderen kulturellen und sozialen Fragen eingeladenen Gäste von Radio Maria, die zugunsten der Morallehre der katholischen Kirche Stellung nehmen. Es geht dabei um Verteidigung des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, um die von Gott gesegneten Familien, um Mann und Frau und die christliche Erziehung der Kinder. Diese erwähnten Formen religiöser Erziehung finden das Interesse einer großen Anzahl von Zuhörern, insbesondere auch auf Seiten Behinderter, kranker oder älterer Menschen, die nicht persönlich an den Pastoralprogrammen ihrer Diözesen oder Pfarren teilnehmen können.

Diese Aktivitäten stellen einen besonderen Beitrag zur Evangelisierung der Kirche Polens dar und bleiben in Verbindung mit dem Pfad der Neuen Evangelisierung, wie sie vom Lehramt der Kirche vorgetragen wird.


Zum Schluss möchte ich die Worte des Seligen Papstes Johannes Pauls II., Eures Landsmannes, wiederholen, die er gelegentlich einer Eurer Pilgerfahrten nach Rom gesprochen hat: „Möge Euer Radiosender einen Beitrag zu echter auf Liebe und Gerechtigkeit aufbauender Information leisten! Die Gewissen sollen im Geist der Lehre Christi geformt werden“ (Generalaudienz 23. 3. 1994).

Der Heilige Vater Benedikt XVI. dankt Euch für zwanzig Jahre Glaubensverkündigung durch die Medien und bittet Gott auf die Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria, der Patronin von Radio Maria, für diese von polnischen Redemptoristen auf der ganzen Welt geleitete Aufgabe der Verbreitung des Glaubens im Gewissen der Menschen. So kann das Gute über das Böse obsiegen und vermag so zum Wohl vieler Christen und der Menschen in Eurem Land beitragen.

In diesem Geist nehme auch ich Anteil an der Freude Eures Jubiläums und ich grüße alle Teilnehmer zu diesem festlichen Anlass sowie alle Hörer und Seher Eurer Sendungen.

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ANKÜNDIGUNGEN:

Rom
Zentrum für Spiritualität: Sommerkurse über redemptoristische Spiritualität
Serafino Fiore, C.Ss.R.

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Das Zentrum für Spiritualität bietet in diesem Sommer wieder zwei Kurse an: einen in Englisch und einen in Spanisch. Die Obern der Einheiten sind über die Daten der Kurse informiert worden mit der Bitte, sie an Interessierte weiterzugeben. Diese mögen sich sobald als möglich anmelden.

Obere, die von interessierten Mitbrüdern, die Englisch oder Spanisch verstehen, wissen, werden gebeten, deren Namen und e-mail-Adressen an den Direktor des Zentrums P. Serafino Fiore weiterzugeben: sfiore@cssr.com oder seraflower@gmail.com

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Der Kurs in Englisch findet vom 4. bis 24. Juni statt (Ankunft spätestens am 3.6., Abreise nicht vor dem 25.6.). Der Kurs in Spanisch findet vom 4. bis 24. Juli statt (Ankunft spätestens am 3.7., Abreise nicht vor dem 25.7.).

P. Fiore wird den Obern der französisch sprechenden Einheiten schreiben, ob 2013 ein Kurs in Französisch möglich ist.

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Rom
Academia  Alfonsiana
Martin McKeever, C.Ss.R., Präsident

Die Academia Alfonsiana wird einen Zweiwochenkurs über Themen der Moral in der Pastoral anbieten. Er wird vom 17. Juni bis 1. Juli 2012 im Zentrum der Redemptoristen in Pattaya, Thailand, stattfinden. Kostenbeitrag: $ 500. Anmeldung bis 2. März 2012. Die Teilnehmer sollten wenigstens fünf Jahre nach ihrer Priesterweihe in der Seelsorge tätig gewesen sein. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 30 begrenzt. Anmeldung an den Präsidenten der Academia P. Martin McKeever über preside@alfonsiana.edu.

Die Ziele des Kurses:
· einen ersten Schritt setzen für eine engeren Beziehung zwischen der Academia und dem Rest der Kongregation
· ein Erneuerungskurs in Moraltlheologie für  Priester, Missionare und Laienmitarbeiter
· den 30 Teilnehmern die Möglichkeit bieten, sich systematisch mit Aspekten gegenwärtiger Moraltheologie zu befassen, die für die Seelsorge in der Tradition des hl. Alfons bedeutsam sind.

Die Inhalte:
· Einführung: Moraltheologie, Schrift und Moraltheologie, pastoraler Dienst
· Wichtige Themen in der „allgemeinen Moraltheologie“ (Christus, Freiheit, Sünde und Bekehrung, Gewissen, Tugenden, Naturgesetz
· Andere Themen: Sexualität und Ehe; bioethische Probleme, IVF, Abtreibung, Euthanasie; soziale Themen: Gerechtigkeit, Globalisierung, Wirtschaft und Finanzen
· Arbeitskreise zur Verkündigung ethischer Themen

Methodologie:
· Vorlesungen als wesentliche Information zu jedem Thema
· Persönliche Lektüre zu den Themen
· Gruppengespräche über Texte und Fallbeispiele für die Pastoral

Fragen zur Überlegung:
· Wie ist die  bisherige Geschichte der moraltheologischen Reflexion zu diesem Thema?
· Was sagt das Magisterium dazu?
· Was sind die neuen Herausforderungen?
· Was kann aus der Tradition beibehalten werden?
· Wo können wir neue Antworten finden?

Ein Mini-Sabbatjahr also, ein reiches, aber nicht überladenes Programm, das Zeit läßt für Reflexion und Lektüre. Mehr Informationen sind zu finden in: segpreside@alfonsiana.edu und sahaya44@gmail.com

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STATISTIK:
31. Dezember 2011

 


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LEBENSWENDEN:

Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site

Zeitliche Gelübde:
McDonald Fils D. Prosper, Regio Port-au-Prince, 1. August 2011
Duckens Felix, Regio Port-au-Prince, 1. August 2011
Rico Saint Vil, Regio Port-au-Prince, 1. August 2011

Ewige Gelübde:
Gary Alvarado, Provinz Cebu, 11. November 2011
Neil Bryan Lesaca, Provinz Cebu, 11. November 2011
Julius Martin Malacas, Provinz Cebu, 11. November 2011
Jean Paul Tabasa, Provinz Cebu, 11. November 2011
Bohdan Pamfuk, Provinz Lviv, 4. Dezember 2011
Hyo Young Michael Kim, Regio Korea, 8. Dezember 2011

Priesterweihen:
Jozinaldo Alves de Sousa, Vizeprovinz Manaus, 19. November 2011
Stepan Andrusyshyn, Provinz Lviv, 25. November 2011
Bohdan Hovanets', Provinz Lviv, 25. November 2011
Yuriy Syvyk, Provinz Lviv, 25. November 2011
Joseph Ðỗ Tuấn Anh, Provinz Canberra, 3. Dezember 2011
Derek Patrick Ryan, Provinz Dublin, 4. Dezember 2011

Jubiläen – Februar

75 Jahre Profeß
Frederick Sullivan, Provinz Canberra, 2. Februar 2012

70 Jahre Profeß:
Mário Ferreira Gonçalves, Provinz Rio de Janeiro, 2. Februar 2012
José Luciano Jacques Penido, Provinz Rio de Janeiro, 2. Februar 2012

70 Jahre Priester:
Frederick Sullivan, Provinz Canberra, 22. Februar 2012

60 Jahre Profeß:
Józef Markowicz, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
John O´Neill, Provinz Canberra, 2. Februar 2012
Patrick O´Neill, Provinz Canberra, 2. Februar 2012
Brian Quillinan, Provinz Canberra, 2. Februar 2012
Antonio Juan Baseotto Rado, Provinz Buenos Aires, 2. Februar 2012
René Falcón Oses, Provinz Buenos Aires, 2. Februar 2012
Flávio Cavalca de Castro, Provinz São Paulo, 2. Februar 2012
Benedito Justiniano de Andrade, Provinz São Paulo, 2. Februar 2012
José Carlos de Oliveira, Provinz São Paulo, 2. Februar 2012
Humberto Mokarzel, Provinz São Paulo, 2. Februar 2012
João Pereira Gomes, Provinz São Paulo, 2. Februar 2012
Julián Domínguez Albares, Provinz Madrid, 25. Februar 2012
Juan José López Ramón, Provinz Madrid, 25. Februar 2012

60 Jahre Priester:
Macario Barrón García, Provinz Madrid, 3. Februar 2012
José de Prada Guzmán, Provinz Madrid, 3. Februar 2012
Gregorio González Olano, Provinz Madrid, 3. Februar 2012
Gregorio Martinez Gómez, Provinz Madrid, 3. Februar 2012
Leopoldo Rivela Luis, Provinz Madrid, 3. Februar 2012
Julián Pereda González, Vizeprovinz San Salvador, 3. Februar 2012
Manuel Ribeiro da Rocha, Provinz Lisbon, 3. Februar 2012
Georges Libourel, Provinz Lyon-Paris, 24. Februar 2012

50 Jahre Profeß:
João Clementino Neto, Provinz São Paulo, 2. Februar 2012
Márcio Fabri dos Anjos, Provinz São Paulo, 2. Februar 2012
Osvaldo Ferreira, Provinz São Paulo, 2. Februar 2012
Lírio Celestino Pezzini, Provinz Porto Alegre, 2. Februar 2012
Shanti Gerard Abeyasingha, Regio Colombo, 2. Februar 2012
Alfeo Prandel, Provinz Campo Grande, 2. Februar 2012
Henrique Sebastião Demartini, Provinz Goiás, 2. Februar 2012
Antônio José Zamuner, Provinz Goiás, 2. Februar 2012
Bischof Kevin Dowling, Ordinarius von Rustenberg, Südafrika, Provinz Südafrika, 11. Februar 2012.

50 Jahre Priester:
Maurice Adam, Regio Belgien Süd, 11. Februar 2012
ClemensStanislaus Louis Jolly, Regio Karibik, 22. Februar 2012

25 Jahre Profeß:
Richard Prudencio Paucar Rodríquez, Vizeprovinz Peru-Süd, 1. Februar 2012
Marcelino Demetrio Yangali Enciso, Vizeprovinz Peru-Süd, 1. Februar 2012
Antônio Carlos Barreiro, Provinz São Paulo, 1. Februar 2012
Gilberto Paiva, Provinz São Paulo, 1. Februar 2012
José Pereira, Provinz São Paulo, 1. Februar 2012
Antonio Luiz de Oliveira, Provinz Rio de Janeiro, 1. Februar 2012
Sérgio Luiz de Silva, Provinz Rio de Janeiro, 1. Februar 2012
Alejo Insfrán Ramirez, Provinz Paraguay, 1. Februar 2012
Władysław Bodziony, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Jacek Władysław Burnus, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Ryszard Józef Hajduk, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Ryszard Andrzej Kowalski, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Ludwik Obal, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Wiesław Pabian, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Marek Andrzej Raczkiewicz, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Janusz Andrzej Serafin, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Henryk Sitko, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Waldemar Jan Wielądek, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Piotr Wiśniewski, Provinz Warschau, 2. Februar 2012
Edmundo Omar Molina, Provinz Buenos Aires, 2. Februar 2012
Hélio Nunes, Provinz Campo Grande, 2. Februar 2012
Zdzisław Franciszek Stanula, Vizeprovinz Burkina-Niger, 2. Februar 2012
Józef Michał Bunar, Provinz Bolivia, 2. Februar 2012
Volodymyr Vitovskyj, Provinz Lviv, 12. Februar 2012

25 Jahre Priester:
Gregorio Nacianceno Hincapie Zuluaga, Provinz Bogotá, 2. Februar 2012

Todesfälle:
Rev. Petrus (Piet) Meinders, 89, Provinz St. Clemens (Niederlande), 4. Dezember 2011
Rev. Matthew Paruthickal, 68, Provinz Liguori, 8. Dezember 2011
Rev. Rocco Di Masi, 84, Provinz Naples, 9. Dezember 2011
Rev. Peter Robb, 89, Provinz Canberra, 9. Dezember 2011
Rev. Gilbert Carrette, 74, Provinz St. Clemens (Flandern), 13. Dezember 2011
Rev. Anton Schmolmüller, 72, Provinz Wien, 14. Dezember 2011
Rev. Vincent Crotty, 88, Provinz Baltimore, 16. Dezember 2011
Rev. Edward Ryba, 78, Provinz Warschau, 18. Dezember 2011
Rev. Thomas Hodgins, 85, Vizeprovinz Manila, 18. Dezember 2011
Rev. Gerardus (Gé) Janssens, 76, Provinz St. Clemens (Niederlande), 19. Dezember 2011

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Übersetzer: Hans Schermann, C.Ss.R., Bruno Primetshofer, C.Ss.R., Provinz Wien

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