S C A L A

 

Unser Leben geben für die Erlösung in Fülle

 

 Info-Service der Redemptoristen                                                 Nummer 19

Mitteilungsblatt der Kongregation vom Heiligsten Erlöser
Rom, Italien
16. Juli 2006

INHALTSVERZEICHNIS

  Aus der Redaktion

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 Lebenswenden

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 Nachrichten von den Provinzen

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 Tätigkeiten von P.General und vom Generalrat;

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 Bildergalerie des Monats (nur online)

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Aus der Redaktion

Nach dieser Ausgabe geht SCALA in die Sommerpause. In dieser Nummer weisen wir auf ein wichtiges Rundschreiben der Generalleitung hin und geben Anweisungen zu einer neuen Dienstleistung.

Zunächst ist Communicanda Nr. 2 über Erlösung herausgekommen. (Klicken Sie auf “ Tätigkeiten von P.General und vom Generalrat” im obigen Inhaltsverzeichnis). Darin spricht Pater General von Metaphern für Erlösung. Wenn ich darüber nachsinne, denke ich an über 70 Metaphern, die in unseren Einheiten dargestellt sind, und an mehr als 5,400 Redemptoristen, die man als “lebendige Metaphern“ für Erlösung in Fülle betrachten kann. Diese Communicanda werden auch Sie gern lesen und zu Herzen nehmen.

Sodann zeigen wir den neuen Zugang zu unserem eigenen C.Ss.R. Webmail. http://www.cssrim.com/phpmail2/ So lautet zum Beispiel meine eigene Adresse über diesen Service: GaryZ@cssrim.com. Dieser E-Mail-Service steht zur freien Verfügung der Redemptoristen als zusätzliche Dienstleistung und E-Mail-Möglichkeit. Wir empfehlen ihn besonders den Empfängern von SCALA, die bisher AOL, Yahoo oder Hotmail benützten. Über unser eigenes E-Mail-System können wir unsere Zustellung von SCALA besser kontrollieren. Auf Ihre Bestellung hin werden wir Ihnen künftig Ihr SCALA an Ihre cssrim Adresse zustellen und können so den Schwierigkeiten ausweichen, die sich aus der Benützung anderer Spam-Filter ergeben.

Wichtige Mitteilung an die Oberen: diese neue Adresse ersetzt nicht Ihre bisherige cssr.com Adresse, die Sie weiterhin für amtliche Mitteilungen aus dem Generalat öffnen sollen.

Diese letzte Ausgabe von SCALA vor den Sommerferien (bei wichtigen Ereignissen kommen Sondernummern) gibt mir Gelegenheit, wieder einmal all denen zu danken, die zum Entstehen von SCALA beitragen: den Übersetzern Jose Vidigal, Porfirio Tejera, Jan Cygnar, Gabriel Boudreault, Hervé Gendron, Yves Morvan, Anthony Mulvey, Hermann Schmid, Heribert Koger, Filipo Strippoli, Calogero Sciortino, Fadi Rahi und Herrn Ron Ziuraitis, der das technische Layout und den Versand über E-Mail gewährleistet. Danken möchte ich Ihnen allen, die mir per E-Mail oder per Post Texte schicken. Es ist eine Ehre und ein Privileg, Sie alle zu informieren über das Wirken der Mitbüder im Dienst der Erlösung in Fülle. Es ist eine Freude aufzuzeigen, wie viel Gutes die Kongregation für das Volk Gottes tut. Bis SCALA#20 im Oktober,

Gnade und Erlösung für alle,
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.

 Inhaltsverzeichnis

Lebenswenden

Personelle Veränderungen der letzten Zeit in der Familie der Redemptoristen. Einen vollständigen Überblick finden Sie unter Officialia.

Profess mit zeitlichen Gelübden:
Hernán Barrios Albarez, Provinz Bolivien, 2. Februar 2006
José Luis Benitez Martínez, Bolivien, 2. Februar 2006
Grover Mamani Choquevilea, Bolivien, 2. Februar 2006
Abraham Pinto Flores, Bolivien, 2. Februar 2006
Emilio Raúl Tarupayo Tejerina, Bolivien, 2. Februar 2006
Joseph Patrick Elias, Provinz Canberra, 6. Mai 2006
Christeen Chakkanikunnel, Vizeprovinz Alwaye, 29. Mai 2006
Joseph Manakkattu, Vizeprovinz Alwaye, 29. Mai 2006
Mathew Noorokariyil, Vizeprovinz Alwaye, 29. Mai 2006
Ignace Le Tuan Hung, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Pierre Lu Van Tan, , Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Pierre Nguyen Anh Xuyen Pierre, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Antoine Nguyen Van Tang, Provinz Vietnam 27. Juni 2006
Francois Xavier Tran Van Bac, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Vincent Bui Thanh Quang, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Jean Baptise Le Thanh Hai, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Pierre Nguyen Ba Quoc Linh, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Michel Nguyen Cong Duc, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Paul Nguyen Hong Trong Nghia, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Thomas Nguyen Khac Hau, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Jean Baptiste Nguyen Thai Thuong, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Joseph Nguyen Tuan Minh, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Joseph Nguyen Viet Hung, Provinz Vietnam, 27. 2006
Vincent Pham Van Duan, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Joseph Pham Duc Hung, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Joseph Tran Huu Hoan, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Francois Xavier Tran Van Quang, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006

Profess mit ewigen Gelübden:
Reverdy Jacques Aholou, Vizeprovinz Burkina-Niger, 17. April 2006
Augustin Fiacre Hounkpe, Vizeprovinz Burkina-Niger, 17. April 2006
Noel Koutre Sottima, Vizeprovinz Burkina-Niger, 17. April 2006
Désiré Zante, Vizeprovinz Burkina-Niger, 17. April 2006
John Varghese Kooran, Vizeprovinz Alwaye, 29. Mai 2006
Geo Tom Manpudakathu, Vizeprovinz Alwaye, 29. Mai 2006
Jacob Parambanattu, Vizeprovinz Alwaye, 29. Mai 2006
Jobin Joseph Vanniamparambil, Vizeprovinz Alwaye, 29. Mai 2006
Antoine Marie Vu Quoc, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Joseph LeDang Khoa, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Paul Le Zuan Loc, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Jean Luu Hgoc Quynh, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Jerome Nguyen Dinh Thuat, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Paul Nguyen Huu Thuan, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Francois Xavier Nguyen Kim Phung, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Antoine Nguyen Van Dung, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Antoine Tran Quoc Toan, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Joseph Tran Van Hung, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006
Antoine Marie Vu Quoc Thinh, Provinz Vietnam, 27. Juni 2006

Priesterweihen:
Omar Rubén García, Provinz Buenos Aires, 22. April 2006
Joseph (Ciya) Pulluthuruthiyil, Vizeprovinz Alwaye, 289. April 2006
James Vincent Szobonya Jr., Provinz Baltimore, 6. Mai 2006
Ján Andrejov, Vizeprovinz Bratislava, 17. Juni 2006
Martin Macko, Vizeprovinz Bratislava, 17. Juni 2006
Tomás Reges, Vizeprovinz Bratislava, 17. Juni 2006
Robert Rezny, Vizeprovinz Bratislava, 17. Juni 2006
Miroslav Szuda, Vizeprovinz Bratislava, 17. Juni 2006
Matthieu Nguyen Huu Quang, Provinz Vietnam, 28. Juni 2006
Jean Nguyen Ngoc Hai, Provinz Vietnam, 28. Juni 2006
Joseph Pham Hong Tai, Provinz Vietnam, 28. Juni 2006
Jean Vu Minh Sinh, Provinz Vietnam, 28 Juni 2006

Unsere Verstorbenen:
Rev. Francis Hennessy, 75, Provinz Baltimore, 6. Mai 2006
Rev. Félix Le Van Lang, 83, Provinz Vietnam, 1. Juni 2006
Rev. Heinrich Jankowski, 68, Provinz St. Clemens/Region Köln, 7. Juni 2006
Rev. Leo Francis Lanigan, 87, Provinz Baltimore, 11. Juni 2006
Rev. Aloysius John Rekowski, 84, Provinz Edmonton-Toronto, 16. Juni 2006
Rev. George Dorn, 82, Vizeprovinz Richmond, 21. Juni 2006
Rev. Clément Prouix, 90, Provinz Sainte-Anne de Beaupré, 22. Juni 2006

Demission/Bestätigung:
Demission von Pater Waldo Ruben Barrinuevo als Provinzvikar von Bolivien, angenommen am 6. Juni 2006, sein Nachfolger Pater Tadeo (Taeusz) Gieniec am 6. Juni 2006 als Provinzvikar bestätigt.

Errichtung einer Region:
Region Rosja-Kazaachstan, in der Republik Kazaachstan, 20. Juni 2006.

Aufhebung von Häusern:
St. Boniface in der Stadt Philadelphia, Pennsylvania, USA, 6. Juni, 2006.
St. Peter´s in der Stadt St. John, New Brunswick, Kanada, 6. Juni 2006.
Das Haus in Vétraz-Monthoux in der Stadt Annemasse, Frankreich, 20. Juni 2006.

 Inhaltsverzeichnis

Nachrichten von den Provinzen

Mission in Surinam: Ein Interview
Dionísio Foltran C.Ss.R.

1. Seit Jahren hat die Union der Redemptoristen Brasiliens (URB) ein gemeinsames Missionsprojekt in Surinam mit den dortigen holländischen Redemptoristen. Wie würden Sie dieses Projekt heute beurteilen?

Unsere missionarische Präsenz in Surinam soll zu einem neuartigen Einsatz der Kongregation führen und vielleicht zu einem Wehen des Heiligen Geistes in unserer Welt. Auf Einladung der Generalleitung haben sich Mitglieder verschiedener Ordensprovinzen und Länder bereit erklärt, das apostolische Leben ohne viel Rücksicht auf Nationalitäten zu führen.

Weil eine Mutter das Geheimnis werdenden Lebens birgt und schenkt, empfehlen wir zuversichtlich der Mutter von der Immerwährenden Hilfe unsere Mission in Surinam, denn Maria ist die Mutter einer neuen Menschheit. Mit ihr und durch sie werden wir fähig, erlösendes Leben zu schenken! Nach diesen ersten fünf Jahren können wir sagen, dass das Kindlein immer noch unterwegs ist.

Mehr als 140 Jahre haben unsere Vorgänger hier gute Arbeit geleistet. Sie gehören zur Geschichte der Redemptoristen, sie kamen aus Holland, das heute zur neuen Provinz St. Clemens gehört. Und hier am Ort haben uns die Leute, Klerus und Laien, freundlich aufgenommen.

Von Anfang an war die URB präsent, besonders durch den Koordinator Padre Victor Edizio und nun Padre Vicente de Paula Ferreira. “Was lebendig ist, bleibt und wächst” … So hat unsere Präsenz hier, sogar in den bestehenden Strukturen (Kirche, Pfarrei, Kongregation usw.) einen Wert durch Momente der Gemeinsamkeit und Bereitschaft zum Wohl von Personen, Organisationen und der Mission.

Sogar Fehler, Misserfolg und Missverständnisse können zu neuer Energie führen, zu neuen Versuchen, neuer Bereitschaft. Hinter den Fakten, Zahlen und Leistungen können wir tiefer sehen und ahnen, wie viel Liebe gelebt und wie viel Gutes getan wird. Manchmal sind wir nicht nett genug, um solches festzustellen, um solche Verbundenheit zu teilen. Und so sehen wir Dinge, Personen und sogar die Geschichte mit dem Vorurteil heutiger Konsumenten, Produzenten und Egoisten.

2. Wie kann man behaupten, dass die Redemptoristen in diesem Land als missionarische Gemeinschaft leben?

Da ist zunächst die historische Präsenz der Redemptoristen über mehr als 140 Jahre. Aber auch unsere Konstitutionen und die Kirche fordern uns auf, mit den grossen Religionen und mit anderen christlichen Kirchen ins Gespräch zu kommen und so eine Familie von Brüdern und Schwestern aufzubauen.

In unserem Alltag haben wir diese Möglichkeit und Herausforderung. Das Leben unseres Seligen Peter Donders ist hoch geschätzt bei den Gläubigen und beim Klerus. Man bewundert und verehrt ihn. Als seine Mitbrüder haben wir versucht, seine Persönlichkeit, sein gutes Beispiel von Hingabe für die Verlassensten bekannt zu machen.

Das Bild Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe ist in den meisten Pfarreien und Kapellen anzufinden. Sie ist verehrt und beliebt bei den Leuten. Unsere Mission hier mag ausserordentlich scheinen wegen der Vielfalt unserer Bräuche und Kulturen, Religionen und Rassen. Ohne Zweifel ist den Redemptoristen und der Kirche ein grosses Geschenk zuteil geworden. Und wir haben es zu teilen.

3. Kann man sagen, dass das Charisma der Redemptoristen hier nötig ist? Warum?

Wir müssen betonen, dass das Charisma der Redemptoristen mit seiner konsequent missionarischen Ausrichtung hier für die Leute von Surinam nötig ist. Unsere Präsenz ermöglicht ihnen zu sehen, wie wir als Gemeinschaft den Erlöser lieben, der gegenwärtig ist in den Leiden, Sorgen und Nöten dieser Bevölkerung. Wir erkennen ihn schon gegenwärtig im Samen des Wortes, indem wir unsere eigene Identität verlieren, wie der Erlöser am Kreuz, um eine neue Menschheit aufzubauen, nämlich die Kirche.

4. Was sind die grössten Herausforderungen für die Mission der Redemptoristen in Surinam? Welches sind die effizientesten Mittel der Verkündigung in diesem Land?

In unserem täglichen Wirken können wir bei den Leuten lernen, auch entdecken, was wir nicht tun sollten. Das ist wichtig. Wir haben auch die kirchlichen Strukturen und die Geschichte vom eigenen Weg der Kirche und dazu ein Volk, das seit 1975 unabhängig ist von Holland.

Das christliche Familienleben, das gottgeweihte Leben mit all seinem Reichtum an Charismen und sogar das priesterliche Leben haben Funken von Interesse für Berufung geweckt.

Wirtschaftliche und politische Interferenz spielt eine immer grössere Rolle in der Karibik, in Lateinamerika, in Europa und im Orient. Wir sehen ein starkes Verlangen nach Mitverantwortung der Laien und nach Einheit unter den Völkern. Wir müssen immer mehr mit anderen christlichen Kirchen zusammenwirken und auch mit Anhängern bekannter religiöser Gruppierungen wie die Hindus, Moslem, mit Vertretern afrikanischer Religionen und mit Menschen guten Willens, die keine bestimmte Religion haben. Als Katholiken sind wir ungefähr 100,000 an der Zahl oder 20 % der Bevölkerung.

Die Zukunft gehört den neuen Herzen; darum erteilen wir nebst unseren anderen apostolischen Tätigkeiten auch Religionsunterricht in unseren katholischen Schulen. Da sind ungefähr 3000 Kinder.

Die Laienmissionare und Laienorganisationen streben nach Raum und Sinn für neue Verkündigung. Diesbezüglich bringen einige kirchliche Bewegungen (Franziskaner im Laienstand, Focularini usw.) ihren eigenen Beitrag ein. Diese Leute und die Kirche sollen die reifende Frucht der Erlösung samt dem Erlöser, der in den apostolischen Gemeinschaften der Redemptoristen gelebt und verkündet wird, verkosten.

5. Sie haben auch in anderen Ländern als Missionar gearbeitet, namentlich in Angola, wo Sie 12 Jahre während des Bürgerkrieges verbachten. Wo findet man die Motivation, in einer Gegend, die so viel fordert, weiterzufahren?

Bei der Abreise in ein Missionsgebiet wird uns unter anderem als Symbol ein Kruzifix überreicht. Das gibt uns außerordentlichen Mut. Manchmal nehmen wir dieses Missionskreuz auf unseren Reisen mit; sonst hängt es an einem Ehrenplatz, um uns aufmerksam zu machen.

Als ich nach Angola abreiste, war es mir klar. Wir gehen dorthin, um ein lebendiges Kruzifix zu finden: den Erlöser! Man wird es anders nennen: Bürgerkrieg, Waffenhandel, Kommunismus, Multinationale, Asylsuchende (ein Angolaner auf vier ist von seiner Familie und Heimat getrennt), Unsicherheit, weil man jederzeit in Todesgefahr schwebt, Rassenhass zwischen verschiedenen Stämmen, Hunger. Gesundheitsprobleme, Unterdrückung der Religion, Rechtlosigkeit, Unsicherheit in der eigenen Familie, Betrug und Lügen, Leid und Verzweiflung, Hilflosigkeit und andere unvorstellbare Situationen.

All das verlangte von uns Glauben an Gottes Liebe trotz diesen Verhältnissen. Das forderte von uns neue Bereitschaft und schöpferische Liebe zu diesen Menschen unter diesen Umständen. Wir mussten versuchen, Leben zu wecken, wo der Tod herrschte, zu lernen, wie man verbinden kann, was getrennt ist. Man sagte den Missionaren , die vom Ausland kamen, sie sollen 50 Kisten Geduld bringen und schneller sein als die Medien und sogar E-Mail.

Vielleicht kann man nicht viel sagen über unsere Leistung in diesen Situationen, aber wir strengten uns an, um unserer Einsicht und Gewissheit entsprechend zu leben. Wir können unsere Fehler den Historikern überlassen, ich lege sie in die Hände des Herrn der Geschichte und vertraue auf das Verständnis der Mitmenschen.

Das Kruzifix von Angola führte auch zu unbeschreiblichen Freuden und Bereicherungen, menschlich und kulturell. Wir konnten göttliche Liebe erfahren durch die Mitbrüder und mit ihnen, aber auch durch unsere Brüder und Schwestern jenes Landes. Wir lebten mit Männern und Frauen, die wirklich Helden und Heilige waren. Wir erlebten Verbundenheit mit der Familie Gottes. Darum haben wir tausend und einen Grund zu danken.

Unser Engagement in Surinam verlangte, dass wir das Paradies Fortaleza in Ceara und die dortigen Mitbrüder verlassen. Gott hat mich an den Haaren genommen. Ich war schon ein wenig “ralos” und im mittleren Alter. Zusammen reisten wir in ein Gebiet am Äquator Namens Surinam. Hier sind uns neue Aufgaben gestellt; die Möglichkeit ist uns geboten, eine neue Lebensweise einzuführen; ein neues Kruzifix sollen wir erkennen und lieben. Vor vielen Jahren sagte mir ein holländischer Mitbruder und Freund zum Spass: “Schau, es hat keinen Sinn, dass du Holländisch lernst. Das hat keine Zukunft.” Aber jetzt hat, wie ich meine, unsere Mission eine Zukunft. Wenn wir nicht aus dem Glauben leben, in Liebe zu Gott und Offenheit für Brüder und Schwestern, könnte unser Leben werden wie ein E-Mail, das gelesen und gelöscht wurde!

Wir fühlen uns ermutigt und gefordert durch den kühnen Wunsch, eine Familie, eine Nation zu sein, und durch die Hoffnung “Kirche” zu sein, eine Art Paradies, wo man daheim ist unter Brüdern und Schwestern. Übrigens ist hier eine Art tropisches Paradies: wir haben reine Luft, viel Wald, biologische Vielfalt und Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen, Rassen und Weltanschauungen.

Das Experiment Surinam fordert eine Gemeinschaft von Personen, die miteinander reden und austauschen können und wirklich auf einander hören. Wir brauchen Personen, die auf IHN hören, mitten unter den mannigfachen Kulturen unserer Mitmenschen. Wir müssen eine neue, universale Kirche werden, indem wir unsere eigenen Pläne, unser Pastoralkonzept, aufgeben und riskieren, dass wir „unser Leben verlieren, damit ein anderer auferstehen kann“.

Auch in diesem Paradies braucht es eine neue Atmosphäre im gesellschaftlichen Umgang, wir brauchen neues Licht, eine Art erlösende Präsenz unter uns zu unseren Tätigkeiten und zum globalen Beziehungsnetz. Die Redemptoristenmissionare, ob Laien, Brüder oder Priester, werden hier eine einmalige Gelegenheit finden, die Fülle der Erlösung zu erfahren.

Ist das zuviel verlangt? Glauben! Mitmachen! Es versuchen!

6. Denken Sie, dass andere diese missionarische Initiative übernehmen und weiterführen?

Es wird wie in der Lotterie immer Leute geben, die (verrückt oder heilig) alles riskieren oder verlieren.

Junge Leute beiderlei Geschlechts bringen Begeisterung in unsere Welt, und manchmal spricht der Heilige Geist laut aus ihnen. Selbstlose Grosszügigkeit, Freiheit, Brüderlichkeit, Verbundenheit sind Besonderheiten der Jugend.

Hier haben wir Gelegenheit etwas Neues unter den Redemptoristen zu erleben – eine internationale Gemeinschaft. Wie gesagt, der Redemptoristenmissionar ob Laie, Bruder oder Priester, hat hier die wunderbare Gelegenheit „Erlösung in Fülle“, neue Kirche im weiten Sinn für die ganze ökologische Menschheit zu entdecken.

Sehen Sie, wären Sie bereit, öffentlich zu Gott zu beten zusammen mit einem hadjh (Moslem), einem pandit (Hindupriester), einem evangelikalen Seelsorger, Ordensmännern und Ordensfrauen und katholischen Priestern? Das taten wir in den letzten Tagen, während wir um Berufungen beteten unter Kindern in den Schulen, wo Vertreter aller Religionen anwesend waren.

7. Was sagen Sie zum Schluss denen, die das lesen?

Die Zukunft ist jetzt, wenn Sie so wollen. Und die Mission geht über die Zukunft hinaus! Wachen Sie auf zu diesem erlaubten und göttlichen Abenteuer. Ihr Herz wird den “Surinam Code” entdecken! Steigen Sie ein in den Zug! Nehmen Sie das Steuer dieses Schiffes in die Hand! Kommen Sie zu uns in unsere Surinam Mission!


Pattaya, Thailand
Blinde Waisenkinder geniessen Hilfe von CARAT
Navy News | Melinda Larson, 26. Juni 2006

Leute von der Marine und der Küstenwache umarmten hier herzzerreißend während einer Reihe von gemeinnützigen Aktionen am 22. Juni.

“Es ist, wie wenn ich hier zu Hause wäre”, sagte die Elektrotechnikerin Sarah Baker, Mutter von drei Kindern, als sie in der Blindenschule der Redemptoristen in Pattaya einen Buben in ihren Armen hielt. “Nie werde ich dieses Büblein vergessen, das mich nicht loslassen wollte”.

Baker ist dem U.S. Küstenwach-Kutter (USCGC) Sherman zugeteilt, und mehr als 1,200 U.S. Seeleute und Angehörige der Küstenwache verbringen den Sommer in Südostasien auf Schiffen der CARAT (Cooperation Afloat Readiness and Training: eine jährliche Serie von bilateralen Übungen auf See zwischen den Vereinigten Staaten und sechs Nationen im Raum Südostasien; Zweck dabei ist es, Beziehungen aufzubauen und die Einsatzbereitschaft der beteiligten Kräfte zu erhöhen).

Baker und 13 weitere Leute von den Kriegsschiffen der CARAT verbrachten einen Vormittag in der Schule, indem sie mit zwölf blinden Kindern spielten oder sie an der Hand umherführten. In der Schule sind 126 Zöglinge oder Studenten im Alter von drei bis 22 Jahren laut Worten des Schulleiters, der die freiwilligen Helfer begrüsste.

“Es tut den Kindern gut, andere Stimmen zu hören. Die Kinder müssen sich bewegen, und so können sie es auch tun. Die Leute von der Navy und der Coast Guard sind darum eine kostbare Hilfe: das ist eine wunderbare Abwechslung für die Kinder, deren Leben oft monoton ist” sagte Aurora Lee Sibuapun, eine blinde Frau, die hier seit 1986 tätig ist.

Die freiwilligen Helfer unterhielten den ganzen Vormittag die Kinder mit Bällen und allerlei Spielen. Das “A-B-C” Lied und “Itsy Bitsy Spider” räumten alle Kommunikationsschwellen weg.

“Das ist hart, wenn sie nichts sehen können“ sagte Lt. j.g. Jamie DeCoster, USS Hopper’s strike officer. "Spielen geht überall, und so liessen wir uns Neues einfallen. Die Hauptsache war, dass wir die Kinder zum Lachen brachten."

Eine andere Gruppe aus dem Verband der CARAT holten 50 zusammenklappbare Rollstühle in der Stadt, die sie dann bei den Redemptoristen in der Schule für behinderte Kinder und im Pflegeheim für Betagte gebrauchten.

Zusammen begaben sich die beiden Gruppen von Freiwilligen zu dem Waisenhaus, das die Redemptoristen führen. Dort übergaben sie Sportausrüstungen für 200 Kinder. Einige Freiwillige spielten Fussball mit den grösseren Kindern, andere widmeten sich den Kleinen.

Pater Larry Patin hat mehr als 800 Kinder unter seiner Obhut; er führt mehrere Sozialwerke der Redemptoristen in Pattaya, nämlich Waisenhäuser und Schulen für Taubstumme und für Blinde sowie für missbrauchte oder behinderte Jugendliche. Er begrüsste die Hilfe der Freiwilligen und sagte, der Nutzen komme beiden zugute.

“Die Leute der Marine schenken den Kindern Zuwendung, und das ist gut für die Kinder und die Seeleute“ sagte Patin. “Ich sehe, wie sich das gut auswirkt.”

Als der Tage sich neigte, luden Patin und seine Mitarbeiter die Freiwilligen und die Kinder zum gemeinsamen Fest am Grill ein, das die Kinder ebenfalls geniessen konnten.

“Das ist ein besonderer Tag für die Kinder - hot dogs, hamburgers und Mineralwasser gehören nicht zu ihrem Alltag. Das bringt ihnen willkommene Abwechslung” sagte Patin, während er zuschaute, wie die Kinder sich fröhlich tummelten.

Das Waisenhaus hat freiwillige Helfer aus aller Welt, und Patin sagte, er schätze die Zuwendung und Hingabe der Seeleute aus der Marine und Küstenwache.

“Das ist eine grossartige Gruppe von Männern und Frauen. Es ist herrlich zu sehen, wie sie genau das Richtige treffen und Gutes tun für die Unterprivilegierten” sagte der Pater, der aus Michigan stammt und seit 1965 in Thailand ist.

Inhaltsverzeichnis

Tätigkeiten von P.General und vom Generalrat

Rom, Italien
Generalsekretariat
Communicanda 2 – Redemption

Der englische Urtext der zweiten Communicanda des Sexenniums 2003-2009 REDEMPTION wurde an Pfingsten, 4. Juni 2006, fertig gestellt, dann auf Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Polnisch, Deutsch und Italienisch übersetzt und beim Verlag Valsele Tipografica in Materdomini, Provinz Neapel, in Druck gegeben. Während Sie im Juli diese Nummer von SCALA lesen, müssen die gedruckten Texte unterwegs zu den Oberen der Provinzen, der Vizeprovinzen, der Regionen und der Missionen sein. Diese haben den Auftrag, die Exemplare an die einzelnen Mitbrüder in jeder Kommunität weiterzuleiten.

Für digitale Abschriften und weitere gedruckte Exemplare, die in sieben Sprachen erhältlich sind, wenden Sie sich bitte an das Generalsekretariat. Wir heissen Sie willkommen bei seg.gen@cssr.com.

Der Text ist auch auf der amtlichen Webseite des Generalates der Redemptoristen zu finden: http://www.cssr.com/ (Gehen Sie unter http://www.cssr.com/ zum Menu. Klicken Sie dann auf: Generalleitung und schliesslich auf: Communicanda).

Sie gelangen auch direkt zu den Communicanda, indem Sie einen der folgenden Link anklicken:
http://www.cssr.com/deutsch/whoarewe/Communicanda/2003-2009_Communicanda2-DT.shtml

Falls der Text in andere Sprachen an Ort übersetzt wird (zum Beispiel auf Vietnamesisch, Japanisch, Thai, Indonesisch, Slowakisch, Ukrainisch, Flämisch, Koreanisch usw.), sind wir sehr dankbar für eine digitale und eine gedruckte Abschrift. Senden Sie dieselben bitte an das Generalsekretariat. Diese Übersetzungen werden schliesslich ihren Platz im Generalarchiv der Kongregation finden.


Mission auf Kuba
Besuch von P. General Joseph Tobin
Nueva Gerona.
P. Sergio Campara C.Ss.R.

Vorbemerkung des Redaktors: In der letzten Nummer berichteten wir über apostolisches Wirken auf Kuba. Hier nun ein Bericht über den Besuch vom P. General im Juni auf Kuba.

Der Flieger brachte den Generaloberen P. Joseph Tobin von Rom nach Havanna, der Hauptstadt von Kuba, und landete nachts am Freitag, 5. Mai 2006. Das war sein erster Besuch bei der neuen Mission der Redemptoristen auf Kuba. Seine Absicht war, bis Dienstag Abend auf Kuba zu verbleiben. Gegen Mitternacht landeten auch die Patres Pedro Sanabria und Sergio Campara von Asunción, Paraguay, her. Diese Reise und Zusammenkunft war heiss ersehnt und erwies sich erfolgreich.

Tags darauf führte P. Felipe Martinez in einem kleinen entlehnten Wagen die PP. Tobin und Campara zur neuen Pfarrei Christus Erlöser. Kardinal Jaime Ortega y Alaminos, Erzbischof von Havanna, hatte diese Pfarrei kurz vorher errichtet, indem er sie von der grossen Pfarrei des historischen Wallfahrtsortes Regla gegenüber dem alten Hafen von Havanna abtrennte. Im September 2005 war die Pfarrei den Redemptoristen übergeben worden. Das war nötig, um klare Verhältnisse zu schaffen und um die Ausbildung junger Kandidaten, die bereits bei uns sind, zu ermöglichen. So erfüllte der Kardinal das Versprechen, das er am Anfang der Gründung gegeben hatte.

Wir begaben uns zuerst zum Wallfahrtsort der Hl. Jungfrau von Regla, um den P. Mariano Arroyo, den spanischen Pfarrer zu begrüssen. Er schilderte uns die dortigen Verhältnisse und die ernsten, täglichen Anforderungen an den Seelsorger. P. Felipe wohnt zur Zeit mit ihm, und dort ist noch der Neupriester P. Nuňez. Diese drei sind wie Freunde und Brüder. Dann fuhren wir zu unserer Kapelle bei Calzada de Regla. Diese Kapelle ist nicht gross, aber scheint zu genügen und ist in gutem Zustand. Sie bestand schon vor der Revolution von 1959; hingegen das bisher verwahrloste Haus wird jetzt in Stand gestellt. Man hofft, dass man es in einigen Wochen beziehen kann und dass dort ein Priester und zwei Seminaristen wohnen können. Später kann es nach Bedarf vergrössert werden. Dazu haben wir zwei andere Kapellen zu bedienen, wovon eine unter der Obhut von Ordensschwestern ist.

Am Abend fuhr P. Tobin wieder auf den Flugplatz; in einer halben Flugstunde konnte er die Isla de la Juventud südlich von Havanna erreichen. Dort erwartete ihn P. César Báez. Die Redemptoristen hatten am 23. Mai 2001 die Seelsorge auf dieser Insel übernommen. Diese Insel war in der Kolonialzeit ein Hort für Seeräuber gewesen, später eine riesige Strafanstalt mit Hunderten von Sträflingen von 1931 bis 1967. Das Gefängnis ist jetzt leer. Die Insel ist nun eine politische Gemeinde mit 90.000 Einwohnern, meistens Einwanderer aus Ostkuba, auf einem Gebiet von 2.500 Quadratkilometern. Nebst der Hauptpfarrei Nueva Gerona mit 40.000 Gläubigen sind noch etwa 20 Christengemeinden, die wöchentlich oder monatlich betreut werden. Es ist schwierig, Katecheten oder irgend welche Leute zu finden, die für den Unterricht oder einen missionarischen Dienst bereit wären.

Am folgenden Tag war Sonntag, und P. Tobin nahm wie ein Tourist unter den betenden und singenden Gläubigen am Gottesdienst teil. P. César stellte ihn am Schluss der Feier den Gläubigen vor. Diese begrüssten ihn herzlich. Auch die Behörden vom Ort begrüssten ihn persönlich. Abends flog P. Tobin nach Havanna zurück. Er musste lange auf den Abflug warten.

Am Montag war offizieller Empfang beim Kardinal im alten Havanna. Man besprach mehrere dringende Angelegenheiten, auch den Mangel an weiteren Missionaren und die Bedürfnisse der neuen Pfarrei. Fünf Redemptoristen nahmen teil an diesem Gespräch, das mehr als zwei Stunden dauerte. Abends hatten P. Tobin und P. Sanabria eine Unterredung mit dem Minister für religiöse Angelegenheiten im Regierungsgebäude.

Am Dienstag kamen wir unter uns in unserem Haus zusammen. Wir fassten die Ergebnisse aller Begegnungen und Gespräche zusammen und schilderten unsere nächsten Vorhaben. Wir bestimmten die Prioritäten und die konkreten Projekte, die den Einheiten von Paraguay und der südlichen Subregion von Lateinamerika zu unterbreiten sind. Im August wird man voraussichtlich mit ihnen in Aparecida verhandeln.

Das war ein sehr wertvoller Besuch! Das ist unser Eindruck, und wir sind unserem vornehmen Besucher und seiner Regierung dankbar. Abends reiste P. Tobin nach Caracas ab, und am Freitag, 12. Mai, verliessen uns P. Sanabria und P. Felipe, um einen Monat in Paraguay Ferien zu machen. Die neue Pfarrei ist dem P. Mariano anvertraut, und sein Helfer P. Campara begibt sich sofort nach Nueva Gerona. P. César wird ihn mit Begeisterung empfangen.

Wir haben hier überraschend festgestellt, dass die Kirche von Nueva Gerona jeden Morgen und Abend von vielen Gläubigen besucht wird. Sie ist zu einer kleinen Wallfahrtskirche zu Ehren der Hl. Jungfrau von Caridad del Cobre, Patronin von Kuba, geworden. Bescheiden und zuversichtlich gehen wir weiter und sähen Gottes Wort im Vertrauen auf den Herrn des Weinbergs. Während wir uns mühsam durch Licht und Dunkel vorankämpfen, wissen wir: die Zukunft ist mit Gott. Von hier aus senden wir unseren Freunden und Lesern unsere herzlichen Grüsse und besten Wünsche. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Inhaltsverzeichnis

Bildergalerie des Monats   (nur online)

1. Bruder Pedro Tomàs Fernández aus der Provinz Bogotá, Hormiga, Kolombien.

2. Bischof Jarosláw Pryríz C.SS.R.,Weihbischof in der Eparchie Sambir-Drohobych, Ukraine.

3. Kardinal Lubomyr Husar und die mitkonsekrierenden Bischöfe Julian Voronovsky und Mykhajlo Sabryha C.Ss.R. weihten Pater Jarosláw Pryríz C.SS.R. zum Weihbischof der Eparchie Sambir-Drohobych, Ukraine, am 29. April 2006. Bischof Pryríz ist zur Zeit der zwölftjüngste Bischof der Welt.

4. Generalkonsultor Pater Juventius Andrade vertrat die Generalleitung und die Kongregation bei dieser Feier.

5. Bei diesem Treffen von Bischöfen zur Weihe des P. Pryríz, erblicken wir drei Redemptoristenbischöfe: links im Hintergrund: Bischof Michael Hyrnchyshyn C.Ss.R. von Vincennes, Frankreich, den vierten von rechts: Mykhajlo Sabryha von Ternopil, Ukraine; und rechts aussen: Bohdan Dziurach, Weihbischof von Kyiv-Vyshhorod, Ukraine, der momentan der zweitjüngste Bischof der Welt ist.

6. Pater General wird mit Blumen begrüsst bei seiner Ankunft in Nueva Girona, Kuba.

7. Pater General und Mitglieder der Pfarrei Cristo Redentor auf der Isla de la Juventud, Kuba.

8. Zum Abschluss ihres Noviziates im internationalen Noviziat in Glenview, Illinois, USA, bereiten sich auf ihre Profess vor: von links nach rechts Derek Ryan von Dublin zur Profess in Dundalk, Irland, am 27. August); Nashin Joseph, von St. Lucia (Profess in Santa Maria Assunta, Vieux Fort, St. Lucia am 15. August) und Fawaz Kako, von Bagdad, Iraq, zur Profess im Noviziatshaus Glenview als Mitglied der Provinz St. Clemens.

9. Die Teilnehmer am Workshop für Spiritualität in englischer Sprache im Juni in Rom zusammen mit Pater General und mit Ivel Mendahna (stehend ganz oben rechts), dem Vizedirektor des Instituts für Spiritualität. Nicht im Bild ist der Direktor dieses Instituts Felix Catalá

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Redemptoristische Webseite im Brennpunkt

In diesem Monat ist sie unserem Mitbruder und Märtyrer, dem Seligen Vasyl Velychkovsky, C.Ss.R. gewidmet. Entdecken Sie auch unser Angebot an käuflichen Andenken und ansprechenden audio/video Artikeln sowie den Hinweis auf die neue CD/DVD über das Leben des Seligen Vasyl.
http://www.bvmartyrshrine.com/

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Profile

Bogotá, Kolumbien
Meine Erlebnisse als Missionar im Dschungel
Bruder Pedro Tomás Fernández.

Ich bin Redemptoristenbruder der Provinz Bogotá und möchte Ihnen etwas berichten über meine Tätigkeit in Hormiga, einer Gegend, die ‘El Putumayo’ heisst und im Süden von Kolumbien an der Grenze von Ecuador liegt und als Dschungel gilt.

Als ich hierher gesandt wurde, warnte man mich, ich solle mich nicht in die Probleme des Ortes einmischen, wo Drogenhändler, Guerillas und Paramiltärs aktiv am Werk sind; ich solle so tun, als wüsste ich nichts davon und als ahnte ich nicht die Gefahr, die hier herrscht infolge des Kampfes zwischen der Armee und den terroristischen Gruppierungen.

Dem zu Folge und aus Angst oder Vorsicht blieb ich eine Woche lang in unserem Haus. Schliesslich musste ich aber wegen Hitze und Feuchtigkeit meinen Hort verlassen und mit den Leuten zusammentreffen, die zu unseren Eucharistiefeiern kamen und mit denen, die in der Pfarrei mithalfen. Und so fand ich Freunde. Nach drei Jahren in diesem Haus und dieser Pfarrei, beauftragt von der Diözese Mocoa-Sibundoy zum Dienst in unserer Gemeinde, fühle ich mich sehr glücklich bei den zwei Priestern, mit denen ich lebe. Nicht nur diene ich in der Kirche, sondern halte auch Vorträge für die Leiter kleiner Gemeinschaften und ich arbeite in den Medien. Wir haben auch eine Radiostation mit dem Namen ‘Proyección Stereo’, die Sendungen über Spiritualität, Kultur und Ethik für die Leute bringt.

Wie sich doch alles ändert! Vor drei Jahren wollte ich aus Angst das Haus nicht verlassen. - Heute würde ich es bedauern, wenn man mich zurückriefe, denn ich liebe meine Arbeit hier und es freut mich, dass meine Zuhörer meine Überlegungen schätzen. Ich kann Dörfer erreichen, die für Priester früher unzugänglich waren. Selbstverständlich ist nicht alles rosig! Die Leute verlangen, dass der Missionar die Wahrheit vertritt, wenn Menschen mitten unter Ungerechtigkeit, Korruption und Betrug leben müssen. Das Reisen ist sehr schwierig wegen den Strassen, und in der Regenzeit ist es gefährlich zu reiten, weil man im Sumpf stecken bleiben könnte; somit ist es besser, dann zu Fuss zu gehen. Man verbringt auch viele Stunden auf dem Fluss in einem Kanu unter brennender Hitze oder unaufhörlichem Regen, ohne irgendwo Unterschlupf zu finden. Aber aus Liebe zu Jesus Christus und mit dem Verlangen, diesen armen Leuten zu helfen, habe ich mich daran gewöhnt, mit Moskitos und anderen Insekten und Tieren zu leben, die lästig sind und vor denen man sich schützen muss, damit man gesund bleibt, um unserer Mission zu dienen.

Es ist interessant festzustellen, dass die Einheimischen in dieser Gegend nicht erkranken und sich nicht erkälten, während ich von Anfang an mit solchen Problemen zu tun hatte. Zum Glück fühle ich mich nicht verlassen, denn ich bin mit zwei Mitbrüdern Redemptoristen, und wir bilden wirklich eine Familie. Wir sind weit entfernt von der so genannten “Zivilisation”, aber ich bin froh, weil ich aus Liebe zu Gott an dem Ort arbeite, wo meine Ordensoberen mich haben wollen, damit ich meine Missionsarbeit leiste als Sohn des Heiligen Alfons.

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