Rom, Italien
16. Juli 2010

MITTEILUNGEN DES HERAUSGEBERS
Kongreß der Moraltheologie in Trient
P. Silvio Botero beendet seine Tätigkeit in der Academia Alfonsiana
Der Heilige Stuhl bestellt weiterhin Bischöfe aus der Academia Alfonsiana
Der Internationale Jugendkongrongeß der Redemptoristen in Lemberg
Das Weltcupfieber befällt das Generalatshaus
Sommerbericht Rom
Dank an die Mitarbeiter von SCALA

AUS DEN PROVINZEN:
Jährliche Feier zu Ehren des hl. Klemens in Wien
Das „Klemens-Hofbauer-Komitee“ in Wien neu gestaltet
50-jähriges Bestandsjubiläum der Provinz Bogotá
13. Kongreß der redemptoristischen Jugend in Ausbildung in Bogotá
Haiti feiert seine Patronin

REDEMPTORISTEN IN DEN MEDIEN:
Jährliche Novena in Irland zieht Tausende an
Die Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau in Aparecida nimmt ständig zu

KONFERENZEN:
Die europäische Konferenz trifft sich in Wien
Konferenz Europa: Kommission für pastorale Prioritäten

LEBENSWENDEN:
Professen, Weihen, Bestellungen, Todesfälle


MITTEILUNGEN DES HERAUSGEBERS

Der Kongreß der Moraltheologen der Redemptoristen findet vom 21. – 24. Juli in Trient statt. Warum er gerade hier stattfindet, hat seinen Grund: viele Mitbrüder möchten auch am internationalen Kongreß der Ethiker teilnehmen, der ebenfalls in Trient vom 24. – 27. Juli stattfindet. Das Thema ist in diesem Jahr: „Klassische und zeitgenössische Quellen der Moaraltheologie“. Bekannte Moraltheologen der Redemptoristen werden in die Themen einführen: Tony Kelly, Terry Kennedy, Marciano Vidal, Mark Miller, Aristide Gnada und Brian Dolan.


P. Silvio Botero, 23 Jahre Professor an der Academia Alfonsiana, hat sein Pensionsalter erreicht und ist in seine Provinz Bogotá zurückgekehrt. P. Botero lehrte vor allem über Ethik der Familie und der Ehe. Er betreute auch zahllose Thesen und Dissertationen. Die Academia Alfonsiana ist ihm sehr dankbar für seinen Einsatz; und das Haus Sant’Alfonso wird seine geniale, betende Anwesenheit vermissen.


Der Papst ernannte dieses Jahr vier Redemptoristen zu Bischöfen; ein anderer wurde befördert, wie wir berichteten. Bischöfe mit einer redemptoristischen Moralausbildung bedeuten eine Ausdehnung unseres Einflusses in der Kirche. In diesem Jahr wurden schon fünf Absolventen der Academia Alfonsiana zu Bischöfen gewählt:

P. Magnus Henrique Lopes, O.F.M. Cap., Bischof der neu errichteten Diözese Salgueiro, Brasilien, 16. Juni 2010
Erzbischof Luigi Moretti, Stellvertreter des Vikariats von Erzbischof von Salerno-Campagna-Acerno, Italien, 10. Juni 2010
P. Mário Antônio da Silva, Priester der Diözese Jacarezinho, Brasilien, Weihbischof von Manaus, Brasilien, 9. Juni 2010.
Bischof Joseph Kariyil, Bischof von Punalur, Indien, zum Bischof von Cochin, Indien, bestellt; 8. Mai 2010.
P- Stephen Thottahil zum Weihbischof der Malankar Erzeparchie von Tiruvalla, Indien, ernannt. 25. Januar 2010.


Der internationale Jugendkongreß der Redemptoristen in Lemberg ist in Vorbereitung. Jugendliche aus den Kommunitäten der Redemptoristen in Europa und aus anderen Gegenden der Welt werden sich vom 9. – 14. August in der Ukraine treffen, um zu beten, zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. P. General sowie die Generalkonsultoren Jacek Dembek und Alberto Eseverri werden daran teilnehmen.


Unser Generalatshaus, die am meisten internationale von all unseren Kommunitäten, hatte jeden Abend eine „gemeinsame Rekreation“ rund um den Fußball. Natürlich waren wir erfolgreich: wir hatten keine Rivalitäten, und die Kommentare waren freundlich. An einem Abend luden die Brasiliáner zu ihrem berühmten caipirinha-drink ein. Gewonnen oder verloren – alle gingen glücklich weg.


Das ist die letzte Ausgabe von SCALA in diesem Sommer. Wir werden uns im Oktober wieder zurückmelden. Wenn es ganz wichtige Dinge geben sollte, werden wir einen Sonderbericht schicken.


Wie jedes Jahr möchte ich allen danken, die SCALA möglich machen. Den Berichterstattern, den Übersetzern, die die Texte in sieben Sprachen zugänglich machen, und besonders meinem technischen Fachmann Ron Ziuraitis, San Antonio, Texas, USA.
Wer auf dem Generalkapitel war, wird sich an Jeff Geerling aus der Erzdiözese Saint Louis, USA, erinnern – er hat während des Kapitels technische Hilfe geleistet. Er wird nun heiraten – die Hochezit ist für Oktober vorgesehen.

Danke allen, die einen Beitrag für SCALA geleistet haben. Es sind zu viele, um sie alle zu nennen. Sie liefern wichtige Informationen über das, was in Ihrem Gebiet in der Kongregation geschieht; so können alle in der Ordensgemeinschaft davon Kenntnis haben und stolz sein über unsere weltweite Anstrengung zur Evangelisierung. Es gibt noch einige Regionen, über die nicht genügend berichtet wird. Fühlen Sie sich frei, Nachrichten zu jeder Zeit an GaryZ@cssr.com zu senden.

Besonderen Dank an die Übersetzer in Rom und sonstwo. Außer unserer italienischen Übersetzerin sind alle anderen Redemptoristen und ehrenamtliche Mitarbeiter.
Portugiesisch: José Vidigal von Rio de Janeiro und Alfeo Prandel aus Campo Grande.
Spanisch: Porfirio Tejera in Madrid
Französisch: Hervé Gendron in Quebec und Gabriel Boudreault in Sainte Anne de Beaupré
Italienisch: Ms. Annalisa Pinca, Mitarbeiterin der Redemptoristen in Rom, Serafino Fiore und Calogero Sciortino, Provinz Neapel.
Deutsch: Hermann Schmid, Schweiz; Hans Schermann, Bruno Primetshofer und Heribert Koger in Wien (und die deutschsprachigen Provinziale während des Generalkapitels).
Polnisch: Jan Chaim in Warschau und vorher die großzügige Hilfe von polnischen Mitbrüdern in Spanien, Rom, Nord- und Südamerika.
Englisch: Anthony Mulvey und Martin McKeever, Dublin, Gary Lauenstein und Edward Vella in Denver, USA.

Dieses Jahr war durch das 24. Generalkapitel zusätzliche Arbeit gefordert. Es war uns eine Freude, daß wir live (zum ersten Mal) und gedruckt die Wahl des neuen Generalobern bringen konnten, auchdie Wahl des ersten Bruders in den Generalrat, und die Bildung der neuen Konferenzen über VIDEO STREAMING, CHAPTER WEBSITE, CSSR.COM WEBSITE und SCALA. WELL DONE Und Gott segne jeden von euch.

Gnade und Erlösung für alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.

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AUS DEN PROVINZEN:

Provinz Vienna
Klemensfest in Wien - Maria am Gestade
Lorenz Voith, C.Ss.R.

Anmerkungen des Herausgebers: Wir gehen von der Festfeier des einen unserer Heiligen zu einem anderen über. Diese letzten beiden Jahren haben wir die Feierlichkeiten anlässlich des Clemens-Hofbauer-Jahres gesehen. P. Voith, Provinzial der Provinz von Wien schreibt über den jährlichen Zeremonien, die im März fand in diesem Jahr. Dieses Jahr feiern wir den 150. Jahrestag des Heiligen Johannes Neumann Tod sind. Im kommenden Jahr 2011 ist sein zweihundertster Geburtstag. Die Nordamerikanische Konferenz plant zu seiner Ehre besondere Veranstaltungen, Einkehrtage und Feierlichkeiten. Wir werden die Informationen zu ihrer Kenntnis bringen.

Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, der Apostolische Nuntius in Österreich, feierte in der Kirche Maria am Gestade am 15. März den festlichen Schlußgottesdienst der traditionellen Klemensfestwoche. Mit dabei war auch der neu gewählte Generalvikar des Ordens, P. Enrique López.

Der sehr gut besuchte Gottesdienst wurde vom Chor der Marienpfarre in Wien-Hernals musikalisch gestaltet.

Vom 13. bis 16. März war auch der neue Generalvikar der Ordensgemeinschaft, P. Enrique López, aus Rom nach Wien gekommen, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen und zugleich seinem "Vorgänger" in diesem Amte - Klemens Maria Hofbauer - zu "besuchen".

P. López und Erzbischof Zurbriggen gingen in ihren Ansprachen auf das stürmische Leben von Klemens Hofbauer ein. Dieses ähnelt auch ein wenig der heutigen Zeit.

P. Enrique López unterstrich die Tatsache, dass der Festtag des hl. Klemens in der ganzen Kongregation eine hohe Bedeutung hat. Zahlreiche Kirchen, Schulen, Ausbildungshäuser und auch sozial-pastorale Projekte tragen den Namen "Klemens Hofbauer". "Der zweite Gründer unserer Kongregation erfährt weltweit eine hohe Verehrung und ist Symbol einer missionarischen Leidenschaft, welche auch dann nicht austrocknet, wenn große Schwierigkeiten oder sogar Verfolgung herein brechen", so Pater López.

Am 14. März feierte Propst Maximilian Fürnsinn (Herzogenburg) den festlichen Gottesdienst mit der Kirchengemeinde von Maria am Gestade. Nach dem Gottesdienst wurden alle TeilnehmerInnen des Gottesdienstes zu einer Agape in den neuen Festsaal (Klemenssaal) des Klosters eingeladen.
In der Festwoche wurden über 3000 Klemensbrote verteilt.

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Klemens Hofbauer-Komitee. Neuer Vorstand und neue Ziele

Der seit 1917 bestehende Verein "St. Klemens Hofbauer-Komitee" erhielt neue Statuten und einen neuen Vereinsvorstand. Für die Zukunft ist ein neues Klemens-Hofbauer-Museum in Wien geplant. Derzeit unterstützt der Verein die Ausbildung von Redemptoristen in Südindien.

Bei der am 26. März 2010 im Wiener Redemptoristenkloster Maria am Gestade Generalversammlung wurden nach 1917 - dem neuen Vereinsgesetz entsprechend - neue Vereinsstatuten verabschiedet. Der von Redemptoristen und nahe stehenden Laien mitten im Ersten Weltkrieg gegründete Verein setzte sich zum Ziel, den Bau von Klemenskirchen und Kapellen finanziell zu unterstützen sowie die Verehrung des Wiener Stadtpatrons durch ideelle und finanzielle Mittel zu fördern.

Ausbildung von Redemptoristen in Südindien
In den vergangenen Jahrzehnten wurden vom Verein unter anderem der Bau der Klemenskirchen in Tasswitz, in Oberpullendorf, in Wien-Gatterhölzl sowie in Orsk (Sibirien) unterstützt. In den letzten drei Jahren wurden über die vom Verein gestarteten Aktionen knapp 45.000 Euro an Spenden weitergeleitet. Derzeit läuft eine Aktion zur Unterstützung der Ausbildung von Redemptoristen in Kerala (Südindien). Es fehlen oft genügend Mittel für die bis zu zwölf Jahre lang dauernde Ausbildung

Neugestaltung eines Klemens-Hofbauer-Museums
Ein wichtiges neues Ziel des St. Klemens-Hofbauer-Komitees ist die Errichtung und Neugestaltung eines Klemens-Hofbauer-Museums bei Maria am Gestade in Wien. "Das Sponsoring und die Zusammenarbeit mit Wohltätern und Freunden des Ordens wird immer wichtiger", so Provinzial Pater Lorenz Voith, der Obmann des Vereines. "Daneben soll das Komitee auch mehr und mehr eine 'Plattform' der diversen Freundeskreise des Ordens werden. Es geht dabei auch um eine Mitnahme unserer zahlreichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Förderer auf unserem spirituellen und pastoralen Weg", so Pater Voith.

Neuer Vereinsvorstand
Bei der Generalversammlung wurde auch ein neuer Vereinsvorstand  für eine dreijährige Funktionsperiode gewählt. Neben dem Präsidenten Provinzial Pater Lorenz Voith (Wien), dem Vizepräsidenten Willy Prokop (Wien) und der Kassiererin Franziska Wurdack (Wien) gehören Otto Weiß (Wien-München), Dominik Orieschnig (Leoben-Wien), Hilde Dafert (Eggenburg) , Herbert Stuchetz (Innsbruck) sowie Manfred Klima (Wien) dem Vorstand an. Drei weitere Mitarbeiter - aus Puchheim, Eggenburg und Katzelsdorf (Absolventenverein) - sollen in den nächsten Monaten in den Vorstand kooptiert werden. www.stephanscom.at/
www.redemptoristen.com

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Provinz der Redemptoristen von Bogotá
Fünfzig Jahre überreicher Erlösung (1960-2010)
Luis Antonio Rojas López, C.Ss.R.

Die Provinz von Bogotá wurde offiziell am 2. April 1960 durch ein Reskript der Religiosenkongregation errichtet, wodurch P. Wilhem Gaudreau auf sein Ersuchen hin ermächtigt wurde, eine einzige Provinz aus der Vize-Provinz von Bogotá und einem Teil der Provinz von Buga-Quito zu errichten. Seine Verlautbarung wurde am Ostersonntag, dem 17. April 1960 wirksam; das offizielle Errichtungsdekret wurde amtlich durch denselben P. General veröffentlicht.

Das Haus von Soledad wurde zur Residenz des Provinzials bestellt, und P. Fermin Aranguren, dessen Amtszeit als Rektor abgelaufen war, wurde erster Provinzial (1960-1972). Die innere Festigung, die Orientierung und Inspiration der Provinz wurde fortgesetzt durch die Patres Hernan Arboleda (1972-1974), Rafael Arcadio Bernal (1975-1977), José Delfin Bautista (1987-1980), Fabio de Jesus Morales (1981-1989), José Rafael Prada (1990-1995, 2008-2010), Luis Alberto Roballo (1996-2001) und Francisco Antonio Ceballos (2002-2007).

Am Beginn hatte die Provinz von Bogotá drei Häuser der früheren Vize-Provinz von Buga-Quito (Buga, Popayán und Sevilla) und fünf Häuser der Vize-Provinz von Bogotá (Bogotá, Servitá, Bucamaranga, Cúcuta und Barranquilla). Sie zählte 67 Priester, davon 48 Kolumbianer, 17 Spanier und 2 Franzosen; 30 Professbrüder waren Kolumbianer, einer war Spanier. Es war eine Überfülle an pastoraler und materieller Arbeit zu leisten.

Barranquilla
Cúcuta
Filosofado Suba

Die Provinz von Bogotá hat die Dynamik des gemeinschaftlichen und missionarischen Lebens als Erbe der Provinzen von Paris und Spanien fortgesetzt.

Die neue Provinz begann mit den hohen Erwartungen und Hoffnungen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), das von Johannes XXIII. einberufen und von Paul VI. fortgesetzt wurde. Es öffnete die Fenster der Kirche und der Welt von heute.

Ein Ereignis von übergreifender Bedeutung für Lateinamerika und die Provinz war die Feier der Zweiten Bischofskonferenz von Lateinamerika in Medellin (Kolumbien) im Jahre 1968.

Von Anfang an war das Leben der Provinz auf Verbreitung und Vitalität ausgerichtet. Ausbildungszentren wurden errichtet in Manizales, Suba und Piedecuesta; sie sind bis heute solide und ausgedehnte Stätten. Die Berufungen sind zahlreich. Neue Kommunitäten wurden gegründet in St. Gerhard (Bogotá). Medellin; im Jahre 1968 übernahmen wir das Apostolische Vikariat von Sibundoy.

Mit persönlicher Anstrengung und mit dem Ziel der Verbreitung übernahm die Provinz neue missionarische Aufgaben an folgenden Orten: Pasto Nariňo (1985*), El Copey-Cesar (1992-1997), Necoclí-Urabá Antioquia (1993-2002), Soledad Atlantico (1993-2010*), Cali Valle (1996*), Patio-Bonito-Bogotá (2001*), Sagamoso-Boyacá (2003*), Lérida-Tolima (2006-2010*), El Tambo Cauca (2006*), La Perseverancia-Bogotá (2007*), Suba-D.C. (2007*) und Buonventura-Valle (2007*).

Marianella
Noviciado

Ausbildung als “Priorität der Prioritäten“ wurde zum Schlüsselwort und leitendem Grundsatz der Provinz. Das erklärt zu einem guten Teil ihr bemerkenswertes Wachstum. Die Provinz zählt heute 3 Bischöfe, 138 Priester, einen Ständigen Diakon. 20 Brüder, 30 Theologiestudenten und 3 Theologiestudenten in Ghana (Afrika).

Die Redemptoristen der Provinz von Buga-Quito und die Provinz von Bogotá haben nicht nur die imponierende Basilika Unseres Herrn von den Wundern in Buga erbaut, sondern schufen auch einen soliden und ausgedehnten Aktionsplan durch die an verschiedenen Orten abzuhaltenden Predigtmissionen.

Die Provinz ist nicht von ihrem spezifischen Charisma abgewichen. Die Redemptoristen leben ihren Pastoralplan, indem sie Erfolg und Freude in drei Formen des Apostolats erleben: a) Missionen an verschiedenen Orten; b) ständiger Hinweis auf die Kraft der Sakramente der Eucharistie und der Buße; c) Bekanntmachung und Verbreitung der für Redemptoristen spezifischen Andachtsformen: Mutter von der Immerwährenden Hilfe, der Hl. Alfons, Besuchungen des Heiligsten Altarssakramentes, Verehrung des Missionskreuzes, des hl. Gerhard usw.

Vielleicht sind das die grundlegenden Charakteristika, aufgrund derer die Redemptoristen in jeder Ecke Kolumbiens bekannt sind.

FUSA
Seminario Manizales

Das redemptoristische Charisma hat das interne Apostolat zur Anwendung gebracht. Dies insbesondere in geistlichen Übungen (Exerzitien), Hilfe für die Pfarrseelsorger während der Advents- und Weihnachtszeit, Fastenandachten, besondere Unterweisungen für Kinder, für Jugendliche, Frauen, Männer, Ordenspersonen, Predigten für das Volk, Zuwendung zu den Kranken und ganz allgemein Katechesen. Um diese Aufgabe zu vertiefen, hat die Provinz drei Häuser speziell für Einkehrtage und Versammlungen reserviert: Villa Marianella, Piedecuesta und – ausschließlich zur Fortbildung der Laien - das Haus in Saint Rose in Viterbo.

Die Provinz anerkennt, dass die Aufgabe, allen Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden, die wesentliche Mission der Kongregation und der Kirche darstellt. Aus diesem Grunde kommt der missionarische Eifer auch in Hilfeleistungen für andere Länder und Kontinente zum Ausdruck: Rom (Italien), Ghana (Afrika), Bolivien, Venezuela, Kuba (Lateinamerika und Karibik) sowie USA (Nordamerika).

Die Provinz setzt den Pfad der Geschichte fort. Die Provinz selbst ist Teil der Geschichte; ihre Fortschritte und Errungenschaften sind Frucht einer missionarischen Kommunität, deren Begeisterung im Lebensstil und in einer frohen und nachdrücklichen Form der Verkündigung des Wortes Gottes in Missionen und Pfarreien zum Ausdruck kommt.

San Gerardo, Bogotá
Nuestra Señora de Fátima, Pasto

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Kolumbien
13. Kongress jugendlicher Redemptoristen in Ausbildung
José Samuel Torres Tangua, C.Ss.R.

In jugendlichem und brüderlichem Ambiente trat in der Zeit vom 14.-17. Mai in Piedecuesta, Santander, Kolumbien der 13. redemptoristische Jugendkongress zusammen. Diese Veranstaltung der Provinz Bogotá hatte folgende Ziele: a) Vertiefung der Beschlüsse des vergangenen Generalkapitels und b) Befassung mit der 50-jährigen Geschichte der Provinz Bogotá.

Die Teilnahme zeigte überaus gute Früchte; es kamen 130 Jugendliche, begleitet von ihren Ausbildnern, zusammen. Das Treffen glich einem bunten Regenbogen, voller Hoffnung und gefärbt von kultureller Vielfalt. Es kamen Teilnehmer von Ecuador, Perú, Nikaragua, der Dominikanischen Republik, Mexiko, Haiti und Kolumbien.

Das Umfeld des Kongresses bot Raum zur Reflexion, zum Gebet, zum Feiern und auch zur Darbietung sportlicher Aktivitäten. Jedes Ausbildungshaus stellte nach vorausgehender Absprache eine der Prinzipien für die Restrukturierung der Mission vor. In den Jugendlichen sieht man die Begeisterung und den Einsatz für das Ziel, dass die Kongregation den Herausforderungen der Mission gewachsen sei. Die Kreativität und Überlegungen der jungen Menschen lässt eine Zukunft anklingen, die in die Nähe des missionarischen Eifers des hl. Alfons führt.

Überdies bot der Kongress Gelegenheit, anlässlich des 50-jährigen Jubiläums die Kenntnis der Geschichte der Provinz Bogotá zu vertiefen. Eine Geschichte, die mit dem missionarischen Dynamismus der Redemptoristen aus Frankreich, Spanien, Ecuador, Venezuela und Kolumbien ihren Anfang genommen hat. Wir senden ihnen reichen Segen und bitten den Gott des Lebens, dass er uns reichlich Berufungen schenken möge, damit die Verkündigung der überreichen Erlösung Fortsetzung finde in Kolumbien und in der ganzen Welt.

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USA
Redemptoristen von Haiti reisen in die USA zur Feier des Festes der Mutter von der Immerwährenden Hilfe
Provinz Baltimore

Die Mutter von der Immerwährenden Hilfe ist die Patronin von Haiti.

Zwei Redemptoristenpatres von Haiti besuchten in diesem Monat in den Vereinigten Staaten gelegene Pfarreien in Boston (MA), Brooklyn (NY) und Annapolis (MD), um das Fest der Mutter von der Immerwährenden Hilfe zu feiern.

P. Gladimir Gérard, C.Ss.R. und P. Jean Claudel Pierre C.Ss.R. haben mehrere Veranstaltungen zur Vorbereitung auf das Fest am 27. Juni geleitet. Beide Redemptoristen
stammen von der Provinz Port-au-Prince. Sie haben das Erdbeben im Januar überlebt, das große Teile der Stadt dem Erdboden gleichgemacht hat.

P. Pierre kam am 18. Juni in Boston an und besuchte am Wochenende (18.-20. Juni) eine Haitische Pfarre. Er war Gastprediger beim Triduum vom 24.-26. Juni, das in der Basilika Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe (Missionskirche) in der Nachbarschaft von Boston’s Roxbury stattgefunden hat. Das Triduum wurde auf französisch-kreolisch gefeiert.

P. Gérard besuchte die Marienkirche in Annapolis und predigte für die Gläubigen am Wochenende (19.-20. Juni). Dann begab er sich in die Basilika Unserer Lieben Frau in Brooklyn (NY), um die Novene der Vorbereitung auf das Fest abzuhalten. Er predigte bei den Messen am Wochenende und hielt am 27. Juni einen besonderen Gottesdienst für die Kommunität von Haiti.

Das Fest der Mutter von der Immerwährenden Hilfe hat eine besondere Bedeutung für die Katholiken von Haiti. An diesem Tag werden die Basiliken von Boston und Brooklyn zum geistlichen Heim für Hunderte von Immigranten. „An diesem einen Tag füllen sie die Kirche“ sagt P. Joseph Tizio, Pfarrer der Kirche Unserer Lieben Frau in Brooklyn.

Die in der Region Haiti tätigen Redemptoristen sind Mitglieder der Provinz Sainte-Anne de Beaupré (Quebec, Canada). Die Pfarre zum hl. Gerhard und die Pfarrschule in Port-au-Prince wurden durch das Erdbeben vom Januar zerstört. Die Redemptoristen und das von ihnen betreute Volk leben immer noch auf den Straßen.

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REDEMPTORISTEN IN DEN MEDIEN:

Irland
Limericks jährliche Novenafeier
Anne Sheridan, Limerick Leader

Mehr als 100 Leute quer durch Limerick waren beteiligt an der Vorbereitung der jährlichen Feier der Novene; an die 100.000 Menschen kamen zu diesem „Fest des Glaubens“.

Die Novene fand vom 18. – 26. Juni in der Kirche der Redemptoristen, Mount St Alphonsus, statt. Sie ist in Limerick seit 1970 ein Ereignis. Das Generalthema war dieses Jahr: “Unsere Kirche – eine Zeit der Hoffnung”. „Wir sind uns bewußt, daß diese Jahre für die Kirche sehr schlimm waren“, sagte der Rektor der Kirche P. Adrian Egan. „Der Glaube der Menschen wurde auf die Probe gestellt; und das ist eine Zeit zu überlegen, was man von der Kirche erwartet. Das war der Schwerpunkt für unsere Gebete in diesen neun Tagen. Es war eine Zeit des Trostes für die Menschen, besonders jetzt in einer Situation der Rezession und der Arbeitslosigkeit.“

Auch die „Perspektive der Frauen“ war stark vertren in der diesjährigen Novenenfeier – zwei Frauen hielten eine Predigt: Rev Jane Gilbraith, Church of Ireland curate in Limerick, und Henrietta O'Meara, provincial delegate der Jugendpastoral der Redemptoristen.
Die Anwesenheit eines Church of Ireland curate bei der Feier der Novene war auch ein erstmaliges Ereignis, sagte P. Egan.

Seit 1851 in Limerick tätig, sagen die Redemptoristen, daß alle herzlich willkommen sind bei der Feier der Novene, „gleich wie stark oder schwach ihr Glaube ist“.

Für diejenigen, die nicht teilnehmen konnten, gab es die Möglichkeit, die Feier auf www.novena.ie mitzuverfolgen. Es gab Tausende von Menschen, die von überall auf der Welt anriefen: von China, Israel, Rußland und Amerika. Besucher der website konnten die Gotttesdienste verfolgen, eine Bitte aussprechen, e-cards senden, eine Kerze anzünden und die online gallery der Kirche besuchen.

Andere Prediger bei der Novenenfeier in diesem Jahr waren P. Daniel Francis aus der Provinz Baltimore in den Vereinigten Staaten, P. Peter Burns von den Redemptoristen in Dublin, und P Tony Rice von den Redemptoristen in Dundalk.

Feiern
Jeden Tag während der Novene waren 10 Feiern: 7, 8, 10, 11.30, 13.10, 16.30, 18, 19.30, 21 und 22.30 Uhr.

Die Feier für die Kinder war am Sanntog, 20. Juni, um 16.30 Uhr, mit Kindersegnung. Am Montag, 21. Juni, fand eine eigene Feier für die Erstkommunionkinder statt.

Ein Beratungsdienst war angeboten von Montag, 21. Juni, bis Freitag, 25. Juni, von 10.45 bis 13.15 Uhr und von 17 bis 21.30 Uhr.

Für die Kranken fand eine Messe statt am Samstag, 26. Juni, 11.30 Uhr. Das Sakrament der Versöhnung wurde täglich gefeiert.

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Brasilien
Die katholische Kirche zeigt in Aparecida ihre geschäftliche Seite
Carlos Prieto, Valor-Zeitung

Der Raum im 10. Stockwerk des Verwaltungsgebäudes ist ausgedehnt und besitzt verschiedene Fenster. Er ist in der Mitte durch einen Bücherkasten getrennt, in dem sich verschiedene religiöse Bilder befinden. Ein Bild des Hl. Geistes hängt an der Wand. Auf einer Seite befinden sich Sofas und ein Fernsehgerät, die Erholung in einer unkonventionellen Atmosphäre ausstrahlen. Auf der anderen Seite ist ein Tisch, der für den C.E.O. einer großen Gesellschaft vorbereitet ist. An einem anderen Tisch befinden sich acht Stühle für das monatliche Treffen der Direktoren.

Im ersten Semester des vergangenen Jahres trafen sich fünf Direktoriumsmitglieder, um über eine neue Investition zu beraten. Auf dem Tisch befand sich ein Projekt für den Bau eines Gebäudekomplexes mit drei Hotels, ein Kommunikationszentrum, eine Einkaufsstraße und ein Erholungsgebiet. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 60 Millionen Reais, das sind etwa 30 Millionen US-Dollar. Es besteht Aussicht auf einen finanziellen Zuschuss von Seiten der Regierung in Höhe von etwa 60 % der Gesamtkosten.

Ein Treffen von Direktoren stellt in der Geschäftswelt kein besonderes Ereignis dar, aber dieses weist eine besondere Note auf. Der Präsident des Direktoriums ist nämlich der Erzbischof von Aparecida, Raymundo Damasceno Assis und der C.E.O. ist ein Redemptoristenpater, Luis Cláudio Alves de Macedo. Die übrigen 3 Mitglieder sind ebenfalls

Priester. Das Unternehmen ist in das staatliche Register eingetragen als Nationalheiligtum Unserer Lieben Frau von der Empfängnis Aparecida. http://www.a12.com/santuario

Die Verwaltung des größten religiösen Unternehmens in Brasilien, das über 100 Meilen von der Landeshauptstadt Sao Paolo entfernt ist, erfordert professionelle Fähigkeiten und viele oftmals unsichtbar bleibende Kontakte, z.B. in einer Familiengesellschaft („Mutter und Vater“). In seiner Rolle als C.E.O. erwarb P. Luiz Claudio, bevor er 2009 diese Aufgabe übernahm, den Grad eines MBA in Verwaltung an der angesehenen Schule der Getulio Vargas Stiftung. Mit einem Dekret in Verwaltungaufgaben kontrolliert er ein Unternehmen mit 1.300 Beschäftigen; die monatlich auszuzahlenden Gehälter belaufen sich auf eine halbe Million Dollar. „Alle mir Unterstellten sind Fachleute in ihrem jeweiligen Gebiet. Die Priester sind auch in anderen Bereichen tätig. Wir haben Leute, die sogar verschiedenen Religionen angehören, wie Evangelikale, Spiritisten, Buddhisten usw.“

Die Aufgaben im Nationalheiligtum sind in verschiedene Bereiche gegliedert, nämlich eine Rechtsabteilung, eine für das Marketing und eine für neue Geschäfte zuständige Abteilung. Einige sind für Fragen der Gesundheit, der Sicherheit und der Aufrechterhaltung des Betriebes zuständig. Wie bei größeren Unternehmen üblich tragen die Beschäftigen Namensschilder, nehmen gemeinsam die von guten Köchen bereiteten Mahlzeiten ein und haben Uniformen. „Wir haben auch einen besonderen Nachrichtendienst in Bezug auf die Fußball-Weltmeisterschaft organisiert (Brasilien war einer der Spitzenbewerber). Die religiösen Aktivitäten werden dadurch nicht behindert“, sagt P. Luiz Claudio.

P. Darci José Nicioli, der diese Funktion durch zehn Jahre innehatte, ist nun Rektor und Oberer des Nationalheiligtums. Er trägt Sorge für die pastorale und religiöse Tätigkeit. Er ist der Obere von P. Luiz Cláudio, er sagt aber, es wäre unmöglich, ohne Hilfe der Professionisten den ganzen Betrieb zu leiten. „Wir sind eine Kirche, die sich selbst als Geschäft organisiert. Wir haben insgesamt 1.297 Beschäftigte, und wir könnten auf andere Weise gar nicht bestehen“, sagt P. Darci, der auch dem Leitungsgremium angehört.

Das jährliche Einkommen des Heiligtums beträgt 100 Millionen Reais (50 Millionen US –Dollar). 60 % davon kommen aus Spenden von Gläubigen, die Teil eines über ganz Brasilien verbreiteten Klubs (Campanha dos Devotos) sind. Es gibt 560.000 eingeschriebene Mitglieder mit einer durchschnittlichen Anzahl von 280.000 monatlichen Spenden. Die von den Aparecida-Pilgern eingehenden Spenden belaufen sich auf 20 %; die anderen 20 % sind Erträge aus der Vermietung von 388 Geschäften, Restaurants, Marktständen, Parkgebühren; die entsprechenden Grundstücke stehen im Eigentum der Basilika.

Offiziell gehört das Heiligtum der Brasilianischen Bischofskonferenz (CNNB), und es gibt auch eine jährliche Visitation durch 5 Bischöfe, die die Buchführung prüfen und approbieren.
Und so war es wie ein Geschäft, dass das Nationalheiligtum die Errichtung einer PILGERSTADT beschloss. Diese Ausdehnung wird Finanzierungsquellen erschließen und die Möglichkeit zum Dienst an der Öffentlichkeit erweitern. Wie P. Darci ausführt, besteht die Hauptaufgabe des Heiligtums darin, die Pilger willkommen zu heißen und ihnen geistliche Erfahrung zu vermitteln. Im Vergangenen Jahr (2009) haben etwa 9,5 Millionen Pilger das Heiligtum besucht; für 2010 werden über 10 Millionen Pilger erwartet.

Der Umfang des Territoriums für die neue Entwicklung beträgt 177,6 Tausend Quadratmeter und wurde von der Kirche erworben, nachdem sich das Projekt eines Themenparks zerschlagen hatte. Die neue Fläche für die Pilger wird 700 Meter von der neuen Basilika entfernt sein und befindet sich an der Stelle des Paraiba-Flusses, wo 1717 das Bild der Heiligen Mutter errichtet worden war. Es ist noch möglich, einen Teil des früheren Themenparks zu sehen; dieser wird aber abgetragen. Der Zweck der PILGERSTADT besteht darin, den Besuchern Herberge, Plätze für Zusammenkünfte, Verpflegung, Einkaufsmöglichkeiten und Erholung zu bieten. Und dies alles an ein- und demselben Ort.

Das erste Hotel wird im Herbst 2010 fertig gestellt sein. Es wird in Zusammenarbeit mit der METACON-Baufirma errichtet. Das Heiligtum stellt den Baugrund zur Verfügung, die Baufirma übernimmt den Rest. Von den 170 Räumen werden 25 von der Kirche kontrolliert.

Ein zweites Hotel mit 300 Betten wird vom Heiligtum finanziert. Es ist noch nicht entschieden, wer die Verwaltung übernehmen wird, aber es wird nicht unter der Kontrolle der Kirche stehen. „Priester sind dafür nicht bestimmt“ meint P. Darci humorvoll.
Er plant, dem Modell von Ibis vom Netzwerk Accor, allerdings ohne das in der Hotelbranche übliche Verleasen zu folgen. Das Vorhaben schließt ein drittes Hotel ein, das nach seiner Fertigstellung über 990 Räume verfügen wird. Die Erholungsräume und ein Einkaufszentrum werden an Außenstehende vermietet.

Das Herzstück aber wird das Kommunikationszentrum sein, das 1.200 Menschen Platz bietet. Im Jahre 2011 wird sie die jährliche Versammlung der Bischöfe Brasiliens beherbergen (CNBB), die lange Zeit hindurch in Indaiatuba stattgefunden hatte (Bemerkung des Herausgebers: Das war der Ort für das Generalkapitel von 1991). Aber die Pläne gehen weit darüber hinaus. Es soll Raum für religiöse Organisationen und Gesellschaften geschaffen werden, die hier ihre Zusammenkünfte und Treffen abhalten können.

Während die PILGERSTADT gut unterwegs ist, sucht das Nationalheiligtum neue Wege zur Erschließung von Finanzquellen, so etwa Angebote für Kauf und Verkauf im Internet. „Wir müssen Ausschau nach neuen Einkunftsquellen halten, die uns nicht nur erlauben, die gegenwärtigen Strukturen aufrecht zu erhalten, sondern nach Möglichkeiten des Wachstums auszuschauen. Wir zweifeln nicht, dass der Hl. Geist uns dabei helfen wird, aber wir haben unseren Teil dazu beizutragen“ meint P. Darci. Das erklärt zumindest teilweise das Vorhandensein des Bildes vom Hl. Geist, das im Direktorenzimmer angebracht ist.

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KONFERENZEN:

Konferenz Europa
1.Versammlung der Konferenz Europa der Redemptoristen
Lorenz Voith, C.Ss.R.

Die neue 'Konferenz Europa' der Redemptoristen konstituierte sich bei seiner ersten offiziellen Versammlung vom 9.-12. Mai in Wien (Österreich). Unter Vorsitz des Generaloberen P. Michael Brehl waren 38 Provinziale, Vizeprovinziale, Regionalobere und Delegierte aus den Provinzen Europas bei dieser historischen Versammlung anwesend. Auch die beiden Generalkonultoren P. Jacek Dembek und P. Alberto Esserveri, sowie der Generalökonom P. Stan Wrobel waren bei der Versammlung offizielle Teilnehmer.

'Konferenz Europa der Redemptoristen'
Folgend den Beschlüssen des 24. Generalkapitels der Redemptoristen, welches im Herbst 2009 in Rom stattfand, wurde über diese neue strukturelle Ebene zwischen der Generalleitung und den einzelnen Provinzen beraten (='Konferenz'). Trotz der vielfältigen Unterschiede in Europa, angefangen von den vielfältigen Sprachen, Kulturen und Riten, wurden großen Gemeinsamkeiten und Schwerpunkte festgehalten. Allgemein wurde festgehalten, dass Europa zukünftig keine „Subregionen“ errichten soll. Wohl aber sollen Sekretariate entstehen. Die Versammlung wurde in vier Sprachen simultan übersetzt (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch).

Immigrantenpastoral - pastorale Schwerpunkte
Die Pastoral an Migranten bildet in Europa eine besondere Herausforderung, der sich die Kongregation vorrangig stellen will. Dazu soll u.a. den diversen Ortskirchen Angebote zur Übernahme von pastoralen Diensten (in internationalen Gemeinschaften) gemacht werden.
Eine eigene Kommission wird sich in den nächsten Monaten darüber kundig machen und konkrete Vorschläge für mögliche Einsätze von Redemptoristen vorbereiten.
'Wo sind wir besonders angefragt, wo finden wir uns besonders gesucht?', diese Frage soll für die 'Konferenz Europa' eine ständige Anfrage bleiben. In diese Kommission (für pastorale Prioritäten) wurden berufen: Provinzial P. Michael Kellerher (Dublin), Provinzial Pedro Lopez Calvo (Madrid), Provinzial P. Lorenz Voith (Wien) und P. Martin Huk (Bratislava).

Formation (Ausbildung)
Die derzeitige Ausbildung in Europa (Kandidatur, Noviziat und Studienhäuser) soll in einer Kommission überprüft werden. Ein Ziel für die nächsten Jahre soll eine viel stärkere Zusammenarbeit auf diesem Gebiet und eine Konzentrierung auf einige gemeinsame Ausbildungshäuser in den wichtigen Teilen Europas werden. Es wäre ein wichtiges Ziel in einem neuen Ausbildungsprozess, wenn wenigstens ein Teil der Ausbildung aller Studierenden in einer der gemeinsamen Ausbildungshäuser stattfinden könnte. Damit wären wichtige Grundlagen auch für spätere gemeinsame pastorale Einsätze gelegt', so eine Zusammenfassung aus der Diskussion. Die Kommission für 'Formation' wird geleitet von P. Serafino Fiore (Neapel). Weitere Mitglieder: P. Jacek Zdrzalek (Warschau), Provinzial P. Ronny McAinch (London), P. Johannes Römelt (Köln, Prov. St. Clemens)

Neue Statuten
Bis zur nächsten Sitzung der Versammlung 'Konferenz Europa' in Drei Ähren (Straßbourg) im Oktober 2010, werden durch eine eingesetzte Kommission Statuten erarbeitet. Diese sollen auch finanzielle und strukturelle Aspekte festhalten, sowie Schwerpunkte in Verantwortung der 'Konferenz Europa' benennen. In der Folge sollen bis März 2011 Namen für den zukünftigen Koordinator (welcher nicht Provinzial oder Vizeprovinzial sein soll) gesammelt werden. Die Generalleitung wird aus den gesammelten Vorschlägen bis Mitte März 2011 einen Koordinator für Europa ernennen. Dieser ist dann auch ao. Mitglied der Generalleitung. Die Statutenkommission wird geleitet vom ehemaligen Generaloberen P. Lasso de la Vega (Madrid); weitere Mitglieder: Provinzial P. Richard Bozek (Warschau), Provinzial P. Antonio Gomes Dias (Lissabon).

Eine andere Kommission wird sich den organisatorischen und finanziellen Fragen der Konferenz Europa widmen: Mitglieder: P. Hermann ten Winkel (St. Clemens), P. Jan Hafmanns (Niederlande, St. Clemens), P. Stan Wrobel (Generalökonom).

'Das Evangelium muss neu verkündet werden'
In einem Gottesdienst in Maria am Gestade unter Leitung von General P. Michael Brehl, wurde insbesondere die Fürsprache des hl. Klemens Maria Hofbauer in den Anliegen der Redemptoristen in Europa, erbeten. Das Leitwort für die gesamte Kongregation für die nächsten sechs Jahre stammt vom hl. Klemens: 'Das Evangelium muss - heute- neu verkündet werden'.
Der Versammlungsort Wien wurde von allen Teilnehmern besonders gelobt, nicht nur wegen des historischen Bezuges, sondern auch wegen der zentralen Lage und guten Verkehrsanbindung im Herzen Europas.

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Konferenz Europa
Kommission für pastorale Prioritäten
Lorenz Voith, C.Ss.R.

Diese von der Konferenz eingesetzte Kommission tagte am 15. Juni in Dublin (Irland). Dabei wurden einige Prioritäten für die Redemptoristen in Europa vorgeschlagen; diese sollen in den Einheiten bis Herbst diskutiert werden, bevor die Versammlung der Konferenz eine Entscheidung über die nächsten Schritte treffen soll. Auch soll dabei geklärt werden, welche Prioritäten auf Ebene der Konferenz gemeinsam bearbeitet werden sollen, bzw. welche Prioritäten auf Ebene der einzelnen Provinzen oder Regionen bleiben sollen.

Vorschläge für Prioritäten der Konferenz Europa:
- Dienst im säkularisierten Europa
(u.a. in neuen Formen von Mission, z. B. in missionarischen Pfarren und Zentren, Medienarbeit, internationale Kommunitäten in Städten,…)
- Dienst an Jugendlichen und jungen Erwachsenen
- Dienst an Migranten, eingeschlossen insbesondere die Arbeit an Migranten in Dänemark
- Dienst am Menschen in seinen verschiedenen Lebensumständen (Leben und Tod; Beziehungen, neue Realitäten des Familienlebens; Abhängigkeiten von Suchtmitteln).
Kriterien für diese Auswahl waren die Konstitutionen, die Beschlüsse des Generalkapitels, die Diskussion auf der Konferenzsitzung in Wien und eigene pastorale Wahrnehmungen.
Ende September soll in Madrid – aufgrund der Rückmeldungen bis dorthin – ein Dokument mit konkreten Vorschlägen für Europa erstellt werden.

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LEBENSWENDEN:

Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site

Zeitliche Gelübde
Fabio Mendonça Pascoal, Provinz Goiás, 13. April 2010
Mark Chia, Provinz Ipoh (Singapore), 23. Mai 2010
Alex Carvalho, Provinz Bangalore, 9. Juni 2010
Andrew Sebastian Dantis, Provinz Bangalore, 9. Juni 2010
Velson Agnelo Fernandes, Provinz Bangalore, 9. Juni 2010
Jose Jockin, Provinz Bangalore, 9. Juni 2010
Sandeep Giovani Pinto de Menezes, Provinz Bangalore, 9. Juni 2010
Joseph Abraham Siluvai Rathinam, Provinz Bangalore, 9. Juni 2010
Peter Anthony Soy, Provinz Bangalore, 9. Juni 2010
Ranjit Tirkey, Provinz Bangalore, 9. Juni 2010
John Paul Xavier, Provinz Bangalore, 9. Juni 2010
Peter Dang Ding Tha, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Dominic Dinh Thanh Minhy Duong, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Peter Le Quang Hai, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Francis of Assisi Le Thanh An, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Nguyen Duc Hanh, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
James Nguyen Duc Vu Minh, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Nguyen Duy Thinh, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Nguyen Khanh Son, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Nguyen Ngoc Duy, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Pham Dac Luc, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Josepeh Pham Thanh Han, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Tran Van Chuc, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Paul Tran Van Hai, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Vincent Vu Huong Lac, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Vu Van Duoc, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010

Ewige Gelübde
Paul Sangkhom Ampaipipat, Vizeprovinz Bangkok, 29. Mai 2010
Michael Anuwat Arsairat, Vizeprovinz Bangkok, 29. Mai 2010
Guido Bamrun Suesanngam, Vizeprovinz Bangkok, 29. Mai 2010
Joseph Poowanai Tantikul, Vizeprovinz Bangkok, 29. Mai 2010
Antony Peter Ginu Chakkalakkal, Provinz Bangalore, 7. Juni 2010
Peter Michael D’Souza, Provinz Bangalore, 7. Juni 2010
Glen Jose Soni Fernandez, Provinz Bangalore, 7. Juni 2010
Jean Baptiste Le Thanh Hai, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Pierre Nguyen Ba Quoc Linh, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Jean Baptiste Nguyen Thai Thuong, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Nguyen Tuan Minh, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Dominique Nguyen Van Phuong, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Pham Van Luat, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Tran Duc Hung, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Joseph Tran Huu Hoan, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Francois Xavier Tran Van Quang, Provinz Vietnam, 25. Juni 2010
Elmer Francisco Pinza Robles, Provinz Quito, 27. Juni 2010

Priesterweihen
Marcelinus Lelu Lede, Provinz Indonesia, 22. April 2009
Marselinus Silviandre Ta, Provinz Indonesia, 22. April 2009
Binoy Antony Uppumackal, Provinz Liguori, 12. April 2010
Alex Theruvamkunnel, Provinz Liguori, 20. April 2010
Alejandro Arciniega Muñoz, Provinz México, 16. Mai 2010
Miroslav Bujdoš, Vizeprovinz Michalovce, 23. Mai 2010
Grzegorz Jósef Gut, Provinz Warschau, 29. Mai 2010
Marcin Franciczek Krupa, Provinz Warschau, 29. Mai 2010
Łukasz Paweł Listopad, Provinz Warschau, 29. Mai 2010
Bogusław Maksymilian Nawracaj, Provinz Warschau, 29. Mai 2010
Miloš Miloslav Pizovka, Vizeprovinz Bratislava, 19. Juni 2010
Ramón Cabrera Mejía, Provinz San Juan, 25. Juni 2010
Pierre Le Thanh Phuc, Provinz Vietnam, 26. Juni 2010
Jean Nguyen Duc Phu, Provinz Vietnam, 26. Juni 2010
Vincent Liem Nguyen Truong Chinh, Provinz Vietnam, 26. Juni 2010
Vincent Marie Pham Cao Quy, Provinz Vietnam, Provinz Vietnam, 26. Juni 2010
Joseph Pham Dinh Tri, Provinz Vietnam, 26. Juni 2010
Pierre Phan Cong Truong, Provinz Vietnam, 26. Juni 2010
Joseph Truong Hoang Vu, Provinz Vietnam, 26. Juni 2010
Joseph Truong Van Ming, Provinz Vietnam, 26. Juni 2010
Martin de Porres Vu Dong Tung, Provinz Vietnam, 26. Juni 2010

Todesfälle
P. Carolus (Karel) van Wely, 80, Provinz St. Clemens/Regio Niederlande, 1. Juni 2010
P. Jean Ochsenbein, 74, Provinz Straßburg, 11. Juni 2010
P. Marcelino Cabeza Martínez, 82, Provinz México, 11. Jun 2010
P. José Ramón Maneiro Berúdez, 86, Provinz Lissabon, 15. Juni 2010
P. William O´Connell, 83, Provinz Dublin, 16. Juni 2010
P. Robert Hopwood, 84, Vizeprovinz Asunción, 24. Juni 2010
P. Roland Iuncker, 86, Provinz Lyon-Paris, 28. Juni 2010

Ernennungen
(17. Juni 2010)

P. Stanisław Wróbel, Provinz Warschau, Generalökonom bis 30. Juni 2013.

P. Ivan Horban, Provinz Lemberg, Assistent für den Generalökonom 1. September 2010 bis 31. Dezember 2011.

P. Carlos Viol, Provinz Rio de Janeiro, Ökonom der Casa Sant´Alfonso, Rom, 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011.

P. Régulo Gaitán Bejarano, Provinz Bogotá, Vizeökonom der Casa Sant´Alfonso, Rom, 1. Oktober 2010 bis 30. Juni 2011.

P. John Vargas, Provinz Denver, Generalprokurator 1. July 2010 bis zur nächsten Wahl der Generalleitung.

P. José Moreira Pinto de Sousa, Provinz Lissabon, Vizeprokurator Generalleitung 1. Juli 2010 bis 31. Dezember 2014.

Auflösung von Häusern

Klooster Jette, Regio Vlandern, in Brüssel, Belgien. Mit Wirksamkeit von 31. August 2010.

Auflösung und Verlegung von Noviziatshäusern

Auflösung
Domus “Villa Redeemer”, Provinz Denver, site of the Interprovincial Novitiate der North American Conference in Glenview, Illinois, USA, aufgehoben am 2. Juni 2010.
Errichtung
Domus Interprovincial Novitiate of the North American Conference at the Provincial House, Provinz Edmonton-Toronto, in Toronto, Ontario, Canada, kanonisch errichtet 2. Juni 2010.
Verlegung
North American Conference Novitiate von Villa Redeemer, in Glenview, Illinois, USA in das Provincial House, Provinz Edmonton-Toronto, Ontario, Canada. Mit Wirksamkeit vom 2. Juni 2010.


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