Rom
16. Juli 2011

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VOM HERAUSGEBER
Treffen der Koordinatoren der Konferenzen in Rom
175 Jahre Wittem, Niederlande
Sommerkurse des Zentrums für Spiritualität
Feiern zu Ehren der Mutter von der immerwährenden Hilfe
Bitte um Gebet
Bischofsweihe von P. Piącek
DVD-Kollektion
SCALA auf der Flucht vor dem römischen Sommer

AKTIVITÄTEN DER GENERALLEITUNG
Gespräche mit den Koordinatoren der Konferenzen

AUS DEN PROVINZEN
Brasilien: interprovinzielle Mission
Bahia: Zentrum für Weiterbildung von Missionaren
Erhoffte Rückgabe einer ukrainischen Kirche
Ukraine: neue Kirche zu Ehren des seligen P. Mikolaj Tscharnezkij
Provinz St. Clemens: 175 Jahrfeier; Treffen der Laien

MITTEILUNGEN
Neue Kollektion von 5.000 "redemptoristischen" Bildern
Wasserschauspiel zu Ehren des hl. Gerard

LEBENSWENDEN
Professen, Priesterweihen, Todesfälle, Errichtung und Aufhebung von Klöstern

1. AUGUST: FEST DES HL. ALFO
Glasfenster mit dem Bild des hl. Alfons


Aus dem Notizbuch des Herausgebers

Die außerordentliche Sitzung des Generalrates hat Geschichte gemacht. Daran nahmen zum ersten Mal die Koordinatoren der fünf neuen Konferenzen teil. Bericht und Video siehe unten.

Der Anbruch des Zeitalters der Konferenzen bringt viele und vieles in Bewegung. Zum Beispiel: P. Brendan Callanan, ein irischer Missionar in Surinam, kehrt nach Fortaleza, Brasilien, zurück, um dort die Stelle eines brasilianischen Mitbruders einzunehmen, der nach Mozambique geht (wir berichteten darüber). Um die Mission in Surinam zu stärken, will die Union der Redemptoristen von Brasilien Mitbrüder finden, die aus Brasilien nach Surinam gehen. Ein anderes: es wurde der Wunsch ausgesprochen, in Clapham (London) eine interprovinzielle Kommunität zu errichten. Aber die drei damit befaßten Provinzen (London, St. Clemens und Dublin) beschlossen, daß dies zur Zeit nicht möglich sei; vielleicht später einmal. Das Entstehen der Konferenzen wird sicher schön und aufregend sein.


Am 25. und 26. Juni nahm Generalkonsultor Jacek Dembek an den Feiern zum 175-jährigen Bestehen von Wittem teil. Am 12. Jänner 1836 etablierten sich die Redemptoristen, von St. Truiden in Belgien kommend, offiziell in den Niederlanden: sie übernahmen das leer stehende Kapuzinerkloster in Wittem und errichteten dort das Studentat.

Seit 1836 haben die Redemptoristen Kirche und Gesellschaft der Niederlande vom Kloster in Wittem aus mitgeprägt. Und von dort aus verbreitete sich der Orden in den Niederlanden, in Großbritannien, Irland und Amerika.

Im Kloster Wittem ist jetzt der Sitz des Provinzials der Provinz St. Clemens, zu der die früheren Einheiten Flandern, Schweiz, Niederlande und Köln gehören. Es ist auch Zentrum vieler redemptoristischer pastoraler Aktivitäten.



Der jährlich vom Zentrum redemptoristischer Spiritualität veranstaltete Kurs ist im Gange. Dieses Jahr findet er in Materdomini und Ciorani statt, unter der Leitung von P. Serafino Fiore und Félix Catalá. Am Kurs in englischer Sprache nahmen rund 30 Mitbrüder teil, am Kurs in Spanisch eine gleiche Anzahl. Im Bild hier die englische Gruppe bei der Messe in der Grotte von Scala. Der hl. Alfons war gerne hier; in seinen alten Tagen soll er gesagt haben: "O meine geliebte Grotte! Wie schnell die Zeit vergangen ist! Jetzt kann ich nicht mehr in den Schatten dieser glücklichen Tage zurückkehren." Redemptoristen, die hierhinkommen und die Nähe zu Alfons und den Geist der Kongregation erfahren, gehen bereichert und genau so beglückt wie unser Gründer von dort weg.


Das Generalatshaus beging die jährliche Feier des Festes der Mutter von der immerwährenden Hilfe am 3. Juli, eine Woche später als im liturgischen Kalender angegeben. Der Vatikan hielt die Fronleichnamsprozession am entsprechenden Donnerstag. Hier ein kurzes Video des allerheiligsten Sakramentes, vom Papst verehrt, vor Sant'Alfonso auf dem Weg vom Lateran zur Kirche Maria Maggiore.

Dem Fest der Mutter von der immerwährenden Hilfe ging ein Triduum voraus; es wurde vom bisherigen Kirchenpräfekten P. Bruno Vissuri gehalten. Er predigte, wie immer, beredt, und sein Bariton leitete mächtig die Gebete während der Prozession auf dem Esquilin. Erzbischof Joseph Tobin war Hauptzelebrant; mit ihm waren P. General und Rektor Luciano Panella und die Patres und Brüder der Kommunität.

Drei Provinzen der Konferenz Nordamerika – Edmonton-Toronto, Baltimore und Denver – sind bemüht, die Verehrung der Mutter von der immerwährenden Hilfe mit den neuen technischen Mitteln zu befördern. Edmonton-Toronto hatte jedes Jahr Fernsehübertragungen. Baltimore richtete vor kurzem ein "smart phone" ein, um die Novenenandacht zugänglich zu machen. Denver startete eine website, um eine internationale Gemeinde von Verehrern aufzubauen, und hielt eine Mission über das Gnadenbild. Sie können diese Provinzen über unsere C.Ss.R. links erreichen (button in the upper right hand corner of the cssr.com hompage).

In Lagos, Nigeria, fand in der Vizeprovinz eine besondere Feier statt. Im Bild sind zu sehen Erzbischof Valerian Okeke von Onitsha und Vizeprovincial Callistus Ejike Nwachukwu, C.Ss.R. und Konsultor Celestine Okah, C.Ss.R.

Als das Gnadenbild in die Arena gebracht wurde, brach spontan das "Ave, ave Maria!" aus. 19.000 Menschen schwenkten ihre Taschentücher mit dem Bild der Mutter von der immerwährenden Hilfe. Es herrschte große Begeisterung. Siehe mehr unter www.redemptorist.info.

Redemptoristen machen die Mutter von der immerwährenden Hilfe rund um die Erde bekannt.


Viele Mitbrüder kennen P. Dennis Billy aus der Provinz Baltimore. Er lehrte über 20 Jahre an der Academia Alfonsiana. Er leidet nun an einer ernsten und aggressiven Form von Blutkrebs. Er bittet um unser Gebet. Er unterzieht sich einer Chemotherapie; er hofft, soweit wieder hergestellt zu werden, daß er eine Knochenmarktransplantation erhalten kann.


Wie schon früher mitgeteilt, wurde P.Marian "Marcos" Piącek, C.Ss.R., Vizeprovinz Bahia, Bischof von Coari, Amazonas, Brasilien, ernannt. Die Bischofsweihe ist auf den 12. August festgesetzt; sie wird in der Kirche der Auferstehung in Salvador, Bahia, stattfinden. Es ist noch nicht bekannt, wann er die Prälatur von Administrator Gutemberg Freire Regis, C.Ss.R., übernehmen wird.


Lesen Sie bitte unten die wichtige Ankündigung über eine DVD-Kollektion von 5.000 Bildern, die mit den Redemptoristen und ihrer Geschichte zu tun haben.


Diese Juli-Nummer von SCALA ist, wie üblich, die letzte bis Ende des Sommers. P. General und der Generalrat sind unterwegs; ihre Stationen sind auf der cssr.com homepage auffindbar, und der Terminkalender der Generalleitung auf .http://www.cssr.com/calendars/CalDT.htm . Die meisten Bewohner des Generalatshauses folgen dem guten Beispiel des Papstes und fliehen aus der römischen Hitze. SCALA wir im Oktober wieder da sein. Wichtige Ereignisse werden, wenn notwendig, vorher mitgeteilt.

In dieser Juli-Nummer möchte ich allen Mitbrüdern und Mitarbeitern danken, die an der Herausgabe von SCALA das Jahr über beteiligt waren. Es ist dies eine Menge Arbeit: eine Ausgabe in sieben Sprachen erfordert viel Planung und die Mitarbeit von vielen freiwilligen Helfern, wenn sie jeweils zum 16. des Monats fertig sein soll.

Danke allen, die von allen Weltteilen her Artikel liefern. Besonderer Dank gilt den Übersetzern im Generalatshaus Porfirio Tejera (spanisch) und Jan Chaim (polnisch). Und den auswärtigen Übersetzern: P. José Vidigal (Portugiese), ist in seine Heimatprovinz Rio de Janeiro zurückgekehrt; Hervé Gendron, Provinz Saint-Anne de Beaupré (französisch); Sgra Annalisa Pinca in Rom (italienisch); P. Hans Schermann und Frau Dr. Jasmine Wessely, beide Wien (deutsch). Andere Mitbrüder helfen, wenn nötig: Edward Vella und Gary Lauenstein, Provinz Denver; Marco Lemburger, Provinz St. Clemens; Charles Randall, bald Professe der Provinz London. Dank an alle, die jeden Monat die Herausgabe von SCALA ermöglichen.

Dank gebührt auch Mr. Ron Ziuraitis, hinter den Kulissen; er ist technischer Experte, der von San Antonio, Texas, USA, aus arbeitet. Er hat unzählige Zeit für Internet und elektronische Dinge verwendet, und tut viel zur Verbesserung des Stils von SCALA, so den Einschluß von Photographien und Videos.

Nicht überall in unserer Kongregation ist jetzt Sommer; so kann ich nicht allen von Ihnen einen schönen Sommer wünschen. Aber ich wünsche allen Gottes Segen, gleich in welcher Jahreszeit sie stehen. Alles Gute für Ihr Leben und Ihre pastorale Arbeit. Senden Sie bitte weiterhin Ihre Nachrichten an GaryZ@cssr.com

Gnade und Erlösung für alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.



AKTIVITÄTEN DER GENERALLEITUNG:

Tagung der fünf neuen Koordinatoren in Rom
20. – 24. Juni 2011
Jack Kingsbury, C.Ss.R.

P. General Brehl und die Generalkonsultoren gestalteten eine Tagung für die fünf neuen Koordinatoren der Konferenzen: Jacek Zdrzalek (Koordinator -9100, Europa); John Kingsbury, (Koordinator – 9200, Nordamerika); Noel Londono, (Koordinator – 9300, Lateinamerika und Karibik); Jovencio Ben Ma, (Koordinator – 9400, Asien-Ozeanien); Guy-Arnaud Agbossaga, (Koordinator – 9500, Afrika und Madagaskar).

Das Treffen begann mit einem Rückblick auf die Restrukturierung. Ausgehend von den Dokumenten des Generalkapitels von 1991 wurden die Koordinatoren informiert, wie das Anliegen der Restrukturierung auf dem 24. Generalkapitel zur Einrichtung der Konferenzen und der Koordinatoren führte. Es wurde herausgestellt, daß die Konferenzen nicht zum Ziel haben, Klöster zu schließen, sondern die Zusammenarbeit in der Mission, Austausch und gemeinsame Projekte zu ermutigen,.

Die einzelnen Koordinatoren hatten die Möglichkeit, die Lage ihrer Konferenz den anderen Koordinatoren darzulegen. Die Generalkonsultoren, die in der letzen Zeit auf einer Visitation dort waren, teilten aus ihren Erfahrungen mit.

Weil all das eine neue Entwicklung in der Kongregation darstellt, war P. Sean Cannon gebeten, aus der Sicht des Kirchenrechts die Rolle eines Koordinators als einer "delegierten Autorität" zu erläutern. Dieses Gespräch wurde auch mit Blick auf die grundlegenden Richtlinien für die Statuten der Konferenzen geführt, die in Abstimmung mit dem Generaldirektorium ausgearbeitet werden sollen, unter Berücksichtigung der Lage der einzelnen Konferenzen.


Das Gespräch kam dann zu den Aufgaben, die den Koordinatoren im ersten Jahr gestellt sind. Jeder Koordinator hat ein Büro einzurichten, in dem die zu erwartenden Dokumente aufbewahrt werden sollen. Im ersten Jahr soll auch ein Treffen der Konferenz stattfinden; auf diesem sollen die Gespräche über die Festlegung der apostolischen Prioritäten beginnen. Einige Konferenzen haben diese Arbeit schon begonnen. Verschiedene Sekretariate und Arbeitsgruppen müssen geschaffen werden, um die Gespräche zwischen den Treffen der Konferenzen zu leiten. Zwei der obersten Prioritäten der Koordinatoren werden auch sein, die einzelnen Einheiten der Konferenz besser kennenzulernen und eine Sprache zu lernen, die die Kommunikation mit den Einheiten erleichtert.

Die Koordinatoren bitten um Ihr Gebet für ihre neue Aufgabe.

Anmerkung des Herausgebers: die fünf Koordinatoren wurden am 24. Juni in einer Eucharistiefeier in der Kapelle von Sant'Alfonso offiziell "gesandt". P. General verlas das Ernennungsdekret. Siehe Video weiter unten.

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AUS DEN PROVINZEN:

Brasilien
Interprovinzielle Mission der Redemptoristen von Brasilien
Antônio Niemiec, C.Ss.R.

Während der 5.Konferenz der Bischöfe von Lateinamerika und der Karibik im Jahre 2007 machte die Kirche unseres Kontinents einen dringlichen Appell: zu einem "grundlegenden Überdenken und einer vom Glauben getragenen und kühnen Neugestaltung ihrer Aufgabe in den neuen Realitäten" (Dokument von Apareacida, 11). Papst Benedikt XVI., der an der Konferenz teilnahm, warnte uns vor der größten der Gefahren, "dem mittelmäßigen Pragmatismus des täglichen Lebens in der Kirche, die wie Normalität aussieht, aber in Wirklichkeit den Glauben zerstört, verharmlost und degeneriert zu einer Sache des Egoismus" (ebd. 12).

Wir, die Redemptoristen und ihre Laienmitarbeiter in Brasilien, haben uns gerne diesen Aufgaben gestellt. Eine der Intitiativen begann 2010 während eines Treffens von Missionaren in Aparecida; es war die interprovinzielle Pfarrmission in der Stadt Itabuna, Bahia; Redemptoristen aus allen Einheiten von Brasilien haben daran teilgenommen.


Die Stadt Itabuna, im Gebiet der Vizeprovin Bahia gelegen, hat ca. 250.000 Einwohner; sie wurde gewählt, weil sie unserem Charisma besonders entspricht. Das beweist die Aussage von Bischof Ceslau Stanula, C.Ss.R., in seinem Brief an die Vizeprovinzleitung von Bahia: "Die Diözese von Itabuna ist immer noch Missionsgebiet und braucht Missionare. Sie hat viele kleine Dörfer, die geistlich vernachnlässigt sind und keinen Priester haben."

Der Bischof und die Pfarrer der Stadt begrüßten die Vorschläge der Redemptoristen zur Mission in allen 14 Pfarreien der Stadt, mit 55 Missionszentren.

Im Mai 2010 war die Eröffnung der interprovinziellen Mission. Sie wird drei Jahre dauern: 2010 Vorbereitung, 2011 Predigtmissionen und 2012 Nachmission.

Eine wichtige Stütze der Mission ist die interprovinzielle Kommunität, die 2010 in Itabuna errichtet wurde und der die Koordination der Mission obliegt. Sie besteht aus Mitbrüdern der Vizeprovinz Bahia und der Provinz Porto Alegre.

Inzwischen waren drei Treffen zur Bildung der Laien aus allen Pfarreien der Stadt; es waren an die 3.000, die sich bereit erklärt haben, bei der Evangelisierung der Familien mitzuarbeiten. Insgesamt 42 Redemptoristen aus den Einheiten von Porto Alegre, Campo Grande, São Paulo, Rio de Janeiro, Recife und Bahia koordinieren die Bildung und Schulung der Laienmissionare aus den Pfarreien von Itabuna.

Der Inhalt der Treffen an den Wochenenden sowohl in der Zeit der Vorbereitung wie der Nachmission orientiert sich an den Dokumenten von Aparecida und den Empfehlungen der Mission des Kontinents. Die Missionstätigkeit findet statt im Geist der 5. Konferenz von CELAM.

Die Themen der Treffen sind: 1. Begegnung mit Jesus und Bekehrung, 2. Gemeinschaft von Missionaren in der Kirche Jesu, und 3. Missionarischer Dienst und Mission des Kontinents.

Vom 15. – 24. Juli werden die Sendungsfeiern für die Laien in den 55 Missionszentren stattfinden. Diese werden während des ganzen Monats alle Familien der Stadt besuchen, in den Häusern das Bibelstudium leiten und allen die Frohe Botschaft verkünden. Sie werden ein Missionsdirektorium erhalten, das vom Koordinationsteam der Mission erarbeitet wurde; es hat den Titel: "In Christus vereint: Familien evangelisieren einander".

Nach der Evangelisierung in den Familien folgt in der Zeit vom 25. August bis 4. September die
Periode der ausdrücklichen Verkündigung des Wortes Gottes, die intensivste Zeit der Mission. 60 Redemptoristen und 40 Laienmissionare werden sie tragen.

Informationen über diese Mission in Itabuna: Centro Missionário Redentorista da Bahia www.cmredentorista.com.br, oder in www.mc.redentorista.zip.net.

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Aufbaukurs an der Universität
Missiologie und Evangelisierung
Antônio Niemiec, CSsR
Koordinator des missionarischen Zentrums der Redemptoristen in Bahia
(Centro Missionário Redentorista da Bahia)


In unserer Situation hier sind sich die Redemptoristen der Vizeprovinz Bahia bewußt, wie notwendig eine Reflexion auf dem Gebiet der Missiologie und Evangelisierung ist. Im Dokument der 5. Konferenz der Bischöfe von Latienamerika und der Karibik in Aparecida, Brasiliene, sagten die Bischöfe, daß die besten Mittel der Kirche für die Gewinnung und Bildung von Laienmissionaren verwendet werden sollen.

Das Missionszentrum der Redemptoristen in Bahia antwortete auf dieses Anliegen vor einigen Jahren. Es wurden Kurse organisiert: im Zentrum selbst sowie auch in verschiedenen Pfarreien der Erzdiözese San Salvador und auch in den Außengebieten des Staates Bahia. Es besteht jetzt die Notwendigkeit, die Bildung und das Studium fortzusetzen, um den Laien ihre Existenzberichtigung und ihr Handeln in der Kirche besser verständlich zu machen.

Zu diesem Zweck setzte die Vizeprovinz Bahia eine weitere missionarische Initiative: den Aufbaukurs in Missiologie und Evangelisierung. Es ist wichtig zu betonen, daß dies der erste Kurs dieser Art im Nordosten von Brasilien ist. Die Verantwortung für die Organisation, Koordination und Durchführung wurde dem Missionszentrum der Redemptoristen übertragen. Autorisiert und genehmigt von der Katholischen Universität von San Salvador, hat der Kurs die Unterstützung der Bischöfe von Brasilien (Region 3), d.h. von 26 Diözesen. Der Aufbaukurs will den Teilnehmern eine zeitgerechte Reflexion bieten – biblisch, historisch, theologisch, liturgisch. Und auch eine missionarische und homiletische Ausbildung, damit sie ihre Berufung bewußter und verantwortlicher leben können.

Das Interesse der Laien war über allen unseren Erwartungen: alle 50 Plätze waren besetzt. Die Teilnehmer kamen aus 28 Pfarreien. Viele haben höhere Studien hinter sich. So kamen Ingenieure, Geschäftsleute, Professoren, Köche, Studenten, Pensionisten, Hausfrauen, Anwälte, Pflegerinnen, Mitglieder der Akademie von Bahia und öffentliche Angestellte. Unter ihnen waren Laien, Ordensleute, Diakone und Seminaristen.

Die erste Einheit fand am 13. März statt in Anwesenheit von P. Vitor Agnaldo Menezes, dem Koordinator von COMIRE Nordost 3, und Bischof Ceslau Stanula, C.Ss.R., Präsident der regionalen Bischofskonferenz.

Hier einige charakteristische Schwerpunkte des Kurses.

Allgemeines Ziel

Missionarisches Bewußtsein und Verantwortung der Teilnehmer wecken und vertiefen; ihre missionarische Bildung fördern. Dies durch die Gnade Christi, durch Studium, Reflexion und Übung; die Hoffnung ist, die Teilnehmer zu Zeugnis und missionarischen Dienst zu motivieren, sowohl in der Ortskirche wie in der Weltkirche.

Besondere Ziele

-Christen helfen zu verstehen, daß missionarischer Geist zur Kirche und zum Jünger Jesu gehören.
-Die Teilnehmer befähigen, ihre missionarische Berufung anzunehmen und zu leben, in einer verantwortlichen Weise, mit Mut und Ausdauer, in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, in der sie leben.
-In den Gläubigen die missionarische Motivation erwecken und vertiefen, so daß sie die am meisten Verlassenen suchen, um ihnen das Evangelium zu verkünden.
-Evangelisten ausbilden und missionarische Aktionsprogramme entwerfen, die den Orten, wo sie leben, in ihren Pfarreien und Gemeinschaften, angepaßt sind.
-Erstellung eines Missionsplans für die Pfarreien.

Für wen

Personen, die in ihren Gemeinden aktiv sind, pastorale Mitarbeiter, Ordensleute, Priester und Diakone, Seminaristen und alle, die ihre Kenntnisse bezüglich Mission und Evangelisierung vertiefen möchten.

Dauer des Kurses

Der Kurs findet von Februar bis Dezember zweimal im Monat an den Sonntagen statt, jeweils von 8 bis 12 Uhr.

Themen und Referenten

Der Kurs ist dreigeteilt: biblisch, theologisch-historisch, und Vorbereitung auf das missionarische Leben. Die meisten Referenten sind Redemptoristen der Vizeprovinz Bahia, Spezialisten in ihrem entsprechenden Themenbereich.

-Mission im Alten Testament (P. Antônio Niemiec),
-Mission im Neuen Testament I and II (P. Antônio Niemiec),
-Herausforderungen der Mission in unserer heutigen Welt (P. Vitor Menezes),
-Inhalt und Ziel der Verkündigung I und II (P. Marcos Piatek),
-Geschichte, Methodologie und Epistemologie der Mission (P. Vilmar Correia),
-Theologische Fundamente der Mission I und II (P. Carlos Kaminski),
-Liturgie, Sakramente und Volksfrömmigkeit (P. Cristóvão Dworak),
-Homiletik und Verkündigung des Wortes Gottes (P. Cristóvão Dworak),
-Spiritualität und Profil des Missionars (P. João Batista A. do Nascimento),
-Protestantismus, Sekten, Ökumenismus und Dialog (Pe. Marcos Piatek),
-Methodologie der Mission (P. Pedro Gruzdz),
-Planung einer missionarischen Aktion (P. Pedro Gruzdz),
-Ritus der Sendung und Überreichung der Diplome.

Infrastruktur

Das Missionszentrum der Redemptoristen stellt den Teilnehmern seine Räume und technischen Mittel zur Verfügung (Video, Bibliothek …). Die Büroangestellten leisten Dienste.

Diplome

Diplome werden vom Direktor der UCSal. an jene Studenten vergeben, die die notwendige Qualifikation haben

Erzbischof Joseph Tobin, C.Ss.R., früherer Generaloberer und jetzt Sekretär der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und apostolischer Gemeinschaften, sagte in einem Brief vor dem 24. Generalkapitel, daß es die Aufgabe der Redemptoristen in der Kirche sei, Wächter zu sein, die die Kirche ständig daran erinnern, was sie sein muß: missionarisch und im Dienst für die Armen. Wir müssen Wächter sein; wir müssen wach und wachsam sein. Wir dürfen nicht nachlässig und passiv werden, auch wenn diese Versuchung selbst in der Kirche da ist. Wir müssen an der missionarischen Front sein, ohne Angst vor neuen apostolischen Initiativen.

Wir glauben, daß die Zielsetzung des Kurses für Missiologie und Evangelisierung im Dienste der Kirche von Nordost-Brasilien diesen Erfordernissen entspricht.

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Ukraine
Historische Kapelle
John Sianchuk, C.Ss.R., Provinz Yorkton

Ich habe eine Bitte an Sie und an die ganze Kongregation.

In der Ukraine, Provinz Lemberg, sind 1946 alle unsere Liegenschaften von den Sowjets konfisziert worden. Einiges wurde zerstört, anderes für andere Zwecke verwendet. Beim Zusammenbruch der Sowjetunion 1990 wurden uns zwei Liegenschaften zurückgegeben: das Seminar in Holosko und das Provinzialatshaus in Lemberg. Später wurde uns auch das Eigentum in Ternopil zurückgegeben, und die Regierung baute Kloster und Kirche wieder auf. In Ivano Frankivsk wurde uns anstelle der konfiszierten Liegenschaft ein neues Objekt zugesprochen. In Lemberg wurde uns eine Kirche übergeben (St. Josaphat); weil unser Kleines Seminar in Zboisk eine militärische Zone war.

 

Mein Anliegen nun hat mit Zboisk zu tun. Die Liegenschaft wurde uns 1919 vom Metropoliten Erzbischof Andreas Scheptytsky gegeben. Dort stand ein Sommerhaus und eine Kapelle. Einige Jahre später bauten die belgischen Redemptoristen ein großes Haus (Seminar) neben dem Sommerhaus. Die Kapelle blieb. Die Schule wird jetzt für andere Zwecke verwendet; die Redemptoristen wollen sie nicht übernehmen – es wäre eine zu große finanzielle Belastung; sie errichteten ein anderes Gebäude dort. Aber die Kapelle blieb auch; nach außen hin ist sie intakt, aber im Innern ist sie in elendem Zustand. In den letzten Jahren entdeckte ich nach einigen Studien, dass in dieser Kirche/Kapelle die seligen Wasil Welitschowskij und Sinowij Kowalik zum Priester geweiht wurden. Viele andere Redemptoristen wurden dort zu Priestern geweiht und legten dort die Gelübde ab.

Aus mir unbekannten Gründen reichten die Redemptoristen von Lemberg keine Petition an die Regierung ein, die Kirche zurückzugeben. Ich ermutigte die Leute und unsere Mitbrüder, so Erzbischof Vozniak, etwas zu unternehmen und die Kirche zurückzufordern, sie ist ein wertvolles Stück redemptoristischer Geschichte. Die Liegenschaft ist nun in privaten Händen. Der Preis, den sie verlangten, war enorm: $ 300.000. Ein Kauf kam daher nicht in Frage. So begannen wir, sie auf legalem Weg zurückzufordern. Vor jeder Aktion von unserer Seite war aber eine andere Gruppe da, die sich von der griechisch-katholischen Kirche getrennt hatte und 2009 exkommuniziert worden war; sie war in der Lage, die Kirche zu kaufen. Jetzt haben sie illegal begonnen, das Gebäude zu restaurieren. Das alles ging sehr schnell, unsere Mitbrüder wurden völlig überrascht.

 

Seit 1. Juni halten unsere Mitbrüder Andachten auf dem Grund neben der Kirche; sie beten, dass das Gebäude an die ukrainisch-katholische Kirche zurückgegeben werde; sie haben eine Petition an die Stadt Lemberg eingereicht. Die Stadt und die Lokalregierung sind ganz auf unserer Seite.  Sie müssen nun zuerst festlegen, dass das Gebäude nicht ein Warendepot, sondern eine Kirche ist, und dann dieses als historisches Gebäude erklären, das nicht zerstört werden darf. Dann wird sie vielleicht zurückgegeben werden, als Kirche. Aber Sie wissen – ukrainische Politik ist kompliziert. Und auch korrupt. Die Opposition hat einige Geldmittel für das Gerichtsverfahren.

So bitte ich alle und unsere ganze Kongregation um Gebete, dass die Sache gut gelöst werden kann und dass diese historische Kirche der Redemptoristen wieder in die Hände der Kirche gegeben werde. Damit dieser heilige Ort ein Wallfahrtsort für die Glaubenden werden kann.
Danke!

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Ukraine
Provinz Lemberg
Charnel Dmytro , C.Ss.R
.

Am 8. Juni 2011 segnete Erzbischof Igor Vozniak, C.Ss.R., den Grundstein der neuen Kirche, die dem seligen Bischof Mikolaj Tscharnetzkij geweiht sein wird.

An der Feier nahmen auch Provinzial P. Ihor Kolisnyk und viele Redemptoristen teil, sowie Redemptoristinnen und Pfarrmitglieder der Redemptoristenkirche St. Josaphat.

 

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Provinz St. Clemens, Wittem, Niederlande
5. Treffen der Redemptoristen und Laien
Jelle Wind

Am 25. Juni fand im Kloster Wittem das 5. Provinztreffen der Redemptoristen und Laienmitarbeiter statt; es stand unter dem Thema: "Liebe, Freiheit und Offenheit". Der Tag war eine Besonderheit aus verschiedenen Gründen. Es war das erste Treffen der Laien mit dem neuen Provinzial P. Johannes Römelt, dem Nachfolger von P. Hermann ten Winkel.


P. Römelt begrüßte die Teilnahme der Laien in der missionarischen Tätigkeit der Redemptoristen. Generalkonsultor P. Jacek Dembek war gekommen für die Feier des Jubiläums 175 Jahre Wittem; er brachte die Grüße von P. General. Er hielt während der Messe zu Ehren der Mutter von der immerwährenden Hilfe die Ansprache. Er verwies auf das Beispiel von Maria, die sich im Auftrag ihres Sohnes an die Mitmenschen vergab. "Das ist auch unsere Aufgabe als Redemptoristen", sagte er.

Während der Messe erneuerten Frau Ageeth Potma und Herr Helle Wind ihr Versprechen als Laienmitarbeiter. Sie leben im Kloster Wittem und sind Teil der Kommunität der Redemptoristen dort. Frau Marianne Debets verpflichtete sich offiziell zum ersten Mal zur Mitarbeit in der Provinz. Der Provinzial würdigte diese Versprechen vor dem Hintergrund der Strategie der Redemptoristen, die sich offiziell für Laien geöffnet haben. Unter bestimmten Umständen können Leien sich auf einem einmaligen Weg der Provinz anschließen.


Der Tag hatte einen festlichen Charakter: 110 Teilnehmer waren anwesend; neben Liturgie und Versprechen gab es Zeiten zur Auseinandersetzung mit Texten von St. Alfons, ein geschmackvolles indisches Mahl im historischen Refektorium; und die Gelegenheit, daß Redemptoristen und Laien sich gegenwärtig kennenlernen und einander mit ihren apostolischen Vorhaben bekanntmachen.

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MITTEILUNGEN

REDEMPTORIST ILLUSTRATIONS
Computerisierte Sammlung von redemptoristischen Bildern
Antonio Marrazzo, CSsR

Es wurde eine Sammlung von Photographien erstellt, die eine visuelle Dokumentation der Orte des Ursprungs der Kongregation bietet. Sie kann für verschiedene apostolische Aktivitäten dienen: Veröffentlichungen, historische Forschung, Katechese, Ausbildung von neuen Mitgliedern etc.

Die Kollektion von elf DVDs enthält mehr als fünftausend Bilder mit den entsprechenden Untertiteln.

Diese Sammlung ist das Ergebnis von 24 Jahren Arbeit und Archivforschung; es wurden zahlreiche Photographien erhoben und bearbeitet, die im Laufe der Zeit unkenntlich oder anonym geworden wären. Es wurden dabei wichtige Entdeckungen gemacht: einige Photoplatten aus der Zeit Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts, alte Kupferschnitte für den Druck von Texten oder Bildern, die jetzt verloren sind.

Nach dem Erdbeben am 23. November 1980 wurden die Photographien nach dem Wiederaufbau der Gebäude mit der Zeit auf den neuen Stand gebracht. Dies geschah auch nach der Restaurierung von Bildern, Skulpturen und schriftlichen Dokumenten, die Erinnerungsstücke an Alfons oder die Redemptoristen darstellen.

Die Computerisierung erfolgte durch Scannen der Negativa, Drucke und Originaldokumente.

Die Sammlung der Bilder ist folgendermaßen untergeteilt:

1. Orte: Neapel, Amalfitanische Küste, S. Maria dei Monti, Villa Liberi, Muro Lucano und Capodigiano, Deliceto, S. Agata dei Goti, Airola, Rom, Teano, Foggia.
2. Häuser: Scala, Ciorani, Pagani, Materdomini, Rom (Casa S. Alfonso), S. Angelo a Cupolo, Scifelli.
3. Personen: Heilige, Selige, Ehrwürdige, Diener Gottes, frühe Redemptoristen, Generalobere, Generalleitungen, Generalkapitel, andere Personen.
4. Dokumente: Bilder (Christus, Maria, Heilige, Kreuzwege, Monatstugenden, Redemptoritsische Siegel, Redemptoristische Medaillen, Symbole und sonstiges); schriftliche Dokumente.
5. Andere Bilder: Pläne und Schnitte von Bruder Max Schmalzl. Die Lauretanische Litanei.

Allen Bildern sind Texte beigefügt, die das Objekt beschreiben und den Namen des Photographen nennen. Die Bilder, Skulpturen, Stiche und schriftlichen Dokumente sind mit dem Namen ihres Autors versehen, mit dem Titel des Werkes und dem Ort, wo sie aufbewahrt werden.

Jede Diskette enthält ein Inhaltsverzeichnis. Der Generalindex der ganzen Kollektion ist auf jeder DVD wiederholt. (Bemerkung des Herausgebers: Der Text der Titel und der Indices ist nur auf Italienisch. Aber in den meisten Fällen ist er auch für Leser verständlich, die nicht Italienisch können. Im Notfall kann man ja einen Internettranslator zu Hilfe zu ziehen).

Diese Kollektion von Bildern – wenngleich ohne Copyright - wurde vor allem für den Gebrauch in der Kongregation erstellt.

Die elf DVDs können nur über Materdomini bestellt werden. Für € 20,00 plus Porto:
Valsele Tipografica srl – Località Petazze – 83040 Materdomini (AV) – Italien; Telephon: (0039) 082758100; E-mail-Addresse: valsele@netlab.it

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AQUATIC EXTRAVAGANZA
Zu Ehren des hl. Gerard Majella
Lago San Pietro - Monteverde (Avellino), Italien

Anmerkung des Herausgebers: P. General, Generalvikar Enrique López und Generalkonsultor Juventius Andrade besuchten dieses Ereignis im letzten Sommer. Sie meinten, SCALA-Leser, die nach Italien kommen, sollten dieses Spektakel (im August) besuchen.

2011 wird zum sechsten Mal das GRANDE SPETTACOLO DELL'ACQUA" (Aquatic Extravaganza) veranstaltet; es erzählt das Leben des Volksheiligen Gerard Majella. Tausende haben diese Präsentation besucht, unter ihnen auch General P. Michael Brehl, sein Vikar P. Enrique Lopez und P. Juventius Andrade, Mitglieder der Generalleitung. Dies ist eine vielgestaltige Darbietung von Licht, Tanz, Bildern, Theater am künstlichen See, in einer bezaubernden Gegend.

Jeden Abend im August bietet sich den Besuchern ein interessantes, faszinierendes Spektakel, das das Leben des hl. Gerard mit dem des hl. Alfons in Verbindung setzt; das Wasser und seine Geheimnisse vereinen sich mit der Magie des Feuers, mit Tanz, Schönheit; und Musik durchdringt die Poesie.

Die Lebensgeschichte des hl. Gerard wird in einer interessanten, faszinierenden Technik dargeboten, verwoben mit dem Leben des hl. Alfons und unserer heutigen Welt. Es ist die Geschichte eines ständigen Suchens nach Gott und seinem Willen – Gerards Lebensprogramm.

Das Leben von Gerard Majella ist die Geschichte eines Menschen, der sich aufgemacht hat, ein Heiliger zu werden; dies in drei Regionen von Italien: in der Basilicata (Muro Lucano), wo er geboren wurde, in Apulien (Deliceto), wo er seine Ausbildung erhielt, und in Kampanien (Materdomini), wo er sein Apostolat ausübte und wo er auch starb. Die Geschichte erzählt seine Träume und Hoffnungen, seine Kämpfe mit dem Bösen und seine Sorge für die Armen. Sie erzählt über die Wunder und seine enge Verbindung mit dem Herrn und mit unserer lieben Frau. All das geschieht mittels einer gekonnten Darbietung von Tanz, Schauspiel, Licht- und Wassereffekten: das Wunder mit dem weißen Brot, die erste heilige Kommunion durch den Erzengel Michael, der Schlüssel im Brunnen, Gerards Flucht von zu Hause, seine fälschliche Anklage, sein Treffen mit dem hl. Alfons, seine Sorge für die Armen, sein wunderwirkendes Taschentuch, sein Tod und sein Ruf der Heiligkeit. Es war ein Leben, das ohne Vorbehalte Gott hingegeben war, ein Leben im Dienste der Schwachen und Armen.

Lago San Pietro in Monteverde (Avellino) liegt an der Peripherie der drei Regionen, in denen sich das Leben des hl. Gerard abspielte. Das Spettacolo zieht viele Menschen an; jeder Abend spricht die Gefühle der Teilnehmer an. Durch das Wasser und seine Magie findet ein ganzes Gebiet zusammen; und es entsteht eine Gemeinschaft, in der kein Kind Sorge haben muß, daß sein Hilfeschrei überhört wird¸ eine Familie, in der alle die Sonne derselben Welt teilen.

Zweihundert Mitwirkende sind in diesem Spektakel involviert. Größter technischer und künstlerischer Aufwand finden Verwendung.

Il GRANDE SPETTACOLO DELL'ACQUA hat eine Reihe von Projekten finanziert. So die Arbeit der Redemptoristen in Madagaskar: ein ganzer Schulkomplex, dem hl. Gerard gewidmet, konnte mit Hilfe dieser Unterstützung gebaut werden.

Das Spektakel findet vom 30. Juli bis 28. Augst an jedem Abend um 21 Uhr statt.

Lago San Pietro – MONTEVERDE (AV)

Direktor: Gianpiero Francese
Choreographie: Carmen Vella, Piergianni Manca
Technische Leitung, Brunnen: Piero Moscariello
Bühnenbild und Kostüme: Vincenzo Pacilio
Licht und Ton: Vidio and Roberto Carbone
Produktion, Multimedia und Postproduktion: Gennaro Tritto
Texte: Gianpiero Francese und Nino D'Agata
http://www.grandespettacolo.it/

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LEBENSWENDEN

Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site

Zeitliche Profeß
Jerome Abila y Torres, Vizeprovinz Manila, 14. Mai 2011,
Mhel Dacillo y Masangeay, Vizeprovinz Manila, 14. Mai 2011
Jose Della Cruz y Caragayan, Vizeprovinz Manila 14. Mai 2011
Ferderiz Cantiller, Provinz Cebu, 21. Mai 2011
Francis Vitgayan Anthony Mohan, Vizeprovinz Ipoh, 22. Mai 2011
Robin Lomangkok, Vizeprovinz Ipoh, 22. Mai 2011
Joseph Ba Van Dat, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Peter Bach Thanh Lam, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Thomas Cao Mionh Hoi, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Vinhson Hoang Thanh Tinh, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Paul Lu Thanh Nha, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Benedict Nguyen Cong Nhat, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Joseph Nguyen Duy Hai, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
John Baptist Nguyen Van Hung, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Peter Pham Hong Thang, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
John Baptist Tran Thu Phuong, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Robertus Karolus Koli, Provinz Indonesia, 29. Juni 2011
Sebastianus Pati Koten, Provinz Indonesia, 29. Juni 2011
Stefanus Sina Koten, Provinz Indonesia, 29. Juni 2011
Robertho Chandra Kuniawan, Provinz Indonesia, 29. Juni 2011
Marselus Igedeus Lado, Provinz Indonesia, 29. Juni 2011
Hendrikus Talu Leba, Provinz Indonesia, 29. Juni 2011
Yohanes Krisotofus Lengo, Provinz Indonesia, 29. Juni 2011
Marianus Henrilensio Sanga, Provinz Indonesia, 29. Juni 2011
Yohanes Antonius Suban Koten, Provinz Indonesia, 29. Juni 2011
Yophanes Vianey Wuli, Provinz Indonesia, 29. Juni 2011

Ewige Gelübde
Babaa-Mata Syméon Djiwa Fébé'ètiba, Vizeprovinz Burkina-Niger, 7. Mai 2011
Lougnoaga Gilbert Yougbare, Vizeprovinz Burkina-Niger, 7. Mai 2011
Derek Patrick Ryan, Provinz Dublin, 22. Mai 2011
Joseph (Jinto) Kolencherry, Provinz Liguori, 30. Mai 2011
Johnson Francis Kurianippadam, Provinz Liguori, 30. Mai 2011
Tony Kuzhippillil, Provinz Liguori, 20. Mai 2011
Joseph (Anoop) Mundackal, Provinz Liguori, 20. Mai 2011
Isaac (Anoop) Perumpillil, Provinz Liguori, 20. Mai 2011
Francis Augustine Thekkapuram, Provinz Liguori, 20. Mai 2011
Paul Geroge Thekkencheril, Provinz Liguori, 20. Mai 2011
Thomas (Bijo) Vallikkattu, Provinz Liguori, 20. Mai 2011
Roy Jose Velyath, Provinz Liguori, 30. Mai 2011
Thomas Jose Velledathu, Provinz Liguori, 30. Mai 2011
Paul Touneh Han Tu, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Jean Baptiste Hoang Le Quoc thai Van Anh, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Joseph Hoang Van Binh, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Paul Nguyen Hong Trong Nghia, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Joseph Nguyen Van Vuong, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Dominique Nguyen Vu Phong, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Joseph Pham Ding Toan, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Jean Baptiste Tran Ngoc Minh, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Paul Tran Thanh Dien, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Joseph Tran Zuan Nguyen, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011
Joseph Tran Zuan Thuy, Provinz Vietnam, 27. Juni 2011

Priesterweihen
Mario Ramón Marques, Vizeprovinz Resistencia, 27. April 2007
Cleandro de Oliveira Pessoa, Vizeprovinz Fortaleza, 30. April 2011
Wagner Gonçalves de Souza Lima, Vizeprovinz Recife, 14. Mai 2011
Iracildo Braga Barros, Vizeprovinz Fortaleza, 20. Mai 2011
Juan Jainover Beltrán Ariaz, Provinz Bogotá, 21. Mai 2011
José Joaquín Carreño Remolina, Provinz Bogotá, 21. Mai 2011
Alexander Guerrero Camacho, Provinz Bogotá, 21. Mai 2011
Juan Pablo López Urbano, Provinz Bogotá, 21. Mai 2011
Tomasz Jakubezak, Provinz Warschau, 28. Mai 2011
Stanisław Janiga, Provinz Warschau, 28. Mai 2011
Lukasz Kalisz, Provinz Warschau, 28. Mai 2011
Marek Jan Kordecki, Provinz Warschau, 28. Mai 2011
Marek Krzyżkowski, Provinz Warschau, 28. Mai 2011
Grzegorz Michał Lesiak, Provinz Warschau, 28. Mai 2011
Maciej Jan Nowak, Provinz Warschau, 28. Mai 2011
Dawid Krysztof Wilczyński, Provinz Warschau, 28. Mai 2011
Joseph Jetana Kitcharoen, Vizeprovinz Bangkok, 28. Mai 2011
John Mathee Srivorakul, Vizeprovinz Bangkok, 28. Mai 2011
Joseph Poowanai Tantikul, Vizeprovinz Bangkok, 28. Mai 2011
Joseph Ryan Parantar, Provinz Cebu, 13. Juni 2011
Jose Arnel Rallos, Provinz Cebu, 13. Juni 2011
Friedrich Martin Vystrcil, Provinz Wien, 24. Juni 2011
Paul K'Nhoang, Provinz Vietnam, 28. Juni 2011
Joseph Le Khanh Huyen, Provinz Vietnam, 28. Juni 2011
Joseph Nguyen Quoc Toan, Provinz Vietnam, 28. Juni 2011
Alphonse Tran Ngoc Huong, Provinz Vietnam, 28. Juni 2011
Vincent Tran Tue, Provinz Vietnam, 28. Juni 2011

Todesfälle
P. Antônio Lino Rodriques, 83, Provinz São Paulo, 31. Mai 2011
P. Antônio Borges de Souza, 89, Provinz Goiás, 3. Juni 2011
P. Giuseppe Ciarletta, 64, Provinz Neapel, 5. Juni 2011
P. Rosario Ottavio Rizzo, 68, Provinz Neapel, 11. Juni 2011
P. Gerald Crotty, 92, Provinz Dublin, 12. Juni 2011
P. Angelo Jodice, 75, Provinz Neapel, 25. Juni 2011
P. Viktor Schneiderka, 91, Provinz Prag, 26. Juni 2011
P. Tadeusz Majgier, 79, Provinz Warschau,27. Juni 2011
Br. Maurice Froc, 77, Provinz Lyon-Paris, 30. Juni 2011

Errichtung und Schließung von Häusern

Das "Hofbauer House" in der Vizeprovinz Nigeria in der Stadt Ibadan, Oyo State, Nigeria: aufgehoben am 29. Juni 2011.

Domus "St. Peter Claver" der Vizeprovinz Nigeria in der Stadt Otukpo, Benue State, Nigeria: aufgehoben am 29. Juni 2011

Das Haus Merrivale in Südafrika wurde als Noviziatshaus für die Regio Zimbabwe, die Missio Kenya und die Provinz Süd Afrika errichtet am 29. Juni 2011.

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1. AUGUST: FEST DES HL. ALFO

Fest des hl. Alfons
1. August
Ein erster Blick:

Dieses Glasfenster mit dem Bild des hl. Alfons zeigt auch einiges von der pastoralen Tätigkeit der ersten Redemptoristen in Amerika zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Es befindet sich in der nicht von Redemptoristen betreuten Alfons-Kirche in Peru (Norwalk), Ohio, USA.

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Übersetzer: Hans Schermann, C.Ss.R., Provinz Wien; Dr. Jasmine Wessely, Wien

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