S C A L A

 

Unser Leben geben für die Erlösung in Fülle

 

 Info-Service der Redemptoristen                                                 Nummer 18

Mitteilungsblatt der Kongregation vom Heiligsten Erlöser
Rom, Italien
16. Juni 2006

INHALTSVERZEICHNIS

  Aus der Redaktion

 Klick

 Lebenswenden

 Klick

 Nachrichten von den Provinzen

 Klick

 Frieden und Gerechtigkeit

 Klick

 Bildergalerie des Monats (nur online)

 Klick

 Redemptoristische Webseite im Brennpunkt

 Klick

 Bekanntmachungen

 Klick

 


Aus der Redaktion

Wir hoffen, dass die Osterzeit für Sie alle segensreich war, und dass Sie in Ihren Kommunitäten und Pfarreien viele schöne Ereignisse, die in diese Zeit fallen, erleben durften: Ordensprofess, Priesterweihen, Erstkommunion, Trauungen und silberne oder goldene Hochzeiten. Nun geht es auf der nördlichen Hemisphäre auch den Ferien entgegen. Viele Menschen unternehmen eine Kreuzfahrt. Diese Ausgabe von SCALA ist eine Art redemptoristische Kreuzfahrt in die Karibik. Wir hoffen, dass Sie gern erfahren, was die Redemptoristen auf diesen Inseln unternehmen.

Gnade und Erlösung für Alle!
Gary Ziuraitis, C.SS.R.

 Inhaltsverzeichnis

Lebenswenden

Personelle Veränderungen der letzten Zeit in der Familie der Redemptoristen. Einen vollständigen Überblick finden Sie unter Officialia.

Profess mit zeitlichen Gelübden:
Lucimário Arrais Maciel, Provinz Goiás, 29. Januar 2006
Manoel Ribamar Barbosa da Silva, Provinz Goiás, 29. Januar 2006
Marcelo Veleno Correia, Provinz Goiás, 29. Januar 2006
Paulo Sérgio Cossta Crespolini, Provinz Goiás, 29. Januar 2006
Jéferson Diniz Silva, Provinz Goiás, 29. Januar 2006
Natalino Martins Ribeiro, Provinz Goiás, 29. Januar 2006
João Paulo Santos de Souza, Provinz Goiás, 29. Januar 2006
Carlos Alberto Periche Curo, Region Perú Norte, 5. April 2006
Ernie Avila y Oringo, Vizeprovinz Manila, 6. Mai 2006
Adrian Fadrilan y Mendros, Vizeprovinz Manila, 6. Mai 2006
John Kelvin Periera, Vizeprovinz Ipoh, 6. Mai 2006

Priesterweihen:
Frederico Hozanan de Pãdua, Provinz Goiás, 17. Dezember 2005
Joseph Sanjay Vincent, Provinz Bangalore, 19. April 2006
Ronald Rafael Véliz García, Region Perú Norte, 22. April 2006
Petrus Barla, Provinz Bangalore, 28. April 2006
John Mathew, Provinz Bangalore, 28. April 2006
Aicardo Antonio Alzate Quintero, Provinz Bogotá, 29. April 2006
Hermán Darío Araque Pulgarín, Provinz Bogotá, 29. April 2006
Héctor Eymard Puerto Patiño, Province Bogotá, 29. April 2006
Sanjay Ekka, Provinz Bangalore, 1. Mai2006
James Saroj Roy, Provinz Bangalore, 1. Mai2006
Sanjay Tirkey, Provinz Bangalore, 1. Mai2006
Luiz Vieira Gomes, Vizeprovinz Recife, 6. Mai2006
Omar Alberto Alvarado Rozo, Provinz Bogotá, 6. Mai2006
Luis Alfonso Canedo Restrepo, Provinz Bogotá, 6. Mai2006
Mauricio Monroy Cáceres, Provinz Bogotá, 6. Mai2006
Jesús María Ortiz Orozco, Provinz Bogotá, 6. Mai2006
Jaime Urbano Sepúlveda Maanrique, Provinz Bogotá, 6. Mai2006
José del Carmen Villamizar Villamizar, Provinz Bogotá, 6. Mai2006
Witold Baran, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Wojciech Bieszke, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Lukasz Drozak, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Marcin Gacek, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Tomasz Jurkiewicz, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Andrzej Kielbasa, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Marcin Lamka, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Zbigniew Kwiecien, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Dimitrij Labkow, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Piotr Lacheta, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Mariusz Simonicz, Provinz Warschau, 20. Mai 2006
Lukasz Wójcik, Provinz Warschau, 20. Mai 2006

Bischofsweihe:
P. Phillip Banchong Chaiyara C.SS.R. wird am Freitag, 23. Juni 2006, in der Immaculata Kathedrale in Ubol Rachathani, Thailand, zum Bischof geweiht und als Leiter der Diözese eingesetzt, und zwar durch seinen Vorgänger in diesem Amt Bischof Michael Bunleuen Mansap.

Jubiläen im Juni
70 Jahre Profess:
Mário Antônio Bonotti, Provinz São Paulo, 21. Juni 2006

60 Jahre Priester: John Anthony Cavanaugh, Vizeprovinz Richmond, 23. Juni 2006
Francis Joseph Freel, Provinz Baltimore, 23. Juni 2006
Edmund Regensburger, Vizeprovinz Richmond, 23. Juni 2006
Hilaire Robitaille, Provinz Sainte-Anne de Beaupré, 23. Juni 2006
50 Jahre Priester:
John Bauer, Provinz San Juan, 17. Juni 2006
Richard Blissert, Provinz Campo Grande, 17. Juni 2006
Charles John Brinkmann, Vizeprovinz Richmond, 17. Juni 2006
James Joseph Burke, Vizeprovinz Richmond, 17. Juni 2006
Joseph Anthony Gribbon, Vizeprovinz Richmond, 17. Juni 2006
Jerome Alfred Holland, Provinz Baltimore, 17. Juni 2006
Raymond Weithman, Provinz Baltimore, 17. Juni 2006
Lukasz Kocik, Vizeprovinz Bahia, 17. Juni 2006
Zbigniew Kotlinski, Provinz Warschau, 17. Juni 2006
Tadeusz Majgier, Provinz Warschau, 17. Juni 2006
Ludwik Paprocki, Provinz Warschau, 17. Juni 2006
Charles-Henri Bouchard, Vizeprovinz Tokyo, 24. Juni 2006
Gérard Côté, Provinz Sainte-Anne de Beaupré, 24. Juni 2006
Daniel Lavoie, Provinz Sainte-Anne de Beaupré, 24. Juni 2006
Goerges Merizzi, Provinz Sainte-Anne de Beaupré, 24. Juni 2006

25 Jahre Profess:
Juventius Andrade, Provinz Bangalore, 27. Juni 2006
Gregorio Cruz Noronha, Region Mumbai, 27. Juni 2006
Alphonse Suresh Pushparaj, Provinz Bangalore, 27. Juni 2006
Cyril Benedict Stanislaus, Provinz Bangalore, 27. Juni 2006

25 Jahre Priester:
Andrew James Thompson, Vizeprovinz Manaus, 4. Juni 2006
James Wesley White, Provinz Denver, 4. Juni 2006
Daniel Baragry, Provinz Dublin, 7. Juni 2006
Edmund Kowalski, Provinz Warschau, 7. Juni 2006
Aleksander Siudzik, Provinz Warschau, 7. Juni 2006
Wladyslaw Wiktorek, Provinz Warschau, 7. Juni 2006
Antoni Zabawski, Provinz Warschau, 7. Juni 2006
Timothy Kerner, Provinz Denver, 13. Juni 2006
Milan Chautur, Vizeprovinz Michalovce, 21.Juni 2006
Felipe Santiago Burgos, Provinz San Juan, 24. Juni 2006
Alfons Jestl, Provinz Wien, 27. Juni 2006
Sebastião dos Reis dos Santos, Provinz São Paulo, 27. Juni 2006
John Lunney, Provinz Südafrika, 28. Juni 2006

Unsere Verstorbenen:
Br. Panfilo (John) Letigio, 63, Provinz Cebu, 12. April 2006
P. Wolodymyr Korba, 95, Provinz Yorkton, 21. April 2006
P. Albert Maris, 89, Provinz St. Clemens/Region Vlaanderen, 5. Mai 2006
P. Eduard Gaugler, 83, Provinz München, 20. Mai 2006
P. Hilaire Robitaille, 89, Provinz Sainte-Anne de Beaupré, 27. Mai 2006

 Inhaltsverzeichnis

Nachrichten von den Provinzen

Karibischer Raum mit englischer Sprache
P. Mark Owens, C.SS.R
Regionsoberer

Diese Region besteht aus den Redemptoristen, die auf den drei karibischen Inseln Dominica, St. Lucia und St. Croix arbeiten. Dominica und St. Lucia sind unabhängige Staaten und Mitglieder des British Commonwealth. St. Croix gehört zu den Virgin Islands, die von den USA abhängen. Wir sind in St. Croix seit 1858, auf Dominica seit 1902 und auf St. Lucia seit 1989. Wir sind zwar im englischen Kulturraum, aber St. Lucia und Dominica waren einst französische Kolonien und die Leute sprechen dort Créole, meistens als Muttersprache. Créole ist in der pastoralen Betreuung auch wichtig wegen dem Zustrom von Einwanderern aus Haiti. Spanisch gilt als wichtige Fremdsprache.

In St. Croix haben wir zwei Pfarreien: Holy Cross in Christiansted und St. Patrick in Fredericksted, beide mit Primarschulen. Zu St. Patrick gehört auch ein kleines Exerzitienhaus, das allerdings momentan nicht sehr benützt wird, aber wir hoffen, dass ab Herbst 2006 ein Bruder dort vollamtlich eingesetzt wird. Bei Holy Cross ist das Haus des Seligen Peter Donders, wo sechs Kandidaten wohnen, nämlich vier von St. Lucia, einer von Dominica und einer, der aus Haiti stammt, aber in Trinidad um Aufnahme bat. In St. Croix haben wir drei Priester und zwei Brüder.

Auf Dominica sind drei Kommunitäten, die drei Pfarreien und ein grosses Exerzitienhaus betreuen. Meine Kommunität leitet die Pfarrei St. Patrick in Grand Bay. Die Kommunität im St. Alfonsushaus leitet das Exerzitienhaus und die Pfarrei Fatima, sowie mehrere Kaplaneien. Die Mitbrüder zu St. Clemens in Belfast leiten zwei Pfarreien: St. Anne und St. Joseph. Zur Zeit haben wir dreizehn Priester und einen Bruder auf Dominica. Vier von den Priestern sind ganz oder teilweise im Ruhestand.

Auf St. Lucia ist eine Kommunität im Franz Xaver Seeloshaus mit dem Auftrag, zwei Pfarreien zu betreuen: Maria Assumpta in Vieux Fort und Holy Cross in Desruisseaux. In St. Lucia haben wir vier Priester und einen Bruder.

Insgesamt haben wir sechs Kommunitäten, denen zwei Exerzitienhäuser, acht Pfarreien und ein Haus für die Kandidaten anvertraut sind. Zu den meisten Pfarreien gehören auch Kapellen, so dass wir regelmässig an 28 Orten Gottesdienste feiern. In unserer Region haben wir 20 Priester und vier Brüder, im Ganzen 24 Mitbrüder. Zwei Priester geniessen zur Zeit ihr Sabbatjahr, und wir erwarten einen indischen Mitbruder aus der Vizeprovinz Alwaye noch diesen Monat sowie einen zweiten Mitbruder aus Polen im Januar. Ausserhalb der Region haben wir einen Bruder, der in unserem Studienhaus für Philosophie in Whitestone, Queens, NY, USA. tätig ist. Dort haben wir fünf Postulanten, zwei aus Dominica und je einen von St. Lucia, St. Croix und Grenada. Im Noviziat in Glenview, IL, USA haben wir einen Novizen von St. Lucia. Zwei Theologiestudenten sind im Holy Redeemer, Washington. Wenn wir alle zusammenzählen, kommen wir auf 31 Mitglieder unserer Region.

Nebst der Seelsorge in unseren Pfarreien und Exerzitienhäusern predigen wir manchmal auswärts Pfarreimissionen und Exerzitien. Sobald der Mitbruder aus Indien angekommen ist, wird einer von unseren amerikanischen Mitbrüdern vollamtlich für diese Missionsarbeit freigestellt. In Zukunft möchte ich diese ausserordentliche Verkündigung durch Volksmissionen und Exerzitienkurse fördern.

Wir pflegen den Zusammenhang innerhalb unserer Einheit, indem wir uns zweimal im Jahr zu einer Regionsversammlung treffen, einmal im Frühling und einmal im Herbst. Die Tagung vom letzten Oktober war eine erfolgreiche Betriebssitzung. Unsere Session im Frühling ist auf die pastorale Tätigkeit ausgerichtet. Der ordentliche Regionsrat umfasst drei Mitlieder: mich, meinen Vikar und einen zweiten Konsultor/Ökonom. Wir treffen uns jeden Monat und verschicken das Protokoll per Fax an alle Häuser. Wir geben auch alle zwei Monate einen Newsletter heraus.

Finanziell sind wir von der Provinz Baltimore abhängig und bleiben überaus dankbar für deren Unterstützung. Wir sind dran, unsere Angestellten besser ins Auge zu fassen, so dass in allen Kommunitäten mehr Verantwortungsbewusstsein unter den Angestellten aufkommt.


Kuba
P César Báez
Isla de Jovenes

Liebe Mitbrüder,

Grüsse in Christus, unserem Erlöser,

Aus lauter Freude an unserem redemptoristischen Charisma berichte ich über das Missionswerk, das wir auf der Isla de Jovenes, Kuba, begonnen haben; ich meine unsere Studentenseelsorge.

In der heutigen Messe waren 120 Studenten aus Ost-Timor anwesend. Die Kirche kann nur 150 Personen fassen. Sofort war sie überfüllt, und viele standen gedrängt, um an der Eucharistiefeier teilzunehmen. Dieses Interesse der Studenten erfüllt uns mit grosser Freude, denn sie kommen von weither und werden hier von unserer Christengemeinde freundlich aufgenommen.

Fast alle empfingen die hl. Kommunion und waren sehr andächtig. Nach dem Gottesdienst sprachen wir mit ihnen; es sind junge Leute mit tiefem Glauben. Sie freuten sich an dieser Begegnung und sie wollen die Gebete auf Spanisch lernen und wünschen Gebetbücher mit den Messtexten. Sie sagten, sie würden gern als Chor singen, sobald sie die Lieder können. Andere wollten beichten, und wir spendeten ihnen gern dieses Sakrament. Sie verliessen nur ungern die Kirche, und jeder von den 120 verabschiedete sich persönlich von mir.

Die Leiterin der Medizinischen Fakultät begleitete sie und sprach mit uns. Wir haben vereinbart, die Teilnahme der Studenten an den Gottesdiensten so aufzuteilen, dass mit den wenigen Transportmitteln so viele als möglich kommen können. Es fehlt nämlich an Verkehrsmitteln. Künftig werden sie in verschiedenen Gruppen kommen; übrigens wäre unsere Kirche zu klein für alle miteinander. Nächsten Sonntag kommen die Bolivianer zur Messe.

Möge Gott uns segnen und bei dieser Mission mit uns sein.


Puerto Rico
Treffen mit Laienmissionaren der Provinz San Juan
P. Enrique López C.Ss.R.

P. Manuel Rodríguez, Provinzial von San Juan, und P. Generalkonsultor Enrique López trafen sich mit einer Gruppe von Laien der Provinz San Juan im Exerzitienhaus Casa Redentor am Sonntag, 29. Januar 2006.

Am Nachmittag hielt P. Enrique einen Vortrag über Mission und Spiritualität. Er hob hervor, dass die Zusammenarbeit gemeinsame Berufung und Sendung voraussetzt: die Menschen kommen aus verschiedenen Verhältnissen, aber mit derselben Berufung. Es besteht kein Zwiespalt zwischen Spiritualität und Sendung. Die beiden ergänzen sich gegenseitig.

Als der Heilige Alfons 1732 die Kongregation der Redemptoristen gründete, vereinigte er zwar eine Gruppe von Priestern, aber auch Laien waren daran interessiert. Er gründete eine Gemeinschaft, um die Frohe Botschaft den Armen zu bringen, besonders den verlassensten, die keinen leichten Zugang zu den Sakramenten hatten, Jesus nicht kannten und von der Kirche schwer zu erreichen waren. Es war vor allem ein missionarisches Vorhaben und nicht in erster Linie eine priesterliche Angelegenheit. Der Heilige stellte sich die Redemptoristen zwar als Ordensleute vor, aber vor allem als Missionare. Heute ist mehr denn je der Einsatz von Redemptoristen aus dem Laienstand nötig, ob es nun Männer oder Frauen sind. Wichtig ist das Missionarische.

Das fordert vor allem, dass die Spiritualität unseren Alltag durchdringt, oder mit anderen Worten, dass wir erfahren, wie Gott in allen unseren Situationen mit uns ist. Wie leben wir? Wenn wir auf Jesus Christus ausgerichtet sind, wird unser Leben zu unserer Spiritualität und es bekommt Sinn. Spiritualität ist ganz einfach das: stets Gottes Willen tun.

P. Enrique sprach auch über das Generalsekretariat für die Laien. In diesem Sekretariat ist ein Vertreter aus jeder Region: Nordamerika, Lateinamerika, Europa Nord und Süd, Afrika und Asien/Ozeanien. Die Redemptoristen sind darin vertreten durch PP. José Grzywacz und David Lauch, aus Latein Amerika und Nordamerika. P. Raymond Douziech bildet die Verbindung mit dem Generalrat. Die Laien sind auf verschiedenen Ebenen in die Tätigkeit des Sekretariates einbezogen.

Schliesslich sprach P. Enrique über die Kongregation der Redemptoristen im Allgemeinen und berief sich auf statistische Angaben: 5,437 Redemptoristen weltweit, wovon 41 Bischöfe, 2 Kardinäle und 11 ständige Diakone. Sie befinden sich in 77 Ländern, und das Durchschnittsalter beträgt 55 Jahre. Das stärkste Wachstum der Kongregation geschieht in Gebieten von Lateinamerika, Asien und Afrika. In der Kongregation haben wir verschiedene Riten. Die apostolische Dynamik zeigt sich auch in interprovinzialen Missionen, und der missionarische Geist erinnert uns an die Worte des Apostels Paulus: „Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“

Am Generalkapitel von 2003 in Rom waren auch Vertreter aus dem Laienstand, eine wichtige Neuerung. Aber man muss noch die rechtsgültigen Voraussetzungen schaffen, dass Laienmissionare vollgültige Mitglieder der Kongregation werden können. Zur Zeit hat jede Einheit ihr eigenes Modell von Zusammenarbeit mit Laienmissionaren.

Zum Abschluss stellte P. Enrique zwei Fragen, die von den Zuhörern in ihrem Herzen zu beantworten sind: „Wie kann ich meine missionarische Berufung entfalten?“ Und: “Zu welchem Einsatz fühle ich mich berufen?“

(Hinweis des Redaktors: Klicken Sie auf den untenstehenden Link zu einem zusätzlichen Artikel auf Englisch oder Spanisch über die Umwelt und ethische Verantwortung in Puerto Rico mit Ausführungen von P. Henry Beauchamp, C.SS.R., aus der Provinz San Juan, der zur Zeit Moraltheologie an der Alfonsianischen Akademie in Rom studiert.)

http://www.sierraclub.org/sierra/200605/puertorico.asp


Salvador, Bahia, Brasilien
50 Jahre Redemptoristen in Bom Jesus da Lapa.
P. Stanislaw Wilczek, C.Ss.R.

Die Redemptoristen sind seit 50 Jahren in Bom Jesus da Lapa, Brasilien. Um das zu feiern, hat der Superior der Vizeprovinz P. Antonio Niemiec am 6. Mai ein Jubiläumsjahr eröffnet. Zu diesem Anlass veröffentlichte P. Francisco Micek ein Buch mit dem Titel “Redemptoristen in Bom Jesus da Lapa, 1956 –2006”.

Die Feierlichkeiten des goldenen Jubiläums begannen mit einer Prozession durch die Strassen; dabei machte man Halt an Stellen, die für die Redemptoristen oder die Bevölkerung von Bedeutung waren. Der erste Halt war am Flughafen, wo man sich an die Ankunft der ersten Siedler erinnerte. Der zweite war beim Hospiz für die Armen in Erinnerung an die Sozialhilfe, die den Redemptoristen zu verdanken ist. Der dritte Halt war beim Kollegium St. Joseph zum Gedenken an das Bildungswesen und der vierte bei der Kapelle vom Bom Jesus de los Navigantes, um das Sozialwerk und die Seelsorge in dieser ländlichen Gegend hervorzuheben. Die Prozession fand ihren Abschluss auf dem Platz vor der Wallfahrtskirche, um den Einsatz der Redemptoristen für die Fremden, die Besucher und die Pilger anzuerkennen.

Bei der feierlichen Eröffnung des Jubiläums in Bom Jesus da Lapa waren auch alle Kommunitäten der Vizeprovinz Bahia vertreten sowie Gruppen aus anderen Pfarreien von Redemptoristen. Besonders zu erwähnen sind die Laienmissionare, die mit den Redemptoristen zusammenarbeiten, und seine Exzellenz Bürgermeister Roberto Maia sowie viele Vertreter mancher Organisationen der Stadt. Wir haben vor, die Feiern ein ganzes Jahr weiterzuführen bis zum historischen Symposion am 20.-22. April 2007, das den Abschluss bildet.

Die beiden holländischen Patres Teofanio Stallaert und Petrus Canisius de Groot aus dem Nordosten kamen auch zur Feier. Sie waren vom Bischof von Barra Mgr. João Muniz eingeladen worden. Die holländischen Patres waren am 6. Mai 1956 hierher gekommen. Damals nahmen sie das Haus in Besitz und übernahmen die Verantwortung für den Wallfahrtsort und die riesige Pfarrei von Ibotirama bis Cariniania. Sogleich begannen sie mit vorbildlicher Seelsorge und Sozialhilfe trotz allen Schwierigkeiten. Die holländischen Mitbrüder betreuten Bom Jesus da Lapa 16 Jahre lang bis Ende 1972.

Seit 1973 leiten polnische Mitbrüder aus der Provinz Warschau den Wallfahrtsbetrieb und die Pfarrei. Sie führen die Arbeit ihrer Vorgänger weiter, sehen sich aber vor neuen Aufgaben. Die schwierigen politischen und sozialen Verhältnisse Lateinamerikas und Brasiliens stellen grosse Anforderungen an die frisch angekommenen Patres aus Polen.

Ziel dieses Jubiläumsjahrs ist es, auf die schöne, lange und opferfreudige Vergangenheit und Pionierarbeit der früheren Redemptoristen hinzuweisen. Die tapferen Mitbrüder, die vor fünfzig Jahren hierher kamen, versuchten, die Menschen zu verstehen und sich den kulturellen Gegebenheiten anzupassen. Mit Erfolgen und Enttäuschungen verkündeten sie der armen Landbevölkerung im Inneren von Bahia das Evangelium und bleiben ein Vorbild für ihre Nachfolger.


USA
Vizeprovinz Richmond
P. Jerome Chavarria, C.SS.R.
Vizeprovinzial von Richmond

Die Vizeprovinz Richmond wurde am 26. April 1942 errichtet. Zur Zeit umfasst sie 43 Mitlieder, wovon 28 im vollen Einsatz, 14 im Ruhestand, 1 auswärts. Seit dem Generalkapitel von 2003 haben wir drei Niederlassungen aufgegeben, während wir sieben andere Gründungen weiterführen. Diese bestehen aus fünf Pfarreien, zwei Missionskirchen, zwei Exerzitienhäusern und der Villa mit der Gemeinschaft unserer betagten Mitbrüder. Wir haben drei Studenten in der Ausbildung und mehrere Kandidaten, die im Herbst 2006 mit unserem Ausbildungsprogramm beginnen möchten.

Unsere Vizeprovinz musste ihre pastoralen Verpflichtungen in den letzten Jahren reduzieren, aber es herrscht immer noch ein sehr guter Geist unter den Mitbrüdern, denn mit Eifer und Geduld leisten sie harte Arbeit. Wir sind uns in der Vizeprovinz einig, dass die Dringlichkeit, unser Charisma im Südosten der USA zu entfalten, grösser ist als je. Wir haben zu wenig Mitbrüder, die sich vollamtlich den eingewanderten und entwurzelten Menschen widmen. Viele Katholiken strömen von anderen Landesteilen in unsere Region, und es fehlt an Priestern, um sie in den ländlichen Staaten zu betreuen. Zusammenarbeit mit unserer Mutterprovinz Baltimore und anderen Provinzen würde uns helfen, den dringendsten Bedürfnissen der Kirche in unserer Region zu entsprechen.

Wir müssen uns abfinden mit dem Mangel an jungen Mitbrüdern; es sind auch immer weniger Mitbrüder, die geeignet oder willig sind, die Verantwortung von Vorgesetzten zu übernehmen. Das wirkt sich auf unsere gemeinschaftlichen Vorhaben aus. Man muss unsere betagten Mitbrüder loben für ihre Bereitschaft, nach Kräften weiterhin zu arbeiten.

Wir fühlen uns stark gefordert in der Vizeprovinz. Unsere Kommunitäten werden kleiner, oft ist das Pfarrhaus klein, die Distanzen zwischen den Kommunitäten sind gross, und wenn wir uns treffen wollen, erfordert das oft eine erhebliche Anstrengung. Aber unsere Gemeinschaften beten miteinander, essen miteinander, und treffen sich dienstlich und gemütlich; wir erholen uns beisammen und fühlen uns miteinander verbunden. Kommunitäten, die nicht weit weg von einander sind, teilen ihre Einkünfte und ihr Personal, wenn nötig. Man ist besorgt um die kranken und die betagten Mitbrüder, wie das zum Ausdruck kommt in der Villa für den Ruhestand. Dort finden auch die grossen Versammlungen der Vizeprovinz und anderer Gruppierungen der Kongregation statt.

Vorgesetzter dieser Vizeprovinz zu sein, ist zwar eine Herausforderung, bringt aber auch grosse Freude. Die Leute haben ein starkes Sendungsbewusstsein und guten Zusammenhang. Wir verfügen über genügend Einkünfte und pflegen gute Beziehungen zur Provinz Baltimore. Wir sind zuversichtlich in unserer Berufepastoral. Ein Team aus unserer Vizeprovinz und eines aus der Provinz Baltimore arbeiten da gut zusammen.

Wir geben uns Rechenschaft, dass eine Neustrukturierung fällig ist, und diesbezüglich verhandeln wir mit den Provinzen Nordamerikas. Die Vizeprovinz bleibt in ihrer Grundhaltung offen für den Willen Gottes und die Zukunft. Unsere Beweglichkeit ist ausserordentlich, und unsere Mitglieder zeigten stets Bereitschaft, dort zu dienen, wo es für das Volk Gottes am dringendsten ist.

Inhaltsverzeichnis

Frieden und Gerechtigkeit

Fussball WM 2006 - RIGeS
Deutschland
Abseits

Auch die Schwestern Oblatinnen des Heiligsten Erlösers kämpfen gegen die Prostitution, die bei grossen Sportanlässen wie die Fussball WM besonders schlimme Formen annimmt. Die Oblatinnen haben folgende Bitte an Sie: “Machen Sie bitte die Resolution des Europa-Parlaments bekannt. Herzliche Gratulationen an alle, die sich dafür einsetzen”.

P. Gomes Dias.

Die Fussball Weltmeisterschaft in Deutschland ist in vollem Gang bis am 9. Juli. Solche Sportanlässe bieten Gelegenheit zur Vermarktung von Frauen.

Politische Gruppierungen, Frauenorganisationen und Behörden Deutschlands haben die Gefahr erkannt und die „Rote Karte für Zwangsprostitution während der Fussball WM“ gefordert.

Die internationaleVereinigung für Solidarität RIGeS und die Oblatinnen suchen die Unterstützungen der Öffentlichkeit für ihre Aktion und bitten um Ihre Mitarbeit zur: Umsetzung der Resolution des Europa-Parlamentes gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution bei Sportanlässen.

Diese Aktion fordert von der FIFA, von der UEFA und von dem Deutschen Fussball-Bund, dass sie den Menschenhandel und die Zwangsprostitution öffentlich verurteilen.

Darum empfehlen wir Ihnen Folgendes:

Öffnen Sie die offizielle Webseite der WM 2006.

Unter http://fifaworldcup.com

  1. können Sie Ihren Kommentar eingeben.
  2. Sodann mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Kommentar gehen Sie weiter zu option: OTHERS.
  3. Sie können den folgenden Text eingeben:

“Ich bitte, dass die FIFA die Resolution des Europa-Parlaments vom 15. März zur Bekämpfung der Zwangsprostitution bei Sportanlässen durchsetzt und dass die FIFA klar und entschieden Stellung einnimmt gegen alle Verletzungen der Menschenrechte während der WM 2006.“

Denselben Text kann man auch senden an die UEFA: info@uefa.com und an den Deutschen Fussball-Bund: info@dtb.de

Dringend.  Unsere Bemühungen werden vervielfältigt, wenn auch all Ihre Freunde an der Aktion teilnehmen.

Besten Dank für Ihre Unterstützung im Kampf für die Würde unserer Mitmenschen.

Inhaltsverzeichnis

Bildergalerie des Monats   (nur online)

1. Ehrentisch am Jubiläum 50 Jahre Bom Jesus de Lapa, Bahia, Brasilien.

2. Die Redemtoristen der Vizeprovinz Bahia

3. Ausstellung zur Geschichte vom Bom Jesus de Lapa, Bahia, Brasilien.

4. Studenten von Timor bei der Eucharistiefeier in Nueva Gerona, Kuba

5. Nueva Gerona, Kuba

6. Pater General mit Kardinal Jaime Ortega y Alamino von Havana, Kuba

7. Kardinal Ortega und Mitbrüder der Mission in Kuba.

8. Pater General mit César Báez, Sergio Campara, Felipe Martínez und Pedro Sanabria.

Inhaltsverzeichnis

 

 

Redemptoristische Webseite im Brennpunkt

In diesem Monat ist sie von der Provinz Madrid: farbenreich und leicht zu durcheilen.

http://www.redentoristas.org/

Inhaltsverzeichnis

Bekanntmachungen

Aus dem Generalsekretariat
Analecta C.SS.R. & Inscriptiones 2006

Die Analecta C.Ss.R 2006 und die Inscriptiones C.Ss.R. 2006 wurden im März und April fertig gestellt und im Mai gedruckt. Druck und Versand hat der Verlag der Redemptoristen der Provinz Neapel in Materdomini (Valsele Tipografica) übernommen. Wenigstens ein Exemplar für jede Kommunität wurde an die Provinzen, Vizeprovinzen, Regionen und Missionen geschickt.

Exemplare von den Inscriptiones C.Ss.R. 2006 gingen auch an die 45 Bischöfe aus unserer Kongregation, an die 46 Gemeinschaften von Redemptoristinnen und an 16 verwandte Institute.

Voraussichtlich haben Sie diese Exemplare erhalten, wenn die Nummer von SCALA erscheint. Wenn Sie dieselben nicht erhalten oder weitere Exemplare von einer dieser Veröffentlichungen wünschen, schreiben Sie bitte an das Generalsekretariat (seg.gen@cssr.com) und dieses wird Ihnen zusätzliche Exemplare senden, sofern solche im Generalat am Lager sind. Wer sich zuerst meldet, wird zuerst bedient.


Büro des Generalsekretärs
Officialia

Seit vielen Jahren arbeitet Bruder Placido im Generalsekretariat der Kongregation in Rom, indem er die wichtigsten Daten statistisch festhält: Eintritt ins Noviziat, erste Profess, Gelübdeerneuerung oder Nichterneuerung, ewige Profess, Wiederaufnahme, Priesterweihe, Erlaubnis für Abwesenheit, Exklaustrierung, Versetzung in den Laienstand, Inkardinierung, Transfer, Dispens, Entlassung, Tod, Errichtung oder Aufhebung von Häusern usw. Ferner bereitet und verschickt er die Officialia, wo die Mitteilungen über diese wichtigen Ereignisse im Leben der Mitbrüder und der Kongregation veröffentlicht werden.

Wir glauben, dass es an der Zeit ist, die Officialia auf digitalem Weg zu senden. Statt über die Briefpost sollen nun die Officialia in digitaler Form, in MS-Word File, als ein E-Mail-Attachment an alle Provinz- oder Regionsoberen und die Missionsoberen gelangen. So kann Bruder Placido zu Beginn jedes Monates die Officialia an alle Einheiten der Kongregation senden in einer oder mehreren der sieben Sprachen, einfach mit paar Klicks auf seiner Maus.

Dazu gibt es drei Gründe: erstens erfordert das weniger Arbeit, zweitens ist es billiger für das Generalat und drittens entspricht das dem heutigen technischen Standard. Wir denken, dass diese Gründe den Wechsel im Versand der Officialia rechtfertigen.

Die Officialia mit dem Bericht über den Monat Juni werden von Bruder Placido am 1. Juli als Attachment zu einem E-Mail versandt, und zwar in der Sprache oder den Sprachen, die den 87 Einheiten (37 Provinzen, 25 Vizeprovinzen, 15 Regionen und 10 Missionen) am besten dienen.

Für das Drucken und Weiterleiten der Officialia an die einzelnen Kommunitäten bleiben die Oberen der Einheiten verantwortlich. Sie können ihr Exemplar selber ausdrucken und per Briefpost verteilen oder können es per E-Mail an die Hausoberen senden, damit diese es für die Mitbrüder drucken. Es ist wichtig, dass jede Kommunität ein Exemplar bekommt und dass jeder Mitbruder Zugang zu dieser Information hat. Auszüge aus den Officialia erscheinen auch jeden Monat in SCALA, Newsletter der Kongregation.

Die Officialia sind selbstverständlich immer noch erreichbar über das Menu der sieben Bereiche auf der Webseite unserer Generalleitung http://www.cssr.com/ nämlich

http://www.cssr.com/deutschmembers/resources/Officialia/OfficialiaMenu-DT.shtml

http://www.cssr.com/members/resources/Officialia/OfficialiaMenu-EN.shtml

http://www.cssr.com/espanolmembers/resources/Officialia/OfficialiaMenu-ES.shtml

http://www.cssr.com/francaismembers/resources/Officialia/OfficialiaMenu-FR.shtml

http://www.cssr.com/italianomembers/resources/Officialia/OfficialiaMenu-IT.shtml

http://www.cssr.com/polskimembers/resources/Officialia/OfficialiaMenu-PL.shtml

http://www.cssr.com/portuguesmembers/resources/Officialia/OfficialiaMenu-PT.shtml

Inhaltsverzeichnis

 


Besuchen Sie  unsere Webseite bei http://www.cssr.com
Frühere Nummern von SCALA  sind abrufbar bei: http://www.cssr.com/scala/index.shtm