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Rom
16. Juni 2010

VOM HERAUSGEBER:
Des Herausgebers römisches Notizbuch

AUS DEN PROVINZEN:
Brasilien: Eine neue interprovinzielle Kommunität
Brüder aus Südeuropa treffen sich in Portugal
Thailand: Neue Mission

REDEMPTORISTEN IN DEN MEDIEN:
Bischof Chaiyara, C.Ss.R.; ruft zur Heilung in Thailand auf
Bischof Dowling, S.Ss.R., zum Kopräsidenten von Pax Christi gewählt

ANKÜNDIGUNGEN:
Einladung zur Inauguration der neuen Provinz Paraguay

LEBENSWENDEN:
Profeßfeiern, Priesterweihen, Jubiläen, Todesfälle, Ernennungen


Römisches Notizbuch des Herausgebers

 

Ein Sprichwort lautet: „Alle Wege führen nach Rom“. In diesem Monat haben wir eine Anzahl von Kurznachrichten, die alle auf Rom Bezug nehmen. Wir beginnen indem wir auf die wunderschöne Grünanlage und die Frühlingsblumen hinweisen, die vor dem Eingang zum Generalat angebracht sind. Dies ist der mühevollen Arbeit von Br. Placido (Bild), Br. Antonio, Br. Giorgio sowie den Patres Prandel und McKeever zu verdanken. Der Bruder unseres Rektors, Luciano Panella, hat sich zum Ziel gesetzt, die Orangenbäume zu veredeln, damit sie wieder gute Früchte hervorbringen können.


P. Joseph W. Tobin, C.Ss.R.

Wie schon früher vermeldet, wurde unser früherer General, P. Joseph W. Tobin zu einem von vier Ordenspersonen ernannt, die als Apostolische Visitatoren nach Irland entsandt wurden. Die Gesamtzahl der Visitatoren beträgt neun Personen, und sie haben die Aufgabe, die Kirche von Irland bei der Aufarbeitung der von Klerikern begangenen Missbrauchsfälle zu unterstützen. P. Tobin und der Jesuit Gero McLoughlin, Promotor der Ignatianischen Spiritualität in der Jesuitenprovinz von Großbritannien, werden die männlichen Ordensgemeinschaften visitieren, Schwester Sharon Holland, I.H.M., eine frühere Mitarbeiterin in einer Vatikanischen Dienststelle, sowie die irische Schwester Mairin McDonagh, R.J.M., die weiblichen Kommunitäten.

Die vier Ordenspersonen werden ihren Bericht der Kongregation für die Institute des Geweihten Lebens und der Gesellschaften Apostolischen Lebens übergeben. Der Sprecher des Vatikans, Federico Lombardi, hat darauf hingewiesen, dass den Visitatoren kein zeitliches Limit für die Vollendung Ihres Auftrags gesetzt wurde. Dies aufgrund der Tatsache, dass manche Details noch geklärt werden müssen und weil die Visitatoren noch eine Reihe anderer Aufgaben wahrnehmen müssen.


Neu ernannter Bischof Ralph Heskitt, C.S s.R .

P. Ralph Heskitt wird zum Bischof geweiht und wird am 10. Juli als 13. Bischof von Gibraltar installiert. Der neu ernannte Bischof Ralph war vor kurzem in Rom zu einem Gespräch mit Kardinal Johannes B. Re, Präfekt der Bischofskongregation. SCALA konnte mit dem Bischof über seine Ernennung sprechen.

Neu ernannter Bischof Ralph Heskitt

· Missionar und Direktor für die Berufeförderung der Londoner Provinz im Vereinigten Königreich.
· Pfarrer in Clapham, London
· Er war seit 1981 häufig zu Besuch auf Gibraltar, nachdem er eingeladen worden war, eine Jugendmission abzuhalten.
· Er nahm 1984 zusammen mit 9 Redemptoristen an einer allgemeinen Mission auf Gibraltar teil.
· Als Bischof möchte er ein guter Hirte in redemptoristischem Geist sein.
· Bischöflicher Wahlspruch: Apud Eum Redemptio.
· Als er von den Anschaffungskosten für die bischöflichen Gewänder erfuhr, fragte er: „Wo ist das bischöfliche Äquivalent für Tesco?“ (Ein Diskontladen in London).

· Um genügend Platz für die Teilnehmer zu haben, wird die Weihe und Amtseinführung in einem Hangar der Royal Airforce stattfinden.
· Seit seiner Ernennung, so sagte er, habe er mehr über sich selbst gesprochen als in den vergangenen 57 Lebensjahren.
· Er wird Nähe und Begleitung durch eine redemptoristische Gemeinschaft vermissen.


Über Gibraltar

· Eine iberische (spanische) Halbinsel des Vereinigten Königreichs.
· Die Einwohner von Gibraltar werden gewöhnlich „Janitos“ genannt.
· Eine der geographisch kleinsten Diözesen in der Welt mit 6 Quadratkilometern (2,6 Quadratmeilen).
· Eine der Diözesen mit dem geringsten Anteil an Kirchen: Kathedrale, 5 Pfarren, 2 Missionen.
· Eine der kleinsten in Bezug auf das Personal: 15 Priester, 10 weibliche Ordenspersonen.
· Die Diözese hat zwei emeritierte Bischöfe.
· Ist keine Suffragandiözese, sondern untersteht der Kongregation für die Bischöfe.
· Die Diözese hat Beobachterstatus sowohl in der Englischen Konferenz der katholischen Bischöfe und der Spanischen Konferenz der katholischen Bischöfe.
· Es gibt hat einen anglikanischen Bischof in London mit einer zugewiesenen Kathedrale in Gibraltar; er steht im Dienst der Anglikanischen und englisch sprechenden Bevölkerung in Europa, eingeschlossen Marokko, die Türkei und die gesamte ehemalige Sowjetunion.


Besuche von O.Ss.R. und M.Ss.R.

Drei Redemptoristinnen aus dem Slowakischen Kloster (Bild links) statteten kürzlich dem Generalatshaus in Rom einen Besuch ab. Auf dem Bild sind zusammen mit den polnischen Mitbrüdern Emil Szopinski und Euard Nocun die Novizinnen Susana und Maria mit ihrer Novizenmeisterin Sr. Ludmilla O.Ss.R. zu sehen.

Anderen Nachrichten über Redemptoristinnen zufolge hat das Liguori-Kloster in den USA am 28. April 2010 sein goldenes Jubiläum gefeiert. Hauptzelebrant war der Erzbischof von St. Louis Robert J. Carlson mit 27 Redemptoristen als Konzelebranten, die das kleine Heiligtum und die Kirchenstühle des Klosters ausfüllten. P. Provinzial Tom Picton hielt die Homilie. Am Ende der Festlichkeiten fragten sich die Schwestern: „Wohin werden wir von hier aus gehen?“ Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Es wurde erst kürzlich bekannt, dass das Liguori-Kloster nach Ostern 2011 ein Pilotprojekt in Thailand vornehmen wird. Aber das wird die Gemeinschaft des Liguori-Klosters nicht verringern. Es wurde auch bekannt, dass das Kloster in Merrivale (Südafrika) aufgelöst und die Schwestern einen Teil des Liguori-Klosters bilden werden.

800 Generaloberinnen der ganzen Welt kamen in der Zeit vom 7.- 11. Mai in Rom zur Vollversammlung der Internationalen Vereinigung von Ordensoberen (UISG) zusammen. Schwester Anneliese Herzog, Generaloberin der Missionsschwestern des Heiligsten Erlösers in Gars (Deutschland) nahm an der Tagung teil und war zum Mittagessen bei uns.


Jährliche Prozessionen im Juni

Mutter von der Immerwährenden Hilfe

Besucher des Generalatshauses im Monat Juni sind eingeladen, an der alljährlich stattfindenden Feier des Festes der Mutter von der Immerwährenden Hilfe teilzunehmen. Darin eingeschlossen ist eine im Freien stattfindende Prozession rund um den Esquilinischen Hügel.

Die erste Station dieser Prozession war immer ein Bild der Mutter von der Immerwährenden Hilfe, das sich in der Fassade eines Gebäudes in der Via Merulana zwischen unserer Kirche und Maria Maggiore befindet. Es zeigt die Darstellung eines Wunders, bei dem eine Mutter während einer dieser Prozessionen ihr krankes Kind emporhebt, um die Hilfe unserer Lieben Frau zu erlangen. Das Kind wurde daraufhin geheilt. Das Bild an der Fassade dieses Gebäudes erinnert an diese Heilung.

Das Bild selbst hat die Unbilden der römischen Witterung und die Luftverschmutzung gut überstanden, das Gebäude aber nicht. In den vergangenen Jahren bot es einen eher verfallenen Anblick. Aber in diesem Frühjahr haben es die Eigentümer übernommen, durch einen neuen Anstrich dem Haus ein besseres Aussehen („facelifting“) zu geben.

Die Fotos zeigen eine in den vergangenen Jahren stattgefundene Prozession, die gerade vor dem Bild halt macht, weiters die Restaurierungsarbeiten am Gebäude und schließlich deren Ergebnis. In diesem Jahr wird die Prozession zu einem Bild erfolgen, das an einem wesentlich freundlicheren Gebäude angebracht ist.

Fronleichnam

Die Feierlichkeit des Froleichnamsfestes ist in den meisten Teilen der Welt auf den Sonntag nach dem Dreifaltigkeitsfest verlegt worden. Im Vatikan ist man jedoch beim traditionellen Donnerstag geblieben. Für den 3. Juni war die jährliche Fronleichnamsprozession in der Via Merulana vorbei an unserem Generalatshaus vorgesehen. Aufgrund des Regens mussten die Feierlichkeiten aber innerhalb der Kirche bleiben. Papst Benedikt zelebrierte die Messe in der Lateran-Basilika und leitete die Anbetung und den Eucharistischen Segen. Für gewöhnlich nehmen Tausende Laien, Ordensleute und Klerus in ihrer verschiedenen Kleidung an der Prozession teil. Diese musste aber abgesagt werden. – Hier einige Fotos von der Prozession des vergangenen Jahres.


Academia Aphonsiana

Bischof Luigi Padovese, früher Professor an der Academia Aphonsiana und Apostolischer Vikar in Anatolia (Türkei), wurde am 3. Juni in Iskenderun (Türkei) ermordet. Dies geschah wenige Stunden vor seiner Abreise nach Zypern, wo er mit Papst Benedikt XVI. zusammentreffen wollte. Der Bischof aus dem Kapuzinerorden war 63 Jahre alt. Die Behörden haben den Fahrer des Bischofs verhaftet. Er ist geistig instabil und soll Berichten zufolge mit der Tat in Zusammenhang stehen.
Die Academia Alphonsiana betrauert den tragischen Tod.

Gratulation zu akademischen Graden

Der Monat Juni bedeutet den Abschluss akademischer Studien an den verschiedenen römischen Universitäten. Die nachstehend angeführten Redemptoristen im Collegium maius des Generalatshauses haben ihre Studien abgeschlossen und werden nun in ihre Einheiten zurückkehren. Wir gratulieren!

Mykhaylo Bubnij, Provinz Lviv (Lemberg), Institutum orientale, Kanonisches Recht
Tu (Josef) Do Dinh, Provinz Vietnam, Anselmianum, Liturgie
James Kizhakkayil, Liguori-Provinz, Biblicum, Bibelwissenschaft
Jaroslaw Krawczyk, Provinz Warschau, Gregoriana, Biblische Theologie
Javier Morán Marín, Provinz Mexiko, Salesianum, Psychologie
Huu (Matthäus) Quang Nguyen, Provinz Vietnam, Alphonsianum, Moraltheologie
Yoakim Rambalo Ndelo, Provinz Indonesien, Gregoriana, Biblische Theologie


Alljährlich stattfindender Kurs für Spiritualität und Pilgerreise zu den Stätten der Gründungszeit

Seit 1998 hat das Zentrum für Spiritualität unter der Leitung der Patres Felix Catalá und Ivel Mendanha für Redemptoristen einen dreiwöchigen Kurs für Spiritualität in englischer und spanischer Sprache angeboten. Dieser Kurs schließt eine Pilgerreise zu den Stätten unserer Gründung ein. Auch in diesem Jahr ist kein Unterschied.

In diesem Jahr nehmen 23 Mitbrüder von der ganzen Welt am englischsprachigen Kurs teil. Sie kommen von Zimbabwe, Kenya, Bukina-Niger, Philippinen, Korea, Singapur, Indien und Kanada. Nicht abgebildet sind hier die Mitbrüder von Thailand. Im Zusammenhang mit den Protesten der Rothemden hatten sie Schwierigkeiten mit dem Visum und kamen daher verspätet an.

Ausgangspunkt für den diesjährigen Kurs ist unser Heiligtum in Materdomini (Italien). Von da ist es nur eine kurze Busreise zu den in der Nähe befindlichen Alfonsianischen Stätten. Auch Materdomini hat die Gastfreundschaft der

neapolitanischen Provinz mit hervorragender Unterbringung und Verpflegung angeboten. Der Kurs schließt mit einem Einkehrtag in Ciorani, dem Mutterhaus unserer Kongregation.

In den vergangenen Jahren haben etwa 400 Redemptoristen an den Sommerkursen teilgenommen. Die Patres Català und Mendanha haben darüber hinaus unzählige workshops für zahlreiche Mitbrüder in der ganzen Welt abgehalten.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass diejenigen, die nicht persönlich an einem der Kurse teilnehmen können, einen Einblick in unsere Alfonsianischen Stätten bekommen indem sie unsere Website www.cssr.com unter dem Kennwort „Virtual Pilgrimage“ (Virtuelle Pilgerreise) anklicken.


Jahr der Priester

Das Jahr der Priester ist mit einer von Papst Benedikt XVI. am 11. Juni zelebrierten Messe am Petersplatz beendet worden. In Rom wohnende Redemptoristen und einige anwesende redemptoristische Gäste haben daran teilgenommen.


Das sind die Nachrichten aus Rom. Lesen Sie weiterhin neue Nachrichten über die Kongregation in der ganzen Welt.

Gnade und Erlösung für alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.

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Brasilien
Eine neue interprovinzielle Kommunität in Brasilien
Antônio Niemiec, C.Ss.R.

Am 7. März 2010 fand eine Feier statt, bei der Mitbrüder aus der Vizeprovinz Bahia und eine große Anzahl von Gläubigen anwesend waren. Der Grund: Die Eröffnung einer neuen interprovinziellen Kommunität und die Übernahme einer neuen Pfarrei am Stadtrand von Itabuna, im Staat Bahia. Wir haben für drei Jahre die Pfarrei Nossa Senhora da Piedade übernommen.

Die neue Kommunität setzt sich aus drei Mitbrüdern zusammen: zwei aus der Vizeprovinz Bahia und einer aus der Provinz Porto Alegre. Die neue Gründung soll die interprovinzielle Mission unterstützen, die in 14 Pfarreien von Itabuna gepredigt wird, sowie die ordentliche Seelsorge in der Pfarrei.

Im Juni 2009 schrieb Ceslau Stanula C.Ss.R., Bischof von Itabuna, in einem Brief an die Provinzleitung von Bahia: „Die Diözese von Itabuna ist missionarisch und braucht die Hilfe von Missionaren … Die Stadt Itabuna hat viele Ortschaften, die keine entsprechende seelsorgliche Betreuung haben, weil es zu wenige Priester gibt … Ich komme und ersuche um die Anwesenheit der Kongregation der Redemptoristen in der Diözese von Itabuna. Ich ersuche um Hilfe im Dorf von Maria Pinheiro, das sehr arm und sehr bevölkert ist. Im Blick auf die Evangelisierung ist es sehr verlassen…“

Ein Vorschlag wurde während des Treffens der Union der Redemptoristen in Brasilien auf dem 24. Generalkpitel in Rom gemacht. Es solle eine interprovinzielle Kommunität der Redemptoristen in Itabuna errichtet werden, in der Perspektive des bereits bestehenden Austausches von Personal zwischen den Einheiten in Brasilien.

Unter den Begründungen für die Schaffung einer neuen Kommunität und die Übernahme einer Mission in Itabuna betonten wir auch die folgenden:
Vom Gesichtspunkt der oben beschriebenen Situation brauchen wir missionarische Hilfe in der Diözese, in materieller und spiritueller Hinsicht, und wegen des Mangels an Priestern und Missionaren. So entschied die Leitung der Vizeprovinz die Errichtung einer neuen Kommunität in Itabuna.
· Die Anwesenheit der Redemptoristen wird die Vorbereitung, Durchführung und Nacharbeit der interprovinziellen Mission der Redemptoristen in den 14 Pfarren der Stadt erleichtern. Redemptoristen aus allen Einheiten in Brasilien werden an der Mission mitarbeiten.
· Als Redemptoristen sind wir zu den Armen und Verlassenen gesandt. Viele der Leute hier leben in den Vororten der großen Städte. Die Kirche von Brasilien und die Generalleitung erinnern uns, daß in diesen Vororte eine wahre pastorale Not besteht. Das Gebiet der neu errichteten Pfarre entspricht genau diesen Anforderungen.

Es gibt viele Pilger von Itabuna und den benachbarten Gebieten, die jährlich eine Wallfahrt zur Kirche der Redemptoristen Bom Jesus da Lapa machen. Die Kommunität von Itabuna ist ein Zeichen, daß die Redemptoristen nahe bei den Mensche im Süden von Bahia sind, die wir als die meist verlassenen ansehen; unsere Anwesenheit bei ihnen wird ihnen die Pilgerreise zum Wallfahrtsort erleichtern.

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Portugal
ZweitescTreffen der Brüder von Südeuropa
Fernando González, C.Ss.R.

Das zweite Treffen der Brüder von Südeuropa fand vom 21. bis 24. April 2010 in Vila Nova de Gaia in Portugal statt. Das Treffen wurde von Generalvikar P. Enrique Lopez, Generalkonsultor Bruder Jeffrey Rolle und P. Felix Catala vom Zentrum für Spiritualität geleitet

13 Brüder nahmen daran teil: 2 aus der Provinz Neapel, 2 aus der Provinz Rom, begleitet von Fr. Sergio, 6 Brüder aus der Provinz Madrid, 3 aus der Provinz Lissabon, ein Student (eingeladen von der Provinz Lissabon), ebenso der Provinzial von Lissabon, der die ganze Zeit des Treffens anwesend war. Andere wollten kommen: 3 Brüder aus der Provinz Lyon-Paris, 4 aus der Provinz Straßburg, 1 aus Südbelgien und 1 aus London; aber keiner von ihnen konnte kommen, weil ihre Flüge gestrichen wurden wegen des Ausbruchs des Vulkans in Island.

Der erste Tag begann mit dem Morgengebet um 9.15 Uhr; P. Felix hat es vorbereitet, P. Sergio leitete es. Um 10 Uhr Eröffnung: unter der Leitung von P. Lopez und P. Felix Catala stellten sich die Teilnehmer vor; Arbeit und Ziele des Treffens wurden klargestellt: Austausch von Erfahrungen, Ausbildung, Vorschläge für die Zukunft. Es wurde erklärt, welche Themen P. Enrique Lopez, Felix Catala und Br. Jeffey Rolle vorbringen werden: der Kontext der Kongregation, Spiritualität, Selbstverständnis. Nach einer Pause um 11.30 Uhr berichtete P. Enrique über das Generalkapitel, die Restrukturierung, und erklärte die sieben Grundprinzipien, die vom Generalkapitel festgelegt wurden (Mission, neue Verfügbarkeit, Neuevangelisation der Armen, Solidarität in Personalfragen, Assoziation von Einheiten, Überprüfung pastoraler Erfahrungen, Mitverantwortung). Er sprach auch über die Konferenz, die Arbeit der Redemptoristen, und wie all das die Brüder betrifft. Um 16 Uhr schlug er drei Fragen vor für die Gruppenarbeit:

1. Im Jahr 2009 haben die Brüder von Südeuropa eine Botschaft geschrieben: Was hat sich seit dem letzten Treffen ereignet? Wurde verwirklicht, was in der Botschaft vorgeschlagen worden war?
2. Was bedeutet “Neustrukturierung für die Sendung” im Bezug auf die Brüder?
3. Welche Bedeutung hat das Thema des Sexenniums für die Redemptoristen?

Wir bildeten zwei Gruppen, die eine für die spanisch Sprechenden, die andere für die portugiesisch und italienisch Sprechenden. Um 17.30 Uhr fand ein Plenum statt, um die Berichte der Gruppen zu hören. Einer der Vorschläge war, daß für die Brüderberufung eine besondere Anstrengung gemacht werden solle. Die Kongregation muß ihre Mentalität ändern, um dies zu bewerkstelligen, wenn sie wirklich den Bruder stärker als einen Missionar integrieren möchte. Der Tag wurde abgeschlossen mit der Eucharistiefeier, die von den Brüdern aus Portugal vorbereitet worden war; der Provinzial von Lissabon stand ihr vor.

Der 22. April begann um 8.30 Uhr mit der Eucharistiefeier; sie war von den Brüdern aus Spanien vorbereitet worden, P. Enrique Lopez stand ihr vor. Um 10 Uhr sprach P. Felix Catala über das Thema redemptoristische Spiritualität. Am Nachmittag sprach er in zwei Vorträgen über die Identität des Redemptoristen-Bruders; er zog dabei die ersten Brüder der Kongregation in Betracht: Vito Curzio, Gerard Majella und Antonio Lauro. Zum Abschluß wurde den Brüdern ein Fragebogen überreicht, der später an P. Enrique Lopez gesandt werden soll. Weiters wurde eine Botschaft für die Mitglieder Kongregation vorgeschlagen; sie soll in Scala veröffentlicht werden. Um 19.30 hielten wir in der Kapelle eine Andacht, die von den Brüdern aus Spanien vorbereitet worden war.

Der 23. April begann mit der Eucharstiefeier um 8 Uhr; sie war von den italienischen Brüdern vorbereitet worden, P. Sergio Santi stand ihr vor. Um 9 Uhr hatten wir ein Treffen mit Bruder Jeffrey Rolle; Thema: das Selbstverständnis des Bruders (er sprach dabei über seine eigenen Erfahrungen), die Stellung des Bruders in der Kommunität und deren Bedeutung. Nach einer Pause befaßten wir uns mit Fragen, die er uns zur Überlegung mitgegeben hatte.

Wir sprachen auch über die Botschft, die wir weitergeben wollen. Auch über ein nächstes Treffen; aber wir beschlossen, auf das nächste Treffen der Konferenz Europa zu warten. Es wurden drei Brüder vorgeschlagen, die die Verantwortung für das nächste Treffen haben sollen: einer aus Portugal, einer aus Spanien, und einer aus der Reihe der Brüder, die nicht hatten kommen können.

Um 11.30 Uhr besuchten wir die Kommunität von Guimaraes, wo uns ein köstliches Mittagessen geboten wurde; danach besichtigten wir die Stadt. Dann besuchten wir die Stadt Braga, die Wallfahrtskirchen von Samerio und des Bom Jesus. Um 21.30 Uhr trafen wir wieder in Vila Nova de Gaia ein, wo wir unser Treffen mit einen „Gaudeamus“ beendeten.

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Thailand
Neue Mission
Don MacKinnon, C.Ss.R.

In den letzten Jahren sind viele thailändische Redemptoristen nach Laos gereist. Der Zweck, den Mekongfluß zu überschreiten und ins kommunistische Nachbarland zu gehen, war, den Seminaristen in Takek kurze Kurse zu geben. Einige der jungen Männer in Laos, auch aus den Stämmen in den Bergen von Kmhmu, haben um Aufnahme in die Kongregation angesucht. Vor kurzem wurde den Redemptoristen in der Nähe des Seminars ein großes Grundstück angeboten.

P. Phaiboon Udomdej, Redemptorist, nahm eine Gruppe von Seminaristen aus dem Dorf mit, um die Grenzsteine zu setzen, damit „Hausbesetzer“ das Grundstück nicht in Anspruch nehmen können.
Die Seminaristen der Diözese und der Redemptoristen treffen sich zum Gebet in der Kapelle des Seminars in Takek. Es ist dies das einzige Seminar im ganzen Land von vier Millionen Einwohnern, von denen eine Million dem Stamm der Kmhmu angehören.

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REDEMPTORISTEN IN DEN MEDIEN:

Thailand
Bischof Banchong Chaiyara, C.Ss.R. ruft zur Heilung auf
Vorapoj Singha, UCA News

Da in Bangkok und in anderen Städten von Thailand nach den Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und den Rothemden etwas Ruhe eingetreten ist, haben ein Bischof und mehrere Priester in den Hochburgen der Rothemden an alle Seiten appelliert, das Land zu heilen.
„Es gibt keine Gewinner. Jeder hat verloren”, sagte Bischof Banchong Chaiyara, Ubon Ratchathani, Präsident der Bischofskommission für Soziale Dienste.

“Der Heilungsprozeß muß sofort beginnen, selbst wenn dies schwer scheint in all dem Zorn und dem Leid”, sagte der Bischof.

Er forderte die Katholiken auf, um Frieden zu beten; und appellierte an alle Parteien, an der Lösung der Probleme zu arbeiten und das Land zu heilen.

Brandstifter und Randalierer haben am 19. Mai weite Teile von Bangkok in Ruinen hinterlassen, nachdem die Führer der Rothemden die Beendigung der Besetzung eines Handelsviertels verkündet hatten.

Im Norden von Thailand, Hochburgen der Rothemden, wurden Regierungsgebäude zerstört.
Nach Berichten von Thaimedia vom 21. Mai wurden 52 Menschen in den Auseinandersetzungen seit dem 14. Mai getötet, mehr als 400 verletzt. Die blutigen Vorgänge riefen außerhalb der

Hauptstadt Unruhe hervor; in Nordostthailand wurden Büros der Regierung angezündet.
“Wir sollten einander nicht hassen, weil wir unterschiedliche politische Auffassungen haben”, sagte
Vithaya Ngamwong, der Generalvikar der Diözese Ubon Ratchathani und Seelsorger an der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis, die 800 Meter vom Rathaus entfernt ist, das von den Rothemden am 19. Mai zerstört wurde.

“Schwarzer Rauch um uns herum und überall Chaos”, sagte er; und fügte hinzu: die “nationale Wiederversöhnung muß jetzt beginnen”.
Gewalttätigkeit brach auch in der Stadt Chiang Mai aus, wo Menschen versuchten, Gebäude niederzubrennen, und selbstgefertigte Bomben warfen, nachdem die Proteste in Bangkok beendet waren.

“Wir beten jeden Tag für die Einheit im Land; und hoffen, daß wieder normale Verhältnisse kommen”, sagte Vuthilert Haelom, der Generalvikar von  Chiang Mai.

Er sagte auch, daß alle Kirchen in der Diözese ohne Schaden geblieben seien und von der Gewalttätigkeit nicht betroffen wurden. „Wir beten für die Menschen, die in diesem politischen Konflikt verwundet und getötet wurden“.

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Frankreich
Pax Christi International
Pax Christi, London Tablet
Bischof Kevin Dowling C.Ss.R., Rustenburg, Südafrika, wurde auf dem Treffen am 19. Mai in Straßburg, Frankreich, zum Kopräsidenten von Pax Christi International gewählt. Er war seit 2004 Mitglied des Exekutivkomitees von Pax Christi, seit kurzem auch einer der vier Vizepräsidenten. Marie Dennis vom Maryknoll Mission Movement ist Kopräsidentin mit Bischof Dowling.

Pax Christi ist eine katholische non-profit Nichtregierungsorganisation; eine Friedensbewegung auf weltweiter Basis. Ihre Ziele sind das weite Feld der Menschenrechte: Sicherheit, Abrüstung und Entmilitarisierung, gerechte Weltordnung, Religion und gewaltsame Konflikte.

You can view their website at http://www.paxchristi.net/ in English, Spanish and French.

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ANKÜNDIGUNGEN:

Pedro Sanabria, der Vizeprovincial von Asunción, schreibt:

Ich nehme die Gelegenheit wahr, Sie im Namen unserer Mitbrüder in der Vizeprovinz Asuncion zur Feier der Eröffnung der neuen Provinz von Paraguay einzuladen.
Am 1. August 2010 wird Erzbischof Cuquejo C.Ss.R. um 10 Uhr der Eucharistiefeier vorstehen, in der das Dekret über die Errichtung der neuen Provinz verlesen wird. Der Generalobere P. Michael Brehl wird die Homilie in Spansich halten. Nach der Messe wird ein Treffen mit den Leuten sein.

Ein Essen mit geladenen Gästen wird am Abend im neuen Sitz des Provinzials stattfinden. P. Attilio Cordioli C.Ss.R. bereitet auch ein besonderes Abendessen in Atyrd für Montag, 2. August, vor.

Gott möge uns alle segnen!

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LEBENSWENDEN:

Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site

Erste Profeß:
Suresh Kelum Warnakulasuriya Fernando, Regio Colombo, 29. September 2009
Allan Manzano y Quevedo, Vizeprovinz Manila, 15. Mai 2010
Lhionell Namora y Nuyles, Vizeprovinz Manila, 15. Mai 2010
Uesili Felise Iosefo Ielome, Regio Aotearoa, 16. Mai 2010
Graciano Gaputan Aboc, Provinz Cebu, 21. Mai 2010
Joie John Gascon Baquero, Provinz Cebu, 21. Mai 2010
Danilo Samorro Agustin, Jr., Provinz Cebu, 21. Mai 2010

Ewige Profeß:
Edson Alves da Costa, Provinz Rio de Janeiro, 9. April 2010
Ricardo Alexandre Ferreira, Provinz Rio de Janeiro, 9. April 2010
Eber Eliaquím Córdova Córdova, Vizeprovinz Peru-Nord, 17. April 2010
Jimmy Orlando Ramírez Pacherres, Vizeprovinz Peru-Nord, 17. April 2010
Percy Yarlequé Cardoza, Vizeprovinz Peru-Nord, 17. April 2010
Eugene Michael Tiongson-Batungbacal, Provinz Denver, 1. Mai 2010
Maiko Deffaveri, Provinz Porto Alegre, 2. Mai 2010
Iracildo Braga Barros, Vizeprovinz Fortaleza, 7. Mai 2010
Cleandro de Oliveira Pessoa, Vizeprovinz Fortaleza, 7. Mai 2010
Edilei Rosa Silva, Provinz Campo Grande, 16. Mai 2010
Kristoffenson Alea y Soriano, Vizeprovinz Manila, 22. Mai 2010
Sergio Abraham Roman Castro, Vizeprovinz Peru-Süd, 23. Mai 2010

Priesterweihen:
Fransiskus Xaverius da Cunha, Provinz Indonesia, 31. Juli 2008
Raja Vijayanand Minnagadda, Provinz Bangalore, 12. April 2010
Rufus Ivan Warnakulasuriya Fernando, Regio Colombo, 17. April 2010
Yoshiyuki Francisco Xavier Hagihara, Vizeprovinz Tôkyô, 29. April 2010
Jorge Ambel Galán, Provinz Madrid, 1. Mai 2010
David Bayo, Provinz Indonesia, 5. Mai 2010
Robertus Melkior Bayo, Provinz Indonesia, 5. Mai 2010
Efrem Bolly, Provinz Indonesia, 5. Mai 2010
Raymundus Silvensius Nagu Segu, Provinz Indonesia, 5. Mai 2010
Vinsensius Nani Bili, Provinz Indonesia, 5. Mai 2010
Michael Kaspar Sakthivel, Provinz Bangalore, 6. Mai 2010
Antic Santosh Pragasam, Provinz Bangalore, 8. Mai 2010
Miguel Ángel Castro Páramo, Vizeprovinz Caracas, 29. Mai 2010

Todesfälle:
P. Alfonso Amador Castro, 79, Provinz San Juan, 29. April 2010
P. Tadeusz Henneberg, 88, Provinz Warschau, 10. Mai 2010
P. Antonino Cavero Combarros, 85, Vizeprovinz Caracas,11. Mai 2010
Br. Thierry Minoungou, 37, Vizeprovinz Burkina-Niger, 11. Mai 2010
P. Albert Stoeckel, 99, Provinz Edmonton-Toronto, 13. Mai 2010
Br. Joseph PÇhan Sanh Lua, 89, Provinz Vietnam, 17. Mai 2010
P. Edward Paul Wilhelm, 89, Provinz Denver, 18. Mai 2010

Jubiläen im Juli

60-jähriges Priesterjubläum:
Jose Oscar Brandão, Provinz São Paulo, 23. Juli 2010

50-jähriges Priesterjubläum:
Albert Breitenmoser, Provinz St. Clemens/Regio Helvetica, 10. Juli 2010
Franz Hofstaetter, Provinz Wien, 17. Juli 2010
Alois Kraxner, Provinz Wien, 17. Juli 2010
Franz Zeilinger, Provinz Wien, 17. Juli 2010
Thaddeus Krawchuk, Provinz Yorkton, 17. Juli 2010
Maxime Adam, Regio Belgien-Süd, 21. Juli 2010

25-jähriges Profeßjubläum:
Raymond Edward Lukie, Provinz Yorkton, 21. Juli 2010
Patrick Albert Keyes, Provinz Denver, 21. Juli 2010
Byron James Miller, Provinz Denver, 21. Juli 2010
John Kevin Schmidt, Provinz Denver, 21. Juli 2010
John Timothy Watson, Provinz Denver, 21. Juli 2010

25-jähriges Priesterjubläum:
Elias Youssef Sader, Missio Beirut, 7. Juli 2010
Evaristo Fontánez Cotto, Provinz San Juan, 19. Juli 2010
Rafael Alonso Crespo, Provinz Madrid, 21. Juli 2010
Luis Mariano Angulo Hojas, Provinz Madrid, 21. Juli 2010
Pedro Ciarnoscki, Provinz Porto Alegre, 27. Juli 2010

Ernennungen:
Am 14. Mai wurden in die Kommission für ökonomische Solidarität ernannt (bis zum nächsten Generalkapitel):

Joseph W. Tobin (Vorsitzender) (Provinz Denver)
Michael Kelleher (Provinz Dublin)
Darci Nicioli (Provinz São Paulo)
Felipe Santiago (Provinz San Juan)
Martin Gay (Provinz Süd-Afrika)
Mark Miller (Provinz Edmonton-Toronto)
Jovencia Ma (Provinz Cebu)

Am 17. Mai wurden – mit Wirkung vom 1. Juni – in das Generalsekretariat für Finanzen berufen:

Stanisław Wróbel (Generalökonom)
Jacek Dembek (Generalkonsultor)
Joseph W. Tobin (Provinz Denver, Vorsitzender der Kommission für ökonomische Solidarität)
John Gerard “Gerry” O’Connor (Provinz Dublin, Prokurator für den Fonds für Afrika & Madagaskar)
Alfred “Al” Bradley (Provinz Baltimore)
John J. Steingraeber (Provinz Denver)
Aidan McMahon (Vizeprovinz Manila)
Johannes Römelt (Provinz St. Clemens/Regio Köln)

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