S C A L A

 

Unser Leben geben für die Erlösung in Fülle

 

 Info-Service der Redemptoristen                                                 Nummer 15

Newsletter der Kongregation des Heiligsten Erlösers
Rom, Italien
16. März 2006

Aus der Redaktion

Manchmal fallen mir bei den Nachrichten und der Zeitplanung für SCALA durch einen glücklichen Zufall die Themen auf natürlichere und harmonischere Weise zu als durch bewusste Planung. Das ist in diesem Monat der Fall. Denn gerade in diesem Monat, in dem wir das Fest des hl. Klemens M. Hofbauer feiern, des Pioniers der transalpinen Kongregation, der in Wien begraben liegt, bringt SCALA zwei Berichte aus der Wiener Provinz. Dazu kommen die Kurzbiografie eines Redemptoristen in den Vereinigten Staaten, dessen körperliche Behinderung ihn keineswegs „einbremsen“ kann und Bilder von Tätigkeiten im Sinne des jüngst begangenen kirchlichen Welttags der Kranken.

In dem Land, in dem der hl. Klemens zuletzt als Seelsorger wirkte, sind die Redemptoristen weiterhin bemüht, die „Erlösung in Fülle“ zu den Menschen zu bringen, indem sie in einer „Gesprächsoase“ allen Menschen, die nach Rat, Orientierung, Glaubensgesprächen, geistlicher Begleitung suchen, ein „offenes Ohr“ anbieten. Sie bringen damit die Sorge der Kirche um die „mühselig Beladenen“ zum Ausdruck. Dieser Sorge der Kirche hat jüngst auch Kardinal Lozano Barragan, der Präsident des päpstlichen Rates für die Krankenpastoral, Ausdruck verliehen, dessen Ansprache am Welttag der Kranken in kurzen Auszügen im Teil „In Spiritu Redemptionis“ wiedergegeben wird.

Die Wiener Provinz berichtet ferner über den angestrebten Seligsprechungsprozess von P. Wilhelm Janauschek. Dazu haben wir einen Bericht unseres Generalpostulators P. Antonio Marazzo über den derzeitigen Stand aller Kanonisationsverfahren von vielen anderen Redemptoristen in den verschiedenen Stadien kirchlicher Anerkennung.

Wir bringen auch Berichte über Redemptoristen in den Nachrichten, weiters einen Bericht des Beratungsbeirates der Alfonsianischen Akademie. Das große Anliegen dieses Beirates ist die Sicherung einer guten und erfolgreichen Zukunft für die Akademie.

Möge alles Gelesene uns weiterhin den Mut geben, „unser Leben zu geben für die Erlösung in Fülle“!

Gnade und Erlösung für alle!>
Gary Ziuraitis C.Ss.R.


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Lebenswenden

Personelle Veränderungen der letzten Zeit in der Familie der Redemptoristen. Einen vollständigen Überblick finden Sie unter Officialia.

Zeitliche Profess:
Yaroslav Tarnavskyy, Provinz Lviv, 19. Dezember 2005
Anatoliy Maslo, Provinz Lviv, 19. Dezember 2005
Jesús Manuel Bobadilla Garcia, Vizeprovinz Peru-Nord, 5. Januar 2006
Eber Eliaquím Córdova Córdova, Vizeprovinz Peru-Nord, 5. Januar 2006
Jimmy Orlando Ramírez Pacharres, Vizeprovinz Peru-Nord, 5. Januar 2006
Percy Yarlequé Cardoza, Vizeprovinz Peru-Nord, 5. Januar 2006
Rigoberto Baide Leiva, Vizeprovinz San Salvador, 8. Januar 2006
David Nicolás Cáceres Sánchez, Vizeprovinz San Salvador, 8. Januar 2006
Edvin Rodolfo García Quiñónez, Vizeprovinz San Salvador, 8. Januar 2006
Guillermo Manuel Enrique Hernández Hernández, Vizeprovinz San Salvador, 8. Januar 2006
Edvaldo Monteiro da Silva, Vizeprovinz Recife, 20. Januar 2006
Erisson Roberto Monteiro da Salva, Vizeprovinz Recife, 20. Januar 2006
Pedro Paulo Dal Bó, Provinz São Paulo, 22. Januar 2006
Valdir Benedito da Luz, Provinz São Paulo, 22. Januar 2006
Ednaldo Santana dos Santos, Provinz São Paulo, 22. Januar 2006
Francisco de Jesus dos Santos, Provinz São Paulo, 22. Januar 2006
Alessandro Aparecido Tavares, Provinz São Paulo, 22. Januar 2006
José Amarildo Luciano da Silva, Vizeprovinz Manaus, 28. Januar 2006

Ewige Profess:
Vincenzo La Dendola, Römische Provinz, 9. Oktober 2005
Thierry Minoungou, Viceprovinz Burkina-Niger, 15. Oktober 2005
Jimmy Chau Pham, Provinz Denver, 2. Februar 2006
Tat-Thang Truong Hoang, Provinz Denver, 2. Februar 2006

Priesterweihen:
Abel Sinini, Vizeprovinz Burkina-Niger, 2. Juli 2005
Marcelo da Silva Sousa, Vizeprovinz Fortaleza, 2. September 2005
Renaldo Zierhut, Provinz Campo Grande, 10. Dezember 2005
James (Jaison) Thundathil, Vizeprovinz Alwaye, 27. Dezember 2005
Thomas (Joemon) Kunnumpurath, Vizeprovinz Alwaye, 28. Dezember 2005
Varghese (Sijo) Thaliyath, Vizeprovinz Alwaye, 5. Januar 2006
Celso Luiz Martins Junior, Provinz Campo Grande, 4. Februar 2006

Bischöfe:
Der Heilige Vater hat die Wahl von Pater Jaroslaw Pryriz C.Ss.R. durch die Bischofssynode der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche zum Weihbischof der Eparchie Sambir-Drohobycz bestätigt. P. Pryriz ist derzeit „Protosincellus“ (Generalvikar) dieser Eparchie.

P. José Luiz Ferreira Salles C.Ss.R., Vizeprovinz Recife, wird am 17. März 2006 zum Weihbischof von Fortaleza (Brasilien) geweiht.

Bischof Florencio Coronado C.Ss.R., aus der Vizeprovinz Peru Süd, Em. Bischof von Huancavelica (Peru) starb am 25. Februar 2006 im Alter von 97 Jahren.

Jubiläen im März 2006:
60 Jahre Profess:
Jacobus (Polycarpus) Hilhorst, Provinz St. Klemens/Region Niederlande, 15. März 2006
Godefridus de Jong, (Gaudentius), Provinz St. Klemens/Region Niederlande, 15. März 2006

60 Jahre Priester:
Agostino Incorvaia, Provinz Neapel, 16. März 2006

50 Jahre Profess:
Josef Anton (Karl) Elsasser, Provinz St. Klemens/Region Helvetica, 15. März 2006
Wilhelm Beine, Provinz St. Klemens/Region Köln, 25. März 2006
Paul Blau, Provinz St. Klemens/Region Köln, 25. März 2006
Willi Heck, Provinz St. Klemens/Region Köln, 25. März 2006
Klemens Jockwig, Provinz St. Klemens/Region Köln, 25. März 2006
Hans Michael Kratz, Provinz St. Klemens/Region Köln, 25. März 2006
Franz Richter, Provinz St. Klemens/Region Köln, 25. März 2006
Karl Seitz, Provinz St. Klemens/Region Köln, 25. März 2006
Paul Sindermann, Provinz St. Klemens/Region Köln, 25. März 2006

50 Jahre Priester:
Bernard Clinton, Provinz Canberra, 11. März 2006
Kevin Crock, Provinz Canberra, 11. März 2006
Edmond Joseph Ryan, Provinz Canberra, 11. März 2006
Francesco Brancaccio, Provinz Neapel, 18. März 2006
Michele Calabrese, Provinz Neapel, 18. März 2006
Francesco Saturno, Provinz Neapel, 18. März 2006
Adalbert Jahn, Provinz St. Klemens/Region Köln, 25. März 2006

25 Jahre Priester:
José Luiz Majella Delgado, Provinz São Paulo, 14. März 2006

Unsere Verstorbenen:
P. José Augusto da Costa, 84, Provinz São Paulo, 21. Januar 2006
P. Arsénio González Pérez, 86, Provinz Lissabon, 31. Januar 2006
Br. Vasyl (Volodymyr) Turash, 81, Provinz Lviv, 31. Januar 2006
P. Charles Jeremiah Shepherd, 92, Provinz London, 5. Februar 2006
P. Charles Pervase Fehrenbach, 96, Provinz Baltimore, 6. Februar 2006
P. Stanislaw Kwiatkowski, 82, Provinz Warschau, 16. Februar 2006
P. Edward (Grattan) Feehan, 84, Provinz Edmonton-Toronto, 18. Februar 2006
Bischof Florencio Coronado, 97, Vizeprovinz Peru Süd, 25. Februar 2006
P. Román Martínez Gamboa, 88, Provinz Madrid, 27. Februar 2006

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Nachrichten von den Provinzen

Austria
Zwei pastorale Initiativen der Redemptoristen
in Österreich feiern Geburtstag

5 Jahre Gesprächsoase Innsbruck
Am 25. Jänner feiert die Gesprächsoase ihren 5. Geburtstag. Im Jänner 2001 wurde die Oase als erste derartige Einrichtung (Gespräch-Beratung-Information) in Österreich von Diözesanbischof Alois Kopthgasser im Redemptoristenkolleg eingeweiht und eröffnet. In den fünf Bestandjahren haben knapp 8500 Personen Beratung und „ein offenes Ohr“ in der Oase gefunden. Derzeit arbeiten im Team der Gesprächoase 20 Seelsorger und Seelsorgerinnen (aus verschiedenen Ordensgemeinschaften, Diözesanpriester und ausgebildete Laien; zum großen Teil „ehrenamtlich“), darunter vier Redemptoristen. Mitte 2005 übergab P. Lorenz Voith – nach seiner Wahl zum Provinzial – die Leitung der Gesprächsoase an den neuen Rektor von Innsbruck, P. Hans Schermann.

Häufigsten Themen der Gespräche in der Oase waren vor allem der pastorale Bereich (Lebens- und Glaubensgeschichte), der Bereich der Beziehungen und der Psyche (neue Lebenssituation, Alleinsein, Schwierigkeiten in Familien, Ängste, Depressionen, Sorgen um Krankheit und Angehörige).Interessant ist seit Jahren der hohe Anteil an Männern (46,4%), die die Gesprächsoase aufsuchten. In anderen ähnlichen Einrichtungen im deutschsprachigen Raum ist der Anteil der Männer bei nur knapp 30%.

Gesprächsoase: Ein Ort, wo man „Zeit und ein offenes Ohr“ findet

Die Gesprächsoase ist entstanden auch als eine Antwort der Kirche auf die Bedürfnisse der Menschen nach Aussprache, Beratung und Begleitung. Die Nähe zur Herz-Jesu-Kirche (Klosterkirche der Redemptoristen), die als traditioneller Beicht- und Besinnungsort seit Jahrzehnten gerne angenommen wird, und zur gegenüber liegenden Universitätsklinik, sowie die zahlreichen kompetenten Seelsorger, Seelsorgerinnen, Berater und Beraterinnen haben dazu geführt, dass die Gesprächsoase zu einem der größten kirchlichen Beratungseinrichtungen in Tirol werden konnte. Finanziert wird die Gesprächsoase von Trägern: den Redemptoristen, der Orden Tirols, dem Stadtpastoralrat Innsbruck (Diözese Innsbruck), sowie zu einem Drittel über Spenden.

In der österreichischen Hauptstadt Wien laufen seit mehreren Monaten auch Vorbereitungen zur Errichtung einer ähnlichen Einrichtung; P. Lorenz Voith koordiniert derzeit diese Initiative mit anderen Ordensgemeinschaften und der Erzdiözese Wien.


10 Jahre Predigtforum: http://www.predigtforum.at/

Das PREDIGTFORUM feiert mit dem ersten Fastensonntag sein 10-jähriges Bestehen. Auf Initiative von P. Hans Hütter entstand 1996 dieses Angebot via Internet. Über 10.000 Zugriffe wöchentlich hat das Predigtforum derzeit. Seither werden an allen Sonn- und Feiertagen des Kirchenjahres, sowie anderen ausgewählten Anlässen, eine, meistens sogar mehrere Predigten veröffentlicht; dazu kommen verschiedene Elemente für die Liturgie, weiterführende literarische und theologische Texte, sowie Kurzexegesen der jeweiligen Bibelstellen. In den zehn Jahren wurden allein ca. 1100 Predigten veröffentlicht. Insgesamt arbeiteten insgesamt 50 Mitarbeiter aus Österreich, Deutschland und der Schweiz im Predigtforum mit (Priester, Ordensleute (Redemptoristen und aus anderen Gemeinschaften), sowie auch Laientheologen mit. Zurzeit sind es 15 regelmäßige Autoren.

Zuschriften aus vielen Teilen der Welt zeigen darüber hinaus, dass dieses Instrument zur Vorbereitung der Sonn- und Feiertage von einem internationalen Interessentenkreis gerne genützt wird. Nutzer sind vor allem in der Gottesdienstvorbereitung tätige Priester, Diakone und kirchliche Laienmitarbeiter (über den deutschen Sprachraum weit hinaus, so etwa auch für deutschsprachige Gottesdienste im Ausland), daneben viele Menschen, die aus dem Predigtforum geistliche Impulse für ihr Leben beziehen. Das Projekt finanziert sich großteils aus Spenden.

Webmaster des Predigtforums ist P. Hans Hütter; die Redaktion des Predigtforums liegt derzeit in den Händen von Frt. Martin Leitgöb.


Ein kommender Seliger Redemptorist aus Wien

80. Todesjahrtag des „Ehrwürdigen Diener Gottes“ Pater Wilhelm Janauschek CSsR.

Am 30.Juni 2006 jährt sich zum 80. Mal der Todestag von P. Wilhelm Janauschek. Schon kurz nach seinem Tod begann eine große – bis heute andauernde – Verehrung. Bis Januar 2006 wurden knapp 10.800 Gebetserhörungen gezählt. Der diözesane Seligsprechungsprozess ist abgeschlossen; viele Verehrer von P. Janauschek warten nur mehr auf ein von der Kirche beglaubigtes Wunder.

Wilhelm Janauschek wurde am 18. Oktober 1859 geboren; er hatte 16 Geschwister, von denen aber nur acht das Erwachsenenalter erreichten. Nach Absolvierung des Gymnasiums trat Wilhelm bei den Redemptoristen ein; sein Leitspruch durch sein ganzes Leben war: „Wie Gott will, das ist das Beste“. Im Laufe seines Lebens wurde er für viele wichtige Ämter in der eingesetzt, so als langjähriger Novizenmeister, Rektor und durch sechs Jahre als Provinzial. Er wirkte als Volksmissionar, Exerzitienleiter und als gesuchter und bekannter Beichtvater.

Am 30. Juni 1926 starb er an einem unheilbaren Krebsleiden. Der Ruf seines heiligmäßigen Lebens und die vielen Gebetserhörungen auf seine Fürsprache veranlassten die Redemptoristen, seine sterblichen Überreste 1934 vom Wiener Zentralfriedhof in die Kirche Maria am Gestade zu überführen. Dort ruhen diese, nur wenige Meter entfernt vom Grab und der Gedächtnisstätte des hl. Klemens Maria Hofbauer. Täglich kommen Menschen zu seinem „Altar“.

Sollte P. Wilhelm Janauschek selig gesprochen werden, so wäre er der erste Selige, der auch in Wien geboren wurde.

In der Wiener Provinz und im Kolleg Wien. Maria am Gestade laufen die Vorbereitungen für diese Feierlichkeiten Ende Juni, zu der auch der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn einen festlichen Gottesdienst feiern wird.

Die Wiener Provinz wird in den kommenden Monaten auch neue Kurzbiografien und Novenenheftchen in mehreren Sprachen herausgeben und anderen Provinzen weltweit zukommen lassen. Eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit über P. Wilhelm Janauschek und seine Zeit wurde in Auftrag gegeben.

P. Janauschek gilt besonders als Fürsprechen in schweren Krankheiten und bei Krebs.

Ein LINK in der Homepage der Wiener Provinz wird errichtet: http://www.redemptoristen.at/

Redaktion: Sekretariat des Provinzialates, Wien

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Nachrichten von der Alfonsianischen Akademie

Rom, Italien
Beirat des Generalmoderators der Alfonsianischen Akademie
(Treuhänderbeirat)
20. - 22. Februar 2006

Dank und Anerkennung

1. Der Beirat spricht allen Einheiten der Kongregation, die durch die großzügige Entsendung von Studenten, Professoren und Geldmitteln ihre Solidarität mit der alfonsianischen Sendung der Akademie bekunden, besonderen Dank aus.

2. Der Beirat möchte P. General für die großzügigen Aufwendungen seiner Zeit und die fürsorgliche Leitung der Akademie in seiner Eigenschaft als oberster Moderator seinen besonderen Dank aussprechen.

3. Der Beirat spricht Pater Sabatino Majorano für seine kompetente Leitung und sein Engagement als Präsident der Akademie Dank und Anerkennung aus. Während der fünf Jahre in der Leitung der Akademie war er stets bestrebt, das hohe Niveau bei Professoren, Assistenten und Studenten zu erhalten.

4. Der Beirat spricht Pater John Vargas vom Büro für Entwicklung und Öffentlichkeitsarbeit sowie seinem Beratungsbeirat für die selbstlose, fachlich hervorragende und engagierte Arbeit seinen Dank aus.

5. Der Beirat spricht P. Lorenzo Alvarez Verdes für seine 30-jährige Tätigkeit als Professor an der Akademie besonderen Dank und besondere Anerkennung aus. Wir danken auch für seine Hilfe als ehemaliges Mitglied des Treuhänderbeirates.

6. Der Beirat spricht der Provinz St. Klemens und der Region Köln für die Spenden aus der Bibliothek von Geistingen seine Anerkennung aus.

7. Der Beirat spricht den Provinzoberen, die in letzter Zeit in diesem Gremium tätig waren, nämlich Cornelius Casey (Dublin), Francisco Ceballos (Bogota), Kevin Moley (Baltimore), Johannes Schalk (München) und Richard Thibodeau (Denver) seinen Dank aus.

8. Der Beirat spricht der Warschauer Provinz für die Freistellung von P. Gabriel Witaszek als ordentlicher Professor der Akademie seinen Dank aus.

9. Der Beirat weiß um die großen Herausforderungen für die Akademie in der heutigen Zeit. Dennoch arbeitet ihr Lehr- und Verwaltungspersonal mit großem Engagement, um das derzeitige hohe Niveau zu halten und für die Zukunft zu sichern. Insbesondere wollen wir sowohl den altgedienten Professoren, die mit großer Kompetenz lehren, als auch den jüngeren Professoren, deren hohes Niveau eine gute Zukunft verheißt, Dank und Anerkennung aussprechen.

Empfehlungen

1. Der Beirat spricht die Empfehlung aus, dass der Generalmoderator, in Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Alfonsianischen Akademie, Schritte zur Anstellung neuer Redemptoristen-Professoren an der Akademie unternimmt unter besonderer Berücksichtigung frei werdender Lehrstühle in Fundamentalmoral, deren jetzige Inhaber bald emeritiert werden.

2. Der Beirat spricht die Empfehlung aus, dass die Generalleitung die Alfonsianische Akademie auf die Tagesordnung der Treffen in der Mitte des Sexenniums und anderer Regionalversammlungen sowie der Generalvisitationen setzt. Der Beirat appelliert an die ganze Kongregation, sich der Bedürfnisse der Akademie bewusst zu werden und zu entscheiden, wie die Kongregation das Gen.Stat. 023 befolgen soll: Die gesamte Kongregation muss die Alfonsianische Akademie unterstützen und fördern, weil ihre Aufgabe eng mit der Zielsetzung der Kongregation verbunden ist.

3. Der Beirat spricht die Empfehlung aus, dass das Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklung einen Absolventenverein der Akademie gründet. Weiters spricht er die Empfehlung aus, dass die Absolventen in Brasilien, Polen, den Vereinigten Staaten, Indien und auf den Philippinen mit besonderer Aufmerksamkeit betreut werden.

4. Der Beirat spricht die Empfehlung aus, dass das Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklung weiterhin nach Möglichkeiten sucht, die Alfonsianische Akademie sowohl in der Kongregation als auch in der ganzen Kirche zu bewerben.

5. Der Beirat spricht die Empfehlung aus, dass der Generalmoderator eine Kommission einsetzt, die eine Vorgangsweise und einen Zeitplan zur Behandlung der Anliegen der Professoren der Alfonsianischen Akademie hinsichtlich ihrer Arbeitsbedingungen und Lebensqualität, insbesondere auch des Raummangels, ausarbeitet.

6. Der Beirat spricht die Empfehlung aus, dass der Preside der Alfonsianischen Akademie eine Studie über die Krankenversicherung und die Pensionsvorsorge jedes der Akademie zugeschriebenen Redemptoristen in Auftrag gibt, mit dem Ziel, bei der nächsten Sitzung des Beirates entsprechende Empfehlungen abzugeben.

7. Der Beirat spricht die Empfehlung aus, dass der Rat der Professoren innerhalb eines Jahres die beste Methode zur Verwaltung der Stipendienprogramme der Alfonsianischen Akademie ermittelt.

8. Mit dem Ziel, die Bedeutung der Moraltheologie in der Kongregation stärker bewusst zu machen, spricht der Beirat die Empfehlung aus, dass der Generalmoderator die Zusammenarbeit zwischen der Alfonsianischen Akademie, dem Ausbildungssekretariat der Generalleitung und anderen Institutionen zu intensivieren sucht, insbesondere im Hinblick auf die Planung von Kongressen und Workshops.

9. Der Beirat spricht die Empfehlung aus, dass der Generalmoderator und die Verwaltung der Alfonsianischen Akademie einen langfristigen Planungsprozess einleiten.

10. Der Beirat ersucht den Generalmoderator und die anderen leitenden Mitglieder der Akademie, das Wachstum der bestehenden Stiftungsgelder für die Akademie weiterhin als höchst vorrangig zu betrachten.

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Redemptoristen im Zeitgeschehen

Kardinal Terrazas: "Was Bolivien braucht, ist wahre Solidarität, nicht noch eine Ideologie"

KÖNIGSTEIN, 23. Februar 2006 (Zenit.org).- Anlässlich eines Deutschlandsaufenthalts analysierte der Vorsitzende der bolivianischen Bischofskonferenz, Kardinal Julio Terrazas, die politische Lage in seiner Heimat und forderte den im vergangenen Dezember gewählten Staatspräsidenten Evo Morales dazu auf, auf die gesamte Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. "Die Bolivianer werden nicht etwas akzeptieren, was mit ihren Werten nicht vereinbar ist", betonte der Kardinal.

"Ich glaube, dass Präsident Evo Morales gute Absichten hat. Aber die gewaltige Hoffnung, die so viele Bolivianer auf ihn setzen, könnte enttäuscht werden, wenn sich der versprochene Wandel nicht sofort zeigt." In der südamerikanischen Nation sei zwar eine gewisse Aufbruchsstimmung festzustellen, "aber was Bolivien am dringendsten braucht, ist wahre Solidarität, nicht noch eine Ideologie".

Kardinal Terrazas, Erzbischof von Santa Cruz de la Sierra, einer der größten Städte Boliviens, erklärte am Zentralsitz des pastoralen Hilfswerks "Kirche in Not" in Königstein: "Evo Morales sollte die Wünsche des gesamten Volkes in Betracht ziehen: die wirtschaftliche und soziale Situation verbessern, einen Ausweg aus der Korruption finden und die traditionellen Werte schützen. Die Bolivianer werden nicht etwas akzeptieren, was mit ihren Werten nicht vereinbar ist. Und die Kirche muss ihrer Sendung weiter nachkommen: Wir können von der Verkündigung der Wahrheit und der Liebe nicht Abschied nehmen."

Rund 92 Prozent der 8,7 Millionen Einwohner Boliviens sind Katholiken. Juan Evo Morales Ayma, der Anführer der sozialistischen bolivianischen Partei "Movimiento al Socialismo" (MAS) sowie der "Bewegung für die Rechte der Coca-Bauern" wurde am 18. Dezember 2005 zum ersten indigenen Staatsoberhaupt Boliviens gewählt. Er gilt als enger Vertrauter und Freund des kubanischen Staatspräsidenten Fidel Castro sowie des venezuelanischen Staatspräsidenten Hugo Chávez.

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In Spiritu Redemptionis

Der psychisch kranke Patient: Ein treues Ebenbild Gottes
Auszüge aus der Ansprache am Welttag der Kranken
Kardinal Lozano Barragán
Präsident des päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst

Laut Weltgesundheitsorganisation gibt es 450 Millionen Menschen mit neurologischen oder psychischen Störungen auf der Welt. 873.000 begehen jedes Jahr Selbstmord. Psychische Krankheiten sind zu einem echten Problem für die Gesundheit einer Gesellschaft geworden.

In 25% aller Länder gibt es keinen gesetzlichen Schutz für psychisch Kranke, 41% haben keine klar definierte Gesundheitspolitik und in über 25% haben die Patienten der Gesundheitszentren keinen Zugang zu einer psychiatrischen Grundversorgung. Für 70% der Weltbevölkerung gibt es weniger als einen Psychiater pro 100.000 Menschen.

In der Behandlung von psychischen Störungen hat es in den letzten 50 Jahren zugegebenermaßen einen großen Sprung nach vorn gegeben, wofür die technologischen Fortschritte auf dem Gebiet der Entwicklung neuer Medikamente, die die Lebensqualität von Psychisch Kranken beträchtlich erhöht haben, ein beredtes Zeugnis ablegen.

Dennoch lässt die ordentliche Versorgung psychisch kranker Patienten noch viel zu wünschen übrig, was auf die beschränkten Geldmittel, das mangelnde Verständnis der Behörden und die soziale Ausgrenzung der Patienten und ihrer Familien zurückzuführen ist. Das alles hat beträchtliche Auswirkungen auf die sozialen Netzwerke vieler Länder, die immer schlechter werden.

Die Zahl der „obdachlosen“ psychisch kranken Patienten hat in den reichen Ländern beträchtlich zugenommen. Es ist alarmierend, auf welche Weise man psychischen Störungen mit bürokratischen oder gesetzgeberischen Maßnahmen zu begegnen versucht, ohne auch nur im Geringsten auf die täglichen Bedürfnisse und die Lebensqualität der Patienten und ihrer Familien Rücksicht zu nehmen.

Psychische Störungen treffen häufiger jene Bevölkerungsschichten, die in wirtschaftlicher, kultureller und intellektueller Hinsicht weniger bevorzugt sind. Millionen Menschen müssen die körperlichen und psychischen Folgen von Unterernährung, bewaffneten Konflikten oder Naturkatastrophen mit ihren umfangreichen Auswirkungen auf die Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate tragen.

Was kann getan werden? Praktische Richtlinien

In diesem Zusammenhang möchte ich einige Richtlinien für die Praxis geben, die uns helfen können, den psychisch Kranken mit liebender Sorge zu begegnen:

-- Schaffen Sie im Schulsystem solide religiöse Grundlagen, die dazu beitragen, klare und feste Ziele zu schaffen, die man ein Leben lang verfolgen kann.

-- Haben Sie ein System von Werten vor Augen, die ein ganzes Leben zu tragen vermögen, und beziehen Sie sich darauf, vor allem, wenn es zu vermeiden gilt, dass die psychisch Kranken in Angst, Traurigkeit und Verzweiflung leben.

-- Treten Sie auf gegen den Relativismus, die reine Konsumhaltung und die Pseudokultur der Spaßgesellschaft und den Pansexualismus.

-- Treten Sie ein für die Würde der psychisch Kranken.

-- Fördern Sie eine gesunde Entwicklung der Kinder, einschließlich ihrer geistigen Fähigkeiten.

-- Arbeiten Sie bewusstseinsbildende Programme über psychische Krankheiten aus, damit die Menschen um sie wissen und sie verhindern können.

-- Appellieren Sie an die Orden und Kongregationen, deren Charisma in der Betreuung solcher Patienten besteht, sich ihrer mit besonderem Engagement anzunehmen in Anbetracht der besonderen Probleme, die diese Krankheit mit sich bringt.

-- Helfen Sie den Patienten mit der Spendung der Sakramente, wo es möglich ist.

-- Erleuchten und trösten Sie die psychisch Kranken mit dem Wort Gottes, wenn ihr geistiger und körperlicher Zustand es erlaubt.

-- Halten Sie sich vor Augen, dass die Rehabilitation der psychisch Kranken die Aufgabe der ganzen Gesellschaft ist, wobei die Bedürftigsten den Vorrang haben.

-- Schaffen Sie ein Milieu in der Gesellschaft, das die menschlichen Beziehungen fördert und dem psychisch Kranken das Gefühl gibt, zu einer ganz konkreten Gemeinschaft zu gehören.

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Bildergalerie des Monats (nur online)

Photo 1:
Das Beraterteam der Gesprächsoase mit P. Provinzial Lorenz Voith und P. Rektor Hans Schermann

Photo 2:
Frt. Martin Leitgöb (links) und P. Hans Hütter (rechts)

Photo 3:
Ansicht der ersten Seite des „Predigtforums“ im Internet

Photo 4:
Am Grab des Ehrwürdigen Dieners Gottes P. Wilhelm Janauschek in der Kirche Maria am Gestade, Wien

Photo 5:
Die Mitglieder des Beratungsbeirats der alfonsianischen Akademie hielten in der Woche vom 20.-26. Februar eine Sitzung ab. Sitzend (v.l.n.r.): PP. Alfeo Prandel, Ökonom der Akademie; Sabatino Majorano, Präsident der Akademie; P. General Joseph W. Tobin, Oberster Moderator der Akademie, und Bruno Hidber, Vertreter des Rats der Professoren.
Stehend (v.l.n.r.): PP. John Vargas, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Akademie; Clement Vadakkedath, Vizeprovinzial of Alwaye; Patrick Woods, Provinzial der Provinz Baltimore; Thomas Picton, Provinzial der Provinz Denver; Arturo Martínez Soto, Provinzial der Provinz Mexiko, und Zdzislaw Klafka, Provinzial von Warschau.

Photo 6:
P. General segnete am 3. März den Grundstein eines neuen Gebäudes für das Ausbildungszentrum der Redemptoristen für Behinderte in Pattaya (Thailand). Das Gebäude wird verschiedenen Zwecken dienen: Wohnheim für Mädchen, Computerräume und andere Einrichtungen. Der Vizeprovinzial Joseph Apisit, der frühere Vizeprovinzial Philip Banchong Chaiyara and der Rektor von Pattaya Lawrence Patin assistieren.

Photo 7:
Abschluss der Generalvisitation: P. General und der Generalkonsultor Jacek Dembek auf einem Gruppenbild mit Mitgliedern der Vizeprovinz Thailand und des Ausbildungszentrums für Behinderte. Nicht auf dem Bild: Serafino Fiore, der ebenfalls an der Visitation teilnahm.

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Tätigkeiten von P.General und vom Generalrat

Wollen Sie wissen, wo die Mitglieder der Generalleitung sind und was sie tun? Die folgenden Links bringen den Kalender der Generalleitung.

Deutsch: http://www.cssr.com/calendars/CalDT.htm

Diese Links sind auf unserer Webseite cssr.com im Bereich der Redemptoristen, wozu allerdings das entsprechende Passwort nötig ist. Wenn Sie dieses noch nicht haben, können Sie es dort in der pop-up box direkt vom Generalsekretär verlangen.

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Profile

Provinz Denver
P. Muckerman bleibt weiter in Bewegung
Jean M. Schildz, St. Louis Review

Eine Blutvergiftung mag den Redemptoristenpater Norman Muckerman ja niedergestreckt haben, aber glauben Sie ja nicht, dass er sich nicht wieder erhoben hat.

Sein rechtes Bein wurde im vergangenen Herbst oberhalb des Knies amputiert. Obwohl diese Operation nicht spurlos an ihm vorübergegangen ist, wirkt er wie ein Fels in der Brandung.

Der Pater ist für seine seelsorgliche und missionarische Arbeit und für seine 12-jährige Tätigkeit als Chefredakteur des „Liguorian“, einer monatlich erscheinenden überregionalen Zeitschrift der Redemptoristen, weit über die Grenzen der Erzdiözese St. Louis bekannt. Er ist auch der ehemalige Präsident der Catholic Press Association (Katholischer Presseverein).

P. Muckermann, ein Riese von Gestalt, hat sich zugegebenermaßen noch nicht daran gewöhnt, im Rollstuhl zu sitzen. Aber der gebürtige St. Louiser rollt dahin so gut er kann. Er hat seinen letzten Artikel für den „Liguorian“ im November zu Papier gebracht und arbeitet schon fleißig am nächsten.

In seinem Zimmer im St. Clement Health Care Center (Seniorenheim St. Klemens) in Liguori (ein Ort im amerikanischen Bundesstaat Missouri) erzählt P. Muckerman der St. Louis Review (St. Louis Rundschau, Zeitung der Erzdiözese) aus seinem Leben als Priester. Er ist Gott dankbar für die vielen Gnadenerweise, die er in seinem Leben erfahren durfte.

„Ich habe wahrlich ein erfülltes Leben gehabt“, sagt der 88-Jährige. „Ich danke Gott aus ganzem Herzen dafür.“

Seine Familie - die Eltern Edna und Oliver und die Schwestern Rosemary und Ann - erkannten schon früh, dass Norman zum Priester berufen war.

„Ich glaube, dass Norman sich schon immer zum Priesterberuf hingezogen fühlte“, sagte sein Schulfreund Paul C. Wehner Jr., „ich war keineswegs überrascht, als er erklärte, er wolle Priester werden. Wir haben es eigentlich immer erwartet.“

Mit 13 kam Norman ins Knabenseminar in St. Louis, danach ins Kardinal Glennon Seminar in Shrewsbury. Als die Erzdiözese 1934 die Studiengebühren erhöhte, konnten die Eltern sein Studium nicht mehr bezahlen.

Als nun P. Muckerman vor der Tatsache stand, aus dem Seminar austreten zu müssen, griff die Vorsehung ein. Er begegnete P. Emmet Crane, der im St. Joseph College, dem ehemaligen Knabenseminar der Redemptoristen in Kirkwood, stationiert war.

P. Muckerman hatte nie zuvor mit den Redemptoristen zu tun gehabt, aber nach einem Treffen mit dem Studentenpräfekten erhielt er einen Freiplatz. Am 2. August 1937 legte er die Gelübde ab, und am 1. Juli 1942 wurde er zum Priester geweiht.

Mittlerweile glich der Junge aus Shrewsbury mit einer Körpergröße von fast 2m und einem Körpergewicht von über 100kg mehr einem American Football Spieler als einem Seminaristen. Er betrieb denn auch alle möglichen Sportarten und verfolgt sie noch heute mit allergrößstem Interesse.

Im Januar 1944 wurde er nach Brasilien versetzt und blieb dort bis 1953. Er lernte Portugiesisch leicht und schnell, und sprach es bald wie ein Einheimischer. Er ist überhaupt sehr sprachbegabt und spricht mittlerweile auch Spanisch, Französisch, Italienisch und Deutsch.

Was er von dieser Zeit in Amazonien am besten in Erinnerung hat, sagt er, sind die Menschen, besonders die Armen. Die Abhaltung von Pfarrmissionen gehörte zu seinen Hauptaufgaben.

„Es war eine wunderbare Zeit“, weiß er noch heute, „ich habe vor Tausenden gesprochen.“ Auf einer einzigen Reise hat er einmal mehr als 5.000 Menschen bei fünf Pfarrmissionen innerhalb von zwei Monaten gefirmt.

Wieder in den Vereinigten Staaten war er Missionsprokurator für seinen Orden, Pfarrer in einer Pfarrei in Chicago und Provinzkonsultor.

„Dann kam die allerschönste Zeit“, sagt P. Muckerman und meint seine Tätigkeit als Pfarrer in der ehemaligen Redemptoristen-Pfarre St. Gerard Majella in Kirkwood. Viele Freundschaften, die er dort zwischen 1967 und 1979 schloss, dauern bis auf den heutigen Tag.

In den 70-er Jahren kehrte er nach Liguori zurück, „weil ich in der katholischen Öffentlichkeitsarbeit tätig sein wollte.“ Er übte zahlreiche Tätigkeiten aus, darunter als Chefredakteur der Zeitschrift Liguorian von 1977 - 1989 und in jüngster Vergangenheit als

Telemarketer für den Liguorian, indem er Predigten zur Gewinnung neuer Leser arrangierte.

Seine Walter Cronkite ähnliche Art ( berühmter amerikanischer Fernsehkommentator) prädestinierte ihn geradezu für den Vorsitz der Catholic Press Association (Katholischer Presseverein) von 1981 bis 1984. 1985 wurde ihm für seine hervorragenden Verdienste um das katholische Pressewesen der St. Francis de Sales Award (Franz von Sales Preis) verliehen.

In den 90-er Jahren übte er fünf Jahre lang das Amt des Rektors des Redemptoristenklosters in Liguori aus. Er hat ein halbes Duzend Bücher und eine Unzahl von Zeitschriftenartikeln geschrieben und veröffentlicht. Heute schreibt er noch immer für den Liguorian und andere Publikationen.

Sein Rat an alle, die auf der Suche nach ihrer Berufung im Leben sind, lautet: „Beten und nochmals beten, dass man den Willen Gottes erkennt und mutig genug ist, ihn anzunehmen und zu befolgen.“

P. Muckerman sagt, er sei gerührt, wie viele Menschen an seinem Schicksal Anteil nehmen, seit sein Fuß amputiert wurde. Er habe keine Idee gehabt, dass er durch seinen Beruf so viele Menschen angesprochen habe.

„Ich bin stolz darauf, dass ich trotz vieler persönlicher Rückschläge den Menschen helfen konnte“, sagt er.

Während er im Rollstuhl im Zimmer herumfährt, um den nächsten Termin vorzubereiten, spricht er noch einen letzten Gedanken aus: „Der Unterhalter Joe E. Lewis hat einmal gesagt: „Man tritt nur einmal auf, aber wenn man seine Karten richtig spielt, dann ist einmal genug.“

Und weg ist er.

ENDE

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Redemptoristische Webseite im Brennpunkt

In diesem Monat haben wir die Homepage der Wiener Provinz der Redemptoristen und die Homepages der Apostolate, über die wir in den Nachrichten aus den Provinzen berichtet haben,  im Brennpunkt:

http://www.redemptoristen.at/t

http://www.gespraechsoase.at/

http://www.predigtforum.at/ 

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Redemptoristen in den Nachrichten aus dem Vatikan

Generalleitung
Generalpostulator der Redemptoristen
Antonio Marazzo C.Ss.R.

Gegenwärtig haben wir in der Kongregation 49 Kandidaten für die Kanonisation. 9 von ihnen sind bereits selig gesprochen, 3 drei wurden mit päpstlichem Dekret für Ehrwürdig erklärt und 37 sind „Diener Gottes“. Unter ihnen gibt es 28 Märtyrer, 4 Ukrainer, 1 Slowake, 2 Polen und 21 Spanier. 2 sind Bischöfe, 25 sind Priester und 12 sind Laienbrüder.
Der Generalpostulator hat insgesamt 32 Verfahren in Bearbeitung. 29 davon betreffen Mitbrüder.
Es ergibt sich folgender Stand:
Bei den Seligen fehlt für die Heiligsprechung noch ein Wunder.
Bei den Ehrwürdigen fehlt für die Seligsprechung noch ein Wunder.
Hinsichtlich der „Diener Gottes“:
-bei 6 muss die historische und theologische Untersuchung noch erfolgen;
-bei 2 läuft das bischöfliche Erhebungsverfahren bereits;
-bei 3 muss die Eröffnung des bischöfliche Erhebungsverfahrens noch erfolgen;
-bei 3 muss die Einleitung des Verfahrens noch erfolgen;
-Im Verfahren der Crostarosa, Conchita und Solari ist die Kongregation die Antragstellerin. Das Verfahren zweier Mitbrüder, die in Polen durch die Nazis den Märtyrertod erlitten, und das Verfahren dreier Laienbrüder, die im Spanischen Bürgerkrieg den Märtyrertod erlitten, werden von den Diözesen Warschau bzw. Valencia durchgeführt zusammen mit anderen Kandidaten aus verschiedenen Ordensinstituten und anderen Diözesen. Hier schließen wir uns den Antragstellern an.

1.Selige (9)
(Bei allen fehlt für die Heiligsprechung noch ein Wunder).

1.Sel. PETER DONDERS (1805-1887), Holland, Priester, selig gesprochen am 23. Mai 1982.
2.Sel. KASPAR STANGASSINGER (1871-1899), Bayern, Priester, selig gesprochen am 24. April 1988.
3.Sel. GENNARO MARIA SARNELLI (1702-1744), Italien, Priester, selig gesprochen am 12. Mai 1996.
4.Sel. FRANZ XAVER SEELOS (1819-1867), USA, Priester, selig gesprochen am 9. April 2000.
5.Sel. MIKOLAJ TSCHARNEZKIJ (1884-1959), Bischof, Apostolischer Exarch von Volin und Pidljaschja, Märtyrer (Ukraine), selig gesprochen am 27. Juni 2001.
6.Sel. WASIL WELITSCHOWSKIJ (1903-1973), Bischof der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, Märtyrer (Kanada), selig gesprochen am 27. Juni 2001.
7.Sel. SINOWIJ KOWALIK (1903-1941), Priester, Märtyrer (Ukraine), selig gesprochen am 27. Juni 2001.
8.Sel. IWAN SJATIK (1899-1952), Priester, Märtyrer (Ukraine), selig gesprochen am 27. Juni 2001.
9.Sel. METODIJ DOMINIK TRCKA (1886-1952), Priester, Märtyrer (Slowakei), selig gesprochen am 4. November 2001.

2.Ehrwürdige (3)
(Bei allen fehlt für die Seligsprechung noch ein Wunder).

10. Ehrwürdiger JOSEPH AMAND PASSERAT (1772-1858), Frankreich, Priester.
11. Ehrwürdiger MICHELE DI NETTA (1787-1849), Italien, Priester.
12. Ehrwürdiger ALFRED PAMPALON (1867-1896), Kanada, Priester.

3.Diener Gottes (37)
(Bei Folgenden muss die historische und theologische Untersuchung noch erfolgen):

13. Diener Gottes WILHELM JANAUSCHEK (1859-1926), Österreich, Priester. Die Positio über seine Tugenden wurde am 12. Februar 1996 der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse übergeben.
14. Diener Gottes ANTONIO LOSITO (1838-1917), Italien, Priester. Die Positio über seine Tugenden wurde am 17. Juni 1999 der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse übergeben.
15. Diener Gottes José Javier Gorosterrazu Jaunarena (1877-1936) und Gefährten, Spanien, Märtyrer:
P. Ciriaco Olarte y Pérez de Mendiguren (1893-1936),
P. Miguel Goñi Ariz (1902-1936),
P. Julian pozo y Ruiz de Samaniego (1920),
P. Romero Espejo (1871-1938), Priester.
Br. Victor (Victoriano) Calvo Lozano (1896-1936), Laienbruder.
Die Positio über ihr Martyrium wurde am 26. April 2001 der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse übergeben.
16. Diener Gottes FRANCISCO BARRECHEGUREN MONTAGUT (1881-1957), Spanien, Priester. Die Positio über seine Tugenden wurde am 24. Juli 2001 der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse übergeben.
17. Diener Gottes BERNARD LUBIENSKI (1846-1933), Polen, Priester. Die Positio über seine Tugenden wurde am 31. Januar 2005 der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse übergeben.
18. Diener Gottes PELAGIO SAUTER (1878-1961), Brasilien, Priester. Die Positio über seine Tugenden wurde am 30. September 2005 der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse übergeben.

(Bei Folgenden ist die Positio über die Tugenden in Vorbereitung):

19.Diener Gottes GIUSEPPE LEONE (1829-1902), Italien, Priester.
20. Diener Gottes ISIDORO FIORINI (1867-1956), Italien, Priester.
21. Diener Gottes JOHANN BAPTIST STÖGER (1810-1883), Österreich, Laienbruder.
22. Diener Gottes ROSARIO ADDUCA (1793-1860), Italien, Laienbruder.

(Bei Folgenden läuft das bischöfliche Erhebungsverfahren bereits):

23. Diener Gottes VITOR COELHO DE ALMEIDA (1899-1987) Brasilien, Priester.
24.Diener Gottes MARCEL VAN (1928-1959), Frankokanadier, Laienbruder.

(Bei Folgenden muss das bischöfliche Erhebungsverfahren noch erfolgen):

25. Diener Gottes P. Roman Bakhtalovs’kyj (1897-1985), Ukraine, Priester.
26. Diener Gottes P. Vincente Renuncio Toribio (1876-1936) und 11 Märtyrer, Spanien:
-P.Antonio Girón González (1876-1936);
-P. Donato Jiménez Viviano (1873-1936);
-P. Crescencio Ortiz Blanco (1881-1936);
-P. Angel Martinez Miquélez (1881-1936?);
-P. José Maria Urruchi Ortiz (1909-1936);
-Br. Bernardo(Gabriel) Sáiz Gutiérrez (1896-1936);
-Br. José Joaquin (Pascual) Erviti Insausti (1902-1936);
-Br. Nicasio Pérez del Palomar Quincoces (1859-1936);
-Br. Gregorio Zugasti Fernández (1884-1936);
-Br. Aniceto Lizasoain Lizaso (1877-1936);
-Br. Rafael (Máximo) Perea Pinedo (1903-1936).

(Bei Folgenden muss die Einleitung des Verfahrens noch erfolgen):

27.Diener Gottes EMMANUELE RIBERA (1811-1874), Italien, Priester.
28.Diener Gottes VITTORI0 LOIODICE (1834-19169, Italien, Priester.
29.Diener Gottes FRANCESCO PITOCCHI (1852-1922), Italien, Priester.

(Verfahren, bei denen die Kongregation die Antragstellerin ist):

30. Dienerin Gottes MARIA CELESTE CROSTAROSA (1696-1755), Nonne, Italien, Gründerin des Ordens der Redemptoristinnen. Die Positio über ihre Tugenden wurde am 10. Juni 1999 der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse übergeben und in die Liste zur Diskussion durch theologische Fachleute aufgenommen. Diese Diskussion wurde von Geschichtsexperten am 6. September 2001 durchgeführt.
31.Dienerin Gottes MARIA CONCEZIONE BARRECHEGUREN GARCIA (CONCHITA), 1905-1927, Spanien. Die Positio über ihre Tugenden wurde am 4. März 2002 der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse übergeben und in die Liste zur Diskussion durch theologische Fachleute aufgenommen.
32.Diener Gottes ANTONIO SOLARI (1861-1945), Argentinien, Laie. Die Positio über seine Tugenden wird zurzeit erstellt.

(Verfahren, bei denen die Kongregation sich den Antragstellern anschließt):

33.Diener Gottes Józef Paòewski (1867-1944) and P. Kazimierz Smoroński (1889-1942), Polen, Priester.
34.Diener Gottes Br. CELSO ALONSO RODRÍGUEZ (1896-1936) und Gefährten, Spanien, Laienbrüder, Märtyrer:
-Br. Santiago Margusino Fernández (1863-1936),
-Br. Angel Vesga Fernández (1886-1936).

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