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Rom, Italien
16. Mai 2009
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AUS DER REDAKTION:
Italien: Erdbeben in den Abruzzen
Bolivien: Bombe gegen das Haus von Kardinal Terrazas
Thailand: Aufstand der Rothemden
Vietnam: Neue Spannungen
Zusammenarbeit von Provinzen
Weihe der neuen Bischöfe CSSR
Rom: Tagung der Alfonsianischen Akademie
Feier von Jubeljahren
NACHRICHTEN VON DEN PROVINZEN:
Dublin: Neues Gymnasium St. Clemens in Limerick
Treffen nordeuropäischer Provinzen
Treffen osteuropäischer Einheiten
Madrid: Einmaliges Ostertriduum
Vietnam: Die Spannungen steigen.
Denver: Schritt zur Heiligsprechung des P. Seelos
MITTEILUNGEN:
Der neue Catalogus, bereits verschickt
Wie man SCALA im Grossformat ausdruckt.
WEBSITE IM BRENNPUNKT:
Neue Weibsite der Provinz Neapel
LEBENSWENDEN:
Professfeiern, Priesterweihen, Jubiläen, Unsere Verstorbenen
RÜCKBLICK IN BILDERN:
Ostertriduum für Acoger y Compartir
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Aus der Redaktion
Fünf Minuten um die Welt |
Da Redemptoristen in aller Welt tätig sind, werden sie auch mancherorts in die Wirren und Katastrophen der Welt hineingenommen. Das war im letzten Monat viermal der Fall.
Ein Erdbeben, Richterskala 6.3, erschütterte Anfangs April die Abruzzen und Mittelitalien. Keine Redemptoristen kamen selber zu Schaden, und auch unsere Häuser in der römischen Provinz nicht. Das Erdbeben wurde in Rom wahrgenommen, und die meisten Mitbrüder im Generalatshaus erwachten in der Nacht um halbvier Uhr. Es schüttelte und ratterte 20 Sekunden lang. Pater Gil Enderle, aus der Provinz Denver, der in Rom im Historischen Institut arbeitet, war etwa 50 km vom Epizentrum entfernt auf Aushilfe für Karwoche und Ostern. Die Stadt hat zwar wenig Schaden genommen, aber der Pfarrer erlitt eine Herzkrise, und so wurde der Einsatz von Pater Enderle überaus wichtig. Er übernahm die liturgischen Feiern und zwar meistens im Freien, weil man Nachbeben und Katastrophen befürchtete.
In Bolivien war Kardinal Julio Terrazas Sandoval C.Ss.R, Erzbischof von Santa Cruz und Präsident der Bischofskonferenz, in der Nacht vom 14.-15. April nicht zu Hause, als gegen ihn ein Bombenattentat verübt wurde. Ein Stück der hölzernen Hauswand war gesprengt, und Holzstücke lagen auf der Strasse laut Zeitungsbericht. Es wurde niemand festgenommen, aber man hat drei Männer und eine Frau in einem Personenwagen kurz vor dem Attentat dort gesehen. Diese werden gesucht. Niemand beansprucht die Verantwortung, und die Behörden schliessen kein Motiv aus.
In Bolivien hat Gewalttätigkeit ein grosses Ausmass angenommen wegen dem Drogenhandel und der offen ausgesprochenen Spannung zwischen der Kirche und der gegenwärtigen Landesregierung. Die bolivianische Bischofskonferenz verurteilte die Gewaltanwendungen, wie es auch Papst Benedikt XVI. durch den Staatssekretär getan hat in einer Erklärung, die vom Nuntius in Bolivien, Erzbischof Biambattista Diquattro den bolivianischen Prälaten vorgelesen hat: "Jegliche Gewalttat, auch nur mit der Absicht einigen Schaden anzurichten oder einzuschüchtern, ist zu verurteilen und eines Menschen unwürdig. Erst recht verstösst sie im tiefsten Sinn gegen die christlichen Werte der gegenseitigen Liebe und Hochschätzung." |
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In Thailand hat eine Gruppierung, die sich “Rothemden” nennt, furchtbar gewütet in den Strassen von Bangkok und im April tagelang unsäglichen Schaden angerichtet. Der Redemptorist P. Joe Meier, der in den Armenvierteln von Bangkok lebt und arbeitet, schreibt: “Die meisten Menschen in Thailand sind empört. Die Regierung stellte den "Rothemden" Autobusse zur Verfügung, damit sie heimfahren können, aber die Randalierer hatten Angst vor den empörten Bürgern an der Strasse. Der Premierminister sagte, es gebe weder Gewinner noch Verlierer, aber das war falsch. Jedermann in Thailand ist da Verlierer. Ich wusste nicht, was ich unseren 200 Strassenkindern, die AIDS haben und bei uns leben, sagen sollte, als ein schulfreier Tag ausfiel. Ich fragte unsere Teenage Mädchen. Sie pressten die Lippen zusammen und sagten dann mit Abscheu: "Daddy Father Joe (so nennen mich einige), Erwachsene sind so blöde."
Die Spannungen in Hanoi überborden, nachdem die vietnamesischen Behörden plötzlich begonnen haben, ein Grundstück zu überbauen, das der Pfarrei Thai Ha gehört, und fortlaufend die Redemptoristen wegen vermeintlichen Verbrechen zum Verhör aufbieten. Das Neueste finden Sie in den Nachrichten von den Provinzen. Die Redemptoristen protestieren auch gegen den Plan der Regierung, nach Bauxite zu schürfen auf den Hochebenen, was der Landschaft und der Bevölkerung einen Schaden zufügen würde, der nie mehr gutzumachen wäre.
Wie wir schon in Spezialausgaben berichteten, hat der Papst in den letzten zwei Monaten drei neue Bischöfe aus unserer Ordensgesellschaft ernannt:
Pater Jósef Słaby aus der Vizeprovinz Resistencia für die neue Territorialprälatur Esquel, Argentinien. Er wurde am 8. Mai geweiht und installiert.
Pater Róbert Bezák aus der Vizeprovinz Bratislava, Ehemaliger der Alfonsianischen Akademie, ist zum Erzbischof von Trnava, Slowakei, ernannt worden. Die Bischofsweihe und Installation ist vorgesehen für den 6. Juni 2009.
Pater Edmund Woga aus der Provinz Indonesien, wird Bischof der Diözese Weetebula, Indonesien. Geweiht und installiert wird er am 16. Juli 2009.
Insgesamt hat Papst Benedikt XVI. in seiner Amtszeit 11 Redemptoristen zu Bischöfen ernannt.
Der Papst hat in den letzten vier Jahren 17 Ehemalige der Alfonsianischen Akademie, die nicht Redemptoristen sind, zu Bischöfen ernannt und weitere 14, die schon Bischöfe waren, zu höheren Ämtern befördert. Durch die Doktoren, die an der Akademie ausgebildet wurden, hat diese Hochschule eine Tiefenwirkung in der Kirche rund um die Welt.
Im April führte die Akademie eine wissenschaftliche Tagung durch zum Thema Dignitas Personae, mit Bezug auf die Instruktion der Glaubenskongregation über bioethische Fragen. Pater Luis Francisco Ladaria Ferrer SJ, Sekretär der Glaubenskongregation, hielt einen Vortrag über die anthropologischen Aspekte der Instruktion und die bioethischen Fragen die sich stellen. Aus den Reihen der Redemptoristen äusserten sich dazu namentlich die Professoren Stephen Rehrauer, Sean Cannon und Edmund Kowalski.
Neustrukturierung wird am nächsten Generalkapitel ein wichtiges Anliegen sein. Aber vieles tut sich bereits auf dem Gebiet. Zwei Beispiele aus Nordeuropa werden in dieser Ausgabe geschildert.
Wir stehen vor wichtigen Feierlichkeiten in der Kongregation.
Quasi überschattet vom Klemensjahr, aber nicht vergessen ist die Heiligsprechung des Hl. Alfons, die vor 170 Jahren am 26. Mai stattfand. Die Provinz Neapel bietet ein Seminar, das am 22. Mai beginnt und in fünf Tagen von Scala nach Ciorani und weiter nach Pagani führt. Zum Abschluss ist ein Konzert mit alfonsianischer Musik anzuhören: Genaueres dazu per E-Mail von Pater Giovanni Vicidomini unter giovicidomini@virgilio.it. Auch die erneuerte Website der Provinz Neapel, unsere Website im Brennpunkt, gibt Auskunft.
Am 24. Juni 2009 wird die Provinz St. Clemens in einer internationalen Jubiläumsfeier den 200. Geburtstag des Seligen Peter Donders in Tilburg (Holland) im Peter Donders Park durchführen (www.peerkedonders.nl.) Pater General wird als Hauptzelebrant bei der Eucharistiefeier erwartet. Für Genaueres und zur Anmeldung als Mitzelebrant senden Sie bitte ein E-Mail an info@stclemens.org . Im vergangenen März wurde ein Museum eröffnet in der Bischofsresidenz von Paramaribo (Surinam) im Land, wo der Selige Peter Donders gewirkt hatte. Dort sind nebst Bildern und Schriften auch das Bett und der erste Sarg des Seligen zu sehen.
In paar Tagen beginnt in Wien die Hundertjahrfeier der Heiligsprechung unseres Mitbruders Klemens Maria Hofbauer. Wie wir schon im Dezember in SCALA Nr. 42 berichteten, haben sich die Provinzen Wien, Prag und Warschau auf eine fünftägige Feier vorbereitet. Höhepunkte werden die ‘Festakademie’ am 20. Mai und die Festmesse in unserer schönen Kirche Maria am Gestade in Wien sein. Viele Mitbrüder auch Pater General und eine grosse Delegation aus Amerika werden erwartet. Im nächsten Monat werden wir darüber berichten können.
Gnade und Erlösung für alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.
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NACHRICHTEN VON DEN PROVINZEN:
Irland
Eröffnung des neuen St. Clements College in Limerick
Seamus Enright, C.Ss.R.
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Am Donnerstag 26. März 2009 wurde in Limerick durch Verteidigungsminister Willie O’Dea, T.D. das neue St. Clements College feierlich eröffnet. Vorher hatte der Bischof von Limerick Dr. Donal Murray in der St. Alfonsuskirche mit Studenten, Eltern und Lehrern Eucharistie gefeiert. Das Gelände, auf dem dieses neue Gymnasium steht, wurde von der Gemeinschaft der Redemptoristen zur Verfügung gestellt. Darauf hat das Department of Education and Science die Verantwortung für den Bau und alle Einrichtungen übernommen. |
Zur neuen Schule gehen 450 Studenten und 50 Lehrer. Etwa 350 Studenten sind aus Irland, die übrigen aus 22 verschiedenen Ländern. Darunter sind Studenten aus Polen, Rumänien, Nigeria, Nepal, Brasilien, Afghanistan und Litauen.
Die neuen Gebäude umfassen 30 Schulzimmer, ein technisches Laboratorium, ein Atelier für Kunstschaffende, ein Multimedia-Labor, einen Computer-Raum, Turnhalle und Allwetter-Sportplatz auf Tartan sowie sechs parallele Laufbahnen. Das Sportfeld war früher von der Gemeinschaft der Redemptoristen eingerichtet worden. Die Kapelle mitten im ganzen Komplex weist auf die religiöse Grundhaltung der Schule hin.
Das Erziehungsdepartement hat €10m investiert, nämlich €9m für die Gebäude und €1m für die Ausstattung.
Bei der feierlichen Eröffnung sagte Minister Willie O’Dea: "Es ist ein herrlicher Tag für die Lehrer des Kollegiums St. Clemens wie auch für die Studenten und ihre Eltern. Die neue Schule verdient hohe Anerkennung. Sie wäre nicht möglich gewesen ohne das grosszügige Entgegenkommen der Redemptoristen. |
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Die Verbundenheit des Kollegiums mit den Redemptoristen zeigt, wie solch vorbildliche Beziehungen sich auswirken zum Wohl der Studenten, der Eltern und in weiten Kreisen unserer Gesellschaft. Die Redemptoristen sind in unserem Land, im Norden und im Süden, dafür bekannt, dass sie die Gemeinden in mancher Weise unterstützen. Ihre enge Beziehung zum St Clement's College in Limerick ist ein auffallendes Beispiel. Das St. Clement's College hat eine lange Tradition, auf die man in Schule und Sport mit Stolz zurückblicken kann. Und für mich war es eine Ehre, dass ich die neue Schule eröffnen durfte."
Geschichte
Die Redemptoristen kamen 1851 nach Limerick und predigten eine Mission in St. John’s. Da wurden sie gebeten, sich in dieser Stadt niederzulassen, und so kam es 1853 zur Gründung der ersten Kommunität von Redemptoristen in der Stadt. |
Das bestehende Kloster wurde 1856 gebaut. Schon 1884 kamen Schüler,die Redemptoristen werden wollten.Ihre Schule war eingerichtet im obersten Stock des Klosters. Im Jahr 1901 wurde am Kloster ein Internat für 30 Knaben angebaut. Im Jahr 1935 kam ein Neubau hinzu, um 60 Schülern Wohnung zu bieten, und dieser Trakt wurde 1950 erweitert zum Internat für 100 Studenten. Es blieb bei der Schule mit Internat, bis die Redemptoristen im Jahr 1976 beschlossen, dass die Schule ohne Internat weitergeführt werden solle für Knaben. Da stieg die Zahl der Studenten sehr rasch von 100 auf etwa 450.
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Die Glasmalereien
Über dem Haupteingang erkennt man im runden Fenster den Heiligen Clemens als Beschützer der Schule. Der ehemalige Student Brian Fitzgerald, der nun an einer Kunstakademie in London studiert, malte im Treppenhaus das Bild der Jungfrau Maria.
Im Mittelbau sind drei Farbfenster. Die Glasmalereien erwägen, wie ein Mensch mit seiner höheren Ausbildung beginnt, dann in Gnade und Weisheit wächst und schliesslich als Erwachsener seinen Weg geht. Entworfen wurden die Bilder von P. Jan Haen C.Ss.R. aus der Provinz St. Clemens/Regio Nederland. Der Glasmaler Barry Curtin hat acht Monate an der Ausführung in Farbe und Schnitt gearbeitet.
Die drei Darstellungen zeigen 1) einen Knaben, der die Kindheit hinter sich lässt und sich für Sport, Musik, Kunst und Mathematik begeistert, 2) die Geschichte des Heiligen Clemens, des Patrons der Schule, und 3) den jungen Erwachsenen, der auf seinem eigenen Lebensweg in die Welt hinaus geht.
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Pater Jan sagte zu den Glasmalereien: “Es geht doch darum, dass jede Art von Ausbildung die Person zu ihrer Reife führt. Diese Farbfenster stellen das Alpha und Omega, Anfang und Ende dar.” Mr. Curtin fügte hinzu “Das Glasschneiden für diese Bilder empfand ich wie eine Arbeit von 28 Jahren. Es ist herrlich, die vollendeten Bilder zu betrachten. Das ist das interessanteste Werk, das ich je ausgeführt habe.”
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Nordeuropa
Provinzen Dublin, London und St. Clemens
Henk Erinkveld, C.Ss.R.
Die Provinzräte von Dublin, London und St. Clemens hatten beschlossen, sich zweimal im Jahr zu treffen. So kamen wir denn am 19. März bei P. Provinzial Michael Kelleher zusammen.
Besprochen haben wir unsere Anliegen im Bereich der Ausbildung und besonders unsere Pläne zum Aufbau einer interprovincial ‘city mission’ in Clapham, London (Stadtmission unter Mithilfe der drei Provinzen).
Die drei Provinzräte hatten an ihrer ersten Sitzung am 17. Februar 2007 beschlossen, miteinander den Sinn und die Möglichkeiten eines gemeinsamen Missionswerkes in Clapham (London) abzuklären. Im Juni 2007 wurde eine entsprechende Kommission eingesetzt. Diese legte im April 2008 folgenden Plan vor: “Eine Kommunität bestehend aus Mitgliedern der drei Provinzen arbeitet zusammen mit Laien und hoffentlich auch mit Leuten aus anderen Ordensgesellschaften, zunächst um die Seelsorge von St Mary’s, Clapham, mitzutragen durch Gottesdienste und handgreifliche Dienste unter der armen und ausgegrenzten Bevölkerung. Später soll das Unternehmen menschlich und geistlich weiter als Clapham und London ausstrahlen."
Die Arbeit am Projekt wurde durch die Wahlen und die Erneuerung der Provinzleitungen unterbrochen. Aber nun haben die Mitglieder der engeren Provinzleitungen beschlossen, mit den erweiterten Provinzgremien das Vorhaben zu fördern. Inzwischen sind versuchshalber drei Mitbrüder und eine Kraft aus dem Laienstand in Clapham eingetroffen. Mitbrüder und Laien aus anderen Provinzen werden erwartet.
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Nordeuropa
Treffen von Oberen aus Wien, Bratislava und Prag
Martin Huk C.Ss.R
Führende Persönlichkeiten aus den Provinzen Wien und Prag trafen sich am 3. April beim Vizeprovinzial von Bratislava. Es waren Lorenz Voith, Andreas Hiller, Michael Zamkovský, Peter Slobodník, Jozef Michalčík und Martin Huk. Der Zweck war, über die gegenwärtige Lage zu orientieren und künftig Gemeinsames zu unternehmen in Bereichen wie Ausbildung, apostolische Tätigkeit, Sprachkurse, Anwesenheit als Beobachter bei Provinzkapiteln. Eine weitere Zusammenkunft ist bereits beschlossen.
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Spanien
Ostern mit dem Verein Acoger y Compartir (Empfangen und Helfen).
Josè Miguel de Haro, C.Ss.R.
Als die Mitglieder von Acoger y Compartir in El Hornico, im südspanischen Jaén, miteinander Ostern feierten, freuten sie sich an den Gästen: Laienhelfer und Redemptoristen aus Niger und Haiti, denn in diesen Ländern ist der Verein bereits hilfreich am Werk.
Daran nahmen 138 Vertreter aus den drei Altersgruppen Kinder, Jugendliche und Erwachsene teil. Sie waren mit uns alle zusammen zum Beten und zunächst zum Mitreden bei den Besprechungen über bestimmte Themen. Aber dann zog sich jede Gruppe zurück, um im kleinen Kreis zu sinnen und zu reden. Das Ziel war, dass jede Gruppe sich als Volk Gottes empfindet und den Sinn der Kirche wahrnimmt. Darum schlossen sie sich der Pfarrgemeinde von Castril (Granada) an zum Gottesdienst am Karfreitag. Die übrigen liturgischen Feiern waren im geeignetsten Rahmen von El Hornico. (Siehe Fotos unter “Rückblick")
Diese Ostertage eigneten sich, um die Geschichte jener Menschen kennen zu lernen, denen wir mit unserem Missionswerk und dem Einsatz des Vereins Acoger y Compartir dienen wollen. Dazu gehören die speziellen Projekte von 2008-09, zum Beispiel die Schule für Tuareg Kinder und die medizinische Versorgung im kleinen Spital von Tchirozèrine in Niger. In Haiti ist die Schule St. Gerard in Port-au-Prince gebaut worden, und 21 Zisternen in Chateau wurden eingerichtet, um das Regenwasser zu sammeln. Auch der Bau des Waisenhauses in Leogâne ist zu erwähnen. So verbinden wir das stille Wirken im Hintergrund mit der gemeinsamen Freude am Erfolg.
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Zum diesem Ostern 2009 hatten wir als Leitfaden für unsere Besinnungen vorgeschlagen: ‘Das stille Wirken der Gnade in uns selbst’. Warum? Weil wir glauben, dass eine unsichtbare Kraft sich auswirkt in den kleinen guten Taten unseres Alltags. Da erleben wir die Verbundenheit mit dem auferstandenen Herrn.
Jeden Tag befassten wir uns mit diesem Leitgedanken. So denn: “Eine Liebe, die stärker ist als der Tod” als Gedanke am Gründonnerstag; dann "Ringen, Vergeben und selbstlose Bereitschaft" am Karfreitag. Am Karsamstag dachten wir an “das Wagnis der Unsicherheit”, wozu auch das Wetter beitrug! Am Ostersonntag stellten wir uns die Frage: Wie setzen wir die Osterbotschaft um, damit sie zur Feier unseres "eigenen Erfolges" wird? |
An den Ostertagen berichteten wir unseren Freunden in Acoger y Compartir über unsere Aktionen zur Finanzierung unserer Projekte. Einige davon sind sehr speziell. Vor und nach Ostern luden wir in Granada, Tomelloso, Madrid und Tenerife zum Essen ein für Acoger y Compartir. Das führte in Granada und Madrid 2500 Menschen an den Tisch. Dazu kommen Aktionen wie Kurse an der Fakultät für Apotheker in Granada, Verkauf von Gemälden und Schnitzereien usw. und selbstverständlich die stillen Spenden so vieler Leute.
Wer gern Videos von den erwähnten Projekten sehen will, kann unsere Website besuchen: www.acogerycompartir.org Da findet man auch Manches aus unseren österlichen Treffen und die Osterbotschaft, die eine Gruppe von Alt und Jung verfasst hat.
Durch die Osterfeierlichkeiten in einem Park im Süden Spaniens in Harmonie mit der Natur versuchten wir, die geheimen Kräfte wahrzunehmen, die stärker sind als das finstere Walten des Fatalismus, der die Herzen der Menschen bedroht. Da lernten wir auch von der Natur, wie man kämpft, um zu überleben und sich in Freude zu entfalten.
Die Auferstehung Jesu lehrt uns, dass seine Gegenwart uns verwandelt und den Raum, wo wir für die Bedürftigen und Notleidenden arbeiten, zum Reich Gottes macht.
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Vietnam
Hanoi
Viet Catholic News
Im Konflikt der Pfarrei Thai Ha mit den vietnamesischen Behörden hat die Polizei immer wieder den P. Peter Nguyen Van Khai als Vertreter der Redemptoristen zur Rechenschaft gezogen. Am Samstag 25. April sandte die Polizei drei "dringende Aufforderungen" in das Kloster der Redemptoristen, P. Peter Nguyen solle persönlich in Hanoi bei der Kriminalpolizei erscheinen, um eine Anzahl Fälle abzuklären".
Auf die erste Einladung ging P. Peter Nguyen nicht ein mit der Begründung, er habe am Wochenende dringende Verpflichtungen als Seelsorger. Darauf sandte die Polizei zwei weitere Aufforderungen und drohte mit rechtlichen Massnahmen gegen ihn.
| Das Vorgehen der Behörden gegen die Redemptoristen in Hanoi hatte begonnen, sobald P. Matthäus Vu Khoi Phung als Hausoberer an verschiedene öffentliche Instanzen die begründete Erklärung geschickt hatte, dass die Überbauung des Geländes der Pfarrei nicht statthaft sei. Die Pfarrei hat eine Liegenschaft von 18,230 Quadratmetern beim See Ba Giang als Eigentum der Pfarrei verwaltet, und nun hat die Stadtverwaltung eigenmächtig angefangen dort Häuser zu bauen.
Pater Matthäus Vu beruft sich auf den Artikel 70 des Grundgesetzes der Sozialistischen Republik Vietnams von 1992, wo es heisst, dass Orte, wo von Anhängern irgend einer Religion Gottesdienste gehalten werden, unter staatlichem Schutz stehen. Er protestiert gegen das laufende Vorgehen: "Unser Land wird uns genommen, und die Bauarbeiten sind nach öffentlichem Recht unstatthaft".
“Wir fordern das Volkskomitee des Bezirkes Dong Da auf, die begonnenen Bauarbeiten am See Ba Giang zu stoppen und die Baumaschinen vom Gelände der Pfarrei Thai Ha in Hanoi zu entfernen."
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Die Antwort auf diesen Brief war eine Reihe von Vorladungen der Kriminalpolizei, die gegen die Redemptoristen Verfahren eingeleitet hat.
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USA
Schritte zur Heiligsprechung des Francis Xavier Seelos
Byron Miller, C.Ss.R
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Mit grosser Freude und zur Ehre Gottes hat der Erzbischof von Baltimore Edwin F. O’Brien bestimmt, dass am 19. Mai 2009 die offiziellen Untersuchungen im Heiligsprechungsprozess des Seligen Francis Xavier Seelos beginnen.
An diesem Tag wird ein besonderer Eröffnungsgottesdienst in der ältesten Kathedrale Amerikas stattfinden, nämlich in der historischen Basilika und Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau in Baltimore, MD, USA.
Nach der Messe wird P. Gilbert J. Seitz, J.C.L. vom Offizialat des Erzbistums Baltimore beginnen, Zeugen anzuhören und zu registrieren, auch das Zeugnis der Mary Ellen Heibel aus der Pfarrei St. Mary’s (der Redemptoristen), Annapolis, Maryland, USA, die bestätigt, dass sie dank der Fürsprache des Seligen P. Seelos geheilt wurde vom Speiseröhrenkrebs mit Metastasen.
Sobald das Verfahren im Erzbistum abgleschlossen ist, wird die Dokumentation an den Generalpostulator Antonio Marrazzo CSSR überwiesen, der alles überprüfen und weiterleiten wird an die vatikanische Kongregation für die Heiligsprechungen.
Lasst uns beten, Gott möge die Bestrebungen zur Heiligsprechung von Pater Seelos weiterhin segnen! |
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MITTEILUNGEN:
Generalsekretariat
Joseph Dorcey, C.Ss.R.
Catalogus Sodalium 2009 für den Zeitabschnitt 2003-2008 ist gedruckt und an alle Einheiten der Kongregation versandt worden. Die Zahl der Exemplare war so gedacht, dass jeder Redemptorist ein Exemplar bekommt, und jede Einheit dazu noch wenige weitere. Wir hoffen, dass die Sendungen bei Ihnen eingetroffen sind, bevor diese Ausgabe von SCALA erschien. Der Katalog war perfekt am Tag, wo er ausgedruckt wurde. Seither sind Ergänzungen nötig. Zu korrigieren ist allerdings: P. Joseph Tobin wurde 1991 (nicht 1997) zum Generalkonsultor gewählt.
Jeden Monat wird Catalogus aktualisiert und ist zu finden im Bereich der Redemptoristen auf der offiziellen Website des Generalates www.cssr.com - Von dort kann die Liste der lebenden Mitglieder der Kongregation heruntergeladen werden unter der Adresse:
http://www.cssr.com/deutschmembers/resources/Catalogus-MenuPage-DT.shtml
Man kann auch Kopien aus den beiden offiziellen Databases Catalogus und Inscriptiones der Kongregation empfangen und herunterladen. Die Database Catalogus enthält Angaben über 28'485 Mitbrüder der Vergangenheit und Gegenwart, vom Heiligen Alfons bis zu den heutigen jüngsten Professen. Die Database Inscriptiones enthält die neuesten Adressen und Kontaktmöglichkeiten. Vorausgesetzt ist allerdings, dass Sie Microsoft Access auf Ihrem Computer installiert haben. Melden Sie es mir (Pater Dorcey: seg.gen@cssr.com), wenn Sie monatlich Informationen empfangen und erfahren wollen, wie man dieselben herunterladen kann.
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Vergrösserung beim Ausdruck von SCALA
Ein Hinweis
Manche wollen SCALA ausdrucken für die Mitbrüder, die keinen Computer haben. Unser gegenwärtiges Format ist manchmal klein gedruckt. Man kann aber SCALA vergrössern mit Hilfe von INTERNET EXPLORER.
Wählen Sie ANSICHT in der obersten Reihe von Angeboten.
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WEBSITE IM BRENNPUNKT
Neue Weibsite der Provinz Neapel: http://www.redentoristi.com/
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LEBENSWENDEN
Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site
Profess mit zeitlichen Gelübden:
Morris Gerard Zavier, Regio Colombo, 1. August 2008
Profess mit ewigen Gelübden:
Gregory Alan Wiest, Provinz Denver, 1. März 2009
John Duggan, Provinz Dublin, 15. März 2009
Brian Paul Nolan, Provinz Dublin, 15. März 2009
Anthony Rice, Provinz Dublin, 15. März 2009
Manoel Ribamar Barbosa da Silva, Provinz Gioás, 15. März 2009
Natalino Martins Ribeiro, Provinz Goiás, 15. März 2009
João Paulo Santos de Souza, Provinz Goiás, 15. März 2009
Héctor Manuel Opazo Valenzuela, Provinz Santiago, 28.März 2009
Carlos Humberto Pérez Triviño, Provinz Santiago, 28. März 2009
Hugo Marcelo Oñate Guerrero, Provinz Quito, 29.März 2009
Chabi Siméon Biaou, Vizeprovinz Burkina-Niger, 16.April 2009
Patinde Francis Ilboudo, Vizeprovinz Burkina-Niger, 16. April 2009
Ibrahim Seydou Gerard, Vizeprovinz Burkina-Niger, 16. April 2009
Madou Germain Yougbare, Vizeprovinz Burkina-Niger, 16. April 2009
Miguel Ángel Castro Páramo, Vizeprovinz Caracas, 24. April 2009
Priesterweihen:
Javier José Riquelme Aguayo, Provinz Santiago, 14. März 2009
Lúcio Marcos Bento, Provinz Rio de Janeiro, 15. März 2009
Oscar Alejandro García Díaz, Provinz Buenos Aires, 18. April 2009
Bischofsweihe:
Pater Jósef Słaby aus der Vizeprovinz Resistencia für die Prälatur Esquel in Argentinien am 8. Mai 2009.
Unsere Verstorbenen:
P. Fernando Ortega Roa, 87, Provinz Santiago, 29. März 2009
P. Jozef Henrickx, 76, Provinz St. Clemens/Regio Vlaanderen
P. Mageste John Santopinto, 90, Provinz Edmonton-Toronto, 14. April 2009
Br. Afonso Lopes da Silva, 69, Provinz Rio de Janeiro, 20. April 2009
60 Jahre Profess:
Gilbert Vigneron, Regio Belgien Süd, 8. Mai 2009
60 Jahre Priester:
Robert Boucher, Provinz Lyon-Paris, 1. Mai 2009
Henri Johan, Provinz Lyon-Paris, 1. Mai 2009
50 Jahre Priester:
Kenneth Britto, Provinz Bangalore, 23. Mai 2009
Raphael Mascarenhas, Provinz Bangalore, 23. Mai 2009
25 Jahre Profess:
Leo Armada, Provinz Cebu, 23. Mai 2009
25 Jahre Priester:
Doris Laplante, Provinz Sainte-Anne de Beaupré, 13. Mai 2009
Jerome Lewis Chavarria, Vizeprovinz Richmond, 26. Mai 2009
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RÜCKBLICK IN BILDERN:
Ein Rückblick
Ein Bild sagt mehr als tausend Wörter
Karwoche und Ostern 2009
P. Alberto de Mingo aus der Kommunität Santísimo Redentor in Madrid und P. José Miguel de Haro aus der Kommunität Las Lomas (Boadilla del Monte- Madrid) mit Laien aus Granada, Madrid, Mérida, Jaén, Zaragoza und Tarragona, die zusammengekommen waren, um miteinander Ostern zu erleben in Südspanien, am herrlichen Ort El Hornico.

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