Rom, Italien VOM HERAUSGEBER:
VON DEN EINHEITEN MITTEILUNGEN:
Wie P. General in einer Sonderbotschaft an die polnische Provinz schrieb – wir gaben sie an die ganze Kongregation weiter - , sind unsere Gedanken und unsere Gebete bei den Mitbrüdern und dem Volk in Polen, da sie am 10. April ihren Präsidenten und seine Frau, Lech Kaczynski und Maria, in einem tragischen Unfall in Rußland verloren haben, und dies bei einer Reise zu einer Feier zu Ehren der Offiziere, die während der Stalinistischen Ära ermordet worden waren. P. Andrzej Kukla, C.Ss.R., aus unserer Kommunität in Krakau mahm am Begräbnis teil und schreibt: “Das Begräbnis von Lech Kaczynski und seiner Frau Maria fand in zwei Teilen statt. Am Samstag, 17. April, feierte der Apostolische Nuntius Erzbischof J. Kowalczyk mit den Bischöfen von Polen einen Gottesdienst auf dem Pilsudski Platz in Warschau. Um den Altar waren die Portraits der 96 Opfer aufgestellt, die bei dem Unglück ums Leben gekommen sind. Mehr als 100.000 Gläubige kamen auf den Platz und beteten für Polen, für die Opfer und ihre Familien, die durch das Unglück betroffen sind. Die Messe hatte den Charakter einer nationalen Feier. Papst Benedikt XVI. sandte Kardinal Angelo Sodano als seinern persönlichen Vertreter, aber dieser konnte nicht rechtzeitig ankommen wegen der Vulkanwolke, die den Himmel von Europa damals blockierte. Auch andere ausländische Vertreter konnten aus diesem Grund nicht teilnehmen.
Im Bild oben links ist der Präsident bei einem Besuch in unserer Kommunität von Tuchow zu sehen; er erhält ein Bild unserer lieben Frau von Tuchow vom Provinzial P. Ryszard Bozek und dem Rektor der Kommunität von Tuchow P. Kazimierz Pelczarski.
Wir Redemptoristen sind stolz auf unsere missionarische Tätigkeit. Die folgende Liste zeigt, was zwischen jetzt und September sich ereignet an Treffen: * Treffen der Konferenz Europa, 9. – 12. Mai 2010, in Wien, Österreich. * 100-jähriges Jubiläum der Redemptoristen in Bolivien, 16. Juli, in Tupiza, Bolivien. * Errichtung der Provinz Paraguay, 1. August, Asuncion. * 50-jähriges Bestandsjubliäum der Provinz Bogota, 2. – 7. August. * Jugendtreffen in Lemberg, Ukraine, 9. – 14. August. * Treffen der Konferenz Afrika und Madagaskar, 21. – 31. August, Ouagadougou, Burkina-Faso. * Treffen der Konferenz Asien-Ozeanien in Bangalore, Indien, 19. – 29. September. Ein Ereignis, das dieses Jahr gefeiert wird, ist das 50-Jahr-Jubiläum der Mission in Zimbabwe. Wir berichten über die Geschichte und die gegenwärtige Situation in dieser Ausgabe. Gnade und Erlösung für alle!
VON DEN EINHEITEN: Treffen der Redemptoristen von Brasilien zu provinzübergreifenden Studien. In der Zeit vom 12. bis 15. April 2010 war die Vize-Provinz von Bahia in San Salvador Gastgeberin interprovinzieller Studien- und Besinnungstage über die Konstitutionen und Statuten der Kongregation sowie der Beschlüsse des 24. Generalkapitels. Es handelt sich dabei um den dritten Vorgang dieser Art. Er wurde von allen Redemptoristen Brasiliens getragen und auf Antrag der Vereinigung brasilianischer Redemptoristen vom Interprovinziellen Sekretariat für Spiritualität gesponsert. Das erste Treffen fand im Februar in Aparecida, das zweite im März in São Paolo statt. In Salvador kamen 77 Redemptoristen aus folgenden Einheiten zusammen: Bahia, Recife, Fortaleza, Manaus und der Provinz von Porto Alegre. Die Organisatoren, P. Vinícios Ponciano und P. Marcelo Conceição Araújo (einer der Vokale des Generalkapitels), beide aus der Provinz von São Paolo, waren gut vorbereitet. Sie bedienten sich verschiedener Methoden, im Inhalt ihrer Darlegungen waren sie sicher und klar. Ihnen sei unser Dank für die wunderbare Arbeit und für ihr Zeugnis ausgesprochen. Der vorbereitete Inhalt befasste sich mit unserer redemptoristischen Identität, wie sie in den Konstitutionen der Kongregation und der sich entwickelnden neuen Wirklichkeit festgelegt ist. Dies erfolgt durch einen Prozess der Restrukturierung auf der Basis der Entscheidungen des 24. Generalkapitels. Sie enthalten reiche Anregungen und lassen uns die Tiefe unserer Existenz als gottgeweihte Redemptoristen erfahren. Das Zusammentreffen wurde auch verwendet, um Einzelheiten des interprovinziellen Vorhabens auf der Basis der Vereinigung brasilianischer Redemptoristen und unserer Region Nord-Nordost zu besprechen, z.B. das Projekt Surinam, das provinzübergreifende Noviziat in Campina Grande-Pernambuco, die überprovinzielle Mission in Itabuna-Bahia und die Hilfe für die Vize-Provinz von Manaus. Die schönen Feiern und Momente gemeinsamen Gebetes, die bei diesem Anlass spürbare brüderliche und herzliche Atmosphäre, sowie die aktive Teilnahme aller Mitbrüder bilden einen bedeutsamen Beitrag für die interprovinzielle Reise unserer brasilianischen Einheiten. Die Evaluierung, die am Ende unseres Treffens und der Besinnung vorgenommen wurde, hat dies unter Beweis gestellt. - Das Treffen (die Einkehrtage) waren eine Hilfe für das Thema unserer Berufung und der Erneuerung unseres Lebens. Die Überlegungen über die Konstitutionen und die Neustrukturierung waren Anlass, in vertiefter Form darüber nachzudenken, und es erwies sich als Vorteil, dass dies in einer interprovinziellen Zusammenkunft geschah. - Die Mitbrüder haben bemerkt, dass die Ergebnisse der Tagung nicht nur Gegenstand von Überlegungen für in Ausbildung stehende Studenten oder neue Mitglieder sein darf. Es müssen alle Redemptoristen betroffen sein, auch die ältesten, denn die geforderte Konversion ist für jeden Mitbruder notwendig. - Das interprovinzielle Treffen und die Besinnung brachten Mitbrüder der verschiedenen Einheiten zusammen, die einander, obwohl aus derselben geographischen Region stammend, gar nicht kannten. Die Anstrengungen unserer Jugend traten wohltuend zutage. Es gibt viele junge Mitbrüder unter uns, und das ist ein Zeichen der Hoffnung für die Kongregation in den Regionen, in denen wir leben. - Die klare Darstellung der interprovinziellen Vorhaben der Redemptoristen in Brasilien hat zu einer Erweiterung unseres Horizonts beigetragen und hat die Mitbrüder zu wirksamerer Zusammenarbeit motiviert und animiert. - Das Treffen (Einkehrtag) fand in einer sehr geglückten, brüderlichen, offenen und animierten Atmosphäre statt. Daran konnte auch der ständige Regen in Salvador nichts ändern. Das Gemeinschaftsleben war hervorragend und die Unterbringung sehr gut. Im Jahre 2011 haben die Nord-Nordost-Einheiten von Brasilien neue interprovinzielle Einkehrtage geplant. Sie werden in der zweiten Woche nach Ostern in der Vize-Provinz von Fortaleza stattfinden und sind offen für die Teilnahme anderer Einheiten. Zimbabwe Bemerkung des Herausgebers: Vom 1. – 5. März fand in der Regio Zimbabwe ein historisches Treffen statt; die 28 Mitglieder und Aspiranten der Region, alle aus Zimbabwe gebürtig, nahmen daran teil; die Begegnung wurde geleitet vom Regionalobern P. William Guri. Auch P. General Michael Brehl war anwesend. Das Treffen war Teil der für ein Jahr anberaumten 50-Jahr-Feier der Region. Im Sommer werden sieben Novizen ihre erste Profeß ablegen, vier Studenten die Ewige Profeß; und zwei werden zu Priestern geweiht werden. Eine offizielle Feier wird am 16. Oktober stattfinden. Die Mitglieder der Region stellten aus dem gegebenen Anlaß Überlegungen an über ihre apostolische Tätigkeit, die Ausbildung, die finanzielle und personelle Situation für die nächsten fünf Jahre. P. Ronnie McAinsh berichtet über das weitere: Mein erster Kontakt mit Zimbabwe war in der Zeit, als ich Novizenmeister in Plymouth war, wo ich mit unseren jungen Leuten in der Ausbildung elf Jahre gearbeitet hatte. Eines Morgens öffnete ich einen Brief von unserem Provinzial, in dem mir mitgeteilt wurde, daß ich zum Obern der Mission in Zimbabwe ernannt worden war, mit dem Auftrag, das Leben der Rdemptoristen dort neu zu beleben. Damals hatten wir nur zwei Priester in Zimbabwe, beide nicht sehr gesund; einer lebte in Borowdale, der andere in Tafara. Ich sollte mit einem anderen jungen Pater dorthin gehen; aber als der den Brief des Provinzials erhielt, bat er, ihn nicht nach Afrika zu schicken. Mir wurde dann die Mithilfe von zwei jungen Studenten der Redemptoristen gegeben. Wir hatten alle Mühe, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten; aber sie wurde uns im Dezember 1989 gewährt. Und so begann das Abenteuer. Ich kann mich noch gut erinnern an die Aufregung, als wir unsere Sachen packten (wir wurden informiert, daß wir in den nächsten drei Jahren nicht zurückkommen würden), und uns über Südafrika auf den Wege machten nach Harare. Die ersten Monate in Tafara waren ein Wechselbad von Höhen und Tiefen. Wir hatten sehr wenig Geld, nur einen Wagen; und wir fanden niemals aus dem Viertel der Inder hinaus, das wir als den besten und billigsten Platz für Einkäufe betrachteten. – Die Liturgie in Mabvuku und Tafara war für uns sensationell: die übervollen Kirchen, die riesige Zahl von jungen Leuten und die ständige Bitte um Messen für Kranke und Sterbende. Dazu kamen viele Telefonanrufe im Alphonsus House. Erst später kam ich darauf, daß dies teilweise deswegen so war, weil wir jeden versorgten, der kam! Unser Koch Sr. Richard sorgte gut für uns in dieser frühen Zeit, ebenso eine Reihe von Gärtnern und anderen Helfern. Das Land war stabil, und es herrschte eine Atmosphäre der Hoffnung in den Pfarren, in denen wir arbeiteten. Wir konnten ind diesen Jahren die große Kirche in Mabvuku errichten, die der Mutter von der Immerwährenden Hilfe geweiht ist, und die Kirche in Tafara vergrößern und den Saal dort bauen. Wir begannen sofort mit einem regelmäßigen Gebetsleben. Das war die Grundlage für unser Leben als Redemptoristen. Morgengebet, Messe um 6.30 Uhr, Mittagsgebet – das wir oft versäumten, weil wir den Weg aus der Stadt zurück nicht finden konnten – Abendgebet und Betrachtung um 18.30 Uhr. Wir hatten aus England ein Fernsehgerät aus zweiter Hand mitgebracht, aber es funktionierte nicht, so waren unsere Abende ruhig, obwohl wir oft bis 9 oder 10 Uhr abends auf Begräbnissen in der Stadt zu sein schienen. Wir machten eine Menge Mißgriffe in diesen frühen Tagen. Wir verstanden nicht die Kultur; wir mußten erst lernen, wie die Dinge in dieser neuen Umgebung gehen. 1991 beschlossen wir, unser erstes Seminar für Ordensberufe zu halten. Viele junge Männer nahmen daran teil. P. Guri ist der einzige Überlebende dieses Treffens. Wir nahmen Postulanten auf: William Guri, Joel Nkunsane und Benjamin Posvo – er trat bei uns ein und zog in die primitiven Verhältnisse eines kleinen Hauses, das wir Bethanien nannten. Aber es waren junge und begeisterte Leute, und als Postulanten arbeiteten sie in ganz Harare in der Seelsorge; im Nazareth House (mit Fahrrädern), in der Schule für Schwerhörige in Emerald Hill und in Chichester Convent, ein wenig näher bei uns gelegen.
Eine große Tradition der Redemptoristen sind die Volksmissionen. In den ersten Jahren hielt ich einige Exerzitien, besonders für Priester, Ordensbrüder und Ordenschwestern; aber ich hatte das Verlangen, Missionen zu halten. Die Sprache war ein Hindernis. Aber ein Anfang wurde gemacht, als Fr. McCabe, der Pfarrer der Kathedrale in Harare, mich einlud, dort eine Mission zu halten. Es war eine wunderschöne Erfahrung. Obwohl die Mission um 18.00 Uhr begann, war die Kirche schon um 17.30 Uhr voll; und außerhalb der Kirche wurden Stühle aufgestellt und Lautsprecher angebracht. Es war eine überwältigende Erfahrung und zeigte mir den großen Hunger der Leute von Zimbabwe nach dem Wort Gottes, mit Überzeugung und Kraft verkündet. Seither habe ich mit Redemptoristen aus Zimbabwe auch in Pfarren in Südafrika Missionen gehalten, und ich bin sicher, daß diese große Tätigkeit weitergehen wird. Ich möchte meinen Dank an und mein Vertrauen in die großartige Gruppe der Redemptoristen bekunden, die jetzt in der Region arbeiten. Sie haben sich als wahre Söhne des hl. Alfons erwiesen Natürlich wird es Fehler geben, ein Auf und Ab im Laufe der Jahre.
Aber ich bin stolz darüber, wie die Redemptoristen das Charisma des
hl. Alfons leben, und wie sie sich verausgaben, den am meisten Verlassenen
und Armen zu helfen in ihrer Verkündigung, im sozialen Apostolat,
in der Verbreitung des Evangeliums durch unsere Buchgeschäfte und
die Medien, und in der Bildung der Menschen in vielen Lebensbereichen.
Ich wiederhole ihnen die Worte des Evangeliums: „Sehr gut, ihr treuen
Diener!“ Und ich füge dem die Verheißung des hl. Alfons
hinzu, daß eine schöne Krone im Himmel bereitsteht für
alle, die als Redemptoristen leben und sterben. Mögen die nächsten
fünzig Jahre für die Redemptoristen in Zimbabwe mit Berufungen
und pastoraler Tätigkeit reich gesegnet sein! Schlußbemerkung des Herausgebers: Die politische und ökonomische Situation in Zimbabwe ist eine der größten Herausforderungen für die Redemptoristen in der ganzen Welt. Die Kongregation ist stolz auf die Region Zimbabwe; wir werden in Zukunft mehr über ihre misssionarische Tätigkeit berichten. Was folgt, ist ein Bericht mit Photos von einem unter vielen wichtigen Werke in Zimbabwe, das von Br. Benjamin Posvo und seiner Arbeit mit dem „Mavambo Trust”.
Mavambo Trust Der Mavambo Trust ist eine 2001 errichtete, nicht auf Gewinn ausgerichtete Organisation. Ihr Ziel besteht in erzieherischer Hilfeleistung, Gesundheit, Ernährung und psychologischer Unterstützung für Waisen, verletzte Kinder und Jugendliche in den Bezirken Mabvuku, Tafara und Gorominzi von Zimbabwe. Das Projekt trägt den Namen Grundsätze einer Lebensbildung. Die Beziehung zwischen dem Mavambo Trust und den Redemptoristen besteht darin, dass die Redemptoristen Mitbegründer von Mavambo sind. Die Beziehung war interaktiv und proaktiv. Das ist der Tatsache zuzuschreiben, dass beide Organisationen dieselben Vorstellungen in Bezug auf Unterstützung verletzter Menschen teilen, so dass diese ihre volle Wirkung entfalten können. Mission
1. Die Fähigkeit, eine Gruppe von freiwilligen, auf der Gemeinschaft aufbauenden Organisationen oder lokalen Helfern in Mabvuku, Tafara, Goromonzi zu bilden, um den Waisen und verletzten Kindern besser beizustehen.
· Vorgesehene Aktionen für 11.800 Kinder (August 2009) · Personen, die sich der Sorge um Kinder widmen (September 2009) · Ausbildung und Unterbringung von 130 Gemeinschaftstrainern · Ausbildung von 300 Kindern in der Palliativsorge, wo sie den größten Teil der Obsorge übernehmen (Juni 2009). · Arbeit mit von Kindern geführten Hilfsgruppen für 141 Kinder, die aufgrund ihrer Infektion mit HIV und AIDS unter Stigmatisierung und Diskriminierung leiden. · 95% der von Mavambo geförderten Kinder bleiben in der Schule, weil das dort Erlernte sie befähigt, den Anorderungen des Alltags gerecht zu werden. · Verwaltungsaufgaben Forderungen
Bioethik auf pfarrlicher Ebene Jeder weiß, dass bioethische Fragestellungen von großer Bedeutung für die Welt von heute sind. Sie müssen aber mit Kompetenz an jenen Orten zur Anwendung kommen, wo sie erforderlich sind, wobei die moralische Bildung für die künftige Generation ins Auge zu fassen ist. Auf diese Weise wird Bioethik Kulturbildung und ist in der Lage, über die bloße Weitergabe von Formation selbst geeignete Mittel und Wege für diese Bildung zu finden. Die „Konferenz des Lebens“, die in der Zeit vom 23.- 25. April in unserer Pfarre „Ecce homo“ abgehalten wurde, war durch eine gut aufgebaute und nachvollziehbare Analyse einiger bioethischer Fragestellungen gekennzeichnet. Das Unternehmen, eine eigene Tagung über Fragen wie eheliche Liebe, Fruchtbarkeit, medizinisch unterstützte Fortpflanzung, Empfängnisverhütung, Abtreibung, Elternschaft abzuhalten, war ein Beitrag unserer Pfarrei zur Erfassung der komplexen Kultur unserer Zeit. In der Mitte der Fragestellung stand der Kontext von Person und Partnerschaft. Ein authentischer und überzeugender Dialog über mit Bioethik zusammenhängende Fragestellungen wurde unter Bedachtnahme auf die Tatsache geführt, dass auch die Wirklichkeit sich nicht einer ethischen Evaluierung entziehen kann. Die Tagung war die erste ihrer Art und sie ist Teil eines seelsorgerlichen Vorhabens, das sich unsere Pfarre seit einer Reihe von Jahren zum Ziel gesetzt hat, nämlich die Betonung der Familien. Es wird hier bewusst von „Familien“ und nicht von „der Familie“ gesprochen, letztere verstanden in einer vereinheitlichenden und traditionell christlichen Sicht. Der pastorale Vorstoß möchte zwar die Stärke und Schönheit der christlichen Familie keineswegs unterschätzen, er fasst aber auch den gegenwärtigen Stand des Zusammenlebens von Menschen ins Auge. Prof. Giovanni Del Missier, Professor für Systematische Moraltheologie am Alphonsianum, hat mit Klarheit und Geschick das Material in einen Kontext pastoraler Überlegungen auf pfarrlicher Ebene zusammengefasst. Report:
Video: Der vergessene Konflikt im Irak Vorbemerkung des Herausgebers: wir haben sechs Mitbrüder, die im Irak tätig sind. Bislang ist die Geschichte eines „Feldzugs der Liquidation“ gegen irakische religiöse Minderheiten noch nicht erzählt worden. Diese mussten nach der Invasion Folter, Tod, erzwungene Konversionen und Vertreibungen erdulden. Nach dem Abzug der Truppen aus dem Iran haben US-amerikanische und britische Politiker vom „Erscheinen einer pluralistischen Demokratie“ gesprochen. Aber es sind nicht nur Christen, die leiden. Sowohl die Mandeans, die aramäisch, die Sprache Christi, sprechen, als auch die Yazidis, Goldschmiede mit einer Geschichte, die vor das Christentum und den Islam zurückreichen, sind ebenfalls rasch verschwunden. „Kümmert sich niemand um das, was hier vorgeht?“, fragt Erzbischof Sako. Es ist nichts weniger als die Zerstörung unseres alten und ehrwürdigen Erbes, sowie unserer kulturellen und religiösen Traditionen.“ Der Erzbischof von Canterbury, Dr. Rowan Williams tut etwas. Er hat zu BBC gesagt, er fürchte, dass sich das Verschwinden des Christentums aus dem Mittleren Osten ankündigt. Er beschämt die westliche Ignoranz in Bezug auf das Christentum im Irak, das nicht ein Werk von Missionaren und Konvertiten ist. Es bestand schon lange bevor der hl. Augustin von Britannien aus zu seiner Mission einer Bekehrung aufgebrochen war. Es bestand ein halbes Jahrtausend bevor der Prophet Mohammed geboren wurde. Der Erzbischof beschämt auch die „besondere Art“ des Islam, die – zum Schrecken vieler Muslime – Jahrhunderte einer friedlichen Koexistenz ausgelöscht haben.
Das Buch gibt es vorläufig nur in englisch: es besteht aber Hoffnung, dass es in Bälde in anderen Sprachen zur Verfügung stehen wird. MITTEILUNGEN: Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site Ewige Profeß Priesterweihen: Todesfälle: 70-jähriges Priesterjubiläum: 60-jähriges Priesterjubiläum: 50-jähriges Priesterjubiläum : 25-jähriges Profeßjubiläum: 25-jähriges Priesterjubiläum: Aufhebung eines Hauses:
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