16. Mai 2011 Mach den Text größer | Mach den Text kleiner VOM HERAUSGEBER:
AUS DEN KONFERENZEN: AUS DEN PROVINZEN: ALPHONSIANUM: REDEMPTORISTEN IN DEN MEDIEN: SEKRETARIAT FÜR DEN ODRDEN DER REDEMPTORISTINNEN: ANKÜNDIGUNGEN:
LEBENSWENDEN:
„Liebe Bischöfsbrüder, ich entbiete euch ein warmes brüderliches Willkommen anlässlich eures Besuches „ad lumina apostolorum“. Einem Zeitpunkt, der nun durch den Tod von Kardinal Varkey Vithayathil überschattet wird. Vor euch allen, möchte ich noch einmal Gott danken, für den fähigen und bereitwilligen Dienst Kardinal Varkey über viele Jahre an der gesamten Kirche Indiens. Möge unser liebender Erlöser seine noble Seele im Paradies willkommen heißen und möge er in Frieden ruhen, in Gemeinschaft mit allen Heiligen.“ Pater Joy Poonoly von der Provinz Liguori hat uns Fotos von den Gottesdiensten, die für Kardinal Varkey in Indien gehalten wurden, zugesandt. Sie können in der Fotogalerie auf www.redemptorist.info betrachtet werden. Unten finden sie mehr Informationen über das Leben und Wirken von Kardinal Varkey. Die syro-malabarische Bischofsversammlung wird sich am 23. Mai zusammenfinden, um einen neuen Großerzbischof und den Nachfolger Kardinal Varkeys zu wählen.
Zur selben Zeit sind ebenso Überlegungen im Gange, um junge Mitbrüder aus anderen Einheiten und Konferenzen der Kongregation zu gewinnen, die in den französischsprachigen Gebieten wirken können und um die Arbeit der jüngeren Mitglieder dieser drei französischsprachigen Einheiten in Europa neu zu ordnen. Pater Pedro López, Provinzial von Madrid, ist der Vertreter des Generaloberen mit übertragenen Befugnissen für diesen zweiten Prozess. Beide Prozesse zielen darauf ab, einen Plan für die Zukunft des Wirkens und der Präsenz der Redemptoristen in den französischsprachigen Ländern Europa zu entwickeln.
Wir planen ein Projekt, was mit CEMI - Centro de Espiritualidade Mariana de Itabuna (Itabuna Zentrum für marianische Spiritualität) bezeichnet ist. Besuchen sie uns auf dem folgenden Blog: www.itapiedade.blogspot.com
Pater Grzywacz hat unter Fotos von ihrem Wallfahrtsort veröffentlicht.
Kardinal Justin Rigali aus Philadelphia, wo sich das Grab des Heiligen Johannes Neumann befindet, wurde als besonderer Vertreter des Heiligen Vaters für eine Feier zu Ehren des Heiligen Johannes Neumann ernannt, die am 18. Juni in Neumanns Heimatstadt Pracharice/ Tschechische Republik stattfinden wird. Die Provinz Baltimore hat neben den Feiern, die bereits in den Geschichtsbüchern stehen, zwei weitere Feiern zur Ehre Johannes Neumanns geplant. Am 18 Juni werden sie eine Abschlussveranstaltung der Einhundertjahrfeier seiner Geburt am Grab des Heiligen Johannes Neumann begehen. Erzbischof Edward Gilbert, C.Ss.R. aus Trinidad-Tobago wird Hauptzelebrant und Prediger sein. Erzbischof Gilbert ist ein früheres Mitglieder der Provinz Baltimore. Schließlich wird die Provinz Baltimore das Neumannjahr am 24. Juni beschließen. Kardinal Kigali ist Hauptzelebrant und Prediger wird Erzbischof Joseph Tobin, C.Ss.R., Sekretär der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens, sein.
Christus ist erstanden! Gnade und Erlösung für alle!
Rom Entsprechend den Entscheidungen des 24. Generalkapitels hat der Generalrat in seiner Außerordentlichen Sitzung vom 13.-20. April von den auf den Treffen der Konferenzen genannten Kandidaten die Koordinatoren der fünf Konferenzen gewählt. Die Koordinatoren der Konferenzen werden beim Außerordentlichen Treffen des Generalrates in Rom (13.-24. Juni) sein und über ihre Rolle überlegen.
Africa Anmerkung des Herausgebers: Auf der Bühne der Geopolitik finden viele Dramen statt. Einige erhalten größere Aufmerksamkeit als andere. Die Elfenbeinküste, in der wir eine Mission haben, ist ein gutes Beispiel für Nachrichten, die in den größeren Dramen der Welt übersehen werden. Unsere Mission als Redemptoristen in der Elfenbeinküste begann 1993. Seinerzeit zog sich die Provinz Madrid aus der Vizeprovinz Matadi zurück, in der sie mit den belgischen Mitbrüdern zusammengearbeitet hatten. Jedoch wollten sie ihre Zusammenarbeit mit der Kirche Afrikas fortsetzen und sandten ein Missionsteam in die Elfenbeinküste. Zur Zeit besteht die Mission in der Elfenbeinküste aus Pater José María Montes aus der Provinz Madrid und zwei einheimischen Diakonen in ewigen Gelübden, die sich auf die Priesterweihe vorbereiten und einem weiteren, der sich auf die zeitlichen Gelübde vorbereitet. Die beiden Diakone werden in Bälde in Vollzeit an den pastoralen Aktivitäten und Tätigkeiten der Mission teilnehmen; nach ihrer bevorstehenden Priesterweihe. Die beiden Häuser im Zentrum des Landes, eines in Tiébissou und das andere in Bouaké, widmen sich sehr deutlich den Armen. Der Mangel an Mitarbeitern schafft echte Schwierigkeiten für ein Gemeinschaftsleben. Es gibt Situationen, wenn der ein oder andere Mitbruder für Wochen oder sogar Monate alleine ist (Conspectus Generalis 2008; Catalogus, May 2011). Nachstehend finden sie ein Update zur Situation unserer Mitbrüder in der Elfenbeinküste, die unter erheblicher politischer Ungewissheit litt. Am 2. März schrieb mir Pater José María Montes bezüglich der schwierigen Situation, die die Elfenbeinküste durchlebt und von den Konsequenzen, die diese Situation für die dort lebenden Ausländer mit sich bringt. Diese sind ernst genug, so dass die spanische Botschaft ihren Bürgern schrieb:El pasado dos de Marzo, el P. José María Montes enviaba un correo exponiendo la difícil situación en la que se encuentra Costa de Marfil, y las consecuencias que esta situación implica para los extranjeros; unas consecuencias suficientemente graves como para que la Embajada de España les haya enviado una nota en la que les dice: „In Anbetracht der zunehmenden Verschlechterung der Lage und der wachsenden fremdenfeindlichen Gefühle, legen wir allen die in der Elfenbeinküste lebenden spanischen Bürgern dringend nahe, dass Land zu verlassen. Pater José María Montes‘ eigene Reaktion kann in seinen an mich gerichteten eignen Worten zusammengefasst werden: „Nun gut Pedro, hier bin ich und hier, so Gott will, werde ich blieben. Aber es sind schwierige Zeiten.“ Die Wurzel der Schwierigkeiten, fährt er fort, ist die Existenz zweier Präsidenten, von denen jeder versucht den anderen soweit zu schwächen, dass er den Kampf um die Macht aufgibt. Im Angesicht einer solchen Situation, erklärt Pater Monets, ist das Leben schwierig: „Güter und Lebensmittel werden knapp und die Banken im Land sind geschlossen und daher kann ich noch nicht einmal das Geld abheben, dass du uns aus Spanien überwiesen hast. Wie auch immer, ich möchte nicht nur über Nöte sprechen, es gibt auch Freudiges. Wie die 65 Katechumenen, die an Ostern getauft wurden.“ Er endet, mich bittend für diese Menschen zu beten und seine Einheit mit der gesamten redemptoristischen Familie bekräftigend sowie seinem Verlangen, dass Gott die getanen Anstrengungen die Kongregation in der Elfenbeinküste zu etablieren vervielfachen möge, zum Dienst an der afrikanischen Kirche. Die Situation in der Elfenbeinküste während der letzten paar Tage besonders dramatisch. Den sechs Monaten folgend, in denen sich das Land mit zwei Präsidenten lebte, einem der bisher regiert hat und dem Gewinner der kürzlich stattgefunden Wahlen, hat der Letztere beschlossen Waffen zu benutzen, um sich mit Gewalt zu nehmen, was er an den Wahlurnen gewonnen hat. Outtara, der die Unterstützung der UN und des Westens hat, war in der Lage innerhalb einer kurzen Zeitspanne Kontrolle über das gesamte Land zu erlangen; außer der Hauptstadt Abidjan. Hier wurden die heftigsten Gefechte während der letzten Tage beobachtet. Hunderte Ivorer wurden getötet. Ebenfalls ist die Rede von gewaltsamem Verschwinden, Hinrichtungen ohne Gerichtsurteil, Vergewaltigung und Mord. Unsere Missionare, denen von unserer Botschaft nachdrücklich nahegelegt wurde das Land zu verlassen, haben entschieden in der Elfenbeinküste zu bleiben. Dank sei Gott, ihnen geht es allen gut. Wir wünschen ihnen und den Menschen der Elfenbeinküste alles nur das Beste. Auf der anderen Seite eröffnete das „Spanish National Radio 5“ am 2. April sein Programm „Thema des Tages“ mit einem besonderen Fokus auf die schwierige Situation in der Elfenbeinküste. Pater José María Montes war eingeladen Live teilzunehmen. In seinem Interview konnte er erklären, dass das Land im Chaos versunken ist und das der Boykott des Hafens durch europäische Schiffe zu Engpässen bei Gütern des täglichen Bedarfs, Treibstoff und Medikamenten führt. Er wies ebenso auf die Tatsache ihn, dass sich hunderte Flüchtlinge in der Pfarrei eingefunden haben, wo sie mit Hilfe von internationale Organisationen mit Nahrung versorgt werden. Er bekräftigte, dass er die Elfenbeinküste „jetzt wo die Menschen seine Hilfe brauchen“ nicht verlassen werde. Anmerkung des Herausgebers: Eine Kongregation mit soviel Geschichte wie die unsere, hat auch eine reiche Geschichte in Ziegeln und Mörtel. Hier ein zwei Neuigkeiten über einige unserer ehrenwerten Institute und Gebäude. Casa Sant‘ Alfonso in Rom unterzieht sich zur Zeit einem Face-Lifting. Ein Baugerüst verdeckt die Fassade des Gebäudes während Arbeiten an den Fugen des Mauerwerks und Reparaturen unter dem wachsamen Augen unserer Gebäudebeauftragten Pater Johanny Alvarez Castro (Vizeprovinz San Salvador und Regalo Gaitan (Provinz Bogotá) durchgeführt werden. Die Arbeiten begannen im März und werden voraussichtlich bis Ende Juni andauern.
Die Provinz Baltimore hat bekannt gegeben, das Mount Saint Alphonsus auf dem Esopusgelände in Erbpacht an eine Gruppe mit Namen Bruderhof (Church Communities International) vermietet wird. Der Bruderhof, bei dem es sich eine christliche Gruppe handelt, die während des zweiten Weltkrieges aus Deutschland floh, verlautbarte, dass sie Teile des Geländes um Mount St. Alphonsus landwirtschaftlich nutzen wollen. In den frühen Jahren Mount St. Alphonsus‘ taten Redemptoristenbrüder dasselbe! Der Bruderhof lebt in Gemeinschaft und teilt alle Besitztümer, wie es in der Apostelgeschichte beschrieben wird. Mitglieder des Bruderhofes bleiben in aktivem Kontakt mit den Nachbarschaften, die an ihre Kommunitäten grenzen und mit der Welt insgesamt. Bruderhof Mitglieder arbeiten in Schulbehörden, engagieren sich ehrenamtlich in Gefängnissen und Krankenhäusern und arbeiten mit und in örtlichen Sozialprojekten, um Essen und Unterkunft für Menschen in Not bereitzustellen. Die Vereinbarung erlaubt fünf Redemptoristen weiterhin im Torhaus, das sich in der Nähe des Einganges zum Gelände befindet, zu leben und ihre örtliche Pastoral fortzuführen. Die Redemptoristinnen werden bis Juni 2012 in ihrem Konvent verbleiben. Die Redemptoristen behalten auch den Zugang zum Friedhof der Redemptoristen auf dem Gelände. „Wir freuen uns, eine gute passende Lösung für Mount St. Alphonsus gefunden zu haben.“, sagte Stephanie Tracy, Sprecherin der Redemptoristen. Die örtlichen Vertreter der Stadt Esopus scheinen gleichermaßen erfreut, dass ein verlässlicher langfristiger Mieter für das Gelände gefunden wurde. ![]() Dem historische Kloster Perthshire der Redemptoristen droht die Schließung, falls ein Landverkauf scheitern sollte. Das 141 Jahre alte Kloster sieht wegen Bauplannungsstreitigkeiten mit den örtlichen Behörden einer unsicheren Zukunft entgegen. Das historische Kloster Perthshire könnte aufgrund von Streitigkeiten über den Flächennutzungsplan geschlossen werden. Das Marienkloster auf dem Kinnoul Hill hatte gehofft, durch den Verkauf von Land an Baufirmen genügend Geld zusammenzubekommen, um seine Zukunft sicherzustellen. Die Redemptoristen, die das 141 Jahre alte Kloster leiten, haben dem Landverkauf zugestimmt. Allerdings werden sie nur dann Geld für das Land erhalten, wenn eine Baugenehmigung für den Bau von 19 Häusern auf dem Grundstück erteilt wird. Die Planungsbehörde für die Gemeindeversammlung von Perth und Kinross haben sich kürzlich getroffen und wurden Seitens der Sachbearbeiter angehalten, den Antrag abzulehnen, da diese der Meinung sind, dass er nicht in den Erschliessungs- und Entwicklungsplan für den Landstrich passt. Das Gebäude, in dem Exerzitien und Wellnesskurse angeboten werden, wurde erst kürzlich einer umfassenden Sanierung der Fassade unterzogen, das zu Teilen von Historic Scotland (Anm. des Übersetzers: die schottische Denkmalschutzbehörde) und der Gemeinde mitfinanziert wurde. Wie auch immer, das Kloster steht vor finanziellen Schwierigkeiten und bedarf Genehmigung zum Landverkauf, um auch weiterhin seine weit zurückreichende Verbundenheit mit dem umgebenden Landstrich sicherstellen zu können. Pater Gerald Mullingan sagt: „Schweren Herzens ziehen wir das Ende unserer Verbundenheit mit Kinnoull Hill und Perth in Erwägung. Wir haben gehofft, dass eine feinfühlige Erschliessung mit minimaler Auswirkung auf Landschaft und Natur und einem verbessertem Zugang zu Kinnoull Hill mögliche wäre. Es ist schon niederschmetternd festzustellen, dass nun unsere gesamte Zukunft auf dem Spiel steht. Ich verstehe gut, dass es Vorbehalte gibt, aber die Menschen sollten auch feststellen , dass es auch eine starke Unterstützung gibt. Wir bitten alle gewählten Mitglieder (des Gemeinderates) sorgfältig den Ernst der Krise, der wir uns gegenüber sehen, zu bedenken. Die falsche Entscheidung wird zu einer Schließung von St. Mary‘s führen und die Hilfe und Unterstützung, die wir so vielen Bedürftigeren zukommen lassen und geben, beenden.“ Die Bemühungen, die notwendigen Genehmigungen zu erhalten, werden fortgesetzt. ![]() Das Kolleg Essen in Essen, Belgien feierte am 29. April seinen 100. Geburtstag. Das „College van het Eucharistisch Hart“ wurde 1911 als kleines Seminar für die Provinz Flandern gegründet. Es erlebte und erduldete die Mühsalen zweier Weltkriege. Das Kolleg, heutzutage als Collegio Essen bekannt, ist nun eine katholische Schule unter der pastoralen Betreuung und Leitung eines Laienmitarbeiters der Redemptoristen. Die Schule hat nur externe Schüler und bietet keinen Internatsbetrieb mehr an. In 2011 wird das Kolleg von 200 Schüler in der Grundschule und 542 Schülern in der weiterführenden Schule besucht und ist für Mädchen und für Jungen offen. In dem dem Kolleg angeschlossenen Kloster lebt eine Kommunität von Redemptoristen. Den Gottesdienst zum 100. Jahrestag gestaltete Pater General als Prediger. Die Liturgie war in flämisch. Es kamen viele Remptoristen aus Fladern, den Niederlanden, einige aus Deutschland und ein Mitbruder aus dem französischsprachigen Teil Flanderns. Essen ist nun Teil der Provinz St. Clemens, welche die ehemaligen Einheiten Flandern, Schweiz, Niederlande und Köln, Deutschland umfasst. Das Provinzblatt befindet sich in Wittem, Niederlande - ein weiteres prächtiges Bauwerk der Redemptoristen.
Rom, Academia Alfonsiana
Die Präsentation in der Aula Magna der Academia Alfonsiana wurde vorgestellt von Professor Chendi, Professor am Camillianum und Offizial der Glaubenskongregation. Unter den Gästen waren Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation; Kardinal Raffael Farina, Archivist der geheimen vatikanischen Archive; Bischof Enrico Dal Covolo, Rektor der Lateranuniversität; Erzbischof Pietro Marini, Präsident der Päpstlichen Kommission für internationale eucharistische Kongresse, Erzbischof Joseph Tobin, Sekretär der Religiosenkongregation, Lady Anne Leahy, kanadische Botschafterin beim Heiligen Stuhl; Msgr. Barthelemy Adoukonou, Sekretär des Päpstlichen Rates für Kultur; P. Renato Salvatore, Generaloberer der Kamillianer; Mons. Damiano Marzotto, Untersekretär der Glaubenskongregation; und unser P. General Michael Brehl, oberster Moderator der Academia Alfonsiana. Nach der Präsentation des Buches sprach P. Tremblay seinen Dank aus an alle, die zu dem Buch einen Beitrag geleistet haben, und gab seiner Freude Ausdruck, dass er in all diesen Jahren als Theologe im Dienst der Kirche sein konnte. Der Nachmittag endete mit einem Gebet von P. Mimeault, das von P. Tremblay ausgearbeitet war, an die Adresse der hl. Thérèse von Lisieux, der Patronin von P. Tremblays Studiengruppe Hypsosis. Den Ausklang bildete ein gemütliches Zusammensein. Neuigkeiten von der Academia Alfonsiana Die Academia Alfonsiana beeinflußt durch ihre Absolventen das Leben vieler Ortskirchen. Vor kurzem ernannte Papst Benedikt den Weihbischof von Santiago Fernando Natalio Chomali Garib zum Metropoliten von Concepción, Chile. Und P. Peter Comensoli in Wollongong, Australien, wird am 8. Juni Weihbischof von Sydney in Australien. Am 4. Mai beging die Academia Alfonsiana ihr jährliches Fest zu Ehren ihres Patrons, des hl. Alfons. Die Feier wurde vom August auf den Mai verlegt, damit die Gäste und Kollegen aus Rom daran teilnehmen können. P. General hat eine Kommission eingesetzt, die die finanziellen Belange
der Academia erheben und Vorschläge machen solle. P. Pedro López Calvo
(Provinzial von Madrid) ist der Leiter der Kommission; andere Mitglieder:
P. Martin McKeever (Präsident der Academia, Luis Roballo (Executive
Secretary des Generalseekretariats für Formation), Regalo Gaitan und
Alfeo Prandel (Ökonom der Academia).
Cochin, Indien Der Kardinal, Oberhaupt der syro-malabarichen Erzdiözese von Ernakulam-Angamaly, brach während der Feier der Messe am 1. April zusammen. Er wurde in das nahegelegene Krankenhaus gebracht, wo er starb. Der 84-jährige Prälat hatte Herzprobleme. Das Begräbnis wurde auf den 10. April festgesetzt, weil die meisten der syro-malabarischen Bischöfe zum Ad-limina-Besluch in Rom waren. Der Weihbischof von Ernakulam-Angamaly Bosco Puthur ist jetzt Administrator der syro-malabarischen Kirche; er muss die Synode einberufen, die den neuen Großerzbischof wählen wird. Papst Benedikt XVI. sandte ein Beileidstelegramm; darin würdigte er „den Einsatz und die Dienste des Kardinals für die syro-malabarische Kirche und für die Gesamtkirche“. Kardinal Oswald Gracias, Präsident der katholischen Bischofskonferenz von Indien, rühmte Kardinal Vithayathil als einen “großen Missionar und exemplarischen Priester, der viel beigetragen hat zum Wachsen der Kirche in Indien, besonders der syro-malabarischen Kirche“. Kardinal Gracias: „Er war ein Mann tiefen Glaubens, treu zur Kirche. Er arbeitete für das Wohl der Kirche auch noch in seiner Krankheit. Er war ein tatkräftiger Administrator, der kühne Entscheidungen für das Wohl der Kirche in Indien getroffen hat.“ Erzbischof Baselios Cleemis Thottunkal von Trivandrum, Oberhaupt der syro-malankara katholischen Kirche, sagte, Kardinal Vithayathil habe für die Einheit der drei Riten in Indien gearbeitet. Der verstorbene Kardinal war als Präsident der katholischen Bischofskonferenz von Indien (2008-2010) ein “ausgewogener Leiter“. Er spielte auch eine aktive Rolle in den gesellschaftlichen Belangen von Kerala. Die syro-malabarische Kirche geht in ihren Anfängen auf den Apostel Thomas zurück. Der Vatikan gab ihr 1992 besondere Rechte, aber nur im Bereich von Kerala. Der verstorbenen Kardinal wurde 1997 zum Großerzbischof des syro-malabarischen Ritus geweiht – in einer Zeit, als diese Kirche uneins war und die Bischöfe in zwei Gruppen gespalten. 2006 wiederholte der Kardinal seinen Appell für mehr Rechte der syro-malabarischen Katholiken. Er sagte, tausende von syro-malabarischen Katholiken lebten außerhalb der kirchlichen Jurisdiktion; „sie haben keine Pfarrei, Kirche oder Einrichtung; sie folgen seit mehr als 50 Jahren der lateinischen Tradition“. Er wusste, dass er bald sterben werde; trotzdem trug er Sorge für das alltägliche Leben und die Gesellschaft. Er erweckte nicht den Eindruck, dass er vor dem Tod Angst habe. Er setze seine Hoffnung auf Gott; und Gott habe ihm geholfen, ein christliches Leben zu führen, sagte er. Kardinal Vithayathil war Redemptorist, 1954 zum Priester geweiht. Er unterrichtete 25 Jahre im Seminar der Redemptoristen und in anderen Seminarien in Bangalore. 1978 wurde er zum Provinzial des Ordens für Indien und Sri Lanka gewählt; er nahm diese Aufgabe sechs Jahre lang wahr. Er war auch Präsident der Konferenz der Ordensleute von Indien. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 2001 zum Kardinal. Indien hat mehr als eine Milliarde Einwohner; 2,3 Prozent sind Christen, 1,6 Prozent davon Katholiken. Die katholische Kirche hat in Indien 161 Diözesen, davon gehören 128 dem lateinischen Ritus an, 27 der syro-malabarischen und sechs der syro-malankarischen Kirche. SEKRETARIAT FÜR DEN ODRDEN DER REDEMPTORISTINNEN
Rom Das Sekretariat für die Redemptoristinnen traf sich in Rom am 25./26. Oktober 2010. Traditionsgemäß lud P. General Michael Brehl einige Schwestern OSsR zur Teilnahme ein: die Mitglieder der Kommission von Viva Memoria, Sr. Joan Calver, Konvent von Liguori, USA, Sr. Magdalena Schumann, Lauterach, z.Z. in Dublin, und Sr. Ewa Dobrzelecka, Bielsko-Biała, Polen. Das Treffen hatte die Aufgabe, die Antworten aller Klöster der Redemptoristinnen auf den Brief von P. General im Mai 2010 zu studieren und die Vorbereitung der nächsten Generalversammlung des Ordens formell zu eröffnen. Entsprechend den Empfehlungen der Klöster fällte das Sekretariat die folgenden Entscheidungen über die Generalversammlung: - Die nächste Generalversammlung soll mit Genehmigung des Heiligen Stuhles in Materdomini, Italien, stattfinden. Der vorgesehene Termin ist 9.-19. Mai 2012. P. General gab am 2. Februar, Fest der Darstellung des Herrn bekannt, dass der Heilige Stuhl die Genehmigung für Ort und Zeit gegeben habe. Auf Grund der Antworten der Klöster wurde festgelegt, dass die hauptsächlichsten Themen der Generalversammlung sein werden: -Die Spiritualität des Ordens Die Klöster brachten klar den Wunsch zum Ausdruck, dass mehr Schwestern an der Vorbereitung der Versammlung eingebunden werden sollen. Sie machten auch einige Vorschläge betr. des Sekretariats und der Kommission von Viva Memoria. Auf Grund dieser Vorschläge wurden folgende Entscheidungen getroffen:
- P João Pedro Fernandes, C.Ss.R., Generalkonsultor von Angola, wird dem Sekretariat angehören (die anderen Mitglieder: P. Emilio Lage, Präsident; die Patres Sabatino Majorano, Ignatius Dekkers, Gabriel Boudreault, Mirosław Grakowicz, Augustin Phaiboon Udomdej, und Ronald McAinsh)
Diese Subkommissionen werden über Internet kommunizieren, so dass Treffen und Kosten eingespart werden. Der Vorstand der fünf Subkommissionen:
- Spiritualität: Sr. Joan Calver, P. McAinsh, P. Majorano Das nächste Treffen der Vorbereitungskommission: 5./6. Mai 2011 in Rom. Hauptaufgabe: Vorbereitung eines ersten Entwurfes des Instrumentum laboris für die Versammlung.
History of the Congregation, Vol. I/ii in Englisch
Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site Zeitliche Gelübde: Ewige Gelübde: Priesterweihe: 60-jähriges Priesterjubiläum: 50-jähriges Priesterjubiläum: 25-jähriges Profeßjubiläum: 25-jähriges Priesterjubiläum: Verstorben:
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