Rom, Italien
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NACHRICHTEN AUS DEN KONFEFENZEN: NEUES AUS DEN PROVINZEN: COLLEGIUM MAIUS: SONSTIGE MITTEILUNGEN:
In diesem Monat setzen wir unsere Werbung für ein Direkt-Abonnement fort. Wenn Sie unsere Nachrichten vom Oberen Ihrer Einheit und nicht direkt von uns erhalten, dann können Sie am Ende dieser Mitteilung die Taste Bestellung des Scala anklicken. In der daraufhin erscheinenden E-Mail drücken Sie auf die Taste „senden“ und schon haben Sie alles getan, um in jedem Monat die SCALA-Mitteilungen in jener Sprache zu erhalten, in der Sie sie gegenwärtig lesen. Allen Mitbrüdern wünschen wir alles Gute zur 279sten Wiederkehr unserer Gründung. – Weiter unten senden wir Ihnen drei Berichte über besondere Anlässe: Eine Feier der Redemptoristen in der Slowakei, ferner die Hundertjahrfeier der Provinz von St. Anne de Beaupré (Kanada) und einer unserer Pfarreien in Texas (USA). Die frühere Region Mumbai wurde zur Vize-Provinz Majella erhoben. Alle diese Vorgänge bezeugen die Vitalität unserer Kongregation. Der Heroismus und die Geschichte der Kongregation in der Slowakei, in Kanada, Texas und Indien lassen Herz und Hoffnung in Bezug auf das Ziel unserer Kongregation neu aufleben. Die folgenden zwei Nachrichten haben wir erst kürzlich von der Vize-Provinz Bangkok und der Vize-Provinz Manaus erhalten. Sie erfüllen uns mit Stolz, dass wir eine Ordensgemeinschaft sind, die sich selbst in das Leben der am meisten Verlassenen einbringt. Bangkok: Reporter Clifford Coonan von der „Irish Times“ hatte ein Interview mit P. Joe Maier C.Ss.R., Direktor des Siechenhauses in Klong Toey, das in der Ausgabe vom 29. Oktober unter dem Titel erschien: „Angst vor der Flutwelle zwingt Tausende zum Verlassen von Bangkok“. P. Maier führte aus, dass viele Menschen, insbesondere ältere, sich weigern, ihre Heimstätten zu verlassen. Zum einen Teil wegen der Anhänglichkeit an ihr Zuhause zu suchen, zum anderen Teil ist es aber die Furcht vor Plünderern. Er berichtete, dass Bangkok bereits überflutet sei und dass weitere Wassermassen hinzukämen, die durch Bangkok und rund um die Stadt herum in das Meer abfließen. Über eintausend Kindergartenkinder, die unsere Schulen besuchen, leben in überfluteten Behausungen. Diese Bereiche und damit unser Kindergarten, werden für die nächsten zwei Monate überflutet sein. Dem Wetterbericht zufolge wird es nochmals einen Monat dauern, bis die Schule und die derzeitigen Notunterkünfte wiederhergestellt sein werden. Die Preise für Lebensmittel in der Hauptstadt sind drastisch überhöht. So kostet ein Ei beinahe das Dreifache, und der Nachschub in den Lebensmittelgeschäften geht nur schleppend vor sich.
Zehntausende sind aus Bangkok geflohen, weil der Wasserstand des Flusses Chao Phraya zu einer neuen Höhe seit der letzten Überflutung im Jahre 1942 angestiegen ist. Premierminister Yingluck Shinawatra sagte, Thailand sei „von der schwersten Naturkatastrophe in seiner Geschichte heimgesucht worden“. Er rief die Politiker auf, mit vereinten Kräften zu helfen. Die Regierung hat Arbeitsruhe für fünf Tage angeordnet, um die dringendsten Hilfsmaßnahmen vorzunehmen. Die Straßen waren verstopft, weil die Einwohner aus der Zwölf- Millionen-Stadt herauszukommen versuchten. Zumindest 377 Personen sind seit Juli ums Leben gekommen, und 2,2 Millonen Menschen in den überfluteten nördlichen Gebieten und der industrialisierten Zone sind unmittelbar betroffen. Manaus: P. Amarildo Luciano C.Ss.R. berichtet, dass der Wolkenbruch in Amazonien das Studentatshaus zerstört habe: Am Montag, 10.Oktober 2011, raste ein heftiger Sturm über die Stadt Manaus und verursachte viele Schäden. Das Bildungshaus der Redemptoristen „Copiosa Redenção” wurde durch den heftigen Sturm und den Regen praktisch ganz zerstört. Neun Personen waren in diesem Haus – sechs Philosophiestudenten und drei Priester. Sie bilden die Kommunität, die Sorge trägt für die Pfarren St.Lazarus und des Unbefleckten Herzens Mariae, in den Armenvierteln von St. Lazarus und Morro da Liberdade. In diesen zwei Pfarren gibt es 16 Glaubenskommunitäten. Die Priester sind die Leiter der Pfarren und die Studenten helfen ihnen in ihrem Dienst für das Volk Gottes. Nach dem Sturm müssen die Studenten jetzt in einer gemieteten Wohnung leben, bis das Seminar wieder bewohnbar wird. Gott sei Dank wurde niemand verletzt. Wir versuchen, mit Hilfe von Freunden unsere Kräfte neu zu bekommen, um unsere missionarische Tätigkeit und die Studien fortführen zu können. Das Ziel ist, das Haus wieder herzustellen und die seit langem bestehende Ausbildung von Redemptoristen fortzuführen, im Dienste der Kirche von Amazônia und der Welt.
Für die Wiederherstellung werden wir viel Kraft und Gebet brauchen. Wir beginnen mit der notwendigen Sammlung von Büchern für das Studium im Seminar – die meisten Bücher wurden ja durch den Regen zerstört, viele gingen verloren. Einige können wieder brauchbar gemacht werden. Unsere missionarische Tätigkeit in den Pfarren geht normal weiter, trotz der Zerstörungen und fehlender Materialien. Wir danken Gott für das Leben und die Berufung unserer Studenten. Wir verzweifeln nicht wegen dieser großen Verluste. Unser Glaube und unsere Hoffnung beseelen uns, und so wird es auch weiter sein. Gezwungen zurückzugehen sind wir motiviert weiterzugehen. Wir bitten um das Gebet für alle Redemptoristen in Amazônia, in der Vizeprovinz Manaus, besonders für jene, die uns helfen bei der Wiederherstellung der Residenz Copiosa Redenção. Bemerkung des Herausgebers: Auf diesen zwei Photos sieht man das große hölzerne Kreuz, angefertigt durch den verstorbenen Bischof Jacson Rodrigues, C.Ss.R., in der Zeit, als er dort Lehrer war. Auf dem Boden liegt das Bild
Jede Hilfe zur Unterstützung der Vizeprovinz Manaus wird sehr geschätzt, da ihre Ressourcen sehr gering sind. Senden Sie bitte Ihre Hilfe an den Generalökonom; „Zweck: Vizeprovinz Manaus“. Gnade und Erlösung für alle! NACHRICHTEN AUS DEN KONFEFENZEN::
Konferenz Europa An der 4. Versammlung der Konferenz in Marianella, Dublin, die vom 24. – 27. Oktober stattfand, nahmen 28 Redemptoristen aus 19 Einheiten teil. Das Treffen wurde geleitet vom Koordinator P. Jacek Zdrzałek, der am 1. Juni 2011 sein Amt übernommen hat. ![]()
In den zehn Sitzungen gab es viele Diskussionen über die großen Herausforderungen, denen die Konferenz gegenübersteht, über neue Initiativen und neue interprovinzielle Kommunitäten. Einige dieser Diskussionen brachten einen Prozeß in Gang. Es fand ein Erfahrungsaustausch über internationale Kommunitäten statt; und man sprach über neue Möglichkeiten für interprovinzielle Kommunitäten in Europa. Viel Zeit wurde der Diskussion über fragile Einheiten der Konferenz Europa gegeben; und die Fragilität verschiedener Formen des Ordenslebens und des Gemeinschaftslebens in Europa. Gemeinsame Aus- und Weiterbildung war eines der wichtigsten Themen der Versammlung; verschiedene Möglichkeiten wurden diskutiert. Es wurden Vorarbeiten begonnen, um verschiedene Sekretariate und Kommissionen zu errichten. P. Piotr Sulkowski aus der römischen Provinz gab eine Präsentation über die Vorbereitungen für das Jugendtreffen in Sardinien im Jahre 2013 und über frühere Jugendtreffen in Europa. Eine Schwäche ist gegenwärtig der Mangel an Wissen über unsere momentane Arbeit in der Konferenz. Daher gab es Gespräche, wie man diese vermitteln könne. ![]() Die Versammlung bestimmte das Haus Montparnasse in Paris zum Sitz des Koordinators und des Sekretärs. Allerdings wird in diesem ersten Jahr San Gioacchino in Rom deren Sitz sein. Das Budget der Konferenz für das erste Jahr wurde genehmigt. Während des Treffens hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, das National Museum of Ireland in Dublin zu besuchen und die Ausstellung über berühmte irische Kreuze zu sehen, und nach Monasterboice in Boyne Valley National Monuments zu gehen, wo sich eines der berühmten Kreuze befindet. Musik, Tanz und Tradition aus Irland wurden dort geboten. Deutschland „Voll Vertrauen unsrer Zukunft Gestalt geben“, unter diesem Motto fanden vom 3.-6. Oktober 2011 die' Gemeinsamen Provinztage' der Provinzen Wien, München und St. Clemens in Würzburg statt. Über 80 Patres, Brüder und Studenten nahmen an diesen Provinztagen teil. Darunter auch der Generalobere P. Michael Brehl und die beiden Generalkonsultoren P. Alberto Eseverri und P. Jacek Dembek. Gast an dieser Tagung war auch neue Koordinator für die 'Konferenz Europa' P. Jacek Zdrzalek. Neben Statements ('Wie geht es uns in unseren Provinzen - Blick auf uns?') von Vertretern aller beteiligten Provinzen, wurden aktuelle Themen, Anliegen und Herausforderungen von Einzelnen, wie auch der Gemeinschaften in Gruppengesprächen diskutiert und gesammelt. Auch das Thema „Unser-Redemptorist-Sein in Zukunft“ war Thema eines Impulses von Dr. Georg Beirer (Bamberg), wie auch der anschließenden Gespräche. P. Hans Schalk (München) und P. Martin Leitgöb (Wien) versuchten in ihren Beiträgen den hl. Alfons und den hl. Klemens in die aktuelle Zeit zu holen und besondere persönliche und pastorale Anliegen der beiden Heiligen zu beschreiben. P. General, der neue Koordinator, sowie die Provinziale aus Wien (P. Lorenz Voith), München(P. Edmund Hipp) und St. Clemens (P. Johannes Römelt), informierten am dritten Tag über den Stand und aktuelle Punkte aus ihren Bereichen. Zu den deutschsprachigen Provinzen (inklusive Niederlande, Flandern und Schweiz) gehören derzeit knapp 380 Mitglieder.
Pater General Brehl betonte in seiner Predigt am Fest des Sel. Franz Xaver Seelos, dass die gesamte Kongregation sich in einer Neustrukturierung befinde; darunter falle auch die Einrichtung von 'Konferenzen', welche neue gemeinsame pastorale Projekte, wie auch eine vermehrte akkordierte Ausbildung und Solidarität - über Provinzgrenzen hinaus - fördern soll. Er dankte den Provinzen Wien, München und St. Clemens für die schon „erfolgten Formen an neuer Struktur und Zusammenarbeit (Föderation bzw. Union)“, welche ein Beispiel für andere Einheiten sein kann. P. General informierte auch von den Herausforderungen in den anderen Konferenzen und den erfreulich starken Zuwachs an Mitgliedern in Asien und Afrika. ![]() Abschließend dankte er den drei Provinzen auch für ihren großen historischen Anteil an der weltweiten Ausbreitung der Kongregation: „Aus euren Provinzen (Österreich, Deutschland, Belgien, Holland und der Schweiz) entstanden zahlreiche Missionen und Provinzen weltweit“. Der Generalobere unterstrich auch das Leitwort der Kongregation: „Das Evangelium muß neu gepredigt werden“ (Klemens Maria Hofbauer), sowie die „gemeinsame Mission und die Freude an unserer Berufung, die wir nie verlieren sollten'. Provinzialat Wien / Medien www.redemptoristen.com Kolumbien Bemerkung des Herausgebers: der Dienst an Wallfahrtskirchen ist ein wichtiger Schwerpunkt des Sechsjahresthemas: “Das Evangelium neu verkünden“. P. Noel Londoño, der Koordinator der Konferenz Lateinamerika und Karibik schickte uns diesen Bericht über ein bedeutsames Treffen der Wallfahrtsdirektorenvon Lateinamerika in Bogotà, Kolumbien.
Indien Es war eine prophetische Anregung, die P. General Juan Manuel Lasso de la Vega bei einer Visitation in Bangalore gegeben hat. Sie brachte die Entstehung einer Regio und jetzt einer Vizeprovinz entlang der Westküste von Indien. Beim Provinzkapitel 1993 in Bangalore ermutigte P. Lasso die Mitbrüder dieses Gebietes, auf die Errichtung einer Regio hinzuarbeiten. Der Prozeß kam in Gang, und am 14. April 1999 fand die erste Versammlung der Regio statt; dabei wurde in dem Gebiet von Mumbai eine Regio der Provinz Bangalore gebildet. Sie hatte 21 Priester, 2 Brüder, 3 Studenten mit Zeitlichen Gelübden und einige Kandidaten. Damals gab es zwei Klöster dort: in Mumbai (Chembur) und in Goa (Porvorrim). Die Zahl der Mitbrüder wuchs ständig; es fanden Versammlungen, Treffen und Hausgespräche. Schließlich wurde der Prozeß der Entstehung der Vizeprovinz begonnen. Er fand seinen Höhepunkt am 16. Oktober 2011 mit der Gründung der Vizeprovinz. Die Mitbrüder dieser Regio an der Westküste von Indien, bisher die Regio Mumbai, wählten den hl. Gerard Majella als ihren besonderen Patron; sie nahmen ihre Inspiration von seiner Nähe zu den Menschen, besonders den Armen und Verlassenen. So wählten sie als Namen für ihre Vizeprovinz „Majella“.
Am folgenden Tag fand im Spiritualitätszentrum der Karmeliter unweit von Mumbai das erste Provinzkapitel der neuerrichteten Vizeprovinz statt. Das Kapitel begann mit der Eucharistiefeier, während der P. Joseph Abraham von P. General als erste Vizeprovinzial installiert wurde, P. Eugene D’silva als Vikar und P. Paul Julius als zweiter Konsultor. P. General stand dem Kapitel vor, an dem alle Mitglieder mit Ewiger Profeß teilnahmen. Das Kapitel nahm die Wahl von zwei weiteren Konsultoren vor: P. Vivian Moniz und P. Ivel Mendanha wurden zu diesem Amt gewählt. Das Kapitel traf einige wichtige Entscheidungen bez. Apostolat, Bildung und Finanzen. ![]() Mit dankbaren Herzen und im Bewußtsein dieses bedeutenden historischen Ereignisses feierten die Kapitulare Gottes Gnade. Moment einer besonderen Feier war der 90. Geburtstag unseres Seniors P. Antonio Rodrgues, der immer noch ein sehr aktives Mitglied der Vizeprovinz ist. Heute zählt die Vizeprovinz 21 Priester, 2 Brüder, 2 Studenten mit Ewiger und 8 mit Zeitlicher Profeß, 2 Novizen und 13 Studenten der Philosophie. Es gibt 6 Häuser in der Vizeprovinz: Chembur in Mumbai mit Sitz des Vizeprovinzials und einer aktiven Pfarre (der Mutter von der immerwährenden Hilfe geweiht), Naigaon Vasai in Maharashtra mit einer Pfarre (der Unbefleckt Empfangenen geweiht), Alangar in Mangalore, Porvorrim in Goa, Sanquelim im Norden von Goa mit einer Pfarre, und Varca in Süd Goa mit dem Studienhaus der Philosophiestudenten (dem hl. Gerard Majella geweiht). Das Apostolat der Vizeprovinz hat einen besonderen Schwerpunkt, nämlich die Zuwanderer, die aus ganz Indien kommen und im Gebiet der Vizeprovinz arbeiten (die Staaten von Gujarat, Maharashtra, Goa und Western Karnataka). Neben dieser Sorge für die Migranten arbeiten die Mitbrüder in der Verkündigung durch Pfarrmissionen, Exerzitien, katechetische Seminare und in der charismatischen Erneuerung. Es gibt eine sehr lebendige Jugendseelsorge. Viele Mitbrüder halten Exerzitien für Ordensleute, Seminaristen und Priester. Einige Mitbrüder arbeiten auch für spezielle Gruppen von Hausangestellten und Seeleuten. Die drei Pfarren in der Vizeprovinz sind sehr aktiv und von redemptoristischem Geist geprägt. Zwei Mitbrüder unterrichten fulltime im Theologischen Studienhaus Mt St. Alphonsus in Bangalore. Die Mitbrüder gehen nun in die Zukunft hinein mit erneuerten Herzen und großen Hoffnungen für die Mission in der neuen Vizeprovinz Majella.
Im Jahre 2011 schenkte Gott uns die Gnade, das hundertjährige Jubiläum der Errichtung der Provinz von Sainte-Anne de Beaupré (1911-2011) feiern zu können. Die unter der Thematik „In den Fußstapfen des Erlösers“ stehenden Festlichkeiten waren Augenblicke einer Gnade, die uns zur Fortsetzung unserer Mission ermunterte, Hoffnung in überreicher Erlösung auszusäen. Darin ist uns der Gründer, der hl. Alfons, Leitbild. Freitag, 3. Juni 2011: Die Eröffnung der Feierlichkeiten wurde durch unseren Generaloberen P. Michael Brehl C.Ss.R. vorgenommen. Sie fand während der Römischen kanonischen Visitation des Generalates statt. Samstag, 10. Juli 2011: Bei prachtvollem Wetter konnten die Redemptoristen mehr als 550 Gäste unter ihren Verwandten, den Laienmitarbeitern und Freunden begrüßen. Die Feier fand zum Gedenken an den 26. Juli 1911, den Tag der kanonischen Errichtung der Provinz statt. Es war dies etwa 33 Jahre nachdem die Redemptoristen in St. Anne de Beaupré angekommen waren (1878). Die umfangreichen Feierlichkeiten beleuchteten ein Jahrhundert außerordentlicher Unternehmungen von über 1000 Mitbrüdern in Kanada, Quebec, Vietnam, Japan, Uruguay und Haiti. ![]() Aus diesem Anlass wurde ein großes Zelt auf redemptoristischem Boden errichtet. Der offiziellen Eröffnung wurde eine kurze historische Zusammenfassung (1910-1911) vorangestellt. Darauf folgte eine Messe zur Danksagung in der Basilika unter dem Vorsitz von P. Provinzial Mario Boies C.Ss.R. Während der Messe nahm er die Gelübdeerneuerung von vier Redemptoristenstudenten entgegen. Das war ein feierlicher und zugleich bewegender Vorgang. ![]() Nach einem im Haus zubereiteten Mittagessen wurde den Gästen eine historische Darstellung der vergangenen hundert Jahre der Provinz vorgeführt. Darauf folgte eine Reihe von Angeboten, so etwa ein Besuch im Museum von St. Anne, ein Display über die Redemptoristen, eine Audioführung im Heiligtum usw. Nach einer musikalischen Darbietung und einer Eucharistiefeier wurde der Tag mit einer Lichterprozession abgeschlossen.
Samstag, 24. September 2011: Zwei bedeutsame Gedenktage in Bezug auf unseren Mitbruder, den Diener Gottes P. Alfred Pampalon C.Ss.R. fanden im Jahre 2011 statt. Am Samstag, 24. September begingen wir den 115. Gedenktag des Todes von Pater Alfred. Aus diesem Anlass unternahmen 25 Mitglieder der Bruderschaft vom hl. Alfons eine Fußwallfahrt von Quebec-Stadt nach Sainte Anne de Beaupré. ![]() Zuvor, am 14. Mai gedachten wir der zwanzigsten Wiederkehr des Tages, an dem Papst Johannes Paul II. den heroischen Tugendgrad von Pater Alfred erklärt hatte. Das macht ihn zum Ehrwürdigen Diener Gottes. Zu diesen Anlässen kamen jeweils mehr als hundert Personen, die eine besondere Verehrung für P. Alfred haben. Sie hörten Vorträge über sein Leben und über die zahlreichen auf seine Fürbitte erwirkten Gebetserhörungen, insbesondere für Suchtgiftabhängige. Jeder dieser Tage wurde mit einem eucharistischen Dankgottesdienst und einer Lichterprozession zum Grab des Ehrwürdigen P. Alfred beschlossen. Mittwoch, 28. September 2011: Mehr als zweihundert Ordensmänner, Frauen und Priester kamen in St. Anne de Beaupré zu einem besonderen Studientag zusammen. Anhand der Leitlinie „In den Fußstapfen des Erlösers“ begann der Tag mit einer Zusammenfassung der missionarischen Tätigkeit der Redemptoristen in Quebec, Kanada, Vietnam, Japan, Uruguay und Haiti. Ein historischer Abriss gewährte uns Einblick in das missionarische Leben der Redemptoristen wie es vom Anfang an bestand, in den gegenwärtigen Aufgabenbereichen sowie in Visionen für die Zukunft lebt. Darüber hinaus war diese Versammlung Ansporn für Wagemut und missionarische Kreativität der Redemptoristen selbst, des Klerus und religiöser Gemeinschaften im Dienst der immer neuen Verkündigung des Evangeliums. Um dieses Vorhaben näher zu konkretisieren wurde am Nachmittag unter dem Thema „Herausforderungen und Richtlinien für die Zukunft des Ordenslebens in einer sich wandelnden Kirche und Gesellschaft“ eine Liste von Aufgaben zusammengestellt. Folgende Themen wurden erörtert:
Nach einem Festbankett feierte der emeritierte Erzbischof von Quebec-Stadt, Msgr. Maurice Couture RSV eine Festmesse mit einer Lichterprozession. Der Tag wurde mit einem Konzert des Vokalensembles „Bogen in Ton“ beschlossen.
Donnerstag, 29. September 2011: Mehr als 60 Redemptoristen aus allen Erdteilen (Quebec, Kanada, Vereinigte Staaten, Haiti, Frankreich, Belgien, Japan, Vietnam) hatten Gelegenheit zu einer hautnahen Berührung mit der hundertjährigen Tätigkeit der Redemptoristen in St. Anne de Beaupré.
![]() Die Provinz nahm auch die Gelegenheit wahr, die Profess und Priesterweihe von 16 Mitbrüdern feierlich zu begehen. Dem folgte ein Dankgottesdienst, gehalten von Provinzial P. Mario Boies C.Ss.R. Während der Messfeier wurde in besonderer Weise der heiligen Anna, der Patronin unserer Provinz, gedacht. Ein Festbankett im Kloster beendete das hundertjährige Jubiläum der Provinz. Bilder, Videos, Predigten und Konferenzen der Festlichkeiten unserer Provinz sind auf der website www.redemptoristes.ca abrufbar. Ich möchte allen Mitbrüdern der Kongregation danken, die entweder persönlich anwesend waren oder in Gedanken und Gebet mit uns gemeinsam das hundertjährige Jubiläum unserer Provinz St. Anne de Beaupré zu feiern. Diese Festlichkeiten waren ein freudiger Höhepunkt in der Geschichte unserer Provinz. Sie werden für immer unseren Herzen eingeprägt sein. Ja, gemeinsam sind wir füreinander „Samenträger der Hoffnung in den Fußstapfen des Erlösers“. USA
Slowakei Die Redemptoristen der Slowakei feierten im Oktober drei wichtige Ereignisse ihrer Geschichte: das 90-jährige Jubiläum der Ankunft der Redemptoristen in der Slowakei und die Gründung des Haues in Stropkov; den 100. Geburtstag des ersten slowakischen Redemptoristen, Ján Ivan Mastiliak; und den 10. Jahrtag der Seligsprechung des Märtyrers Method Dominik Trčka. Feier 1: Samstag, 29. Oktober 2011, im Dorf Nižný Hrabovec: Feier des 100. Geburtstages von Ján Mastiliak. Viele distinguerte Gäste nahmen daran teil, so der Metropolitan-Erzbischof von Prešov, Ján Babjak, Milan Chautur, C.Ss.R., Bischof von Košice (Kaschau), Alojz Tkáč, Erzbischof emeritus von Košice, Ján Eugen Kočiš, Exarch emeritus von Prag, P. Josef Michalčik, C.Ss.R., Provinzial der Prager Provinz, P. Václav Hypius, Vizeprovinzial von Bratislava, P. Jaroslav Štelbaský , Vizeprovinzial von Michalovce, und viele andere Redemptoristen aus den zwei Vizeprovinzen in der Slowakei. Vor der Feier der heiligen Liturgie im byzantinischen Ritus wurde vor der Kirche eine Büste von Ján Mastiliak enthüllt, auf dem Platz, der seinen Namen trägt. Danach war ein Vortrag über das Leben von P. Mastiliak, vervollständigt durch persönliche Zeugnisse von Menschen, die ihn persönlich gekannt haben. Sie bestätigten kraftvoll den bewunderswerten Glauben und die Liebe zu Gott im Laufe seines Lebens.
Nach seiner Entlassung kehrte er nach Prešov zurück und war als Arbeiter und Übersetzer tätig. 1968 wurde er heimlich zum Vizeprovinzial der Redemptoristen von Michalovce ernannt. Er nahm diese Aufgabe bis 1981 wahr. Als Professor war er ganz für die redemptoristischen Studenten da: heimlich unterrichtete er sie in Philosophie und Theologie und bereitete sie auf die Priesterweihe vor, da sie nicht öffentlich im Seminar studieren konnten. Da er an die 14 Sprachen beherrschte, übersetzte er mehr als 100 volkstümliche und theologische Werke für die Seminaristen. Er starb in am 18. September 1989, als die Freiheit in Osteuropa bereits im Aufgehen war. Er ist in Michalovce begragen.
Feier 2: Am Samstag wurde auch in Stropkov gefeiert. Diese kleine Stadt im Nordosten der Slowakei ist der Geburtsort der Redemptoristen in der Slowakei. Sie kamen 1921 auf die Einladung des Bischofs von Košice, Augustin Fischer-Colbrie. Das Haus beherbergte anfangs eine gemischte Kommunität von lateinischen und byzantinischen Redemptoristen. Die Patres Method Trčka und Stanislav Nekula kamen 1921 aus der Ukraine zurück, um Mitglieder dieser ersten Kommunität zu sein.
Feier 3: Am Sonntag, 30. Oktober, dankten wir für die Seligsprechung von P. Method Trčka vor 10 Jahren; er lebte viele Jahre in Stropkov und wurde der Begründer der Vizeprovinz Michalovce. Und wir begingen auch das 90-jährige Jubiläum der Ankunft der Redemptoristen in der Slowakei. ![]() Der Jubiläumsgottesdienst wurde gefeiert von Erzbischof Ján Babjak von Prešov, Bischof Chautur Milan, C.Ss.R., Košice, Ján Eugen Kočiš , Exarch emeritus von Prag, P. Josef Michalčík, Provinzial von Prag, P. Václav Hypius, Vizeprovinzial von Bratislava, P. Jaroslav Štelbaský, Vizeprovincial von Michalovce; viele Diözesanpriester und Mitbrüder aus den Vizeprovinzen Bratislava und Michalovce nahmen daran teil. Bischof Milan sagte in seiner Homilie: „90 Jahre bedeuten für einen Menschen ein hohes Alter, aber für eine Ordensgemeinschaft sind 90 Jahre gerade der Anfang, zu wachsen und stärker zu werden durch das Evangelium und ihr besonderes Charisma“. Auch die Kunst hatte ihren Platz im Feiern. Am Morgen, vor Beginn der Liturgie, bot die Jugend der Pfarre St. Cyrill und Method eine Darstellung des Lebens und Zeugnisses des seligen Method Trčka. Am Sonntag nachmittag gaben verschiedene Chöre aus der Slowakei und aus Tschechien ein Konzert. Heute gibt es in der Slowakei zwei Vizeprovinzen der Redemtporisten: Bratislava und Michalovce. Bratislava hat den lateinischen Ritus, Michalovce den byzantinischen. Insgesamt gibt es mehr als 80 Redemptoristen in der Slowakei, in acht Kommunitäten. Die Vizeprovinz Michalovce hat auch eine Mission in der Ukraine, in Transkarpathien (Koroleva und Uzhorod). Diese dreifache Feier war eine schöne Gelegenheit, zusammenzukommen und Gott zu danken für seine Gnaden, und für unsere Berufung als Redemptoristen. ![]() Mehr Photos siehe:http://www.redemptoristi.nfo.sk/
Rom, Italien Die feierliche Eröffnung des Akademischen Jahres im Alphonsianum fand am Montag, dem 10. Oktober 2011 statt. Die Messe zum Hl. Geist begann um 9 Uhr in der Kirche des heiligen Alfons. Hauptzelebrant war P. General Michael Brehl, der kraft seines Amtes Oberster Leiter der Alfonsianischen Akademie ist. Mitzelebranten waren der Präsident der Akademie P. Martin McKeever C.Ss.R (Dublin), P. Renzo Girardi, Dekan der Theologischen Fakultät der Lateran-Universität. Durch die Angliederung an die Lateran-Universität erhält das Alphonsianum seinen päpstlichen Status. Weitere Zelebranten waren der Rektor von Kommunität und Kirche P. Luciano Panella C.SsR. (Neapel) sowie der Direktor des Collegium Maius, P. Juan José Medina C.Ss.R. (Bogotá). Das Innere der Kirche war voll mit konzelebrierenden Professoren, Studenten und Mitgliedern der Kommunität von Sant’Alfonso.
Es ist üblich, dass am Tag der Eröffnung des Akademischen Jahres eine Versammlung in der Aula der Akademie stattfindet, um den Bericht über das abgelaufene akademische Jahr entgegenzunehmen und eine besondere Vorlesung zu hören. Nach einleitenden Bemerkungen seitens der Sekretärin der Akademie, Frau Danielle Gros lenkte P. McKeever die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf das abgelaufene akademische Jahr. Die Akademie umfasst derzeit etwa 300 Studenten aus aller Herren Länder. Eine vollständige Statistik für das laufende Studienjahr wird die Akademie im kommenden monatlichen SCALA-Bericht vorlegen, nachdem die Einschreibefrist abgelaufen sein wird. Die Eröffnungsvorlesung hielt Prof. Paulo Prodi, Emeritus der Universität Bologna, über das Thema: „Sünde und Verbrechen in der nachtridentinischen Moraltheologie (Peccato e reato nella teologia morale post-tridentina)“. – Nach den ausgedehnten Feierlichkeiten dieses Vormittags wurden im Foyer der Akademie Erfrischungen gereicht. Rom Das Collegium maius (Collegio maggiore) ist eine Einrichtung im Generalatshaus, die weitgehend unbekannt ist und missverstanden wird. Einige meinen, es handle sich um eine akademische Schlafstelle oder um ein Ausbildungshaus für in Rom studierende Redemptoristen. Es ist aber in Wirklichkeit weit mehr als ein Ort, wo man sich nach einem anstrengenden Schultag zur Ruhe betten kann. Obwohl die Mitglieder des Collegium maius während ihres Aufenthalts in Rom an besonderen Vorträgen über die weltweite Tätigkeit der Redemptoristen teilnehmen und auf diese Weise ihr Wissen und ihre Vorstellung von der Kongregation vervollständigen, ist das Collegium maius dennoch keine Ausbildungsstätte im üblichen Sinn des Wortes. Die Priester und Brüder des Collegium maius weisen eine abgeschlossene Ausbildung als Diener des Wortes und Sakramentes auf. In ihren jeweiligen Einheiten haben sie bereits vor längerer Zeit Profess abgelegt und die Priesterweihe empfangen. Das jüngste Mitglied im Kolleg zählt 31, das älteste 62 Jahre. Sie erhalten daher keine „Ausbildung“ im üblichen Sinn des Wortes, finden hier aber eine Kommunität vor, die zum Studieren anleitet und ein akademisches Klima schafft, das auf Vorlesungen und Prüfungen und die damit verbundenen Verpflichtungen ausgerichtet ist. Wie aber in jeder redemptoristischen Gemeinschaft gibt es auch hier Regeln und eine strukturelle Organisation mit den entsprechenden Rechten und Pflichten innerhalb der größeren Gemeinschaft des Generalatshauses. Da es sich nicht bloß um eine Schlafstelle oder ein Hotel für Akademiker handelt, steht an der Spitze ein eigener Direktor, P. Juan José Medina Sánchez C.Ss.R., dem Aufsicht und Leitung obliegt. In diesem Jahr zählt das Kolleg 33 Mitglieder. Sie haben sich mit Erlaubnis des Oberen ihrer Einheit und mit Zustimmung des Direktors des Collegium maius entschlossen, nach Rom zu kommen, um im Generalatshaus zu wohnen und in einem der Päpstlichen Institute höheren Studien zu obliegen. Acht von ihnen studieren an der Academia Alphonsiana. In diesem Studienjahr besuchen Mitglieder des Kollegs auch andere Institute, wie z.B. die Gregoriana, das Anselmianum, Theresianum, Salesianum, Urbanianum, die Lateran-Universität sowie das Biblicum und die Ecole biblique in Jerusalem. Elf sind im Doktoratsstudium, die übrigen bereiten sich auf das Lizentiat vor. Das Studium für das Lizenziat nimmt für gewöhnlich zwei oder drei Jahre in Anspruch. Der Erwerb des Doktorats kann weitere drei oder mehr Jahre dauern. Einige Studenten kommen hierher, erwerben das Lizentiat und kehren für einige Zeit in ihre Heimat zurück. Später kommen sie wieder, um ihr Doktoratsstudium zu beenden. In diesem Jahr Haben Wir 10 neue Studenten für Das Lizentiat, und zwei neue Studenten für die Doktoratsstudium.
Die meisten Mitglieder des Collegium maius bewohnen das 4. Stockwerk des Generalatshauses, wo auch eine kleine Küche und eine Kapelle eingerichtet sind. Gleich daneben ist die Dachterrasse, auf der man spazieren gehen und den wunderbaren Ausblick auf Rom in alle Richtungen genießen kann. Dies mag auch Anregung zum Nachdenken, Überlegen und Erholung vom Studium bieten. Das 4. Stockwerk ist meist voll belegt, so dass einige Mitglieder in einem Zimmer im allgemeinen Wohnbereich des Generalatshauses untergebracht sind. Gebetszeiten und Mahlzeiten sind gemeinsam mit der Gesamtkommunität. Eine der Vorzüge des Lebens m Generalatshaus besteht in der Möglichkeit einer Kontaktnahme mit bedeutsamen Persönlichkeiten und tatkräftigen Mitbrüdern aus der ganzen redemptoristischen Welt, von denen viele in der Zukunft leitende Stellen innehaben werden. Auf der anderen Seite machen sie aber auch Bekanntschaft mit 66 älteren Redemptoristen aus aller Welt, die verschiedenen Tätigkeiten obliegen. Auf diese Weise erleben sie die Verschiedenheit der Begabungen in der weltweiten Gemeinschaft der Redemptoristen. Das Leben in der Ewigen Stadt schenkt ihnen die Erfahrung weltumspannender kirchlicher Gemeinschaft. Wir heißen die neuen Mitglieder des Collegium maius und ebenso jene herzlich willkommen, die zur Fortsetzung ihrer Studien gekommen sind. Ihnen allen entbieten wir einen italienischen Glückwunsch, der bei Übernahme einer schweren Aufgabe ausgesprochen: „in bocca al lupo“ (hinein in das Maul des Wolfes), was übersetzt bedeutet „Viel Glück“ (good luck).
Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Genaueres finden Sie auf Officialia site Zeitliche Gelübde: Ewige Gelübde: Priesterweihen: Jubiläen - Dezember 70-jähriges Profeßjubiläum 70-jähriges Priesterjubiläum: 50-jähriges Profeßjubiläum: 50-jähriges Priesterjubiläum: 25-jähriges Profeßjubiläum: 25-jähriges Priesterjubiläum: Todesfälle: Aufhebung einer Regio: Aufhebung von Häusern St. Joseph in der Vizeprovinz Richmond in Hampton, Virginia, USA, 28. September 2011.
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