| S C A L A |
Unser Leben geben für die Erlösung in Fülle
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| Info-Service der Redemptoristen | Nummer 20 |
Rom, Italien
Am Fest des Hl. Gerard, 16. Oktober 2006
NACHRICHTEN AUS DEN PROVINZEN
Radio Maryja in Polen
Provinzial von Denver wird Präsident des Bundes der Höheren Ordensoberen in USA
SEKRETARIATSBERICHTE
aus dem Sekretariat für Laienhelfer
aus dem Sekretariat für Spiritualität
aus dem Zentrum für Spiritualität
aus dem Sekretariat für Jugend und Berufe
BEKANNTMACHUNGEN
Aus dem Generalsekretariat
Vom Direktor des Info-Service
FOTOGALERIE (nur on-line)
Fotos von Redemptoristen aus aller Welt
WEBSEITE IM BRENNPUNKT
Ausbildungskommunität der Provinz St. Clemens eröffnet ihre Webseite.
Es ist viel gelaufen in diesem Sommer. Hier ein Überblick.
Seit der letzten Ausgabe von SCALA waren vielerorts rings um die Erde Versammlungen von Redemptoristen. In Afrika arbeitete ein Komitee an der Neustrukturierung unserer Provinzen. Eine glänzende Tagung von Moraltheologen fand in Bogotá, Kolumbien, statt. Regionalversammlungen geschahen für die Region Lateinamerika in Aparecida, für die Region Asien-Ozeanien in Perth, Australien, für die Region Europa Nord in Wien und für die Region Europa Süd in Cortona, Italien. Die Jugend kam zu begeisternden Treffen nach Limerick, Irland, und nach Hamilton, Kanada. Mehrere Sekretariate der Generalleitung tagten in verschiedenen Ländern. Sitzungsberichte dieser Sekretariate finden Sie in dieser Nummer von SCALA.
Viele Redemptoristen rings um die Erde trafen sich, um ihr geistliches Leben zu vertiefen. Wichtige Hilfe dazu kam aus unserem römischen Zentrum für Spiritualität unter Leitung von Pater Félix Catalá und Mitwirkung von Pater Ivel Mendanha. In dieser Ausgabe von SCALA bringen wir Kurzberichte und Fotos über solche Besinnungstage. Da zeigt sich, dass Mitbrüder sich zu ihrem persönlichen Fortschritt und zum Erfolg ihrer Mission geistlich erneuern wollen. Das Zentrum für Spiritualität lässt mitteilen, dass sie Ihnen und Ihren Einheiten zur Verfügung stehen: fcatala@cssr.com; imendahna@cssr.com.
Vergessen Sie die neulich herausgegebenen Communicanda 2 Über Erlösung nicht! Sie müssen bereits ein Exemplar empfangen haben. Der Text ist auch erhältlich auf unserer Webseite http://www.cssr.com/. In dieser Ausgabe von SCALA bringen wir Ihnen auch einen Brief, der vom Provinzial von Warschau geschrieben und verbreitet wurde, weil Sie vielleicht diesen Brief noch nicht kennen. Er wurde geschrieben für Mitbrüder, die sich an den Ereignissen in Polen interessieren und die journalistische Berichterstattung über Radio Maryja in Polen verfolgten.
Es war ein hektischer Sommer.
Gnade und Erlösung für alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.
Radio Maryja
Provinz Warschau
P. Zdzislaw Klafka CSsR
Provinzial der Warschauer
Lieber Pater Provinzial,
ich grüße Sie ganz herzlich aus Warschau.
In der letzen Zeit haben wir immer wieder aus den verschiedenen (Vize-)Provinzen die Fragen bekommen über die Situation des Radio Maryja in Polen. Die Fragen wurden durch viele Artikel und Sendungen in den Massenmedien in verschiedenen Ländern über Polen, über die Kirche in Polen und besonders über Radio Maryja provoziert. Unserer Meinung nach, fast alle diese Veröffentlichungen in den Medien waren einseitig und tendenziös.
Ich sende Ihnen heute meine Stellungnahme um die Situation möglichst objektiv darzustellen und Ihnen zu ermöglichen, sich ein wahres Bild über die Situation zu machen. Wenn Sie es für nützlich halten, senden Sie bitte diesen Text auch weiter an die anderen Mitbrüder Ihrer Provinz.
Ich bedanke mich für die freundliche Annahme dieses Textes und hoffe, dass es für Sie und für die Personen die mit Ihnen in Kontakt bleiben eine wichtige Ergänzung der Informationen sein wird.
Mit vielen lieben Grüßen
Warschau, den 30.06.2006
Stellungnahme zur Lage des Radio Maryja im Kontext der letzten Medienveröffentlichungen
Der vor 14 Jahren in Thorn (Nordpolen) gegründete Radiosender „Radio Maryja“ gehört der Warschauer Provinz der Redemptoristen. Er ist der einzige flächendeckende katholische Sender in Polen – in einem Land, welches sich bis heute von der kommunistischen Vergangenheit nicht endgültig frei machen konnte. Laut der staatlichen Konzession ist der Sender u. a. dazu verpflichtet, die sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen anzugehen. Dass das Engagement des Rundfunks auf den oben genannten Ebenen konsequenter Weise die politischen Themen einschließt, wird daher verständlich. Es bedeutet aber bei Weitem nicht, dass die Redemptoristen irgendeine Partei gründen oder sich mit bestimmten politischen Kräften identifizieren wollen. Sie versuchen nur christliche Werte in der heutigen Welt präsent zu halten und den Menschen, die sich für die Wahrheit und Solidarität im öffentlichen Leben einsetzen, Halt zu geben.
Nach der Wende 1989 wurde zwischen den bisher regierenden Kommunisten und einigen Vertretern der Solidarnosc-Bewegung ein Abkommen unterzeichnet, welches dem kommunistischen Regime die Beteiligung an der Macht und eine entscheidende Rolle in der Öffentlichkeit einräumte. Die damaligen Machthaber haben es wohl gewusst, wie man z.B. aus der „wilden“ Privatisierung für sich große Vorteile ziehen konnte. Einige von ihnen sind über Nacht reich geworden. Es gab Agenten des Geheimdienstes, die auf einmal große Unternehmer geworden sind; andere wiederum haben im Justizsystem lukrative Stellen „gefunden“. Es gab auch welche, die mafiaartige Strukturen schufen. Heute kontrollieren sie z.B. beinahe den ganzen Erdölsektor des Landes. Eine wichtige Rolle spielten dabei (und spielen immer noch) die Journalisten, die in der Epoche des Kommunismus als Spitzel des Geheimdienstes tätig waren. Diese ganze Konstellation fühlt sich nun von der jetzigen Regierung bedroht, da diese versucht, Korruption und wirtschaftliche Verbrechen aufzudecken.
Ein Großteil der Medien in Polen unterstützt entweder das alte System oder alle ultra liberalen und antikirchlichen Kräfte. Daraus lässt sich folgern, dass diese völlig andere Interessen im Blick haben als das Land von den Einflüssen der ehemaligen Geheimagenten, Mafiabosse und der postkommunistischen Oligarchie endgültig zu befreien. Daraus wird offensichtlich welche „Gefahr“ „Radio Maryja“ und „TV Trwam“ für den Pakt von 1989 darstellen. Dazu kommt noch die klare, mit der Lehre der Kirche völlig übereinstimmende Position der Redemptoristen den heutigen ethischen „Topthemen“ gegenüber, wie uneingeschränkte Freiheit, Homosexualität, Abtreibung usw. Deshalb versuchen die Anhänger des alten Systems immer wieder „Radio Maryja“ zu diskreditieren und zum Schweigen zu bringen.
Um dieses Ziel zu erreichen bezichtigen sie den Thorner Sender des Antisemitismus, Fremdenhasses und der Einmischung in die Politik. Die Wahrheit ist jedoch anders.
Man könnte nach dem bisher Gesagten den Eindruck haben, es gehe diesem katholischen Rundfunk bloß um Aktivitäten im gesellschaftlichen und sozialen Bereich. In Wirklichkeit aber kommt „Radio Maryja“ in erster Linie den geistlichen Bedürfnissen seiner Hörer entgegen. Dementsprechend bietet jeden Tag das Gros der Sendezeit rein religiöse Themen, Gottesdienste, Katechesen mit der Möglichkeit, sich kritisch zu ihnen zu äußern oder Fragen zu stellen, Stundengebet und Rosenkranz live mitzubeten. Dazu übertragen der Radiosender und der „TV Trwam“ die größten und wichtigsten Ereignisse des religiösen und gesellschaftlichen Lebens in Polen, wie z.B. in der letzten Zeit die Reise des Papstes Benedikt XVI. Sie haben dadurch Millionen von Zuschauern den großen Enthusiasmus, den dieser Papstbesuch im Volk hervorgerufen hat und die Botschaft des Heiligen Vaters direkt vermittelt. Für eine solche Programmgestaltung sind besonders kranke und einsame Menschen dankbar, denen der Sender das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Kirche vermittelt und so ihren Lebenssinn stärkt.
Der Rundfunk lebt von Spenden, die sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland kommen. Der Direktor, P. Tadeusz Rydzyk, äußerte sich mehrmals öffentlich, er habe u. a. in Deutschland viele Freunde, die sein Unternehmen großzügig unterstützen.
Für „Radio Maryja“ ist der Austausch mit den Hörern ein Schwerpunkt; er bietet eine freie Bühne an, auf der die Hörer ihre Meinungen uneingeschränkt (aber immer taktvoll und „christlich“) äußern können. Es ist klar, dass man sich nicht mit jeder Meinung identifizieren kann, die in einem offenen Dialog unter den Redakteuren, Studiogästen und Hörern geäußert wird.
„Radio Maryja“ erfüllt eine wichtige Aufgabe im religiösen und gesellschaftlichen Leben Polens. Spricht man mit den Menschen, so hört man immer wieder, dass dieser Radiosender für viele sowohl in Polen wie auch im Ausland (das Programm des Senders ist auch per Satellit und per Internet auf der ganzen Welt zu empfangen) ein großes Geschenk ist - ein Mittel, welches ihnen die Anwesenheit Gottes in ihrem Alltag erfahren lässt. Das hat auch die polnische Bischofskonferenz in dem Kommunikat vom 3.05.2006, nach der Sitzung des Ständigen Rates mit den Diözesanbischöfen bestätigt, indem sie schreibt: „Die Bischöfe als Pastoren der Kirche haben für die große Evangelisierungsarbeit, die Radio Maryja durchführt, ihre Anerkennung und Dankbarkeit ausgesprochen“.
Diese Informationen wollen dazu beitragen, nach den letzten, unserer Meinung nach einseitigen Medienberichterstattungen, auch im deutschsprachigen Raum ein objektiveres und ganzheitlicheres Bild über „Radio Maryja“ zu verschaffen.
P. Zdzislaw Klafka CSsR
Provinzial der Warschauer Provinz der Redemptoristen
USA
Provinz Denver
Redemptorist als Präsident im Bund der Höheren Oberen amerikanischer Männerkongregationen
P. Thomas D. Picton C.Ss.R., Provinzial der Provinz Denver, für zwei Jahre zum Präsidenten der Konferenz der Höheren Ordensoberen der Männerkongregationen gewählt.
DENVER, Co., 16. August 2006. P. Thomas D. Picton C.Ss.R., Provinzial der Provinz Denver, wurde zum Präsidenten der Höheren Oberen der Conference of Major Superiors of Men (CMSM) gewählt an ihrer Jubiläumsfeier in Burlington, Vermont, 2. - 5. August.
Die CMSM (http://www.cmsm.org/) mit Sitz in Silver Spring, Maryland, ist eine Dachorganisation der Leitungsgremien männlicher Ordens- und Missionsgesellschaften der Vereinigten Staaten. Sie vertritt mehr als 20,000 Ordensleute, Priester oder Brüder aus 275 Ordensgemeinschaften. Über 140 Obere nahmen an der Versammlung teil.
Die CMSM vertritt die Ordensgemeinschaften vor nationalen und internationalen Instanzen, so auch bei der Kongregation für Ordensgemeinschaften und Säkularinstitute im Vatikan, wo sie als rechtsmäßige Vertretung der Ordens- und Missionsgesellschaften der Vereinigten Staaten anerkannt ist.
P. Picton wird sein Amt als Präsident im August 2007 antreten. Er hat die Ordensgemeinschaften untereinander zu verbinden und sie vor den Bischöfen und dem Heiligen Stuhl zu vertreten.
Bevor P. Picton Provinzial der Provinz Denver wurde, amtete er von 1999 bis 2005 als Vorgesetzter der Vizeprovinz New Orleans. Von 1994 bis 1999 war er als pastoraler Psychotherapeut beim Catholic Consultation Center in San Antonio, Texas, tätig. P. Picton hat im August 1968 seine Gelübde abgelegt und wurde im Juni 1971 zum Priester geweiht.
Rom, Italien
Generalsekretariat für Partnerschaft in der Mission
Die dritte Versammlung in diesem Sexennium war in Südafrika vorgesehen, fand aber schliesslich in Rom vom 3. bis 6. Juli statt.
Hauptanliegen war die Abfassung eines Grundsatzpapiers, welches der Kongregation und deren Partnern vorgelegt werden soll. Man hat über zwei Punkte betreffend Zusammenarbeit von Laien mit Redemptoristen diskutiert, nämlich Mission und Verbundenheit. Man war sich einig über die Gesamtdarstellung und nahm sich vor, auch auf die Praxis einzugehen, indem man Erfahrungen von Partnerschaft aus aller Welt einbezieht und die wichtigsten Faktoren bei der Bildung von Partnerschaft erfasst und auf künftige Herausforderungen eingeht.
Jedes Mitglied wird in den kommenden Monaten seinen Beitrag zur Vollendung des Grundsatzpapiers im Frühling 2007 leisten.
Die Mitglieder des Sekretariates wurden beeindruckt und inspiriert von den Berichten aus den Regionen der Kongregation. Daraus ersah man die Fortschritte im Bemühen, das Charisma, die Spiritualität und die Mission der Redemptoristen mit Laien zu teilen. Bei all der Vielfalt des Geschehenen fiel auf, wie junge Erwachsene zahlreich und mannigfaltig mitmachen.
Da Mitglieder des Sekretariates auch an den Regionalversammlungen zur Mitte des Sexenniums teilnehmen, werden diese Mitbrüder im verabredeten Sinn das Anliegen der Partnerschaft mit Laien und die Arbeit unseres Sekretariates vorbringen.
Immer wieder taucht das Anliegen der Ausbildung sowohl der Redemptoristen wie der Laien auf, wenn wir wirksam und sinnvoll das Evangelium den Verlassenen verkünden wollen. Auch unsere Webseite kam zur Sprache, und schliesslich wurde lebhaft über ein Fest der Laienhelfer diskutiert.
Wenn alles planmässig verläuft, findet die nächste Sitzung im September in Südafrika statt.
Generalsekretariat für redemptoristische Spiritualität
Chicago USA
1. September 2006
Juventius Andrade C.Ss.R. (Rom), Raymond Corriveau C.Ss.R. (Edmonton-Toronto), Alberto DeMingo C.Ss.R. (Madrid), Sr. Annelise Herzig M.Ss.R. (München), Joseph Apisit Kritsaralam C.Ss.R. (Bangkok), Laurence Kearns C.Ss.R. (Campo Grande) und Sean Wales C.Ss.R. (Südafrika) trafen sich als Mitglieder des Generalsekretariates für redemptoristische Spiritualität in Glenview, Illinois USA vom Montag, 28. August, bis Donnerstag, 31. August. Leider konnte Brian Johnstone (Canberra/Washington) nicht dabei sein, weil er bereits mit Vorlesungen an der Katholischen Universität Washington begonnen hatte. Aus gesundheitlichen Gründen musste auch Felix Catala (Puerto Rico/Rom) auf die Teilnahme an der Sitzung verzichten, aber wir erhielten von ihm einen Bericht über die Tätigkeiten des Zentrums für Spiritualität in Rom und nahmen seine Vorschläge zur Kenntnis. Wir prüften auch einige Projekte, die das Sekretariat früher ins Auge gefasst hatte.
Vorhaben
Im vergangenen Jahr haben wir an einer Webseite des Generalsekretariates für redemptoristische Spiritualität gearbeitet, die durch Klick auf www.cssr.com zu besuchen ist. Sobald sie fertig ist, werden Sie in SCALA davon erfahren. Auf dieser Webseite finden Sie Artikel über redemptoristische Spiritualität und die meisten Artikel über Erlösung, die nächstens erscheinen. Wir bereinigten auch die Ausgabe des Buches Readings on Redemption, das bald auf Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Englisch erscheinen wird. Wir organisieren Uebersetzungen ins Deutsche, Polnische und Italienische. Die englische Ausgabe erscheint bei Redemptorist Press in Bankok. Enthalten sind auch Artikel, die früher erschienen, aber kaum mehr erhältlich sind. Wir danken allen, die Beiträge zu diesem Buch geliefert haben. Wir hoffen, dass dieses Material zur persönlichen und gemeinschaftlichen Besinnung beitragen wird.
Wir sind auch bereit zur Herausgabe eines neuen englischen Sacramentariums und Lektionars mit unseren eigenen Texten für die Feier unserer Feste und unserer Heiligen und Seligen. Das letzte stammt von 1977. Das neue ist nach dem Vorbild der italienischen und der spanischen Ausgabe.
Pater Robert Fenilis Übersetzung des italienischen Buches von P. Santino Raponi über das Charisma der Redemptoristen in der Kirche, Kommentar zu den Konstitutionen wird bald beim Verlag Redemptorist Press Bankok herauskommen. Die spanische, die portugiesische und die französische Fassung sind bereits erschienen.
Brauchtum und Praxis
Nach unserer letzten Tagung verschickten wir einen Fragebogen an die Oberen der verschiedenen Einheiten über die geistlichen Traditionen und Übungen (früher und heute), welche als Ausdruck unserer redemptoristischen Spiritualität gelten in den Provinzen/Regionen, Kommunitäten und Bildungshäusern. Wir wollten erfahren, welche Bedeutung diesen Bräuchen zukommt im Hinblick auf den Sendungsauftrag unserer Kongregation. Wir baten um Vorschläge, die unserem Sekretariat zu effektivem Wirken verhelfen, um unsere redemptoristische Spiritualität in den verschiedenen Provinzen auf verschiedenen Ebenen zu vertiefen und zu fördern. Wir freuen uns über die Aufmerksamkeit, auf die unser Begehren gestossen ist, und über die Antworten, die wir von vielen Einheiten aus den sechs Regionen der Kongregation erhalten haben.
In den Antworten kommt das Verlangen nach Wachstum in unserer Spiritualität zum Ausdruck. Man wünscht auch mehr Materialien, um in den Einheiten, Kommunitäten und Personen die Vertiefung des geistlichen Lebens zu fördern. (Unterlagen zur Feier unserer Festtage, unserer Heiligen und Seligen, aber auch zu alfonsianischen Themen wie Krippe, Kreuz, Altarssakrament, Maria, namentlich zu monatlichen Besinnungstagen usw.). Unter anderen wurden folgende Anliegen erwähnt:
Kurse organisieren für Ausbildende und junge Mitbrüder und auf solche Kurse aufmerksam machen.
Die Namen von Mitbrüdern, die Exerzitien und Workshops leiten können, in den Einheiten bekannt geben.
In manchen Provinzen reduzierte sich die geregelte Zeit für Betrachtung auf ein Minimum. Wie können wir uns gegenseitig in den Kommunitäten dazu animieren, dass die tägliche Betrachtung zum wesentlichen Teil des Tagesablaufs wird? Seelsorgliche Tätigkeit, die nicht auf Gebet gründet, wird schwach und stirbt.
Die Umsetzung der wichtigsten Punkte unseres Charismas in Gebet und Besinnungsübungen. Das Charismabüchlein kam in manchen Provinzen in Gebrauch.
Fragen vorlegen, die zur Beherzigung der Communicanda anregen.
Anliegen, die unser Sekretariat betreffen, werden wir beherzigen. Andere Vorschläge leiten wir weiter an das Zentrum für Spiritualität oder das Sekretariat für die Ausbildung.
Ordensleben und Gelübde
Nach dem Vortrag von Sr. Annelise Herzig M.Ss.R. (Mitglied unseres Sekretariates) über "Erlösung und die evangelischen Räte" diskutierten wir lange über die Art und Weise, wie wir diese Räte, die in den Gelübden der Armut, Keuschheit und Gehorsam gemeint sind, in unserem Leben befolgen. Da stellt sich für unsere Einheiten und Kommunitäten die Frage:
Welche Struktur ermöglicht einer apostolischen Kommunität, jenen Geist der inneren Besinnung zu pflegen, in dem der Christliche Glauben sich entfaltet (vgl. Konst. 24)? Die Konstitution 30 erwähnt das Recht und die Pflicht, neben der Feier der Liturgie, d. h. der Eucharistie und des Stundengebetes wenigstens eine Stunde dem Gebet zu widmen. Darüber ist man laut den Antworten auf unseren Fragebogen offensichtlich in Verlegenheit. Die innere Besinnung und Überzeugung liegt all unserem missionarischen Wirken, unserem Gemeinschaftsleben und unserer Hingabe an Christus zu Grunde. So hoffen wir, dass jede Einheit auf Kommunitäts- und Provinzebene den Weg bereitet, damit das geistliche Leben aufblüht und sich alle sicher fühlen in ihrem Christlichen Glauben. Könnte das zum Projekt zu Beginn des Jahres werden? Könnten die Kommunitäten das als regelmässigen Punkt in ihre Gewissenserforschung aufnehmen, wenn sie zur monatlichen Besinnung oder sonst einer Versammlung der Hausgemeinde zusammenkommen? Zur Harmonie mit dem Gebetsleben gehören auch Versöhnlichkeit und gute menschliche Beziehungen innerhalb der Gemeinschaft; auch hier zeigt sich die geistliche Gesundheit.
Das XXIII. Generalkapitel hat unsere Aufmerksamkeit auf den Sinn und Ernst unseres gottgeweihten Lebens und unserer Gelübde gelenkt. Auch darüber dachten wir nach in unserem Sekretariat. Charism 3, das dem vereinten Bemühen der Nordamerikanischen Kommission für Spiritualität, dem Generalsekretariat und dem Zentrum für Spiritualität zu verdanken ist, geht auf Kapitel III unserer Konstitutionen und Statuten ein. Es soll unsere gemeinschaftlichen Überlegungen anregen. Es ist auf Englisch erschienen und wird in andere Sprachen übersetzt. Das Sekretariat hat im Sinn, ein Book of Readings über unser Ordensleben als Redemptoristen herauszugeben.
Zum Abschluss befassten wir uns mit unseren Beziehungen zu anderen Gemeinschaften, die sich auf alfonsianische Tradition berufen.
Unser Thema für die Tagung des nächsten Jahres bleibt die Vertiefung unseres Ordenslebens und der Hinblick auf die Hundertjahrfeier der Heiligsprechung des Heiligen Klemens Maria Hofbauer im Jahr 2009.
Am letzten Tag hatte unser Sekretariat ein ergiebiges Treffen mit der Nordamerikanischen Kommission für Spiritualität. Eine Gebetsstunde, die von der Nordamerikanischen Kommission geleitet wurde, führte zu einer erfolgreichen Diskussion über das Gelübde des Gehorsams. Dann war auch Gelegenheit, einander kennen zu lernen und die Vorhaben beider Gremien wahrzunehmen.
Zum Schluss wurde gewünscht, dass die regionalen und provinzialen Kommissionen, die sich mit Spiritualität befassen, das Generalsekretariat über ihre Tätigkeit informieren. (c/o Juventius Andrade in Rom – jandrade@cssr.com )
Zentrum für redemptoristische Spiritualität, Rom
Jahresversammlung und Exerzitien
Provinz London
Jedes Jahr kommt die Provinz London zusammen, um sich über einen Aspekt unserer Mission zu besinnen. In den letzten Jahren trafen wir uns jeweils im Januar in Hawkstone, aber wegen Bauarbeiten in Hawkstone kamen wir Ende April nach Kinnoull, Perth. Es war herrlich im Frühling in Schottland.
P. Ivel Mendanha C.Ss.R., Zentrum für redemptoristische Spiritualität, Rom führte uns in Vorträgen und Gebetsstunden im Sinn redemptoristischer Spiritualität zum Thema "Unser Leben geben für die Erlösung in Fülle”. Etwa vierzig Mitbrüder waren dabei, freuten sich an Ivels Ausführungen und schätzten, dass er aufzeigte, wie Jesus jeden von uns persönlich zur Nachfolge einlädt. Das gemeinsame Erlebnis hat uns neuen Impuls gegeben, unseren Sendungsauftrag zu erfüllen.
Provinz Lissabon
Exerzitien
P. Félix Catalá, C.Ss.R.
Das Zentrum für redemptoristische Spiritualität ging auf die Einladung der Provinz Lissabon zu den jährlichen Exerzitien ein. Thema war das Ordensleben. P. Félix sprach von den zentralen Begriffen redemptoristischen Ordenslebens. Dabei ging er von den spezifischen Grundsätzen der Konstitutionen und Statuten aus und verwies auf die Zielsetzung, die dem Hl. Alfons bei der Gründung der Kongregation vorschwebte. Die meisten Mitglieder der Provinz waren anwesend und begeistert.
Zentrum für redemptoristische Spiritualität, Rom
Seminar über redemptoristische Spiritualität
Vizeprovinz Bratislava
Jirka Ondovcak C.SS.R.
Am Freitag, 5. Mai 2006, hatten wir ein ganztätiges Seminar für die Philosophie- und die Theologiestudenten im Studienhaus der Redemptoristen in Bratislava. Es wurde geleitet durch P. Ivel Mendanha CSsR. und zwar unter dem Titel: “Das Leben und die Spiritualität des Hl. Alfons". Die Studentenkommunität besteht aus Mitgliedern der Provinz Prag und der Vizeprovinz Bratislava. Das Seminar begann mit der Eucharistiefeier. Am Vormittag waren drei Vorträge. P. Mendanha sprach über die wichtigsten Linien im Leben und in der Mission des Hl. Alfons. Am Nachmittag sprach P. Mendanha über den "Zweck der Gründung unserer Kongregation" und über “Form und Aufbau der ersten Missionen”. In Anschluss an die Vorträge durften wir Fragen stellen, und es kam zu lebhaften Diskussionen. Die Studenten waren aufmerksam auf die Vielfalt der Faktoren bei der Bildung redemptoristischer Traditionen, sowie auf die internationale Prägung der Kongregation und die heutigen Herausforderungen.
Zentrum für redemptoristische Spiritualität, Rom
Vizeprovinz Bratislava
Tagung in Motycky
Vaclav Hypius, C.Ss.R.
Vom 8. bis 11. Mai waren Mitbrüder der Vizeprovinz Bratislava beisammen in unserem Haus in Motycky. Dieser Ort liegt nicht weit entfernt von unserem Haus in Stare Hory, und wir gehen dorthin in die Ferien oder in die Exerzitien. Wir hatten abgemacht, dass wir wenigstens einmal im Jahr als Vizeprovinz einige Zeit beisammen sind und uns weiterbilden. Diese Tagung war nun besonderer Art, weil wir P. Ivel Mendanha C.Ss.R. von Rom eingeladen hatten. Er sprach über das Thema des Sexenniums – Unser Leben geben für Erlösung in Fülle. Er zeigte den Zusammenhang zwischen diesem Thema und dem des vorherigen Sexenniums. Was er bot, war interessant Wir hörten ihm drei Tage zu und fanden seine Ausführungen so interessant, dass wir ihn zu unserem Treffen im nächsten Mai einluden. Und er willigte ein.
P. Ivel sprach über den Sinn und die Forderung, unser Leben zu geben für Erlösung. Er schilderte auch die Lage des Ordenslebens in unserer Zeit, die Rolle des Ordenslebens in unserer Welt, Jüngerschaft in den Evangelien und schließlich die Spiritualität des Hl. Alfons im Hinblick auf unsere Zeit.
Wir beteten miteinander, feierten Eucharistie miteinander und pilgerten miteinander zum Wallfahrtsort Unserer lieben Frau von Stare Hory. Am Mittwochnachmittag hatten wir frei. Wir besuchten die Stadt Banska Bystrica und einige Dörfer mit Bergwerken deutschen Ursprungs. Am letzten Tag sprach man über das Gemeinschaftsleben, die Verpflichtungen der Neupriester und Versetzungen oder Neuerungen in der Vizeprovinz. Wir sprachen auch über Restrukturierung unserer Kongregation und unserer Vizeprovinz.
Mexiko
Kurs für junge Redemptoristen
Félix Catalá, C.Ss.R.
Alle zwei Jahre bietet der nördliche Teil von Lateinamerika einen Kurs für junge Redemptoristen an. P. Félix hat dazu von Rom aus gedruckte Beiträge zum Überlegen geliefert. Thema der Gespräche war eine Besinnung über die Ursprünge der Kongregation und die heutigen Anforderungen an uns.
Zentrum für redemptoristische Spiritualität, Rom
Spirituality Workshop und Wallfahrt in Juni 2006
Félix Catalá & Ivel Mendahna, C.Ss.R.
Der jährliche Kurs in englischer Sprache über Spiritualität mit anschließender Pilgerfahrt fand vom 4. bis 25. Juni statt. Es waren 32 Teilnehmer, und zwar von Manila, Cebu, Indonesien, Bangkok, Vietnam, Bangelore, Alwaye, Dublin, Wien, München, Denver, Nigeria, Südafrika, Kenya, Fortaleza, Baltimore und aus der Karibik. Die Gruppe bestand aus neuernannten Oberen, Ausbildenden, Spezialisten der Berufepastoral, zwei Studenten vor ihrer ewigen Profess, zwei Jubilaren, dem Vizegeneralökonomen und dem Redaktor unseres Nachrichtenbulletins. Der Kurs wurde geleitet von Felix Català und Ivel Mendanha.
Die ersten zwei Wochen verliefen in einem Gästehaus in Santa Severa am Tyrrenischen Meer, etwa 55 km von Rom entfernt.
Während der ersten Woche befassten wir uns mit dem Ursprung der Kongregation, der Entwicklung der Ordensregel, dem Leben und der Spiritualität der Gründer und Heiligen und schliesslich mit unseren heutigen Konstitutionen und Statuten. Die erste Woche schloss mit einer Wallfahrt zu den alfonsianischen Gedenkstätten in Rom, Mittagessen in Sant' Alfonso, Gebet vor dem Bild der Mutter von der Immerwährenden Hilfe und Eucharistiefeier in der Kapelle der Kommunität. In der ersten Woche besuchte uns Pater General; auch das war ein Höhepunkt. Er leitete die Eucharistiefeier, predigte und verbrachte den Abend mit uns.
In der zweiten Woche waren unsere Überlegungen ausgerichtet auf Moraltheologie und Spiritualität, Ordensleben heute, Probleme der Ausbildung, Leitung in der Kongregation und Erlösung theologisch gesehen. Manche Mitbrüder befassten sich zum ersten Mal mit der Ratio Formationis und dem Pastoralen Begleiter für Ordensobere. Ein Höhepunkt dieser Woche war die Eucharistiefeier am Meer in Erinnerung an die Erscheinung des auferstandenen Herrn am See Tiberias. Es gab viel Interessantes in diesen zwei ersten Wochen: Gedankenaustausch unter Mitbrüdern aus fernen Provinzen und das gemütliche Zusammensein, das auch wichtig ist. An manchen Abenden schauten wir auf einer Großleinwand die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft.
Die dritte Woche wird wohl den Teilnehmern am deutlichtsten in Erinnerung bleiben. Die Gruppe weilte die ganze Woche in Materdomini und besuchte von dort aus einige Gedenkstätten unserer Geschichte und Spiritualität. Zuerst gelangten wir nach Scala, wo wir in der Grotte des Hl. Alfons Eucharistie feierten und wo die Kongregation gegründet wurde. Wir besuchten die Redemptoristinnen und beteten schließlich vor der Statue der S. Maria dei Monti in der Kapelle unserer Patres in Scala. Am zweiten Tag kamen wir nach Pagani, feierten Eucharistie am Grab des Hl. Alfons, schauten das Museum des Hl. Alfons und fuhren dann nach Ciorani, wo uns von den dortigen Mitbrüdern ein köstliches Mahl geboten wurde. Wir machten eine Runde durch das Haus, auch durch den neuen Flügel des Noviziates, besuchten die Kirche und verweilten zum Abendgebet in der Sarnellikapelle. Den dritten Tag verbrachten wir in Neapel, zuerst in Marianella im Geburtshaus des Hl. Alfons, dann im Inneren der Stadt. So kamen wir zur Kirche, wo Alfons getauft wurde, in das Spital, wo er die Pflegebedürftigen betreute, dann zur Kathedrale, zu den Oratorianern und zur Kirche unserer Lieben Frau vom Loskauf der Gefangenen; wir spazierten auf der Via dei Tribunali, standen vor dem Gerichtsgebäude und genossen schließlich eine Pizza Margherita in einer Pizzeria am Platz. Zum Abschluss dieses herrlichen Tages fuhren wir noch per Autobus durch das Hafenareal und weiter am Königspalast und am Opernhaus vorbei.
Am vierten Tag besuchten wir Deliceto. Die Gruppe war beeindruckt von der Freundlichkeit der Leute. Das Haus der Redemptoristen gehört nun einer neu gegründeten Ordensgemeinschaft von Priestern und Schwestern. Wir feierten die Eucharistie in der Kapelle unserer Lieben Frau, besuchten dann die Krypta der Redemptoristen und gingen durch dieses ganze Haus, wo einst heiligmässige Redemptoristen samt Gerard Majella gelebt hatten. Die Leute empfingen uns dann auf einem Hügel mit herrlicher Aussicht zu einem fabelhaften Imbiss.
Der fünfte Tag war dem Hl. Gerard gewidmet. In Materdomini beherzigten wir sein Vorbild und seine Spiritualität, besichtigten den ganzen Wallfahrtsort und begrüßten die Kommunität. Am Nachmittag fuhren wir an den Geburtsort des Hl. Gerard: Muro Lucano.
Der letzte Tag war ein Tag der Besinnung über alles, was wir in diesen drei Wochen erlebt hatten. Abends waren wir mit der Kommunität zur Feier des Bußsakramentes und zum festlichen Abendessen eingeladen. Der Kurs endete mit der Abschiedsmesse am folgenden Tag im Garten von Materdomini vor der Statue unserer Lieben Frau.
Die Gruppe war beeindruckt von dem freundlichen Entgegenkommen der Mitbrüdern an allen Orten unserer Pilgerreise. Für alle Teilnehmer war das ein Ansporn, ihre Berufung als Redemptoristen in der heutigen Zeit ernst zu nehmen. Sie kehrten heim mit dem Entschluss, das Charisma der Kongregation in ihrem Leben zu entfalten.
Provinz Madrid
Provinzexerzitien
P. Félix Catalá, C.Ss.R.
Das Zentrum organisierte die Exerzitien der Provinz Madrid. Es waren zwei Sessionen, von denen man eine wählen konnte. Beide fanden in Espino in einem schönen alten Kloster aus dem 15. Jahrhundert im Norden von Spanien am Pilgerweg nach Santiago statt
An der ersten Session nahmen über 40 Mitbrüder teil. P. Catalá leitete die Exerzitien und forderte zur Bekehrung auf, indem er auf die heutigen Gegebenheiten in der Welt verwies. In seinen Vorträgen ging er vom Ursprung und der Geschichte der Kongregation aus, um dann die heutigen Herausforderungen an uns Redemptoristen im Geist des Hl. Alfons wahrzunehmen.
Die zweite Session vom 4. bis 9. September war ebenfalls in Espino. P. Félix leitete sie nach demselben Gedankengang. Über 35 Mitglieder der Provinz nahmen teil.
Provinz Warschau
Ein Monat Weiterbildung
P. Paul Drobot C.Ss.R.
Das Sekretariat für die Ausbildung in der Provinz Warschau organisierte einen Kurs für Vertiefung des geistlichen Lebens, der vom 14. Juli bis 14. August 2006 dauerte. Kurse dieser Art fanden seit 20 Jahren statt. Sie gehören zur Grund- und Weiterbildung und sind gedacht für die Mitbrüder, die vor zehn Jahren ihre Gelübde abgelegt haben oder vor der ewigen Profess stehen. Für ältere Mitbrüder sind sie eine Gelegenheit, sich über ihre Berufung und den Sendungsauftrag der Kongregation des Heiligsten Erlösers zu besinnen. Für die jüngeren ist es Vorbereitung auf die bevorstehenden ewigen Gelübde. So treffen sich zwei Generationen und können ihre Erfahrungen austauschen. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass dieser Monat der Besinnung die Universalität der Kongregation und die Solidarität in der Ausbildung fördert. Davon profitierten dieses Jahr auch Teilnehmer aus den Vizeprovinzen Bratislava (Slowakei), Prag (Tschechien) und Resistencia (Argentinien).
Insgesamt waren es 34 Teilnehmer, nämlich 19 Priester, ein Bruder und 14 Klerikerstudenten, die sich auf die ewige Profess vorbereiteten.
Die ersten zwei Wochen waren ausgefüllt mit Lesungen und Gruppengesprächen über das geistliche Leben und aktuelle Probleme der Seelsorge. All das geschah im Kaspar Stangassinger Haus in Lubaszowa. Die folgenden Themen wurden besprochen: Menschliche Reife als Grundlage christlicher Reife (P. Wojciech Boloz, C.Ss.R); Die Armen im Licht des Sendungsauftrags der Redemptoristen. Die Hilfe der Laien bei der Evangelisierung der Armen (P. Antonio Niemiec, Brasilien); Die Gefühle und die Konflikte in den menschlichen Beziehungen, Versöhnung und Verzeihung (Professor Wieslawa Stefan); Redemptoristische Spiritualität am Anfang der Kongregation, Grundzüge der Spiritualität des Hl. Alfons, Heutige Herausforderungen an das geistliche und das gemeinschaftliche Leben der Redemptoristen (P. Ivel Mendahna, Italien); Redemptorist sein heute (P. Michael Zamkovsky, Slowakei).
Im zweiten Teil des Kurses bildeten die Teilnehmer mit ewigen Gelübden eine Gruppe für sich. Die Klerikerstudenten blieben in Lubaszowa und bereiteten sich auf ihre Profess vor. Zum Abschluss des Monates fand am 15. August in Tuchów eine gemeinsame Feier statt, bei der 15 Mitbrüder der Provinz Warschau ihre ewigen Gelübde ablegten.
Die Gruppe mit ewigen Gelübden pilgerte an die Gedenkstätten der Kongregation Scala, Pagani, Ciorani, Materdomini und Wien. Unterwegs machten wir Halt in Rom und feierten Eucharistie in der Krypta am Grab des Dieners Gottes Johannes Paul II. In Sant'Alfonso empfahlen wir der Mutter von der Immerwährenden Hilfe das wichtige Anliegen unserer Berufstreue. An allen Orten wurden wir freundlich empfangen und willkommen geheißen. Allen Gastgebern möchten wir unseren Dank aussprechen. Der Besuch an den Orten, die uns an den Hl. Alfons, den Hl. Gerard, den Hl. Klemens Maria Hofbauer, den Seligen Gennaro Sarnelli und so viele Mitbegründer der Kongregation erinnerten, wirkt weiter in uns und stärkt uns im Dienst der Copiosa Redemptio.
Zentrum für redemptoristische Spiritualität, Rom
Geistliche Weiterbildung in Saigon, Vietnam, August 2006
P. Jean Baptiste Lê Ðinh Phoung, C.Ss.R.
Die Versammlung von 160 Mitbrüdern (Theologiestudenten inbegriffen) der Provinz Vie tnam in Saigon vom 14. bis 19. August war ein historisches Ereignis. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat sich die Provinz zur Weiterbildung zusammengefunden. Die Versammlung war durch den Provinzrat als obligatorisch erklärt worden, und fast alle Mitbrüder fanden sich ein, abgesehen von den Kranken oder Betagten.
Der Kurs wurde von P. Joseph Ivel Mendanha, C.Ss.R. vom Zentrum für Spiritualität in Rom geleitet. Er sprach englisch, verfügte jedoch über ein Team von Übersetzern. Die Themen waren: Das Umfeld in dem wir heute leben und die Berufung, unser Leben für die Erlösung in Fülle zu geben; Leben und Sendung des Hl. Alfons; die Spiritualität der Kongregation in ihren Anfängen; Zusammenfassung der Spiritualität des Hl. Alfons; Leben und Geist des Seligen Gennaro Sarnelli; Leben und Geist des Hl. Klemens Hofbauer.
Es gab Gelegenheit für Fragen und Überlegungen. Fragen wurden auch jeden Tag von P. Ivel zum persönlichen Nachdenken und zum Gruppengespräch gestellt. Der Kurs endete mit einem Bericht aus den Gruppen über die Bedeutung der redemptoristischen Spiritualität für die Provinz Vietnam heute. Eines der wichtigsten Anliegen lautete: wie können wir die Spiritualität des Sendungsauftrages unserer Kongregation ernsthaft im Umfeld des heutigen Vietnams umsetzen?
Der Kurs war eine Zeit intensiver persönlicher und gemeinschaftlicher Motivation. Zum ersten Mal konnte die Provinz den Unterschied zwischen missionarischer und monastischer Spiritualität wahrnehmen. Vorgeschlagen sind nun konkrete Schritte im Sinn einer missionarischen Spiritualität in der Provinz. Der Provinzrat empfahl, dass jede Kommunität sich gemeinsam mit den Anliegen des Kurses befasst, denn was in diesem Kurs gesagt wurde, ist auf Vietnamesisch in Buchform und auf CD erhältlich. Das soll sich im Gemeinschaftsleben auswirken. Jede Kommunität soll ihre Beschlüsse bis spätestens im November, wenn sich die Provinz zu den jährlichen Exerzitien zusammenfindet, dem Provinzrat bekannt geben.
Es wurde beschlossen, dass die Provinz die begonnenen Überlegungen weiterführt und dass P. Ivel nächstes Jahr wieder einen Kurs leitet. Die Provinz dankt dem Pater General für diese Möglichkeit, zu wachsen und zu lernen dank dem Zentrum für Spiritualität.
Zentrum für redemptoristische Spiritualität, Rom
Seminar on Redemption
Vizeprovinz Ipoh-Singapur
Die Mitbrüder der Vizeprovinz Ipoh-Singapur waren vom 5. bis 7. September in Singapur zu einem dreitägigen Seminar versammelt. Dabei ging es um die Forderungen der Erlösung heute. Anwesend waren auch drei junge Mitarbeiter aus dem Laienstand. Das Seminar wurde von P. Joseph Ivel Mendanha C.Ss.R. aus dem römischen Zentrum für Spiritualität geleitet.
Das Zentrum für redemptoristische Spiritualität in Rom hat Unterlagen geliefert zu diesem Seminar zur Theologie der Erlösung, und zwar eine Deutung der wichtigsten Metaphern und deren Bezug zur Spiritualität. Man befasste sich mit den diesbezüglichen Auffassungen in der Heiligen Schrift, bei den Kirchenvätern, in der Theologie des Mittelalters, beim Hl. Alfons, in der Theologie des 20. Jahrhunderts und in den Konstitutionen und Statuten C.Ss.R.
Die Teilnehmer wurden eingeladen, nach dem Lesen der Communicanda 2 "Über die Erlösung" lebenswichtige Konsequenzen zu ziehen. Was ergibt sich aus der Theologie der Erlösung für meine Beziehung zum Erlöser und für meine Verantwortung, als Ordensmann das Evangelium in der heutigen Welt zu verkünden? Von was sollen wir heute erlöst werden? Was spielt Gott und was spielen wir für eine Rolle im Ereignis der Erlösung? Welches Gleichnis sollte vorwiegen, wenn wir als Redemptoristen die Frohe Botschaft verkünden?
Brüdertreffen in Nordeuropa
Kinnoull, Perth, Schottland
Das Treffen der Brüder aus dem Norden Europas fand in Kinnoull, Perth, Schottland, statt. An einem Tag hielt P. Felix Vorträge über zentrale Punkte redemptoristischer Spiritualität und die Brüder am Anfang unserer Kongregation. Mehr als 60 Brüder waren anwesend. Die Tagung wurde geleitet durch das Generalsekretariat für Brüder. Anwesend waren auch Brüder aus anderen Regionen, namentlich Südafrika
Neuseeland
Region Aotearoa
Exerzitien
Die Mitbrüder der Region Aotearoa (Neuseeland) waren in Glendowie, Auckland, vom 11. bis 15. September zu ihren Exerzitien beisammen. Alle Mitbrüder der Region waren anwesend. P. Ivel Mendanha, C.Ss.R. vom römischen Zentrum für Spiritualität sprach zum Thema des Sexenniums “Unser Leben geben für Erlösung in Fülle”. In der ersten Hälfte überlegten wir, was es heißt, "sein Leben zu geben" zu einer Zeit, wo der Ordensberufe immer weniger sind, die Oberflächlichkeit im Ordensleben zunimmt und Individualismus das Gemeinschaftsleben bedroht. In der zweiten Hälfte überlegten wir, was Erlösung bedeutet, und zwar insofern sie mit Liebe zu tun hat. Die biblischen Voraussetzungen, die reiche Tradition der östlichen Kirchenväter und die Auffassung des Hl. Alfons wurden wahrgenommen; dann suchten wir, wie wir am besten diesen ergreifenden Begriff Liebe unseren heutigen Mitmenschen vorbringen.
Redemptoristen im Gespräch mit der Jugend in Nordamerika
Ancaster, Ontario, Kanada
An Christus angeschlossen!
Sarah Villiger und P. Santo Arrigo C.Ss.R.
Vorbemerkung: Sarah Villiger gehört zur Pfarrei St. Mary in Beaverlodge, AB, Kanada und nahm am Kurs S.E.R.V.E. im Jahr 2004 in Edmonton teil. Sie arbeitete mit der Gruppe "Junge Erwachsene" bei der Aktion Dialogue 2006. P. Santo Arrigo C.Ss.R. leitet die Berufepastoral der Redemptoristen in Toronto, ON, und war Präsident im Dialogue 2006 Planning Team.
Vor einigen Wochen kam ich an einem sonnigen Nachmittag zum herrlich gelegenen Exerzitienhaus Mount Mary Immaculate in Ancaster (Hamilton), gespannt auf das, was kommen sollte. Ich ahnte: wenn 90 begeisterte junge Erwachsene, Redemptoristen und etwas "Dialog" zusammenspielen, muss etwas über Erwartung Tolles herauskommen.
Nordamerikanische Redemptoristengespräche sind Anlässe, wo junge Erwachsene mit Priestern und Brüdern aus der Gemeinschaft der Redemptoristen reden, Gedanken austauschen, feiern und miteinander für die Anliegen in Welt und Kirche beten. Dabei können junge Menschen im "Charisma der Redemptoristen" ihre eigene Berufung entdecken in Verbindung und Zusammenarbeit mit den Redemptoristen in der Seelsorge für Jung und Alt, in Pfarreien und Stadtzentren.
Dialogue 2006 war das vierte Treffen dieser Art für Teilnehmer aus ganz Nordamerika, was nur alle 3-4 Jahre geschieht. Weitere solche Gespräche für ein kleineres Einzugsgebiet finden in Kanada und in den Vereinigten Staaten je nach den Gegebenheiten der verschiedenen Regionen des Kontinents öfter statt.
Das Thema für Dialogue 2006 lautete, “Plug into Christ”, “Branché sur le Christ”, “An Christus angeschlossen”. Die Stimmung war unglaublich freundlich und gewinnend. In Gruppengesprächen, in spielerisch erheiternden Tätigkeiten und lautem Getue bei den Mahlzeiten entstand ein starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit, und neue Freundschaften wurden geknüpft. Wir konnten die eindrücklichen Worte mehrerer Redemptoristen vernehmen, die uns nicht nur von ihrer Kenntnis und Liebe zu Gott sprachen, sondern uns auch von ihren persönlichen Erlebnissen mit Gott und ihrer Berufung zum Dienst am Evangelium erzählten.
P. Serafino Fiore C.Ss.R., Generalvikar der weltweiten Kongregation der Redemptoristen, war als Vertreter des Generaloberen Joseph Tobin C.Ss.R. mit uns. P. Serafino teilte uns gegen Ende der vierwöchigen Tagung die folgenden Worte mit:
‘Die ganze Botschaft des Alfonsus betont die maßlose Liebe Gottes zur Welt. Diese hat dazu geführt, dass Gott ein Kind wurde, für uns am Kreuz starb und Brot für uns wurde. Die Menschwerdung, das Leiden und die Eucharistie sind die drei Pfeiler redemptoristischer Spiritualität, nach denen sich unser Leben ausrichtet. So ist es für Alfonsus nicht wichtig zu fragen: "Was soll ich tun? Welches sind meine Pflichten?" - Die entscheidende Frage lautet: "Wenn Gott mich so geliebt hat, wie kann ich auf so große Liebe antworten?" - Für Alfonsus liegt der Schlüssel zum Glück darin, dass wir Jesus Christus kennen und in Liebe mit ihm verbunden sind. Wenn das Herz sich rühren lässt, wird die Person den Weg finden, ihr Gewissen und ihre Freiheit zu entfalten.”
Nebst all den Gesprächen und Vorträgen von Redemptoristen und Jungen Erwachsenen kamen wir zum Beten zusammen. Gebet und Eucharistiefeiern waren von verschiedenen Provinzen der Redemptoristen vorbereitet worden, indem jede ihre Eigenart einbrachte auf Französisch, Spanisch, Englisch und Ukrainisch (nach Byzantinisch-katholischer Tradition). Das Sakrament der Versöhnung feierten wir an einem Abend: während die Schatten um uns herum länger wurden, ging in unseren Herzen das Licht Christi auf.
Einen Tag verbrachten wir in der Stadt Toronto, indem wir dort den Armen und Verlassenen ein Licht sein wollten, ihnen eine Tasche mit Verpflegung schenkten und mit ihnen plauderten. Selbstverständlich haben wir auch gefeiert ! Freudenfeuer, Tanz und schwungvolle liturgische Feiern zeugten von unserer Freude an Jesus, der uns Kraftquelle und Erlöser ist.
Der Teilnehmer Andrij Harasymowycz von Toronto, Ontario fasst sein Leben im Sinn unseres Ideals in folgende Worte: “Wenn wir zu kämpfen haben, auch nur ein wenig, so ist Christus da, uns zu geben was wir brauchen. So wird er unsere Kraftquelle. Darum, wenn Christus zu kämpfen hat in der Welt, müssen wir da sein, um seine Kraftquelle (Stromanschluss zu ihm ) zu sein."
Für manche, die bei Dialogue 2006 mitmachten, war es zum ersten Mal, dass sie Gelegenheit hatten, gleichgesinnten Männern und Frauen zu begegnen, die bereit sind, sich in den Dienst des Evangeliums zu stellen. Wenn die Jungen Erwachsenen und die Redemptoristen heimgekehrt sind, wollen sie das, was sie erhalten und erlebt haben, weiter entfalten und reiche Frucht bringen in ihren Pfarreien und Gemeinschaften namentlich durch Zuwendung zur Jugend und zu den Jungen Erwachsenen in Nordamerika.
Für weitere Information über Dialogue 2006, öffnen Sie bitte: http://www.dialogue2006.org/
Irland
Europäisches Jugendtreffen der Redemptoristen
Crazy for Love
Die Provinz Dublin lädt zum 8. Europäischen Jugendtreff der Redemptoristen ein. Es findet statt in Limerick im August 2007.
Alle drei Jahre kommen junge Leute, die Beziehungen zu den Redemptoristen haben, aus ganz Europa zusammen, um ihren Glauben mit Gleichaltrigen zu feiern und zu erleben. Das geschieht seit 20 Jahren. Begonnen hat es 1987 in Pagani (Italien); dann folgten die Treffen in El Espino (Spanien 1988), Eggenburg (Österreich 1991), Durham (England, 1994), Essen (Belgien 1998), Torun (Polen 2001) und schliesslich Bonn (Deutschland 2004).
Wir sind am Planen, aber Sie werden bald Genaueres erfahren über das Thema und wie Sie beim Planen und Vorbereiten mitwirken können.
Das Treffen findet statt auf dem Gelände der University of Limerick, wo sich die besten Sportanlagen Irlands befinden.
Für weitere Informationen gehen Sie bitte immer wieder zu unserer Webseite: http://www.limerick2007.info/
BEKANNTMACHUNGEN
Aus dem Generalsekretariat
Exemplare von Inscriptiones, Analecta und Communicanda erhältlich
Im Juni sind Analecta C.Ss.R 2006 und Inscriptiones C.Ss.R. 2006 vom Verlag Valsele Tipografica, Materdomini, geliefert worden. Wenigstens ein Exemplar pro Kommunität wurde an alle Einheiten (Provinzen, Vizeprovinzen, Regionen und Missionen) verschickt.
Exemplare von Inscriptiones C.Ss.R. 2006 gelangten auch an unsere 45 Mitbrüder im Bischofsamt, an 46 Geimeinschaften von Redemptoristinnen und 16 weitere Ordensgesellschaften.
Im Juli wurden Communicanda 2 – Über Erlösung an jede Einheit in so vielen Exemplaren verschickt, dass jeder Mitbruder eines erhält.
Diese Publikationen werden Sie wohl erhalten haben, wenn diese Nummer von SCALA herauskommt. Sollten Sie dieselben nicht erhalten haben oder zusätzliche gedruckte oder digitale Exemplare wünschen, wenden Sie sich bitte an den Generalsekretär (seg.gen@cssr.com). Er wird Ihren Wunsch erfüllen, soweit gedruckte Exemplare im Generalat vorrätig sind: den ersten Bestellungen wird zuerst entsprochen. Digitale Kopien werden als Anhang zu einem E-Mail verschickt.
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1. Teilnehmer an den Exerzitien der Provinz London
2. Teilnehmer am Seminar über Spiritualität in Bratislava
3. Teilnehmer am Treffen in Motycky, Bratislava
4. Teilnehmer am römischen Kurs, hier als Pilger in Deliceto, Italien
5. Teilnehmer am ersten Exerzitienkurs der Provinz Madrid
6. Teilnehmer am Weiterbildungskurs der Provinz Warschau
7. Mitglieder der Provinz Saigon am Kurs für Spiritualität
8. Studenten der Provinz Saigon; 40 Theologen, 30 Philosophiestudenten mit Gelübden, 30 angehende Philosophiestudenten ohne Gelübde
9. Teilnehmer am Seminar Ipoh-Singapore
10. Teilnehmer an den Exerzitien in Aotearoa, Auckland (Neuseeland)
11. Teilnehmer am Youth Dialogue, Junge aus Nordamerika beisammen in Kanada
12. Redemptoristen an ihrer Regionalversammlung in Asien-Ozeanien
WEBSEITE IM BRENNPUNKT
Provinz St. Clemens
P. Paulus Sati
Lieber Mitbruder,
Wir freuen uns immer auf die neue Ausgabe von SCALA mit den interessanten Nachrichten über die Kongregation. Unsere Ausbildungskommunität (abk) in Würzburg hat eine neue Webseite: http://www.abk-redemptoristen.de/ und wir hoffen, dass die nächste Nummer von SCALA auf diese Webseite hinweist.
Besuchen Sie unsere Webseite bei http://www.cssr.com
Frühere Nummern von SCALA sind abrufbar bei: http://www.cssr.com/scala/index.shtm