S C A L A

 

Unser Leben geben für die Erlösung in Fülle

 

 Info-Service der Redemptoristen                                                 Nummer 30

Rom, Italien
Am Fest des Hl. Gerard, 16. Oktober 2007

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AUS DER REDAKTION
Pater General eröffnet das Jahr des Gott geweihten Lebens

NACHRICHTEN AUS DEN PROVINZEN
Espino, Spanien, silbernes Jubiläum der Jugendmission
Hundert Jahre Redemptoristen in Piura, Peru
Limerick, Irland, europäisches Jugendtreffen mit Redemptoristen
Polen: Einige Blicke auf Radio Maryja

REDEMPTORISTEN IN DEN NACHRICHTEN
Polnisch-jüdische Schule in Bangkok
Fünfzig Jahre Redemptoristen in Indonesien
Bischof Dowling in gespanntem Verhältnis zu Zimbabwe

SEKRETRIATE UND KOMMISSIONEN
Sekretariat für Zusammenarbeit mit Laien tagt in Südafrika.

DER VATIKAN UND DIE REDEMPTORISTEN
Kardinal Rode an die amerikanische Konferenz der Ordensoberen

ALPHONSIANUM
Neuer Präsident der Akademie

BILDERGALERIE
Fotos von Redemptoristen aus aller Welt

WEBSITES/VIDEOS IM BRENNPUNKT
Blitzschlag auf die Rock Church in St. Louis Missouri, USA

LEBENSWENDEN
Professfeiern, Priesterwehrweihen, Jubiläen, Unsere Verstorbenen


AUS DER REDAKTION:

Pater General Joseph W. Tobin hat einen Brief an die Kongregation gerichtet, um zu einem Jahr intensiver Besinnung über unser Gott geweihtes Leben aufzurufen. Der Brief ist nun wohl in allen Kommunitäten angelangt und ganz sicher auf www.cssr.com bei http://www.cssr.com/deutsch/whoarewe/DocsAndComms/2007-2TobinLetter-DT.shtml  zu finden. Er beginnt so:

"Der Generalrat möchte alle Mitglieder der Kongregation zu einem Jahr intensiver Besinnung auf unser apostolisches Leben einladen. Konst. 1 weist uns darauf hin, dass dieses Leben beides umfasst: sowohl das in besonderer Weise Gott geweihte Leben als auch das missionarische Wirken. Unsere Einladung läuft nun darauf hinaus, dass wir Redemptoristen uns besonders bemühen, uns auf den ersten Teil dieses Satzes zu besinnen, d.h. auf das in besonderer Weise Gott geweihte Leben, ein Leben, das mit unserer Ordensprofess beginnt, die ein unwiderruflicher Akt im gesamten missionarischen Leben der Redemptoristen ist(Konst. 54)."

Der Gedanke eines Jahres der Besinnung über das Gott geweihte Leben kam vom Generalsekretariat für die Brüder. Der Generalrat begrüsste diesen Vorschlag. Das Besinnungsjahr beginnt am 9. November 2007, dem 275. Jahrestag der Gründung unserer Kongregation, als der Hl. Alfons und seine ersten Gefährten die Gelübde der Keuschheit, der Armut, des Gehorsams und den Eid der Beharrlichkeit ablegten. Dieses Jahr trifft zusammen mit der Jahrhundertfeier der Heiligsprechung des Hl. Klemens, die für 2008-2009 vorgesehen wird.

Der Generalrat, das Sekretariat für Spiritualität, das Büro für Spiritualität und der Infoservice werden miteinander Informationen, Unterlagen, Gottesdienstmodelle für dieses Jahr anbieten. Pater General verfasst entsprechende Communicanda. Informationen und Unterlagen werden auf den websites des Sekretariates und bei SCALA zugänglich sein. Zum 275. Jahrestag und zum Besinnungsjahr geben wir die Sondernummer ORBIS 2007 heraus, einen reinen Bildband mit Fotografien aus allen Einheiten der Kongregation. Darum bitte ich alle Einheiten, mir so bald als möglich 4 oder 5  bezeichnende Fotografien (in hoher Auflösung und in .jpg form) zu senden mit je einer kurzen Erklärung, die im Bildband abzudrucken ist. Die Fotos sollten informativ sein: bezeichnend für eine Gemeinschaft oder pastorale Tätigkeit. Solche Fotos können Sie jetzt schon senden an  garyz@cssr.com (bitte, sendet die Fotos in .jpg form und hoher Auflösung!). Es ist wichtig, dass ich die Fotos bis spätestens am 31. Dezember erhalte. Ich werde mich auch an die Provinziale wenden und je nach Bedarf auch an andere Mitbrüder. Es ist wichtig, dass wir alle Einheiten darstellen.  Dieser Bildband soll nicht nur eine Jubiläumsausgabe werden, sondern ein Instrument zur Berufswerbung und Unterstützung unserer Mission sowie eine Botschaft an unsere Freunde und Gönner.

Noch etwas. Aus gewissen Provinzen wurde ich gefragt, warum sie so viele Exemplare von ORBIS erhalten haben. Im Vorwort zu ORBIS sagte ich, dass es ein hübsches Geschenk sein könnte für jedermann, der sich an unserem Leben und Wirken interessiert. Wenn Sie noch Exemplare auf Vorrat haben, verschenken Sie dieselben bitte im Sinn der Berufewerbung und an Leute, die sich an unserem Schaffen interessieren. Solche Menschen sind immer dankbar für ein Geschenk, das man in Anerkennung für Freundschaft und geleistete Dienste überreicht. Auch das schwebte vor. Danke.

Gnade und Erlösung für alle!
Gary Ziuraitis, C.Ss.R.

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NACHRICHTEN AUS DEN PROVINZEN

Burgos, Spanien.
25 Jahre ‘Jugendmission’ von El Espino.
P. Laureano Del Otero C.Ss.R.  

Die Jubiläumsfeier unserer Jugendseelsorge und Berufepastoral im Kloster Unserer Lieben Frau von El Espino hat am Abend des 21. Juli 2007 durch das Öffnen eines symbolischen heiligen Tors begonnen.

Im Jahr 1983 kamen im alten Benediktinerkloster und heutigen Exerzitienhaus El Espino nördlich von Burgos junge Leute und Redemptoristen zusammen und wollten sich miteinander stärker auf Jesus Christus ausrichten und mit Ihm gehen. Die Person Jesu Christi und seine Lebensweise hatte sie fasziniert, und sie wollten Ihm nachfolgen. Für sie wurde die ganze Woche zu einer Art Missionswoche im tiefsten Sinn, indem sie miteinander auf das Wort Gottes hörten, Erfahrungen austauschten, Pläne machten und sich verpflichteten, Künder des Evangeliums unter jungen Menschen zu werden.

Der Erfolg war so gross, dass man beschloss, jedes Jahr in der dritten Juliwoche, auf die das Fest des Heiligsten Erlösers fällt, die "Jugendmission von El Espino" durchzuführen. Manche Teilnehmer kamen zwar ohne klare Vorstellungen, aber wandelten sich im Lauf der Woche zu überzeugten, engagierten Christen. Andere verloren ihre Zweifel, indem sie von ganzem Herzen hier mitbeteten. Wieder andere entschieden sich, Katecheten zu werden, Jugendgruppen zu betreuen und junge Leute mit der Jugendseelsorge bekannt zu machen. Es geschah auch, dass Teilnehmende sich entschlossen, mit den Redemptoristen mitzuarbeiten, oder dass Ehepaare, Ordensleute...  sich bereit erklärten, als Freiwillige in der Dritten Welt zu arbeiten. Jedermann fand den Weg vorwärts bei Jesus Christus, der selber Weg, Wahrheit und Leben ist.

 Im Jahr 2008 werden wir den 25. Jahrestag der ersten Jugendmission von El Espino feiern und zugleich das Silberjubiläum redemptoristischer Jugendseelsorge und Berufepastoral in unserer Provinz Madrid. Jubiläen sind stets Gelegenheiten zu Rückblick und Ausblick. Es sind kostbare Momente, wo man im besten Sinn die neue, heutige Situation erfassen und Neues gestalten kann.

Die Redemptoristische Jugend- und Berufepastoral will das Jubiläum benützen, um ihren Sendungsauftrag in Spanien wahrzunehmen und zu erfüllen. Die Redemptoristen setzen auf eine junge Kirche voll Leben, wo Jesus Christus junge Menschen zu Trägern seiner Botschaft vom Reich Gottes macht. Die "Jugendmission" von El Espino wird im Jahr 2008 grosse Bedeutung im Rahmen des Jubiläums haben. Wir hoffen, dass dabei verschiedene Generationen von früheren Teilnehmern sich treffen und miteinander das Wehen des schöpferischen Geistes Gottes erfahren.

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Redemptoristen in Piura.
Jahrhundertfeier

Ericsson Cardoza.

Die Missionare der Kongregation des Heiligsten Erlösers feierten mit Stolz und Freude die hundert Jahre ihrer Präsenz in der Stadt Piura im Nordosten Perus. Die Gemeinde der Gläubigen von Piura versammelte sich am Fest der Mutter von der Immerwährenden Hilfe, die in jener Gegend sehr geliebt und verehrt wird.

Piura. Die Wallfahrtskirche unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe. – In diesem Jahr denken wir an hundert Jahre Geschichte, an viel Erfreuliches und auch anderes, an all die geleistete Missionsarbeit. Am 5. Juli feierten die Redemptoristen, stark im Glauben und voll Zuversicht, bescheiden und froh ihren Beginn vor 100 in Piura, der "Stadt mit ewiger Hitze". Zu den Feierlichkeiten waren Mitbrüder aus unserer Kongregation von weit her gekommen, so unter anderen P. José Luis Bartolomé, Provinzial von Madrid, Spanien; P. José Juan Jañez, ebenfalls aus Spanien; P. Pablo Vega, Vizeprovinzial von Peru Nord; Mgr. José Ignacio Alemany Grau; P. Francisco Arias, Vizeprovinzial von Peru Süd.

Am selben Tag fanden zur Feier des Jubiläums mehrere Veranstaltungen statt, an denen die Bevölkerung Piuras mit Begeisterung teilnahm. Tags darauf begab man sich auf den Friedhof St. Teodoro, wo man an den Gräbern jener Missionare betete, die sich selbstlos für das Missionswerk der Kongregation in dieser Stadt im Norden Perus eingesetzt hatten. Am Abend huldigte der Stadtrat den Missionspionieren von Piura in feierlicher Sondersitzung unter Vorsitz von Governor José Aguilar. Auch die bekannte Dichterin Señora Elvira Castro Quiroz war zugegen und widmete den Missionaren ein Gedicht.

Am Abend um acht Uhr feierten die Patres einen Dankgottesdienst in der Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe. Die Leute von Piura samt Vertretern verschiedener Ordensgesellschaften nahmen teil. Am Samstag, 7. Juli, erklang auf dem Kirchplatz von St. Sebastian ein Konzert mit christlicher Musik. Unter den Mitwirkenden waren zwei bekannte Sänger: Luis Enrique Ascoy mit seiner Begleitung ‘La Banda sin Futuro’ und Pepe Enciso. Beide sangen besinnliche Stücke und teilten mit der Bevölkerung ihre herzliche Verbundenheit mit den Missionaren.

Immerwährende Hilfe: Im Lauf dieses Jubiläumsjahrs fand auch vom 22. bis 30. Juni das Festival Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe statt. Wie jedes Jahr war es eine ganze Woche tiefer Frömmigkeit für die Bevölkerung von Piura. Dazu gehörten drei Prozessionen, nämlich am 20. und 21. Juni und erst recht am 1. Juli, dem Höhepunkt des Festivals. Da führte man das Gnadenbild durch die  Strassen, wo Tausende von Menschen mit Liedern die Mutter des Herrn priesen. Unterwegs waren an verschiedenen Stationen kurze Andachten, bis das Bild der Gottesmutter schliesslich in der Kirche San Sebastian ankam, wo es nun ein ganzes Jahr bleiben wird. - Ihr zur Ehre hatte am Abend vorher, 30. Juni, auf dem Kirchplatz ein Openair Tanzabend stattgefunden. Da freute sich das Volk von Piura, indem es tanzte und seine traditionellen Lieder sang, wozu sich auch namhafte Sänger und Künstler gesellten.

Ein wenig Geschichte : Die Redemptoristen kamen 1907 in diese Stadt, nachdem sie aus Riobamba in Ecuador durch den damaligen Staatspräsidenten Leonidas Plaza vertrieben worden waren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden sie ihren Standort bei der alten Kirche San Sebastian, der heutigen Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe. Seither leisteten hier zunächst französische, dann italienische und spanische Redemptoristen eindrückliche Missionsarbeit. Nun führen die Mitbrüder von Piura das Werk weiter.

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"Pazzo Per Amore – Junge Christen im heutigen Europa"
Europäsches Jugendtreffen der Redemptoristen
Limerick (Provinz Dublin), Irland
8. - 13. August 2007

Neulich führte das 8. europäische Jugendtreffen der Redemptoristen etwa 650 junge Leute und Redemptoristen zusammen in Limerick, Irland. Das Ziel war, sich eine Woche lang körperlich und geistig zu stärken. Das Thema lautete: Pazzo Per Amore, ein Ausdruck, mit dem der Heilige Alfons die masslose Liebe Gottes zu uns Menschen beschrieb.  Und das Echo: ‘Jung und Christ in Europa heute.’  

Das war das achte Treffen dieser Art. Sie finden alle drei Jahre statt, zum ersten Mal 1987 genau vor zwanzig Jahren in Pagani. In Limerick war die Anlage der Universität der geeignete Platz, zumal in Irland  die Gesetze für Hygiene und Sicherheit sehr streng sind. Eigentlich war es am besten so, denn wir hatten auf demselben Platz Mahlzeiten, sportliche Möglichkeiten, Konzertsaal und Kapelle. P. Joseph Tobin, P. Serafino Fiore, P. Provinzial Con Casey von Dublin und dessen Rat waren immer dabei.  P. Juan Lasso und Bischof Kevin Dowling C.Ss.R. aus Südafrika, die vor zwanzig Jahren diese Jugendtreffen eingeführt hatten, waren wieder dabei.

Mitbrüder und Laien aus den Provinzen Dublin und London hatten fast drei Jahre miteinander dieses Fest vorbereitet.  Dabei wurden sie unterstützt von den Mitbrüdern, die das letzte Treffen (2004) in Bonn organisiert hatten, und von den europäischen Mitgliedern des Generalsekretariates für Jugend- und Berufepastoral. Kurz vor und während der Veranstaltung halfen viele andere grosszügig mit. Ganz besonders zu erwähnen sind die Mitglieder des Vorbereitungskomitees. Zehn Tage vor Beginn waren dreissig Delegierte aus den meisten Ländern der Teilnehmer auf dem Platz in Limerick, um alles genau vorzubereiten. Sie wohnten im Haus der Redemptoristen in Mount Saint Alphonsus und im benachbarten Exerzitienhaus. Sie waren effiziente, schöpferische und besorgte Begleiter auf den Reisen nach Irland und während Limerick 2007!

Es kamen Gruppen aus Europa, nämlich aus den Provinzen Dublin, London, St. Clemens (die grösste Delegation), München, Wien, Warschau, Lviv, Russland, Rom, Neapel, Kopenhagen, Madrid, Lissabon, Bratislava, Michalovce, Prag, Strassburg und Paris-Lyon. Teilnehmer waren auch von anderen Erdteilen hergereist: Mitbrüder mit jungen Leuten aus den Provinzen Baltimore, Edmonton-Toronto, Yorkton, Zimbabwe, Südafrika und Manila.

Die Eröffnung: Der Mittwochabend, 8. August, war einfallsreich.  Nach kurzer Begrüssung sahen wir einen Videofilm über Limerick, über Irland und über die früheren Jugendtreffen.  Dann folgten Pantomimen über jedes der vier Mottos – gemäss Vorbereitung durch das Komitee.

Entfaltung des Themas:  Die Vorbereitungskommission hatte 2006 beschlossen, dass das Treffen von Limerick katechetischen Einschlag haben werde. So wurden denn die Darbietungen und die Gottesdienste auf die vier grossen Schwerpunkte des Heiligen Alfons ausgerichtet: Krippe, Kreuz, Maria und Eucharistie. Katechese und Gespräche geschahen in Sprachgruppen. Der Gottesdienst war meistens in Vollversammlung, ein einziges Mal in Gruppen.

Am Donnerstag und Freitag waren Gebet, Katechese und Gruppengespräche auf Gegenstände im Zusammenhang mit dem Hauptthema ausgerichtet. Der Donnerstagabend blieb frei für gemütliches Zusammensein der jungen Teilnehmer mit den Redemptoristen. Der Freitagnachmittag war für Sport reserviert.

Céilí:  Am Freitagabend gelangten die Teilnehmer per Autobus zur St. John's Cathedral in Limerick zu einer Versöhnungsfeier. Es folgte das Nachtessen und etwas ‘Christian magic’ samt Céilí (Irischem Tanz) im Saal nebenan.  Dann brachten die Busse alle Teilnehmer wieder zurück ins College zur Nachtruhe.  

Der Marsch:  Der Samstagmorgen dämmerte bei trübem Wetter (wie so oft in Irland in diesem regnerischen Sommer). Thema des Tages war "Maria, Magd des Herrn in Gerechtigkeit und Nächstenliebe". Da war ein Gerechtigkeitsmarsch geplant. Auf unser Gebet hin hörte der Regen auf, und die 650 Teilnehmer marschierten ab zur Kirche Mount Saint Alphonsus. Unterwegs machten sie Halt beim Rathaus, wo die Präsidentin des Stadtrates von Limerick Councillor Byrne (Nichte eines Redemptoristenpaters) und der Diözesanbischof Donal Murray die begeisterten Pilger begrüssten. Dann zog die junge Schar in Begleitung von Redemptoristen und angeführt von Bläsern mitten durch die Stadt, wo sie von weitem gehört wurden und auf Tafeln die Namen ihrer Herkunftsländer bekannt gaben. Mit dem Bischof und der Präsidentin marschierten Pater General, Bischof Kevin Dowling und Schwestern vom guten Hirten, denn diese waren stets mit den Redemptoristen in Limerick freundlich verbunden. Viele Leute von Limerick standen Spalier und schenkten den Vorbeiziehenden begeisterten Beifall.

In der Kirche Mount Saint Alphonsus war eine Darbietung des Werkes SERVE, das jeden Sommer junge Freiwillige, die auf eigene Kosten in einem Entwicklungsland helfen und lernen wollen, begleitet. Dann feierte Bischof Dowling Eucharistie für die Teilnehmer. Einmal mehr strömten die Gläubigen von Limerick in begeisterter Verbundenheit herbei und füllten dir Kirche prall voll. Anschliessend schenkten einmal mehr die Glockenspieler vom Ort ihren Beifall, und die Teilnehmer zogen zu ihrem College, wo gerade ein Markt stattfand und wo es etwas zu essen gab.  

Der Nachmittag stand frei, so dass man die Stadt besuchen konnte oder sich für den abendlichen "Eurovision Song Contest" vorbereiten, der an diesem Tag bevorstand. Busse luden ein, um nachmittags zu verschiedenen Zeitpunkten Sehenswürdigkeiten in der Stadt zu bewundern.

Eurovision Song Contest:  Am Samstagabend war ein neuartiges Programm vorgesehen! Monatelang hatte man sich darauf vorbereitet. Alle Songs waren von der Rockgruppe ABBA. Jeder Delegation war ein besonderer Song mit Sound Track zugewiesen worden. Der Song durfte gesungen, getanzt oder irgendwie nach Belieben der Delegation ausgeführt werden. Jedermann war eingeladen, in lustiger Aufmachung zu erscheinen, was die meisten auch taten, sogar P. Provinzial und P. General!    

Bei den Bewertungen war es sehr schnell klar, dass die Gruppe von Lviv (Ukraine) eindeutig siegte. Ihre Darbietung war glänzend und ihre Aufmachung originell. Sie gewannen überragend.  

Am Sonntagmorgen unterhielt sich P. General: Am Sonntagmorgen unterhielt sich P. General mit den Redemptoristen und am Nachmittag mit den Delegationsleitern.

Bei diesen Gesprächen mit P. General wurden Fragen gestellt:  
(i) ‘Sollen diese Treffen weitergeführt werden’?  - Eindeutige Antwort: ‘Ja’.  
(ii)    ‘Soll die Verbindung von Jugendseelsorge und Berufswerbung enger sein’? - Antwort: ‘Ja’, aber das ist Sache der Provinzen.  
(iii)   ‘Wo soll das nächste Treffen stattfinden?’ - Lviv und einige weitere Provinzen wurden vorgeschlagen.  

Im Gespräch mit P. General hat man auch beantragt, dass ein Fonds zur Finanzierung solcher Treffen eröffnet wird. - Zur Finanzierung des Jugendtreffens von Limerick war ein Drittel von den jungen Teilnehmern, ein Drittel von den Redemptoristen und ein Drittel von Sponsoren beigesteuert worden.

Das Wandgemälde:  Der Sonntag galt dem grossen Wandgemälde. Ein wahrer Künstler, unser holländischer Mitbruder Jan Haen C.Ss.R. schuf in Zusammenarbeit mit jungen Leuten und Mitbrüdern ein riesiges Wandgemälde. Ein grosses Kreuz teilte das Ganze in vier grosse Flächen, wovon jede in 144 kleine Felder aufgeteilt war. Während der Vorbereitung des Jugendtreffens waren vier Delegationen gebeten worden, Vorschläge zu den vier Themen des Treffens zu unterbreiten. Diese Skizzen wurden dann während des Treffens durch manche junge Teilnehmer weiter bearbeitet und fertiggemalt. Die kleinen Felder waren alle auf der Hinterseite nummeriert und denen verteilt worden, die daran arbeiten oder etwas zur Erinnerung beifügen wollten. Dann setzte man alle diese Stücke wieder an ihren ursprünglichen Platz auf dem Gemälde.  Diese persönlichen Zusätze störten das ursprüngliche Konzept keineswegs, sondern trugen wesentlich zum Sinn des Ganzen bei. Dieses ausserordentlich schöne Kunstwerk wird in Limerick bleiben (wahrscheinlich im neuen St. Clement’s Redemptorist College) zur Erinnerung an Limerick 2007.

Schlussfeier:  P. General hielt die Eucharistiefeier am Sonntagabend um 5.00 Uhr.  Darauf blieben wir gemütlich beisammen zum Grillen (auch das Wetter war schön) bei froher Unterhaltung mit einem DJ (disc jockey) vom Ort.

Gebet am Montag Morgen: Während des Morgengebetes, das von der ukrainischen Delegation geleitet war, gedachten wir unseres Mitbruders, des seligen Nikolaus Charnetsky, und waren Zeugen, als zwei Mitbrüder aus der irischen Provinz, die Klerikerstudenten Tony Rice und Seán Duggan ihre Gelübde erneuerten. Dann wurden alle Teilnehmer ausgesandt, um wie Seán und Tony Zeugen für die masslose Liebe Gottes zu sein. Am Schluss des Gebetes teilte die ukrainische Delegation mit, dass sie von ihrem Provinzial die Erlaubnis erhalten hat, das nächste Jugendtreffen im Jahr 2010 zu organisieren.

Ende: Und dann war das Treffen zu Ende. Die drei Jahre Vorbereitung hatten sich gelohnt. Nach dem Morgengebet verabschiedete sich eine Delegation nach der anderen, und gegen Mittag war alles aufgeräumt.  

Dank:  Das Vorbereitungskomitee dankt allen Delegationen, die zum Treffen gekommen sind. Ganz besonders danken wir den Leitern und Mitgliedern des Vorbereitungskomitees für ihren grossen, kostbaren Einsatz. Dank auch den Redemptoristen und den Wohltätern, dem Pater Provinzial und der Generalleitung für ihre ständige Unterstützung und Verbundenheit. So freuen wir uns auf das nächste Treffen im Jahr 2010, um wieder miteinander Gottes masslose Liebe zu erleben.
Limerick 2007 Website: www.limerick2007.info

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Polen
Einige Blicke auf Radio Maryja

Vorbemerkung: In Warschau im Hof unserer St. Klemenskirche steht ein Denkmal für 30 Redemptoristen, die von den Nazis am 6. August 1944 umgebracht wurden. In der Nachbarschaft steht ein reichhaltiges Museum zur Erinnerung an den Warschauer Aufstand von 1944 und die Leiden der polnischen Bevölkerung während des 2. Weltkrieges. Es folgten vierzig Jahre weiterer Leiden unter dem Regime der Kommunisten. Nun ist Polen demokratisch auf dem Weg in seine Zukunft. Da fällt es äusserst schwer, die komplexe Wirklichkeit mit all den gesellschaftlichen, politischen, religiösen und kulturellen Komponenten zu erfassen. Radio Maryja, das Medienapostolat der polnischen Ordensprovinz, spielte eine wichtige Rolle, indem es den religiösen, politischen und gesellschaftlichen Dialog in diesem Umfeld weiterführte. Seit einigen Monaten weht weltweit in den Medien ein starker Wind gegen Radio Maryja. Dabei werden viele reine Behauptungen unkontrolliert aus polnischen Medien übernommen, unkritisch weitergeleitet und in den Medien anderer Länder wiederholt. Ich bat die Redemptoristen von Radio Maryja, ihren Standpunkt darzustellen gegenüber den häufigen Vorwürfen, sie seien politisch engagiert und antisemitisch eingestellt.  Hier antwortet nun zuerst Pater Ryszard Hajduk, C.Ss.R.  ausserordentlicher Konsultor der polnischen Ordensprovinz und Professor für Pastoraltheologie und Ökumene an der Universität Warmia und Mazury in Olsztyn. Er weist auf die politischen Aspekte der Angelegenheit. Dann widerlegt Pater Jacek Cydzik, C.Ss.R, Mitarbeiter bei Radio Maryja, den Vorwurf des Antisemitismus.

Ryszard Hajduk, C.Ss.R.
Ausserordentlicher Provinzkonsultor

Wer regelmässig Radio Maryja hört, weiss, dass dieser Sender sich zu keiner politischen Partei bekennt. Menschen mit verschiedenen politischen Auffassungen rufen an und können sich über unseren Sender zum Wort melden; selbstverständlich kann man da scharfe Kritik hören ohne Rücksicht auf Politik. Diese Kritik geschieht im Geist des Evangeliums und nach menschlichem Ermessen.

Nicht  Radio Maryja identifiziert sich mit einer bestimmten politischen Partei, sondern die gegnerischen Massenmedien zählen Radio Maryja zu einer politischen Partei. Es lohnt sich festzustellen, dass mehrere Medien zu verschiedenen Zeitpunkten Radio Maryja mit verschiedenen politischen Parteien verbunden haben, um die Radiostation zu diskreditieren. Das ist ein Trick, den die Massenmedien anwenden, um unsere Radiostation in falsches Licht zu bringen und vor den katholischen Zuhörern als politischen Sender abzutun.  

Die Kritik an Radio Maryja schleudert in den Medien immer wieder die Schimpfnamen "xenophobisches Radio" oder "Stimme des Hasses". Es stimmt, dass unser Sender Kritik übt an Machenschaften gewisser Gruppen, die in Polen oder und im Ausland agieren. Diejenigen, die am Radio sprechen oder anrufen oder zitiert werden, vertreten zwar verschiene Meinungen, aber Radio Maryja ruft nie zum Hass auf gegen irgend eine Person oder Nation. Behauptungen, dass wir Hass schüren, überrascht uns. Wir fragen: Wann endlich wird jemand beweisen, dass Radio Maryja zum Hass gegen andere Nationen aufruft? Vielleicht müsste sich jemand endlich der Wahrheit verpflichten und sich entschuldigen für die Verbreitung von Unwahrheiten.

Perfid und sonderbar wird behauptet, Radio Maryja  gefährde die Einheit der Kirche. In Wirklichkeit hat Radio Maryja dazu beigetragen, dass die Gläubigen in Polen und auf der ganzen Welt zueinander finden und sich verbunden fühlen. Diese "Einheit der Kirche" ist nicht statisch sondern lebendig und fordert ständige Aufmerksamkeit. Das Evangelium und das Wort Gottes, die Verbreitung der Lehre der Kirche, Teilnahme am Gebet, Sorge um die Bedürftigen und Zeugnis für das Christentum -- nicht nur durch die Geistlichen sondern auch durch die Laien -- sind wohl Beiträge von Radio Maryja zur Stärkung der Einheit. Ist etwa in der polnischen Medienlandschaft irgend eine andere Einrichtung, die so viel tut für die Verbreitung des Evangeliums, die Verlautbarungen des Papstes, die Briefe und Reden der Bischöfe, für Katechese gemäss dem Katechismus der Katholischen Kirche und auch täglich Kommentare und biblische Besinnungen bietet? Kann man noch mehr tun, um die Einheit der Kirche zu stärken?

Wenn wir schon über Stärkung der Einheit in der Kirche sprechen, sollten wir bedenken, dass Vertreter des christlichen Glaubens auch an weltlichen Sendern ihren Standpunkt vertreten müssen und was dann geschieht, wenn über kirchliche Dinge an jenen Sendern gesprochen wird, die gewöhnlich gegen die Kirche eingestellt sind. Die Priester, die mit den besten Absichten alle Medien benützen um die katholische Lehre zu verbreiten, übersehen einfach die antireligiöse Grundhaltung der benützten Medien. Könnte man da nicht sagen, dass solche Priester ebenfalls Verwirrung stiften unter den Gläubigen, wie man es dem Radio Maryja vorwirft? Könnte man nicht sagen, dass sie Medien unterstützen, die gegen die Kirche und das Evangelium sind?  Warum will man so wenig wissen über die Wirkung antireligiöser Massenmedien, die das Bild der Kirche so verzerren, dass die Gläubigen verunsichert und unter sich gespalten werden?

Radio Maryja ist ein öffentlicher Radiosender, dessen Betrieb durch die Spenden der Zuhörer ermöglicht wird. Es ist eine Bühne, die allen Katholiken erlaubt, an Diskussionen und an der Verkündigung des Evangeliums teilzunehmen, und zugleich die Kirche zusammenhält. Dank diesem Sender haben die Leute eine Stimme und ein Mittel, um in  öffentlichen, politischen, kulturellen und schulischen Angelegenheiten mitzureden. Gibt es einen besseren Weg öffentlicher Kommunikation, um die Katholiken zu unterstützen, damit sie den Lehren der Kirche folgen und Verantwortung im öffentlichen Leben übernehmen im Namen von Gerechtigkeit und christlicher Liebe?

Radio Maryja wird angegriffen, nicht weil da jemand ungenaue Berichte sendet, die Zuhörer anlügt oder jemanden schmäht (was in den weltlichen Massenmedien gang und gäbe ist), sondern weil diese Radiostation ein Instrument der Glaubensverkündigung in Polen und in der Welt ist. Wenn es Radio Maryja nicht gäbe, wäre die polnische Kirche weniger sichtbar und hörbar.

Wer ist daran interessiert, Radio Maryja zu schwächen oder zum Schweigen zu bringen?

Pater Jacek Cydzik, C.Ss.R.
Radio Maryja

Pater Tadeusz Rydzyk, C.Ss.R. (Direktor von Radio Maryja) und Radio Maryja werden in Europa und anderswo als Symbole eines giftigen und immer aggressiveren Antisemitismus bezeichnet.

Meines Erachtens beruhen diese Beschuldigungen auf verschiedenen Berichten in der europäischen Presse, die dem Leiter und Gründer von Radio Maryja fälschlich Antisemitismus unterstellten. Man sollte nicht vergessen, dass wir Polen sind und während des Krieges 1939-1945 nicht nur Zeugen der Nazibarbarei sondern auch deren Opfer waren. Nicht nur haben die Polen die Welt über den Holocaust informiert und zum Handeln gegen diese Verbrechen aufgerufen, sondern viele Polen haben ihr Leben verloren, weil sie sich für Juden eingesetzt hatten. Daran erinnern viele Bäume in Yad Vashem in Jerusalem.

Die Redemptoristen, die bei Radio Maryja arbeiten, sind Priester der katholischen Kirche. Wir versuchen, vielleicht manchmal ungeschickt, auf den Spuren jener polnischen Priester zu gehen, die zur Zeit des Krieges Glauben, Mut, Menschlichkeit und Solidarität mit den Unterdrückten bewiesen haben, ohne dabei auf die Nationalität oder Glaubensüberzeugung der Bedrängten zu achten.

Für jedermann, der ein wenig Kenntnis von den tragischen Ereignissen des Zweiten Weltkrieges hat, ist Antisemitismus samt Rassismus und Xenophobie ein Horror. Sechzig Jahre nach dem Sturz der Nazi-Ideologie, ist es einfach absurd, von Radio Maryja zu behaupten, es verbreite Ideen, die zu den Vernichtungslagern und zur Menschenverachtung führten.

Ich brauche keine "Unschuldbeweise" zu führen gegen unbegründete Behauptungen.

In all diesen Monaten hat nie jemand etwas unternommen, um den vermeintlichen Antisemitismus bei Radio Maryja zu beweisen. Stattdessen hat man einfach die Anschuldigungen wiederholt oder Wörter aus ihrem Zusammenhang herausgerissen und verdreht.

Andererseits erwähnen diese Medien nie unsere Bemühungen um Frieden und Gerechtigkeit. Zum Beispiel vermissen wir, dass einmal berichtet wird, wie viele der Überlebenden von Auschwitz  regelmässig Radio Maryja hören in Polen. Ich kann versichern, dass diese Menschen wie alle Opfer der tragischen Ereignisse des Zweiten Weltkrieges bei uns hoch in Ehren stehen und in Fernsehprogrammen auftreten. Auch wissenschaftliche Programme werden von Radio Maryja ausgestrahlt. Solche Programme führen zu Diskussionen, wenn die Hörer sich melden und verschiedene Meinungen vertreten können. Aber das geschieht bei aller Offenheit, ohne gegen eine Gemeinschaft oder Gruppierung von Leuten Stellung zunehmen. Wir weichen den Auseinandersetzungen über heikle Themen unserer Geschichte nicht aus. Wenn wir es täten, wäre es mangelhafter Journalismus.

Ein anderes Beispiel stammt von 2003. Die Hörer von Radio Maryja schrieben das Buch Treue Söhne unseres Mutterlandes mit reicher Dokumentation über Juden, die während des Zweiten Weltkrieges gerettet worden waren. Der damalige Botschafter Israels in Polen, Prof. Shevah Weiss, überreichte dieses Buch dem Yad Vashem Institute in Jerusalem.

Diese Beispiele sind nur der Spitz des Eisbergs der vielen Aktionen von Radio Maryja, TV TRWAM und der Universität für Medienkultur, der zeigt, dass sie keinen Hass schüren, sondern jedermann anregen, die Gebote der Liebe zu beherzigen; sie wollen das Gewissen jener bilden, die sich auf das Evangelium verlassen, und die anderen dazu animieren.

Das ist das wahre Gesicht von Radio Maryja. Radio Maryja ist nicht antisemitisch, sondern will die Wahrheit über die Barbarei der Nazi während des Weltkriegs festhalten als Warnung für kommende Generationen, damit solche Dinge nicht mehr passieren.

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REDEMPTORISTEN IN DEN NACHRICHTEN


Bangkok, Thailand
Polnisch-Jüdische Schule in Bangkoks Armenviertel
Earthtimes.org

Die Janusz Korzack Schule - im Geist des polnisch-jüdischen Holocaust-Helden - hat am Dienstag ihre erste südostasiatische Aussenstation eröffnet in Bangkoks bekanntem Armenviertel, dem Klong Toey Slum. Der Redemptoristenpater Joe Maier hat diese Schule im Klong Toey's Mercy Centre eröffnet. Die Feier der Eröffnung war erhöht durch die Gegenwart der Botschafter von Israel und Polen in Thailand und durch die Darbietungen der klassischen Tanzgruppe des Zentrums. Korzack war zur Zeit des Holocausts Leiter eines Waisenhauses in Warschau und wurde gezwungen, seine 200 Kinder auf dem Marsch zum Lager Treblinka zu begleiten.

"Es freut mich, jemanden feiern zu dürfen, der in Polen und in Israel als Held in Erinnerung bleibt und nun auch in Thailand als solcher bekannt wird," sagte der polnische Botschafter Bodgan Goraicyk.

Der katholische Priester Maier hat 1974 das Mercy Centre begonnen, wo sich nun Schulen und ein Heim für Aids-Kranke befinden und wo die ärmsten Menschen aus dem grössten Slum Bangkoks (Klong Toey) willkommen sind.

Die Janusz Korzack Schule im Klong Toey Viertel hat zur Zeit 17 Schüler, zum Beispiel einen autistischen Knaben, der genial mit Landkarten und lateinischen Namen aus der Naturkunde umgeht, ein blindes Kind, das zwischen den Müllhaufen der Stadt geboren und aufgewachsen ist, und weitere Kinder, die in normalen Schulen keinen Platz finden (laut Aussagen der Lehrer).

Maier sagte, dass die Kinder an dieser Schule den "Onkel Janusz" als einen ihrer grössten Helden verehren wegen seiner Liebe zu den armen und behinderten Kindern. Sie erkennen ihn auf Fotografien an seiner Glatze.

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Indonesien
Redemptoristen feiern 50 Jahre Mission
Union of Catholic Asian News

Als 1957 zehn deutsche Missionare mit Bibeln und Musikinstrumenten eine Insel im Südosten Indonesiens erreicht hatten, zogen sie in mehrere Richtungen und mischten sich unter die Leute. Die Lieder und die Musik der sieben Priester und drei Brüder aus der Kongregation des Heiligsten Erlösers, meistens Redemptoristen genannt, weckten die Aufmerksamkeit von Jung und Alt unter der Bevölkerung.

Die Missionare erkundigten sich über die Probleme der Leute und hörten deren Klagen an. Und während sie bei den "Armen und Verlassenen" eine Woche oder länger bis zu einem Monat verweilten, gaben viele Einheimischen ihre animistischen Auffassungen auf und wurden katholisch. Die Verkündigung der Redemptoristen auf der Insel Sumba wird dort misi umat oder Volksmission genannt. Damit ist jene schöpferische Methode genannt, mit der die Redemptoristen auf Menschen zugehen, die bereit sind, die Frohe Botschaft zu vernehmen.

Der Missionar vom Göttlichen Wort Bischof Girulfus Kherubim Pareira in Weetebula und der Provinzial der Redemptoristen in Indonesien Pater Edmund Woga sprachen mit UCA News am 4. September über die Geschichte der Redemptoristen und misi umat auf Sumba seit ihrer Ankunft am 15. Januar 1957. Weetebula, eine Stadt auf der westlichen Seite der Insel,  ist 1,420 Kilometer östlich von  Jakarta. Bischof Pareira erzählte, dass die Redemptoristen das Missionsgebiet soweit brachten, dass es eine Diözese werden konnte, "da die Zahl der Katholiken auf der Insel im Steigen war". Seine Diözese, die Sumba und Sumbawa umfasst, war 1969 geschaffen worden, aber der Prälat wurde erst 1986 als erster Bischof eingesetzt. Er erzählte, dass die Tatsache, dass 4,000 Gläubige 17 Jahre lang ohne Bischof waren "beweist dass die Kirche hier reif war, um sich selber zu verwalten". Doch wies er auf einen schwachen Punkt hin. "Die Missionare haben viele Leute getauft, aber in der Folge beten die Getauften selten und kommen kaum zu Gottesdiensten, weil es an konsequenter Begleitung fehlt. Das Leben vieler Katholiken stimmt nicht mit der katholischen Glaubenslehre überein" seufzte er. Er drängte die Kongregation, der Sache nachzugehen, "sonst wird misi umat umsonst sein."

Inzwischen haben die Redemptoristen das Unterrichtsprogramm ausgebaut, das einst von Jesuiten und Priestern vom Göttlichen Wort begonnen worden war. So kommt es, dass nun viele Sumbanesen in manchen Bereichen mitwirken und namhafte Personen geworden sind. Unter anderen Leistungen der Redemptoristen nannte der Prälat die Ausbildung von Laien für die Verkündigung und die Zusammenarbeit der katholischen Kirche und den protestantischen Kirchen.

Laut Pater Edmund Woga, dem indonesischen Provinzial der Redemptoristen, begannen die Missionare einzeln mit misi umat  nach ihrer Ankunft. Das entspricht der Tradition, die sie übernommen haben vom Heiligen Alfons von Liguori, der 1732 die Kongregation gründete um die ausgegrenzten Leute der Stadt Neapel und die verlassenen Geisshirten im Hochland zu betreuen. Nach 25 Jahren hielten die Redemptoristen auf Sumba nicht mehr einzeln sondern in Teams Missionen, wie Pater Woga berichtet. In Zukunft, wie er meint, werden sie auf konkrete Situationen eingehen, "so dass unsere Verkündigung durch geistliche und moralische Begleitung verstärkt wird bei der heutigen Entwicklung der Dinge in der Welt." Die Kongregation arbeitet nun auch in den Bistümern Kupang, Larantuka und Weetebula in der Provinz East Nusa Tenggara, aber auch im Erzbistum Semarang im Zentralen Java und im Erzbistum Jakarta. Im ganzen sind sie 42 indonesische und fünf deutsche Priester, ein Bruder und 46 Seminaristen. Nebst der eigentlichen Seelsorge führen sie auch Schulen und Spitäler und helfen den Leuten in wirtschaftlicher Entwicklungsarbeit. Zum Jubiläum feierte am 1. August, Fest des Heiligen Alfons, der Bischof Girulfus Kherubim Pareira in Weetebula die Messe mit hundert Priestern. Etwa 3,500 Katholiken nahmen teil.

Frans Lebu Raya, Vizegouverneur von East Nusa Tenggara, hob in seiner Ansprache hervor, dass die Redemptoristen schulische, gesundheitliche und wirtschaftliche Probleme auf der Insel angehen. "Ihre Schulen und Spitäler helfen den armen Leuten, dass sie gratis zu Schulbildung und ärztlicher Betreuung kommen" sagte er, indem er der Kongregation dafür dankte, dass sie die Insel zur Selbsthilfe erziehe. Mit den Diözesanpriestern und den Redemptoristen sind auch die Salesianer und die Gesellschaft vom Göttlichen Wort in der Diözese tätig.

Die Redemptoristen eröffneten ihr goldenes Jubiläumsjahr mit einer Messe im Januar in Waingapu, wo sie auf Sumba gelandet waren. Bis zum 31. Juli, Vorabend des Alfonsusfestes, boten sie viele Darbietungen über ihr Missionswerk und das Werk des Heiligen Alfons sowie Messen in den 23 Pfarreien und 249 Missionsstationen der Diözese.

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Bulawayo, Zimbabwe
Südafrikanischer Bischof darf nicht nach Zimbabwe.
Daily News Feed
National Catholic Reporter

Vorbemerkung: Nachdem dieser Artikel bereits am 3. Juli 2007 erschienen war, nahm der Vatikan die Demission des Erzbischofs Pius Ncube von Zimbabwe an.

Ein südafrikanischer katholischer Bischof hatte den Präsidenten Robert Mugabe wegen Missachtung der Menschenrechte kritisiert und wurde deshalb zur neuesten Zielscheibe der Behörden in Zimbabwe. Diese verboten dem Bischof Kevin Dowling C.Ss.R. von Rustenburg, Südafrika, den Aufenthalt in Zimbabwe.

Dowling war in Zimbabwes grosser Stadt Bulawayo und hielt dort letzte Woche eine Reihe Vorträge an Versammlungen der dortigen Seelsorger. Laut NCR wurde Dowling Stunden lang von Agenten der Central Intelligence Organization festgehalten und ausgefragt über seine Vorhaben in dieser Stadt, wo der mutig und klar sprechende Erzbischof Pius Ncube zu Hause ist.

Dowling leitete eine Versammlung von Gläubigen, die beten wollten für die Opfer der Folterungen und für die festgenommenen politischen Kämpfer. Laut Berichten von Rechtsanwälten, waren diese Gefangenen durch Anhänger der Regierung und Geheimagenten entführt worden.

 "Ecumenical News International" in Genf berichteten, dass Dowling gesagt hatte, die Regierung des Präsidenten Robert Mugabe sei nicht mehr rechtmässig.

"Eine Regierung die ihre eigenen Leute foltert, ist keine Regierung sondern ein Regime, ein unrechtmässiges Regime", soll Dowling gesagt haben. "Gott war nicht mit dem Apartheid-Regime  [in Südafrika], und Gott ist nicht mit diesem Regime in Zimbabwe. Es wird fallen" sagte Dowling. Fünf weiteren Seelsorgern, die mit Dowling reisten, wurden die Reisepässe entzogen.

"Man sagte ihm ausdrücklich, er dürfe nicht mehr nach Zimbabwe zurückkommen," berichtet Rita Normington, Ncubes Sekretärin.

Dennoch erwartete man Dowling in Bulawayo diese Woche am Donnerstag, 5. Juli. Allerdings befürchtete man im Büro des Erzbischofs, dass Dowling wieder festgenommen würde oder dass ihm die Einreise verweigert würde.

Dowling war auch einer der wichtigsten Redner an einer ähnlichen Gebetsversammlung, die von Ncube im April organisiert worden war. Damals wurden die Behörden offenbar aufmerksam auf Dowling.

Die Einwandererkontrolle erteilt immer weniger Aufenthaltsbewilligungen an katholische Priester, und man befürchtet, dass die Regierung schliesslich allen Missionaren jegliche Tätigkeit im Land verbietet.

Beamte haben früher schon gedroht,  des Bischofs  Reisepass zu beschlagnahmen, um seine Reisen ins Ausland zu verhindern. Sie beschuldigen ihn, "Falsches zu behaupten" über die wirtschaftliche Not des Landes und die Unterdrückung der politischen Opposition.

Die Bischofskonferenz Zimbabwes gab kurz vor Ostern einen Hirtenbrief heraus: "Gott hört den Schrei der Unterdrückten". Darin werden die Gründe der gegenwärtigen Krise genannt: keine Regierung, keine Spiritualität, keine Moralität.

Die Bischöfe schrieben: "Um weiteres Blutvergiessen und einen Massenaufstand zu vermeiden" brauche es "eine neue Verfassung, die durch freie, ehrliche Wahlen zu Stande kommt und dem Land wirtschaftlichen Aufschwung durch neue Politik ermöglicht".

Der Brief ist die schärfste Stellungnahme der Bischöfe seit dem Beginn des wirtschaftlichen Niedergangs vor zwei Jahren. Die Arbeitslosigkeit ist auf 80 Prozent gestiegen, und die Inflationsrate liegt höher als 1,700 Prozent. "Das macht das Leben für die gewöhnlichen Leute in diesem Land unerträglich", sagten die Bischöfe.

Seit der Herausgabe des Hirtenbriefes wirft Mugabe der katholischen Hierarchie vor, dass sie sich in die Politik einmischt, und droht ihr mit scharfen Massnahmen.

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SEKRETRIATE UND KOMMISSIONEN

Südafrika
4. Jahresversammlung des Sekretariates für Partnerschaft in der Mission
Raymond Douziech, C.Ss.R.

Vom 18. bis 21. September tagte das Generalsekretariat für Partnerschaft in der Mission. Die Mitglieder Raymond Douziech, Präsident und Generalkonsultor, Frau Ageeth Potma, (Nederland) für Europa Nord, P. David Louch, (Edmonton-Toronto) für Nordamerika, P. Michael Kelleher (Dublin) für Europa Süd, P. Jozef Grzwacz, (Bahia) für Lateinamerika und  P. Gerard McCabe, (Südafrika) für Afrika trafen sich im Studienhaus der Redemptoristen in Merrivale, Südafrika.  

Die Sitzung hatte vor allem als Ziel, die Abfassung eines Grundpapiers voranzutreiben, um eine theologische Grundlage zu bieten für alle Stufen der Zusammenarbeit von Redemptoristen und Laien. Wir glauben, dass wir einen grossen Schritt weitergekommen sind und dass das Dokument nun beginnt, eine wirkliche Gestalt anzunehmen.  Nebst der Arbeit am Grundpapier verwendeten wir auch Zeit, um über Spiritualität nachzudenken und die Ausbildung zur Partnerschaft in der Mission sowie über die weitere Gestaltung des Website unter www.cssrpim.com und dessen Link zur Webseite des Sekretariates unter www.cssr.com . Viel Zeit brauchte man auch, um die Forderungen zu formulieren, die sich stellen, wenn Redemptoristen und Laien miteinander arbeiten in der Mission der Verkündigung unter denen, die in der grössten Not sind.

Die Mitglieder des Sekretariates wurden herzlich begrüsst und während der ganzen Tagung sehr aufmerksam betreut und bedient durch P. McCabe und die Studentengemeinschaft, denen wir sehr dankbar bleiben. Wir danken auch der Provinz Edmonton-Toronto, die einen Grossteil der Kosten übernahm.

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DER VATIKAN UND DIE REDEMPTORISTEN

USA, Cleveland,  Ohio
"Schöpferisch treu dem Ruf Gottes folgen" sagt der vatikanische Präfekt zu Ordensleuten.
Catholic News Service

Ordensleute müssen "mit schöpferischer Treue" ihre Sendung erfüllen, sagte der Vertreter des Vatikans, der slowenische Kardinal Franc Rode, an der Jahresversammlung der Conference of Major Superiors of Men (CMSM).

"Gott geweihte Personen müssen bei allen apostolischen Bestrebungen darauf achten, dass sie für die Werte des Reiches Gottes Zeugen sein sollen" sagte Kardinal Rode, Präfekt der Kongregation für die Institute des gottgeweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens, an der  Versammlung der Höheren Oberen  (CMSM), die  vom 10. bis 13. August in Cleveland stattfand.

"Ihr Leben und ihre Taten müssen klar zeigen, dass die Botschaft Jesu den einzigen Weg zum ewigen Leben aufzeigt," sagte Kardinal Rode.

Er führte weiter aus, dass das Ordensleben vom Beginn der Kirche an darin bestand, dass Gläubige, die das Evangelium ganz ernst nehmen wollten, ihr Leben radikal nach den Lehren des Evangeliums gestalteten, und zwar in Armut, Keuschheit und Gehorsam nach dem Vorbild Jesu, den sie persönlich entdeckt hatten."

Zum Präsidenten der Vereinigung CMSM wurde der  Redemptorist Thomas Picton, seit 2005 Provinzial in Denver, gewählt. Vorher war Pater Picton Vizeprovinzial in New Orleans und leitete dort die psychotherapeutische Seelsorge im Catholic Consultation Center in San Antonio. Seine Profess war 1968 und die Priesterweihe 1971.

An der Versammlung sagte der CMSM executive director, der Franziskaner Pater Paul Lininger:  "Als Ordensmänner sind wir berufen und befähigt, den Geist in der Kirche und in der Welt wirken zu lassen. Und mit unseren mannigfachen Charismen freuen wir uns an den unzählbaren Möglichkeiten Gott zu lieben."

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ALPHONSIANUM

Neuer Präsident der Akademie

Vorbemerkung: Im  Mai approbierte der Vatikan die Wahl des P. Martin McKeever C.Ss.R. als Leiter der Alfonsianischen Akademie. Dem entsprechend übernahm Pater McKeever sein Amt. Zunächst möchten wir dem bisherigen Preside Pater Sabatino Majorano unsere dankbare Anerkennung bekunden. Er war sechs Jahre Präsiden und wirkt als Professor weiterhin an der Akademie.

Besten Dank für die folgende Mitteilung auf Website der Akademie: (www.alfonsiana.edu)  

Pater Sabatino Majorano, C.Ss.R.:

Pater Majorano stammt aus Morcone, Italien. Am 29. Juni 1961  legte er als Redemptorist seine Gelübde ab und wurde am 16. Juli 1969 zum Priester geweiht. Er erlangte 1969 das Lizenziat in Theologie an der päpstlichen Fakultät St. Aloisius in Neapel und 1977 den Doktortitel in Moraltheologie an der Alfonsianischen Akademie. Er dozierte Moraltheologie im Seminar der Redemptoristen in Colle Sant’Alfonso, Italien, und ist seit 1977 Mitglied der Fakultät unserer Akademie. Im Juni  2001 wurde Pater Majorano zum Preside der Alfonsianischen Akademie ernannt.

Nach seinen eigenen Worten:

Meine Verbundenheit mit der Akademie begann im Sommer 1969 nach meiner Priesterweihe. Damals teilten mir die Oberen unserer Ordensprovinz Neapel mit, dass ich nach Rom eingeladen sei, um dort an der Akademie das Doktorat in Moraltheologie zu erlangen und später an der Akademie zu dozieren. Diese Idee stammte von Pater Domenico Capone, der im selben Jahr Preside der Akademie geworden war und sich sofort bemühte, junge Professoren für die Akademie zu gewinnen.

Moraltheologie war nicht mein Lieblingsfach zu der Zeit, da ich als Seminarist Theologie studierte. Mehr interessierte mich die Ecclesiologie, und vor allem wollte ich mich der Seelsorge widmen, da ich ja gerade deshalb bei den Redemptoristen eingetreten war, weil sie sich der Verkündigung widmeten. Es war von Bedeutung, dass meine Generation Ende der Sechzigerjahre miterlebte, wie Traditionalismus und Legalismus hinterfragt wurden.

In meinen Studienjahren an der Akademie wurde ich stark beeindruckt zunächst durch die Vorlesungen, die theologisch tief gingen und auf die Probleme des Alltags ausgerichtet waren, sodann durch die familiäre Atmosphäre samt der Gesprächsbereitschaft der Professoren und schliesslich durch das aktive Mitwirken der Studenten im Betrieb der Akademie. Ein ganz grosses Glück für mich war meine enge Zusammenarbeit mit Pater Bernhard Häring und Pater Domenico Capone. Diese zwei Männer haben  meine Auffassung von Moraltheologie geprägt, und diese möchte ich meinen Studenten vermitteln.

Bereits 1977 begann ich an der Akademie zu dozieren und befasste mich besonders mit den Fundamenten der Moraltheologie: Zusammenhang zwischen Moraltheologie und Spiritualität, pneumatologische Dimension des menschlichen Lebens, Gewissen und Gewissensbildung. Schon damals interessierte mich die Moraltheologie des Hl. Alfons von Liguori so sehr, dass ich darüber Vorlesungen hielt. Es freut mich sehr, dass diese Vorlesungen bei den Studenten besseren Anklang fanden, als ich je erwartet hatte.

Immer mehr bin ich überzeugt, dass wir die grundlegenden Intuitionen des Heiligen Alfons ständig weiterentwickeln und auf die heutigen Verhältnisse ausrichten müssen, ganz im Einklang mit dem II. Vatikanischen Konzil. So wird unsere Moraltheologie:

verwurzelt im konkreten Alltag, wo wir die Freuden und Hoffnungen, die Ängste und Nöte der heutigen Menschen, besonders der Bedürftigsten teilen;

angesiedelt beim Verlangen einer jeden Person nach Erfüllung in jenem Licht, das von der Auferstehung Jesu Christi her allen Menschen entgegenstrahlt; es muss klar Theologie sein und darum genährt von der Heiligen Schrift und verwurzelt im Mysterium Christi;

bereit, sofort und liebevoll auf die Probleme einzugehen, die sich in unserer rasant veränderlichen Welt stellen, und immer bestrebt, sinnvolle und hilfreiche Antworten zu bieten;

besorgt um das Gewissen, indem sie klarstellt, dass die Kirche ihre eigene Kraft - ihre unsichtbare Stärke - nicht so sehr in dogmatischen Verlautbarungen und Aufrufen zur Wachsamkeit entfaltet, sondern im Blick auf den Herrn Jesus Christus mit der Überzeugung, dass nur in Ihm die Wahrheit und die endgültigen Antworten auf unsere moralischen Dilemmas zu finden sind.

Alles das in einer Atmosphäre der Einfachheit und Gesprächsbereitschaft, so dass sich alle Studenten willkommen und geschätzt fühlen und somit motiviert sind, weiter Moraltheologie zu studieren.

Pater Martin McKeever, C.Ss.R.:

Pater McKeever wurde 1958 in Belfast, Nordirland, geboren. Als viertes von neun Kindern lernte er das Zusammenleben auf engem Raum!  In jenem Zeitpunkt herrschte Gewalttätigkeit in Nordirland, so dass Martins Erinnerungen an seine Kindheit auch mit Bildern von Blut, Feuer und Angst behaftet sind.  Aber Gottes Gnade sowie die Wärme und Sicherheit des Familienlebens übertrafen die Gefahren aus der Umgebung. So konnte er trotz allem eine normale Kindheit und Jugend erleben. Sein Vater war Spezialist im Gerüstbau, oft auch an Kirchtürmen. Damals stellten sich die Kinder im Alter von elf Jahren einem Examen, das die Eignung für eine akademische Laufbahn abklären sollte. Dem  Martin bleibt jener Tag in bester Erinnerung, an dem er mit seinen Schwestern auf den Kirchturm stieg, um dem Vater zu melden, dass er diese Prüfung (knapp) bestanden hatte. Die Eltern hatten sich selber keine höhere Ausbildung leisten können, aber sie brachten ständig Opfer, um allen Kindern die Ausbildung auf jeder gewünschten Stufe zu ermöglichen. Nach ihrem Beispiel wurde Martin gern bereit, anderen bei der akademischen Ausbildung zu helfen.

Nach seinen eigenen  Worten:

Im Alter von sechzehn Jahren traf ich öfter auf Redemptoristen im Rahmen der Jugendseelsorge im St. Clement’s Retreat House, Belfast. Bei diesen Begegnungen bekam ich Lust, selber Redemptorist zu werden, um in der Seelsorge dasselbe zu tun wie sie. Am University College Galway konnte ich Philosophie und Literatur studieren, bevor ich mein Theologiestudium begann. Ich bleibe dafür dankbar, dass es mir erlaubt war, mit einem erweiterten Horizont an die Theologie heranzugehen. Wichtig für mich waren auch die zwei Jahre, die ich in der Jugendseelsorge der Provinz Köln verbrachte.

Als ich 1985 als Klerikerstudent zum ersten Mal nach Rom kam, war es einfach um Italienisch zu lernen. Dank dem Verständnis und der Weitsicht meiner Oberen in Irland fanden meine Gesuche um Sprachaufenthalte im westlichen Europa stets  Gehör und Unterstützung. Als ich schon etwas Französisch und Deutsch konnte, lockte mich das Italienische, "la lingua più bella del mondo"!  Es war Liebe auf ersten Blick… Seither sind mehr als dreissig Jahre vergangen, und ich kann sagen, dass ich Italien und die italienische Sprache lieb gewonnen habe.

Nach meiner Priesterweihe 1987 war ich in der Jugendseelsorge in Cork, Irland, tätig.  Ich freute mich zwar an dieser Seelsorge, aber es zeichnete sich immer deutlicher ab, dass ich für eine akademische Aufgabe bestimmt war. So kam ich denn 1989 an die Alfonsianische Akademie im Hinblick auf ein Lizenziat in Moraltheologie. In jenen Tagen waren dort die wohnlichen Verhältnisse und der Bestand der Bibliothek eher bescheiden, aber die Studien wurden sehr ernst genommen, und die geistige Ausrichtung sprach mich an. Dank der Geduld der Professoren P. Raponi und P. Cappelletto bei meiner Lizenzarbeit und der Professoren P. Johnstone und P. Cipriani (vom Augustinianum) gelang mir die Doktordissertation: "The Cardinal Desiderative Power of the Self-directing Subject: an ethical exegesis of voluntas in St. Augustine’s De libero arbitrio".  Nachdem ich einige Jahre in Irland am Kimmage Mission Institute und an der Pontifical University of Maynooth Moraltheologie doziert hatte,  wurde ich 1997 nach Rom berufen.

Bei meiner Ankunft in der Akademie zeigte man mir ein grosses, leeres Zimmer, das ich selber zu einem Studier- und Wohnzimmer gestalten sollte. Dank dem freundlichen Entgegenkommen der Patres Professoren Hidber und Cannon konnte ich mich schnell einrichten und mit meiner Forschung und der Vorbereitung meiner Vorlesungen beginnen. Ich hatte mich mit dem Bereich Politik und Sozialethik zu befassen. Bei meiner Lehrtätigkeit und meinem Forschen auf diesem Gebiet konnte ich sehr viel lernen und hoffe, es weitergeben zu können. Etwas vom wichtigsten für mich war das Experimentieren mit akademischen Vorgehen. Seit meiner Studienzeit bin ich überzeugt, dass man zu den ursprünglichen Texten greifen muss. Studenten auf diesem Niveau sind im Stand, sich direkt mit Denkern wie Augustinus und Thomas auseinanderzusetzen, anstatt bloss etwas über dieselben anzuhören. In bester Erinnerung bleiben mir die Diskussionen über Gerechtigkeit und Wahrheit im Kreis von Studenten aus aller Welt.

In den letzten sechs Jahren (2001-2007) war ich verantwortlich für unsere akademische Zeitschrift Studia Moralia.  Dabei wurde mir klar, dass ernste Forschung auf dem Gebiet der Moraltheologie dringend nötig ist. Der einzige Weg für die Akademie, sich weltweit zu profilieren, liegt in qualitativ hochstehenden Publikationen, die sich aus Forschung und internationaler Zusammenarbeit ergeben.

Im Mai wurde ich zum Präsidenten der Akademie bestimmt. Ich bleibe zwar überzeugt, dass meine Hauptaufgabe in den Studien liegt, aber ich nehme gern den neuen Auftrag an. Zuversichtlich und entschieden setze ich auf die Unterstützung der Studenten, die gute Arbeit meines Sekretariats, die Hilfe meiner Kollegen und das Entgegenkommen aller zuständigen Behörden. Ich hoffe, ernste akademische Arbeit in einem menschenfreundlichen Klima fördern zu können. Zum Schluss sei mir erlaubt, zum Voraus allen zu danken, die mir innerhalb und ausserhalb der Akademie helfen werden, meiner Aufgabe gerecht zu werden.

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BILDERGALERIE

1. Die Provinz Indonesien feiert 50 Jahre Mission.

2. Pater General unter den Mitbrüdern spricht zu den Gläubigen beim Jubiläumsgottesdienst in Indonesien.

3. Pater Sabatino Majorano, C.Ss.R., bisheriger Preside der Alfonsianischen Akademie.

4. Pater Martin McKeever, C.Ss.R., künftiger Preside der Alfonsianischen Akademie.

5. Redemptoristen und Laien feiern 100 Jahre Redemptoristen in Piura, Peru.

6. Jährliche Prozession in Piura am Fest der Mutter von der Immerwährenden Hilfe.

7. In El Espino, Spanien, wird das "heilige Tor" zum Beginn des silbernen Jubiläums der Jugendseelsorge geöffnet.

8. Gläubige beisammen in El Espino, um das Jubiläum der Jugendmission mitzufeiern.                     

9. Jubilierende Redemptoristen von São Paulo segnen in Aparecida die Gläubigen mit dem Gnadenbild von Aparecida.

10. Am Jugendtreffen in Limerick bilden Junge aus aller Welt ein Herz, um Gottes masslose Liebe zu uns Menschen anzudeuten.!

11. Das Wandgemälde, das von Pater Jan Haen geschaffen und von den Teilnehmern des Jugendtreffens vollendet wurde.

12. Am Ende des Jugendtreffens von Limerick sind alle Teilnehmer gruppiert in Form eines Herzens als Symbol für Gottes Liebe zu uns!

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WEBSITES/VIDEOS IM BRENNPUNKT

Provinz Denver: Unsere St. Alphonsus "Rock" Church  in St. Louis, Missouri, USA, eine 135 Jahre alte, steinerne Kirche, wurde am 16. August vom Blitz getroffen. Die Kirche blieb stehen, aber der Dachstuhl ist durch den Brand zerstört und das Innere schwer beschädigt worden. Es dauert wohl ein Jahr bis zum ersten Gottesdienst.

Um die Abzüge der Versicherung zu ersetzen, schenkte der Erzbischof Raymond Burke von St. Louis $100,000 aus dem Parish Emergency Fund, für den jedes Jahr in der Erzdiözese gesammelt wird.

Die Rock-Kirche war die wichtigste Kirche der Stadt für die afroamerikanischen Katholiken. Es ist ein gotischer Bau mit zwei Türmen. Die Kirchenfenster blieben grösstenteils unbeschädigt.

.http://www.cssr.com/scala/video/fire/rock.htm

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LEBENSWENDEN

Neueste Ereignisse in der Familie der Redemptoristen. Die vollständige Liste können Sie besuchen auf Officialia site

Zeitliche Profess:
Eusebius Alfred Suan, Provinz Indonesia, 11. Juli 2007
Yohanes Ghele Wawo, Provinz Indonesia, 11. Juli 2007
Andreas Henry Febrianto, Provinz Indonesia, 11. Juli 2007
Karolus Kia, Provinz Indonesia, 11. Juli 2007
Yoseph Lamahoda Marius, Provinz Indonesia, 11. Juli 2007
Antonius Rato Zada, Provinz Indonesia, 11. Juli 2007
Natanael Rivandi Narang, Provinz Indonesia, 11. Juli 2007
Matheus Umbu Lede, Provinz Indonesia, 11. Juli 2007
Kingsley Ifeanyi Anoghala, Region Nigeria, 11. Juli 2007
John Chijioke Chiji, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Henry Okwudili Chukwugbo, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Charles Valentine Eze, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Anthony Michael Ezegbulam, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Eric Tansi Ezirim, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Francis Uchenna Juwah, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Prince Joseph Nwaulu, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Charles Idongesit Odohoedi, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Chinedu Philip Offor, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Daniel Blessing Oloko, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Pius Deji Oyeniyi, Region Nigeria, 11. Juli 2007
Timothy Ogbaje Zekeri, Region Nigeria, 11. Juli 2007
David Horáček, Provinz Prag, 1. August 2007
Bernhard Kofod, Provinz Wien, 3. August 2007
Friedrich Martin Vystrcil, Provinz Wien, 3. August 2007
Nguyen Minh Quang, Vizeprovinz Extra Patriam, 4. August 2007
Joseph Nguyen Tan Dat, Vizeprovinz Extra Patriam, 4. August 2007
Dominic Vu Ba Cuong, Vizeprovinz Extra Patriam, 4. August 2007
Victor Bushu, Region Zimbabwe, 11. August 2007
Isaac Curt Davies, Region Zimbabwe, 11. August 2007
Francis Marimbe, Region Zimbabwe, 11. August 2007
David Nyamuronda, Region Zimbabwe, 11. August 2007
Marek Simeon Vachna, Vizeprovinz Michalovce, 15. August 2007
Artur Bilyk, Vizeprovinz Bratislava, 15. August 2007
Konrad Dziadkowiak, Provinz Warschau, 15. August 2007
Stanisław Janiga, Provinz Warschau, 15. August 2007
Marek Jan Kordecki, Provinz Warschau, 15. August 2007
Lukasz Kubiak, Provinz Warschau, 15. August 2007
Slawomir Szymon Kwiecień, Provinz Warschau, 15. August 2007
Grzegorz Michał Lesiak, Provinz Warschau, 15. August 2007
Maciej Jan Nowak, Provinz Warschau, 15. August 2007
Dariusz Andrej Tomana, Provinz Warschau, 15. August 2007
Piotr Krzysztof Ziaja, Provinz Warschau, 15. August 2007
Charles Edwing Alabre, Region Port-au-Prince, 15. August 2007
Jean Marie Bontemps, Region Port-au-Prince, 15. August 2007
Reynold Brévil, Region Port-au-Prince, 15. August 2007
Jean Carlo François, Region Port-au-Prince, 15. August 2007
Mervil Memnon, Region Port-au-Prince, 15. August 2007
Junior Mondelice, Region Port-au-Prince, 15. August 2007
Dmytro Charnel, Provinz Lviv, 19. August 2007
Roman Henyk, Provinz Lviv, 19. August 2007
Andriy Hacko, Provinz Lviv, 19. August 2007
Taras Huk, Provinz Lviv, 19. August 2007
Ihor Lepeckyj, Provinz Lviv, 19. August 2007
Stepan Pastushchak, Provinz Lviv, 19. August 2007
Taras Polulashchenko, Provinz Lviv, 19. August 2007
Victor Chacón Huertas, Provinz Madrid, September 1, 2007
José Damián Montes Nieto, Provinz Madrid, 1. September 2007
Manlio Cirimele, Provinz Neapel, 7. September 2007
Michele Frascolla, Provinz Neapel, 7. September 2007
Vincenzo Loiodice, Provinz Neapel, 7. September 2007
Stefano Mercurio Tronco, Provinz Neapel 7. September 2007
Rui Pedro Rodriques Vasconcelos, Provinz Lissabon, 9. September 2007

Ewige Profess:
José Roberto Miranda Ramos, Vizeprovinz Bahia, 13. Mai 2007
Robert Müller, Provinz München, 15. Juli 2007
Manuel Enrique Medina, Provinz Buenos Aires, 22. Juli 2007
Javier Alfredo Roldán, Provinz Buenos Aires, 22. Juli 2007
Carlos Eduardo Caballero Pimiento, Provinz Bogotá, 28. Juli 2007
Alcides de Jesús Orozco Orozco, Provinz Bogotá, 28. Juli 2007
Jairo Silva Jeréz, Provinz Bogotá, 28. Juli 2007
Paul Dinh (Luyen) Dau, Provinz Baltimore, 1. August 2007
Francis David Mulvaney, Provinz Baltimore, 1. August 2007
Cristóvão Przychocki, Vizeprovinz Bahia, 1. August 2007
Alexandre Wojtanowski, Vizeprovinz Bahia, 1. August 2007
Carlos Augusto Ferreira de Souza, Vizeprovinz Fortaleza, 2. August 2007
Júlio Miguel da Silva, Vizeprovinz Recife, 2. August 2007
Roberto da Silva, Vizeprovinz Recife, 2. August 2007
Mário Narte dos Santos Gomes, Vizeprovinz Recife, 2. August 2007
Mark Chandavengerwa, Region Zimbabwe, 11. August 2007
Jozef Novák, Vizeprovinz Bratislava, 15. August 2007
Ján Zoričák, Vizeprovinz Bratislava, 15. August 2007
Vladimir Kišák, Vizeprovinz Michalovce, 15. August 2007
Krzysztof Jan Bugara, Provinz Warschau, 15. August 2007
Bartłomiej Lukasz Gadaj, Provinz Warschau, 15. August 2007
Piotr Grześkiewicz, Provinz Warschau, 15. August 2007
Walery Maziuk, Provinz Warschau, 15. August 2007
Maciej Maksymilian Ziębiec, Provinz Warschau, 15. August 2007
Pedro Fabián de Jesús Lobo Bolaños, Vizeprovinz San Salvador, 25. August 2007
Fadi Rahi, Provinz St. Clemens/Region Beyrouth, 19. September 2007
Massimo Gimigliano, Provinz Roma, 23. September 2007
Salam Z. Salim, Provinz St. Clemens/Region Beyrouth, 23. September 2007

Priesterweihen:
Joseph Ngo Thong Dinh, Provinz Denver, 16. Juni 2007
José Aldo Viana de Oliveira, Vizeprovinz Recife, 23. Juni 2007
Jozef Jackanin, Vizeprovinz Bratislava, 30. Juni 2007
Denis Ekenedilichukwu Abiandu, Region Nigeria, 30. Juni 2007
Immanuel Benedict Agbulu, Region Nigeria, 30. Juni 2007
Gabriel Gwaza Ajayi, Region Nigeria, 30. Juni 2007
Michael Abba Okoh, Region Nigeria, 30. Juni 2007
Marcel Emeka Okwara, Region Nigeria, 30. Juni 2007
Benjamin Eseroghene Ometan, Region Nigeria, 30. Juni 2007
Roman Janáč, Provinz Prag, 23. Juni 2007
Jiří Ondovčák, Provinz Prag, 23. Juni 2007
Jan Sokulski, Provinz Prag, 23. Juni 2007
Salvador Anzora Portillo, Vizeprovinz San Salvador, 14. Juli 2007
Yeffry Gerardo Artavia Céspedes, Provinz San Salvador, 21. Juli 2007
Lécio Alexandre Silva, Vizeprovinz Bahia, 21.Juli 2007
Tito Ângelo Pilartes Tchimuku, Vizeprovinz Luanda, 5. August 2007
Bernardo Tchilingutila, Vizeprovinz Luanda, 5. August 2007
Anthony Wiboon Limpanawooth, Vizeprovinz Bangkok, 13. August 2007
Peter Patinya Siritararath, Vizeprovinz Bangkok, 13. August 2007
Fábio Evaristo Resende Silva, Provinz São Paulo, 25. August 2007
Mário Francisco Inácio Palanca, Vizeprovinz Luanda, 26. August 2007

Unsere Verstorbenen:
P. Moses Beding Hodehala, 65, Provinz Indonesia, 1 Juni 2007
P. Gerard Martin Kurek, 84, Provinz Baltimore, 30. Juni 2007
P. Enrico Marciano, 93, Provinz Neapel, 10. Juli 2007
P. José Rubén Jasso Meléndez, 74, Provinz México, 12. Juli 2007
P. Francis Joseph Freel, 87, Provinz Baltimore, 18. Juli 2007
P. Joseph Anthony Gribbon, 77, Provinz Baltimore, 19. Juli 2007
P. Josef Meyer, 71, Provinz München, 20. Juli 2007
P. Anelio Baracchini, 84, Provinz Lyon-Paris, 20. Juli 2007
P. Alfons Ziober, 85, Provinz Warschau, 22. Juli 2007
P. Thomas McCluskey, 72, Provinz Dublin, 25. Juli 2007
Br. Cecil Duncan Joseph Chisholm, 86, Provinz Edmonton-Toronto, 25. Juli 2007
P. Emmanuel Joseph Demerah, 76, Provinz Edmonton-Toronto, 29. Juli 2007
P. John Berchmans Crowe, 88, Provinz Canberra, 1. August 2007
P. Pierre Maurice, 86, Provinz Lyon-Paris, 11. August 2007
P. Joseph Otto Adamec, 81, Provinz Baltimore, 19. August 2007
P. Sean Fergus (Fernando) Corry, 67, Provinz Dublin, 21. August 2007
P. John B. Kelleher, 84, Provinz Bangalore, 24. August 2007
P. John Moran, 87, Provinz Dublin, 26. August 2007
P. Marinho Apezteguía Cía, 87 Provinz Lissabon, 29. August 2007
P. Josef Isele, 87, Provinz St. Clemens/Region Helvetica, 3. September 2007
Br. Pierre (Julien) Phung Hieu, 80, Provinz Vietnam, 6. September 2007
Br. Esteban Ezquer Miralles, 82, Vizeprovinz San Salvador, 16. September 2007
Br. Andrés Avelino Correa Velandia, 84, Provinz Bogotá, 20. September 2007
P. Joseph Capitanio, 86, Provinz London, 20. September, 2007
P. Robert Lee Wirth, 69, Provinz Denver, 28. September 2007

70 Jahre Priester:
Domenico Mirabile, Provinz Neapel, 31. Oktober 2007

60 Jahre Profess:
Georg Stelzer, Provinz München, 16. Oktober 2007
Ivan Hurley, Provinz Cebu, 16. Oktober 2007
António João Vaz, Provinz Lissabon, 24. Oktober 2007
Louis Nguyen Van Qui, Region Vietnamiens, 27. Oktober 2007

50 Jahre Profess:
Francis Alfone, Provinz Baltimore, 16. Oktober 2007
Santo Senciatti, Provinz São Paulo, 16. Oktober 2007
Serge Estiot, Provinz Lyon-Paris, 16. Oktober 2007
Roger Desbos, Vizeprovinz Burkina-Niger, 16. Oktober 2007

50 Jahre Priester:
Mykola Wolosianko, Provinz Lviv, 8. Oktober 2007
Pompeo Franciosa, Provinz Neapel, 13. Oktober 2007
Alfonso Santonicola, Provinz Neapel, 13. Oktober 2007
Mosé Simonetta, Provinz Neapel, 13. Oktober 2007
Pasquale Vicidomini, Provinz Neapel, 13. Oktober 2007
Giulio Pagotto, Provinz Rom, 13. Oktober 2007
Bruno Visuri, Provinz Rom, 13. Oktober 2007

25 Jahre Profess:
Luís Casimiro, Vizeprovinz Luanda, 1. Oktober 2007

Bestätigungen:
P. Marcelo Pomar wiedegewählt als Provinzial in Buenos Aires. Bestätigt am 4. September 2007.
P. Vincent Ferrier Pham Trung Thanh gewählt als Provinzial in Vietnam. Bestätigt am 18. September 2007.
P. Lawrence Kaufmann gewählt als Provinzial in Südafrika. Bestätigt am 19. September 2007.

Aufhebung eines Hauses:
Saint John Neumann House in St. Louis, Provinz Denver. Bestätigt am 19. September 2007.

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